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Die 10« Jahresfeier -es Faschismus
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Mvretag als AbWutz der Reansalfon in Kerltn-Sruneml-
Blutverlklst macht gesund
Alte Weisheiten — frisch lackiert.
Der Sekretär des Blutübertragungsdienftes des Britischen Roten Kreuzes. P. L. Oliver, hat — aus einer ungemein großen Praxis heraus — dieser Tage einige Erklärungen über den Blutübsrtragungsdienst veröffentlicht. die einige nichtige Besorgnisse zu zerstreuen geeignet find.
Olvier betont« überraschender Weise, daß es unter den rund 1250 Männern und Frauen, die dem Londoner Blutübertragungsdienst regelmäßig zur Verfügung stehen, eine ganze Anzahl junger Leute gibt, die fich geradezu danach drängen, Freitags oder Sonnabends zu einer Bluttransfusion zugezogen zu werden, weil sie gerade dadurch in besonders gute Form für ihre sonntäglichen Sportleistungen kämen. Eine der bekanntesten Londoner Blutspenderinnen hat sich Z- B. noch 10 Tage, ehe sie'die englische Amateurrudermeisterschaft gewann. 1 Liter Blut abzapfen lasien. Oliver erklärte, daß im allgemeinen die Blutspender bereits nach einer Stunde wieder ihrer gewohnten Tagesarbeit nachgehen könnten.
Olivers Erklärungen könnten zwar zunächst überraschen. $ian braucht aber nur daran zu
100. Geburtstag des Mtlologen Langenilbcldt
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Mannequins in den neuen Winter» kostümen, die an die Tscherkessen« Trachten erinnern.
Die Rennbahn Berlin-Grunewald, wohl Deutschlands bekannteste Turfstätte, de« schloß jetzt ihre Saison mit einem wohl- gelungenen Mobetag, bei bem die neuesten Herbst- und Wintermobeste vorge- führt wurden, die ausschließlich aus deutschen Materialien angefertigt waren.
zum Auto muh auch noch durchlaufen werden, die Hunde sind in der Dunkelhett gewandter als die Menschen. — Diese Kämpfe auf nächtlichem Schienenstrang spielen !«h fast immer im Stillen ab. Selten, daß das Publikum davon erfährt...
Praktiken wechseln...
Der Raubzug auf das rollende Gut nimmt die verschiedensten Formen an. Und ist der Transport sicher auf seinem Bahnhof, gelandet, so ist der Bahnhofswachdienst erst recht scharf. Der lebhafte Betrieb, der auf den grotzen Anlagen dieser Art herrscht, der genaue Kontrolle unmöglich macht, verschafft dem Dieb Gelegenheit, sich eimzusichle-chen, sich einschlietzen zu lassen und im Schutze der Dunkelheit geruhsame Auswahl m den gewaltigen Sagem zu treffen.
Erfolgreiche Razzien säubern hier abschreckend für einige Zeit. Aber neue Praktiken versuchen sich unrechtmäßig zu bereichern und der Kampf gegen die Banditen wird nur anders, nicht geringer...
Ihr 26. Kind...
Ihr 26. Kind brachte eine Frau 5 än et in Plauen (Dogtld.) dieser Tage zur Welt; alle 26 Kinder, 14 Knaben und 12 Mädchen, leben. Die älteste Tochter hat mit 29 Jahren bereits 10 Kinder, eine ander« Tochter schon 7.
Warenhäuser werden in Marsch gesetzt.
Ueber 200 000 Güterwagen rollen Tag und Nacht durch Deutschland, angefüstt mit Werten, verschlossen und plombiert. Wenige nur sind ungedeckt und bieten ihren Inhalt M— Holz, Kohlen, Kies, Steine — wrglos den Blicken dar, es lohnt nicht, sie auszu- rauben.
Von den riesigen Güterschuppen der Verschiebebahnhöfe aus werden, die fahrenden Warenhäuser beladen, in Listen verzeichnet, mit Zetteln beklebt, von der Rampe entlassen und in Marsch gesetzt. Die Besatzung der Lokomotive und der Wärter im Bremserhäuschen sind der einzige Schutz des bis Ej zu 60 und 70 Wagen langen Transportes, der seiner Versicherungssumme nach allein einen Wert von vielleicht Hunderttausenden darstellt.
Spione des Schienenstranges.
Aber schon beim Abgang des Zuges sind ounkle Mächte am Werk. Die Kundschafter der Eulerbanditen unterrichten sich bereits hier an Ort und Stelle über die Warenarten der einzelnen Wagen und über die Strecke, die der Transport durchläuft. Telephonische Benachrichtigung an die Verbündeten, die an den kritischen Punkten der „lohnenden" Hauptstrecken poitiert sind, setzt diese i in Bewegung, und wenn der verhältnismäßig langsame Eüterzug des Nachts an diesen zum U eben all geeigneten Stellen vorbeiglei- iet, wird er bereits im Schutz der Dun« i kelheit von den Wegelagerern erwartet, die r genau wissen, an welchen Siesten der Zug langsam zu fahren hat, wo er vielleicht gar halten mutz, um einen D- oder Perso- i nenzug vorbeizulassen.
Einbruch unterwegs.
Em kühner Schwung aufs Trittbrett, Zange und Stemmeisen. stirren am Schloß und nach wenigen Sekunden geistert der Strahl der Blendlaterne durch den mit wertvollem Gut angefüllten Raum. Draußen warten die Kumpanen, die das hinausye- worfene Diebesgut aufsammeln,und demEm- brecher beim oft schwierigen Absprung helfen. Dann wird in höchster Eile die Beute zum wartenden Auto geschafft und der aufheulende Motor schafft in wenigen Stunden die Ware Hunderte von Kilometern weit fort, wo sie dann umgepackt und unkenntlich gemacht wird — wenn nicht...
32 000 Sicherheitsbeamt«.
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Sochschobmchrlchttn
x Die Ernennung des Münchener Privatdozenten Dr. Bernhard de Rudder zum ordentlichen Professor der Kinderheilkunde an der Universität Greifswald als Nachfolger von Professor R. Degkwitz wird bestätigt.
x Zum Nachfolger des Geheimrats Prof. K. B. Lehmann auf den Lehrstuhl der Hygiene an der Universität Würzburg ist Professor Dr. Maximillian Knorr rn München berufen worden.
x Der Bonner Neutestamentler, Privatdozent Dr. Karl Schäfer ist als ordentlicher Profesior für neutestament- liche Exegese, Patrologie und Fundamentalfragen der biblischen Theologie an die Philosophisch-theologische Hochschule in Regensburg berufen worden.
Gustav Langenscheidt.
,er große deutsche Philologe und Derlags- bufthändler, wurde vor 100 Jahren, am 21. Oktober 1832 in Berlin geboren. Langenscheidt wurde vor allem bekannt durch die mit Ehr. Tousiaint und Henry Lloyd verfaßten „Unterrichtsbriefe zum Selbststudium", die ganzen Generationen eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Selbsterlernung fremder Sprachen boten. In feinem Verlag erschienen so weit verbreitete Wörterbürcher, wie die von Sachs- Lillate und Muret-Sanders.
! MWsmnwerte rollen öurchs Land
! Güter unterwegs - Banditen organisieren sich - Der neue Wachdienst
Kunst und Wissenschaft
— Eine gegenwartsnahe Uraufführung „Kanzler in Not". Im Bremer Schauspielhaus kam das in ein Borspiel und drei Akte gegliederte Werk „Kanzler in Not" von Karl Dankworth zur Uraufführung. Es schildert die Entlastung Bismarcks, die unfreiwillige Ruhe im Sachsenwald und den enttäuschenden Besuch des Kaisers in Friedrichsruh. Wie der einsame Kanzler die Gefahren für die deutsche Zukunft und den Zusammenbruch in einem Mehrfrontenkrieg vorausahnte, wie er Staatsautorität über Parteiherrschast gestellt sehen wollte, das alles an uns vorüberzuziehen zu sehen, bewegt unser Gemüt in diesen Tagen gerade besonders tief. Dennoch vermochte der Verfasser des gewaltigen Stoffs nicht völlig Herr zu werden. Manche Szenen sind außerordentlich stark auf die Gegenwart bezogen und erscheinen dadurch weder historisch genau nach dramatisch echt. Im übrigen riß schon der Stoff selbst die Zuschauer zu andauernden Beifallskundgebungen hin und ließ über mancherlei Mängel der szenischen Gestaltung hinwegsehen.
= Eröffnung des ersten deutschen Rundfunk-Instituts. Am Landeskonservatorium der Musik zu Leipzig wurde am Sonntag das neugegründete Institut für Rundfunk, das erste seiner Art in Deutschland, feierlich eröffnet. Das Institut ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, einmal die für die Erzielung von Höchst
s« Atzt M lacht...
Anekdoten um einen grotzen König.
Für dreien Pfennig.
Ms die Preutzen bei Kolm der Ilebermacht bet Oesterreicher nicht mehr standhielten, nef König Friedrich II. einer zurückweichenden Kompanie zu: „Kerls — wollt ihr denn -das ewige Leben haben?"
Ein alter, bärtiger, verwundeter Grenadier beantwortete den Zuruf: „Fritze, ich dächt, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
Die Kompanie durst« sich zurückzieheN.
Erimierimg <m Kol in.
Beim Abreiten der Front seiner Sieten« Husaren fiel bem König ein Husar mit einer mriosen Schramme im Gesicht auf.
„In welcher Bierschenke hat er sich berat den Schmitz geholt?" fragte übellaunig der König.
„Bet Kolm, wo Eure Majestät die Zeche bezahlt haben!"
Der Alte Fritz lachte und beförderte bert Husar zum Unteroffizier.
Pack «r sich hinaus!
Der König inspizierte einmal. bie Strafanstalt in Spandau. Jeden Sträfling fragte er, was er begangen hatte. Alle erklärten, schuldlos zu sein. Nur einer sagte reumütig:
„Majestät, ich bin ein ganz schlechter Kerl, schlechter als alle anderen hier..."
„Darat pack er sich hinaus", spottete der alte Fritz. „Was will ein so schlechter Kerl hier unter lauter anständigen Leuten!"
Der Duce bei seiner großen Ansprache an die 25 000 faschistischen Führer, die zu ihm nach Rom gekommen waren, um den 10. Jahrestag des Marsches auf Rom zu feiern (Neben dem Duce rechts General Balbo. ganz links General de Bono, die beide den Marsch auf Rom an der Seite Mussolinis mitmachten.
denken daß noch für unsere Väter ober mindestens für die Großväter ein tüchtiger Aderlaß zur rechten Zeit das beliebteste Heilmittel bei allen Krankheiten und 3nbt5- positionen war. Es gab manchen, der sich gerade vor wichtigen Aktionen oder Anstrengungen regelmäßig einen oder einige Schropfkopfe anlegen ließ. 2m Grunde also sind diese überraschenden Mitteilungen Olivers nichts anderes als sozusagen frisch lädierte alte Weisheiten.
Sagen Wecker.
-Sie
Nächtliche Wachtpatrourllen beaufsichtigen die kritischen Strecken, unterstützt von scharf dressierten Polizeihunden. Diese Streifen sind die Schrecken der Banditen. Die Verfolgung beginnt in dem Moment, da der Einbrecher die gestohlene Beute seinen . Kameraden zuzuwerfen beginnt — hiermit ist erst der Beweis des Ueberfalls erbracht und zugleich liegt hier der schwache Puntt des verbrecherischen Planes: Das Äuffammeln in der Dunkelheit erfordert Zett, die Strecke bis
tt hat m der Wei- t der . ge- ifchen
Die wei- eine ahme 't ab«
leistungen und für die Ausbildung neuer Funkformen dringend erforderliche Der- stlchsarbeit aus dem eigentlichen Rundfunkbetrieb herauszunehmen und fodann einen künstlerischen Nachwuchs heranzubilden und für die besonderen Bedürfnisie des Rundfunks zu schulen. Das neue Institut soll durch „Mikrophon-Unterricht" den angehenden Rundfunk-Sänger und -Sprecher, den Instrumentalisten und den Kapellmeister mit den besonderen Bedingtheiten des Rundfunks für fein Fachgeschäft vertraut machen.
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