Nr. 245
OBtrheimme Zettmig. Maronrg e. L. Dienstag nett is. Oktober 1932
Seite 3
90 Jahre Mannerchor „Liederverein"
Am 24. Oktober 1842 wurde der „Lie- derverein" als der älteste der jetzt nach in Marburg bestehenden Gesangvereine gegründet. Wenn auch über den Gründungsakt selbst keine Niederschrift vorhanden ist, so wird doch in den nachfolgenden Stiftungsfesten dieser Tag als der Tag der Gründung angegeben. Dor dem „Liederverein" bestand der im Jahre 1839 gegründete „Liederkranz", dem jedoch keine lange Lebensdauer beschieden war. Nach dem Weggang des Dirigenten, des Kantors Beck, wurde er aufgelöst. Es ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die größte Mehrzahl seiner Mitglieder stch mit dem ..Liederverein", dessen Gründung nach den Statuten des „Liederkranzes" im Mar- kees'schen Saale erfolgte, vereinigte. Der Vorstand des „Liedervereins" bestand aus dem 1. Vorsitzenden Konrad Blenner, dem Kassierer Christian Schaaf und den Mitgliedern Friedrich C r e u tz e r, Karl Christopher, Burghard Tauber, Christian Naringer, Eeora S ch i p - p e l. Dirigent war der Musiklehrer Heinbuch, eine bewährte, tüchtige Kraft. Neben dem „Liederverein" bestanden im Jahre 1845 noch der Gesangverein „Orvheus" und die „Akademische Liedertafel".
Schon zwei Jabre nach der Gründung f1844) trat der „Liederverein" mit einem Vokal-Konzert im Saale des Euroväischen Hofes vor die Oeffentlichkeit. Mit den Narbbarvereinen Gießen und Wetzlar war die Vereinbarung getroffen worden, daß in den genannten Städten der Reibe nach Sängerfeste abgehalten werden sollten. Nachdem im Jahre 1844 das erste Sän- gerfest in Gießen stattgefunden hatte, sollte am 19.. 20. und 21. Juli 1845 das zweite Fest in Marburg begangen werden. Vor diesem Feste, das einen überaus glänzenden Verlauf nahm, wurde am 13. Juli die von den Marburaer Jungfrauen gestiftete Fahne im Saale des Englischen Hofes überreicht. Noch heute ist diese Fahne erhalten. Jahrzehntelang wurde zur Erinnerung an dieses Sängar- fest am Dammelsberg oder auf Spiegelslust ein Volksfest abgehalten.
Die Gründung der „Liedervereins" fällt in die Zeit der Reaktion . Mit Stolz kann der Liederverein auf seine Veragnaenheit zurückblicken- denn trotz aller Einschränkungen und regierungsfeindlichen Hemmungen in der Revolutionszeit konnte der Männergesang nicht unterdrückt werden. Wie alle Gesangvereine, so setzte auch der „Liederverein" sich das 3tel, durch die Macht des deutschen Liedes den Geist der Einigkeit zu stärken und eine politische Einigung anzubahnen. Der freiheitliche Geist, der damals durch das deutsche Volk zog, ergriff auch die Sänger des „Liedervereins". Jnteresiant ist es dabei-. daß man zum Stiftungsfeste 1847 ein Transparent mit folgendem Spruch aufhing: „Frei wie die Lerche in Höhn und Lüften, Frei wie der Adler in Bergen und Klüften, Frei sei der Sänger, frei sei das Lied."
Aus Anlaß der Eröffnung des deutschen Parlaments in Frankfurt a. M.. wurde am 20. Juli 1848 am Dammelsberg ein Volksfest abgehalten. In dem selben Jahre erfolgte auch der Zusammenschluß der „Akademischen Liedertafel", des „Orpheus" und des „Liedervereins" zum „Marburger Sängerbund".
Die folgenden Jahre find wohl die trübsten in der. ganzen Vereinsgeschichte. Die Gesangvereine fristeten nur ein kümmerliches Dasein' denn unter der Aera Hasienpflug wurden die strengsten Maßnahmen gegen die Vereine ergriffen. Der „Liederverein" zählte zu dieser Zeit nur noch 17 Mitglieder. Im Müllerschen Hause, in der Wohnung des Gesanglehrers Peter, der den „Liederverein" von 1846 bis 1862 als Dirigent leitete, wurde die Verschmelzung des „Orpheus" mit dem „Liederverein" im Jahre 1856 beschlossen. Der Name „Liederverein" wurde als der altere beibehalten. Die gut erhaltene Fahne des „Orpheus" ist heute noch im Besitze des „Liedervereins".
In Ermangelung eines Lokals wurden die llebungsstunden, die seither im Schwanerschen Garten (Sommerlokal) stattfanden, im Hause des Dereinsmitglie- des Schaaf. Barfürßerstraße, abaehalten. Dann fiedelte der Verein in den Markees- schen Saal über. 1858 wurden die Uebungsstunden in das obere Dörrsche Lokal verlegt. Dort blieb der Verein bis in die 60er Jahrs. Die Stadtbehörde stellte bis 1885 den Rathaussral und dann das Kiliangebäude zur Verfügung.
Obgleich die Aera Hasienpflug ihr Ende erreicht hatte, hörten die Hemmungen, die man den Vereinen bereitete, nicht auf. So wurde dem „Liederverein", als er ein Sängerfest auf Spiegelslust abhalten wollte, der Festzua mit Musik vom Ver- einshause aus verooten.
Neues Leben kam erst nach 1860 wieder in die Vereine. In diesem Jahre wurde in Butzbach der „Lahntal- Sängerbund" gegründet, dem auch der „Liederverein" angehörte.
Nach dem Tode des Dirigenten Peter nahm sich der damalige Dr. Franz Melde, ein großer Mufikkenner, des verwaisten Vereins als Dirigent an. Er legte aber dieses Amt wegen Arbeitsüberhäufung 1867 wieder nieder. An seine Stelle trat der Musikdirektor Schnei
der vom Jägerbataillon. Aber nach kurzer Zeit wurde Lehrer Münch 1868 Dirigent. Aus den Akten ist zu ersehen, daß man seine Verdienste zu würdigen verstand; gelegentlich seines 20jährigen Dienstjubiläums als Chorleiter wurden ihm große Ehrungen bereitet.
Wegen Meinungsverschiedenheiten anläßlich des Sängertages in Gießen trat der „Lihderverein" 1876 aus dem „Lahntal-Sängerbund" aus und trat im Jahre 1887 dem „Hessischen Sängerbund" bei.
Die Rot -er Lan-semem-en
Dr. Gerecke über Arbeitsbeschaffung
Ein kurhessischer Landgemeindetag wurde in Gegenwart des neuen kommissarischen Oberpräsidenten Dr. D. v. Hülsen und des Regierungspräsidenten Dr. F r i e de n s b u r g in Kassel abgehalten. Der Präsident des Deutschen Landgemeindetages und des Verbandes des preußischen Landgemeinden, Landrat a. D. Dr. G e r e ck e (Berlin), sprach über die Zukunft der Landgemeinden unter besonderer Berücksichtigung seines Arbeitsbeschaffungsprogramms, wobei er hervorhob, daß sich erst dieser Tage der Reichslandbund hinter dieses Programm gestellt habe. £ur Durchführung seines Programms würden nicht die Einlagen der Sparer bei den Sparkaffen verwendet, weder mittel- noch unmittelbar. Auch die Reichsbank brauche hierzu nicht für viele Milliarden Banknoten zu drucken und den Gemeinden^ zur Verfügung zu stellen. Dagegen sei es notwendig, daß eine starke Milderung der Belastung der Gemeinden für die bisher schon den öffentlich-rechtlichen Körperschaften für Straßenbauten. Meliorationen und dergleichen zur Verfügung gestellten Kredite herbeigeführt werde, denn die jetzigen Zins- und Amortisationsbedingungen seien einfach untragbar.
Die Verwendung der 700 Millionen
RM. für Steueranrechnungsscheine für die 400-RM.-Einstellungsprämie jetziger Form könnten wegen der soizalen Nebenwirkungen nur zu einem Teil in Anspruch genommen werden. Viel sicherer und vor allen Dingen schneller könnten Erwerbslose Arbeit erhalten, wenn die Reichzregierung einen Großteil des 700- Millionen-Fonds zu unmitteI’barer Auftragserteilung benutzen würde. Hierfür kämen neben Straßenbau und
Straßenerhaltung, landwirtschaftliche Meliorationen und Siedlungen, Hoch- wafferschutz, Kleinwohnungsbau und Unterhaltung des vorhandenen Wohnraumes, Aufträge der Reichsbahn und der Reichspost in Bettacht. Auf diese Weise würde es am ehesten gelingen, einen großen Teil der weit über 7 Millionen Arbeitslosen wieder beschäftigen zu können, und damit erst würden die 50 000 Landgemeinden und Landkreise, in denen heute noch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung wohnt, eine Entlastung in ihrer Finanzwirtschast erfahren.
3n einer Entschließung verlangten die kurhessischen Landgemeinden Beseitigung der geradezu landfeindlich anmuten'den Haltung der kommissarischen preußischen Regierung und volle Gleichheit in der Dehanid-- lrmg von Stadt und Land.
Als dieser dann später in den „Kurhes- fischen" und alsdann in den „Mitteldeutschen Sängerbund" überging, ist der „Liederverein" auch Mitglied dieser Bünde geblieben und gehört somit als eins der ältesten Mitglieder dem „Deutschen Sängerbund" an. In dem „Kurhessischen" und „Mitteldeutschen Sängerbund" ist der ..Liederverein" jederzeit ein gern gesehener Chor gewesen, was schon daraus hervorgeht. daß jahrzehntelang Mitglieder des ..Liedervereins" dem Bundesvorstand resv. Musikausschuß angehörten (Spörhase, I. Müller, H. Engelhardt).
Nachdem Herr Lehrer Münch etwa 24 Jahre lang den „Liederverein" geleitet hatte, wurde Herr B ä r t s ch, Herr Trusheim und dann Herr Kantor Funk Dirigent. Besonders letzterer lebt noch heute im Herzen der alten Sänger fott als eme Persönlichkeit, die über ein hohes musikalisches Können verfügte und den „Liederverein" vor größere Aufgaben stellte..
Die rlebungsstunden wurden in den letzten Jahrzehnten bei Lederer, im Fronhöf, bei Seebode und zuletzt in der Aula des Oberlyceums abgehalten.
Einen besonderen Höhepunkt bildete in der Vereinsgeschichte das F^sst des 50- iährigen Bestehens 1882. Es kann auf die Einzelheiten dieser Veranstaltung nicht eingegangen werden, es genügt der Hinweis, daß das 50. Stiftungsfest sowohl bei der Marburger Bürgerschaft als auch bei den erschienenen äus- wärttgen Vereinen einen sehr günstigen Eindruck hinterließ. Auch der 60. Sttf- tunqstag wurde unter Leitung von Bättsch durch ein größeres Fest gefeiert. Mtt ganz besonderer Freude kann festgestellt werden, daß im Liederverein noch heute Männer vertreten sind, deren Väter und Großväter schon Mitglied gewesen find. Es seien nur folgende Namen erwähnt: Spörhase, Unkel, Hering, Arcularius, Schultz, Giller. Laubscheer, Schwab, Becker, Brauer, Daum, Schneider und Schuchhardt.
Während des Weltkrieges eilten viele aktive Sänger zu den Waffen. Die Übungs- stunden mußten daher längere Zeit ausfallen. Den Heldentod für das Vaterland starben die ordentlichen Mitglieder August Lotze, Hans Baum, Georg Keppler, Adolf Otthwein und die aus- wärttgen Mitglieder Julius Freundt und Karl Reidt. Ehre ihrem Andenken!
Nicht unerwähnt sollen die Sänger bleiben, die in den letzten Jahren der Tod aus unserer Mitte riß. Ihr Andenken
wird unter den Sängern des Liedervereins fottleben.
Es läßt sich schwer feststellen, welche im Laufe der Zeiten die Vorsitzenden des „Liedervereins" waren. Einige Namen seien genannt: Schippel, Schaaf, Fr. Spörhase. Jahrelang versah das Amt eines Vorsitzenden Erimmel. Besonderes Verdienst erwarb sich um die Entwicklung des „Liedervereins" der langjährige Vorsitzende Herr Heinrich Spörhase, den der „Liederverein" gelegentlich des 80. Sttstungsfestes zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Sein Name wird in der Geschichte des „Liedervereins" unvergeffen sein. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Hermann W i I d h a ck gewählt, der die Geschäfte des „Liedervereins" in den schweren Jahren der Nachkriegszeit bis 1926 führte. Von 1926 bis 1927 machte sich Herr Heinrich Unkel als Vorsitzender besonders verdient. Es sei nur an das 85jährige Stiftungsfest erinnert. Dis auf den heutigen Tag hat Herr Wildhack die Der- einsleitung wieder übernommen. Seiner Umsicht und Tatkraft, seiner restlosen Hingabe für die Sache des deutschen Männergesangs ist es zu verdanken, daß der „Liederverein" in seinem Jubiläumsjahr gefestigter dasteht als je. Möge dem .Liederverein", getreu dem Vereinsspruch: „In Freund und Leid zum Lied bereit" unter seinem Vorsitz ein weiteres Blühen, Wachsen und Gedeihen beschieden sein!
*
ß. Engelhardt - 25 Mit Chorleiter
Einen ganz besonderen Aufschwung nahm der „Liederverein" unter der Leitung seines jetzigen Dirigenten, des Ehrenchormeisters Heinrich Engelhardt, nachdem schon durch seinen Vorgänger, Herrn Kantor Funk, gvte Vvr- arbctt geleistet worden war. 2llS 27jähr. jünger Lehrer übernahm H. Engelhardt nach dem Tode Funks 1908 die Leitung des „Liedervereins", der damals mir 28 Sänger zählte. Seine 25jährige Tätigkeit, die überreich an Erfolgen ist, brachte unter Einsetzung seiner ganzen Persönlichkeit die VejstungsfähigDeit des Vereins auf eine erstaunliche Höhe. Mtt Stolz und innerer Eenmgtuung kann H. Engelhardt aus seine in einem Vietteljahrhundett geleistete Arbeit zurückblicken. Die große künstlerische Begabung auf musikalischem Gebiet zeigte sich besonders in der sorgfältigen Auswahl der Programme, die immer eine besttmmte Einheitlichkeit zeigten. Stets wurde das künstlerische Prinzip in den Vordergrund gestellt. Unter bewußter Abkehr vom hergebrachten Männerchorftil führte er den Verein in die Werke großer deutscher Meister «in, so daß der »Liederverein" dadurch
eine wesentliche Sortierung erfuhr. Unter seiner umsichtigen und sicheren Leitung brachte der „Liederverein" nicht allein das schöne deutsche Volkslied, dessen Pflege als eine der ersten Aufgaben betrachtet wurde, zu Gehör, auch größere Werke mit Orchester wie Columbus, Frichjvf, der Normannenzug, Rolands Horn, Waldmeisters Brauisahtt, die Niederländischen Lieder Und die G-Dur-Messe von Schubert stellten den Chor vor schwierige Ausgaben, deren Lösung der Verein dem nie rastenden Fleiße seines Dingenten verdankt. Noch ist der „Opernabend", der bei überaus stark besetztem Hause ein beifallsfreudiges Echo fand, in unserer Erinnerung. Daß der Dirigent aber auch mit der Neuzeit vorangeht, beweist das Streben, daß neben der alten wertvollen Chor- literatur auch die neueren polyphonen Werke eines Lendvai, Rein, Arnold Mendelssohn bei seiner Ehorarbeit berücksichtigt wurden. Neben den vielen erfolgreichen Konzerten soll nicht vergessen sein die Mitwirkung des Dirigenten und seiner Sängerschar bei öffentlichen Veranstaltungen und Volksunterhaltungsabenden. In der Kriegszeit gelang es ihm, die Marburger Sängervereinigung ins Leben zu rufen, die in einem wohlgelungenen Konzert geschlossen auftrat. Der „Liederverein" ehrte seinen Dirigenten 1927 anläßlich seines 85. Jubiläums dadurch, daß er khn zum Ehrenchormeister ernannte. Kurz nach der Gründung des Mitteldeutschen Sängerbundes wählte der Gau Oberhessen, der die Kreise Marburg Und Kirchhain umfaßte, H. Engelhardt zum Gauchormeister. Wir erinnern uns noch sehr lebhaft der machtvollen Kundgebung anläßlich der Gau-Bannerweihe, als 700 oberhessische Sänger sich unter seinem Stabe vereinigten. Schon feit Jahren gehört H. Engelhardt dem Musikausschuh des Mitteldeutschen Sängerbundes als eins der rührigsten Mitglieder an. Welche hohe Wertschätzung er genießt, zeigen die Ehrungen, die ihm zU seinem 50. Geburtstage zuteil wurden. Möge H. Engelhardt, der sich als Dirigent und Mensch allgemeiner Beliebtheit erfreut, noch recht lange Jahre seinen Daktstvck führen, möge ihm auch fernerhin ein segensreiches Wirken beschieden fern!
Ludwig Matthai
50 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.
* tJjje ! * -
Am heutigen Tage sind es 50 Jahre, daß Herr Ludwig Matthar der Freiwilligen Feuerwehr zu Marburg angehört. Noch nicht 18jährig, ttat Herr Matthäi, der am 8. November seinen 68- jährigen Geburtstag feiern kann, am 18. Oktober 1882 der Feuerwehr bei. Sett dem Jahre 1899 gehörte er dem Kommando als Rottenführer an, am 12.3.21 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt, aktiv war er bis zum Jahre 1928 tätig.
Somit war Herr Matthäi em vorbildliches Mitglied der Marburger Feuer- wehr, manchen Brand half er löschen und diente so in diesen 50 Jahren in selbstloser Weise seiner Mitbürgerschaft und der Allgemeinheit.
nicht Hufpeitschung, sondern tiefer Schlaf gibt neue Kräfte. Darum: stets Kaffee Bag.
* Keine Auflösung der Land- Wirtschaftsschulen. Nach einer Erklärung der Landwirtschaftskammer ist an eine Auslösung bezw. Verschmelzung von Landwirtschafts,chulen' nicht gedacht. Trotz der Zusammenlegung der Kreise sollen die bestehenden Anstalten als snbstandig« Schulen bestehen bleiben. Wenn hiernach in Zukunft einzeln« Kreise über zwei Landwirtschafts- schulen verfügen werden, so mag daraus hin- gewiesen werden, daß es in anderen Kammer- oezirken schon seit Jahren Kreise gibt, in denen zwei Schulen vorhanden find.