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Bette 6

Overbefsische Zeitung, Marburg a. L. Dienstag, den 9. August 1932

Rr. 185

ßeUn-Naffau und Nachbargebtete

Raubüberfall in Harleshausen.

Kassel, 8. Aug. In der Nacht zum Sonntag wurde das Ueberfallkommando nach der Gastwirtschaft Trinkaus in Harleshausen gerufen. Dort war die Frau des Wirtes nach der im ersten Stockwerk gelegenen Wohnung gegangen, wo sie sich plötzlich zu ihrem gro- hen Schrecken einem maskierten Manne gegenüber befand. Ehe die Ahnungslose um Hilfe rufen konnte, erhielt sie mit einem fcharj kantigen Gegenstand einen Schlag gegen den Kopf, so daß sie blutüberströmt bewußt­los ^usammenbrach. Der Täter ließ sich, als er merkte, daß der Vorfall doch in den Dirt- schaftsräumen bemerkt worden war, an einem Strick aus dem Fenster auf die Straße hinab. Mehrere Gäste nahmen die Verfolgung auf. mußten sie aber einstellen, da der Flüchtige mehrere Schüsse auf seine Verfolger abgab. Das Ueberfallkommando suchte mit dem Scheinwerfer das Gelände in größerer Ent­fernung ab, ohne aber den Täter finden zu können . Soweit festgestellt werden konnte, wurde er durch das Erscheinen der Wirtsfrau an dem beabsichtigten Diebstahl gehindert. Man nimmt an, daß es sich um einen Orts­ansässigen handelt, dem die häuslichen Ver­hältnisse bekannt sind.

Aufklärung des Raubüberfolls.

Ein 26jähriger Zimmermann aus Harles­hausen wurde unter dem dringenden Verdacht verhaftet, den Raubüberfall auf die Wirtin Trinkaus verübt zu haben. Der Festgenom­mene verwickelte sich bei der Vernehmung in Widersprüche; er hatte auch, als er sich an dem Haus herunterließ. Schrammen am linken Bein davongetragen. Die Ueberfallene hat durch Hiebe mit einem Gummischlauch eine große Wunde am Kopf erlitten und durch den Schrecken die Sprache fast verloren.

Die NSDAP, verlangt Amtsenthebung des Landrate» Dr. Menzel.

Weilburg, 8. Aug. Der Landtagsabge­ordnete der NSDAP. Picharfki, Kreisleiter des Oberlahnkreises, hat in einem Telegramm an den stellvertretenden Reichskommissar Dr. Bracht die Amtsenthebung des Landrates Dr. Menzel gefordert. Sie wird begründet mit der Anstellung von Mitgliedern der Eisernen Front als Hilfspolizei zur Bewachung des Landratsamtes. Menzel ist der Schwieger­sohn Severings.

Im Tunnel totgefahren. '

Schlüchtern, 8. Aug. Gestern nachmit­tag kurz nach 4 Uhr wurde im Tunnel bei Scylüchtern der Strecke Frankfurt—Bebra der Tunelwärter Melchior Link au» Wallenrod bei Schlüchtern überfahren und getötet

Im Dienst tödlich verunglückt

Hanau, 8. Aug. Beim Kraftwerk Keflel- stadt der Preußischen Elektrizitäts-A. <8. ist in Ausübung feines Dienstes der in Doennig- heim wohnende unverheiratete Maschinist Ni­kolaus Schmidt tödlich verunglückt Bon einem Ohnmachtsanfall befallen, stürzte er rücklings von der Brücke der Schleuse in den Main und ertrank.

Die Bluttat tat Schwanheimer Wald.

Frankfurt a. M., 8. Äug. Gegen den Optiker Wilhelm Wied aus Münster, bei Stuttgart, der des Mordes verdächtig erschien, und der einer Achtzehnjährigen tat Etadtwalü die Kehle durchschnitt, ist nunmehr Anklage wegen Tötung auf Verlangen erhoben wor­den. Auf Grund von Brieffchaften bet Ge­töteten glaubt die Staatsanwaltschaft anneh­men zu sollen, daß es sich um den relativ sel­tenen Fall der Tötung auf Verlangen handelt. Die Akten liegen derzeitig dem Landgericht zur Eröffnung des Hauptverfahrens vor. Es ist damit zu rechnen, daß die Verhandlung noch im August stattfindet und zwar vor der Großen Skafkammer.

Eta Kavalier.

Offenbach, 8. Äug. Ein 18jähriges Mädchen geht mit dem neuen Liebhaber in der Anlage spazieren, als der alte Liebhaber erscheint Es entfielt ein Wortwechsel, der neue Liebhaber ergreift die Flucht, der alte wirft das Mädchen zu Boden, das eine Kopf­verletzung davon trägt, und zieht ihm den Rock aus, bot er bem Mädchen kürzlich geschenkt hat und verschwindet Das Mädchen muß tat Unterrock auf der Straßenbahn die Heim­fahrt antreten.

2500 Mark Lohngelder geraubt

Deidesheim (Pfalz), 8. Aug. Aus einem fahrenden Drahtseilwagen der Pfalz-Saar- brücker Hartsteinwerke wurde eine Kiste mit Lohngeldern für die Arbeiterschaft, die 2500 Mark enthielt, in der Nähe des Werkes von noch unbekannten Tätern gestohlen. Die auf­gebrochene Kiste wurde bereits nach einer halben Stande nahe dem Tatort oufgefunben. Die sofort einsetzenden Ermittelungen der Gendarmerie und der Polizei hatten bis jetzt kein greifbares Ergebnis. Ein Polizeihund konnte fünf Kilometer weit Spuren verfolgen. 3*» der Fundstelle der erbrochenen Kiste wurde von der Gendarmeriestreif e lediglich «n herrenloser Dobermannhund gefunden. Auf d« Ergreifung der Täter ist eine hohe axxbcn,

Abschluß der Leichtathletik - Eine „Silberne" für Deutschland Roch einmal Sturm auf die Rekorde

Am Sonntag hat in Los Angeles der erste Abschnitt der Olympischen Spiele, dessen Kern die Leichtathlettk war, seinen Abschluß ge­funden. Noch einmal waren bei schönstem Wetter 100 000 Zuschauer im Kolosseum ver­sammelt. Neben dem Marathonlauf standen noch vier Wettbewerbe auf dem Programm, die sämtlich mit Welttelorden und mit Siegen von Amerika endeten. Amerika gewann die 4ma.l » 00t - Meter - Staffel der Frauen in der neuen Weltrekordzeit von 47 Sek. vor Kanada 47,1 Sek., England, Holland, Japan und Deutschland. Die deutsche Staffel wies allerdings nur eine Sprinterin auf. Die übrigen drei Läuferinnen sind eigentlich Werferinnen, es waren die Damen Heublein, Fleischer und Braumüller. — Die 4mal-100-Meter-Staffel wurde von den Amerikanern in der phantastisch anmuten­den Bestzeit von glatt 40 Sek. gewonnen. An zweiter Stelle kam die deutsche Staffel (Kör­nig, Hendrir, Borchmeyer, Jonath) in der gleichfalls vorzüglichen Zeit von 40,8 Sek. ein. Sie rettete damit wenigstens noch eine silberne Medaille. Die nächsten Plätze be­legten Italien, Kanada, Japan und England. — Glänzend war auch die neue Weltrekord- zeit die Amerikas siegreiche Staffel über 4- mal 400 Meter mit 3:08,2 Min. er­zielte. Hier war die weitere Rangfolge: Eng­land, Kanada, Deutschland, Japan und Ita­lien. Die deutsche Staffel Büchner, Nehb,

Metzner und Dr. Peltzer war durch die 23er- letzung Metzners sehr beeinträchtigt. — Im Hochsprung der Frauen blieb die neue Olympiasiegerin, Miß Shiley-llSA. mit 1,665 Meter um genau 6 Zentimeter über dem alten Weltrekord der Holländerin Gisolf. Die weitere Placierutig war: 2. Didrikson- ÜSA. 1,64 Meter, 3. Dawes-Kanada 1,63 Meter, 4. Eisolf-Holtand 1,58 Meter, 5. Clark-Südafrika 1,58 Meter, 6. Roggers- USA. 1,58 Meter.

Hunderttausende standen beim Marathon­lauf 'Spalier. Das große Rennen wurde von dem fast ständig in Führung liegenden Argentinier Zqhala in der neuen olympischen Bestzeit von 2:31,36 Std. vor Ferris-Eng- land, Toivonen-Finnland, Wright-England, Tsuda-Japan und Kim-Japan gewonnen. Der Deutsche de Bruyn belegte in 2:52,30 Std. unter' 28 Teilnehmern den 15. Platz. Der Sieger Zabala brach nach der Siegerehrung ohnmächtig zusammen.

Auch int Schwimmen ist nun schon eine Entscheidung gefallen. Der Endlauf im 10 0- Meter-Crawlschwimmen brachte einen großen Triumph der Japaner, die die beiden ersten Plätze belegten. Das Ergebnis war: 1. Myiazaki-Japan 58,2 Sek. (Olympischer Rekord), 2. Kawaishi-Japan 58,6 Sek., 3. Schwartz-USA. 58,8 Sek., 4. Kalili-USA. 59,2 Sek., 5. Takahashi-Japan 59,2 Sek., 6. Thompson-llSA. 59,5 Sek.

3m Wasserball kamen die Amerikaner zu ihrem zweiten Erfolg, sie schlugen Japan überlegen mit 10:0 (3:0). — Beim Segel­wettbewerb int Außenhafen hat sich der junge Deutsche Behr, der nach dem zweiten Wettbewerb noch an zehnter Stelle lag, jetzt an die dritte vorgearbeitet. Für das Finale tat Degen-Mannschaftsfechten qualifizierten sich Frankreich und Jtallen. — Die letzten Entscheidungen im griechisch-römischen Ringen, wo Deutschland bereits durch Földsak zu einer Silber- und durch Sperling zu einer Bronce-Medaille gekommen ist, stehen zur Stande noch aus.

Dorische Ringer gewinnen vier MedaSlrn.

Am späten Sonntagabend ist auch das olympische Ringkampfturnier abgeschlossen worden. Don den fünf teilnehmenden deut­schen Ringern waren vier erfolgreich. Bren­del -Nürnberg gewann im Bantamgewicht sogar eine goldene Medaille. Sil­berne Medaillen, asso zweite Preise sicherten sich E h r l - München im Federge­wicht, Sperling-Dortmund im Leichtge­wicht und F'öldeak-Hamburg int Mittel­gewicht. Lediglich Gehring-Ludwigshafen ging im Schwergewicht leer aus, obwohl er in seinem ersten Kampf den späteren Olympia­sieger S. Westergren-Schweden geschlagen hatte. Die Schweden stellten vier Sieger, Finnland gewann einen ersten Preis.

Dgs Degen-Mannschaftsfechten wurde von Frankreich vor Jtallen, Amerika und Belgien gewonnen. Im entscheidenden Kampf befreit Frankreich gegen Jtallen mit 9:7 die Ober Hand.

Im Länderklassement

liegt Deutschland nach Abschluß der Sotm- tagskärnpfer an fünfter Stelle unter 40 teil­nehmenden Nationen. Das Klassement hat folgende Spitzengruppe: 1. Amerika 373,5 Punkte, 2. Italien 126 P., 3. Finnland 119 P., 4. Schweden 109 P., 5. Deutschland 105 P., 6. Frankreich 104 P„ 7. England 86 P, 8. Kanada 58 P., 9. Japan 40 P., 10. Oesterreich 27 P., 11. Polen 25 P., 12. Holland und Tschechoslowakei 24 P^ 14 Irland 23 P., 15. Ungarn 16 P.

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Der Japaner Myiazaki, Sieger in glänzender Zeit im 100 m Crawl­schwimmen.

Wolrat Eberle, belegte den dritten Platz im Zehnkampf und gewann damit eine wichtige Bronze-Medaille für Deuffchland. ■

Marineleutnant Dgenflerna, gewann den Fünfkampf für Schweden, da» auch in den vorhergehenden drei Olympiaden den Sieger dieser Kampfart stellte.

Wirtschaft rm- Han-et

Berliner Börsenbericht vom 8. August.

Schon seit Tagen kann man die Beobach­tung machen, daß gegenüber höheren vorbörs­lichen Freiverkehrskursen der offiziell« Be­ginn Enttäuschungen bringt. Auch heute konnte sich die freundlich« Stimmung des Vormittags, die in bei Hauptsache auf der Newyorker Haussebewegung vom Samstag basierte, nicht überall behaupten, da die inner- politische Unsicherheit starker in den Vorder­grund rückte. Immer neue Terrorakte werden aus dem Reich gemeldet, und die durchgrei- fenben Maßnahmen der Regierung stehen noch aus. So ist es nicht verwunderlich, daß das Geschäft weiterhin sehr klein ist, zumal die Kundschaft sich abwartend verhält und die Spekulatton, di« vom Samstag noch Ware übrig hatte, eher noch Realisationsneigung zeigt«. Kursmäßig war es daher anfangs ziemlich uneinheitlich. Einige Marktgebiete eröffneten zwar recht fest, so waren eine Reih« Elekttopapiere und Bauwerte bis zu 1% Pro­zent fester und auch Polyphon um 1% Pr^ent erholt und Gelsenkirchen mit plus 1% Prozent recht fest. Weitaus die stärksten Gewinne hatten ober tat Zusammenhang mit den Mel­dungen vom delguchen Kohlenstreik Braun­kohlenaktien, ine bis zu Prozent ge­wannen. Das Geschäft am Diskontomartt war nicht fefr umfangreich, doch zeigte sich für Privatdiskonten aitgefüfrs der leichteren Geldlage weiter etwas Nachfrage. Auch Reichswechsel per 5. November blieben ge­tagt, gleichfalls Reichsschatzanweisungen per 15. November.

Berliner Deoifeubericht vom 8. August.

Helfingfors 6,284—6,296, Wien 51,95—52,05, Prag 12,465—12,485, Budapest —, Sofia 3,057 bis 3,063, Holland 169,58—169,92, Oslo 72,78 bi- 72,92, Kopenhagen 78,22—78,38, Stock­holm 74,78—74,92, London 14,55—14 59 Buenos Aires 0,878—0,882, Rewyork 4,209 bis 4,217, Belgien 58,34—58,46, Italien 21,50 bis 21,54, Parts 16,475—16,515, Schweiz 81,87 bis 82,03, Spanien 34,14—34,20, Danzig 81,92 bis 82.08, Japan 1,089—1,091,

Warenmärkte

Betreibe tn 1000 Kilogr., Wehl und Futter mittel fe 100 Kilogramm.

Berliner Produktenbörse vom 8. August.

Weizen 220—222, Roggen 161—163, Futter- gerste 159—171, Hafer 164—169, Weizenmehl 29—33, Roggenmehl 23,15—25,15, Weizenklete 11 25—11,50, Roggenkleie 10—10,25.

Die an den internationalen (betreibe» Märkten eingetretene Befestigung blieb im hiesigen Produttenverkehr fast ohne Eindruck, zumal sich di« Hoffnungen auf eine Belebung des Exportgeschäftes bisher kaum erfüllt haben. Einige Beachtung fand die 2. amtliche Erntevorschätzung, allerdings weist man bei der Erörterung der Erttagsschätzungen für Weizen (5,2 Millionen Tonnen) und für Sfoggen (8,09 Millionen Tonnen) mtt allem Nachdruck darauf hin, daß die Witterungsver- hältniffe in der letzten Zeit weiterhin wenig befriedigend waren, so daß gegenüber diesen Ziffern noch größere Verschiebungen infolge von Qualitiitchchäden eintreten könnenn. Die nunmehr angekündigte Einbeziehung des deutschen Roggen in die Verkoppelungsaktton von inländischer Gerste und Auslandsroggen wirtte sich in der Preisgestaltung kaum ans. Am Effettivmarkt ist das Offertenmaterial in Weizen zur kurzfristigen Verladung weiter knapp und bei der schwachen Versorgung der Mühlen werden noch immer für diese Po­sitionen Aufgelder bewilligte Für Herbstliefe- rung halten sich Angebot und Nachfrage in mäßigen Grenzen, so daß nur unbedeutende Preisveränderungen eintraten. Roggen lag abgeschwächt.

Frankfurter Getreidebörse vom 8. August.

Die Börse lag auch zu Beginn der neuen Woche rufrg. Roggen war aus der näheren und weiteren Umgegend stärker angeboten, während in Weizen nur spärlich Offerten abgegeben wurden. Die Notierung wurde daher noch nicht aufgenommen. Roggen lag etwas fest«. Am Mehlmarkt zeigte sich grö­

ßere Nachfrage für promptes Roggenmehl, Weizenmehl hatte nur schleppenden Absatz. Futterartikel lagen ruhig.

Weizen —, Roggen (neue Ernte) 190, Wintergerste (neue Ernte) 170—172,50, Hafer 170—180, Wetzenmehl 37,50—38,45, Roggen­mehl 27,50—28, Weizenkleie 8,90, Roggen­kleie 9.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 8. August.

Auftrieb des Haupttnarttes: 1491 Rinder (gegen 1246 am letzten Hauptmarkt), darunter 340 Ochsen, 137 Dullen, 527 Kühe, 396 Färsen, ferner 579 (498) Kälber, 90 (46) Schafe, 5184 (3926) Schweine, darunter 365 aus Litauen. Bezahlt wurde je Ztt. Lebendgewicht: Ochsen al) 32—34, a2) 27—31, bl) 24—26; Bullen a) 27—30, b) 22—26; Kühe a) 24—27, b) 20 bts 23, c) 14—19; Färsen a) 32—35, b) 29 bis 31, c) 25—28; Kälber b) 36—40, c) 31 bis 35, d) 25—30; Schafe al) 28-32, b) 23—27; Schweine a) 52—54, d) 51—54, c) 50—54, d) 47—52, e) 42—48. Im Vergleich mit den Preisen des Marttes vom 1. 8. gaben Ochsen, Kühe und Färsen je 1 X nach, Kälber blie­ben unverändett, Schweine zogen 2—4 X an. Gegen den Rebenmartt vom 4. 8. lagen Schafe 2—3 X höher. Marktverkauf: Rinder ruhig, geringer Ueberstand; Schweine mittel­mäßig, ausverkaust; Kälber ruhig; Schafe mittelmäßig, geräumt

Kirchhainer Schweinemarkt vom 9. August.

Staftrieb: 473 Ferkel und 5 Läufer. Gezahlt wurden für bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 26 -Ky Paar, für über 6 Wochen alte Ferkel 25—32 X je Paar. Die Läufer erzielten je nach Qualität 20-35 X. Der Markt wurde geräumt Die Preise waren gegenüber dem »atzten Markt angezogen. Preise für Rinder werden wegen des geringen Auftriebes nicht •uriniert Der nächste Markt findet am 23. August statt

Verlag Dr. C. H i tz e r o t h. Hauptfchristleiter und verantwottlich für Po- litt! und Feuilleton: Dr. Ern ft Scheller; für Kommunalpolitik, Provinz und Lokales: L. Schneider brurl., särntl. in Marburg.