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Nr. 167

Oderdessische Setteng. Marburg e. L. Dimrtag, dm 19. Juli 1932

Protest der N.S.D.A.P

!orb und

Metallindustrie tätig. Dann widmete er sich dem Studium des Maschinenbaufaches. 1903

National^

NUNg

Irlands Gegenmaßnahmen.

fk. Dublin, 19. Juli. De, irische Se­nat nah« am Montag aiend in zweiter Lesung das Gesetz au, datz der irischen Re- giernng Vollmacht zur Erhebung do» be­liebige» Soaderzöllea aus die englische Einfuhr erteilt.

De Balera erNärte, der irische Freistaat sei nun gezwungen, sich nach anderen Märkten umzusehen. Sicher sei je­denfalls, daß die Hungrigen in Irland in Zukunft nicht mehr hungrig sein werden, da von nun an mehr Lebensmittel in Ir­land vorhanden seien. Wenn Irland mit Verlust verkaufen müsse, dann müsse seine Einfuhr auf dem niedrigsten Stand herab­gesetzt werden, um die Verluste so gering wie möglich zu gestalten.

Erklärung des Reichs­präsidenten

öfftnt- Plakate

Universität wieder geöffnet.

Berlin 18. Juli. Die Berliner Uni­versität wurde beute wieder geöffnet. Der Lehrbetrieb konnte überall durchgeführt werden. Zu Zwischenfällen ist es nicht ge­kommen. Die lleberwachung des Ehren­mals. an dem noch die Kränze von der Langemarck-Feier liegen, haben sechs Be­amte der Universität übernommen, nach­dem die Studentenwache am Sonnabend abend zurückgezogen worden war.

fen Aeußerungen erklärte Moeller, es fei unerträglich, wenn man den Wunsch nach innerer Ruhe und staatlicher Ordnung fürfeig" erkläre.

Der Reichspräsident hat der Dossischen Zeitung" zufolge aus dieses Schreiben erwidert, er würdige die vater­ländischen Beweggründe, die Moeller zu seinen Darlegungen veranlaßt haben. Im einzelnen lägen die Dinge vielfach anders, als sie in den Zerrungen geschil­dert wurden. Er werde aber, so schließt die Erklärung Hindenburgs,öie weitere Entwicklung auch fernerhin sorgfältig prüfen und, wenn tatsächlich diese politi­schen Zusammenstöße einen werteren Umfang annehmen und zur Gewohnheit werden, nicht zögern, mit geeignet erscheinenden Maßnahmen einzugreifen.

Zwischenfall bei be Beerdigung Meier er­schossener Frauen.

Das Demonstrationsverbot

Ans Grund bee § 2 b«t Zweiten Vererb, Irans bes Reichspräsidenten gegen politische Ausschreitungen vom 28. Juni 1932 (Reichsgesetzblatt I Seite 339) wirb mit Wirkung für bes Reichsgebiet folgenbes verorbnet:

Genf ohne Deutschland

Deutschland soll vor vollendete Tatsachen gestellt werden

Paris antreten.

Pole» will dem Dertranensabkomwen beitreten.

fk. London, 19. Juli. Der polnische Botschafter in London überreichte am Montag im Foreyn Office eine Note, in der der Wunsch der polnischen Regierung ausgedrückt wird, dem englisch-französischen Vertrauensabkommen beizutreten. Wie verlautet ist eine gleichlautende Note in Paris überreicht worden.

Geh. Rat Dr. Friedrich Syrup wurde im Jahre 1882 in der Provinz Hannover geboren und besuchte bas Realgymnasium in Han­nover. Nach bei Reifeprüfung war er ein Jahr praktisch in verschiedenen Betrieben der Metallindustrie tätig. Dann widmete er sich

Lana», 18. Juli. In Langenselbold wurden beute nachmittag bie betben Frauen beerbtet, bie bet ben Erwerbslo senunruhen am Freitag erschossen worben waren. An > er» -r * r- <

der Beerdigung nahmen etwa 5000 Del Rerchsk0INNNssar sM 06N Personen teil. Auf bem Rückweg be- warfen eme Anzahl ber Teilnehmer bas | <ltD8tt5vlCn|t

Saus eines Landjägers mit Stei­nen. Der Lanbjäger sah sich schließlich gezwungen, sich ber Angreifer mit fernem Revolver zu erwehren. Er verletzte einen Arbeiter tödlich, brei Per sotten schwer unb mehrere leicht.

Amtsenthebung eines sozialdemokratischen Schulrats in Mecklenburg.

Schwerin, 18. Juli. Der nationalsozia­listische Unterrichtsminister Dr Scharf hat heute vormittag dem sozialdemokratischen Landsschulrat und Regierungsrat Rud. Puls mitgeteilt, baß bie neue Regierung auf seine weitere Beschäftigung zu verzichten beabsich- sichtige. Puls dürfte in ben einstweiligen Ruhestanb versetzt werden.

(1) Versammlungen unter freie« Him­mel und Aufzüge find bis ans weiteres »er, toten.

(2) Das Verbot gilt nicht für Versamm­lungen nntet freie« Himmel, wenn sie in festumfriedeten, dauernd für Mafienbesuch eingerichteten Anlagen stattfinden und ihr Besuch gegen Wntrittskarten zugängig ist. Auf Versammlungen dieser Art findet dke Verordnung des Reichsministers de« In­nern übe, Versammlungen nnd Aufzügen vom 28. Juni 1932 (Reichsgesetzblatt I Seite 339) Anwendung.

8 2.

(1) Mit Gefängnis, neben dem auf Geld­strafe erkannt werden kann, wird bestraft:

1. wer unter Zuwiderhandlung gegen das Verbot des 8 1 eine Versammlung un­ter freie« Himmel oder einen Auszug »er, anstaltet ober leitet oder dabei als Redner auftritt;

2. wer für eine Versammlung unter freiem Himmel, die nach g 1 verboten ist, den Platz zur verfüguug stellt.

(2) Mit Geldstrafe K« jn 150 9UE wird bestraft, wer «» einer Versammlung unter freie« Himmel oder eine« Aufzuge, die nach § 1 verboten find, teilnimmt.

6 3.

Diese Verordnung tritt mit ihrer Ver­kündung in Kraft.

Berlin, 18. Juli 1932.

De» Reichomiuifter bes Innern Freiherr von Gayl.

®ne Erklärung de« preußisch« Staats- Ministeriums.

Berkin, 18. Juli. Die Pressestelle des preußischen Staatsminifte- itums teilt mit: Durch Verordnung bes Reichsmmisters bes Innern vorn 18. 3ult 1932 ftnb bis auf weiteres Versammlungen unter freiem Simmel unb Auszüge verboten. SBte ber Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, werben bamit auch alle bereits erteilten Genehmigungen für ber- artige Versammlungen unb Auf- ?ü Se hinfSl li g. Ersatzversammlungen für solche Veranstaltungen können für ben 19. unb 20. 3uh 1932 nicht mehr genehmigt werben, weil die für sie burch Derorbnung bes Reichsministers bes Innern vom 28. Juli 1932 vorgeschriebene Anmelbungsfrist von minbeftens 48 Stunben nicht eingehalten Der­ben tarnt Ms die spätere Zett gilt bie 48- ftunbige Anmeldefrist.

Berlin, 18. Juli. Auf Erunb bet Ver­ordnung über ben freiwilligen Arbeitsdienst vom 16. Juli 1932 hat ber Reichskanzler na­mens bet Reichsregierung auf Vorschlag des Reichsarbeitsministers den Präsidenten der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Ar, beitslosenversicherung, Dr. Syrup, zum Reichskommissar für den freiwilligen Arbeits­dienst ernannt

bestand er das Examen als Diplomingenieur. Dann studierte er Reichte, und Staatswiffen- schaften. 1907 bestand er die Eewerbeasseoor- prüfung. Sodann war et als preußischer Be­amter in den Provinzen Hannover, Rhein- land, Oberschlesien und Pommern tätig. 1918 wurde er zum Vortragenden Rat im preußi­schen Ministerium für Handel und Gewerbe ernannt. Bei Kriegsende wurde Dr. Syrup dem Demobilmachunasministerium überwiesen. 1920 trat er in den Reichsdienst als Präsident der Reichsarbettsverwaltung übet. 3m iaijre 1927 wurde et zum Präsidenten der Reichs­anstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeits­losenversicherung ernannt Stuf wirlschafi- kmem, sozialpolitischem und arbeitsrechtlichem Gebiet hat er auch eine reiche schriftstellerische Tätigkeit entfaltet.

Berlin, 19. Juli. In einem Schrei­ben an den Reichspräsidenten hat der frühere mecklenburgische Minister Moel­ler auf Aeußerung Hitlers in Weimar verwiesen, die besagten, daß hinter der »bürgerlichen Parole der Ruhe und Ord- _,bie Feigheit, Halbheit und Schwäche sich verberge. Gegenüber die-

Drahtftilattentat bei Berlin verhindert.

_ B erlitt, 18. Juli. Auf ber Straße von Fneortchshagen nach Dahlwitz wurde heute abend ttt ber Nähe ber Ravenstemet Mühle «nt a^faefpanntes Drahtseil ent­deckt. Raofahrer machten einem Schupobearn» ten Mitteilung, ber bas Shtbemis entfernen konnte, ehe Unheil angerichtet war. Man nimmt an, baß es sich um em gegen Natio­nalsozialisten, bie an einer Friedrichshagener Kundgebung teilnahmen, gerichtetes Attentat handelt.

Ei« Stahlhelmex «iebergestoche«.

Krefeld, 19. Juli. Nach Schluß einer xun&gebung der Eisernen Front bewegte sich em Demonstrationszug durch die Straßen der ^iadt. Inder Nähe des Stahlhelmheims auf bent tBeftmaH kam es dabei zu einem Zwischenfall. Ein dort stehender Stahlhelm- mann wurde von einem Zugteilnehmer durch einen Messerstich schwer verletzt und mußte ins Krankenhaus geschafft werden. Der Täter wurde von der Polizei feftgenommen.

1. Das Verbot der Bombenflugzeuge. Auf diesem Gebiet find die Verhandlungen jedoch auf gutem Wege.

2. Die Beschränkung der effektiven Trup, penbestände. In dieser Frage stoßen die Verhandlungen mit der amerikani, scheu Abordnung gegenwärttg noch auf große Schwierigkeiten.

3. In der Flottenfrage ist bisher noch keine Entscheidung getroffen.

Herriot betonte weiter, daß man sich über eine wesentliche Herabsetzung der Heeresausgaben geeinigt habe. In ber Vertagungsentschließung werde eine besondere Klausel angenommen werden, daß die in der ersten Phase der Ab­rüstungskonferenz erzielten Ergebnisse in keiner Weise weitergehenden Äbrüstungs- rnaßnahrnen, in der zweiten Phase der Ab­rüstungskonferenz, insbesondere de« Vor­schlägen der einzelnen Abordnungen, vor­griffen.

Aus den Ausführungen Herriots sieht einbeutig hervor, baß in den heutigen Allein-Verhandlungen eine weitgehende Uebereinkunft erzielt worden ist, die offen­sichtlich in der Vertagungsentschließung als Kernstück und die Grundlage des künftigen Abrüstungsabkommens erflärt werden soll. Wie zu erwarten war, ist die Frage der Gleichberechtigung bisher überhaupt nicht behandelt worden.

Die 13. ordentliche Völkerbundsversamm­lung wird erst am 26. September zusam­mentreten. Einige Tage vorher wird sich der Dölkerbundsrat zu seiner Herbsttagung in Genf versammeln.

Seine Pattei erhebe Protest gegen bie Haltung ber preußischen Polizeibehörde unb verlange bas (Eingreifen ber Reichsregierung zum Schutze ber bedrohten Bevölkerung Ber­lins.

Genf, 18. Juli. Ministerpräsident Herriot hat am Montag abend bet französischen Presse nachfolgende Mit­teilung über den gegenwärtigen Stand der Abrüstungsverhandlungen gemacht:

In den letzten Besprechungen zwischen der französischen, der englischen und der amerikanischen Abordnung ist im Großen eine grundsätzliche Einigung zustande gekommen, die weitgehend dem französischen Standpunkt Rech­nung trägt. In der Vertagungsentschließung der Abrüstungskonferenz wird festgestellt, daß in der ersten Phase der Konferenz über folgende Punkte eine allgemeine Einigung erzielt worden ist:

1. Begrenzung bet Tonnage der Tanks.

2. Verbot der Gas«, chemische« und Brandwaffen.

3. Schaffung eines ständigen Kontroll, ausschnsses, der über die Durchführung des künftigen Abrüstungsabkommens wache,, soll.

Ferner ist eine Uebereinkunft darüber er­zielt worden, daß das am 22. September ablaufende Rüstungsfeierjahr vorläufig auf vier Monate weiter verlängert wird. Des weiteren ist vereinbatt worden, datz neue Regeln des internationalen Rechts über besondere Strasmatznahmen gegen diejenigen Mächte geschaffen werden, die in Zukunft das Abrüstungsabkommen nicht einhalten. Weiter ist die Einsetzung eines besonderen Ausschusses für die Frage der prioaten Waffenherstellung und des Waf­fenhandels erzielt worden.

Keine Einigung besteht über folgende drei Fragen:

Berlin, 18. Juli. Der Letter der Rechtsabteilung des (Baues Berlin der NSDÄP., Härgert, hat, wie er mttteiltz an den Reichsinnenminister ein Tele­gramm gesandt, in dem darauf hrngewiesen wird, daß an den Litfaßsäulen Berlins sich feit heute früh Plakate der Kommunisten be­hüben mit ber Ueberschrist:Rotes Ber­kin erhebe bich gegen bie braune Pest!" Das Plakat beldjäftige sich zunächst mit ber Schießerei in Siemensstabt und spreche von benfeigen Nazimöroern", ob­wohl bie näheren Umstände dieses Zusam­menstoßes gerichtlich noch nicht geklärt seien. Es heiße bann weiter :Schluß mit bem braunen Terror!"Räumt auf mit ber braunen Hakenkreuzpest!"Fort mit ihnen aus ben Betrieben! Schafft überall Massen- selbstschutzformationen!" Das Telegramm Saegerts führt Besch werbe barüber, daß bie preußische Polizei den £" Heben Anschlag dieser P d ul b e, in benen unverhültt zu Mi zu Gewalttätigkeiten gegen bie sozialisten auf gehetzt werbe.

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Nachrichten", durch dieses Verbot aller Demonstrationen unter feiern Himmel werbe die staatspolitische Berechtigung der Warnungen ber sübbeutschen Länder bei ber Aufhebung ber ^Be­schränkungen bet politischen Freiheit" an« e r 4*a n n f.

SetVölkische Beobachter" ja ben Zusammen­stößen.

Zu ben Zusammenstößen am gestrigen Sonntag nimmt berVölkische Beob­achter" in einem Artikel Stellung. Das Blatt weist herauf hin, baß 16 Tote unb an bie 100 Verletzte bas Ergebnis eines einziges Tages des nunmehr offen ausge- brochenen roten Bürgerkrieges seien. Sie feien bas Ergebnis ber in jübisch geleiteten Gazetten tagelang ungehemmt sich austoben» ben Morbhetze, bas Ergebnis ber von ber Moskauer Mordfiliale in Deutschlanb ber KPD. ausgegebenen Weisungen unb bas Er­gebnis einer Poltteiberrschaft. beten Träger als prominente Sozialdemokraten öffentlich Propaganda für bie rote Einheitsfront zwi­schen KPD. unb SPD. treiben. Die Opfer seien Nationalsonalisten, pflichtgeireue Unter­beamte ber Polizei unb unbeteiligte Volks­genossen. Dieser Spuk könne nicht mehr lange dauern. Es bflrfe nicht mehr sein, baß bie Jubenschast ber gesamten Welt gegen bas er» wachenbe Deutschland durch bie Presse, durch bie Geldströme unb Bestechungsaelber beutsche Fremdenlegionäre auf bas deutsche Volk Hetze. Diese ganze Aftion sei hoch nutzlos unb könne niemals die Machtübernahme durch ben Na­tionalismus verhindern.

Ausland

Die Türkei im Völkerbund.

Genf, 18. Juli. Die Türkei ist am Montag nachmittag in einer feierlichen Sitzung ber außerordentlichen Völker», bundsversammlung in ben Völkerbund aus­genommen worben, nachbem bet Dölker­bundsrat bereits in seiner letzten Sitzung einstimmig die Aufnahme der Türkei be­schlossen hatte. Die Aufnahme erfolgte einstimmig. Der türkische Gesandte in Bern, Kemal Husnu Bey, wurde dann feierlich auf seinen Platz gefühtt.

Seufer Luftfahrtausschuß bis Herbst vertagt.

Genf. 18. Juli. Der Luftfahrtausschnß hat heute seine Beratungen auf den Herbst vertagt. Die Erörterungen über die ^Reglementierung bet Zivilluftfahrt, die darauf abzielen, eine militärische Ver­wendung der Zivilluftfahrt zu verhindern, find abgeschlossen worden. Die anderen Fragen, mit denen fich der Ausschuß zu be­schäftigen hatte, das Verbot des Bomben­abwurfes durch Kontrolle und eventuelle Internationalisierung der Zivilluftfahtt, sollen im Herbst weite, behandelt werden. Anerkennung der Mandschurei durch Japan und ben Mandschurei-Ausschuß.

fk. Tokio, 19. Juli. Außenminister Graf Uschida teilt mit, datz Japan grundsätzlich die Anerkennung der Mandschurei beschlossen habe. Der Zeitpunkt der Anerkennung ist aber noch nicht festgesetzt. Die japanische Regierung deutet an, datz sie bereit sei, an­gesichts der Arbeiten des Mandschuret- ausschusses und dessen Empfehlungen an den Völkerbund eine Anerkennung oorläu. fig noch zu verschieben. Jedenfalls werden Aeutzerlichkeiten berücksichtigt, falls der Mandschureiausschutz eine Politik des Ab­wartens empfehle, wird Japan daher die Mandschurei vorläufig noch nicht als un­abhängigen Staat anerkennen, wohl aber STfotto I als solche behandeln. Vorschläge über

vixue ou>i|ujt:n|uue I eine Pölkerbundsüberwachung während der Trotz Bersammlungsverbot Versuche zu Wattepettode würden nicht angenommer Kundgebungen unter freiem Himmel tu werden.

Berlin. Rückkehr des amerikanischen Botschafter»

Berlin, 18. Juli. Trotz des Verbotes nach Paris.

von Versammlungen unter freiem Himmel I fk. Paris, 19. Juli. Der amerikanische haben Angehörige verschiedener Parteien Botschafter in Paris, Sir Walter an mehreren Stellen bet Stabt versucht, I Edge, der sich seit einigen Wochen in sich zusammenzurotten und Umzüge zu ver- I Amerika aufhält und über dessen angeb» anstalten. Daran waren nicht nur Korn- lichen Rücktrittsabsichten in Paris die ver- munisten und Rationaltezialisten sondern schiedensten Gerüchte verbreitet waren, wird an einer Stelle auch Angehörige der heute (Dienstag) an Bord derLeviathan"

Eisernen Front beteiligt. Die Polizei*it seiner Familie die Rückreise nach

mußte wiederholt eingreifen. I

Einen heftigen Zusammenstoß hatte bie Polizei am Andreasplatz mit etwa 500 Kommunisten. Hier mußten bie Beamten, I ba ihnen heftiger Widerstand entgegenge- I setzt wurde, mit dem Gummiknüppel vor» gehen.