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AuS der Umgegend

Kreis Marvury

Reichsjugendwettkämpfe.

s. Wetter, 14. Juli. Die Reichsjugend- wettkämpfe der Landschulen finden in die­sem Jahre zum ersten Male innerhalb der einzelnen Bezirke des Landkreises statt.. Von besonderen Endkämpfen in Marburg wird mit Rücksicht auf die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse Abstand genommen. In einer Besprechung mit den Obleuten der Bezirks- vereine wurde vereinbart, die Veranstaltungen in den beiden letzten Schulwochen vor den Sommerferien durchzuführen. So fanden heute die Kämpfe für den Bezirk Wetter auf dem Sportplatz in Wetter statt. Mit der organisatorischen Leitung war Herr Lehrer Dietrich (Amönau, beauftragt worden. Die Kinder sammelten sich mit ihren Lehrern zu einer von Herrn Hauptlehrer Cretz (SBetter) gehaltenen schlichten Morgenandacht, um dann ihre Kräfte in den Wettkämpfen, im Staffel­laus und im Schlagballspiel zu messen. Die Wettkampfübungen der Oberstufe für Knaben bestanden im Hochsvrung, Kugelstoßen, Dall- weftwutt und 75-Meter-Lauf. Die Mädchen der Oberstufe hatten im wesentlichen dieselben Uebungen auszuführen. Die Hebungen der Unterstufe für Knaben bestanden int Weit­sprung, Kugelstoßen, Ballweitwurf und 75- Meter-Lauf. Besonders angenehm berührte auch in diesem Jahre wieder die überaus starke Beteiligung der Mädchen. Die einzelnen Ste- ger werden in einem späteren Bericht folgen.

Amönau, 15. Juli. Der Orttbrand- meister Konrad Muth wird am 16. Juli 65 Jahre alt. Seit 35 Jahren steht derselbe der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr als Brand­meister vor. Derselbe ist seit vielen Jahren ständiger Dauerleser der Oberhessischen Zei­tung.

Todenhausen, 15. Juli. 3n unserem Don feiern in dieser Woche zwei angesehene Gemeindemitglieder ihren 80. Geburtstag, Herr Daniel Pep in am 15.; derselbe war 20 Jahre Mitglied des Gemeinderates und hat bort zum Besten seines Dorfes gewirkt. Herr Johann Schmidt, Landwirt und Fuhr­mann, das zweite Geburtstagskind, wird am 14. Juli 80 Jahre alt. Beide sind noch sehr rüstig und helfen noch fleißig in der Landwirtschaft mit.

Michelbach, 15. Juli. Gestern feierte der Steinhauer Anton Muth und Frau Mar­garetha, geb. Möller das Fest der silber­nen Hochzeit. Anläßlich dieses Jubiläums brachte ihnen der GesangvereinEinigkeit'. Michelbach em Ständchen.

Fischreiher und Störche.

Sarnau, 15. Juli. Die Satnauer und Göttinger Wiesen werden seit Wochen durch eine Bewässerungsanlage unter Wasser ge­setzt. Die Störche aus der näheren und weiteren Umgebung haben sich deshalb die Wiesen zu ihrem Tummelplatz ausersehen. Es würben stellenweise bis 32 Stuck ge­zählt. Auch sinb seit wenig- Tagen wie­der Fischreiher ebenfafls bort zu beob­achten.

s. Dreihausen, 14. Juli. Die Orts­gruppe Dreihausen bes Zentraloerbandes Deutscher Kriegsbeschädigter und Hinterblie­bener veranstaltet am kommenden Sonntag in Dreihausen eine Kundgebung gegen die Not­verordnung des Kabinetts von Popen. Als Vortragenber ist bas Mitglied des Landes- verbandsvorstandes Kassel, Lehrer Schüt- rumpf, gewonnen worden.

KretS RirMain

Aufmarsch der NSDAP.

-o- Kirchhain, 18. Juli. Wie bereits mitgeteilt, findet am Sonntag, 17. Juli, hier ein großer Aufmarsch von SS.- und SA.- Formationen unter Mitwirkung der Kasseler SA.-Kapefle und des Kasseler SS.-Spiel-

Auswahl aus den Neuerwerbungen der Universitäts-Bibliothek

Fendt, L. Die Stellung der praktischen Theo­logie im System der theologischen Wissen­schaft. Gött 1932.

Brand, A. Die preussischen Dienststrafordnun­gen v. 27. 1. 1932. Berlin 1932.

Handbuch der Rationalisierung bearb. v. Reuter. Berlin 1932.

Kautsky, K. Krieg und Demokratie 1. Berlin 1932.

Löffler, M. Vereinigte Staaten von Amerika, Versailler Vertrag u. Völkerbund. Berlin 1932. Müller-Erzbach, R. Wohin führt die Interes­senjurisprudenz ? Tübingen 1932.

Ofner, J. Recht u. Gesellschaft. Ges. Vorträge. Leipzig 1931.

Radbruch, G. Rechtsphilosophie. Leipzig 1932.

Röpke, W. Krise und Konjunktur. Lpz. 1931.

Sauter, J. Die philosophischen Grundlagen d. Naturrecbts. Wien 1932.

Sievers, R. Das Beamtem echt der Reichsver­fassung in der Rechtssprechung des Reichs­gerichts. Berlin 1932. K

Weber, A. Agrar-, Handwerks-, Industrie-, Wirt­schaftspolitik. 1. Leipzig 1932.

Wiedenfeld, K. Kapitalismus und Beamtentum. Berlin 1932.

Bios, E. Die Medizin a. Scheidewege. Karls­ruhe 1931.

Mann, J. v. Handbuch der Klimatologie. 1. Stuttgart 1932.

Trinkler, E- u. H. de Terra. Wissenschaftliche Ergebnisse der Zentralasien-Expedition 1. 2. Beste 4682.

Generalversammlung

-er Kreisbauernschaft Kirchhain

Kirchhain, 15. Juki. Am Dienstag, dem 12. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, fand im Bahnhofshotel zu Kirchhain die diesjäh­rige Sommergeneral Versammlung der Kreisbauernschaft statt. Dieselbe war überaus stark besucht aus allen Teilen des Kreises. Der Vorsitzende, Herr Römer- Schweinsberg, eröffnete die Versammlung und begrüßte alle erschienenen Mitglieder, sowie insbesondere den für diesen Tag ge­wonnenen Redner, Herrn Landwittschaftsrat Dr. Cordes, und die Herren der Land- wittschaftsschule Kirchhain. In fernen Er­öffnungsworten betonte er, daß die Lage der Landwittschast so trostlos geworden sei, und dieses gerade in dem -letzten Jahre im verschärften Maße zugenommen hätte. Afler- dings ständen wir jetzt oor der (Ernte und hofften, dadurch die Bettiebe über Wasser zu halten. Jedoch könne die Landwirtschaft nur gesunden, wenn die Belastung und Aus­gaben in ein besseres Verhältnis zu den Ein­nahmen gebracht würden. Es sei nicht allein ausschlaggebend, daß der Landwftt für die einen oder anderen Produtte hohe Preise erhalte, sondern es sei unbedingt notwendig, daß auf der Ausgabensette eine wesentliche Entlastung herbeigeführt würde. Die Be­lastungen, die heute auf den Bettieben liegen, seien untragbar, und es müssen diese unbe­dingt zum vollständigen Ruin der Landwitt- schaft führen. Eine Gesundung der Land- wittschaft liege nicht nur im Interesse des Landwirts selbst, sondern int Interesse der gesamten Nation und deshalb sei es vor­nehmste Pflicht seitens der Regierung, keine Maßnahme unversucht zu lassen, die eine Besse­rung der Verhältnisse herbeiführen könnten. Jeder Landwttt müsse dazu mithelfen, daß die Landwittschaft aus ihrem Chaos her­auskäme, und zwar einmal dadurch, daß sie eine eiserne Disziplin zu ihrer Organisation halten und zum anderen, daß sie bei der Entscheidung am 31. Juli ihre Stimme den­jenigen Patteien geben, die sich auch wirklich für die Landwittschaft einsetzen. Heute müsse ein jeder Landwirt wissen, wie er bei der Wahl zu entscheiden habe und es wäre ununötig, an dieser Stelle noch eine besondere Parole herauszugeben.

Herr Römer gab dann der Versammlung noch bekannt, daß der zweite Redner, Dr. Crone-Münzebrock, durch ein Telegramm sein Erscheinen abgesagt habe und erteilte dann

Herrn Dr. Cordes von der Landwitt- schaftskammer Kassel das Wott zu seinem Vorttag überPreispolitik m der Landwitt­schaft".

Nach Beendigung der Aussprache wurde folgende

Entschließung

eniftimmig angenommen:

Die zur Zett bestehenden Strom­preise sind für die Landwittschaft mit Rück­sicht auf die schwierigen wirtschaftlichen Ver­hältnisse untragbar geworden. Vor allem sind es die hohen Grund- und Arbettsge- bühren, die insbesondere auch bei Kraftstrom ein Sparen des Stromabnehmers illusorisch machen. Es muß dem Landwttt zunächst die Gelegenheit gegeben werden, seine Ausgaben nach dem Bedürfnis und der Leistunasfähig- kett seines Betriebes einzustellen. Wir for­dern deshalb unter Mitwirkung unserer Zen­tralorganisation die Abschaffung der Eebüh- renform, wie sie heute besteht und Festsetzung der Stromgebühren nach den tatsächlichen Kilowattstunden, sowie Herabsetzung der Strompreise selbst unter Angleichung an die heutigen Preisverhältnisse.

Wir können diese Ausgaben unmöglich noch roerter in dieser Höhe ertragen und sind im Falle der Ablehnung unserer For­derung auch hier genau wie bei anderen Aus­gaben und Gebühren zur Selbsthilfe ge­zwungen.

Wetterhin muß auch die Landwittschaft gegen die Erhebung der Schlacht­steuer, die ja doch letzten Endes auf den Schultern des Vieherzeugers ruht, schärfsten Protest einlegen. Die Kaufttaft wttd immer schwächer und der Verbrauch geht dadurch zurück, was eine Verminderung der schon ohne dies untragbaren Viehpreise bedeutet. Die Seele unserer bäuerlichen Wittschaft ist und bleibt die Viehwirtschaft, und wtt müssen verlangen, daß fettens der Regierungen bald die schon sett langem versprochene Hilfe in der Veredelungswirtschaft kommt, wenn wtt nicht alle nach und nach in unseren Bettieben dahinsiechen sollen. Es müssen erneut Schritte vom Reichslandbund bei der Regierung in dieser Frage unter allen Umständen unter­nommen werden."

Der Vorsitzende konnte um 5 Uhr die gut verlaufene Versammlung mit einigen Dankeswotten an den Redner schließen.

mannszuges statt. Anschließend an den Auf­marsch, welcher durch alle Straßen unserer Stadt führen wird, spricht Landtagspräsioent Zörner aus Braunschweig in der städtischen Festhalle in einer großen Kundgebung.

KrelS Aegenftatti

a. Allendorf b. Ziegenhain, 13. Juli. Unsere Gemeinde hat trotz der schweren Not­zeit ein schönes Schwimmbad angelegt, das unterhalb des Wehrs der Mühle gelegen ist. Die Länge des Beckens beträgt 75 Meter, die Brette 20 Meter, die Tiefe am Sprung­brett 34 Meter. Unterhalb des Beckens schließt sich das Kinderbad an. Die Ein­weihung des Bades soll am Sonntag, 24. Juli, in Verbindung mit dem Bezirksschwim­men erfolgen. Besondere Verdienste um die (Erbauung des Schwimmbades haben sich au­ßer dem Kreisjugendpfleger der Bürgermeister und vor allem der Turnverein Allendorf erworben.

Krels Biedenkovr

Feuer durch Blitzschlag.

0 Biedenkopf, 14. Juli. Bei einem schweren Gewitter, das am Dienstag über dem Ott Erndtebrück niederging, schlug der Blitz in

Woltereck, R. Grnndzüge einer allgemeinen Biologie Stuttgart 1932.

Cantor, G. Gesammelte Abhandlungen. Ber­lin 1932.

Hilbert, D. Gesammelte Abhandlungen. 1. Berlin 1932.

Benda, K. E. Der Wille zum Geist. Merlin 1932.

Kainz, Fr. Personalistische Aesthetik. Leipz.

1932.

Cornau, J L Jdbe de la N6m6sis chez Eschyle. Paris 1931.

Breede, E. Studien zu den lateinischen und deutschsprachlichen Totentanztexten des 13. bis 17. Jahrhunderts. Halle 1931.

Gundolf, F. Rede zu Goethes 100 Todestag Berlin 1932.

Kasdorff, H. Der Todesgedanke im Werke Thomas Manns. Leipzig 1932.

Korff, H. A. Goethes deutsche Sendung. Lpz.

1932.

Marker, J. Goethe u. d. Leibesübungen. 1932.

Schirmer, A. Beiträge zur nordthüringischen. Dialektgeographie. Marburg 1932.

Walther, J Die Natur in Goethes Weltbild. Leipzig 1932.

Bonne, A. Palästina. Leipzig 1932.

Hesterberg, E. Alle Macht den A - und S.- Räten. Breslau 1932.

Weigel, H. Franken, Kurpfalz und d. Böhmi­sche Aufstand 16181620. 1. E'langen 1932.

From the Collections ot the Ny Carlsberg Glyptothek 1931. 1. Copenh 1931.

Danckert, W. Ursymbole melodischer Gestal­tung. Kassel 1932.

das Haus Dellori in der Grimbach bei Erndtebrück ein und zündete. Trotz der er­denklichsten Mühe der Wehr brannten das Haus und die Scheune bis auf die Grund­mauer nieder. Das Mobiliar und das Vieh konnten gerettet werden.

Men-Nassau undNaMargebiete

Bier Jahre Gefängnis für einen Eattenmordt.

Frankenthal, 13. Juli. Das hie­sige Schwurgericht verurteilte den 1906 ge­borenen Zementeur Johann Weygand aus Neustadt a. d. H., der am 24. Juni d. I. nach einem vorausgegangenen Wort­wechsel seine gleichaltrige Ehefrau, mit der er erst seit drei Wochen verheiratet war, erschlagen hat. zu vier Jahren Gefängnis. Die getötete Ehefrau war eine Stratzen- dirne was dem Angeklagten bekannt war. Am 4. Juni d. I. heiratete er die Anna Braun, obwohl er mehrfach vor der Heirat mit ihr gewarnt worden war. Ein Kind seiner Braut, daß diese von einem fran­zösischen Desatzungsangehörigen hatte ließ Weygand auf seinen Namen überschrei­ben. Schon am Hochzeitstag ist es zu Streitigkeiten zwischen den Eheleuten ge­kommen. Auch in der kurzen Zeit der Ehe gab die Frau ihren biherigcn Lebens­wandel nicht aus. Am Abend des 24. Juni waren die beiden Eheleute zusammen tn einer Wirtschaft in Neustadt. Während einer kurzen Abwesenheit Weygands, war seine Frau verschwunden. Er suchte die Frau und fand sie in der Sauerbrunner Gasse mit einem andern Mann wieder. Der Angeklagte machte seiner Frau, die mit dem Manne intimen Verkehr gehabt hatte, Vorhaltungen. Im Verlauf der Streitereien kam man in einen Weinberg, wo der Angeklagte in seiner Wut die Frau mit einem Stein erschlagen hat. Eine Tötungsabsicht will der Angeklagte nicht gehabt haben. Das Eettcht billigte dem Ängeklagten mildernde llmstände zu.

Mit der Sense erschlage«.

Simmern (Hunsrück), 14. Juli. Gestern nachmittag ereignete sich auf dem nahegelegenen Schafhof eine grausige Bluttat. Auf dem Hof wohnen zwei Familien, Theisen und Gallas, die schon seit Jahren miteinander verfeindet find. Als gestern nachmittag Adam Gallas nach Haufe kam, geriet er vor der Scheunen- einsahrt mit Matthias Theisen in Streit. Gallas schlug dem Theisen eine Sense in die linke Seite des Rückens. Die große Wunde hatte einen so starken Blutverlust zur Folge, daß Theisen nach wenigen Mi­nuten tot war. Die Schwägerin des Gallas, welche anscheinend dem angegriffe­

nen Theisen zu Hilfe eilen wollte, wurde von Gallas ebenfalls mit der Sense er. heblich am Oberarm verletzt. Bald nach der Tat wurde Gallas von der Polizei verhaftet. Er gab an, daß er betrunken gewesen sei. Gallas ist 62 Jahre alt, vor­bestraft und genießt keinen guten Leu­mund. Theisen war 44 Jahre alt und er­freute sich allseitiger Beliebtheit.

Politische Schießerei in Niederlahnstein.

Niederlahn st ein, 14. Juli. In der Nacht zum Donnertag ereignete sich in Niederlahnstein zwischen 12 und 1 Uhr eine wüste Schießerei. Heimkehrende Mit­glieder der NSDAP., die von einer Ver­sammlung in Oberlahnstein kamen, wur­den mit Steinwürfen und scharfen Schüsien von politischen Gegnern empfangen. Ein Polizeiwachtmeister, der hinzukam, wurde durch Steinwürse getroffen. An der Ecke Schlangenweg-Bergstraße wurde die Schießerei so stark, daß die Polizei eben­falls von der Dienstwaffe Gebrauch machen mußte. Die Nationalsozialisten wurden von der Polizei mit gezogener Waffe nach Hause begleitet.

WirlMN und Sandel

Berliner Börsenbericht vom 14. JuIL

Obwohl für die heutge Börse keine be­sonderen Anregungen vorlagen, es sei denn, daß man das festere Neuyork oder die Einigung im Stickstoffkartell als Haussemomente werten will, zeigten die ersten Kurse überwiegend kleine Er­holungen. Diese waren in der Haupt­sache eine Folge der anhaltenden Deckungsneigung der Kulisse, während das Interesse der außerhalb der Börse stehenden Kreise nach wie oor klein bleibt. Im Verlaufe wurde die Börse an den Aktienmärkten infolge der herr­schenden Geschäftslosigkeit allgemein um knapp 1 Prozent abgeschwächt. . Nur Linoleumaktien konnten anfangs erneut zirka 23 Prozent gewinnen. Am Ber­liner Geldmarkt war Tagesgeld heute wieder mit 5V< Prozent erhältlich, ver­einzelt stellte es sich schon auf 5Vs Proz. Es dürfte aber morgen angesichts des Zahltages (Medio) eine geringe Verstei­fung emtreten.

Berliner Deoifenbericht vom 14. Juli.

Helsingsors 6.3646.376; Wien 51.95 bis 52.05; Prag 12.46512.485; Sofia 3.0573.063; Holland 169.93170.27; Oslo 74.0874.22; Kopenhagen 80.92 bis 81.08; Stockholm 76.7276.88; London 14.9314.97; Buenos Aires 0.9280.932; Neuyork 4.2094.217; Belgien 58.42 bis 58.54; Italien 21.5021.54; Paris 16.51 bis 16.55; Schweiz 81.9482.10; Spanien 33.7733.83; Danzig 82.1282.28; Japan 1.1591.161.

SBarewmärÜe

Berliner Getreidemarkt vom 14. Juli.

Weizen 235237; Roggen 178.50; Fut­ter- und Industriegerste 153166; Hafer 154159; Weizenmehl 30.0033.75; Rog­genmehl 24.5026.75; Weizenkleie 11.25 bis 11.60; Roggenkleie 10.2510.60.

Bei geringen Umsätzen war die Ten­denz am Produktenmarkt heute im all­gemeinen stetig. Das Inlandsangebot von Brotgetreide neuer (Ernte bleibt ziemlich gering; die Forderungen für Neuweizen waren um 1 Mark erhöht und wurden auch bewilligt, allerdings gestal­tet sich das Exportgeschäft ziemlich schleppend. Die Preise für Weizen-Ex­portscheine zogen gleichfalls an. Wstzzen alter Ernte ist infolge des unbefriedigen­den Mehlabsatzes von den Mühlen ver­nachlässigt, und gesttige Preise waren zumeist nicht durchzuholen. Am Liefe­rungsmarkt war Juli-Weizen bei gering­sten Umsätzen aus markttechnischen Gründen um 21/2 Mark erhöht, die späte­ren Sichten zogen um 1 Mark an. Der Roggenmarkt bietet ein sehr ruhiges Bild. Alter Roggen wird vereinzelt in Waggonware ausgenommen und erzielt nur noch geringe Aufgelder gegenüber neuer Ware. Für Neu-Roggen waren die Preise gut behauptet, jedoch fehlen Anregungen vom Export. Am Liese- rungsmarkf kamen die späteren Sichten bis 1 Mark höher zur Notiz. Der Ab­satz von Weizen- und Roggenmehlen alter und neuer Ernte bleibt gering.

Frankfurter Schlachtoiehmarkt vom 14.7.

Der Auftrieb des Nebenmarktes be­stand aus 108 Rindern (gegen 102 am letzten Nebenmarkt), 840 (1027) Kälbern, 44 (95) Schafen und 850 (953) Schweinen. Bezahlt wurde pro Zentr .Lebendgewicht in 9U<: Kälber b) 3639, c) 3135, d) 25-30, Schafe la) 2630, b) 1825, c) 1216. Schweine b) 4345, c) 42 bis 44, d) 4044, e) 3641, f) und ß) gestrichen. Im Preisvergleich zum letz­ten Nebenmarkt zogen die Preise für alle Gattungen leicht an. Marktverlauf: In allen Viehgattungen mittelmäßig, aus­verkauft.