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Oberhesfische 3dtimg, Marburg <L L. Mittwoch, ix« 13. ZE 1S32

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Schweres Anwetter über Marburg

Panik unter SchuMndern - Feuerwehr und Sanitäter greifen ein

Die Stadt und die Umgegend wurde gestern von einem Unwetter heimgesucht, wie es seit langen Jahren nicht zu verzeichnen war. Kurz nach 16 Uhr zog ein schweres Gewitter, von Nordosten kommend, über die Stadt und setzte sich im Tale fest.

Das Gewitter war von gewaltige» elek­trischen Entladauge» und wolke»br»ch- artigen Rege» begleitet.

Blitz auf Blitz, Donner auf Donner folgten. Bäume wurden entwurzelt, große Aeste abge­schlagen und Lichtleitungen gestatt. In den Feldern wurde großer Schaden angerichtet. Im südlichen Teil der Stadt wurden die Keller unter Wasser gesetzt, sodaß an ver­schiedenen Stellen von den Bewohnern Hilfe angefordert werden mußte. In verschiedenen Teilen der Stadt hat der Blitz kalt ein­geschlagen, ohne erheblichen Schaden an­zurichten.

Wie uns von der Telegrapbenbau-Abteilung auf Anfrage mitgeteilt wird, hat das Un­wetter im

Ortsuetz größere Störungen hervorge­rufen. Roch größer waren dies« aber auf dem Land«. Hier wurde» Telegraphen- «aste »«geworfen u»d die Lerbind»ngen vollständig zerstört.

Ganz besonders schwer betroffen wurde das Sommerfeft der Sudschule. das aus

Spiegelslust statffaud.

Infolge des gewaltigen Regens suchten etwa 500 Kinder mit den Angehörigen, fast 1000 Personen, Unterkunft in den dort befindlichen Wirtschaftshallen. Rur ein geringer Teil der Teilnehmer am Sommerfest konnte Unterkunft finden, die übrigen suchten Schutz im Walde.

Ei» Blitzstrahl traf di« Antennenleitung des Wirtschaftsgebäudes uud das Licht i« Hause erlosch. Durch deu RufFeuer" entstand in de« Gebäude ein« regelrecht«

Panik.

Kinder riefen nach ihren Müttern und Müt­ter nach ihren Kindern. Durch Fenster und Türen wurden die Kinder ins Freie gebracht, da die Schulleitung eine Verantwortung für ein Verbleiben int Hause nicht mehr über­nehmen konnte.

Kind« uud Erwachsene erlitten Krampf- uud Ohnmachtsanfälle.

Inzwischen war in der Stadt die Meldung verbreitet, daß auf Spiegelslust Feuer aus- gebrochen fei. Die Motorspritze nebst Sprengwagen wurden alarmiert und auch die Freiwillige S a n i täts ko lo n n e rückte aus. Zum Glück bewahrheitete sich die Meldung von dem Feuer nicht. Doch bot sich für die Feuerwehr und Sanitätskolonne Ge­legenheit zur tatkräftigen Hilfe. In an­erkennenswerter Weise bemühten fich die Sanitäter und Feuerwehr um die leichtver­letzten Kinder. Jiywische» waren sämtliche zur Verfügung stehenden Automobile, dar­unter auch die großen Derkehrswagen der Firma Hermann auf Spiegelslust eingetroffen, und die Feuerwehr sorgte dafür, daß die voll­kommen durchnäßten Kinder mit den Autos zur Stadt befördert wurden. Viele Frauen ließen _ ihre Kinderwagen im Walde zurück und flüchteten in die Stadt. Das Gleiche taten »wie ältere Kinder, die vollkommen durch­näßt im Elternhaus eintrafen. Gerüchte über schwere Verletzungen ent­sprechen nicht den Tatsachen.

Nicht vergessen foäken auch die Feuerwehr- keute des 3. Zuges (Weidenhäuser Straße) Heißen, die sich tn strömendem Regen nach Spieaekslust begaben und sich um die in gro­ßer Angst schwebenden Stmber' bemühen. Dank gebührt auch den Automobiffahrern, die zum gröWn Teil unentgeNich die Km- der m die <I»adt beförderten.

Der Einschlag des Blitzes wurde von der Polizei beobachtet und von Kommissar Lange die Feuerwehr alarmiert. Wefter wurde f»fort em Auto mit Beamten nach Spiegelslust gesandt, die sich um den Ab­transport der Kinder bemühten. Weiter sei mrtgeteitt, daß die Autos auf Veranlassung der Polizei zum Abtransport zur Verfügung standen.

Von zuständiger Sefte erhalten wft fol­gende Darstellung:

Das Sommerfeft der Südschule erfuhr eine jähe Unterbrechung. Als mit den Darbie- twen, die mit großer Liebe und Mühe erngeübt waren und mit denen die Schule ihren Gästen eine Freude zu machen hoffte, begonnen werden sollte da setzte das Un­wetter ein. Sanitäter, besonnene Männer und das Lehrerkollegium bemühten sich, der entstehenden Aufregung Herr zu werden, was bei der langen Dauer des Unwetters nicht -leicht war. Ms gar ein kalter Schlag die Lichtleitung des Hauses traf, erhöhte sich die Unruhe noch mehr. Eine große Erleichterung und Beruhigung löste es aus, als bekannt ge­geben wurde, daß die Stadtbehörde A»8>s zum Abholen der durchnäßten Kinder und Eltern absenden würde. Wärmster Dank sei an dieser Stelle dafür ausgesprochen, wie auch den Sanftätern, Feuerwehrleuten, Po­lizeimannschaften und allen übrigen, die tat­kräftig und helfend einsprangen. Ist auch dieser Ausgang des Schulfestes sehr betrüb­lich, so kann doch nicht stark genug betont werden, daß wir nicht dankbar genug dafür sein können, daß nicht Schlimmeres ge­schehen ist.

Aus der Umgegend liegen folgende Nachrichten über das Unwetter vor:

Zwischen Schön st adt und Bürgeln wurde vom Blitz ein wertvolles Rind erschlag eit.

Im Eder-. Wetschaft- und Lahn­tal wurden die Weizen-, Roggen und Ha­ferfelder zum größten Teil zu Boden gedrückt. Die Bauern dieser Gebiete sind hart betrof­fen worden: denn einen großen Teil des Weizens und Hafers können sie nur noch zur

Grünfütterung verwenden, während der Rog­gen sich zum größten Teil noch aufttchten läßt.

Auf der Straße Kirchhain Eroß- Seelheim schlug der Blitz in die Tele- graphenlertung und in Niederwald tn das Haus des Anstreichers Ruppert Schneider, doch ohne zu zünden.

In Niederwalgern schlug der Blitz in das Haus der Bahnhofswirtschaft und zerstörte die Lichtleitung.n.

RMsmllchgM und AMgesunMlt

Heber dieses Thema sprach am Montag abend im Markees'fchen Saal vor dem Mar­burger Hausfrauenverein e. V.. Herr Profes­sor Dr. Pfannen st iel, Direttor des Hygienischen Instituts der Universität. Er führte in einstündigem Vortrag folgendes aus:

Das Reichsmilchgesetz verfolgt das Ziel, die Qualität der Milch zu verbessern, die Milch zu standardisieren. Das Ausland (Dänemark, Holland) ist uns in dieser Beziehung voraus. Die veredelten Agrarprodukte, die wir noch im Werte von 1 Vt Milliarden jährlich ein­führen, sind zum großen Teil Standardware. Daß auch wir in der Lage wären, mehr Markenprodukte zu liefern, beweise die Frisch- eibewegung, die schon zu einer erheblichen Ver­minderung der Eiereinfuhr geführt habe. Vor­aussetzung für die Verbesserung der Milch ist vor allem, daß der Verbraucher aufgeklärt wird, dann wird er von selbst die Kontrolle der Milch fordern. Zuerst wird er natürlich Unkosten in Kauf nehmen müssen. Wenn er sich aber vor Augen hält, rote gefährlich min­derwertige Milch gerade für unsere Rinder ist, so wird er einsehen, daß Sparsam­keit beim Milchkauf nicht am Platze ist.

Die Ueberwachung der Milch ist bis jetzt ausschließlich Sache des Nahrungsmittel­chemikers und Tierarztes. Das staatlich an­erkannte Tubertulose-Tilgungsoersahren be- stcht darin, daß die Kuh einmal jährlich, die Staltmilch jährlich viermal untersucht wird. Es liegt auf der Hand, daß diese Kontrolle bet der wachsenden Durchseuchung unseres deut­schen Milchviehs mit Tuberkulose nicht ge­nügt, zumal das Verfahren nur in einer be­schränkten Anzahl von Kuhställen zur Durch­führung gelangt. 3n der Tat kann nach un­seren Untersuchungen angenommen werden, daß Vs bis Vs unseres deutschen Milchbestan­des Tuberkelbazillen enthält.

Neben den Tuberkelbazillen kommen als Krankheitserreger aus der Milch für den Menschen in Frage: der Bang-Bazillus, der beim Vieh zum Verkalben, beim Menschen zu qualvollen, mit Eelenkschmerzen und mit mo­natelang sich wiederholendem täglichen Fieber einhergehenden Erkrankungen führen kann: die Euterstrektokokken, deren Wirkung auf den Menschen wenig erforscht ist, die aber wahr­scheinlich gelegentlich Halsentzündungen und deren Folgen (Herzklappen-, Nieren-, Gelenk­entzündungen und Rheumatismus) Hervor­rufen können.

Dazu kommen die Erreger, die bei der Milchgewinnmtg von [eiten der die Milch be­handelnden Menschen in die Milch gelangen des Typhus, des Paratyphus, der Ruhr, können, also die Erreger der Tuberkulose, der Diphtherie, des Scharlachs und anderer menschlicher Erkrankungen. Für alle Maß­nahmen, die gegen diese sekundäre Verun­reinigung der Milch gerichtet sind, ist natürlich der Menschenarzt zuständig. Eine wirksame gesundheitliche Ueberwachung der mit der Milch hantierenden Personen läßt sich nur in Sammelmolkereien durchführen.

Das Reichsmilchgesetz erkennt drei Milch- sorten an: 1. Vorzugsmllch. Diese ist znm rohen Genuß für Säuglinge, Kinder und Kranke bestimmt, soll also anstelle derjenigen Milchsorten treten, die bisher vielfach als Kindermilch" bezeichnet wurden. Vorzugs- mllch kann in Marburg nicht geliefert werden, da bisher zur bakteriologischen Kontrolle nur fierärztliche staatliche bakteriologische Unter« suchungsstellen zugelassen sind. Die Mich müßte in der Auslandsfleischbeschaustelle in Frankfurt a. M. untersucht werden, was ein­fach undurchführbar ist. Das Volks toohffahrts- ministerium wird hoffentlich gegen diese Be­stimmung Einspruch etheben, besonders da hier tm hygienischen Institut der Universität Me Möglichkeit zur gefundheiüichen Kontrolle der Marburger Milch besteht.

dann entsprechend der Milchgualftät ge­staffelt werden, so daß der Produzent Interesse daran gewinnt, bessere Milch zu liefern. Der Händler bringt die Milch nur von der Molkerei zum Verbraucher.

Richtig pasteurisierte Milch behält die Eigenschaften der Rohmilch, nur werden prak­tisch alle Keime abgetötet. Von den Vita­minen leidet wesentlich lediglich das Vita­min C, das wir uns jedoch abgesehen von Säuglingen in Kartoffeln, Gemüse und Obst reichlich zuführen können.

Die durch das Reichsmilchgesetz beabsichtigte Hebung der Milch in Qualität und Quantität soll uns von der Einfuhr unabhängig machen und gesundheitliche Schäden ausschalten» Gerade die Hausfrau als Pflegerin und Hüterin unseres kostbarsten Gutes, des Kindes, wird sich mit allen Kräften für die Ver- befferung der deutschen Milchgualität auch in gesundheitlicher Hinsicht einsetzen muffen.

Frau Strecker dankte Herrn Professor Pfannenstiel im Namen aller herzlich für seinen so außerordentlich wertvollen, beleh­renden und anregenden Vortrag. Sie wies darauf hin, daß der Marburger Hausfrauen- verein e. V. es gewesen ist, der schon vor Jahren durch einen diesbezüglichen Antrag den ersten Anstoß zum Bau einer Mol­kerei gegeben habe, daß er sich auch in den vergangenne Jahren wefterhin fördernd da­für eingesetzt und stets darauf hingewirtt habe, daß eine hygienische Kontrolle für Lebensrnittel hier ermöglicht werde. So hat der Verein beantragt, daß beim Hygienischen Institut em städtisches Untersuchungsamt für Lebensmittel aller Art eingerichtet wird. Ferner hat der Verein jetzt an den Magistrat einen Antrag gestellt, den Milchbearbeitungs- ' zwang für die Stadt Marburg zu erwirken.

Frau Strecker berichtete noch über die Tätigkeit der Leipziger Versuchsstelle des Reichsverbandes Deutscher Hausfrauenver­eine im vergangenen Vierteljahr und schloß dann die anregende Sitzung. D. M. W.

Kubün-Kosaken-Shor

Die russischen Sänger zeichnen fich durch eine vorbildliche Disziplin aus, von der das wohlgeordnete äußere Auftreten eine sinnliche Verbildlichung liefert. Rein rus- e Charakter tragen die kirchlichen Ee- die teilweise der Liturgie der ortho­doxen Kirche entlehnt sind. In den Volks­liedern sprechen sich aus die Resignation, welche die Eintönigkeit der russischen Land­schaft und wirtschaftlichen Zustände der eindrucksvollen Seele der Ruffen einge­prägt haben, und die weichere Melancholie die Molltonarten bevorzugt, dagegen braust die Kosakennatur auf mit be­schwingten Rythmen ein packendes Klangbild! Die Schattierungskunst des Chors ist äußerst kunstreich, das Sttmmge- webe von feinster Durchsichtigkeit, das volle Orgelwerk des Baffes von fesselnder Pracht. Einige deutsche Volkslieder mit Balalaika­begleitung zeigten auch hier die Sänger auf beachtlicher Höhe. Vornehmlich aber gipfelten die Lieder derKuckuck"Her­ziges Mädchen",Ach du mein Schalmei" in der Darbietung vollenden Kunstgesan­ges. In einigen Valalaikastücken bewährte sich die Truppe ebenfalls als meisterhafte Beherrscherin des Instruments unter der zielbewußten Leitung ihres Dirigenten L. Jwanoff. Ohrenbetäubende Beifalls­kundgebungen erwarben dann noch einige wohlgelungene Zugaben.

2. Markemnrlch. Sie ist keime DorKigS- mllch von der im LebenSmitteLecht üblichen Bedeutung, sondern eine »qualitativ und sträflich gehobene Konsum-Milch in Fla­schen", die abgesehen von einer diertel- Mrlich auszuführenden bakberiologischen Untersuchung keiner eigentlichen ge­sundheitlichen Kontrolle unterliegt. Die Markemnilch darf nur dann in rohem Zu­stande in Flaschen abgefüllt werden, wenn sie aus einem Bestände stammt, andern­falls unterliegt sie dem ErhiHungszwange.

3 ^onsiummilch Eie unterliegt dem Er- hitzungSzwange. Die Pasteurisierung wird am zweckmüßigsten am Orte des Der- kwamches dorgenommen. Die Abfüllung hat in einem ArbeüSgaog zu folgen. Die Molkerei mutz Ungeeignete angefieferte Milch von der Berwenduog ausschalten. Die Bezahlung.LeS^MMerzSigers^o»"

* Polizeiliches. In der Zeit vom 9. bis 11. Juli wurden mittels Einbruch aus einem Gartenhäuschen am oberen Hainweg folgende Sachen gestohlen: 2 Tischdecken, eine weiße mit Traubenmuster *nb Blätter gemischt, die andere tariert mit Ma Streifen 3 Flaschen Apfelwein, 2 Weingläser, 1 Eieruhr, 1 weiße Madras­fenstergarnitur mit schwarzen Streifen und schwarzen Ringen, 1 Blumenoase imitiert Kristall, 2 Gerstenkorn-Handtücher, 1 tariertes Küchenhandtuch 1 Tabakspfeife, verschiedene Messer und Gabeln. In der Nacht zum 12. d. Mts. wurde vor einem hiesigen Hotel in der Nordstadt ein Herren­fahrrad gestohlen. Marke:W. K. C.", schwarzen Rahmen, gelbe Felgen mit schwarzen Streifen, englischer Lenker, graue Bereifung, hinten Gepäckträger, eine Sat- Mjeder rst gebrochen. Wert 40 3U«.

Nr. 162

Ferner wurden in der Nacht zum 13. Juli von einem Fahrrade der Scheinwerfer bet Dynamobeleuchtung gestohlen. Sachdien­liche Mitteilung erbittet die Ärtmtnal. Polizei.

* Derkehrsunfälle. Gestern abend rannte in der Eisselberger Straße ein Per­sonenwagen in einen Wagen, der mit Langholz beladen war und gerade an bet Straße abbiegen wollte. Die Schutzscheibe des Autos ging in Trümmer. Dem Fah­rer saßen die Stämmedicht vor der Nase", er hatte entschieden großes Glück, daß et selbst nicht verletzt worden ist. Am Steinweg wurde gestern von einem Auto­mobil ein Kind angefahren und verletzt.

* Das heutige Missionsfest in der Pfarrkirche ist von den Einwohner des Landes sehr gut besucht. Bericht darüber erfolgt in der nächsten Nummer.

Mlmscka»

Da- Ende von Maradu'.k'.

Kamera. Gin ungewöhnlicher Alm. Als einmal in den gewaltigen Urwäldern Borneos ein Vulkan ausbrach undSäume, Menschen und Tiere vor sich hinschob, Da filmte irgendeine Expedition diese Szene. Ein findiger Regisseur baute dann auf dieser Grundlage eine Handlung auf, die letzten Endes besagt, daß dasschwarze Reich" untergehen muß, wenn der letzte Des königlichen" Hauses stirbt. Die Hand­lung ist also reichlichexotisch", aber da­für können die Bilder versöhnen. Man hat die tollsten Sachen gefilmt: Krokodile gibt es wie Erdflöhe, eine Riesenschlange kriecht über den Bauch eines Schwarzen, ein Jaguar stürzt sich aus den Bäumen und führt mit einem Menschen einen regel­rechten Ringkampf auf. Man lernt das Gruseln E-rt der nächtlichen Sprache des Urwaldes und zieht unwillkürlich die Füße ein, wenn die Krokodile nach ihren Opfern schnappen. Also alles in allem wie «s in der Voranzeige heißt kein Film für schwache Nerven, aber ein Film für Freunde des romantischen Abenteuers und der Natur.

Technisch ist der Film hervorragend, wenn auch die Handlung, in derem Mittelpunkt die Weiße Gefangene des Maharadschas steht, nicht viel sagen kann. sr.

Wochenmarktpreise.

Butter Pfd. 100110 Eier . Stck. 78

Or. Handkäse 1520 Handkäschen5

Käsematte Pfd. 25

Kochkäse 50

Kartoffeln Pfd.

Kartoffeln neue 812 Blattgemüse

Wirsing 15

Weißkohl 15

Karotten 10

Rotkohl

Spinat

Zwiebeln

Grüne Bohnen 30-35

Rosenkohl Pfd.

Sprossenkohl,,

Schwarzwurzel

Grünkohl

Pilze

Tomaten 5060

Birnen

Zwetschen

Weintrauben» Pflaumen

Kirschen 3045

Aepfel ,

Stachelbeer. » 20

Erbs. i. Schot., 20

Radieschen Bdl. 10

Sellerie ,

Endivien Stck.

Blumenkohl , 3070 Grüner Salat 510 Oberkohlrabi 1012 Salatgurken 3050

Einmachgurken

Rettich Stck. ly15

Knoblauch 510

Lauch 1015

Meerettich Pfd. 5060 Gänse Pfd.

Hähnchen 7010C

Hühner 6080

Enten100120

Tauben Stck.3060

Reh 60-70 Rhabarber IC

Spargel Pfd. 3045

Heidelb. 2530

Johannisb. 2530

Tagesanzeiger.

Mittwoch, den 13. Juli.

Vergnügungsanzeiget.

Cafe Markees, Reitgasf«: Ab 16 u. 20 Uhr: Gastspiel des 12jährigen Willy Bremen.

Eafe Detter, Reitgasse: Ab 20 Uhr: Sfim

Seidel mit seinen Jazz-Symphonikern.

Restaurant Daub, Frankfutter Str.: 20 Uhr: Konzert mit Tanzeinlagen.

Stadtkeller: 20 Uhr: Künstlerkonzert, Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Uhr:

Fräulein, falsch verbunden".

Kamera, Kasernenstr.: 15, 17 u. 20.15 Uhr Das Ende von Marabu".

Veranktaltunge» »sw.

Lersammlung«», Borträg«, sportliche Pfarrkirche: Missionsfest, 10 und 14 Uhr. Verein Altersheim e. V.: 20 Uhr im Ho­tel Freidhof Mitgliederversammlung.

Landgrafenhaus: 20.30 Uhr, großer Hör- saal, Frl. Schragmüller: Vortrag Mademoiselle Dvcteur", die deutsche Weisterspionin nach den ausländischen Berichten.

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Letzte WirWaktsmerdungen

r. F r a n t u r t, 13. Juli. Im heutigen Vormittagsverkehr neigt die Tendenz an der Börse weiter zur Schwäche, da man vorn Auslande und der Kundschaft weitert Abgabeneigung beobachtet. Die Spekula' tion hat hierfür aber keine Aufnahmenei' gung. Farbenindustrie 84^, Reichsbank 125, Siemens 118, Neubesitz 5, Altbesitz 43.

Gottesdienst.

Donnerstag, d en 14. Juli.

Haus Set bauten am Ortenberg. 20.30 Uhr: Bibelstunde (1. Tbesi. 2. 1720). Mr. i. R. Reei-