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OBetetim* Strome. TUttare M. L. Vdmtas. ven 4. JAN 19^
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sprungen. Sie sei der Ausdruck
Wahi.
Volls-
Volks-
der Nationalsozialisten wollten in Bewegung nichts anderes sehen als den Ausdruck der heutigen Not.
»aus und 13V» Die Zuchthcms-
der nur Die
»orausfichtlich auch mit England $a tun habe. Ganz allgemein rechnet man in Paris damit, daß die Verhandlungen noch mindestens die ganze Woche dauern werden, ehe man zu einer Verständigung gelangt.
gesamt 111 Jahre
Jahr« Festungs
Zur Reichstagswahl
Die Deuffchnattvnale DvQspartei der» öffenüicht einen Aufruf zur Reichstags- wähl, in dem es u. a. hecht:
Der 31. Juli soll hottenden, woS mit dem Sturz BÄiringS begann: dieend gültige Ausschaltung des alten Systems aus Staat und Verwaltung. Darüber hinaus aber wird dieser Kampf ein Ideenkampf sein. Das Ziel des 31. Iulr ist die Erreichung der absoluten Mehrheit für die nationale Opposition und eine starke und einflußreiche Deutschnationale Volkspartei innerhalb dieser Mehrheit. Wirkliche Sozialpolitik ist nur gegen den Sozialismus zu machen. Ein starker Mittelstand, auf gesundem Wohlstand auf- gebaut, ist die beste Gewähr für eine lebensfähige Wirtschaft, der beste Schutz gegen übertriebene Konzern- und Stuft* bildungen, gegen die Vorherrschaft einer falschen Gewerkschaftspolittk und gegen die Abhängigkeit vom internationalen Leihkapital. Wir verlangen den Schutz der christlichen Kirchen durch Unterdrückung der Gottlosenbewegung, wir verlangen aber auch von den Kirchen, daß ste sich Krm nationalen Staate bekennen und für ihn kämpfen. In der Volksbildung muß der heutigen Forderung gleiche Bildung für alle" der Grundsatz gegenübergestellt werden: Jedem, die seinerDeranlagung ent« sprechende Bildung! Weltliche Schulen sind abzulehnen. Die deutschnationale Staatsidee lehnt die zentralistischen Bestrebungen des bisherigen Systems ab. Dem übertriebenen Parlamentarismus von Weimar stellen wir den Führergedanken gegenüber. Zur deutschnationalen Staatsidee
Zentrum lehnt Wahlvereinbarung mit der Staatspartei ab.
Das Reichs-Generalsetzretariat der Deutschen Zentrumspartei teilt mit: „In der Morgenpresse wird von einer Listen« Verbindung Zentrum-Staatspartei gesprochen. Diese Mitteilung ist unwahr. Mit der Staatspartei hat das Zentrum keinerlei Vereinbarungen getroffen."
Die Deutsche Vollspartel über dar abkommen mit der DNBP.
Dir Reichslerttmg der Deutschen Partei teilt mit:
SA.- und SS.-Aufmarsch in München
Hitler über die politische Lage
Mitteldeuffches NS-Treffen in Dessau.
Dessau, 3. Juli. Das miiteldeuffche NS-Treffen in Dessau vereinigte etwa 20000 SA - und SS-Leute in der anhaitischen Landeshauptstadt, zu denen sich noch etwa 5000 Festteilnehmer gesellten. Der Fackelzug mit etwa 3000 Fackelträgern, der durch die Stadt führte, und auch das Arbeiterviertel berührte, ging ohne jeden Zwischenfall vonstatten. Von der Treppe des Rathauses aus hielt der Gauleiter Reichstagsabgeordneter L o e p e r eine Ansprache an die Menge, in der er ein Bekenntnis der Liebe zum deutschen Vaterlande, zur Disziplin und zu Adolf Hiter ablegte.
Seoe Zollregelung für Speck und Schmalz.
Berlin, 2. Juli. Amtlich wird milgeteilt: Arwgehend von dem entschlossenen Willen, die katastrophale Lage der bäuerlichen Veredelungswirtschaft erträglich zu gestalten, und damtt den wichtigsten Faktor des auch für die Industrie unentbehrlichen und entscheidenden Binnenmarktes wieder zu stärken, hat die Reichsregierung als ersten Schritt die sofortige Aushebung der Zwischenzölle
Bürgerkriegsvorbereitungen der K.P.D
Strafantrag im Hochverratsprozetz
Der Zentraloorsiand der Deutschen Partei hat bekanntlich den Beschluß gefaßt, daß in allen Wahlkreisen selbständige Listen der Deutschen Dolkspartei ausgestellt werden,
kleidet waren und anstelle des Braunhemdes ein weißes Hemd mit der schwarzen Hitlerkrawatte und der roten Armbinde trugen, rückte die SS in einheitlicher schwarzer Uniform mit Braunhemd und der schwarzen Totenkopfmütze an. Auch die Hitlerjugend war im Zuge vertreten. Der Vorbeimarsch vor Hitler dauerte l'/r Stunden.
Hitlers Rede.
In dem in unmittelbarer Nähe des Stadions errichteten Riesenzelt,, das Platz für 30000 Zuhörer bietet, sprach Adolf Hitler im Anschluß an den Aufmarsch der SS und SA über die Polstische Lage.
Hitler führte u. a. aus: Die Gegner
ihnen sich befindlichen Vorrat wenigstens 3000 Handgranaten Herstellen können. Aus;erd em habe man bei Ueberbrück noch 2850 Sprengkopf ein gesunden, Hunderte von Glühzündern, Äusschlagszündern und andere Hilfsmittel. Besonders wichttg sei dabei auch der Nachweis der Herstellung von Spreng- kohlen, wie sie bei Bethmann, dem Mitange- llgaten gefunden worden sind. Durch diese Sprengkohlen häfien Lokomofiven, Fabrik- kessel usw. in die Luft gesprengt werden sollen. Schließlich seien bei dem Angeklagten Ueberbrück noch Blechbüchsen gefunden worden, die ohne Zweifel zur Sprengung von Eisenbahngleisen hätten dienen sollen. Man habe auch bei dem Angeklagten die nötigen weiteren Hilfsmittel, wie Zündschnur usw. und geheime Bücher gefunden, deren Vorhandensein aber besonders bezeichnend fei, nämlich „Brückensprengungen bei Eisenbahnen" und „Brückenanlagen östlich und westlich der Elbe". Der Oberstaatsanwalt schließt seine allgemeinen Ausführungen mit dem Hinweis:
„Wem jetzt fibet die ungeheure Gefahr, ' die die KPD. darftestt, noch nicht die zinyfli geonnei ymo, vem m man $■ helfen. Diese werden erst klug werden, wenn Tausend« von Menschen dahingemordet find!"
3m einzelnen führte der Oberstaatsanwalt dann aus, daß sämtliche Angeklagte, mit Ausnahme zweier Mfiglieder oder Sympathi- fierende der KPD. feien, ja sogar Funttio- näre, bei den ausgenommenen Zweien wisse man das nicht, denn sie leugneten Beziehungen zur KPD. zu haben.
deutschen Front zur Lösung der Lebens* und Schicksalsfragen der Ration.
General v. Horn verlas darauf ein an den Reichskanzler abgesandtes leie» Stamm, in dem die nu Kyffhäuserbund vereinigten drei Millionen ehemaliger deckscher Soldaten von ihrem 4. Reichskrtegertag aus die Erwartung aussprechen, daß di« Regierung und deutsche Stoor* tuitg in Lausanne an den verbrieften 3 chten und Forderungen des deutschen Volke» ^sthalten. Sodann trafen i die Staffeln der Är ’Sjerjuflenb ein, die die I
Ideale, die dem deutschen Volke vorschweben. Die Nationalsozialisten wollten keinen Stand oder Beruf retten, sondern die deutsche Nation. Wenn man sage, die Nationalsozialisten hätten nicht das Recht, Sieg oder Macht zu beanspruchen, so würde darüber nicht die Politik der Bayerischen Dolkspartei enffchei- den.
Die nattonalsozialistische Bewegung sei entschlossen, den Wiederaufbau Deutschlands durchzuführen, auch wirtschaftlich, und zwar in dem Sinne, daß das Kapital der Wirffchaft dem Volk dienstbar sein müsse.
Die Arbeiterschaft muffe dem wiedererwachten Deutschland gewonnen werden, das Fundament aber für den Wiederaufbau müsse der Bauer sein. Wenn man auf gegnerischer Seite sage, es müffe abgerechnet werden mit dem Regiment Popen, so kümmere das ihn nicht. Ihn interessierten nur jene, die vorher das Regiment geführt hätten, vom 7. November 1918 bis in die Gegenwart.
Die Kundgebung verlief ohne Störung.
Urtnnben mit den Grützen ans allen Gauen des Vaterlandes überbrachten. Ferner wurden Huldigungstelegramme an den Kaiser, den Generalfeldmarschall v. Hindenburg sowie zahlreiche telegraphisch eingegangene Grütze verlesen, u. a. vom Reichspräsidenten, vom Kaiser, vom Kronprinzen und von Kronprinz Ruprecht. Den Abschluh bildete eine große Saarkundgebung mit anschließendem Zapfenstreich und Gebet.
strafe richtet sich gegen die AngeklaAen, denen Sprengstoffoerbrechen bzw. Sprengstoffkomplotts zur Last gelegt wrrd.
Dabei bat der Dertteter des Oberreichsanwalts, Oberstaatsanwalt Eichner^ höchst bemerkenswette Ausführungen über dte Ge-
3m kommunistischen Hochverratsprozetz vor dem 4. Strafsenat des Reichsgerichts beantragte der Reichsanwalt gegen die 24 Angellagten wegen Vorbereitung des Hochverrats in Tateinheit mit Vergehen gegen das Republikschutzgesetz, Diebstahl, Sprengstoffver- brechen und Sprengstoffkomplott sowie gegen das Schußwaffen- und Kriegsgerätegesetz ins-
Bewegung sei aber in erster Linie der seelischen Not des deutschen Volkes ent« .... ‘ ' bet
München, 3. Juli. Der anläßlich des Oberbayerischen Gautages der Amerika nach wie vor gegen Verkoppelung I NSDAP, veranstaltete Aufmarsch von der Reparationen mit den Kriegsschulden. I ^000 Mmrn SA und SS. m den Stra- m 7*. , „ _ _ ' .... I tzen Münchens gmg am Sonntag mittag
Washington, 3 Sufi Amtliche I otjne Störung vor sich. Adolf Hitler, amerikanische Kreise geben ihrer Ansicht I ber mit Hauptmann Röhm und dem Stab dahin Ausdruck, daß der Abschluß eines I erschienen war, nahm die Parade der Lausanner Abkommens auf der Grundlage I SA und SS ab. Im Paradeschritt zogen einer späteren Einigung mit Amettka tn I die Viererreihen unter den Klängen der Washington eine ungünstige Wirkung aus- I Musikkapelle mit dem Gruß erhobener lösen würde, dahieralleVersuche, I £oni, ÖOrbei. Hitler stand in seinem Auto die Reparationen mit den und erwiderte mit ausgestreckter Hand Kriegsschulden zu verkoppeln I ben Gruß. Ein Tonfilmwagen und zahl- als höchst unwillkommen enge» I reiche Photographin hatten sich eingefun- sehen würden. Präsident Hoover I &en, um die Szene festzuhalten. Die SA- Habe seinen alten Standpunkt keineswegs I und SS-Truppen waren vielfach mit
geändert, daß nach Abschluß eines Repa- I Blumen geschmückt und trugen ihre
rationsabkommens die Lage der einzelnen I Kriegsauszeichnungen. Von den Spalier
Schuldnerstaaten besonders berücksichtigt I stehenden Parteianhängern wurden na«
werden müßte. Eine Einheitsfront I mentlich einzelne auswärtige Korporatto- der Schuldner st aalen werde je- I nen, so die aus Dietramszell und den doch von Amerika zurückgewie- I sonstigen Gebirgsorten besonders stiir- s e n. I misch mit Heilrufen begrüßt. Während
_____ I die SA-Leute vielfach noch nicht einge-
fährlichkeit der Bürgerkriegsvor- bereitung der KPD. gemacht. Der Oberstaatsanwalt fühtte im wesentlichen aus:
Die Verhandlung habe eindeutig ergebe«, daß die Kommunistische Partei Deutsch« lands planmäßig in Deutschland Waffen । «nd Sprengstoffe sammele und daß sie gleichzeittg aber den Patteworstand erwach- I Sprenagruppen eingerichtet habe, tigt, die erforderlichen Schritte zu tun, barntt I _. r
jede für die Deutsche Volkspattei abgeae- Drese Ansammlung, namenÄich von Spreng- bene Stimme zur Geltung kommt und lerne I ebeure Eefahr,
Stimme verloren geht. Ausgangspunü sol- I nicht nur für den Bestand des Reiches und cher Verhandlungen mußte das doppelte Ziel der Lander, sondern auch für das Leben d^ sein: einerseits im Kampf gegen ine Wei- I einzelnen Staatsbürgers. Es fer festgestellt, marer Koalrtton eine Rechtsmehrheit für das I daß allem m den Händen der hrer angellag- kommende Parlament zu erstteben, anderer- I Personen, s r ch m«n d estens 380 fette alle Kraft dafür aufzubieten, um inner- I dfund Sprengstoff befunden hat- hall» dieser Rechtsmehrhett den nattonalbür- I .rm verschiedenen Tellen Deutsch« gerlichen Anschauungen ein stattes Gegen- ^s gestohlen und dann vettellt word«t set. gewicht gegen sozialisfische Tendenzen zu ver- I sei drese Menge vmr 380 Pfund
schaffen. Aus diesen Gründen wurden die I ^^^"BimchteS besten, W
Verhandlungen mit der Deutschnationalen I
Volkspattei gefühtt. Diese Verhandlungen I ™ Angeklagten hatten allem mrt Dem bei wurden nrit dem Abschluß eines technischen I ----
Abkommens positiv beendet. I
D«»ach rämnt die DeutschnattonÄ« I Der Reichskriegertag
Volkspartei der Deutsch« Botkspoetei I - . . _
„ „ .„ l Dortmund, 3. Juli. Im Rahmen der
auf ihrer Rerchsfiste acht Sitze und s» I Veranstaltungen des 4. Deutschen Reichskrie- viel« volksparteiliche Mandate em, als settaaes fandamSamstagabend in!d« dicht .. „ . ____ | gefüllten Loefkfalenhalle ein Empfangsabeno
Se «ach der Schlüsselzahl van 60 000 I statt, zu dem zahlreiche Dertteter der alten
auf Grund ihr« abgelieferten Stimm«
, ___ I -Der erfle Prasroent des ^yssyauferbundes, Ge-
beanspruchen kann. I neral v. Horn, erklärte m seiner Festrede,
Irgendwelche polttischen Bindungen wurden ^?„Ziel des Bundes sin <ein« einheitlich ge- daber weder von der einen noch von der I
anderen Seite übernommen. pattmmatzigen.sonderndurch gestmnm^s-
für Speck und Schmalz beschloffen, die seinerzeit unter ganz anderen Verhält, ntffen geschaffen waren. Durch die jetzt vorliegende Verordnung treten die Zollsätze des deutsch-schwedischen Handelsver- träges wieder in Kraft, die für Schmalz 10 und für Speck 20 Mark je Doppel, zentner betragen.
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Politische Zusammenstöße
fk. Berlin, 4. Juli. Im ganzen Reich haben sich am Sonntag wiederum politische Zusammenstöße ereignet, die insgesamt drei Todesopfer gefor. dort haben. In Essen wurde ein Na. tionalsozialist durch zwei Schüffe tödlich verletzt, wobei zwei Kommunisten lebensgefährliche Versetzungen davon- trugen. Bei einem roten Sportfest kam es sodann in Essen zu einem Ueberfall auf die Polizei, wobei ein Polizeibeamter erschossen wurde. Insgesamt wurden außerdem 24 Personen ver- letzt, darunter einige schwer. — In Eschwege wurde ein Kommunist erschossen und drei weitere Personen verletzt. In Neurup. pin trugen fünf SA-Leute und zwei Kommunisten Verletzungen davon, und auch in Stuttgart kam es zu Zu- sammenstößen, wobei 80 Perjonen verhaftet wurden.
Der Englandflug des „Graf Zeppelin"
London, 3. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" traf am Sonntagabend gegen 19 Ahr wieder auf dem Flugplatz Henworth bei London em, nachdem es eine 24stündige Vergnügungsfahrt rund um England durchgeführt hatte. Wieder waren Tausende von Menschen herbeigeströmt, die dem „Grafen“ zujubelten. Etwa 20 Flugzeuge flogen dem Luftschiff entgegen, darunter das größte Flugzeug der Welt, die deuffche Junkers-Maschine G 38“, die die Bewunderung aller Zuschauer erregte. Die Landung ging ttotz ungünstt- ger Windverhältnisse glatt vonstatten. Das Luftschiff besuchte zunächst den neuen Flugplatz in Portmvuth. Hierauf nahm es Kurs nach Vörden, überflog London und fuhr entlang der Ostküste nach Schottland, drehte südlich von Edingburgh nach Westen ab und passiette am Sonntagmorgen den Firth of Clyde bei nebligem und regnerischem Wetter. Weiter wurden die Jsle of Man und die Irische See überflogen. Das Wetter klärte sich später auf und bei schönstem Sonnenschein flog „Graf Zeppelin“ in einer großen Schleife über Liverpool, Birmingham, Bristol und Southampton zurück nach Henworch.
„Graf Zeppelin" wieder in Friedrichshafen fk-Friedrichshafen, 4. Juli. Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ ist heute früh von seiner Englandfahtt zurückgekehtt und um 6.32 Ahr glatt gelandet. 2ln Bord befanden sich 18 Passagiere.
Telegramm des Reichspräsidenten an Präsident Hoover ans Anlaß des llnabhängigkeitstages.
Berlin, 3. Juli. Reichspräsident v. Hindenburg ‘ hat an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zum Unabhängigkeitstag nachstehendes Telegramm gerichtet:
„Anläßlich des llnabhängigkeitstages, dessen Feier in diesem Jahre gleichzeitig dem glorreichen Andenken Ihres Nationalhelden George Washington gilt, spreche ich Ihnen, Herr Präsident, meine angelegentlichsten Glückwünsche aus, mit denen ich meine herzlichsten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen sowie für das weitere glückliche Gedeihen der Vereinigten Staaten verbinde. Ich hege die Hoffnung, daß sich die zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Volke bestehende Freundschaft weiter fertigen möge. Gleichzeitig hoffe ich zuversichtlich, daß der durch Ihre großzügige Botschaft an die Abrüstungskonferenz eingeleiteten Aktton im Sinne einer wahren Befriedigung der Völker voller Erfolg befchieden fein möchte.
Reichspräsident v. Hindenburg."
lleberschwemmungen in Japan. — Biele Personen erttunken.
fl. L » ndon, 4. Juli. ®e „Times aus Tokio meldet, haben wolkenbruchartige Regengüsse im westliche« und südlichen Japan Hochwasser und ausgedehnte Ueberschwem- mungen hervorgerufen. In der Nähe von Kape werden 30 Personen, die wahrscheinlich ertrunken find, vermißt. Bei Kago- chima stehen 9000 Häuser unter Wasser, 14 Brücken find weggespült wordvn. Die ganze Stadt Okasaki war mehrere Stunde« lang überschwemmt. Im Bezirk Mitschi wurden 3000 Häuser unter Wasser gesetzt und 15 Brücken zerstört, 43 Personen werde« vermißt
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