5.S 8 S | Tä ? 3 3 3 ?-»5 U. «-Hr $ K |
x?«rtWI?We getfln«. ühtMty e. L. Sonnabend, btn 2. Ivll T932
Nr. 153
Leichtachletikmeisterschaften -er Amverfttäi
Itt ch er i.
et it ti.
8, i, 8, l, ie
r,
t,
>, t,
lr
Nun ist es also doch noch gelungen, die Leichtathletik-Meisterschaften der Universität unter Dach und Fach zu bringen. Noch am Mittwoch vormirrag schien es, als sollte auch diesmal der Wettergott uns einen Strich durch die Rechnung machen, beim es regnete in Strömen. Als aber bann am Nachmittag der erste Startschuh fiel, hatte es sich aufgeklärt, und die Veranstaltung konnte fast ohne einen Tropfen Regen durchgeführt werden.
Die Abwicklung der Veranstaltung erfolgte recht flott, und es gelang — abgesehen vom Hochsprung der Damen — die vorgeschriebene Zeit einzuhalten. Wenn sich der Hochsprung zum Schluß etwas hinaus zögerte, so ist das darauf zurückzuführen, daß für den Hochsprung und den Stabhochsprung nur eine Sprunggrube zur Verfügung stand. Es wäre in Zukunft vielleicht zu überlegen, ob es nicht angebracht ist, eine Sprungart auf einem Nebenplatze auszutragen. Infolge der prompten Abwicklung ber Veranstaltung lieh es sich leider nicht vermeiden, daß einige Wettkämpfer ohne Pause hintereinander zu verschiedenen Wettkämpfen anzutreten hatten. Obwohl wir eine rege Beteiligung an den Meisterschaften natürlich sehr begrüßen, so ist doch den einzelnen Wettkämpfern anzuraten, nicht zu viele Konkurrenzen zu belegen.
Die bargebotenen Leistungen waren fast durchweg ausgezeichnet. Um so mehr ist es zu bedauern, daß ber Besuch ber Veranstaltung nicht gerabe besonders gut gewesen ist. Vor allem vermißte man eine Beteiligung von feiten der Marburger Korporationen. Man sollte doch eigentlich annehmen, daß innerhalb der Studentenschaft für eine so bedeutende Veranstaltung, wie sie die Leichtathletik-Meisterschaften nun doch einmal darstellen. wesentlich mehr Interesse vorhanden ist. Im Gegensatz hierzu formte man mit großer Freude feststellen, daß sowohl Herr Professor Dr. Jaensch wie auch der Direktor bes Instituts für Leibesübungen. Zerr Professor Dr. Iaeck. es sich nicht nehmen ließen, am vergangenen Freitag unb auch gestern ber Veranstaltung beizuwohnen; ein neuer Beweis bafür, baß auch innerhalb bet Dozentenschaft ein reges Interesse für ben Hochschulsport besteht.
Die beste Leistung bes Tages vollbrachte der deutsche Olympiakandidat Mar Danz. Schon im 1500-Meter-Lauf legte et eine prächtige Form an den Tag. Unangefochten siegte er in der Zeit von 4:24,2. Als Meisterschaft wurde diese Leistung allerdings nicht gewettet, da Danz nur außer Konkurrenz startete. Diese holte sich in ber Klasse 1 Dr. Rebdemann (SMF.) unb in der Klasse 2 Styppa. Von Danz hatte man ben Eindruck, daß er noch bedeutend schneller laufen könne. Es ist ihm zu empfehlen, in Zukunft von Anfang an mehr auf Tempo zu laufen unb sich nicht zu lang führen zu lassen. Dann wirb er seine Zeit noch wesentlich ver- Mfern können. Daß Danz bas Zeug hierzu _ flat, bewies durch feinen wundervollen in bÄ'A-rNal-1000-Meter-Staffel. in der : er in ber 2. Mannschaft von SMF. lief. Ms Danz als Schlußmann dieser Staffel den Stab erhielt, lag die 1, Mannschaft von SMF. etwa 30 Meter vor der zweiten. Mit weit ausgreifenden Schritten setzte Danz dem Schlußmann der 1. Mannschaff von SMF. nach, erreichte diesen bereits nach 300 Meter und konnte ihn leicht passieren. — Ein sehr schönes Rennen lief Danz dann noch in der folgenden Schwedenstaffek über 400 Meter. Er hatte hier den Arminen Kathmann gegen sich, den er aber sicher hielt. Erst durch ihren 300-Meter-Läufer gelang es dann ber Burschenschaft Arminia in Fühnmg zu gehen und sicher zu gewinnen.
Auch, die beiden übrigen Staffeln standen völlig in dem Zeichen der Burschenschaften, die augenblicklich über eine ganze Reihe hervorragender Sprinter verfügen. So ergab die 10-mal-100-Meter-Staffel einen überlegenen Sieg der Mannschaff bes DC.. die sich aus Läufern ber Burschenschaften Germania und Arminia zusammensetzte. Die Zeit von 1:54,5 ist ganz ausgezeichnet. Auf jeben Läufer kommen hierbei etwa 11.5 Sek. — Infolge ihres ausgezeichneten Materials gelang es ben Burschenschaffen auch in ber 4-mal- 100 Meter-Staffel in ber Klasse für Nicht- svortkorporationen eine bessere Zeit zu laufen als ber Sieger in ber Klasse für Sport- korporationen. Nach hartem und spannendem Kampf siegte Germania in 45,2 Sek. vor Arminia. In der Klasse für Sportkorporationen war diesmal SMF. m 46,0 Sek. über ATV. Marburg siegreich.
Im 100-Meter-Lauf der Klasse 1 traten von den 5 gemeldeten Teilnehmern leider nur 2 an. Besonders bedauert wurde das Fehlen von Rusitzka. ber am vergangenen Freitag noch 11,2 Sek. gelaufen war. In seiner Abwesenheit kam Mühlner (©ermania) zu einem leichten Siege über Kathmann (Armi- nia). Einen sehr schönen Kampf gab es im 100-Meter-Endlauf "ber Klaffe 2. Nachdem vom Start an Sauermilch (ATV. Kurhessen) fn Führung lag, gelang es Loßdörfer in ben letzten 30 Metern noch stark aufzukommen unb Sauermilch auf ‘ben 2. Platz zu verweisen.
Auch über 400 Meter ber Klaffe 1 traten nur 3 Teilnehmer an. Hier errang Kathmann (Arminia) einen leichten Sieg über Dulige (Hasfo-Euestphalia), nachdem der 3. Teilnehmer Dr. Kretzschmar natb 300 Metern das Rennen aufgegeben hatte. Die Zeit von Kathmann betrug 51,3 Sek. Auch in ber 2. Klaffe wurde von dem Sieger Behne. ber ein sehr feines Rennen lief, eme recht achtbare Leistung vollbracht. Er «erreichte bie Zeit von 53,7 Sek.
Ohne Meister blieb biesmal ber 110-Meter- Sürbcnlauf. Es traten hier zum Endlauf 2 Läufer, nämlich Mühlner und Denker an. Mühlner gab schon nach der 5. Hürde auf, und auch ber Sauf von Denker konnte nicht
gewertet werden, da er zuviel Hürden gerissen hatte.
Recht gute Leistungen gab es in den Sprungwettbewerben. In der Klasse 1 kam Bock zu einem Doppelsieg, da es ihm gelang Weit- unb Hochsprung zu gewinnen. Hierbei war er im Weitsprung nur einen Zenttmeter vor Mühlner (Germania), ber 6,95 Meter erreichte. 3m Hochsprung brachte es Bock auf 1,75 Meter. Außer diesen Wettbewerben konnte Bock auch nod> den Fünfkampf der Klasse 1 mit 2936,42 Punkten überlegen an sich Bringen, während er sich im Stabhoch
sprung diesmal nicht durchzusetzen vermochte. Hier siegte Bartoschik (SMF.) vor Kleedehn. Beide erreichten eine Höhe von 3,10 Metern. — Im Weitsprung der Klasse 2 zeigte Denker (ATV. Marburg) eine recht gute Leistung. Er siegte mit 6,27 Meter vor Deh (Palatia). 3m Hochsprung erreichten die drei Ersten eine Höhe von 1,65 Meter, so daß der Sieger durch Stechen ermittelt werden mußte. Hierbei holte sich Bartoschik (SMF.) den ersten Platz vor Denker (ATV. Marburg) und Hunold (ATV. Kurhessen). 3m Stabhochsprung blieb Körber (Vereinigung auslands-
4:1 Sieg im Fußballkampf gegen Finnland
Ra» einem 1:1 SalbzeilergebniS stellt bie deutsche Elf nach der Raufe ihren Sieg sicher
Es hätte nicht viel gefehlt und bas dritte Gastspiel einer deutschen Mannschaft in der finnischen Hauptstadt hätte mit einer Heber» raschung geendet. Obwohl bie deutsche Nationalmannschaft in ber angetünbigten starken Aufstellung antrat, zeigte sie nicht das erwartete gute Spiel. Die deutsche Expedition war nach einer dreitägigen Fahtt erst a>m Donnerstagabend in Helsingfors angekommen. Zwar hatte die Mannschaff die Seereise einigermaßen gut überstanden, aber alle Spieler machten einen ziemlich müden Eindruck, was natürlich zum Teil auch darauf zurückzuführen ist, daß man in Deutschland gerade am Ende einer langen und strapaziösen Saison steht, während die Finnen gerade jetzt dem Höhepunkt ihrer Spielzeit zustreben und in bester Form sind. Die Finnländer boten unserer Mannschaft einen unerwartet starken Widerstand. Sie waren aber nicht nur enorm fleißig unb ausdauernd, auch ihr Können überraschte. Nachdem mit einem 1:1 bie Seiten gewechselt werden mußten,, ergab sich erst in ber letzten halben Stunde eine lieberlegen» Beit ber technisch besseren deutschen Elf unb erst in den letzten 13 Minuten fielen die entscheidenden Treffer.
Deutsche Elf: gute Hintermannschaft, schwacher Sturm.
Die deutsche Elf verdank ihren Sieg in erster Linie dem Tormann Iakob, der vor allem in der ersten Viertelstunde nach der Pause, als die Finnen mit wilden Attacken das deutsche Tor berannten. glänzende Paraden zeigte und nie die Nerven verlor. Auch die beiden Frankfurter Verteidiger machten sich stark um den Sieg verdient. Schütz und Stubb waren zwar vor dem Wechsel zuweilen etwas unsicher, nach ber Pause aber beherrschten sie ben Strafraum souverän. Die Läuferreihe Erarnlich-Leinberger-Knöpffe arbeitete unermüblid). Sie stand insofern vor einer doppelt schweren Aufgabe, als einmal
ber finnische Sturm bester unb der deutsche Sturm schlechter war, als man annahm. Den deutschen Stürmern ist vor allem der Vor- murf zu machen, daß sie nie zurückgingen, sondern auch in den kritischsten Situationen seelenruhig darauf warteten, bis der Ball wieder einmal den Weg zu ihnen fand. 3m Angriff selbst war Rutz außerordentlich schwach. Nur zuweilen sah man, daß der Stuttgarter tatsächlich hohe Qualitäten für einen Angriffsführer mitbringt, meist war Rutz aber sehr matt. Eine Tatsache, bie wohl barauf zurückzuführen ist, daß Rutz seit Wochen verletzt war unb kaum noch trainiert hat. Mäßig spielte auch Kuzorra, der vor allem den Schuß vermissen ließ. Er tändelte viel zh viel mit dem Ball unb wollte sich auch mit Rutz nicht verstehen. Die beiden Außenstürmer Fischer und Kobierski spielten ganz nett, aber eine besondere Note hatte ihr Spiel auch nicht. So blieb ptls einziger Lichtblick und bester' Mann im Sturm Richard Hofmann. Hofmann versagte oft in der Zusammenarbeit und lange Zeit schien es auch so, als sollte er sich auf halbrechts nicht zurechtfinden. Dafür wartete aber der Dresdener mit Schüssen auf, die sonst keiner von den Stürmern beider Parteien zeigen konnte. Drei Bomben Richard Hofmanns fanden auch den .Weg in das finnische Tor, während Rütz für den vierten Treffer verantwortlich war.
Die finnische Elf
war, wie schon gesagt, recht gut. Neben ihrer Schnelligkeit und Ausdauer zeigte sie auch ein recht hübsches Verständnis zwischen den einzelnen Mannschaftsreihen und lediglich die technischen Fertigkeiten der Einzeffpieler ließen noch etwas zu wünschen übrig. Ein überragend guter Spieler, der sich mit jedem Mann in der deutschen Elf meffen konnte, war vor allem der Rechtsaußen, aber auch die beiden Verteidiger waren ganz ausgezeichnet.
deutscher Studierender) mit 3,00 Meter siegreich.
Die Wurfübungen der Klaffe 1 standen wieder im Zeichen von Groß-Fengels (Arminia), der im Äugelftoben mit 12,99 Meter und im Diskuswerfen mit ber hervorragenden Leistung von 40,65 Meter Sieger blieb. 3m Speerwerfen siegte diesmal Dr. Rebdemann, der sich damit seine 2. Meisterschaft holte. Ganz ausgezeichnet war das Ergebnis im Schleuderballwerfen. Kmrstteich brachte es auf 63,20 und auch Groß-Fengels blleb mit 60,10 Meter nicht weit zurück. — Die Sieger in ber 2. Klasse waren im Diskuswerfen Kleebehn unb im Speerwerfen Deh (Palatia). Den Fünffampf gewann hier Höffkes vor Huffert (ATV. Marburg).
Gleichzeitig mit ben Meisterschaften bei Studenten tarn auch bas biesiäfmge Stu- bentinn en sportfest zum Austrag. Auch hier würben z. T. recht achtbare Leistungen erzielt. So erreichte Frl. Fellehner im 100« Meter-Lauf bie Zeit von 13,4 Sei., Frl. Maack im SBeitfprung 4,96 Meter unb im Kugelstoßen 10,16 Meter, unb int Hochsprung überjprangen die ersten vier eine Höhe von 1,35 Meter. Ein sehr fernes Rennen lief auch in ber 4-mal-100-Meter-Staffel die Mannschaff der Turnlehrerinnen-Obersttlfe, bie die norjüglidje Zeit von 55,0 Sek. erzielt«.
ErgelmiFe.
Stiaffe I.
100-MeterLauf: 1. Mühlner (Germania) 11,5 Sek.; 2. Kathmann (Arminia) 11,8 Set.
400-Meter-Lauf: 1. Kathmann (Arminia) 51,3 Sek.; 2. Dulige (Hasso-Guestphalia) 56,2 Sek.
1500-Meter-Lauf: 1. Dr. Redderncmn (SMF.) 4:36,5 Mm.; 2. König; außer Konkurrenz Danz 4:24,2 Mm.
110 Meter Hürden: 1. Denker (ATV.) 18.8 Sek. (disgualfftzrert).
Wettsprmtg: 1. Bock (SMF.) 6,60 Meter; 2. Mühlner (Germania) 6,59 Meten 3. Behne 5,95 Meter; 4. Irmwr (ATV. Hasso-Rhenania Heidelberg) 5,81 Meter.
Hochsprung: 1. Bock (SMF.) 1,75 Meter: 2. Sunior 1,70 Meter; 3. Nötiger (SMFZ 1,60 Meter.
Stabhochsprung: 1. Bartoschik (SMF.) 3,10 Meter; 2. Kleedehn (SMF.) 3J0 Meter; 3. Diebschlag (ATV. Kurheffen) 3,00 Meter.
Kugelstoßen bestarmig: 1. Groß-Fengeis (Armrnia) 12,99 Meter; 2. Sonnenburg 12,00 Meter; 3. Kunstreich (SMF.) 11,60 Meter.
Diskus: 1. Groß-Fengels 40,65 Meter;
2. Pirrung 32£0 Meter; 3. Kunstreich 32J.7 Meter.
Speerwerfen: 1. Dr. Reddemann (SMF.) 48,00 Meter; 2. Schenk 43,20 Meter; 3. Müller 38,00 Meter;
Schleuderball: 1. Kunstreich (SMF.) 63,20 Meter; 2. Erotz-Fengeks (Arminia) 60,10 Meter; 3. Völlers 51,20 Meter.
Klasse H.
100-Meter-Lauf: 1. Loßdörfer 11,9 Sek.;
2. Sauermilch 12,0 Sek.; 3. Baum 12,0 Sek.
400-Meter-Lauf: 1. Behne 53,7 Sek.; 2. Loßdörfer 54,7 Set; 3. Körber 56,4 Sek.
1500-Meter-Lauf: 1. Styppa 4:34,4 Min.; 2. Herbig 4:43,0 Mm.; 3. Kuka 4:44,3 Min.; 4. Fey 4:51,0 Mm.
Weitsprung: 1. Denker (ATV. Marburg) 6,27 Meter; 2. Deh (Palatia) 6,09 Meter; 3. Eöing 5,84 Meter; 4. Kabza 5,73 Meter.
Hochsprung: Bartoschik (SMF.) 1,65 Me- ter; 2. Denker (ATV. Marburg) 1,65 Me- ter; 3. Hmwld (ATV. Kurhessen) 1,65 Meter.
Stabhochsprung: 1. Körber 3,00 Meter; 2. Schaub 2,90 Meter.
Diskus: 1. Kleedehn (SMF.) 34,20 Meter; 2. Höffkes 30,15 Meter; 3. Becker (SMF.) 29,75 Meter.
Speerwerfen: 1. Deh (Palatia) 45,10 Meter; 2. Höffkes 42,20 Meter; 3. Schmidt (ATV. Kurhessen) 41,90 Meter; 4. Baum- gardt (ATV. Marburg) 39,70 Meter.
Staffeln.
4 mal 100 Meter für Sportkorporationen: L SMF. 46,00 Sek.; 2. ATV. Marburg 46,4 Set.; 3. ATV. Kurhessen 48,0 Sei.; 4. DC. Schaumburgia 49,2 Sek.
4 mal' 100 Meter für Nichtsportkorporatio- nea: 1. DB. Germania 45,2 Sek.; 2. DB. Arminia 45,8 Set; 3. DL. Chattia 49,4 Set
10 mal 100 Meter: 1. Burschenschaften 1:54,5 Mm.; 2. SMF. 1:57,4 Mitt.; 3. ATV. Marburg! :57,8 Min.; 4. ATV. Km- Hessen 2.-04,3 Mm.
3 mal 1000 Meter: T. SMF., 2. Mann- schaff, 8:32,8 Min.; 2. SMF., 1. Mannschaft, 8,37,8 Min.; 3. VC. Schaumburgia 8:50,0 Min.; 4. SMF., 3. Mannschaff.
Schwedenstaffek für Sportkorporationen: L SMF. 2:10,9 Min.; 2. ATV. Marburg 2:15,4 Min.; 3. ATV. Kurhessen 2:15,5 Min.; 4. VC. Schaumburgia 2:17,9 Min.
Schwedenstaffel für Nichtsportkorporatio- nen: 1. DB. Arminia 2:08,7 Min.
Mehrkämpfe:
Fünffampf, Klasse I: 1. Bock (SMF.) 2936.42 P.; 2. Müller (SMF.) 2362,72 P.; 3. Nötiger (SMF.) 2340,92 P.; 4. Kunstreich (SMF.) 2322,27 P.
Fünfkampf. Klaffe II: 1. Höffkes 2126,37 P.; 2. Huffert (ATV. Marburg) 2022,77 P.: 3. Schmidt (ATV. Marburg) 2015,32 P.; 4. Brüggechoff (ATV. Kurhessen) 2002L57 P.
Sette 9
Geköndesport - Fünffampf (Mannschasts- kampf): 1. ATV. Marburg, 1. Mannschaff, 266 P.; 2. Sueuia 269 P.; 3. Germania 295V2 P.; 4. Santot 332V, P.; 5. Chattia 4IIV2 P.; 6. Rheinfranken 420^ P.; 7. ATV. Marburg 481 P.
Eeländespott - Fünfkampf (Einzelkämpfe):
1. Paffrath (ATV. Marburg) 29y2 P.;
2. Fuß 42V2 P.; 3. Knecht (Rheinfranken) 45 P.; 4. Kandier (Suevia) 451/3 P.; 5. Fritsch (Santot) 461/2 P.; 6. Köhler (Germania) 491/3 P.; 7. Precht (Suevia) 70V, P.; 8. Trapp (ATV. Marburg) 73 P.; 9. Hillmann (Germania) 75 P.; 10. Plate (Germania) 76 P.; 11. Ballitz (Suevia) 761/3 P.; 12. Schulz (Suevia) 761/-
13. Sander (Chattia) 80 P.; 14. Harms (ATV. Marburg) 80 P.; 15. Schütte (ATV. Marburg) 831/2 P.; 16. Lehnhardt (Chattia) 86 P.; 17. Schneck (Sarnot) 861/3 P.;
18. Keppler (Santot) 90 P.; 19. Beese (Germania) 95 P.; 20. Loock (Santot) 991/. P.
Stndentimrm-Meisterfchaften. ErgelmiFe.
Klasse I.
100-Meter-Lauf: 1. Fellehner 13,4 Set.;
2. Krolls 13,5 Sek.; 3. Stegmann 14,0 Sei.;
4. Maack 14,1 Set.
Wettsprung: 1. Maack 4,96 Meter; 2. Fellehner 4,74 Meter; 3. Stegmann 4,50 Meter; 4. Pingel 4,38 Meter.
Hochsprung: 1. Fellehner 1,35 Meter; 2. Maack 1,3 5Meter; 3. Stegmann 1,35 Meter; 4. Krolls 1,35 Meter.
Kugelstoßen: 1. Maack 10,16 Meter; 2. Fellehner 9,21 Meter; 3. Pingel 8,92 Meter; 4. Theato 8,73 Meter.
Diskus: 1. Theato 25,64 Meter; 2. Lade 24,30 Meter; 3. Schellenberg 22,72 Meter; 4. Pingel 20,78 Meter.
Speerwerfen: 1. Theato 27,40 Meter; 2. Fellehner 22,50 Meter; 3. Eichmann 16,50 Meter; 4. Pingel 14,80 Meter.
Schlagballwettwurf: 1. Lohmann 50,00 Meter; 2. Felling 50,00 Meter; 3. Theato 49,00 Meter; 4. Schellenberg 47,50 Meter.
Klasse II.
100-Meter-Lauf: 1. Martens 14,4 Sek.; 2. Herkenrath 14,4 Sek.; 3. Wobbe 14,5 Sei.; 4. Daniel 14,6 Sei.; 5. Geister 14,8 Sei.; 6. Faulbaum 15,0 Sei.
Wettspnmg: 1. Martens 4,20 Meter; 2. Mamers 4,18 Meter; 3. Herkenrath 4,16 Meter; 4. Zenker 4,00 Meter; 5. Geister 4 Meter; 6. Wobbe 4,00 Meter.
Hochsprung: 1. Zenker 1,25 Meter; 2. Jahn 1,25 Meter; 3. Kyrath 1,25 Meter- 4. Goebel 1,25 Meter; 5. Uffhausen 1,25 Meter.
Kugelstoßen: 1. Döhring 8,88 Meter; 2. Lehmann 8,32 Meter; 3. Sowa 8,08 Meter; 4. Faulbaum 8,03 Meter.
Diskus: 1. Graf 22,61 Meter; 2. Back- mann 22,17 Meter.
Speerwerfen: 1. Scheck 22,90 Meter; 2. Zimmermann 22,10 Meter; 3. Geister 19,50 Meter; 4. Brunkhorst 19,00 Meter.
Schlagballwettwurf: 1. Döhring 51,00 Meter; 2. Geister 45,00 Meter; 3. Scheck 43,00 Meter; 4. Minners 39,00 Meter.
Mehrkampf.
Dreikampf: 1. Fellehner 150 P.; 2. Maack 149 P.; 3. Krolls 121 P.; 4. Stegmann 112 P.; 5. Strathmann 103 P.; 6. Lade 54 P.
Staffel.
4mal-100-Meter-Staffel: 1. Turnkehrerin- n sn-Oberstufe 55,0 Set.; 2. geprüfte Turnlehrerinnen 58,2 Set.; 3. Turnlehrerinnen- Unterstufe 60,8 Sei.
Karl Hatzfeld.
Der Sport des Sonntags.
Mtt dem Wegfall der Fußball- imv Handballspiele ist das Sportprogramm, zahlenmüßig an den Einzelveranstaltungen gemessen, weniger reichchaMg geworden. Dafür hat aber der erste Juli-Sonntag qualitativ besondere Bedeutung. Die deutschen Meisterschaften der Leichtathleten und Schwimmer bilden die letzte Probe beider Sportarten für die Beschickung der Olympischen Spiele in Los Angeles. Neben diesen beiden DttelkSmpfen gibt es noch ein starkes Programm im Rudersport sowie zahlreiche Veranstaltungen der Rad» fahrer, Motorsportler nsw.
Rudern.
Vvn Sen süddeutschen Regattaplatzen veranstalteten am Wochenende Mannheim, Limburg rmd Schweinfurt jeweils zweitägig. Die Mannheimer Regatta hat eine starke internationale Besetzung gesunden. Die Regatta in Limburg zeichnet sich durch eine starke Beteiligung, gegenüber dem Vorjahre säst verdoppell, aus. Im Reich gibt es nod> Regatten in Leipzig, Bremen, Stettin und Hameln.
Tennis.
Die Inoffiziellen Weltmeisterschaften in Wimbledon erreichen am Samstag ihr Ende. Damtt ist der Höhepunff der dies- jährigen Saison überschtttten. Reben verschiedenen Turnieren und Landesmeisterschaften toenbet sich dann das Interesse der internationalen Dennisgemeinde der Fortsetzung der Davispokalspiele zu.
Radsport.
Obwohl eine ganze Reihe von Rennbahnen, so Frankfurt, Chemnitz, Braunschweig und auch Pans am Freitag Rennen veranstalteten, ist das Programm für Sonntag noch stark genug. Das bebeti- tendste Ereignis ist der 47. Große Preis von Berlin, ein 100-Kilometer-Dauer- rennen nut Sawall, Grasfin, Lacquehay, Thöllembeek, Schindler and Möller-