Nr. 152
OrtWHW IrMms, WttMWÄ e. L. Frettag. d« I. ZnN 1932
Sette 9
Sitzung der Stadtverordneten
Cin Antrag des Bauhandwerks.
Auf der Tagesordnung der gestrigen Stadtverordnetensitzung standen nur einige kleine Vorlagen von geringer Bedeutung. In der Hauptsache beschäftigte man sich mit einem Antrag Döring, der die Bautätigkeit betraf. In diesem Antrag wird gefordert, daß bei dem Verkauf von städtischem Gelände für Bauzwecke die Klausel ausgenommen werden soll, daß sämtliche Bauarbeiten, die zu dem betreffenden Bau nötig sind, getrennt nach Fachlosen an das Marburger Handwerk vergeben werden sollen.
Der Antrag wurde vom Stabte. D 5 - ring begründet mit der Notlage des Handwerks, ferner wies Städte. Döring darauf hin, daß in Kassel bereits ein gleicher Antrag angenommen worden ist. Oberbürgermeister Müller wies darauf hin, daß dieser Antrag oon größter Bedeutung sei. Er bedeute einerseits einen Eingriff in die Gewerbefreiheit, andererseits werde durch ihn die Baulust unterbunden und der Verkauf städtischer Grundstücke erschwert. Ferner sei damit zu rechnen, daß bei Annahme des Antrags auch der Kreis ähnliche Maßnahmen ergreifen werde, so daß man sich fragen müsse, ob ein solcher Beschluß wirklich im Interesse des Handwerks liegt. Im Prinzip müsse man den Standpunkt vertreten, daß jede Bautätigkeit gefördert werden muß, solche Bestimmungen könnten aber nur hemmend auf die Bautätigkeit wirken. Stabte. Conrad bedauerte, daß fo wenig Bauarbeiten von kiesigen Firmen ausgeführt werden, die nun einmal an die Tarife gebunden sind und deshalb leicht unterboten werden können. Wenn alle Bauarbeiten von "',epgen Firmen ausge führt würden, könne sehr viel Geld für Erwerbslosen- und Wohlfahrtsfürsorge gespart werden. Städte. Ruhl vertrat den Standpunkt, daß eine Notzeit besondere Maßnahmen erfordert, die sonst nicht am Platze sind, eine genaue Prüfung des Antrages fei daher zweckmäßig. Städte. Frau P e - r i n o sprach sich gegen den Antrag.aus, der ihrer Ansicht nach nur hemmend auf die Bautätigkeit wirken kann. Auch Städte. Eckel glaubte, daß eine solche Maßnahme von vornherein zur Erfolglosigkeit verurteilt sei. Das beste Mittel, um „Schmutzkoükurrenz" zu unterbinden, sei, daraus hinzuwirken, daß überall die Tarife gezahlt werden. Stadteerordn. Triefchmann sah in der Vorlage ein zweischneidiges Schwert, da man durch sie einerseits Arbeit beschaffen will, andererseits aber die Bautätigkeit erschwert wird.
Es wurde schließlich ein Antrag angenommen, nach dem die Vorlage
einem Ausschuß überwiesen werden soll, der sich aus den Herren Rohde, Ruhl, Döring, Fiege, Prause und Frau Perino zusammensetzt.
Ferner lag eine EingabedesDeut- schen Baugewerk-Bundes vor, in der darauf hingewiesen wird, daß trotz einer 34prozentigen Lohnsenkung im Baugewerbe die Tarrfe nicht mehr eingehalten werden. Weiter wird in der Eingabe gefragt, ob in Zukunft städtische Arbeiten noch an Bauunternehmer, die die Tarife nicht einhalten, vergeben werden sollen. Von der Eingabe wurde Kenntnis genommen.
Kleine Vorlagen.
An die Stelle des ausgeschiedenen Stadtv. Weber wurde Stadtv. B ö tz e I durch Handschlag verpflichtet. Er wurde gleichzeitig an Stelle von Stadtv. Weber in den Vorstand der Gewerblichen Berufsschule und in den Wohlfahrtsausschuß gewählt. —
Die Vorlage betreffs Erlaß einer neuen Satzung fitt das Wohlfahrts- und Jugendamt wurde von der Tagesordnung abgesetzt.
Dem Verkauf eines städtischen Sau» (ilatzes im Gefälle wurde zuge- timmt, ein Antrag, diese Vorlage bis zur endgültigen Erledigung des Handwerkerantrages zurückzustellen, war vorher ab- gelehnt worden.
Ein Antrag Wagner, nach dem in Zukunft die Aussprache im Stadtparlament stenographisch festgehallen wird, soll aus die Tagesordnung der nächsten Sitzung gesetzt werden, da vorher die Kostenfrage geklärt werden muß. Schließlich warf Stadtv. Wagner noch die Frage auf, wer die Verantwortung für ein etwaiges Defizit bei den Festspielen trage, nachdem diese verlängert worden sind.
Damit war die Tagesorvnung erschöpft und eine vertrauliche Sitzung schloß sich an. s—r.
Aus -er Amvegeuö
Kreis Mnrdurg
®it Sportplatz.
Moischt, 30. Sunt Schon seit Jahren wurde von der Jugend unseres Ortes das Fehlen eines Sportplatzes als sehr nachteilig empfunden. In Erkenntnis der Notwendigkeit eines solchen stellte die Gemeinde vor ungefähr Jahresfrist einen geeigneten Platz zur Verfügung. Nach mühevoller Arbeit rst nun durch Zusammenwirken von Gemeinde und Turnverein eine Anlage geschaffen wor- dm. In unmittelbarer Nähe des Dorfes liegend, bietet der neue Platz «inen weiten Fernblick über das Ohnrtal imb den Ebsdorfer Grund. Die ganze Anlage ist nunmehr soweit fertiggestellt, daß in allernächster Zett Zest die Emweihung erfolgen kann.
Sestern,!. Juli. Gestern konnte Wttwe Elisabeth Weber geb. Hemer ihren 80. Eeburtsag feiern. Von allen Seiten wurden ihr Glückwünsche entgegengebracht.
Kreis Äirtbhm'n
In der Ohm ertrunken.
f. SHweinsberg, 29. Juni. Mehrere, MM Teil noch nicht schulpflichtige Kinder badeten heute an einer sonst seichten Stelle in der alten Ohm. Durch die gestern niedergegangenen Gewitter war das Master ge- ftieaen. und die Strömung ritz das 7- jährige Söhnchen des Maurers Martin Hasselbach mit sich. Trotzdem Leute in der Nähe waren, konnte das Kind, das inzwischen in die eigentliche Ohm getrieben war, nicht gerettet werden und ertrank. Ob
wohl die hiesige Feuerwehr strmbmkrng die Ufer absuchte, konnte die Leiche bis zum Einbruch der Nacht nicht geborgen werden.
Kreis Frankenberg
Ein Wehrsporttreffen.
K. Frankenberg, 1. Juli. Am 2. und 3. Juli d. 3s. veranstaltet der Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Ortsgruppe Frankenberg, auf dem Meiserhof bei Fran- kenberg ein grobes Wehrsporttreffen. Die hiesige Ortsgruppe, welche in der letzten Seit eine lebhafte Tätigkeit im weiteren usbau ihrer Organisation, insbesondere auch eine fruchtbare Entwicklung der Wehrsportgruppe entfallet hat, hat sich durch Anlage oon vortrefflichen Sportanlagen usw. zu einem groben „Frankenberger Tag" gerüstet. Diese wehrsportliche Veranstaltung dürste in unserer Gegend ein in seiner Art und Erobzügigkell einzrg dastehendes Unternehmen sein, das dem Teilnehmer wieder «in milttärisches Bild aus der Borkriegszest und glänzende Trainingsergebnisse moderner Sportler vor Augen führt. Zn dieser Veranstaltung werden der Bundesführer und voraussichtlich em Sohn des ehemaligen Kronprinzen erwartet.
«reis Blebenlovt
Biedenkopf, 1. Juli. Ein seltenes Ehejubiläum, das Fest ihrer Diamantenen Hochzeit feiern heute Herr Postagent Ludwig Weib und Frau in Lud- wigshütte.
0 Rennertehausen, 29. Juni. Am 10. Juli findet hier das Sängerbundes.
fest fstr das Hinterland statt. Sstau erwartet zahlreiche Verein«.
0 (Sönnern, 30. Juni. Die Gemeindevertretung hat dem Führer der NSDAP., Adolf Hitler, das Ehrenbürgerrecht verliehen.
Kreis SSitlaensleln
Svjähriges Doktoriubllättm.
Laasphe, 1. Juli. Herr Sanitätsrat Dr. Hamel konnte geifern in körperlicher und geistiger Frische sein 50jähriges Doktorjubiläum feiern. Von der medizinischen Fakultät erhielt der Iubllar die Erneuerung seines Diploms. Herr Dr. Hamel zog, nachdem er kn den Ruhestand getreten war, nach Laasphe, um hier feinen Lebensabend zu verbringen. Im oorigen Jahre konnte et feinen 75 .Geburtstag feiern.
Wetterbeobachtungen am 30.8./1.7.
Höchste Temperatur am 30. Juni 24,9 Celfius
Niedrigste Temperatur letzte Nacht 13,4 Celfius
Zeit
Barometers!, reduziert aus N. N.
Temperatur
Relative Luft- ieuchlig-
30. 8. 2 U6r nachm.
30. 6. 9 UW nachm.
1.7. 7 Uhr vorm.
PHOTO-B
740.5 mm
742.6 mm
758,5 mm
UHLEN - 1
24,0 Self.
18,7 dell.
15.1 Self.
IRILLEN
83',.
91'/«
99',.
-BÖHLER
Marbnrg/Lahn
Wettergaste 30 Bahnhofstr. I
Fernruf 248
Wetterbericht.
Bei Irland hat sich ein kräftiger Sturm* wirbel entwickelt, >.r unter kräftigem Lustdrucksall in ganz England und zum Teil auch in Frankreich am Donnerstag schon zu verbreiteter Niederschlagstätigkeit geführt hat. Da der Wirbel von seiner Rückseite her kühlere Luftmassen aus den Kontinent verfrachtet, werden diese beim Eindringen in die überhitzte Festlandluft auch bei uns zu gewittrigen Niederschlägen führen.
Wltterungsaussichten für Sonnabend i Zunächst kühleres und unbeständigeres Wetter, doch im ganzen wieder zunehmende Beruhigung.
Verlag Dr. C. Hitzeroth. Hauptschriftleiter und verantwortlich für Po- litit und Feuilleton: Dr. Scheller (beurl.); für Kommunalpolitik, Provinz und Lokales Lothar Schneider, sämtlich in Marburg,
111 ■ ■1 ...... MS
Schöne weiße Zähne
schon nach einmaligem Putzen mit der herrlich erfrischend schmeckenden „Lhlllrodont-Zahnpaste", schreibt uns eht Raucher. Tube 60 Pf. und 80 Pf. Versuch überzeugt.
Nachdruck verboten.
Nos MW SiiiWtnng
Roman Von Kurt Martin Copyright by Verlag Neues Leben, Bayr. Gmain.
45. Fortsetzung.
Am andern Tage fühlte Jörgen Bol- lander sich elender als am Abend zuvor. ES fiel ihm jedes Wort schwer, unb er lag zumeist mit geschlossenen Augen da. Er vermochte nicht, irgendeinen Gedanken fortzuspinnen. Das Hirn schien wie gelähmt.
Dr. Barker nickte verständnisvoll, als er den Kranken betrachtete und seine flüsternd herdorgestohenen Klagen hörte.
»Die typische Erscheinung! Da HUft nichts, als Geduld haben, mein fieber Freund. Ihr Organismus schlägt sich jetzt mit dem Eist herum und will es aus dem Körper jagen, aber das weicht nicht so rasch. Ich bereite Sie schon jetzt darauf vor, daß es morgen nicht diel anders sein wird. Reden Sie nichts, denken Sie nichts!"
Dr. Barker sollte recht behalten. Es ging am andern Tage nicht besser. Erst als der dritte Morgen kam, vermochte (Jörgen Bollauder wieder klar zu denken. Gr fühlte sich noch sehr schwach unb zerschlagen; aber er hatte doch wieder einen klaren Kopf, und die Augen schmerzten ihn nicht mehr so entsetzlich.
Als Dr. Barker diesmal gegangen war, winkte Jörgen Dollander Dolapi herbei.
„Geschah etwas Neues, gestern oder vor- gestern, f
Sie öffnete die Tür zum Arbeitszimmer und deutete auf den Disch in der Mitt«, auf dem ein großer BrmMnstrauh in hoher Base stand.
Diese Bl umen sandte Mr. KrashkaoS."
»Hnb sonst?"
Sheiton war hier."
Gr richtete sich überrascht ein wenig ans.
»Sie war hier?"
«Ja! — Sie staunen, Wr. Bollander, und ich weiß, warum Eie staunen. Mrs. Sheltt» verläßt fünft me flfa Laus. Den
noch kam sie gestern hierher. Sie fragte mich nach allem, wie es Ihnen geht, ob Sie viel zu leiden haben. Da drin im Arbeitszimmer stand sie und hat zu Ihnen herausgesehen. — Sie war sehr traurig."
„Traurig war sie?"
>„Gs schien ihr sehr leid zu tun, daß Sie so krank daliegen müssen. — Aber auf einmal sagte sie: „ÜBenn es ihm in ein paar Tagen wirklich wieder besser geht, dann ist eS vielleicht ganz gut gewesen, daß es so kam."
Er sah Mich Sheiton vor sich, hörte ParubramS Worte, wie der von der Digerjagd, von den Gefahren sprach, er erlebte aufs neue die Angst in Lilith Shel- ttms Augen, und er verstand die Worte, die Hm Dolap-r rfun von ihr berichtet hatte.
„Slnb dann, Dolapi?"
„Eie ging und Eie bat mich, Ihnen Hre Glühe zu bestellen."
Änruhe ergriff Hn.
„Dolapi, als du Kl mir kamst, an jenem Abend — ich las in einem Buche —
Das Mädchen deutete attf das Schränkchen an der Wand.
„Ich legte es dahinein und verschloß den Schrank, weil ich weiß, daß Sie das Buch lieben, Mr. Bollander."
„3)aö Dank, ©ofapi!"
Iu, und nkut stand wieder das Geschehnis von jenem Abend vor Hm, seine plötzliche Erkrankung, Dr. Barkers Kommen ttnö seine Diagnose.
„Dolapi. wer wellt anher dir im HcNlse?"
„Wung ttnt> Li-Ben und der andere."
„Sind alle drei noch da?"
*3a. alle drei."
Seltsam, sie fürchteten sich also nicht vor dem Richter. Der Doktor hatte ihnen sogar mit dem Galgen gedroht, und sie bfie- ben alle drei. Sie konnte es aber anders sein, als daß einer von ihnen Hm das Gift gereicht hatte?
Da sprach Dolapi: „Ich warnte Eie, Mr. Bollander. Die Ehinesen wollen nichts Gutes, sie sind doll böser Gedanken."
„Was weiht du?"
Das Mädchen gestand, wie sie zufällig ■3euae ward, als Li-Bien mit dem fremden
Ehinesen tuschelte und ein Fläschchen in der Hand hielt.
„Sie besprachen die Schandtat, Mr. Bollander. Aber sie find schlau. Memand wird Ihnen etwas nachweisen können."
„Ich möchte mit Li-Uen sprechen. Rufe
Das Mädchen zögerte; aber schließlich kam es doch Iövgen DvllanderS Befehl nach
Schon nach ein Paar Mkntltten stand Ll- Ben vor dem Kranken. Gr sah ihn erwar-f tungsvoll an.
„Es geht Ihnen heule besser, Mr. Bollander? Wir freuen UNS so sehr!"
„Wer freut sich?"
„Ich und Wung und mein Verwandter."
„Freut Hr euch, daß ihr dem Galgen entgangen seid?"
„Wir taten nichts Schlechtes, Wr. Bollander."
„Ihr gabt irttr Gift in das Essen. Wer war es?"
„Wir gaben Vein Gift in die Speise."
„Li-Ben, dich empfahl mir ein Mann, dem ich glaubte vertrauen zu können. Mr. Liü-Fu-Tang empfahl dich mir! — Hat er sich in dir getäuscht?"
„Er soll sich nicht in mir getäuscht haben. Mr. Bollander, ich möchte Ihnen etwas sagen, aber Dolapi muß erst das Zimmer verlassen. "
Iövgen Bollander überlegte kurz, dann nickte er Dolapi zu: „Geh!"
Sie senkte traaurig den Kopf und her* 8eß langsamen Schrittes das Zimmer.
Fragend sah Bollander den Chinesen an: „Was willst du mir sagen, Li-Ben?"
„Mr. Dvllawder, Sie zweifeln an mir, Und Sie zweifeln an meinem Verwandten. Es ist aber der Wunsch Mr. Lm-Fu- Tangs, daß Sie uns vertrauen, llns, sage ich, well mein Verwandter ja zu mir gehört."
„And eben diesem Menschen traue ich nicht!"
„Lassen Sie eS auf einen Beweis an» kommen, Mr. Dollander! Wenn Sie gesund sind, dann gehen Sie zu Mrs. Shel- ton und bitten Sie sie, das kleine goldene Kästchhen zu öffnen. Ist es leer, bann übergeben Sie uüch und meinen Verwand- 1
ten dem Richter. Finden Sie aber etwas in dem Kästchen, dann denken Sie an Mr. Liü-Fu-Tang und behalten Sie uns bei sich!"
Iövgen Dollonder fragte hastig: „Was sagst du da, Li-Ben? In dem goldenen Kästchen soll etwas liegen? — Warum sollte nichts darin liegen? Kann MrS. Sheltvn dies Kästchen nicht zur Aufbewahrung von irgendwelchen Dingen benützen?
s,<SS war bisher leer; aber rtun soll sie eS öffnen."
„Warum sprühst du in Rätseln? Soll sich tn dem Kästchen etwas befinden, was ohne Mrs. Ehelwns Wissen hineingekom- men ist?"
„Fragen Sie MrS. Shelton; sie wird Ihnen die Wahrheit sagen."
„Sl-Ben, was weißt du? Wie kommst du zu dieser Rede?"
„Ich darf nichts weiter sagen, Mr. Bollander. Weisen Sie uns vorläufig nicht aus dem Hause, gehen Sie erst zu Mrs. Shelton unb lassen Sie sich das goldene Kästchen zeigen. Behalten Sie uns im Hause, wenn Sie etwas darin finden!"
Iörgen Bollander schwieg. Er sann über das Gehörte nach
Er forschte: „Du solltest Nachrichen, die ich Mr. Liü-Fu,Tang zukommen lassen möchte, sicher in seine Hände gelangen lassen können. Ist dem noch so, Li- Yen?"
„3a, Mr. Bollander."
^.Gib mir Papier und den Stift und einen Amschag!"
Der Chinese lief ellig ins Arbeitszimmer und brache das Gewünschte.
„Syier, Mr. Bollander."
Hastig schrieb er, nich viel, aber es waren wichtige Fragen, und dann berichtete er von seiner Erkrankung, von Dr. SmS Befehl, von den letzten Geschehnissen. Er verschloß das Schreiben und reiche es Li-Ven.
„Nimm Und sorge, baß es so schnell wie möglich in die Hände Mr. Äü-Fu-LangS gelangt!"
Müde sank er in die Kissen zurück. Li-Ven glitt eilig aus dem Zimmer. Bald darauf erschien Dolapi Unb meldete Dr. BarkerS Kommen. (Forts, folgt)