Seit« 4 OBttjejgMte Zettms. Marburg a. g., Dimstag, den 21. Z«n 1932
Marburger Stabtzeitung Ar Sjttan-kun-gebung -er Marburger Studentenschaft
Am Sonntag, dem 19. Juni, fand mittags um 12 Uhr imCapitol eine grotze Ostlandkundgebung statt, veranstaltet von der Allgemeinen Marburger Studentenschaft gemeinsam mit dem Deutschen Ostbund. Sie stand unter dem Protektorat Sr. Magnifizenz des Herrn Rektors der Universität.
Nach dem Vortrag eines Gedichts „Wir haben ein Recht", fangen die Mitglieder der Deutschen Burse em Lied, das besonders in den Rahmen der Kundgebung paßte, weil es von einem Korridordeut. fchen verfaßt und vertont ist. Im Namen der Studentenschaft begrüßte sodann stud. theol Schneider die Vertreter des Rektors und der Behörden, die Vereine des Deutschen Ostbundes, die Studenten und die Gäste. Im Namen des Rektors sprach Herr Pros. Dr. Mannhardt kurze Begrüßungsworte, in Denen er aus die Verbundenheit der Akademikerschaft mit den Zielen des Ostbundes hinwies.
In der Hauptrede der Kundgebung wies sodann der Vorsitzende des Deutschen Ostbundes, Herr Geheimrat Pros. Dr. Schmidt-Bersin auf die Not des ' rutschen Ostens hin. Es müsse versucht werden, dem gesamten Volke begreiflich zu machen, daß sein Schicksal verbunden fei mit einer Bereinigung der Grenz rie- hung im Osten. Dringend müsse vor einem Ost-Locarno gewarnt werden.
Begeisterten Beifall fand eine Entschließung, die die Forderungen des Hauptredners an den Herrn Reichspräsidenten weiterleiten soll. Im Schlußwort forderte Herr Pfarrer Petz-Kassel eine Volksbewegung gegen bte polnischen Schikane unseren Volksgenossen gegenüber, gegen die Uebergriffe Polens in Danzig und Litauens in Memel. Nach einem Hoch auf unser Vaterland sang man stehend das Deutschlandlled.
S.S.S.S.
Die vorgestrige Wanderung des OHGD. gestaltete sich zzu einer imposannten Kundgebung für bte Wandersache der engeren Heimat. Die Eröffnung der neu bezeichneten Wanderstrecke Dreihausen — Höingen berührte für viele Neuland. Man war entzückt von der Mannigfaltigkeit der Reize des Weges, der durchgängig durch herrlichsten Hochwald führt. In Höingen, das durch seinen guten Apfelwein berühmt ist, hatten sich die benachbarten Zweigvereine des OHEV. ein Stelldichein gegeben und waren zahlreich dem Rufe des Vorstandes gefolgt. Für Homberg hatte dieses Treffen besondere Bedeutung, konnte doch der neue Wimpel seine Weihe erhalten. Rach der Weihrede des Vorstandsmitgsiedes D a u b e r, übernahm der Vorsitzende von Hamberg den Wimpel in Schutz und Schirm des Vereins. Das Ehrenmitglied, Earl. W. Schneider, sprach in ernsten Worten über die deutsche Wandersache tmd überbrachte die Wünsche des Hauptvereins. Die Hornberger Hauskapelle begleitete die schöne Feier, die mit einem kräftigen „Frisch auf!" seinen Abschluß fand. Ein Kernes Tänzchen hielt noch einige Zeit die Wandersleute beisammen, b'ts die Abschiedsstunde sie alle auseinanderführte. Auf ein Wiedersehen zur Hauptversammlung in Rordeck am 10. Juli. A. Dbr.
Polizeiliches. Gestohlen wurde rn der vergangenen Rächt aus einem Hausgarten von der dort aufgelegten Wäsche: 1 weißes Herrenoberhemd. 4 bunt gestreifte Herrenoberhemden, 5 Herrenunterhosen, Marke „Kristall" von Schmidt-Bielefeld. 2 Herrennachthemden 1 blaue Kittelschürze und 2 helle Mädchenschurzen, sowie ein Damenfahrrad Marke „Panther", Fabriknummer unbekannt, schwarze Rahmen und Felgen, englischer Lenker ohne Glocke, Torpedofreilauf, Kettenradschutz, buntes Retz am Hmberrad. Das Rad ist noch gut erhalten. — Gestohlen wurde ferner in der Zeit vom 18. bis 20. Juni ds. Rs. aus entern Kellereingang emHerreufahrrad Marke ,LLanderer, Fabriknummer unbekannt, schwarzer Rahmen und Felgen Gesundheitslenker ohne Griffe, linke Pedale im Tretlager defekt, Werkzeugtasche fehlt. Glocke mit Firma R. E. II. Wert 20 Mark. Sachdienliche Mitteilung erbittet die Kriminalpolizei.
* Unfall. In Schönstabt stürzte eine Frau im Garten so unglücklich, baß sie mit einem Beinbruch in bie Chirurgische Klinik zu Marburg emgeliesert werden mußte.
* Don der Universität. Me wir erfahren, hat Herr Professor Kretschmer einest Ruf zur Äesetzung bes Lehrstuhls für Psychiatrie an der Universität Bern erhalten.
Scr „evmmemalßtstraM im Spiegel der Messe
Auch $u der zweiten Premiere der Marburger Festspiele „Der Som- mernachtstraum", der heute abend 8.30 Uhr wiederholt wird, nimmt die auswärtige Presse ausführlich Stellung. Wir geben nachstehend einige Auszüge aus den Kritiken.
Die „Kassel« r Post" fchrecht u. a.: „Schönheitstrunken und eigensinnig er« tmrchS das Marburger Spiel .... Man hat viel Fleiß und Mühe verwandt, das sei der Inszenierung Dr. Duddes, wie der Danzregie durch Günther Heß und auch dem Bühnenbild von Franz Mertz gerühmt. Diese heidnische Lust über die Marburger Bühne tollen zu sehen, bleibt ein tolles Erlebnis."
Die „Hessische Dolkswa cht": „Das fröhliche und beschwingte Märchenspiel wird zweifellos viel« in den Zauber seiner Dramnlandschaften ziehen. Günther Heß leitet als Drofl die fröhlichen Gaukeleien und Reigenspiele und wirkt in seiner eigenen Beweglichkeit so spielverbindend, daß die Bewegtheit der Traumszenen kaum besser und kaum geschlossener zum Ausdruck kommen könnte. Georg August Koch spielt
seinen Zettel mit köMchem, breitem Humor. Und Hugo Firmbach zeigt als Theseus Würde mit Güte und Verständnis für den guten Willen der Handwerkerspieler, während Leopold Biberti als Elfenkönig Oberon und Hanne Mertens als seine Gattin lle- benSwürdig und entsprechend ihre Rollen verkörpern."
Das „KasselerTageblatt": „Auch diese 2drfführung war voller Reize, voller Beweglichkeit, von einer prächtigen Musi- kalität, insperiett und gesättigt von munteren Einfällen . . . Eck interessantes ®jt* periment Günther Heß' in der Rolle des Puck . .. Als Pucks letzter Ruf in der Röcht verhallte, setzte ein gewaltiger Beifallssturm ein, der erst nach Minuten abebbte, nachdem sich die Schauspieler und ihre Führer wohl zehnmal vor ihrem Parkett verneig hatten."
„Gießener Anzeiger": „Gegenüber der Aufführung des Borjahres hatte das Stück infolge Verstärkung der mitwirkenden Hagener Tanzschule durch Marburger Damen noch wesentlich gewonnen, wie auch die Bühne durch zweckentsprechende Umbauten für das tänzerische Spiel noch besser erschlossen ist."
Airs dem Gerichtssaal
Freigesprochen
wurde gestern em Mann aus Allna, der von einem Mädchen von 29 Jahren beschuldigt worden war, es vergewaltigt zu haben. Nach Lage der Sache konnte das Gericht aber nicht zu einer Verurteilung des Angeschuldigten kommen und kam zum Freispruch.
1 Jahr 3 Monate Gefängnis.
Auf ihrer Reise durch Deutschland kamen eines Tages auch zwei Handwerksburschen nach Bretdenstein im Kreise Biedenkopf. Sie wurden von dem Bürgermeister in dem Hanse untergebracht, wo dieser über dem Üebmmachtungsraum sein Geschäftszimmer hatte. 3tt der Nacht benutzte einer der Hand- werksburschen die Gelegenheit, dem Büro des Bürgermeisters mittels Einbruchs einen Besuch abzustaüen. Er entwendete Qu tt- tungskarten und Abmeldebeschet- ntgungen. Dann wurde am anderen Morgen die Reise angetreten. Der Bürgermeister mertte aber den Diebstahl und beide Handwerksburschen wurden m Nummer Sicher gebracht. Sie hatten sich nun gestern wegen schweren Einbruchsdiebstahls zu verantwotten. Der eine der Handwerksburschen bestritt entschieden, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, der zweite gab den Diebstahl zu und erklärte, dah er dte Quit- hmgsfcrten und die Abmeldebescheinigmtgen auf der Reise habe verwenden wollen. Dieser Angeschuldrgte ist schon einschlägig vorbe- sttaft und mutz die Tat mit 1 Jahr 3 Mott aien Gefängnis büßen. Der zweste wird mangels Bewerfe freigefprochen.
1 Jahr 6 Monate Gefängnis.
Ein Mann aus Kolmar hn Elsas? war bei der der Firma Hohmann ht Frankfurt a. M. beschäftigt, der die Abräumungsarbetten der Kohlenfelder bet Borken übertragen worden war. Der Mann genotz bet der Firma grohes Vertrauen und wurde auch noch behalten, als die Arbeiten bereits beendet waren. Er hatte den Aufttag, die Baracken zu bewachen und in Ordnung zu halten. In den Baracken waren Schränke, ht denen die Arbetter ihre Sachen aufbewahrten. Einer dieser Arbeiter war während den Abräu- itnmgsarbeiten verunglückt und ht die Klinik gekommen. Ms er dort wieder entlassen worden war, wollte er ferne Sachen abholen, fand aber den Schrank erbrochen. Die Sachen waren verschwunden. Der Verdacht, die Sachen an sich genommen und den Schrank erbrochen zu haben, richtete sich gegen den Vertrauten der Firma. In der gestrigen Verhandlung gab er an, dah ihm dn vorletzte Arbetter den Schlüssel, vom Schrank gegeben habe. Er habe die Sachen an sich und mit nach Kirchham genommen. Der Geschädigte, der ds Zeuge vernommen
wurde, erklärte, dah er den Schlüssel zu dem Schrank immer in seinem Besitz gehabt und niemals dem Angeklagten gegeben habe. Der Schrank set aufgebrochen worden und seine Sachen habe er bis heute noch nicht wieder. Das war aber nicht der einzige Fall, weswegen sich der Angellagte zu verantworten hatte. Er hatte auch ent Liebesverhältnis mit einem Mädchen aus Anspach. Das Verhältnis war schon so wett gediehen, dah der Angellagte in den Hof, den die Eltern des Mädchens besahen, einheiraten sollte. Bei der Heirat mußten aber die Geschwister der Braut ausbezahlt werden. Er hatte aber kein Geld. Um nun aber den Angehörigen des Mädchens zu zeigen, dah er ein vermögender Mann set, fertigte er eine Urkunde an, aus der sich ergab, dah er mü 4000 Mark an der Firma Holzmann in Frankfurt als Aktionär beteiligt sei. Auf diese Urkunde hin wäre auch die Heirat zustande gekommen, wenn nicht einige Tage vor der Hochzett die Verhaftung erfolgte. Bei seiner Vernehmung muhte er nun eingestehen, dah die Sache mtt dem Attionär Schwindel war. Da der Angellagte schon mehrfach vorbe- strast ist. wttd er wegen schweren Diebstahls. Betrugs und Urkundenfälschung ht eine Gesamtstrafe von 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis genommen. Die Untersuchungs- hafi wird angerechnet.
4 Monate Gefängnis.
Als letzter Angeklagter erschien ein Bier- oetleger aus Frankenberg. Er wttd der schweren Urkundenfälschung beschuldigt. Nachdem et in den ersten Jahren mit fernem Bierlieferant sehr gut ausgekommen war und sogar am Schluß des Jahres ein Plus zu verzeichnen hatte, geriet er später in Zahlungsschwierigketten und schuldete der Steueret nahezu 3000 Mark. Um diese abzudecken, übersandte ihm die Stau er ei acht Wechsel, die er ausfüllen und an die Brauerei zurückschicken sollte. Er schickte diese auch prompt mtt Unterschriften zurück. Diese Unterschriften waren aber nicht echt, sondern et hatte alte Unterschriften gefälscht. In der gestrigen Verhandlung gab er zu. die Unterschriften gefälscht zu haben, betonte aber, dah er aus Not gehandelt hätte. Das Gericht erkannte auch die Not des Angellogten an und billigte ihm mildernde Umstände zu. Mtt Rücksicht darauf, dah die Handlung des Angellagten eht schwerer Verstoh gegen den Handel fei und daß man das Vertrauen zu entern Wechsel verlieren müsse, könne das Gericht nur auf eine Freiheitsstrafe erkennen. 4 Monate Gefängnis hielt das Gericht für ausreichend. (Erne volle Strafaussetzung könne aber nicht erfolgen. Nach Vetbühung von 1 Monat soll erwogen werden, ob eine Sttafaussetzung am Platze sei.
—n.
• Feuerwehrübung. Die Freiwillige Feuerwehr hielt gestern in den einzelnen Zügen eine Uebung ab, die sich hauptsächlich auf die Ausbildung der Mannschaften beschränkte. So übte der Motorspritzenzug am Mühlgraben an der Weidenhäuser Brücke und begab sich dann zum ersten Zug nach dem Kampfrasen, wo dieser Steigerübungen vornahm. Der zweite Zug übte an dem Spritzenhaus in der Roserstraße und der dritte Zug begab sich auf den alten Zimmerplatz vor Wei- denhausen. Reben der kleinen Motorspritze wurde auch die alte Saugspritzs auf ihre Leistungsfähigkeit im Bedarfsfälle untersucht. Anschließend fanden in den einzelnen Zügen Besprechungen statt.
* Billige Eisenbahn-Sonderfahrten zum Rhein. Die Reichsbahn- dirrttion Kassel veranstaltet am Sonntag, dem 26. Ium, eine ihrer beliebten Sonderfahrten mtt 80 Prozent Fahrpreisermähigung zum schönen deutschen Rhein. (Eine Fahrt mit einem Sonderdampfer von Rüdesheim nach ^Koblenz wirb be» Sonderfahrtterkrehmern
das schönste Gebiet des Rheins vor Augen führen. Die Fahrpläne des Sonderzuges und des Dampfers find so aufgestellt worden daß an den Zielorten genügend Zeit für Besichtigungen vorhanden ist. Wir empfehlen, die Fahrkarten recht bald zu lösen, denn nur so rann man sich einen Platz für die Teilnahme sichern.
• Marburg als Tagungsort. Vom 14 —16. August findet hier das Iahresfest der christliche« Postvereinigung für Deutschland statt.
* Marburger Hausfrauen verein e. B. Am Mittwoch, dem 22. Juni, abends 8.15 Uhr, findet in den Freidhofschen Sälen, vom Marburger Hausfrauenverein veranstaltet, eine der bei den Hausfrauen so beliebten Kochvorführungen statt. Auf den durch den Sonnenstempel ausgezeichneten Roedergasher- den, von der Firma Brauer <fc Sergen- roether liebenswürdigerweise zur Verfügung gestellt, wird in prattischen Vorführungen bargetan, wie man Marmelade und Gelees mit Hilfe von Cpefta bereitet. , Das sachgemäße Verschließen der Gläser, die Verwendung von Opetta bei Bereitung von Pud-
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dings, Kremes, Eisspeisen, Tor^nüdergjjssq und Aufläufen wird eingehend erläutert unz vorgemacht. Es findet eine Gratisverlosu^ von Torten ufro. statt, ferner werden gratis Kostproben verteilt. Die Hausfrauen hab«, also Gelegenheit, sich genauestens über Opch, als Hilfsmittel in der Küche und feine nitp fachen Verwendungsmöglichkeiten in ihre, Hausfrauenverein zu unterrichten. Der Ej^. tritt ist frei.
Boxkampf abend.
Zu der heute abend stattfindenden $er, anstaltung wird uns mitgeteilt, daß bei ungünstiger Witterung die Kämpfe tz, großen Stadffaal stattfinden.
Tagesanzeiger.
Dienstag, den 21. Juni. BergnüMmgsameiger.
6afe Markees, Reitgasse: Ad 20 Uhr Konzert.
Safe Vetter, Reitgasse: Ab 20 Uhr:
Seidel mit seinen Jazz-Symphoniker,. Restaurant Daub, Frankfurter Stt.: 20 Ihr
Konzert mit Tanzeinlagen.
Stadtkeller: 20 Ahr: Künstlerkonzert. Capitol, Biegenstraß«: 17 und 20.15 Ahr
„Gin bißchen Liebe für dich".
Kamera, Kasernenstraße: 17 u. 20.15 Ahr „®in Lied, ein Kuß, ein Mädel."
Stadtsäle, 20.30 Ahr: Christi. Dorträg, „Christi Leben und Lehre, gelten ft s noch heute?"
Schlohparktheater: 20.30 Ahr: „Snm-w nachtStraum".
Versammlungen, Bortrage, sportlich, Veranstaltungen »sw.
Volkshochschule: 17.30 Ahr: 1. Führ», durch das Kunstinstitut: Di« Abbelohd, Sammlung.
MltMlwm MS dein AstkM
Marburger Bankuuft!
An einer städtebaulich rnteresiaitteft Stelle der Altstadt, der oberen Hoilladt, i ein altes Fachwerkhaus von dem verdeckend, Putz befreit worden und bildet ht ferner dezenten Farbenschmuck eine Zierde der Stak Der Besitzer Stein ist sehr gern den A» regungen der Kunstkreise der Stadt gefojj und wird nun durch das reizvolle Bild b lohnt. Die Ausführung hatte die Firma 3 Peilstöcker u. Söhne übernommen die sich k Aufgabe mit Fleiß und Geschick entledig» Das Haus selbst wird der Zeit um 1780 ew stammen und war die erste Judenschule di Stadt uni) die Wohnung des Lehrers Schn ling. In der Wettergasse ist das Albonesysq Haus wieder auf Wunsch von der Besitzen in der seitherigen Farbengebung neu in Fa ben aufgeftischt worden und bildet nun as einen erfreulichen Schmuck des Marburg« Sttasienbildes. Die Ausführung lag in h ’ bewährten Händen der Firma Herwig. Mi sollte der Freilegung der vielen noch mtt Tünche schlummernden Fachwerksbauten vi mehr Jnteresie widmen, als es bisher gescha Ich erinnere nur an die Freilegung und Ha stellung des Alten Brauhauses am Pilgrn stein im letzten Jahre. Gerade diese Fat werksbauten gehören in das Straßenbild k Altstadt unb bilden ein hervorragend Werbemittel für den Verkehrsvereiv M« sollte diese Bestrebungen durch nanchaste Sd bissen zu fördern suchen. Es wäre ein w« bendes Kapital, das sich bezahlt machte. 3 denke dabei an das Boraehen in Bad Tal uffeln, deffen farbige Stratzenbilder febe Kenner entzücken. Dbr
tote MirMMmewunaen
t. Berlin, 21. Juni. Das Angeb an Jnlandsbrotgetreide ist stetig und ft Es ist verhältnismäßig wenig Anged vorhanden. Besondere Nachfrage beste für Gerste und die Preise find hierfür u< 4 Mark erhöht. Die Lieferungspreise ft Weizen und Roggen find unverändert u” eher 1 Mark höher gesprochen. EffekN» wäre liegt stetig unb unverändert.
r. Berlin, 21. Zuni. Die Tendenz» der heutigen Börse ist wieder geschästÄ" zu bezeichnen. Di« Stockung der Handlungen in Genf sind nicht danach ® getan, die Lage weiter optimistisch zu » urteilen und veranlaßt die Kulisse 9 stärksten Zurückhaltung. Farbenindustriet ; Reichsbank 125-/», Hamburger Paket 1E Dort». Lloyd 11»/*.
Gottesdienst.
Mittwoch, den 22. Juni.
Mlchaeks-Kapetke. 20J5 Ahr: W raifingabenb, Pfr. Wattemath.
):( Falsch gespart! Für alles andere b® man gewöhnliche Waschmittel nehmen — ” nicht fürs Haar! Sie nehmen dem Ha® das doch lebendig ist, den Glanz und ’ Gesundheit. Und übrigens — aus Span«’ kett braucht niemand mehr fein Haar mit 9 wöhnlichen Waschrnttfeln zu waschen, fetzt erhält man schon für 20 Pf. em e rmrtiert sodafreies Shampoo, das für 2® reicht: Elida Shampoo! Zu jeder Packv gibt es noch außerdem em vollkommen Pflegemittel für das Haar — Perfekta ■? tronenbab zum Nachspülen. Perfekta * ben letzten Rest von Seife aus dem Haar-, erhöht den Glanz und erleichtert das o fieren. Es gibt dem Haar die letzte enbuug.
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