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zur Aufführung, die damit zum ersten Mal auf der deutschen Bühne in einem ge­schlossenen Zyklus erscheinen.

Kasseler Staatstheater

Hermann Rotzmann »Alieger".

Erstaufführung am 18. Juni.

Der Verfasser dieses im vorigen Jahr em Wiesbadener Staatstheater aufgeführ­

ter Besetzung entstandenen Chaos vorüber­gehend Ordnung schuf, enthielt keine Bestirn« emngen über den Gesamtbetrag, den Deutsch­land bezahlen sollte. Im Young-Plan wurde eine neue Eesamtzahlungsforderung festge- ftlli, die die frühere auf 27 641 000 000 Dol­lar herabsetzte.

Ein Schauspieler treibt Statistik

Es gibt Menschen, denen die statistische Wissenschaft so reizvoll erscheint, baß sie eine Privat-Statistik betreiben, die sich nur mit ihrer eigenen Person beschäftigt. Und obwohl ein solches Unternehmen zunächst etwas arro­gant erscheint, kann es doch zu recht amüsan­ten Ergebnissen führen, wie das Beispiel des französischen Schauspielers Lucien F. zeigt, der anläßlich eines Bühnenjubiläums eine Sta­tistik all desien aufstellte, was er während seiner langen Laufbahn auf den Brettern, die die Welt bedeuten, „erlebt" hat.

2318 Liebeserklärungen hat er in seinem Bühnenleben gemacht, 1925 Mädchen und 980 Frauen haben sich in ihn verliebt, und seine

Aufmarsch der Fahnenkompagnie.

Die Parade in Perleberg war die erste des Stahlhelms seit der Aufhebung des Uniform- verbotes.

eigenen Treueschwüre hat er 1543 mal gehal­ten und 775 mal gebrochen. Den Ausbruch des Krieges hat er 3350 mal erlebt, 2115 mal ist er selber Soldat gewesen. Die Summe der Mitgiften, die er im Laufe der Jahre >rhal- ten hat, beziffert Lucien F. aus 6—7 Millionen Franken, eine halbe Million Pfund und drei Millionen Mark. 3000 mal hat er Gäste ein­geladen, und 942 mal hat er sie wieder hin- auswerfen müssen. 170 mal ist er in Räu­berhände gefallen, und — was noch schlimmer ist — 1480 Schwiegermütter hat er gehabt.

®e ist schwer nachzuprüfen, ob diese An­gaben des französischen Schauspielers alle rich­tig find, aber jedenfalls kann man begreifen, daß das wirkliche Leben einem solchen Manne nicht mehr allzu viel zu bieten hat.

Verlag Dr. C. Hitzerolh. Hauptschrfftleiter und verantwortlich für Po- Ittii und Feuilleton: Dr. Ernst Scheller: für Kommunalpolitik, Provinz und Lokale» Lothar Schneider, sämtlich in Marburg.

,®it wollen uns nunmehr der Frage der » —™ >uwenden.

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Karl Ranvt führte Regie. OBan Ibürte eine sorgsame Arbeit bis in Klei» tiflteiten. Für Friedrich Domin ist die Rolle des Oberleutnants Frank wie geschaffen. Sie kommt der Vitalität dieses Zünftlers, der im klassischen Drama immer dkvblematifch blejbt, besonders entgegen. <*rt Uhlig, Karl Ebhardt und Iritz Reichert schufen in den Rollen

Leutnants Herrsch, des Staffelfeld- ^ebc-ls und des Frontsoldaten Fronttypen 6<m überzeugender Natürlichkeit, dagegen bet Hans SzoHa als gefangener eng-

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Der Stahlhelmtag in Perleberg (Brandenburg).

" Blumenllberreichung an den früheren Krow prinzen auf dem Stahlhelmtag.

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Irscher Fliegeroffizier zu deutsch. Peter L öhr erhebt sich als Kriegsfreiwilliger Müller III in fein erfaßter Studie über die bloße Eharge. Werner Stock war ein typischer Offiziersbursche und Franz Sauer ein geschäftiger Kriegsbericht­erstatter. Dil de Maschat, die ein­zige weibliche Figur des Dramas, sah als Mademoiselle Aimee reizend aus und überraschte durch ein fabelhaft geläufiges Französisch.

Ein dramatisch nicht starkes, aber ehr­lich gemeintes Stück in einer guten Auf­führung also, das zu sehen sich lohnt.

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ziehung von weniger als der Hälfte des uns geschuldeten Gesamtbetrags genügen zu lasten.

Das altersschwache Argument der Anhänger der Streichung der Ententeschulden, daß näm­lich die Entente den Krieg für uns geführt und uns vor der Annektierung durch Preußen gerettet habe, haben die Forschungsergebniste der Historiker aller Länder längst gründlich widerlegt nachgewiesen.

Auch wenn wir immer noch nicht ganz darauf verzichtet haben sollten, die Deutschen als bösartige Gorillas zu betrachten, ist die Tatsache nicht aus der Welt zu leugnen, daß Frankreich um die Rückeroberung Elsatz-Loth- ringens, Rußland um die Meerengen und Großbritannien um die Vernichtung des deut­schen Wettbewerbs im Handel und zur See «en. Keines dieser Kriegsziele hat für reinigten Staaten auch nur so viel Jn- tereste, als die Rückkehr des Staates Texas in den Besitz Mexikos für irgendeines der Ententeländer haben würde. Die Verbünde­ten haben auch nicht einen Augenblick daran Stacht, den Krieg „für uns" zu führen. Sie rten den Krieg für ihr« eigenen Interessen und zogen uns hinein, um die Kastanien für sie aus dem Feuer zu holen.

Di« gleichen historischen Forschungsergeb- niste haben die These von der alleinigen Kriegsschuld im Jahre 1914 in alle Winde zer-

tat Frontstücks ist alter Dlarburger Stu­dent. Er kennt den Krieg nur vom Hören­sagen, und das mag zur Entschuldigung dafür dienen, dah manches doch zu un- vahrscheinlich, zu äußerlich und aufgetra- _ , (tat erscheint. Der naheliegende Verreich ' « ;i mit Sheriffs ..Anderer Seite" fällt sicher

9i Angunsten dieses „FIieger".DramaS «18, das das Problem der KriegSangft und deren heroische Ueberwindung in den Mit« tapunkt der Geschehnisse rückt und Hm in dünnflüssiger Handlung Geltung $u ver­schaffen versucht- Immerhin bemüht sich der Dichter um eine greifbare Gestaltung der Personen und um einen Dialog, der daturhafte Anschaulichkeit hat und sich be- taißt fernhält von einer im modernen Drama so oft betonten Pseudo-Geistigkeit.

streut, womit bie gesamte moralische Begrün­dung der Reparatronsforberungen in nichts zerfallt. Mit anbeten Worten: bie ganze Re­parationspolitik bei Entente gründet sich auf einen zweiten großen motalischen Betrug, nämlich auf bie Vorspiegelung bet angeblichen Alleinveiantwoitlichkeit Deutschlanbs für ben Weltktieg Wenn mir uns bei unseien Erörle- lungen ben Gesetzen bei Logik, bet Vernunft unb bei Eetechiigkeit unteimerfen wiiiben, bann wiiiben rott bie Beratungen beruhet einstellen wieviel Deutschlanb bezahlen kann. Wit würben uns bann vielmehr bet Frage zuwenben, warum es überhaupt etwas zahlen sollte.

Das Verhalten bet Entente-Staaten in ben bie Kriegsschulben unb bie Reparationen be- treffenben Fragen schließt somit einen brei- fachen Betrug in sich. In erster Lime würben wir bezüglich bet Zwecke, benen unsere großen Anleihen zugefühtt roerben sollten, betrogen. Zweitens hat bie Entente ben Versuch ge­macht, sich bet Zahlung biefer Schulden zu entziehen, bie ursprünglich auf Grunb eines moralischen Betruges ausgenommen würben. Schließlich haben bie großen Summen von Deutschlanb eingezogen, bie auf bem Boden einer butch unb butch betrügerischen unb un­haltbaren Ktiegsschulbklausel int $ei|amer Vertrage erhoben würben."

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6 eii leiftungen würbe im Vertrage nicht festgelegt, übrige wenn ihn auch ein hervoiragenbes Mitglied der i» der britischen Delegation mit 125 000 000 000

:cnmtn ^Dollar bezifferte. 5i ' s

heim Verbündeten Mächte ben genauen Betrag bei sie nir Separationen auf 33 000 000 000 Dollar enb= der sjs r° trt ac tiLtr 9^ fMlü OAA Hßf

Sechschulnachrtchten

x 2m Alter von 80 Jahren ist am 16. d. M. der Ordinarius für Physiologie und Diätetik in der tierärztlichen Fakultät der Universität M ü n ch e r Geheimer Rat Dr. med. Erwin V o i t gestorben.

x Wie wir hören, hat Professor Dr. Eberhard Bruck in Frankfurt a. M. den Ruf auf den Lehrstuhl für römisches Recht an der Universität Bonn als Nach­folger von Fritz Schulz angenommen.

Schneider Nibbel in Mn

Dor bem Gericht in Lyon würbe über ein Versicherungsbetrug verhandelt. Das Drum unb Dran biefes Betruges könnte Müller« Schlöffet als Stoff für feine Komod,« „Schneiber Wibbel" genommen haben, wenn ihm nicht bereits bie Priorität der Idee ge­hörte. Herr Duranb ließ sein Leben Der« sichern unb beschloß, für bie Dersicherun^- gesellschaft aus bem Leben zu scheiben Et nahm 20 Chinin-Tabletten unb legte sich zu Bett Seine Freunbin, Frl. Gautier, lief den Arzt, bei hohes Fieber bei bem Patienten feststellte, Pillen verschrieb unb versprach, am nächsten Tage wiederzukommen Als bei Arzt am anberen Tage erschien röchelte bei Patient unb an seinem Beit saß schluchzenb bie be- ttübte Gattin. Auch bie Miene des Arztes wurde seht befolgt unb er fand nichts Auf­fälliges baiin, baß bie Gautier am anderen Morgen bei ihm erschien, um ihm unter Tränen mitzuteilen, baß ihr lieber Mann in der verflossenen Nacht sanft entschlafen sei. Der Arzt stellte ohne weiteres einen Toten­schein aus unb bezeichnete bie Tobesursache als Eehirngrippe.

Es kam bas Begräbnis. Der beste Leichen­wagen bet Stabt würbe bestellt, ein teurer Sarg gekauft unb bet Pfarrer benachrichtigt. Bier Leichenträger kamen, um ben Toten ein­zusargen, bet zwischen Blumen auf bet Bahre lag. Die in ihrem Schmerz fassungslose Witwe bat bie Leichentriiger, sie boch einen Augen­blick allein zu lasten, weil sie sich von bem Verstorbenen vetabschieben wolle. Als bte Leichenträger zutückkamen, bemerkten sie nichts Auffälliges, nur bas Gesicht bes Verstorbenen wat mit einem Taschentuch bebeckt. Natürlich wat Herr Duranb wähtenb bet Abwesenheit bet Träger vom Tode erwacht unb hatte an seiner Stelle eine Puppe gelegt. Alles ging in Drbnung. Herr Duranb entschlüpfte in em Hotel unb schaut vom Fenster aus zu, wie er beerbigt wurde. Vor Gericht erklärte et später, etwas Schöneres habe er nie erlebt.

Auf Gründ des amtlichen Totenscheins wurde die Versicherungssumme anstandslos ausgezahlt, Herr Durand unb Frl. Gautier sahen sich am Ziel ihrer Wünsche sie kauften sich ein Landgut in bet Umgegenb von Lyon, wo sich bet Verstorbene intensiv mit Geflügel«, zücht beschäftigte unb ab unb zu im eigenen Auto nach Lyon zum Vergnügen fuhr. Für Autos hatte nämlich Herr Duranb eine be« sondere Schwäche. Et wat zu seinen amtlich regiftrierten Lebzeiten Chauffeur unb seinem Arbeitgeber mit besten Auto davongefahren.

Eines Tages erlitt Duranb mit seinem Auto eine Panne. Et gab ben Wagen zur Reparatur unb ließ bie Rechnung seinem früheren Arbeitgeber zustellen. Dadurch kam bet ganze Schwinbel heraus. Man stellte Nachforschungen an unb fest, baß Durand von rechtswegen unter bet Erbe liegen müßte unb wenn nicht, es bann eben mit bem Auto, mit ben Vergnügungsfahrten nach Lyon, mit bem ßanbgut unb bet Geflügelzucht nicht mit rechten Dingen zugehen könne. Er wurde zu 5 Iahten, feine Freundin zu 2 Iahten ver­urteilt. _____________

Ein galanter Stratzenbahnschaffner.

Der Himmel hatte seine Schleusen ge­öffnet, als die Elektrische in Trossingen (Württemberg) zum Hauptbahnhof fuhr. Die wenigen Fahrgäste getrauten sich n$t aus dem Wagen heraus, weil es immer noch in Strömen regnete. Der Schaffner lief schnell zum Fahrdienstleiter, pumpte sich von ihm einen Schirm und geleitete die Fahrgäste, einen nach dem anderen, ins Trockene. Man bedankte sich für die Höflichkeit und gab ihm zu verstehen, datz es auch noch hilfsbereite Bahnbeamte Säbe, worauf er erwiderte: „Deß wär no höner, wenn es alle Kloba wären".

Es klafft demnach ein breiter Abgrund mischen den moralischen Grundlagen der «iegsschulden und der Reparationen. Wit haben heute eine höhere moralische Berechti­gung zur lOOprozentigen Einforderung un- 1eret Ktiegsdatlehn als im Jahre 1919. In «en letzten zehn Iahten sind die Augen dar- -• "------- »2..rx...^n

Die Preußische Staatsmedaille für Frau Professor Hoetzsch und Eeneraloberin v. Tomitius.

Aus Berlin wird uns gemeldet: Bei der Festsitzung des Verbandes der Mutter­häuser vom Roten Kreuz aus Anlaß des 50jährigen Bestehens überreichte im Auf­trage des preußischen Wohlfahrtsminister Ministerialdirektor Schupohl der Vorsitzen­den des Verbandes, Frau Profesior Cor- nelie Hoetzsch, und der Schriftführerin. Eeneralobenn Elisabeth v. Tomitius, die Preußische Staatsmedaille für Ver­dienste um die Volkswohlfahrt.

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Konst unb Wissenschaft

— Deutscher Historikertag i« Göttingen. Der diesjähttge Deutsche Historikertag der vom 1. bis 5. August in Göttingen statt- findet, steht ganz unter dem Gesichtspunkt der äußeren Politik. Auf der Tagung soll besonders über die Beschickung des Inter­nationalen Historikertages 1932 in War­schau Beschluß gefaßt werden. Am Abend des 1. August wird bie offizielle Eröffnung der Tagung erfolgen. Während am 2. und 4. August eine Reihe von Vorträgen ge­halten werden, wird der 3. August den Be­sprechungen üoer Organisattonsfragen Vor­behalten. Den Abschluß der Tagung bildet ein Ausflug nach Hildesheim. Besonders hervorzuheben find die drei Spezialvor­träge von Prof. Tackenberg vom Provin­zialmuseum in Hannover über „Die Be­

ziehungen zwischen dem Oder-Weichsel-Ee- biet und Südrußland in der Eisenzeit", von Prof. Recke, Direktor am Staatsarchiv in Danzig, der einen Ileberblick über die An­fänge des polnischen Staates gibt, und von Prof. Wostri-Prag über „Die staatsrecht­lichen und nationalen Fragen in der böh­mischen Bewegung des Jahres 1848“. Den Sankt der Tagung bilden zwei Bis- orträge, die am 4. August nachmit­tags von Prof. Stadelmann-Freiburg über „Das Jahr 1865 und das Problem von Bismarcks „deutscher Polittk“ und von Prof. Rothfels-Königsberg über „Bismarck und der Osten" gehalten werden.

----- Ausstellung von Werken auf dem Lande lebenver Künstler. Der Kasieler Kunstverein veranstaltet gemeinsam mit dem .Landbund bildender Künstler e. V." in Görlitz zurzeit bis 10. Juli im Kunst­haus eine Ausstellung von Malern, die in Deutschland verstreut auf dem Lande le­ben. Die Ausstellung ist trotz der Ungunst der Zeit aus allen Gauen Deutschlands be­schickt worden. Es wird geplant, die Aus­stellung auch in mehreren anderen Städten Hesiens zu zeigen.

— Sämtliche Buhnenwerke Richard Wagners in der Stuttgarter Staatsoper. Die Oper der Württ. Landestheater bttngt im Richard Wagner-Jahr 1933 zum Ge­dächtnis an den 50. Todestag des Meisters (13. Februar), beginnend mit der Erstauf­führung der Zugendopern „Die Feen" und „Das Liebesverbot", seine sämtlichen Büh- nemverke in chronologischer Reihenfolge

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Don Harty Eimer Barnes.

Mt bringen nachstehend einen Abschnitt aus einem Aussatz von Profesior Harty Eimer Barnes „Der größte Bettug aller Zeiten", in bem bet amerikanische Pro­fessor sich gegen weitere Reparationszah­lungen Deutschlanbs ausspricht. Der Auf­satz erscheint im Juniheft bet „Berliner Monatshefte" Berlin NW. 7.

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■ ■ - fzahlen. Die Scheinrechtfertigung für bie Be- Verf« [gftung Deutschlands mit biefer Bürde wurde SRegu in der berüchtigten Kriegsschuldklausel des Hb be Versailler Vertrages (Art. 231) niedergelegt.

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ung o Entente bingegeben haben. Diese Erkenntnis r em« hat die Grundlagen für jede von idealistischen ssch« Motiven frittierte Großzügigkeit unsrerseits itet « hinsichtlich jeder wie auch immer gearteten lechtt Schuldenregelung zerstört. Und trotzdem ung, b machen wir den Versuch, es uns an der Em- rlameK — ___—--------

Deutst Mick.

Für die europäischen Länder besteht dem- euuch ein direkter finanzieller Zusammenhang schen den Reparationen und den Kriegs- lden. Es ist jedoch vollkommen klar, daß sich keinerlei historischer, moralischer oder ju- . Mischer Zusammenhang zwischen den ge- we zu hxjden Schuldengattungen Nachweisen

Mt. Die Reparationsforderungen gründen ’M auf ein in einem strafvollstreckenden Frie­densvertrag enthaltenes moralisches Fehl- trteil. Die Kriegsschulden aber ergeben sich uns gutgläubig gewährten Anleihen, deren Mehrzahl bereits vor Kriegsende bingegeben

rältig fest. Nachdem es über 25 000 000 000 h Eolbmart (über 6 000 000 000 Dollar) ausge« n ft zahlt hatte, geriet Deutschland im Jahre 1922 x k. m Zahlungsverzug. Frankreich besetzte das rö ftuhrgebiet d. h. den Kernpunkt her deutschen Industrie. Der Dawes-Plan, der in dem aus

Deutschland von den Verbündeten auferlegte Strafe bar, daß Deutschland vorsätzlich und «Hein für den Weltkrieg die Verantwortung 6 hä nage. Mit dieser Begründung wurde Deutsch- >9 land genötigt, an die Verbündeten einen zur Deckung aller ihrer Zivilbevölkerung während ;*2t A des Krieges zugefügten Schäden, einschließlich U!P der Kriegspensionen ausreichenden Bettag zu raside, ^hlen. Die Scheinrechtfertigung für die Be-

Großbritanniens Kriegsschuld-Jahresraten- ™ zahlung an die Vereinigten Staaten beträgt * etwa das Doppelte der Summe, die es von W- • Deutschland erhält (86 800 000 Dollar). Frank- öatz « «ich behält indeffen die Hälfte seines Repa- e Ai tutionsanteils nach Leistung seiner Zahlun« : Ges« sowohl an Großbritannien wir die Ver- >tc A4 einigten Staaten (90 500 000 von 209 500 000 and be Dollar) ein. Unter dem Regime bes Dames« werd Planes behielt es weit mehr als 50 Prozent

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