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«JMrixffW Settang, Marburg <l L. S«mab«id, bett 18. Juni 1932

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unter donnerartigem Krachen zusammen. Die großen Sandsteine stürzten über dem Hauptportal nach dem WeinbLrg ab und

Hafer 156160. Weizenmehl 31,0034,7 Roggenmehl 25,2527,25, Weizenklej 10,1010,65 .Roggenkleie 10,0010.30.

An den Getreidemärkten hat sich da

Er mußte lächeln:

Nein! Weshalb denn?«

Ihre Augen glänzten:

Nicht wahr, es ist doch ganz bestimmt sehr hübsch, wenn man verheiratet ist. Ich denke das auf alle Fälle! Aber ich will einen Europäer heiraten. Meine Mutter ist doch die Tochter eines Deutschen und einer Birmefin; sie möchte, daß ich auch solch eine Verbindung eingehe. Sagen Sie mir: Ob ein Europäer an mir Gefal­len finden könnte?«

Er ließ seine Augen flüchtig über ihre zierliche, schlanke Gestalt gleiten und be­trachtete ihr Antlitz mit den regelmäßigen Zügen.

Ich denke schon, daß Muvarna Kras- huaos eine wirkliche Schönheit ist; sie könnte auch den Schönheitsbegriff des Europäers vollkommen befriedigen."

Sie war voller Freude.

Wie lieb Sie sprechen! Ach bitte, sagen Sie es mir: Haben Sie schon ein Mädchen lieb?"

Ihr Eifer belustigte ihn insgeheim. Ehrlich gestand er:

Ein Mädchen fa. Aber es ist eine Unbekannte, eigentlich mehr ein Traum, als Wirklichkeit."

Dann stehen Sie also allen anderen Mädchen gleichgültig gegenüber?"

Nein, das nicht."

Möchten Sie auch einmal heiraten?"

Vielleicht schon."

Würden Sie auch eine Birmefin hei­raten?"

Warum nicht! Wenn mich solch starke innerliche Neigung zu ihr zöge, wie ich das für eine Ehe nötig erachte dann schon."

Sie glauben aber, Sie könnten auch mit einer Birmefin glücklich werden?"

Ja, das halte ich für möglich.«

Nicht wahr! Die Ehen zwischen einem Europäer und einer Europäerin sind ja auch oft unglücklich. Wir sehen dies an dem Ehepaar Shelton. Die arme Mrs. Shelton ist doch an der Seite dieses Spie­lers und Trinkers nicht glücklich. Ich. Verzeihen Sie, sind Sie vielleicht mit Mr.

Finger der rechten Hand ab und verletzte einen weiteren. Das arme Kind wurde nach Wies­baden ins Paulinenstift gebracht.

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Berliner Börsenbericht vom 17. Juni.

Nachdem schon im heutigen Bormittags­verkehr auf Grund verschiedener günsti­gerer Nachrichten aus Politik und Wirt­schaft eine freundlichere Grundstinrm'ung Platz gegriffen hatte, eröffnete auch der offizielle Börsenverkehr meist in gebesserter Haltung. Die festeren Taxen der Bor­börse, die auf eine irreführende lieber» schrist eines hiesigen Mittagsblattes, die bereits von einem endgültigen Verzicht auf die Reparationszahlungen sprach, W» rückzuführen waren, wurden aber nicht er­reicht. In Wirklichkeit handelt es sich zu­nächst nur rnn die Erklärung der Gläu- bigermächte, daß eine Aussetzung der Re- parations- und Schulbenzahlungen wäh­rend der Dauer der Lausanner Konferenz beabsichtigt sei. Am Berliner GeltmarÜ blieben die Sätze auch heute völlig un­verändert. Tagesgeld stellte sich in der unteren Grenze auf 5l/s Prozent, Monats­geld auf 68 Prozent nominell.

Berliner Devisenbericht vom 17. Juni.

Helsingfors 7,1237,137, Wien 51,95 bis 52,05, Prag 12,46512,485, Budapest, Sofia 3,0573,063, Holland 170,23 bis 170,57, Oslo 74,7874,92, Kopenhagen 83,8283,98, Stockholm 78,5778,73, Lon­don 15,34515,385, Buenos Aires 0,948 bis 0,952, Neuhoik 4,2094,217 Belgien 58,4958,61, Italien 21,5021,54, Paris 16,5316,57, Schweiz 81,9782,13, Spa­nien 34,6734,73, Danzig 82,2282 38, Japan 1,2991,301.

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die Kaste 292 mit einem Nennwert von 391710 M. Der Reingewinn betrug nach den Abschreibungen von Mobilem und Im­mobilien 5 019,63 jK.

Sitzung des Gemeinderats.

0 Gladenbach sKr. Biedenkopf). 17. Juni. Der Eemeinderat faßte den Beschluß, für die­jenigen Stromabnehmer, die länger als zwei Monate mit der Zahlung des Stromgeldes im Rückstände find, den Strom abzustellen. Der bisherige Beschluß, über drei Monate, wurde aufgehoben. Der Eemeinderar beschloß dann weiter, die Wastersteuer ab 1. Juli um 20 Pro­zent zu erhöhen und für die gewerblichen Be­triebe mit einem größeren Wasterverbrauch eine Wastcrubr anzulegen. Das- Master soll mit 45 Psg. berechnet werden.

biertorträge, Stücke von Brahms, Tschai­kowski und anderen Meistern.

Jörgen Bollander gestand es sich heim­lich ein, daß man sich im Hause Kras- huaos wirklich recht wohlfühlen konnte. Man hatte feingebildete Menschen vor sich. Sie bemühten sich, den Gast angenehm und vielseitig zu unterhalten.

Später saß er mit Murvana Krashuoos beisammen, und das junge Mädchen wollte vieles von ihm hören und hatte Frage um Frage an ihn zu richten. Sie forschte:

Sie find alleinstehend, wie Herr Hock, der uns nun verließ?"

Ja! Er hat mir das Haus in bester Ordnung zurückgelassen. sogar seine Perso­nal habe ich übernommen."

Murvarnas Augen ließen nicht von sei­nem Antlitz.

Dann ist also auch Dolapi noch bei Ihnen?"

Allerdings. Kennen Sie das Mäd­chen?"

Sie lachte perlend.

Nein. Herr Bollander, ich kenne Dolapi nicht; nur gehört habe ich von ihr Herr Hock war immer so offen mir gegenüber, er erzählte mir von ihr, sie wäre so schüch­tern. die Kleine, und einmal mag wohl der chinesische Boy ihr gegenüber dreist ge­worden sein, da ist sie ihm wie eine Katze ins Gesicht gefahren. Ob das Mädchen immer noch so scheu ist oder ob es sich ge­ändert hat?"

Er dachte an die fragenden Augen der jungen Birmefin. Ausweichend gestand er:

Ich kenne Dolapi noch zu wenig."

Murvarna kicherte.

Misten Sie Herr Bollander, ich denke, Herr Hock hätte mit der kleinen Dienerin gern ein wenig geflirtet; aber sie hatte wohl keine Lust dazu. Er schwärmte im­mer von seiner Freiheit. Vor dem Hei­raten hat er Angst. Einem kleinen Flirt jedoch war er bestimmt nicht abgeneigt."

Sie fragte rasch:

Haben Sie auch Angst vor dem Heira­ten?"

Sefltn-Salfmi und Srnbiamebtele

Der Kasseler Bürgermeister Dr. Lahmeyer beantragt gegen sich Disziplinarunter» snchung.

Kassel, 16. Juni. Da infolge der schlechten Wirtschaftslage der wirtschaft­liche Bestand der Groß-Jugendherberge am Tannenwäldchen, deren Träger bisher der Iugendherbergsverband ist, nicht mehr hinreichend gesichert erscheint, sind Be­strebungen imgange, die Uebernahme der Groß-Jugendherberge auf die Stadt her­beizuführen. Bei den bisherigen Vor­verhandlungen kam auch zur Sprache, daß beim Bau der Herberge der Boranschlag um rund 200 000 RM. überschritten wurde, worauf der städtische Finanzdezernat Dr. Lahrneher, der damals Vorsitzender des Iugenbherbergsverbandes war, im Dezer­natswege außer dem von den städtischen Körperschaften beschlossenen SchenkungS- zuschuh noch einen Betrag von 100 000 RM. aus der Mond-Stiftung und aus Houszinssteuermitteln einen weiteren Be­trag von 156 000 RM. an die Jugend­herberge gegeben hat. Bürgermeister Lah- meher wird nun vorgeworfen, daß er da­mit seine Befugnis überschritten und das Gtatsvecht der Stadtverordneten versetzt habe. Wie dasKasseler Tageblatt" mel­det, hat Bürgermeister Lahrneher gegen sich selbst die Ginleitung einer Disziplrnarunter- suchung beantragt, um eine schnelle Her­beiführung der erforderlich erscheinenden Bereinigung der Angelegenheit herbeizu­führen.

Einsturz eines Giebels der Henfchelvilla.

Kassel, 16. Juni. Nachdem vor einiger Zeit bei den Abbruchsarbeiten der Henschelvilla ein Deckeneinsturz erfolgte, stürzte gestern mittag plötzlich ein Giebel

__________________________________Nr. I4i

Ein BlUtennmnbet in Schloß Oraniensktz

Diez, 17. Juni. Eine der größten bofa, schon Seltenheiten der hiesigen Gegend ist I hundertjährige indische Tulp bäum im Schloßpark von Oranienstein. i diesen Tagen hat er wieder seine Blütenpi^ entfaltet, die ungefähr drei bis vier Afatz andauert. Der eigenartige Anblick lock: jährlich zahlreiche Besucher in den idyllisch Schloßpark, und auch das in Schloß Oranje stein untergebrachte Heimatmuseum erst, sich ständig zunehmender Besucherzahlen.

Ruhrknappen marschieren von Gelsenkirchq znm Sängerfest nach Frankfurt.

Frankfurt a.M., 17. Juni Der Mz, nergesangvereinEinigkeit" Eelsenkirchy Ueckendorf, deffen Mitglieder zum allcrgröjgtj Teil Bergleute find, hat den Beschluß gefaj von Gelsenkirchen aus zu Fuß nach Franst« zum Deutschen Sängerfest zu marschieren, \ infolge der wirtschaftlichen Lage seinen Äst gliedern das Aufbringen des Fahrgeldes n« möglich ist. Ein Gönner des Vereins hat ft Sängern, die in der alten Knappentracht d, weiten Marsch antreten werden, einen z trächtlichcn Teil der nötigen Lebensmittel y Verfügung gestellt, ein anderer einen grohi, Teil der Brotverpflegung, ein anderer fettig etliche tausend Bild-Postkarten an, die d . Knappen unterwegs zum Verkauf nnbiett wollen.

wenn es immer daran lutschte. Den Worten hieb ihm tatsächlich zwei

Nachdruck verboten.

Das NM! des rushintang

Roman Von Kurt Martin Copyright by Verlag Neues Leben, Bayr. Gmain.

85. Fortsetzung.

C6en tn seinem Arbeitszimmer fand Jörgen eine« Brief auf dem Disch, eine Einladung von Mr. KrashuavS, am Abend fein Gast zu fein, ihm und seiner Familie einige Stunde« zu widmen. Er seufzte.

Eine Verpflichtung folgte der ändern! Dor der Tür stieß er auf Dolapi, die junge binnefische Dienerin, die regungslos dastand und deren Rügen rätselvoll fra­gend auf ihm ruhten.

Willst du etwas ton mir, Dolapi?"

Sie schüttelte leise den Kopf.

Nein, ich wartete nur, weil ich dachte, Sie würden mich rufen, Mr. Bollander. Bedürfen Sie DolapiS nicht?"

Ich habe keine Wünsche. Nein."

<8x sann.

Was hatte dieser Blick des Mädchens B« bedeuten? Hoffte diese kleine bir- mesische Schönheit, er werde Gefallen an ihr finden?

Am Abend aber begab er sich in das Haus von Mr. Krashuaos. GS war ein großes, aus Holz ausgeführtes zweistöcki­ges Gebäude, das mitten in einem pracht­vollen Park lag. Beim Betreten der Halle staunte er über die geschmackvolle eunchäische Einrichtung, und die Gemächer, die er hernach sah, offenbarten ihm erst recht den auserlesenen Geschmack ihrer Be­wohner.

Der Hausherr geleitete seinen Gast zu­vorkommend zu Frau und Tochter, die Jörgen Bollander in fließendem Deutsch bewillkommten. Man kam sogleich in ein lebhaftes Geplauder, und nach dem aus­gezeichneten Mahle sang Muvarna Kra­shuaos, von ihrer Mutter am Flügel be­gleitet, einige Lieder von Mendelsschn und Schubert. Dem Gesangsolgten einige Kla-

Lieferung waren die Berliner Mühlen in auch einige Provinzmühlen heute als KSn fer im Markte, so daß die Preise fi Promptware etwa 3 RM. anziehen tone ten. Für Herbstlieferung ist das Angeb« zurückhaltend, während weiterhin De! kungsnachfrage besteht, so daß die Herbst liefernngspreise ebenfalls eine Befestigt bis 2,50 RM. aufwiesen. Roggen ward durch die Weizenpreisbewegung mst gezogen, die Preise stellten sich svwch für effektive Ware, als auch im Lief« nmgsmarkte um etwa 1 RM. höher. I Börfenkreisen w-ird mit Spannung Ergebnis der heutigen Besprechungen ii Reichsernährungsministerium über die toq

über die zu ergreifenden Maßnahmen W Verminderung eines stärkeren ErtitedruckS erwartet. Verkäufer und Käufer übt« infolge der gegenwärtig herrschenden 11» sicherheit, starke Zurückhaltung.

Auch eineM-sten«-Dersammlung: «in Redner und fünf Polizisten!

Erünberg, 17. Juni. Am vorigen Sonntag wollten die Kommunisten hier eine öffentliche Wählerversammlung hal­ten. Die Wähler blieben aber der Ver­sammlung vollständig fern, lediglich der Agitationsredner aus Gießen und fünf zur Ueberwachung und Aufrechterhaltung der Ordnung erschienene Polizisten waren im Saale anwesend. Nach kurzem Stell­dichein trennte man sich in Ermangelung derKundschaft" und ging friedlich wie­der heim.

Weil er immer am Daumen lutschte...." Dem Rachbarskind zwei Finger abgehackt.

Diez 17. Juni. In der Einrichgemeinde Berndrorh bet Katzenelnbogen hatte ein sieben­jähriger Junge das dreijährige Nachbarskind bedroht, er würde ihm den Daumen abhacken,

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-o- Kirchhain, 18. Juni. Auf der Han- ^elburg wurde gestern abend durch die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, eine Hakenkreuz­flagge gehißt. Zu diesem Akt hatten sich eine große Anzahl Parteimitglieder und Ein­wohner von Kirchhain und Umgegend einge­funden. Das Orchester der Oberrealschule und des Realgymnasiums zu Marburg ver­anstaltet am Sonntag, dem 19. Juni, in der städtischen Jahnturnhalle einen musikalischen Abend. Die Kreisbauernschaft veranstaltet Ende Juni eine Besichtigungsfahrt durch den Kreis Alsfeld. Die genaue Fahrtroute wird noch bekannt gegeben. Man rechnet mit einer starken Beteiligung, da die gleiche Fahrt im Vorjahr durch den Kreis Marburg damals großen Anklang fand.

-o- K l e i n s e e l h e i m. 18. Juni. An Stelle des seitherigen Eemeinderechners Kraft wurde der Landwirt Konrad Nau ,11 gewählt und heute vom Landratsamt Kirchhain verpflichtet.

Mißtrauensvotum gegen den Bürgermeister.

Neustadt, 17. Juni. Zu stür­mischen Auftritten kam es in der letz­ten Stadtverordnetenversamm­lung. Durch die Revision der Stadtkafie pro 1930 war festgestellt, daß Bürgermeister Bieker 290 Jl Gehalt zuviel erhalten, bei . Reisekosten mehr berechnet, als ihm zustand und daß die Stadtkafie erhebliche Mängel ent­halte. Der Regierungspräsident hatte sein Bedauern hierüber ausgesprochen und die Rechnungsprüfungskommission hatte ihr Miß­trauen dem Bürgermeister zum Ausdruck ge­bracht. Beklagt wurde weiter, daß der Bürger­meister es an den erforderlichen Bemühungen für Arbeitsbeschaffung der Arbeiter fehlen lasse und zu dem Termin des Wiesenbau­meisters nicht erschienen sei.

In der Sitzung, die recht stürmisch wurde, mußte der Bürgermeister den Vorwurf hin­nehmen, daß er keine Vorbildung in der Kom- munalverwaltuna und im Kastenwesen habe, worauf die beklagenswerten Mängel zurück­zuführen seien. Die Bevölkerung ist hierdurch in begreifliche Aufregung geraten und er­wartet, daß die Kommunalaufstchtsbehörde einschreitet.

«rett Biedenkov»

Generalversammlung der Spar, und Leihkafi« zu Gladenbach.

0 Gladenbach (Kr. Kirchhain), 17. Juni. Die Spar- und Leihkafie hielt die diesjährige Generalversammlung ab. Es war erfreulich zu hören, daß die Kaste im verslofienrn Jahre eine recht gute Entwicklung zu verzeichnen ge­habt hat. So trat bald wieder ein Ueberschuß der Einzahlungen in Erscheinung. Ende des Rechnungsjahres zeigte sich nur eine gering­fügige Minderung der Spareinlagen, obwohl die Not infolge der Arbeitslosigkeit manchen zu Rückgriffen aus seine Ersparniffe zwang. Die Heimsparbüchsen erfreuten sich eines leb­haften Zuspruchs. An fünf Schulen des Garantiebezirks unterhält die Kafie Schulspar- kafien mit einem Einlagebestand von 7 732,34 Mark. Der Umsatz konnte sich trotz der Geld­wertsteigerung beinahe auf der Höhe des Vor­jahres halten. An offenen Depots verwaltete

Angebot in Brotgetreide so stark vei knappt, dap die an sich wieder besonder umfangreiche, noch dringliche Nachfto, genügt, um die Preise wieder unerhebl« onziechen za lassen. In Weizen Mr baldige

Shelton befreunde, habe ich da etwas Ä- lichtes gesagt?«

Er breuhigte sie.

Ich bin mit Mr. Shelton nicht befreun­det. Heute sah ich ihn zum erstenmal Auch seine Frau war mit bisher eint Fremde. Was sie aber über diese Ehe i» gen ganz offen: Ich gebe Ihnen b ; recht. Frau Lilith Shelton leidet, das if offensichtlich."

Mr. Shelton ist mir unsympathisch, 86 nau so wie Goomar Parubram auf dem Palast des Prinzen Omar Rubri zu« Beispiel."

Auch diesen Mann lernte ich vor u# nigen Stunden kennen."

Wie denken Sie über ihn?«

Ich meine, es wohnen hinter seiner Stirn mancherlei Pläne."

Wifien Sie auch, daß er Mrs. Shelio« mit feiner Neigung verfolgt, und daß es Henry Shelton ruhig zusieht? BrääM Sie es fertig, Herr Bollander, geschäft­lichen Interessen zuliebe einem anderer Manne zu gestatten, um Ihre Frau 3* werben?"

Nein! In diesem Falle hörten die 8C ''''-ben Interessen für mich auf.

Ja, Sie sprechen recht! Aber Henri Shelton handelt anders."

Geschäftliche Juterefien, sagen Sie?"

So ist es! Goomar Parubram besB großen Einfluß auf den Prinzen. Henri Shelton aber will recht umfangreiche schäfte abschließen, er möchte wohl aim Juwelen aus des Prinzen Privatsainin- lung erwerben. Dabei hofft er sicherst« auf Goomar Parubrams Hilfe, und be? halb drückt er beide Augen zu. wenn um die Gunst seiner Frau geht. Goa- mar Parubram wollte auch einmal u# mich werben. Aber ich könnte ihn n* lieben. Seine Art stößt mich ab. -1' doch hatte ich immer Angst vor ihm. kann nämlich ein sehr schlimmer Feif? sein. Jetzt hat er mich aber hoffentst« vergesse»."

Fortsetzung folgt