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Marburger Stablzettuag
Das Strandfeft im Sommerbad
Von der Bäderdirektion wird uns mtt- geteilt: Die Vorbereitungen für das vtrandfest sind in vollem Gange. Ein besonderer Ausschuß, dem Vertreter des Magistrats, der Schulen, des Stadtverbandes für Leibesübungen und verschiedener Vereine angehören, hat das Spielpro - gramm festgesetzt. Die llnterhaltungs- spiele für die Schuljugend (1. bis 8. Schuljahr) werden geleitet von Sportlehrern. Für die Schwimmwettkämpfe werden Kampfrichter und Zeitnehmer von Vertretern der Schulen unb Vereine gestellt. Für die Teilnehmer an den Schwimmwett- kampfen und den Spielen sind über 300 Preise in Form von Geschenkpackungen, Photoartikeln, Dierteljahreskarten usw. ausgesetzt. An den Schwimmwettkämpfen und Spielen kann jedes schulpflichtige Kind teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldungen zu den Schwimmwettkämpfen und Spielen zum Strandfest hat am S o n n t a g, dem 19. Juni 1932, zwischen 14 und 15 Uhr im Sommerbad auf den kenntlich gemachten Spielplätzen jahrgangweise zu erfolgen.
An die Elternschaft ergeht hiermit die herzliche Bitte, die Kinder an Siefen Veranstaltungen, die unter fachkundiger Leitung stehen, teilnehmen zu lasten. Wie erinnerlich, haben gerade diese Spiele bei der vorjährigen Veranstaltung bei den 'Kindern große Freude angelöst.
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Fröhliches Badeleben im Sommerbad.
Das erste Strandkonzert, ausgeführt vom Mufikkorps des Ausbildungs-Bataillons, erfreute sich eines starken Zuspruches, obwohl gestern nicht ausgesprochenes Badewetter zu verzeichnen war. Unter Leitung von Obermufikmeister Pfrieme spielte die Musikkapelle ein beifällig aufgenommenes Programm, so daß sich ein fröhliches Badeleben entwickelte. Von den Badegästen wurde die neue Einttchtung lebhaft begrüßt und der Wunsch ausgesprochen, daß des öfteren im Sommerbad ein Platzkonzert stattfindet. Damit allen Kreisen der Bürgerschaft das Konzett zugängig gemacht wird, soll — wie wir hören — das nächste Strandkonzert an einem Sonntag Vormittag von 11—12 Uhr veranstaltet werden.
Aas -em Gerichtssaal
D«. Marburger Schöffengericht hatte sich am Dienstag nach Frankenau begeben, um den tödlichen llnglücksfari auf« ruklären, der sich am 27. August v. 3s. durch etnen Motorradzusammenftoß ereignete. Bekanntlich waren damals der Lehrer Z. und der Schmied Sch. mit ihren Motorrädern derart aufernandergestoßen, daß der Lehrer Z. auf der Stelle tot liegen blieb. Das Gericht verhandelte in einem Zimmer des Müh- kenbesitzers Paul. Angekkagt war der Schmied Sdj„ der sich wegen fahrkässi- ger Tötung zu verantwotten hatte. Die Behandlung konnte erst jetzt stattfmden, weil Sch. auch so schwer verletzt war, daß auch mit fernem Ableben gerechnet werden mußte. Nach längerer Verhandlung, der ein Augen- schemstermin vorausgrng, und bet dem mehrere Zeugen vernommen wurden, kam das Gericht zu dem Ergebnis, daß Sdi. nicht die nötige Vorsicht habe walten lasten und dadurch bas Unglück herbeigeführt habe. Sch. würbe zu einer Geldstrafe von 30 Mark verurteilt.
Rings um Marburg
Berbesserungen öurch -eu Nerschömmngsvereto
Der neue Fußweg.
Der von der Elisabethhütte in der Richtung nach der Schanze im Jahre 1926 erbaute Fußweg wurde nun soweit verlängert, daß er Anschluß an den von der Schanze heraufkommenden Fußweg erhalten hat. Er läuft neben dem Fahrweg her, war ahax unbedingt nötig, da durch Holzabfuhren im Herbst und Winter der Fahrweg schlecht zu begehen ist. Für den Spaziergänger ist nun auf dieser Seite ein durchgehender Waldweg geschaffen von der Schanze nach Elisabethhütte — Hansenhaus links — alte Kirchhainer Straße — Horizontalweg am Ortenberg — Kalter Born bis hinunter in das Tal „(Befalle“.
Sine neue Quellenfassung.
Die Quelle Walter Born“ hat eine neue Fassung erhalten. Die bisherige halbrunde Sandsteingruppe wurde besettigt und ersetzt durch ein aus roh behauenen Sandsteinen gebildetes Viereck, das sich stufenförmig verjüngt. Das Wafferbasiin fft in Sandstein gehauen. Das Ganze macht jetzt einen gefälligen und sauberen Eindruck und der Vorstand des Verschönerungsvereins bittet um Reinhaltung der Quelle, die ein vorzügliches Trinkwasser liefert. Die Umbauten wurden von dem Baugeschäst Otto Fiege geschmackvoll ausgeführt.
Eine neue Schutzhülle auf dem Lichteküppel.
Aus dem Lichteküppel standen bisher zwei Schutzhütten des Verschöne- rungsvereins. Die vordere mit der Aussicht auf das Schloß Marburg hieß .Heilenbeck's Ruhe“ und war benannt nach dem ersten Vorsitzenden des Vereins in den Jahren 1881—88, dem Rentner Hei- lenbeck. Während des großen Krieges wurde sie zerstört oder, wie man jetzt sagen würde, „abgebaut“. Die zweite, etwas kleinere Hütte wurde 1900 erbaut; sie gewährte einen Blick nach Süden in das Lahntal und wurde im Mai v. Is. ein Raub der Flammen. An der Stelle, wo .Heilenbeck's Ruhe“ stand, ist nun eine neue große Schutz Hütte er» stellt worden, die bei schlechtem Wetter einer zahlreichen Gesellschaft Schutz gewähren kann. Dem vielfach gehegten Wunsch, die Aussicht im großen Maßstab fteizulegen und einen Rundblick zu schaffen, kann aus förstwirffchastlichen Gründen nicht nachgekommen werden; man begnüge sich mit dem kleinen, eigenartig schönen Blick auf Schloß und Stadt. Die neue Hütte sei dem Schutze des Publikums empfohlen.
Dem eifrigen Bestreben, die Aussicht fteizulegen, ist leider eine junge Eiche gleich vorn am Rand zum Opfer gefallen, eine junge Zerreiche (Quercus cerris). Dieser Baum bewohnt sonst nur Ungarn und Südeuropa, kenntlich an den fadenförmigen Zipfeln, in welche die Knospenschuppen auslaufen. Im Herbst wird der Verschönerungsverein mit Erlaubnis der Forstbehörde eine Anzahl dieser Eichen wieder anpslanzen lassen.
# Polizeiliches. Festgenommen wurden zwei Fürsorgezöglinge, die in einer auswärtigen Anstalt enüaufen sind. — Gestohlen wurde am 15. Juni vor der Medizinischen Klinik ein Herrenfahrrad. Marke „Mittler“, Fabriknummer 297 493, schwarzer Rahmen, gelbe Felgen, vorne rote, hinten schwarze Bereifung. Wert 160 Mark. Um sachdienliche Mittellungen bittet die Kriminalpolizei.
* Schwer verunglückt ist heute vormittag auf der Eölber Straße eine Frau von Schönstadt. Auf unaufgeklärte Weise löste sich der Mantel von dem Fahrrad und die Fahrerin verlor die Gewalt über das Rad. Sie stürzte auf die Straße und trug schwere Kopfverletzungen davon. In bewußtlosem Erstand wurde sie in die Chirurgische Klinik gebracht.
• Dämmerschoppen auf dem Marktplatz. Die Marburger Burschenschaftler hieven gestern nachmittag nach alter Tradition auf dem Marktplatz ihren Dämmerfchoppen ab. Mit Musik rückten die Studenten an, tranken an langen Tafeln ein kühles Glas Bier und fangen die alten und doch ewig jungen Burschenlieder. Man hat immer wieder seine Freude an dem buntbewegten Bild, das uns hoffentlich für alle Zeiten erhalten bleibt.
• Von der Universität. Der hiesige Privatdozent Dr. Jost Trier
hat, wie wir hören, den Rus auf den durch den Fortgang von Prof. Schwiete- ring an der Universität M ü n st e r frei« gewordenen Lehrstuhl der deutschen Sprache und Literatur zum 1. Oktober 1932 angenommen.
• Schweinemarkt. Austrieb: 498 Ferkel, 3 Läufer. Preise: Ferkel bis 6 Wochen alt 8—10 RM., 6—8 Wochen alt 12—15 RM., 8—13 Wochen all 15—20 RM. das Stück. Läufer je nach Qualität 30—35 RM. das Stück. Handel: mittel.
• Gastspiel „Katakombe" in den Stabtsälen. Man schreibt ums: Das Lieblingskabarett der Berliner, weiches bisher überall große Erfolge zu verzeichnen hat und in Nürnberg z. B. 6 Abende wiederholen mußte, flattiert morgen, Freitag, abends 8.15 Uhr, in den Stadtsälen. Den Vorverkauf hat die Unioersitätsbuchhandlmrg Adolf Ebel, Wettergasse. übernommen.
* Don der Deutfdfnationaien Stubentengruppe wirb uns geschrieben: Mr weisen nochmals ausdrücklich auf die am heutigen Donnerstag. 8.30 Uhr abends in den Stadtsälen [tattfmbenbe Kundgebung hin, zu der Kammerherr von Olden- burg-Januschau trotz fernes hohen Atters unb entgegen allen Gerüchten bereits am Mittwochvormittag in Januschau (Oftpreußen) abgereist ist. Wie wir hören, wird außer dem brandenburgischen Stahlhelmführer mich der Gauführer von Lessen-Nassau, Oberstleutnant von Buch, an der Kundgebung teilnehmen. Damit ist den Stahlhelmern die Mög- kichkeft gegeben, zwei beliebte Führer näher
Mrabend junger Autoren
Dor einem Jahr konnte an dieser Stelle berichtet werden von einem Abend, an dem Mitglieder des deutschen Seminars der Untren fität aus eigenen Dichtungen vorlasen. Aus dem gleiche» Kreise (der sich inzwischen in den „Marburger Flugblättern“ ein eigenes Organ geschaffen hat), ttaten gestern Abend drei junge Menschen mit Versuchen erzählender Dichtung vor ein freundlich gesinntes, beifallsfreudiges Publikum.
Wenn auch alle drei — Ursula Bark, Herbert Böhme, Fr. Palmer — soviel Eigenart und Eigenwilligkeit aufweifen, daß ein Vergleichen unangebracht ist, so ist doch ein Gemeinsames festzustellen: das ehrliche Bemühen um sprachliche Durchformung der vorgenommenen Gehalte. Hierbei ist wohl zu sagen, daß Ursula Barks Sprache eine starke innere Geschlossenheit aufweist, eine Dichte und Sinnfüllc, die der von ihr gewählten legendenhaften Art der Erzählung sehr zugute "kommt — und von ihr bedingt ist. Frau- lein Bark konnte nur Teile ihrer Erzählung : „Monindns, die Geschichte eines Mönches“ vorlesen, die aber dank einer vorhergeschickten Inhaltsangabe Sinn und Wert des Ganzen gut erkennen ließen. Sie will gestalten die Geschichte eines Menschen, der innerlich zart, fein, ja fast heiligmaßig, nicht für die „große Welt“ geschaffen, an ihr zerbricht, wie er vom Ehrgeiz verleitet sein eigenes Gesetz vergißt, das ihm das Wirken in Stille und Zurückgezogenheit gebietet — und versucht in der großen Welt zu Macht und Nuhm zu gelangen. Sie meint damit auch die Geschichte vieler junger Menschen heute zu geben, denen die Unrast und der Betrieb des gütigen Lebens kein Dasein nach ihrem «eigenen Gesetz ermöglicht, ffg ist sehr gieleg
fein geschaut und gestaltet in ihrer Erzählung, wenn auch manches zu stark symbolbelastet scheint. Und vollends: sollte nicht der Begriff des „garten“ „innerlichen“ Menschen zu eng gefaßt sein, wenn er schon an der ersten echt schicksalsmätzigen Begegnung mit einem Menschen zerbricht, von Ekel erfaßt wird? Wohl ist der andere Mönch, Antonius, als Heller, starker, weltbejahenoer Mensch gesehen und ebenso bejaht wie der narziß- hafte Monindns, der wohl nicht als Wunschbild gemeint ist — aber die Frage bleibt doch, ist em so blumenhaft-schicksallos geschautes Wesen ein Mensch? Denn die Entwicklung Ursula Barks geht doch sichtlich vom Märchen 8es vorjährigen Abends) über diese legenden-
fte Erzählung zu vertiefter Menfchen- darstelluug!
Auch Herbert Böhme las — zum ersten Male — Prosa, eine Dorferzähluim „A n n a“. In einer kräftigen, anschaulichen Sprache, die manchmal mit kühnen Bildern aus der Alltäglichkeit herausstrebt, zeichnet er ehre ostdeutsche Dorfwelt als Hintergrund eines Menschenschicksals. Oswald, der Dorsichmiedsfohn, wird wegen feiner fast städtischen feineren Art von Anna, der Erbin eines großen Hofes, geliebt. Durch seine Schuld ober durch Schick- salsführuno — keiner weiß esi — verliert bei einem Unfall der Nebenbuhler unb von der Mutter auserwählte {Bräutigam das Leben, während Oswald das Gedächtnis von Unfall und folgender Krankheit schwindet. Er liebt Anna, mehr ist ihm nicht bewußt. Anna geht, um dem Dorfvatsch zu entgehen und aus eigener stadtsüchtiger Neigung in die Stadt, wo sie Oswald bald vergißt, ja die Treue bricht. Wie er sie mit dem städtischen Nebenbuhler trifft, schlägt er hw£en tttriwr am
deuten, wo er liebt?“ Hat er neue Schilld auf sich geladen? Ist bamit der Unfall auch als Schuld erwiesen? Erst, als er mit der Erkenntnis, daß dem zweiten Nebenbuhler nidjts geschehen ist, auch von dem Gefühl der Schuld am Tode des ersten befreit ist. findet er zu sich selbst zurück, zmn Dorf unb feiner Arbeit. Sn solcher Menschendarstellung liegen sicher Möglichketten für Herbert Böhme, die ihn zu seiner Eigenart bringen können — vielleicht wäre es gut, die landschaftliche Sonderart, etwa in der Behandlung der dttetten Rede, noch stärker zu betonen. Es war erfreulich, von ihm ein echtes gegenwärtiges Problem, den Stabt-Doff-Ge- gensatz, wenn auch beiläufig, so doch wirksam und mit richtigem Gefühl bebanbeit zu sehen.
CEme ähnliche Sötte scheint auch Herr P atmet zu erstreben, wenn wir sein vorgekese- nes Fragment „Ursulas Weg zmn Sßaibe" (bas erste, was wir überhaupt von ihm hörten) recht verstehen. Inhaltlich ging es um die Wucht einer Studentm aus der Unruhe der Stadt m die Stille, Gesammettheit und Ganzheit des Landes. Aus der kurzen Probe ging auf jeden Fall die Bekanntschaftmtt einer erfteulich sauberen, klaren und bestimmten Sprache hervor, die lebendig schrlbmt, was sie fleht, und von echten, einfachen Gefühlen ohne modische Ausschmückung beruh, tet Don ihm würde man gerne emmal eine abgeschlossene Arbeit leben.
(Es war nicht nötig, den persönlichen Ankündigungen xu Begmn solche geschäftlicher Art hmzuzufügen. So sehr wft den Autoren auch wünschen, daß ihnen der äußere Erfolg — gedruckt zu werden — beschieden sei, schon den Anschein geschäftlicher Kameraderie sollte man vermeiden, wo cs um Wichttgetes geftU —ft. —x.
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kennen ju Jemen. Die große Nachfrage & Stahlhelmkreisen nach Karten im 23 ot^ kauf war ein Zeichen dafür, baß Kamera! schäft em festes Band um die grauen Kchu, fet geschlungen hat.
• Hohe Gewinne bei bet , Ziehung bet Preußisch-Sübde,j scheu Klassenlotterie. Bei der; Ziehung bet Preußisch-Süddeutschen Klass, lotterte am Mittwoch wurde auf bas £ Nr. 257 250, bas im Rheinland unb nover gespielt würbe, «in Gewinn 100 000 Mark gezogen. — Auf bas Li Nr. 34 667 entfiel em Gewinn von 50 m Mark.
Ftlmschao
,«u bißchen Liebe fite dicht“
Capitol. Der fade Titel besagt eigen lich nichts und man verstebt es kaum, d, man an solch abgeklapperten Worten häng, geblieben ist, denn der Film ist wirklich gt Man lacht aus vollem Herzen über dich „Datei aus Amerika“ (das wäre vielleij der richttge Titel gewesen), der nach Die kommt, um hier Verwirrungen anzurichta denn der Sozius hat sich just vor dem Empfq des einflußreichen Mannes mit seinem Fr« chen verkocht, weil das Hündchen nicht « Tisch mitessen soll. So wird denn h Sekretärin in die Garderobe der „Gnädig«, gesteckt, während die echte Frau die Sekret«- pielen muß. Also fast so wie im Till Eula riegel, nur daß es dort Männer und hi, Frauen sind. Kurz, der Humor in dem Kh ist gerade und gesund und auch das um» meidliche Pärchen bleibt nicht aus.
Die Rollenbesetzung ist gut. Herr mar, T h i m i g gefällt besonders durch sch Natürlichkeit, Georg Aleiander w fein als radebrechender Onkel aus SmeiiS Neben diesen Beiden die beliebte 2Ragil Schneider, Lee Parry und die begoM junge Ungarin Rosy Barsony mit H fast unnatürlichen Beweglichkeit. Wie gesagt! der Film gefällt unb bas Publikum geht »V Freuden mit. s—r.
Tagesauzeiger.
Donnerstag, den 16. Juni. Bergnügungsanzeigee.
Schlvßparktheater: 17 Ahr: „DD (Ma spiegel“.
Restaurant Iägersttch, Kasenrenstt.-Äll Frankfurter Str. 20 Ahr .IKroheS Gm teir-Konzert.
Saft Markees, Reitgasse: RS 20 Ah Konzert.
Cafe Vetter, Reitgasse: Ab 20 Ahr: Sft Seidel mit seinen Zazz-Shmphonikeo
Restaurant Daub, Frankfurter Str.: 20 Atz Konzert nut Tanzeinlagen.
Stadtkeller: 20 Ahr: Künstlerkonzert.
Capitol, Biegenstraß«: 17 und 20.15 Atz „Ein bißchen Liebe für dich“.
Kamera. Kasernenstraße: 17 u. 20.46 Atz „Der Kongreß tanzt“.
Versammlungen, Vorträge, sportliche
Veranstaltungen usw.
Deutfchnat. DolkSpattei Und Deutsch« Studentengruppe: 20.30 Ahr, StaotfÄ Vortrag „Drei Generationen — 4 Ziel“.
Mit SirWtWtangee
Berlin, 16. Juni. Die Markst« für Jnlanbsbrotgetteibe ist fest. Angeb« find klein, Geschäft tarnt sich nicht el wickeln. Lieferungspreise für Roggen «• Weizen 2 X über gestrigen Schluß. Haß gleichfalls fest bis 2 X höher.
Frankfurt, 16. Ium. 3m heutü« ’ Dormtttagsverkehr machte sich größere ! rückhattung bemerkbar, wenn auch die mung nicht gerade unfreundlich war. D feste Verlauf der Neuyorker Börse hat « die Tendenz etwas Einfluß, ttotzbem « die Spekulation im Hinblick auf die heute» amnenoe Lausanner Konferery große Zur» Haltung. Gegen gestern abend wenig * änderte Kurse. 3. G. Farben 92,50. mens 118,50, Reichsbank 124—125, Not» Aopd 12,50.
Wetdemost
lafotei)
Stallmast mittlere Mastlämmer, ältere Mast- hämmel und gut genährte Schafe fleischiges Echaftm * gering genährtes
ßchlachtvirlmarlt Frankfurt a-A
16. Juni mittags 12 Uhr. (Dorberick 2. Rätter: beste Mast- und Saugkälber ,
mittlere Mast- und Saugkälber „ 30-;
geringe Kälber . 2*-
4U :
Fettschwetaeüber3v0Pfd.Lebendgewicht „ vollfleiich.Schweine v. caL4V-.100Ps.Lbdg. „ vollfleiich.Schweine v. ca.200—240 Pf^bdg. „ vollfleiich.Schweine o.ca.180—200 Pf.Lbdg. „ fleischige Schweine o.ca.120—160 Ps.Uddg. „ fleischige Schweine unter 120 Psd.Lddg. „ _
Sauen „
Auftrieb: 151 Rinder, 1070 Kälber, ' Schafe, 880 Schweine. — Markt verlauf:^ ber langiam; Schafe langsam; Sä)®6 jnifryv