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Stators «■ L. Mittwoch, ix* 15. Juni 1932
Marburger Etabtzeituag
Marburger FesWele
Heute 17 Uhr: „liü Eulenspiegel".
Die Festspielleitung weist darauf hin, datz die Aufführung des „2tll Eulenspiegel" heute bereits um 17 Uhr stattfindet.
Die gestrige Abendaufführung war et« fieulich gut besucht, für die nächsten Tage haben sich auch eine ganze Reihe von Schulen zum Besuch der Festspiele angemeldet.
Die Premiere des „Sommernachttraums" findet kommenden Sonnabend 20,30 Uhr statt.
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„s re heiter Anzeiger": „In der Handlung hat der Verfasser verschiedene der bekanntesten Stteiche des Schalks TM Eu- ken'piegel bühnenkrästig znm Ausdruck gebracht, wöbet sich der VorteA der dreiteiligen Festspielbühne für eine flotte und geschickte Szenenführung wiederum aufs beste bewähtte. Rückhaltlos konnte man sich zwei Stunden bang an dem fröhlichen Humor erfreuen, der das ganze Stück durchdringt. Prächttger und urwüchsiger kann der Schalk TM Eulenspiegel wohl kaum dargesteNt werden, wie ihn Robert Burkner - Frankfutt oerförpcrte. Han fr Na ssee-Berlrn hatte als Lau- rentta Gelegenheit, ihr ganzes Temperament und ihre rmtige Gefühlswärme zum Ausdruck zu bringen. Das wahre Muster des Saufkumpanen Lamme war Georg August Koch-Berlin, der sich durch seine glänzende Situationskomik aufs beste den Narreteien TMs anzupafsen wußte."
Die Zeit der Kornblume
Zu Sen NebllngsbLnnen der Deutschen gehött die blaue Chane, die Kornblume unserer Felder. Die verdankt ihrem lieblichen Blau und den historischen Dingen, die um sie spielen, ihre besondere Volls- tümlichkeit. Die Kornblume ist kaum aus unseren Feldern und Gatten hintvegAU- denken. Gärtnerische Züchtung hat besonders prächtige Formen erreicht, die zum Teil auch von der Farbe unserer kannten Kornblume abtoeichen. Do zeigt die „Centaurea alba" sich in großen weihen Blüten, die bei der „Moscheto alba" duftend sind. Die „Granbifolia" und die „Plena" entfaltet besonders große blau- violette Vllttenköpfe. Die „Rosea" leuchtet in Karminrosa und die „Ruthenica" in Hellschwefelgelb.
An allen Mätzen der ©täbte, überall werden jetzt die Feldkornblumen gehandelt, die sommerliches Gepräge in das graue HSusermeer bringt. Mit ihr wachen die GrzShIUngen der Gräfin Voß aus von der Sommerfahrt der Königin Luise, die mitten in reifenden Vrotäckern ob eines Radbruches tmfreitoiHigen Aufenthalt nahm und Kornblumen zu Kränzen für ihre Kinder wand. Auch als der ftanzösische General Davarh als Gouverneur von Ostpreußen der Königin zu Ehren ein Fest
gab, erschien sie in einfachem Gewand mV einem Kranz von Kornblumen im Haar und wurde als „engelschön" gepriesen. Stets war die Kornblume ein mysttsches Symbol der Ideale, der Poesie, der schönen Regungen im Herzen. Pttnz Wilhelm, der Bruder des kunstfiebenden Königs Fttedttch Wilhelm IV. erwählte die blauen Chanen zu seinen Lieblingsblümen und veranlaßte die Berliner Porzellarr- manufaktur, sie in vielen Mustern zu verwenden. Als er nach der unglücklichen Liebe zu der früh verstorbenen Gräfin Elisa Radzlwill die Pttnzeffin Augusta von Weimar erstmals auf preußischem Gebiet in Eckartsberga empfing, war aus seine Veranlassung der Triumphbogen nut Kornblumen geschmückt.
Diese Wunderblume der gttechischen Mythologie, mit deren Saft der durch einen Giftpfeil des Herkules verwundete Centaur Chiron (deshalb Centaurea) seine Wunde geheilt haben soll, fehlt awch heute in keinem Feldblumenstrauß und füllt unsere Vosen, vereint mit dem Mohn und den gelbweihen Margeriten. Sommerlicher Odem, Symbolik des reifenden Brv- kes und historisches Erinnern kommen mit diesen lieblichen Gaben der EereS in unser Heim.
Erfolgreiche Stenograv-en
Krelsvolaunenfett
Wtchtabend -e- Stahlhelm
Zm Mittelpunkt des letzten Pflicht- obends des Stahlhelms am Freitag, 10. Juni, im kleinen Stadffaal, stand der Vortrag des Kameraden Fink über die che- malige deuffche Kolonie Südwest- Afrika. Der Redner verstand es, aus eigenem Erleben eine Fülle von interessanten Einzelheiten über Land und Leute dem zahlreichen Zuhörerkreis nahe zu bringen. Seine Ausführungen, die mit dem Wunsche schlossen, daß es dermaleinst gelingen möge, Südwestafttka wieder zu wochom n£ »ruaiax urchjtrrrg xaup wurden mit starkem Beifall ausgenommen.
Der Kreisgruppenführer Spieß machte außerdem eine Reihe von geschäftlichen Mitteilungen, aus denen zu entnehmen ist, daß am 29. Zuni aus Anlaß des 50. Geburtstages des ersten Dundesführers Franz Seldte ein Kameradschaftsabend stattfindet. Zu dem Sporttag in Frankenberg am 2. und 3. Juli, bei dem der Londesführer Duesterberg das Wott ergreifen wird, soll eine starke Abordnung entsandt werden. Dgl. wird sich die Kreisgruppe am Wehrsporttag in Al- lendorf-Sooden am 17. Zull mit Wettkämpfern beteiligen. Der Führer wies endlich auch auf die große de utschno- tivnale Kundgebung am nächsten Donnerstag in den Stadtsälen hin, in der die Stahlhelmkameraden von Olden- burg-Zanuschau und von Morv- zowicz, LandeSführer des brandenburgischen Stahlhelms, sprechen werden, und teilte mtt, daß sich die Stahlhelmgruppe Marburg an der Veranstaltung in voller Stätte beteiligen werde.
Segen den Vorwurf -er StastWndltchkeU
Der deutschnationale Landtagsabgeordnete Dr. von Winterfeld weist tn einer Kleinen Anfrage dararff hm daß das Landgettcht Marburg in einer Beru- fungsverhandlung den Führer der deuffch- nattonalen Studentengruppe Marburg zu 200 Jl Geldstrafe wegen Vergehens gegen das Republikschutzgesetz mit der Begründung verurteilt habe, daß die Taffache der Zugehöttgkeit des Angeklagten zur Deutschnationalen Volkspartei mrd seine Betättgung in dieser Pattei seine Staatsfeindlichkeit (!) beweise und mitbeftimmend für die Ltteilsbildung gewesen sei. Der Abgeordnete fragt das Staatsmini stettum, ob es diese, eine große staatserhaltende politische Pattei beleidigenden Ausführungen tn der Urteilsbegründung billige und was es beabsichtige, um in Zukunft derartige Entgleisungen scheinbar patteipolltisch bettn- flutzter Richter zu verhindern.
* Zum Gastsviel der Katakombe" am Freitag, dem 17. Juni in den Stadtsälen wird uns geschrieben: Der Begriff Kabarett war lange Zeit in Verruch gekommen. Zum Teil leider mit Recht. Man verband damit etwas Anrüchiges. Das anspruchsvolle Publikum blieb zu Hause. Kein Wunder, Hatz der frische und unparfümierte Geist der von jungen Schauspielern, Malern und Dichtern ins Leben gerufenen Katakombe, wie eine Bombe einschlug, und daß die Katakombe in kurzer Zeit das Lieblingskabarett der Berliner wurde. Seit drei Jahren kann sie sich auf ihr nach tausenden zählendes Stammpublikum verlassen, und viele ihrer begeisterten Anhänger gehören zur Menge derer, die dem bisher üblichen Kabarettbctrieb den Rucken gekehrt hatten.
Großer Erfolg bet Marburger Stenographen bei dem Bezittswettschreiben am
12. Juni 1932 in Büdingen.
Der Reichskurzschriftverein „Gabels- b e r g e r" hatte 32 Mitglieder zu dem am Sonntag, dem 12. Juni in Büdingen, anläßlich des Bezirkstages statffindenden Wettschreiben, entsandt. Außer Marburg waren folgende Orte beim Wettschreiben vertreten: Gießen, Nauheim, Friedberg, Butzbach, Wetzlar, Wieseck, Ulrichstein, Schotten, Hungen, Lollar, Laubach, Büdingen, Heuchelheim, Großen-Linden und Wissmar.
Von 44 vorhandenen Ehrenpreisen erhielt Marburg trotz der vorhandenen statten Konkurrenz 10. Vom Marburger Verein haben folgende Mitglieder Preise errungen:
220 Silben: Gertrud Hermann, 1. und Ehrenpreis,' 220 Silben: Georg Eaßmann, 1. und Ehrenpreis: 200 Silben: Hans Korn, 1. und Ehrenpreis; 200 Silben: Adolf Ahrens, 1. und Ehrenpreis; 180 Silben: Hermann Wissebach, 2. Preis; 160 Silben: Konrad Heuser, 1. Preis; 160 Silben: Erich Eucker, 1. Preis; 160 Silben: Herbett Kießler, 1. Preis; 160 Silben: Liselotte Chateau, 2. Preis; 140 Silben: Else Buchheim, 1. und Ehrenpreis; 140 Silben: Maria Schlömer, 1. und Ehrenpreis; 140 Silben: Else Lust, 1. Preis; 140 Silben: Heinrich Merle, 1. Preis; 140 Silben: Christian Lehmann, 1. Preis; 120 Silben: Walter Giemen, 1. und Ehrenpreis; 120 Silben: Karl Nikolaus, 1. Preis; 120 Silben: Dina Heuser, 1. Preis; 120 Silben: Gretel Muth, 1. Preis; 120 Silben: Friedel Holzmann, 1. Preis; 120 Silben: Willi Austermühle, 1. Preis; 120 Silben: Hertha Chateau, 1. Preis; 120 Silben: Tilll Heuse, £ Preis; 120 Silben: Käthe Tschinkel, 2. Preis; 120 Silben: Mattanne Hohmann, 2. Preis; 100 Silben: Erna Heckroth, 3. Prtts; 103 Silben: Margarethe Groh, 3. Preis; 80 Silben: Elisabeth Klahold, 1. und Ehrenpreis; 80 Silben: Rest Schede, 1. und Ehrenpreis; 80 Silben: Wilhelm Wagner. 1. Prtts; 60 Silben: Otto Dingel, £ und Ehrenpreis; 60 Silben: Hans Schmmt, £ Prtts; 60 Silben: Fritz Weimar, 1. Preis.
Prähistorische Fund« btt Metze.
Aus Kassel wird gemeldtt: In der Nähe von Metze gruben Marburger Studenten in diesen Tagen ein Steinkistengrab aus. Bis jetzt find Topffcherben teils mtt schonen hcnldkeramischen Mustern versehen, gefunden worden. Das Grab stammt aus der jüngeren Steiuzttt und ist 3000 bis 4000 Jahre alt. Außerdem wurde noch ein llrnengrab entdeckt, in dem man eine Urne and em Gefäß fand. Etwa hun- dett Meter weiter wurde ein sogenanntes Hügelgrab ausgegraben, welches wahr- schernlrch aus der Bronzezeit stammt. Dott wurden bisher noch keine Gegenstände gefunden, doch hofft man auf einen reichen Fund, da damals den Toten Waffen iffw. mitgegeben wurden. Wahrscheinlich hat in der Nähe von Metze eine Germanenfied- lang gelegen. Die Funde werden nächste Woche dem Landesmuseum überwiesen werde».
* Museum. Die rlbbelohde-Gedächi- nisausstellung ist nur noch bis zum 20 d. Mts. geöffnet. Wie wir erfahren, hat die Stadt Kassel die Ausstellung Mchhlos- fen für Juli übernommen. ..
Man schreibt uns: Am letzten Sonntag wurde tn Weipoltshausen das Kreis» posaunenfest der vereinigten Posaunenchöre des Kreises Marburg gefeiert. lieber 200 Bläser kamen bereits am Vormittag auf Lastautos, Lesterwagen oder Fahrrädern an. Alle auswärtigen Gäste wurden gut unteraebracht und bewirtet. Unter der Leitung des Kreisdirigenten, Herrn Bürgermeister Rauch-Wolfshausen, begann nach dem Mittagessen die gemeinsame Uebungsstunde. Um 2 Uhr sammelte sich sodann von nah und fern die Festgemeinde. 1800 vorgerichtete Plätze waren schnell besetzt. Immer neue Bänke und Stühle wurden herbetgetragen. Trotzdem muhten nicht wenige Festteilnehmer auf dem Rasen des Festplatzessitzen, weil wett über 2000 Menschen anwesend waren. Die vereinigten Posaunenchöre bliesen Choräle, der Männergesangverein des Ortes und die Kirchenchöre des Kirchspiels trugen passende Lieder vor. Das Fest stand unter dem Leitgedanken: Die Auferstehung Christi ist das Fundament unseres Christenglaubens. Darüber sprach zuerst Herr Pfarrer Dr. S ch tmmelpf eng- Ktrchvers. In der folgenden Ansprache führte Herr Professor Hertzberg-Caldern den Lettgedanken weiter aus, indem er von Forderungen des Auferstandenen tebebe, die jeden einzelnen Chrtsten angehen: wach werden und bleiben, in einem neuen Leben wandeln und als lebendiges Glied am Leibe Christi auf dieser Erde wirken und tätig sein. Erwähnt sei noch, dah einige Sanitäter der arohen Festgemeinde durch Herzutragen von Wasser und durch sonsttge Hilfeleistungen bienten. Allen, die durch Mttarbett. Gastfreundschaft usw. zum Gelingen des groben Bläsertreffens beitrugen, soll auch an dieser Stelle herzlich gebantt werden.
# Unfälle. In Rüdigheim, Kr. Kirchhain, geriet beim Mähen ein Landwirt in die Mähmaschine und zog. jtch eine schwere Verletzung am Fußgelenk zu. — In C ö l b e stürzte eine Frau auf dem Acker und verletzte sich am Fuß. Beide Personen wurden in die Chirurgische Klinik in Marburg eingeliefert.
• Zimmer a n m e I b e n. Das Verkehrsbüro bittet Zimmer, die vorübergehend vermietet werden sollen, möglichst umgehend anzumelden. Nach Möglich- kett soll die Anmeldung vormittags erfolgen.
• Militär Konzert tm Somme r b a d. Es fei noch einmal daran erinnert, daß heute nachmittag von 4—5 Ahr nu Sommerbad Militärkonzert stattfindet. Ein Auffchlag auf die Badepreise wird nicht erhoben.
• Herbert Böhme, von dem wir in der heutigen Nummer das Gedicht „Erwachender Tag" veröffentlichen, lieft heute abend, y,9 Uhr, wie bekanntgegeben, im Hörsaal 27. Wie uns mitgeteilt wird, soll von Böhme ein zwttter Band Gedichte im Verlag Katt Rauch Bettln erscheinen. Subskriptionslisten liegen btt Eiwert aus.
# Kamera. Wie man uns mfttettt, werden in der Kamera demnächst an Reuaufführunaen erscheinen: „Der Choral von Authen", „Sieg der Jugend". .Mieter Schulze gegen alle", „Liebe auf den ersten Ion".
vmu Zuge überfahr« und getötet.
— Re, stabt, 14. Juni. Gestern nachmittag 6.30 llhr wurde der Auszüger Kornelius Kuhn beim lleberfchreiten der Bahnglesse oberhalb der Stadt von einem Güterzug« überfahren mrd getötet. Kuhn war 83 Jahre alt und schwerhörig, so daß er das Anfahr« des Zuges überhörte. Der tragische Tod des braven Mannes, der auch Veteran von 1870/71 war, wird allgemein bedauert.
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* Nattonalsvziaiistische Beg» tengemeinschaft Ortsgruppe Ma, bürg. Man schreibt uns: Am Sonnaw dem 18. d. Mts., 20 Uhr, findet in Steinwegsälen eine öffentliche Beay tenversammlung statt, zu welch, her Reichspropagandaleiter der Beamte, abteilung Pg. Zollinspektor Neef Frankfurt a. M. als Redner gewönne wurde. Zollinspektor Neef, welcher, den weitesten Kreisen der deuffchen A, amtenschaft wegen seiner sachlichen U redjnung mtt den marxistischen und b9 sog. neutralen Beamtenorganisation«, sowie als einer der besten Sachkenn? für Beamtenfragen bekannt ist, mit] auch ht der hiesigen Beamtenschaft bai Interesse an dieser Versammlung wcch rufen. Da die hiesigen Beamtenverbänd, zur Diskussion aufgefordert worden fhti dürste die Versammlung einen vielve, sprechenden Verlauf nehmen, und Kani der Besuch derselben nur empföhle, werden.
Wochenmarktpresse.
Butter Pfd. 110 Pflaumen , —
Eier Stck. 7 Preißelb. „ —
Gr. Handkäse „ 15—20 Aepfel , 20—3
Handkäschen„ 5 Kürbis , —
Käsematte Pfd. 25 Erbs.i.Schot. —
Kochkäse „ 50 Radieschen BdL K) \
Kartoffeln Pfd. 5—6 Sellerie , 15—35
Kartoffeln neue Pfd. 15 Endivien Stck. — Blattgemüse „ Blumenkohl , SO—71
Wirsing „ 15-20 Grüner Salat „ 10-15
Weißkohl „ 12—15 Oberkohlrabi „ 15-20
Karotten „ 15—20 Salatgurken „ 30—St
Rotkohl „ 15—20 Einmachgurken —
Spinat „ 10—15 Rettich Stck. Io—15
Zwiebeln „ 15—20 Knoblauch „ 5—H [
Grüne Bohnen 50—60 Lauch „ 10—15
Rosenkohl Pfd. — Meerettich Pfd. 50—® Sprossenkohl,, — Gänse Pfd. —
Schwarzwurzel — Hähnchen „ 90—KD
Grünkohl — Hühner „ 60—®
Pilze „ — Enten „100-120
Tomaten „ 50—60 Tauben Stck.50—70
Birnen „ — Reh ,. 60—70
Z wetschen „ — Rhabarber „ 10
Weintrauben,, Spargel Pfd. 30—<
Tagesauzeiger.
Mittwoch, den 15. Juni. DerguLgungsauzeiger.
Schloß-Cafe, Marburg: 16 Ahr: Tanzte.
Schloßparktheater: 17 Ahr: „StB spiegel".
Cafe Markees, Rtttgasse: 2V 2V Ahr Konzert.
Cafe Vttter, Rettgasse: Äb 20 Ahr: Qfto Seidel mit seinen Iazz-Shmphonikea
Restaurant Daub, Frankfurter Stt.: 20 Ahr Konzert mtt Tanzttnlage».
Stadtkeller: 20 Ahr: Künstlerkonzert.
Capitol, Biegensttaße: 17 und 20.15 Ahr „Ein bißchen Liebe für dich".
Kamera, Kasernensttahe: 17 u. 20.15 Ahc „Der Kongreß tanzt".
Stäöt. BekanntmachuM
Rechnungsrat i. R. Hugo Werner» als Mttglied der Stadtverordneten-Versa»« 6mg ausgeschieden.
Marburg, den 15. Sunt 1932. (3319
Der Magistrat.
Mäkler.
Sette SirfWtweungtn
r. Frankfurt, 15. Juni. Au des Frankfurter Getreidemarkt ist das AM bot infolge des günstigen Wetters größer geworden und die Presse ftnb infolgedessen nachgebend. Roggen und Gerste find behauptet. Mehlaeschaft sehr ruhig bei nach gebende« Preisen. Futtermittel sehr ruhig
r.Frankf»rt, 15. Juni. Der heutig Vormittagsvettehr an der Börse war W ruhig, doch nannte man gegen gefttti abend weiter etwas erhöhte Kurse. Cirt gewisse Anregung bot die feste Veranlagung der deutschen Anleihe« ht Newyon und die optimistische deutsche StimmunS über den Ausgang in Lausanne. Andrn seits bekundete die Spekulation stärkt Zurückhaltung. Farbenindustrie 94, Reitz bank 126, Siemens 118, Altbesitz 38 Rordd. Lloyd 12ya Renbefitz 3,40.
r. Berlin, 15. Ium. Die Marküagt für Jnlandsbrotgetreide ist stetig. Angebot hat zugenommen und ein Geschah kam nicht zustande. Die Liefernngspresic für Weizen, Roggen und Hafer find w" auf dem Effektivmattt gegen gestern abenr anverändert gesprochen.
Gottesdienst.
Mittwoch, de« 15. Juni.
Pfarrhaus Rrtterstr. 7: 20 Uhr: Zusa»' menkunst der höheren Schülernmen (M ytt Abteilung).
Donnerstag, beit 16. Junr.
Haus Bethanren am Ortenberg. 20L> llhr: Bibelstimde, Pft. Metz.
Christi. Verein junger Mänuet' Philippshaus. 20.30 Uhr: BibttstuM Prof. D. Bornhäuser.
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