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Nr. 137

DledtefRf* 3ett**g, M«»»s c L. Dienstag, beit 14. Juni 1932

Sette sx

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wohnende Gesetzmäßigkeit auf; Geschlechtsgenuß vor und in grundsätzlich ein lleberschreiten gesetze. Und Genug ist nach

Für unverlangt eingesandtr Manuskripte wird keine Gewahr übernommen.

blicke nach Wetzlar, dem KalSmuitt taib dem rückwärts Schauenden nach dem Schlosse Braunfels. Doppelt reizvoll erschien me Landschaft in der eigenartigen Beleuchtung der jetzt nur spärlich die Wolken durch- dringenden Sonne, Bald tauche auch der Hermannstein mit seinen beiden starr em* dorragenden Kaminen auf. An der Dill­brücke wurden die Nachzügler erwartet, dann stieg man zur Burg hinauf. An gut

Frau Professor Strecker dankte Henn Dr. Braun für seine lehrreichen Aus­führungen, wies dann noch auf einen photo­graphischen Lehrkurfus hin, an dem Mit­glieder des Vereins kostenlos teilnehmen können und berichete dann noch über eine Delegiertentagung des Reichsverbandes Deutscher Hausfrauer in Weimar, zu der 1600 Delegierte erschienen waren und über die umfangreiche Arbeit, die vom Verband in den beiden letzten Jahren unter dem Zeichen der Sonne zum Besten der deut­schen Hausfrauen geleistet worden ist.

schrankenloser der Ebe ist fester Natur- den neuesten immer ein

geschobenen Bevbachtungsposten zu sehen, der aber auch zur Straßensperrung ge­eignet war. Der von Hessen mit dem Bau beabsichtigte Zweck wurde voll erreicht: di« Solmser wurden zum Frieden gezwungen. 1486 erhielt Solms die halbe Burg zu Mannlehn, mußte aber seinen Teil an die Schenken zu Schweinsberg weiterverleihen. Die Schenken behielten von da ab die Burg bis heut« in Besitz. Sie errichteten, Um dort besser wohnen zu können, ein Herrenhaus, den jetzt 'zerfallenen unteren Bau. Beim Besteigen des TUrmS, das von der Schenk'scheu Verwaltung freund­

lichst gestattet worden war, gab Herr Dr. Meyer-Barkhausen noch einige ergänzende Ausführungen zur Baugeschichte. Lohnend war der Blick in das für die Grafschaft Solms schicksrckSvEe Dilltal. Das nahe Wetzlar wurde nach dem Abstieg von der Burg bald erreicht. Von hier fichrte der Zug die Teilnehmer des AuSflugS, auf dem durch Anschauung und belehrende Vorträge an den Stätten, die Irönmrigkeit und Politik geschaffen hatten, der Sinn für die Heimatgeschichte geweckt und ihr Ver­ständnis außerordentlich vertieft werden konnte, wieder nach Marburg zurück.

sexualpsychologischen Forschung

Ausdruck von Schwäche. Wir haben den

Vortrag im Marburger Sausfrauenverein e.V.

Was ist Idee-Kaffee?"

Uhlhorn aus Marburg einen Vortrag, in dem er in trefflicher, klarer Weise die Politischen Verhältnisse darlegte, aus de­nen heraus der Bau hier am Eingang des Dilltals seine Erklärung findet. Die Gra­fen von SolmS, von früh an mainzisch ge­sinnt, gerieten dadurch in Gegensatz zu Hessen, um so mehr noch, als die Absicht der Landgrafen hervortrat, sich der Haupt­verkehrsader des Solmser Landes, der »Hohen Straße", zu bemächtigen, die den Handel von Frankfurt über Wetzlar nach Köln leitete. Solms hatte ein Lebensinter­esse daran, die beiden festen Punkte am Ein- und Ausgang der Straße durch die Grafschaft, Wetzlar und den Greifenstein, zu gewinnen. Wetzlar geriet 1375 in die Hand des Grafen Johann von Burgsolms. Sofort wandte sich Landgraf Hermann von Hessen gegen Sblms. Hatte er in der durch Kauf erworbenen 'Burg Königsberg im Dorden der Grafschaft schon einen festen Stützpunkt, so legte er jetzt nahe bei Wetz­lar an der Dill bei dem Dorfe Mühlheim «in« Befestigung an, den nach ihm benann­ten Hermannstein. In einfachster Form vom Baumeister Düe von Frankenberg er­baut, bestand sie nur in einem Turm, aller­dings von gewaltigen Verhältnissen, der m schreie von Kreuzgewölben überdeckte Stockwerke geteilt gegen die Angriffsserte 'lach 210. noch durch eine massive Vorlage verstärkt war. Wir haben im Hermann- steia einen der hessischen Stellung vor*

Rmb Klollcr Allenberg und dem Sermannlttin

Ausflug des Seffischen SeschtAtsvereins und de- Amins für Seimatlchutz

Orientierungspunkt verloren, nicht wir. Gott ist der Herr des Lebens. Nicht Genuß fordert dieser Herr, sondern Gehorsam, Gehorsam gegen seine Schöpfungsordnungen, und man muß grundsätzlich mißtrauisch sein, gegenüber allen Lösungen, die von dem Glauben an Gott den Herrn absehen. Darum geht ei heute: Nicht Genuß, sondern (5e* horsa«. ~

Das Frankfurter MiMmallUll

Mittwoch, de« 15. Juni.

6.00: Wetterbericht. Anschließend: Mor­gengymnastik. 7.05: Konzert des Kur­orchesters Bad Oeynhausen. 10.10: Schul­funk. 11.00: 10 Minuten für die fort­schrittliche Hausfrau aus der Opetta-Küche. 12.00: Konzert des Fränkischen Kammer­orchesters Nürnberg. 13.00: Schall platten- Konzert. 15.15: Stunde der Jugend. 17.00: Konzert des Frankfurter Rundfunk­orchesters. 18.25:Rechenkniffe. Lustiges und vorteilhaftes Rechnen", Vortrag. 18.50: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Fest-Kokett zum 75jährigen Bestehen des Stuttgarter Orchestervereins. 20.30: Pech mit Schallplatten", ein bunter Abend. 21.00: Konzert des Frankfurter Rund­funkorchesters. 22.00: Dichtergalerie: Arno Nadel, Einführung und Leseproben. 22.30: Zeitangabe, Wetterbericht, Tagesnachrichten, Sportbericht. 22.45: Tanzmusik.

Am Sonntag, dem 29. Mai, unternahm der Geschichtsverein zusarn. ter. mit dem Verein für Heimatschutz einen Ausflug nach dem ehemaligen Prämonstratenserm- nenstist Allenberg und dem Hermannstein bei Wetzlar, nach einem Ziele also, das wohl außerhalb des eigentlichen Arbeits­gebiets beider Vereine liegt, aber durch mancherlei Beziehungen mit der Ge­schichte der Landgrafschaft Hessen verbun­den ist. Der Mittagszug brachte etwa 25 Damen und Herren nach Wetzlar. Don hier wurde ohne Aufenchalt der Fußmarsch nach Altenberg angetreten, das man in iVi Stunden erreichte. In Altenberg er­wartete sie Herr Privatdozent Dr. Meyer -Barkhausen aus Gießen, der sich in dankenswerter Weise als Füh­rer zur Verfügung gestellt hatte. In einem kurzen einleitenden Vortrag macht* er mit den Hauptdaten der Geschichte des Stifts bekannt. Es sei hier nur erwähnt, daß es um 1180 gegründet, mit Chor- jungfrauen aus Rommersdorf besetzt wor- den ist und eine erste Blütezeit unter der Meisterm Gettrud, der Tochter der hl. Elisabeth, erlebt hat. 1802 wurde es sadu- larisiett und den Grafen von SolmS zu­gewiesen, in deren Besitz die Domäne heute noch ist. Dr. Meyer-Barkhausen ging sodann ausführlicher auf die Bau­geschichte ein, für die die noch nicht ver- öffenüichte Chronik des Priors Petrus Diederich aus dem 17. Jahrhundert wert­volle Anhaltspunkte gibt. Die Anlage der Klausur ist hier deshalb besonders merk­würdig, well si» anstelle der sonst üblichen vollkommen gegen die Kirche ver­schoben ist. Eingehender wurde der Ost­flügel des Kreuzgangs mit dem ehemaligen Küchenbau besichtigt. Hier im Kreuzgang waren noch Reste alter Wandmalereien sichtbar. Leider scheinen sie bei der Sorg­losigkeit, mit der man in Altenberg über­haupt den Verfall und die Zerstörung von Kunstwerken einer vergangenen Zell ge­schehen läßt, bald dem Untergang geweiht zu sein. Die Kirche entstammt der Zell der sel. Gertrud; ihre Bau formen gaben Veran­lassung zu Vergleichen mtt denen der Mi- sabechkiiche in Marburg. Jnsachkundiger Weise erläuterte Herr Dr. Weyer-Bark- Hausen im Innern der Kirche ihre Anlage (einschiffig mtt Querhaus und »/, Chor, Halle im Westen mit anschließendem Ka­pitelsaal. Heber der Halle die Empore der Ehorfrauen mll noch erhaltenem Gestühl). Von den Grabmälern fesselten vor allem die der sel. Gertrud und eines Grafen Heinrich von Solms, nach den Feststel­lungen Dr. Ahlhorns Heinrichs IV., f 1314. In der Kirche verspürte man wieder eine bedenkliche Vernachlässigung ihrer Erhal­tung. AUch sind ihr in letzter Zett mehrere alte und wettvolle Ausstattungsstücke ge­nommen worden.

Ein im Freien abgehaltenes Kaffee­stündchen brachte allen die notwendige

weiteres einleuchtend, daß man, um den Kaffee bekömmlicher zu machen, ihm nicht das Koffein, sondern das in seiner Ver­bindung befindliche gerbsäureähnliche Pro­dutt und die soeben erwähnten, bei der Röstung entstehenden, physiologisch schäd­lichen Nebenprodukte entziehen mußte. Die Ursache der schweren Bekömmlichkeit des gewöhnlichen Kaffees haben wir demnach nicht allein in dem Koffeingehalt, sondern in den schädlichen Röstungsprodukten und in den gerbsäureähnlichen Verbindungen des Koffeins zu suchen. Tatsächlich Witten diese, letzteren auch auf den Magen durch Anregung zu vermehtter Säureausscheidung und stärkerer Gase-Gntwicklung und so­dann auf das Herz schädigend ein. Diese Forschungen hat man sich zunutze gemacht, und der Idee-Kaffee verdankt ihnen seine Entstehung. Zusam- menfassend beantwottete der Redner die FrageWas ist Idee-Kaffee" dahin:Es ist der biologisch eingestellte Natur-Kaffee, dem nichts genommen, dem keine Ehemi- kalien hinzugesetzt, der aber durch ein scho­nendes, physikalisches Verfahren vor dem Rösten so behandelt worden ist, daß er bei vollem Natur-Aroma und gesteigertem Duft von kaffee-empfindlichen Personen ohne jeden Nachteil und ohne jeden Ein­fluß auf die normale Tättgkeit von Herz, Magen, Darm und Galle gern genommen und ausgezeichnet vettragen wird."

Anschließend an den Vortrag, der mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde.

Geschäftliche Mitteilung.

):( Praktische Winke für die Möbel-Pflege. Die gesamte Möbel-Pflege hat eine außer­ordentliche Erleichterung dadurch erfahren, daß sich die bekannte neue ideale Polier-Creme Perwachs als Universal-Poliermittel für alle Möbel, ob polierte.lackierte oder gestrichene Möbel, auch für Türen, Fensterrahmen, Leder- Möbel usw. erwiesen hat. Nachdem der Staub beseitigt ist, wlld Perwachs hauchdünn aufge­tragen, danach mit einem «eichen Tuch oder einer weichen Bürste sofort poliert. Im Nu erstrahlt wunderschöner spiegelnder Hochglanz. Marmor-Platten werden zweckmäßig vorher mit einer Lauge aus Dr. Thompson's Schwan­pulver abgewaschen. Soda darf keinesfalls verwandt werden, da dieser Marmor stumpf macht. Zum Nachpolieren nehmen Sie wie­derum Perwachs, der (Erfolg ist einfach glänzend.

talen Behaglichkeit, das in dem häufigen Ge­brauch der schönen Vokabel von derglück­lichen" Ehe zum Ausdruck kommt. Heute da­gegen hat man den Mut und den Willen zur Wirklichkeit in den Dingen des geschlechtlichen Lebens, wenn auch handfeste Entgleisungen aus dem Gebiet der sogen.Aufklärung" nicht geleugnet werden können. Auch dieMytho­logisierung" dieser Dinge in den Nackt- und Korperkulturbestrebungen sind eine falsche, die Wirklichkeit des Ethos gefährdende Einstel­lung zu der noch nicht abgeschlossenen Entwick­lung. Wesentlich ist hier die neue und auch wohl würdigere Stellung der Frau, für die die Frauenbewegung eigentlich nur Zäune niedergelegt hat. Das Problem der Studentin kann man heute schon ohne bürgerliche Ressen­timents diskutieren und das ist gut so.

2. Das 5a zu« geschlechtlichen Leben.

Das Geschlechtsleben ist mittlerweile ein psychophysischer Tatbestand geworden. Wir können nur Ja sagen. Eine andere, ja, die Frage aber lautet so: Welchen Gebrauch sollen wir von diesem dominierenden Trieb machen? Die Antwort auf diese Frage kann nur ein Ja zur christlichen Ehe sein. Das aber scheint vielen ein verdächtiger Weg. Zur Klärung besten, was wir mit christlicher Ehe bezeichnen, mußten die Mißverständnisse von der allein wirtschaftlichen (behaglich-glücklich") Ehevor­aussetzung der Bourgeoisie, die sich eine dämo­nische Verwechslung von ethischen und kom­merziellen Voraussetzungen leistet und die

ES vergehen wohl nur wenige Wochen im Jahre, daß nicht neue Artikel des täg­liche» 'Bedarfs aus dem Markt erscheinen. Namen sagen aber nichts, wenn man nicht weih, was sich hinter ihnen verbirgt, wenn man nicht den eigentlichen Zweck und den Wett der betreffenden Ware kennt. Sv ist es eine äußerst dankbare Aufgabe un­serer Hausftauenvereine, in ihren Mit­gliederreihen aufklärend zu Witten, denn nur so kann die Hausfrau ihren Haushalt richtig bestellen, zweckentsprechend wählen und sogar gesundheitliche Schäden bei de­nen, die mit ihnen am Tisch sitzen, ver­meiden.

Daß das Interesse für solche Fragen bei unseren Hausmüttern heute wach ist, das bewies die geftrige Versammlung des Mar­burger Hausfrauendereins e. V. im Hotel Freidhof, in der der Naturwissenschafter und Chemiker Dr. Braun (Hamburg) die Frage

..Was ist Idee-Kaffee?« vom Standpuntt des Wissenschafters be­antwottete.

Dr. Braun wies zunächst darauf hin, daß es Aufgabe des Kaufmanns sei, nicht nur zu verdienen, sondern auch Warenkennt­nis in das Volk zu tragen. Er appellierte gleichzeitig an die Hausfrauen, bei jeder Gelegenheit dafür einzutreten, daß Deutsch­land wieder Kolonien erhält, um die Pro­dukte selbst wieder einführen zu können, die heute einfach, wie z. B. Kaffee, zum täg­lichen Bedarf gehören. Nach einer kur­zen Aufklärung über das Wachstum der Kaffeepflanze und der verschiedenen Sor­ten, die in den Handel kommen, wandte sich der Redner dem eigentlichen Thema zu, nämlich den neuesten wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiete der Chemie -des Kaffees, die insbesondere von der Grotzfirma I. I. Darboven-Hamburg be­trieben werden. Bis jetzt nahm man schlechthin an, daß die Wirkung des Kaf­fees auf den menschlichen Organismus le­diglich auf das Koffein, das vor 100 Jähren entdeckt wurde, zurückzuführen ist. llmso beachtenswerter müssen daher die neuen Forschungen auf genommen werden, nach denen im Kaffee das Koffein an eine der Gerbsäure verwandte Säure gebunden ist und sich durch die Verbindung mit die­ser Säure die relativ stärkere physiolo­gische Wittung des Kaffees ettlätt. Man entdeckte ferner, daß ein Dell der an der Oberfläche der Bohnen befindlichen Gerb- fäure beim Rösten zerfetzt wird unter 'Bildung von Phenolkörpern, wie Phro- gallos usw. und Penolfäure. Es ist ohne

* Vortrag in den Marburger Kriegervereinen. Der VortragKampf gegen die Eottlosenbewegung", den Oberst a. D. Immanuel am Samstag, dem 11. d. M. im Hause Freidhof gehalten hat, war von Damen und Herren aus dem Kreise der Kriegeivereine gut besucht. Der Redner

iKameradschaftsehe" als eine Abbiegung der akuten Frage auf eine Erfatzlöfung abgelehnt werden. Gerade die stristliche Einehe ist weit von einem dumpfen asketischen Ideal entfernt und ein deutlicheres 2a zum Liebesleben fin­det man kaum anderswo als in der Bibel, sowohl im alten wie im neuen Testament. Der Realismus der biblischen Denkweise und der Glaube an Gott den Schöpfer ist ein ein­deutig qualifiziertes 2a zu Mann und Weib. Der Erfahrungsbeweis steht gegen die beson­ders in Romanen gepflegte Auffassung von der polygamen Veranlagung des Mannes. Sieg oder Niederlage ist die Folge einer Ent­scheidung zum Geschlechtsleben.

3. Das 3a zur Hingabe des Leben«.

Biologische und physiologische Gedanken- gäng« zeigen die dem Eeschlechtsttieb inne-

Sm eine neue StrunW

Die Deutsche christliche Studentenoereini­gung (D. C. S. V.) veranstaltete am letzten Freitag abend einen höchst aktuellen öffent- lichen Vortrag über dieses Thema, das eine brennende Frage eines jeden Studenten ent­hält. Das Auditorium Maximum war gut besetzt. Und Eeneralsettetär Pastor Hanns Lilje (Berlin) sprach, sprach, wie nur er es kann, studentisch und nicht ohne eine leise Prise gutmütiger Ironie, eindringlich und verantwortungsbewußt, sachlich und doch mit innerster Anteilnahme. Für eine solche leben­dige Sprechweise ist man ganz besonders dankbar, und das brachte man unmißverständ­lich zum Ausdruck.

Rach abgrenzenden und klärenden Vor­bemerkungen betonte er, daß fein Orientie­rungspunkt der christliche Standpunkt fei. Dann entwickelte er in drei Gedankenkreisen sein Thema.

1. Das 3a zu der neuen sexuellen Emanzipation.

Das Chaiatteriftikum der vergangenen Ge­neration kommt am besten zum Ausdruck in dem Begriff derBourgeoisen Convention". Dieser Begriff umschließt nämlich eine Re­gierung des geschlechtlichen Leben, überhaupt, keine Trennung zwischen sittlich und geschlecht­lich, Doppelmoral in Betreff der Geschlecht­lichkeit von Mann und Frau, das Bedürfnis der organisierten Sicherung einet feniimen-

verstand es, einen nachhaltigen und tiefen Eindruck auf die Zuhörer zu erwecken. Mit eindringlichem Ernst wußte er unter Aus­nutzung des neuesten und zuverlässigsten. Materials die furchtbare Gefahr zu schildern, die durch die internationale, von Rotrußland ausstrahlende Gottlosenbewegung dem deut­schen Volke droht durch Entftemdung vom Christentum, Gleichgültigkeit gegen den Got­tesglauben. Verderb durch den Kultur­bolschewismus in der Literatur, der Prelle, Schaustellungen aller Art. Namentlich müsse die Jugend vor diesem Gifte bewahrt werdÄ, die S ch u I e ein Hort der deutschen und christ­lichen Gesinnung fein. So sehr die Notver­ordnung vom 4. Mai 1932 gegen die Gott­losenbewegung zu begrüßen fei, so könne sie sich erst dann auswirken, wenn die deutsche F a milie den Kampf unterstütze. Der Red­ner schloß den einstündigen Vortrag mit der Mahnung:Deutsche Frauen und deutsche Männer wehret Eure heiligsten Güter! G e h t durch das persönliche Beispiel voran!"

Offene Singabenb* itt bet Dokkshoch schule. Seit einiger Zett be­steht hier schon unter der Leitung des akade­mischen Musiklehrers Hörschelmann die Ein­richtung eines offenen Singabends. Sanges­frohe Damen und Herren fernen dort schnell nach einfacher Methode, die sich der Santo* Zeichen und Noten bedient, mehrstimmige Volks- und Kunstlieder fingen. Es wirb habet nicht geplant, mtt Konzerten vor dir Oeffeutlichkett zu taten; die Teilnehmer wSk- len nur selbst Freude am der Pflege des Ge­sanges empfinden. Kosten erwachsen ihnen habet nicht. Die Hebungen werden regel­mäßig am Dienstagabend um 8 Uhr im In­stitut für Leibesübungen abgehakte». Dort werden auch Anmeldungen entgegengenom­men. Diese Einrichtung wird am 1. Okto­ber d. 3s. in den Rahmen der Volkshoch­schule übernommen.

würben noch ßidjtbilber gezeigt aus dem Zubereitungsprozeh desIdee-Kaffees", i von dem auch kostenlos Proben dargereicht I wurden. I