Einzelbild herunterladen
 
  

132 -» ch sich devl 'macht Rezia

[einen m lief tbeine

>a rM enben r uni) tu fite! xirten n, als . c>ah f Er, selbst TN er ndeste

emem Gvn- L iu- Arme ) kur»

Mann Hoff, * be. setzte ; Be, [C, da nie*

Nr. 132

1932 - ein schlechtes Baujahr

Unter wichtiger Abwägung aller in Be­tracht kommenden Fragen stellt die Deutsche Bau- und Bodenbank eine Prog­nose für die Bausaison. Die Bank nimmt für 1932 für das deutsche Baugewerbe einen Auftragsbestand von mindestens 2 Milliarden 9L< an. Damit ist nur etwa die Hälfte der schon außerordentlich stark gedrosselten Bauinvestierung des Jahres 1931 als gesichert anzusehen, obwohl an sich in der Versorgung der Bevölkerung mit billigen Wohnungen, in der vorstädti- schen und landwirtschaftlichen Siedlung, im Ausbau des Straßennetzes, der Wasier- bauanlagen und der Verforgunqsanlagen, dringende und volkswirtschaftlich wertvolle Aufgaben für das Baugewerbe vorliegen. Inwieweit durch Neuinvestierungen auf diesem Gebiete, durch privaten Bau, durch vorstädtische und landwirtschaftliche Sied­lung und durch Investierungen für andere Bauzwecke, ein größerer Auftragsbestand zu erreichen ist, läßt sich heute noch nicht übersehen. Mannigfache Vorschläge für eine Belebung der Bauwirtschaft haben bisher noch keine Gestalt angenommen.

Erst wenn es der Wirtschaftspolitik ge­lingt. die Schrumpfung der Produktion zu beendigen und die Voraussetzungen auf­bauender wirtschaftlicher Tätigkeit wieder zu schaffen, wird auch die Bauwirtschaft wieder in der Lage sein, ihre große Auf­gabe für Erhaltung und Ausbau der Pro­duktionsfähigkeit des deutschen Volkes zu erfüllen.

schm f feit» einem erben

BerMversamnillmg des Ledenkmittrleinzelhandels 'Vertreter des Landesverbandes des Ko-

h. ritz aber ging;

>, als hatte mich

lgt

»:

i Heu

Weg

lonialwaren-, Feinkost- und Lebensmittel- einzelhandels von Hessen-Nassau e. V., Sitz Frankfurt a. M aus den Bezirken Frankfurt a. M., Kassel. Marburg. Kirchhain, Biedenkopf und HerSfeld ver­sammelten sich zu einer Bezirksversamm- hing am 6. Juni in Marburg a. L. Die Leitung der Tagung lag in Händen des Herrn Kaufmann Arnemann (Marburg a.d.L.). Syndikus Dr. Tripp (Frank­furt a. M.) referierte über die Reichs- Derbandstagung und behandelte in diesem Zusammenhang die Filialbesteuerung, das Zugabeverbot, den Hausierhandel, das Wettbewerbsgesetz sowie eine Anzahl Fachfragen. Zn weiteren Ausführungen behandelte derReferent das Thema »Die Handelskammern und der Lebensmittel- handel", befaßte sich in diesem Zu­sammenhang insbesondere mit der Ein­stellung der Kasseler Industrie- und Han­delskammer zu den Forderungen des Le­bensmitteleinzelhandels. Herr Syndikus Diplom-Kaufmann Leihner (Kassel) re­ferierte über die »Lage im Sebensmittel- «nzelhandel, über die Forderungen und Selbsthilfebestrebungen des Berufsstandes. Das Ergebnis der lebhaften Aussprache Var eine Entschließung gerichtet an die ' Industrie- und Handelskammer Kassel mit

folgendem Wortlaut:

*\A

Die Vertreter des Kolonialwaren-, Fein­kost- und LebensmitteleinzelhandelS be­schlossen in einer gut besuchten Bezirksver­sammlung am 6. Juni m Marburg ein­stimmig. die Kasseler Industrie- und Han­delskammer zu bitten, für folgende dring­liche Forderungen nachdrücklichst ernzu- tveten :

Verschärfung des Gesetzes gegen den un­lauteren Wettbewerb. (Unterbindung der zahlreichen Sonderverarrstaltungen, der doppelten Nabattgobe, des Verkaufs Unter ^nstarchspr^ u. a. Auswüchse des Kvn-

Dk PhaserrpauschalierUng bei der Um­satzsteuer ist ans Gründen steuerlicher Ge­rechtigkeit schnellstens einzuführen.

Zur Herbeiführung des aus volkswrtt- schaWchen und volksfoFialen Gründen not­wendigen Ausgleichs sind die Großbetriebe M einer progressiv gestaffelten Filialsteuer heranzuziehen.

CTtfBtmwe Sette*#. Tterser# c 8- Mittwoch, be* 8. DAÜ 1932

W>t 1 r

Gustav-AdolfFeierm Mrbiirg

WM?

M

Das Gustav-AdolhRcitttbenkmal Nt Nürnberg.

Am 28. und 29. Junr soll in unserer Stadt die diesjährige Hauptversammlung und das Jahresfest des Hessen-Kasselschen Haupt- verems der evangelischen Gustav-Adolf- Stiftung stattfinden. Die Hauptver­sammlung findet am Dienstag, dem 28. Juni, int Philippshaus statt, die Eroffmmgs- versammlung ist abends 8.15 Uhr in der re­formierten Kirche, wo Pfarrer D. Mahnert- Innsbruck über das ThemaAuf Gustav Adolfs Spuren int heiligen Land Tirol" sprechen wird. Hier wird auch der Ktrchen- chor der reformierten Kirche unter Leitung von Lehrer Engelhardt Mitwirken.

Am Mittwoch, 7 Uhr vormittags ist Posaunenwecken vom Schloßberg, 8.30 Uhr Schülergottesdienst in der lutherischen Pfarr­kirche, den Kirchenpräsident der deutschen evangelischen Kirche m Polnisch-Oberschlesien D. Voß-Kattowitz halten wird und um 10 Uhr Festgottesdienst in der Pfarrkirche, wo der Bischof der deutschen evangelischen Kirche

Der Gustao-Adolf-Stein in Lützen; dechinter bk Gedöchtuiskapelle.

in Lettland, D. Poelchau-Riga, die Feskprr- drgt halfen wird. Unter Mitwirkung der lutherischen und reformierten Kirchenchöre un­ter Leitung von Herrn Hermann Erwisch, des Baritonsolos Schröder-Kassel, Kirchenmusik- bireftors Wagner itnb der Kapelle Paukt wtrd die FestkantateVerzage nicht, du Häuflein", komponiert von Arnold Men­delssohn-Darmstadt, aufgefühtt. Die Fest­ansprache hält Kirchenpräsident D. Doß-Kat- towitz. Um 3 Uhr ist dann noch eine Ver­sammlung in Bückings (Barten unter Mit­wirkung des Posaunenchors, in der Pfarrer D. Mahnett-Imtsbruck über das ThemaAuf Vorposten im steirischen Marburg an der Drau" und Pfarrer Riehm-Barchfeld über das ThemaEin Jahrhundert Kampf des evangelischen Deutschtums Südbrasiliens um Brot, Volkstum und Glauben" sprechen wird.

Wer diese Festfolge liest, wird ohne wer­teres erkennen, daß der 28. und 29. Junr verheißungsvolle Tage für die evangelischen Gemeinden Marburgs werden. sr.

Das am 10. Juni in Kraft tretende Zu­gabenverbot ist unzulänglich, an seine Stelle muß ein vollständiges Verbot treten.

Die auf Grund der Notverordnung vom 9. März einzurichtenden Schiedsgerichte müssen der Bedeutung unseres Berufsstan­des entsprechend zusammengesetzt werden.

Die infolge der Notverordnung vom 9. März entstehenden AmgehungSformen der sogenannten Einheitspreisgeschäfte sind zu verbieten.

Die Pfändungsgrenze muß wesentlich herabgesetzt werden.

Die Vertreter des Sebensmi Neleinzel- handels bitten darum, vorstehende Punkte im Kleinhandelsausschuß vorzuberaten und im Plenum der Handelskammer zur Be­schlußfassung vorzulegen.

ServlmdMrsammwng der Seflügelzüchtrr

Die Verbandsversammlung des Derbttn- des für den Reg.-B^. Kassel sand am 5. Juni in Fulda statt. Der Vorsitzende Hör­demann eröffnete bk Versammlung und gedachte der Herrn Mehrhorrat, der ver­storben ist. Er begrüßte besonders Herrn HSppmg-Maua. Herr Knips-Fulda be­grüßte die Versammlung tm Namen des Eeflügelzuchtvereins Fulda. Nach Verle­sung des Protokolls und Feststellung der anwesenden Vereine, es waren 18 mit 31 Stimmen vertreten, wurde in die Tages­ordnung eingetreten. Die Lerbandsaus- stellung findet vom 4.6. 11. 1932 in Kas­sel statt. Es werden nur Tiere mit dem Bundesring zugelasien. Als Richter find die Herren Dr. Trübenbach-Chemnitz, Wulf- Leipzig und Knips-Fulda verpflichtet. Es folgen sodann Anträge der einzelnen Der-

Mttrilunmi ms km Mrkntte

Zum SchSlerpark.

Bekanntlich wirb bet Schüler park mm Alt und Jung mit Vorliebe besucht. Nicht allein die Eingesessenen von Marburg, son- bem auch die Fremden erfreuen sich an bet zurzeit vorhandenen Blumenpracht. Kommt man aber einmal in die unangenehme Lage, bieBedürfnisanstalt" benutzen zu muffen, so bleibt einem bet Schülerpark in ewiger Er­innerung. Was für Zustände ba herrschen, ist einfach unbeschreiblich. Es gibt wohl kaum etwas hygienisch Vernachlässrgteres als wir getabe biefe Abortanlage. Wenn Marburg sich an bie Seite anbetet Stabte stellen und Ftembenwetbring betteiben will, so mutz auch bie Klosettanlage bes Schülerparks verbessert werben. Ein Bürger.

eine, bett. Unterstützungen usw. Es. folgte eine Aussprache über ben Streit Bunb deutscher Geflügelzüchter und Reichsver- bände. Nachdem Herr Georg Schneider- Marburg und Herr Adler-Langenseelbold allgemein auf die Beschwerden bet Mit- gliebet eingegangen war, nahm Herr Hofmann -Marburg das Wort, um auf die Gründe näher einzugehen die zu der Mißstimmung in den Züchterkreisen führte. Herr Höpping gab Aufklärung zu den ein­zelnen Beschwerden. Hierauf wurde Herr Strey-Kafiel zum Verbandsschriftführer gewählt. Herr Eg. Schneider -Mar­burg stellte den Antrag, bei dem Land- wirtschaftsminifterium die weitete Liefe­rung von billigem Hühnerfutter zu beantragen. Auf Antrag von Herrn Haag-Eschwege wurde eine Resolution ein­stimmig angenommen, die dem Bund deut­scher Geflügelzüchter das Vertrauen aus­spricht. Nach ^ständiger Dauer wurde die Versammlung geschloffen.

zvrbmmgen der Sattwirle

Der Provinzial-Eaftwirfe-Vetband für Heffen-Naffau und Waldeck e. V. tagt zur­zeit ht Göttingen. Als Auftakt der Tagung fand am Montag eine Sitzung des Derbandsvorstandes statt, in der über Fi­nanz- und organisatorische Fragen ver­handelt wurde. An diese Sitzung schloß sich eine Zusammenkunft des Derbands- ausschuffes an, die Verbandsvorfitzender Stadtverordneter D ö h n e (Kasiel) mit Begrüßungsworten an den Berbands- ehrenvorfitzenden des Deutschen Gastwirte­verbandes Alfred Hartleb-Berlin ein» leitete. Bei feiner Ansprache betonte er, daß den Tagungen des Verbandes der Re­gierungspräsident Dr. Friedensburg-Kas­sel beiwohnen wird. Von seinen weiteren Ausführungen ist Hervorzuheben, daß der Mitgliederabgang 500 beträgt. Es wäre daher für die Kaffenlage gefährlich, wenn auch noch Beitragskürzungen gefordert würden.

Das Mitglied des Derbandsausfchuffe, Metzler -Kasiel beantragte, der Ver­band möge an das Deutsche Reich und an die Länder mit der Forderung herantre­ten, daß Ministerien für di« Fremdenverkehrswerbung und für die Hotelindustrie eingerichtet werden sollten. Diese Einrichtungen be­ständen bereits in Frankreich, der Schweiz und in Italien.

Der 1. Vorsitzende des Provknzkal-East- wirte-Derbandes für Hesien-Nasiau und Waldeck, Dohne, gab eine Erklärung ab. in bet es u. a. heißt: In diesen Ta­gen entsenden mehr als 4000 organisierte Gastwirte aus der Provinz Hesien-Nasiau und Waldeck sowie dem Verband seit lan­gem angeschlosienen Vereine außerhalb' des Provinzgebietes ihre Vertretet nach Göttingen. Es ist die 12. Jahreshaupt­versammlung seit dem Zusammenschluß der früher in unserem engeren Heimatgebiet bestehenden Eastwirie-Verbände. Mehr als 50 Kreis- und Ortsvereine haben ihre Vertreter angemeldet, mehr als 60 An­träge sind von den Vereinen zur Behand­lung auf dem Derbandstag gestellt wor­den. Alle diese Anträge gipfeln in den Forderungen: Erleichterung für das Gewerbe in steuerlicher Hinsicht, Beseitigung über, spannter, das Gewerbe er­drückender gesetzlicher Bestim­mungen. Und nicht zuletzt fordern die 4000 Gastwirte aus unserm Verbands­gebiet stärkere Aktivität von ihren jewei­ligen Organisationsvertretern.

Göttingen soll und wird auch der brei­ten Öffentlichkeit und den Vertretern der einzelnen Behörden klar und deutlich vor Augen führen, daß keine Zeit mehr zu verlieren ist, wenn man dem Gaststättengewerbe helfen und seine be­rechtigten Forderungen erfüllen will. Ge­schieht dies nicht, so wird für das Reich, für die Länder und Gemeinden eine Steuerquelle versiegen, die jahrelang aut und reichlich gefloßen ist. Als Vertreter des Gaststättengewerbes erhoffe ich von Göttingen daß es dort gelingen möge, die Allgemeinheit und besonders die gesetzge­benden Körperschaften von der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung und der Existenzberechtigung des Gaststattengewer bes zu überzeugen.

. - 7 '<0'M

Das Mutter WShitme«

Donnerstag, tat S. 3*ri.

6.00: Wetterbericht. Anschließend: Mor­gengymnastik. 7.05: Konzert des Kur» otchesters Bad Sersfefb. 12.00: SdjaB* platten-Konzett. 13.00: Unterhaltung»' Konzert. 15.30: Stunde bet Jugend. 17.00: Konzert des Kurorchesters Bad Krett­nach. 18.25: Fahrlehrer und Fahrschüler unterhalten fidi. 18.50: Zeitftageu. 19.20: Zehn Minuten Nachrichten aus Kickst und Wissenschaft. 19.30: »Durch deutsche Gaue", heitere Schallpkattenplauderer. 20.30: Zwei Hörspiele:Heimweg jur Erde", Bet Doktor". 21.30: Neue Musik. 22.30: Zeitangabe, Wetterbericht, Tagesnach­richten, Sportbericht. 22.45: Nachtmusik.

ach« ihre litt« ster­bet von .«? )ol» nge Her­der- -en.

er-

CLUB M'

für Bflder-Saimnler sondern für Qnalitatedtaudier. Und tatsächlich: Wer CLUB probiert bleibt dabei, denn echt macedonische Tabake sind eben nicht __