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«erhäsche Zeit»»«. Marburg c L. Mittwoch, bot 1. Ium 1932

Nr. 126

Eine Weltwirtschafts­konferenz

Vcshfttytvn, 31. Mai. 3m 2ta* schlich an eine Reihe telephonischer Be­sprechungen Macdonalds und Stimsons lwwrde der amerikanische Botschafter in London, Mellon, heute beauftragt, die ZusftnmÄmgserklSnlng der amerikanischen Regierung Hur Einberufung einer Welt­wirtschaftskonferenz in London zu Werreichen. Der Staatssekretär des Auswärtigen, Stimson, gab nach einer längeren Besprechung mit Hoover ein CormMlnique aus, in dem der Plan einer Derartigen Konferenz, die die für eine Stabilisierung der Welthandelspreise ge­eigneten Maßnahmen prüfen soll, als eine angesichts der augenblicklichen Depression iwertoMe Anregung begrüßt wird. Es wird betont, daß die Konferenz nichts mit den Besprechungen über die Kriegsschul­den, Reparationen und Abrüstung zu hin haben werde.

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Ausland

Sie Radikal-Sozialisten lehnen die Be­dingungen der Sozialisten ab.

ft. Paris, 1. Juni. Der Vollzugs­ausschuß der Radikal-Sozialisten hat in de« späten Abendstunden des Dienstag das sozialistische Programm, dessen An­nahme als Grundbedingung für den Ein­tritt der Sozialisten in die neue Regie­rung gestellt wurde, abgelehnt, ohne je­doch gleichzeittg alle Brücken zu den So­zialisten abzubrechen.

General Pangalos nach Korf« verbannt.

ff. Athen, 1. Juni. Als Verbannungs­ort für General Pangalos ist die Insel Korfu bestimmt worden.

Di« ruuläuische Regierung zurückgetrete«.

Bukarest, 31. Mai. Im königlichen Pa­lais wurde heut« unter Vorsitz des Königs ein Ministrrrat abgehalten. Rach dem Minister­rat erklärte Ministerpräsident Eorga Preff«- verttetern, daß die Regierung demissionierte und der König die Demission angenommen hat. Es verlautet, daß der König mit der Neubildung des Kabinetts den Londoner ru­mänischen Gesandten Titulescu beauflagen wird. Titulescu wurde telegraphisch nach Ru­mänien gerufen. Der Grund der Demission ist, wie verlautet, die schwere finanzielle Lage des Landes.

Wildwest in Göttingen

E L t t i g e n, 31. Mai. Dienstag mittag, kurz nach 12 Uhr, wurde in Göttingen auf der Weender Landstraße ein schwerer Heber» fall verübt. Aus einem Personenauto mit der Nummer J S 20 712 sprang ein junger Mann heraus und gab auf einen Lehrung der _ Göttinger Aluminiumwerke mehrere Schüsse ab. Der Heberfallene brach schwerver­letzt zusammen. Auch ein anderer Passant, der dem Lehrling zu Hilfe eilen wollte, wurde verletzt. Der Attentäter raubte 4000 Jl Lohngelder, die der Lehrling gerade von der Bank geholt hatte, und sprang dann wieder in sein Auto zurück. Trotz des starken Ver­kehrs konnte der Wagen entkommen. Der Verbrecher gab auf seine Verfolger nochmals mehrere Schüße ab, die aber ihr Ziel ver­fehlten.

Der Angestellte, dem die Lohngelder ge­raubt wurden, heißt Fritz Hoeche. Er ist 18 Jahre alt und war seit 4 Jahren bei den Aluminiumwerken in Göttingen beschäftigt. Er begab sich jeden Mittag um dieselbe Zeit zur Bank, um die Lohngelder abzuholen. Der andere Verletzte, der dem Heberfallenen zu Hilfe eilen wollte, ist der Weichensteller Fritz Beckmann aus Weende. Bei dem Verbrecher­auto handelt es sich um einen Göttinger Wa­gen. Die sofort benachrichtigte Göttinger Kri­minalpolizei nahm mit mehreren Wägen die Verfolgung auf. Man nimmt an, daß die Tater in der Richtung DransfeldKaffel ent­kommen sind. Sämtliche Polizeistationen bei Umgegend sind benachrichtigt.

Wie weiter mitgeteilt wird, ist der Opel- wagen, mit dem die Tat ausgeführt wurde, Dienstag morgen bei einem Universitäts- beamten gestohlen worden, wahrscheinlich mit Stlfe eines Nachschlüssels. Danach muß ange­nommen werden, daß es sich um auswärtige Tater handelt. Den weiteren Ermittelungen nach haben sie den Kaffenboten in der Com­merz- und Privatbank beobachtet, find ihm dann langsam im Auto gefolgt und auf der Weender Landstraße eine kurze Strecke vorge­fahren. Darauf hat sich der Heberfall ereignet. Man vermutet, daß die Täter inzwischen in Kaffel oder Hanau sind.

Nachmittags wurde der gestohlene Opel- wagen etwa 10 Kilometer von Göttingen ent­fernt in Mariengarten bei Dransfeld aufge- ftmden. Dort haben die Räuber offenbar den Wagen verlaffen. Von ihnen fehlt auch jetzt noch jede weitere Spur.

Wie sich jetzt noch herausgestellt hat, ist der verwegene Heberfall unter den Augen der Polizei ausgeführt worden. Ein Polizei- deamter stand etwa 30 Meter vom Tatort entfernt; er befand sich aber nicht in Dienst ÄreUensich, !° daß er nicht

Das Urteil des Auslandes

Ruhige Beurteilung in Paris

Die nmenpokfiifchen Ereignisse in Frank­reich lassen die Regierungskrise in Deutsch­land ein wenig in den Hintergrund treten. Die großen Blatter, die der Berufung von P a p e n s einige Ausführungen widmen, sind der Auffassung, daß es sich nur um ein Hebergangskabinett handele, das im Herbst nach der Ausschreibung von Neuwah­len den Nationalsozialisten Platz machen und sich vorläufig darauf beschränken werde, einen Hebergang zu schaffen.

DerPetit P arrsien" meint, die neue Negierung sei jetzt bestimmt, die Ver­bindung zwischen der Polfiik Brünings und derjenigen Hitlers herzustellen, und sei nur deshalb geduldet worden, um in Paris, Lon­don und Washington zu beruhigen und eine Vettagung der Lausanner Konferenz zu ver­meiden.

DasJournal" ist der Auffassung, daß dem Kabinett von Papen nur die Aufgabe zufallen werde, den ehemaligen Alliietten in Lausanne anzukündigen, daß Deutschland keine Reparationen mehr zahlen werde. Die Lage sei noch niemals so Har und eindeutig ge­wesen.

Englische Stimme« zur Kabinettsbildung in Deutschland.

Die englische Presse ist zum größten Teil noch nicht in der Sage, zu der Betrauung des Herrn von Papen mit der Kabinettsbildung Stellung zu nehmen. Es liegen bis jetzt lediglich die Aeußerungen der Pariser Kor­

respondenten vor. Don ihnen wftd überein­stimmend das neue Kabinett in der bisher bekannt gewordenen Zusammensetzung als ein reines Hebergangskabinett bezeichnet, dessen Hauptaufgabe die Herbeiführung von Neuwahlen zum Reichstag sei. Der Ber­linerTime s - Korrespondent hebt als be­sonders bemerkenswert hervor, daß Herr von Papen durch seine Bemühungen hervorgette- ten sei, auf Grund seiner Beziehungen zu den katholischen Kreisen Frankreichs eine Besse­rung des deutsch-französischen Verhältnisses herbeizuführen. Wetter bezeichnet es der Kor­respondent als ein besonderes Merkmal des in Bildung begriffenen Reichskabinetts, daß es in ungewöhnlichem Maße von Patteibin­dungen frei sei.

In einem Aufsatz inNews Chro - nitle heißt es: Jedermann weis, daß dl« Reparationen nichtig sind, und daß Deutsch­land in einigen Jahren aufgerüstet haben wird, wenn die anderen Nationen nicht ab­rüsten. Die einzige Frage ist, ob die Po- lifiker der verschiedenen Länder diese Dinge als Tatsache anerkennen und eine groß« und versöhnliche Polttik auf ihr aufbauen würden, oder ob sie das jetzige Elend und die Hnruhen der Welt für unbegrenzte Zett verlängern wollten. Hierüber werde Lausanne und Genf entscheiden.

Verschiedene Blätter heben die Rühe her­vor, mit der in Frankreich die letzten Ereig­nisse in Deutschland aufgenommen worden seien.

Die neuen Männer

Der designierte Kanzler ». Papen.

Der mit der Kabinettsbildung beauf­tragte Zentrums - Abgeordnete Franz v. Papen, der im Jahre 1921 im Wahl­kreis Westfalen-Nord in den preußischen Landtag gewählt wurde und seit dieser Zett bis zur letzten Wahl Mitglied des Landtages ist, gehört dem rechten Flügel des Zentrums an.

Er wurde am 29. Oktober 1879 in Werl in Westfalen geboren und hatte ursprüng­lich die Offizierslaufbahn eingeschlagen. Während des Krieges war er Militär- attachS bei der deutschen Botschaft in Washington. Nach seiner Abberufung von diesem Posten wurde er Oberstleut­nant und Eeneralstabschef der 4. Tür­kischen Armee. Er ist Aufsichtsratsvor­sitzender der .Germania" und außerdem Vorstand zahlreicher landwirtschaftlicher Berufsorganisattonen sowie Mitglied des deutsch-französischen Studi enkomitees.

Folgende Mitglieder der neuen Reichs- regierung haben bisher noch keiner Re­gierung angehött:

Reichsrat. Er ist Mitglied der Deutschnatio- nalen Volkspartei, hat aber weder Partei­ämter übernommen, noch sich an der Agttatton beteiligt.

Für das Finanzministerium wird in erster Linie Geh.-Rat Schmitz von der I. G. Farben genannt. Geheimrat S ch m i tz ist der Finanzdirektor der Ä. G. Farbenindusttte, an deren Zustandekommen er ein wesentliches Verdienst hat. Er wurde im Jahre 1881 ge­boren und gehörte bereits als 30jähttger den Verwaltungsräten einer ganzen Anzahl englischer, französischer und spanischer Gesell­schaften an. Hervorragenden Anteil hat er am Aufbau der Stickstoffindustrie genommen, wie auch die Gründung des Stickstoffsyndikates auf sein Betreiben als wittschastlicher Beirat des Reichsschatzministeriums zurückzuführen ist.

Graf Schwerin-Krosigk ist Mi- nistenaldirektor im Reichsfinanzministerum, dem er seit dem Jahr 1920 angehött. wo er zunächst in der Friedensoertragsabteilung wirkte, bis er im Jahre 1925 in die Etats­abteilung berufen wurde, deren Leiter er seit 1929 ist. Im Dezember 1931 nahm er an der Tagung des Beratenden Sonderausschus­ses in Basel teil.

Generalleutnant von Schleicher, der vor wenigen Wochen das 50. Lebensjahr vol­lendete, begann seine milttättsch« Laufbahn im Kadettenkorps und wurde im Kriege vor allem im Eeneralstabe verwendet. Nach dem Kttege zur Reichswehr übernommen, wurde er im Jahre 1924 zum Oberstleutnant befördert und am 1. Februar 1926 zum Abteilungslei­ter im Reichswehrministettum ernannt. Mit dem 1. April 1929 übernahm er als Chef das neugebildete Ministeramt int Reichswehr­ministerium und wurde kurze Zeit darauf zum Generalleutnant befördett.

Wilhelm, Freiherr von Gayl, der im 53. Lebensjahr steht, entstammt einer alten preußischen Offiziersfamilie. Nach dem Stu­dium der Rechts- und Staatswiffenkchaften war er zunächst in der preußischen Ver­waltung tätig und übernahm im Jahre 1909 die Leitung der Ostpreußischen Landgesell­schaft. Im Kttege. an dem er aktiv teilnahm, wurde er im Jahre 1916 Chef der Abtei­lung für innere Politik und innere Verwal­tung beim Oberbefehlshaber Ost. Nach dem Umsturz organisierte er vom Januar 1919 ab den Schutz Ostpreußens gegen die Bolsche­wisten. 3m Jahre 1920 führte er als Reichs­und Staatskommissar die Abstimmung jm ostpreußischen Msiimmungsgebiet durch. Seit 1921 ist er Mitglied des Preußischen Staats­rates und Bevollmächtigter Ostpreußens im

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Für den Posten des Außenministers ist der derzttfige deutsche Botschafter in London, Freiherr von Neurath, ausersehen. Er wurde am 2. Februar 1873 geboren. Bei Kriegsausbruch war er Botschaftsrat in Kon­stantinopel. 3m Jahre 1919 ging er als Nachfolger des Grafen Brockdorf-Rantzau nach Kopenhagen und wutde im Jahre 1922 als Botschafter am Quittnal nach Rom versetzt. Nach dem Rückttittsgesuch von Dr. Sthamer int 3uni 1930 wurde er als deffen Nachfolger zum Botschafter in London ernannt.

Hermann Freiherr o o n L ü n i n ck, der erst 39 3ahre alt ist, studierte Rechtswissenschaft und nahm nach Beendigung des Studiums im 3abre 1914 aktiv am Weltkriege teil. Nach vorhergehender informatorischer Täfigkeit bei den Chttstlichen Gewerkschaften schied Frei­herr von Lüninck im 3ahre 1923 aus dem Staatsdienst aus und wurde stellvertretender Generalsekretär des Rhttnischen Bauernver­eins. Er ist Vorsitzender der Landwittschasts- fammet für die Rheinprovinz, Präsidialmit­glied der Vereinigung des Rheinischen Bauern­vereins und Landbundes sowie Mitglied des Landwirtschaftsrates und der Preußischen Hauptlandwirtschaftskammer.

Ausschreitungen in Berlin

Der PolqeiprLsident teilt mit:

Am Dienstag nachmittag ist es beim N,s, ziehen der Reichsmarinewache, der sich wäh­rend ihres Marsches zum Reichspräfidentcz- palats und zum Reichswebrministerium nidj- nur friedliche Staatsbürger zu Vegleir- zwecken, sondern auch politisch radikale (Ele­mente zu Demonstrationszwecken anschloffen, bedauerlicherweise zu zahlreichen Zwischen­fällen gekommen. Innerhalb der begleitenden Menschenmenge, die aus mehreren tausend Personen und zwar zum größeren Teil au; Rechtsradikalen, zum kleineren Teil ans Linksradikalen bestand, kam es zu politischen Auseinandersetzungen, die mehrfach zu Tät­lichkeiten ausarteten. In der Nähe des Reichs, wehrministeriums wurden.Polizeibeamte aus der begleitenden Menge wiederholt mit Stei­nen beworfen. Nachdem drei der Beamten verletzt waren, gab der führende Polizeiofff- ziei den Befehl zum Gebrauch der Schußwaffe, Hierdurch wurden drei Personen aus bei Menge leicht verletzt.

Von den Demonstranten wurden 22 Per, sonen wegen Widerstandes gegen die Staats­gewalt zwangsgestellt.

Kein« Ansprache von Dr. Goebbels Unter den Linden.

Berlin, 31. Mai. In Ergänzung der Meldung über die Kundgebungen an­läßlich des Aufzugs der Mattnewache Unter den Linden wird von unterrichteter Seite mitgeteilt, daß der nationalsozia­listische Abgeordnete Dr. Goebbels keine Ansprache gehalten hat. Vielmehr hat der Hauptschriftleiter desAngriff", Hin­kel, einige beruhigende Worte an die Menschenmenge gerichtet, die durch bas Vorgehen der Polizei in Unruhe geraten sei. Dr. Goebbels befindet sich nicht in Berlin, sondern ist am Dienstagfrüh nach Mecklenburg abgereist, um den dortigen Wahlkampf zu leiten.

Deutsches Reich

Memel-Angelegenheit am 8. Jun, vor dem Haager Gerichtshof.

Haag, 31. Mai. Der Präsident des Gerichtshofes hat den Beginn der öffent­lichen Hauptverhandlung in der Memel- Angelegenheit auf Mittwoch, den 8. Juni vormittags festgesetzt.

Sprengstoffdiebstahl in Hagen.

Hagen, 1. Juni. Aus dem Spreng­stofflager der Dolomit-A. E. in Hagen wurden von Einbrechern in der Nacht vom 30.-31 Mai vier Pakete mit Chloraptt, im Gesamtgewicht von 20 Pfund und 50 Sprengkapseln mit isoliertem Kupferdraht gestohlen. Die vorschriftsmäßig gesicherte Sprengstoffkammer ist mit Gewalt erbro­chen worden. Der Regierungspräsident von Arnsberg hat auf die Ergreifung bet Täter und die Herbeischaffung des ent­wendeten Sprengstoffes eine Belohnung von 200 Mark ausgesetzt.

Wieder Ausschreitung«« in Hamborn. (Eiet Person getötet

Hamborn, 31. Mai. Anhänger der KP2 hatten für heute durch Flugblätter zuDemon- stiattonen aufgeiufen, bei denen es am Nach­mittag an verschiedenen Stellen der Stadt zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Gegen 18 Hhi kam es im sog. Eoetheviertel in Ham­born zu einem planmäßigen Hebeifall aus eine Konsumanstalt der Vereinigten Stahl werke. Unter Vorschiebung von Kindern drang eine größere Menge in das Lokal ein und forderte die unentgeltliche Herausgabe von Lebensmitteln. Da in den letzten Tagen häufiger Lebensmittelgeschäfte von Plün­derern heimgesucht worden waren, hatte die Polizei eine Anzahl Geschäfte durch Polizei­beamte in Zivil besetzt. Als diese Beamten gegen die Plünderer einschritten, wurden s« von der Menge angegriffen und bedroht. Di! Beamten machten von der Schußwaffe Ge­brauch. Hierbei wurde der 31 Jahre alte Ar­beiter Fritz Perlich durch einen Brustschuch st schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Der Rädelsführer und zwei weitere Beteiligte wurden festgenommen.

Ausschreitungen Erwerbsloser.

Stettin, 31. Mai. Etwa 50 Erwerbs lose drangen heute abend unter dem Rufe: Hunger! Gebt uns zu essen!" in Stettin-Zirll- chow in ein Lebensmittelgeschäft ein, zer­trümmerten die Schaufensterscheiben und war­fen die Lebensrnittel unter die sich schnell an­sammelnde Menge. Das Heberfallkommande stellte unter Anwendung des Gummiknüppels die Ruhe wieder her.

Die Beisetzung des Rennfahrers von Morgen.

Berlin, 31. Mai. In Wannsee wurde heute nachmittag unter außer­ordentlich starker Beteiligung der auf de* Nürburgring verunglückte Rennfahrer Heinz Joachim von Morgen beigesetzt. Be­sonders herzliche Worte fand der Geist­liche für die unglückliche Frau, die ihrer» toten Ehekameraden wegen Krankheit nicht einmal die letzte Ehre erweise» könne.