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5ir. 91

Stadt. Bekanntmachung

Anläßlich der N.S.D.A.P.-Versammlung i, Marburg am Mittwoch, dem 20. April, wird der Verkehr innerhalb des Stadtbezirkes diesen Tag ab 16 Uhr wie folgt geregelt' 1. ab 16 Uhr wird für jeglichen Äroftroagt»

and Fuhrwerkoerkehr gesperrt:

Hmbenburgsttaß«, Cappeler Mraße und Weidenhäuserstraße.

2. ab 18 Uhr werden für jeglichen Fußgäng«, verkehr gesperrt:

die Schwarze Drücke am Stadion und der Etrotnskystrg.

3. Parkplätze find:

a) fit Lastkraftwagen «ad Omnibuffe:

L Kasselerstraße von Mauerstraße noch, wärt- für die mm Norden kommenden Fahrzeuge.

' 2. Wehrdaerwea ab Badeanstalt Clos,

mann nach Norden für dre aus der Richtung Wehrda kommenden Fahr, zeuge.

3. Ketzerbach Richtung Marbacherweg für die über Marbach kommend« Fahrzeuge.

4. Rotenberg für die den Rotenberg herunterkommenden Fahrzeuge.

5. Ockershäuserallee - Ecke Wilhelmsplah für die über Ockershausen kommenden Fahrzeuge.

6. Frankfurterstrabe von Haspelstratzr nach Schwanallee für die von Süden kommenden Fahrzeuge.

7. Cappelerstraße lCafs Brose) für die aus südlicher Richtung kommenden Fahrzeuge.

8. Kaffweg für die den Kaffweg her, unterkommenden Fahrzeuge.

b) für Personenautos und Motorrad«:

1. Ketzerbach für die von Norden ko-i» menben Autos und Motorräder.

2. Haspelstrabe für die von Süden tont- wenden Autos und Motorräder.

c) für Fahrräder:

1. Schulhof Nordschuke.

2. Schulhof Süd schule.

4. Der Durchgangsverkehr, insbesondere ffc die Anlieger der unter 1. genannten Str» ßen wird hierdurch nicht berührt.

2. Die Parkplätze. Brücken und gesperrt« Straßen werden ab 16 feto. 18 Uhr vm Polizei- und Landjägerbeamten besetzt Den Anweisungen dieser Beamten ist w> bedingt Folge zu leisten.

6. Irgend welche Haftung für di« durch dich Maßnahmen etwa entstehenden Schäd« und Verluste wird seitens der Stabt- utzd Polizeiverwaltung nicht übernommen.

Marburg, den 18. April 1932. (2212

Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörd« und zugleich «amen» der Magistrats.

Müller.

Sekte 4

Llberhefstsihe Geltung, Marburg a. S.. Dienstag, den 19. April 1932

Marburger StabtzeUmv

Sitter kommt

Morgen abend 8.30 Uhr wird auf der Bürgerwiese Adolf Hitler sprechen. Mittags spricht Hitler noch in Halle, am Spätnachmittag in Kaffel (man rechnet hier mit 50 000 Besuchern) und am Abend wird Hitler bereits in Marburg sein. Von Halle nach Kassel geht die Reise im Flug­zeug, von Kassel nach hier aber im Auto, ba der Marburger Flugplatz bekanntlich für den allgemeinen Flugverkehr nicht freigegeben ist.

Das Interesse für die Wahlversamm­lung wächst von Stunde zu Stunde, denn jeder möchte einmal Hitler hören, auch wenn er nicht Mitglied der NSDAP, ist. So gehen die Karten für diese Wahlver­sammlung ab wie warme Semmeln und Marburg wird am Mittwoch einen Frem­denverkehr sehen, wie wir ihn uns eigent­lich immer wünschen möchten. W i e wir heute erfahren sind bis jetzt bereits über 16000 Karten ver­kauft. Da die Nachfrage noch dauernd anhält, ist damit zu rechnen, daß das Riesenzelt, das fast die ganze Bllrgerwiese einnitnmt, gefüllt wird bis zum letzten Platz.

Die Arbeiten zur Aufrichtung dieses Zeltes, das in Waggons und Lastzügen aus Leipzig bezogen wurde, sind jetzt so weit gediehen, daß der Skelettbau bereits steht und noch heute mit der Zeitplan über, zogen wird. Die Aufrichtung des Zeltes ist die Arbeit von 120 Nationalsozialisten, die diese unter der Anleitung zweier Herren der Leipziger Zeltbaufirma frei­willig und unentgeltlich ausgeführt haben. Auch die Frauen und Mädels der Partei helfen mit-» indem Re die Küche bedienen, die man hier gleichzeitig eingerichtet hat.

Die „Saalfrage" ist also glücklich gelöst. Auch für die Regelung des Ver­kehrs hat die Marburger Polizei An­ordnungen getroffen, die sie in der heuti­gen Nummer bekannt gibt, sodaß eine reibungslose Abwicklung der Wahlver- fammlunn, die für Marburg der Höhe­punkt dieses Wahlkampfes sein wird, Sorge getragen ist.

•

Die bei der Reichsbahndirektlon Kassel beantragten Gesellschafts-Sonderzüge Ver­kehren in folgenden Plänen:

1. Zug: Treysa — Marburg: Treysa ab 17.48 Ahr, Kirchhain ab 18.35 Ahr, Marburg a. L. an 19.01 Ahr; Rück­hain ab 2.08 Ahr, Gemünden an 2.41 Ahr.

2. Zug: Gemünden (Wvhra) — Kirchhain und zurück: Gemünden ab 17.48 Ahr, Kirchhain anl8.25 Ahr; Kirch­hain ab 2.03 Ahr, Gemünden an 2.46 Ahr.

3. Zug: Dörbach — Marburg a. L.: Dorbach ab 15.55 Ahr, Frankenberg ab 17.08 Ahr, Marburg an 18.25 Ahr; Rück- fahrt ab Marburg 0.55 Ahr.

4. Zug: Berleburg — Marburg: 'Berleburg ab 16.01 Ahr, Frankenberg ab 17.58 Ahr, Marburg an 18.53 Ahr. Zug hält von Frankenberg bis Marburg nicht. Rückfahrt ab Marburg 0.45 Ahr.

5. Zug: Dillenburg —Marburg: Dillenburg ab 16.16 Ahr, Herborn ab 16.33 Ahr, Hartenrod ab 17.33 Ahr, Gladenbach ab 17.57 Ahr, Marburg an 18.48 Ahr; Rückfahrt von Marburg 0.30 Ahr.

6. Zug: Srndte brück —Marburg: ErndtebÄck ab 15.43 Ahr, Laasphe ab 16.45 Ahr, Biedenkopf ab 17.12 Ahr, Mar- fettß an 18.18 Ahr; Rückfahrt ab Warburg

7. <)ug: Gießen —Marburg: Gie­ßen ab 18.06 Ahr, Marburg an 18.55 Ahr; Rückfahrt ab Marburg 0.40 Ahr.

Mit Vereinbarung der Reichsbahn­direktion Kaffel müssen die Fahrkarten bestimmt bis zum 19. April, abends 6 Uhr, bei den betreffenden Fahrkartenausgaben gelöst fein, damit die Stärke der Züge be­stimmt werden kann. Sämtliche Züge hal­ten auf allen Haltestellen und Stationen der betreffenden Strecken. Die genaue Abfahrtzeiten auf den einzelnen Bahn­höfen können bei den Fahrkartenausgaben befragt werden.

»Hitler-Versammlung und Er­werbslose. Zu dem gestrigen Eingesandt wird uns mitgeteilt, daß mit Rücksicht dar­auf, daß die Kontrollkarten für den Zahltag einbehalten werden, auf ein Dorlegen der Kontrollkarte bei Eintritt in bas Zelt abge­sehen wirb. So ist also auch sedem Erwerbs­losen Gelegenheit gegeben, bie Versammlung zu besuchen.

• Wahlversammlung der DNDP. Don ber Deutschnationalen Bolkspartei wirb uns geschrieben: Am Frettag, 22. April, werben zwei Persönlichkeiten ht einer großen beutschnationalen Wahlversammlung in den Stabtsälen zu Wotte kommen, bie hier ht Marburg keine Unbekannten mehr Rnb: Frau Annagrete Lehmann, die Vorsitzende des beutschnationalen Reichsfrauenausschufses, und Lothar Steuer, der Spitzenkanbi- dat ber beutschnationalen Liste. Niemand versäume es. sich diese beiben hervorragenden Redner anzuhören, der sich über die Absichten und Ziele der Deutschnattonalen Volksvattei

verschaffe» wiL

Freiwillige Feuerwehr

Friihjahrs-Uebung und Generalversammlung

Im Anschluß an die gestrige erste Früh- jahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Kämpfrasen fand gestern abend im Freidhofschen Saale die Generalver­sammlung statt.

Aus dem von dem Schriftführer W. Schneider erstatteten Jahresbe­richt ist zu erwähnen, daß auch im ver­gangenen Jahre an 24 Sonn- und Feier­tagen in den Sommermonaten (Mai bis Septembers Feuerwachen tm Rathaus ge­stellt worden sind. Die Wehr bezw. Mo­torspritze wurde im Berichtsjahre Bimai alarmiert, davon 4mal aus Unfug. An größeren Bränden waren zu verzeichnen das Großfeuer in Kirchhain und der Brand des Wohnhauses bei der Wagen­halle der Straßenbahn. Durch die Ein­gemeindung von Ockersyaufen in den Stadtkreis Marburg wurde die Freiw. Feuerwehr von Ockershausen als 4. Zug der Wehr im Laufe des Jahres augeglie- hert. Um ein gedeihliches Arbeiten der Motorspritze zu gewährleisten, wurde am 1 April 1931 ein Alarmzug geschaffen, bestehend aus der Motorspritze und zwei Motorradfahrern. Zum Schluffe gab der Schriftführer noch einen kurzen Rückblick auf das am 21. und 22. Februar 1931 be­gangene 70jähr. Bestehen der Wehr.

Zu dem Jahresbericht betonte Kom­mandant Eckhardt, daß durch die Scklagfertigkeit der Wehr, größere Bränd verhütet worden seien. Er müffe der Wehr sein vollstes Vertrauen ausspre­chen.

Diesem schloß sich Stadtbaurat Hil­mer an, der als Dezernent des Feuer­löschwesens der Stadt Marburg erschienen war. Er müffe der Wehr im Namen der Stadt Marburg seinen Dank aussprechen für die Tüchtigkeit und Schlagfertigkeit, die tagtäglich bewiesen würden. Die Bür­gerschaft könne in jeder Hinsicht mit der Wehr zufrieden sein. *

Anschließend erstattete der Kassierer G. Otto den Kassenbericht. Nach Prü­fung desselben wurde dem Kaffierer Ent­lastung erteilt.

Im weiteren Derlauf der Generalver­sammlung überreichte der Kommandant im Namen des Kurhessischen Feuerwehr­verbandes den Kameraden Friedrich D o m s k y und August K a l e t s ch das Erinnerungszeichen für 40jährige Dienst­zeit.

Die hierauf vorgenommenen Neu­wahlen des Kommandos der Wehr er­gaben fast keine Veränderung.

1. Kommandant K. Eckhardt; Stellver­treter L. Preiß; Zugführer: Motor­spritze: Führer H. Fischer, Stellvertr. H. Baum. 1. Zug: K. R. Bamberger, Stellv. H. Werneck; 2. Zug: E. Textor, Stellv. O. Nimmrich; 3. Zug: H. Brauer, Stellv. K. Schneider; 4. Zug: H. Kleinberg, Stell­vertreter Muth. Die einzelnen Rotten wählten ihre Führer unter sich, wobei nur geringe Veränderungen ein traten.

Nach Erledigung einiger kleinerer Punkte konnte die Versammlung um 10 Uhr durch den Kommandanten ge­schloffen werden.

Es sei noch bemerkt, daß auch in die­sem Sommer, ab 1. Mai bis Ende September, die Freiw. Feuer­wehr Brandwachen im Rathaus stellen wird, sodaß die Stadt geschützt ist.

W. Sch.

Die Hebung.

Die Freiwillige Feuerwehr hielt gestern nachmittag ihre alljährliche Frühjahrsübung ab. Die Züge übten einzeln für sich. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, die Geräte einer gründlichen Prüfung »zu unterzehen, um die dabei austtetenden Mängel beseitigen zu können. Es wurde festgestellt, datz sich das Material der Freiwilligen Feuer­wehr in einem guten Zustand befindet Und zur Auswechslung einiger Schläuche erfolgen muß. Die Ausrüstung ist jetzt so, daß unsere Freiwillige Feuerwehr in ber Lage ist, eines jeden größeren Brandes Herr zu werden.

Bisher 3720 Stu-ieren-s

Bisher haben sich insgesamt 3720 Stu­dierende eingetragen, davon zur theolo- giscken Fakultät 416 Männer, 35 Frauen, Rechts- und Staatswiffenschaftlichen Fa­kultät 684 Männer, 28 Frauen, medi­zinische Fakultät 975 Männer. 175 Frauen und philosophische Fakultät 931 Männer und 526 Frauen, insgesamt 2956 Männer und 764 Frauen. Die Eintragungen dauern noch bis zum 28. April. — Im letzten Sommersemester betrüg die Zahl der Studierenden 4228.

• Von der Universität. Wie wir einem Anschlag am schwarzen Brett ent­nehmen. wirb Professor D. Dr. Ru­dolf Otto in Marburg in diesem Sommer­semester lesen: Die Idee des Sittengesehes. (Einleitung in bie Ethik als Erörterung ihrer Prinzipien, ihrer Methobe und ihres Eül- ttgkeitsanspruches). Donnerstag — Freitag 3—4 Uhr. Beginn 22. April, Landgrafen­haus Hörsaal 6.

Aus -em ©tridMaal

Das Schöffengericht verhandelte gestern gegen einen Mann aus dem Kreis Kirch­hain, welcher beschuldigt wurde, sich an einem Mädchen von 21 Jahren sittlich ver­gangen zu haben. Die Anklage gründete sich darauf, daß das Mädchen nid# geistig normal sei. Der SachverstSildige war aber der Ansicht, daß das Mädchen ganz genau wisse, was es tue. ES sei nur, wie man landläufig sage, etwas „doof", von einer geistigen Minderwertigkeit könne keine Rede sein. Darauf erfolgte die Frei­sprechung des Angeschuldigten.

In den Rachmittagsstunden wurden wei­ter gegen einen Mann, ebenfalls aus dem Kreis Kirchhain verhandelt, der einem Förster Widerstand geleistet haben sollte. Diese Verhandlung mußte ober vertagt werden, weil aus Antrag der Verteidigung noch Qfften eingezogen werden sollen, die dazu beitragen sollen, die AnschuB des Angeklagten zu beweisen. —n.

Polizeiliche Aktion in ganz Preußen bei den Kommunisten.

Von zuständiger Stelle erfahren wir, daß für ganz Preußen eine politische AktionbeikommunistschenFunk- tionären angeordnet ist, die auch in Marburg bereits durchgeführt wird.

1 vom Landgericht. Heute Mb es 45 Lahre, baß Herr Amtmann Habe» bei ber Justizverwaltung tätig ist. Arn 19. 4. 1887 trat er bei seinem Helrnatsamtsaericht Oberkaufungen m den Vorbereitungsdienst ein. Nach bestandener Prüfung im Jahre 1890 wurde a aa verjchiedenen Gerichts des

Oberlandesgerichts als Aktuar beschäftigt und am 1. 5. 1899 zum Sekretär beim Amtsge­richt in Schenklengsfeld ernannt. Er war dann in gleicher Eigenschaft bei den Amtsgerichten in Großalmerode, Oberkaufungen und Kassel tätig. Zum 1. 4. 1912 w>rde Herr Habel als Rechnungsrevisor an das Landgericht hier versetzt und am 27. 6. 1929 zum Amtmann befördert.

Im Jahre 1917 wurde ihm der Tttek „Rech­nungsrat" verliehen. Am Kriege hat er an ber West- und Ostfront als Hauptmann ber Lanbwehr teilgenommen: beim Schluffe wurde ihm der Charatter als Major der Landwehr verliehen.

* Silberne Hochzeit feiern morgen Polizeihauptwachtmeister Schnallt und Frau, geb. Schmenner.

Tagesanzeiger.

Vergnügungsanzeiger.

Dienstag, den 19. April.

(Safe Markees, Reitgasse: Ab 20 Uhr: Konzert.

Eafö Detter, Reitgasse: Ab 20 Uhr: Gfim Seidel mit seinen Jazz-Symphonikern.

Stadtkeller: „Frühling am Rhein", Kapell­meister EortiliuS.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Uhr: „Der Herr Finanzdirektor".

Kamera, Kasernenstrahe: 17 u. 20.15 Uhr: «Rasputin".

Versammlungen, Vorträge, sportliche Veranstaltungen nsw.

Musikwissenschaft! Seimnar: 20.30 Ähr, ZubilüumSbau, Arnold Mendelssohn: Kompositionsabend.

Deutsche Staatspartei: 20J0 Ähr bei Freidhof: Oeffentl. Wahlversammlung. Redner: Syecc Dir. Beckmann, Frank­furt a. M.

Mittwoch, den 20. April.

Stadtsüle, Stadtkeller und Lheate»-<L<Hä: Ab 15 Uhr: Konzert.

Das FrmiWtt Radis-MgkMw

Mittwoch, bat 20. April.

6.00: Wetterbericht. — Anschließend: Mor­gengymnastik. — 7.00: Schallvlatten-Konzert — 10.20: Schulfunk. — 12.00: Konzert der Münchener Rundfunkorchesters. — 13.00: Schallvlatten-Konzert. — 1520: Stunde be Jugend. — 17.00: Unterhaltungs-Konzert — 18.25: „Don alten Zauberbüchern", Vor­trag. — 18.50: „Rechenkniffe. Lustiges uni vorteilhaftes Rechnen", Plauderei. — 19.30: „Musikalische Grundbegriffe. Ihr Wesen uni rhre Bedeutung", Dorttag. — 20.00: Lieber- stunde. — 21.00: „Unbekanntes von B» kannten", ein Essay mit Beispielen. — 21.40: Unterhaltungs-Konzert. — 22.20: Zeitbe­richt. — 23.00: Zeitangabe, Wetterbericht, Tagesnachrichten. Sportbericht.

Letzte UtrttrtzMmetdtMMn

Frankfurt. 19. April. Im Verlauf bet heutigen Vormirtagsbörse war noch keine zu- verlässige Tendenz zu erkennen; allgemein ist bet Verlauf sehr ruhig, ba jede Anregung zur lSeschäftsbeteoung fehlt. Die Newyorker Vör< senberichtr wirken eher etwas retardierend Die Kurse sind etwas schwächer. I. E. Far< den 85%, Reichsbank 103.

Frankfurter Getveidemartt vom 18. April.

Weizen 267,50—270, Roggen 225, Som­mergerste für Brauzwecke 195—200, Hasel 166—172, Weizenmehl 39,25—40,25, Rog> gemneht 29—30, Weizenkleie 10,85—11, Roggenkleie 11—11,25, Heu 5—5,25, Wei­zen- und Roggensti-oh 4,75, Treber 12,25 dir

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