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dien und Flandin gehen nach London, k. Paris, 30. März. Havas zufolge rden Ministerpräsident T a rd i e u und anzminister Flandin am Sonntag mittag nach London reisen, am Mon- mit den englischen Minister verhan- n und am Dienstag vormittag wieder Paris sein. Was die Konferenz der
Pariser Reise Dr. Dorpmüllers.
Berlin, 29. März. Wie wir erfahren, hat sich der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahngesellschast, Dr. Dorp- müller, nach Paris begeben..Dort tritt Ende des Monats der Völkerbundsaus- schuß zusammen, der mit dem Studium der Frage beauftragt ist, wie durch Bergebung öffentlicher Arbeiten die Arbeitslosigkeit der Welt gemildert werden kann. Dr. Dorpmüller ist Vorsitzender dieses Ausschusses.
Herne teilzunehmen, gegeben.
Mc englische Einladung wird, wie wir t unterrichteter Seite erfahren, von den lüichen Stellen sympathisch begrüßt, bet Zeit und Ort der Konferenz ist noch rc Entscheidung gefallen. Wenn die tische Negierung an London denkt, so rde dagegen deutscherseits nichts einzu- Rbcn sein. Es ist möglich, daß Wie Kon- enz im Laufe der nächsten Woche zusam- ntreten wird.
Rad) dem bisherigen Stand des Mei- ngsaustausches zwischen Berlin, London b Paris hören wir, daß mit der Vor - rlcgung des Termines, der prünglich auf Ende nächster Woche an- etzt war, auf Mitte nächster Woche zu inen ist. Da der Reichskanzler für die nnteube Woche seine Dispositionen be- ts getroffen hat — der Kanzler beab- tigt bekanntlich in der nächsten Woche * " ''niasberg, Stettin und Hamburg reisen —
dürfte für Deutschland Staatssekretär von Bülow nach London fahren.
brigens wird ja auch der französische
eine französische Herrschaft über die Donauländer zu erreichen und der deutschen Du'chdrängung eine Schranke entgegen zu setzen.
Zu der wirtschaftlichen Seite des Planes bemerkt das Matt, daß das grundlegende liebel der Donaustaaten der Zusammenbruch der Wirtschaft sei. Diesem Hebel würde der Tardieu'sche Plan keineswegs Abhilfe oder Erleichterung bringen.
-Der Diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" erklärt, hinsicht-
Jn London von einer chinefisch-japanischen Einigung nichts bekannt.
London, 29. März. Die aus Schanghai kommenden japanischen Meldungen, die von einer endgültigen Vereinbarung über die Einstellung der Feindseligkeiten sprechen, können im Foreign Office nicht bestätigt werden. 2m Gegenteil wird betont, daß nach den vorliegenden Berichten die Verhandlungen sich nach wie vor sehr schwierig gestalten.
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sich der DiermSchtekonfeveuz sei alles in der Schwebe. Die deutsche und die tta- lienische Regierung wären bereit, nächste Woche Delegierte nach London zu entsenden. Aber die französische Regierung hält eine solche Konferenz für verfrüht und drängt darauf, bah sie erst nach dem Wiederzusammentritt der Genfer Ab- rüstungSkonferenz am 11. April in Genf stattfinden werde. Weder dieses Datum noch dieser Ort würde in London besonders begünstigt. Tardieu habe aber am Sonnabend und gestern deutlich M verstehen
Presse besaht sich auch heute mit dem nauplan und der Viermächtekonferenz.
„'Stmczufolge hat Macdv- ld schon seit einiger Zett eine Zu- menkunft mit Tardieu gewünscht. Zn gierungskreisen herrscht allgemein die uffassung, ein persönlicher MeinungS- Mausch zwischen den Premierministern ider Länder über die jetzige Lage in iropa werbe von größtem Werte sein, ud) nimmt man an, daß die Besprech- igcn nicht auf den Donauplan beschränkt
gegeben, daß Frankreich einer Viermä chtekonferenz nicht endgültig zustimmen werde, bevor es die Frage allein mit Groh- britann ien erörtert habe. Der Mfschub der Konferenz werde in britischen amtlichen Kreisen unzweifelhaft als enttäuschend und unbefriedigend angesehen.
*
ff. Paris, 30. März. Zn fast sämtlichen Blättern kommt die Genugtuung darüber zum Ausdruck, bah Tardieu nun doch seine Begegnung mtt Ramsah Macbonald haben wird. „Petit Paris ien" meint, man werde wahrscheinlich auch das Reparations- und das Abrüstungsproblem anschneiben. Auch die Donau frage erfordere eine ernste finanzielle Prüfung um so mehr, als anscheinend die wirtschaftliche Annäherung der Länder Mittel- und Osteuropa nicht ohne Unterstützung des französischen Kapitals durchgeführt werden könne.
»Journal" hebt hervor, die Begegnung, zu der Tardieu nach London, müsse als völlig unabhängig von derjenigen gelten, zu der Macbonald Frankreich, Deutschlaich und Italien eingelaben habe. Das Blatt spricht von der D o t - wen digkeit derfranzösisch-eng- lischen Entente-Gordiale, nämlich auch int Hinblick auf die Lausanner Konferenz. — »E re Rondelle" erwartet von der Aussprache eine Einigung.
Die Einigung in Schanghai
Widersprechende Meldungen - In London „weiß man nichts"
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ir sollte. Die britische Regierung hofft, werde möglich sein, zunächst eine onferenz der vier Großmächte nd dann eine Konferenz der onaumächteabzuhalten. Bei der sten Konferenz sollten die Grundlinien ues allgemeinen Planes vorgezeichnet erden, auf den dann die Konferenz der vnaumächte aufbauen könne. Die ringende Notwendigkeit einer schnellen rilfe werde es hoffentlich ermöglichen, ie Viermächtekonferenz bereits für die ichfte Woche einzuberufen. Diese Erklä- tng befindet sich auch in den anderen fettem. ■
„Daily S>c ralb“ schreibt: Hinter ärdieus Donauplan steht die politische
„Litauen macht sich lustig"
Paris, 29. März. „Avemr" nimmt heute erneut zum Memelkonfiikt Stellung und schreibt: Litauen macht sich über den Völkerbund und die Großmächte lustig. Bei der letzten Völkerbundstagung, so fährt das Blatt fort, habe Zaunius die Versicherung gegeben, dah sein Land keine Neuwahlen unter dem Belagerungszustand ausschreiben werde. Jetzt lasse Zaunius durch die ihm ergebenen Blätter ankündigen, dast dieser Teil seiner Versprechungen vielleicht nicht gehalten werden würde. Man spreche auch von einer möglichen Aenderung des Wahlgesetzes, um „den schädlichen Ein- fluh der politischen Parteien auszuschalten". Alles das verspreche nichts Gutes. Die bestehenden Verträge gäben den Mächten aber lüe Möglichkeit, aus dieser Sackgasse herauszukommen. Die beiden miteinander lebenden Rassen mühten die gleichen Rechte haben: die Methode dec zwangsweisen Litauisierung dürfe den deutschen Revisionisten keine Argumente liefern. Ob Mehrheit oder Minder- beit, so schließt das Blatt, die Memel- deutschen dürften nicht von enter Macht schikaniert werden, die das Gebiet nur gegen präzise Derpfiichtungen erhalten habe.
Schanghai, 29. März. Einer amtlichen japanischen Verlautbarung zufolge wurde am Dienstag eine chinesisch-japanische Vereinbarung zur endgültigen Einstellung der Feindseligkeiten erreicht. Beide Parteien haben demnach ihre Einwilligung zu den in dem vor kurzem abgefchlosienen vorläufigen Abkommen niedergelegten Bedingungen gegeben, wonach die chinesischen Truppen in ihren jetzigen Stellungen verbleiben, die Japaner sich nach der inter- nafionalen Niederlassung und die angrenzenden Straßen zurückziehen sollen und ein neutraler Ueberwachungsausschuß eingesetzt wird.
Die japanische Forderung, zeitweilig wegen der starken Truppenzahl noch einige Militärabteilungen in dem außerhalb der internationalen Niederlassung gelegenen chinesischen Gebieten belas- - sen zu dürfen, ist von den Chinesen angenommen worden. Besonders bezeichnete japanische und chinesische Flugzeuge dürfen bei den Truppenzurückziehungen als Erkundungsflugzeuge verwendet werden. Zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung in den geräumten Gebieten wird eine besondere chinesische Polizei-
~ letltn, 29. März. Wie wir erfah- , hat die deutsche Regierung im Prin- BIHibre vorläufige Zustimmung zu der — - ilatntng der englischen Regierung, an er Viermächtekonferenz über die Donau-
Die deutsche Einfuhr
Bor wichtigen Verhamdlungm des R. d. I. mit der Regierung.
Berlin, 29. März. Wie verlautet, hat sich der Präsidial- und Vorstandsbeirat für allgemeine Wirtschaftspolitik beim Reichsverband der Deutschen Industrie seit einigen Wochen eingehend mit den gegenwärtig akuten wirtschaftspolitischen Fragen beschäftigt. Der Beirat hat nunmehr ferne Beratungen in einer Zusammenfassung nieder- gelegt, auf Grund deren der Vorsitzende des Reichsverbandes, Krupp von Bohlen und Halbach, voraussichtlich m des nächsten Tagen dem Reichskanzler Dr. Brüning bestimmte Vorschläge unterbretten wird.
U a. hat man sich im Reichsverband der Deutschen Industrie eingehend mit der Frage befahl, welche Folgerungen aus dem Rückgang des deutschen Ausfuhrüberschusses zu ziehen sind. Man ist zu der Ansicht gekommen, dah die jetzige Devisenlage Deutschlands einen bestimmten Devisenbestand zur Sicherung der deutschen Ernährung, des notwendigen Rohstoffbezuges und der Verpflichtungen aus dem Kapitaldienst notwendig mache. Dieser Aufgabe vermag die jetzige • Form der Devisenbewirtschaftung jedoch nur mangelhaft zu entsprechen. Die Handelspolitik mühte daher auf das devisenpolitische Ziel der Schonung des Devisenvorrats abgestellt werden.
Es wäre eine zentrale Regelung der Einfuhr mit gleichzeitiger Festsetzung von autonomen Warenkontingenten anzustreben. Dv Mahnahmen sollten so elastisch wie möglich getroffen werden, damit eine spätere schnelle Rückbildung zur freien Wirtschaft möglich bliebe.
Am Donnerstag wird sich der Handelspolitische Ausschuh des Reichsverbandes voraussichtlich endgültig über die der Reichsregie, rung zu machenden Vorschläge schlüssig werden.
die für die weitere Entwicklung der Donaufrage von großer Bedeutung sei. — »Populaire" stellt fest, Tardieu habe, well er Deutschland ausschalten wollte, Frankreich isoliert. Es sei ihm höchstens gelungen, einen englisch-ttalienisch-deut- schen Block gegen Frankreich zu bilden.
„Echo de Pa ris" meint, es sei die Aufgabe Tardieus, Macbonald klar zu machen, dah die gegenwärtigen Pläne undurchführbar seien, wenn die Regierung von Berlin und Rom in die politische Behandlung gleichberechtigt mit den fünf Donau st aaten einträte n (!)
Zur bevorstehenden Londoner Reise Tardieus schreibt „Avenir": Der Pari- tianer Macbonald werde versuchen, Tardieu hineinzulegen, weil das in seiner Natur liegt und weil er die Franzosen verabscheue. Das werde ihm aber nicht gelingen. Die Viererkonferenz sei notwendig, denn man müsse wissen, was Deutschland und Italien beabsichtigen. Mit ein wenig gutem Willen auf beiden Seiten, in erster Linie bei "Deutschland, werde man auf eine praktische Europa-Anion zusteu- em können.
„Figaro" weist darauf hin, daß die Logik gesiegt habe, die ein Abkommen zu Zweien unerwäglich für ein Abkommen zu Vieren machte, da Frankreich und England fast sämtliche Kosten für den Wiederaufbau der Staaten zu tragen berufen sitien.
Anzeiger für (bas frühere knrheffifche) Oberheffe»
Anzeiger der amtliche» Bekanntmachungen fiir Stadt and Kreis Marburg
misterpräsident Tardieu, wie aus einer iziösen französischen Erklärung hervor- nicht persönlich an diesen Vor-
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Deutschland nimmt die Einladung an
Französisch-englische Vorbesprechung — Tardieu reist nach London
truppe gebildet, über beten Aufgaben die chinesische Regierung noch eine formelle Erklärung abzugeben hat.
Für Mittwoch ist eine neue chinesisch- s j0pautsche Besprechung festgesetzt worden, in der die für eine endgültige Regelung notwendigen Einzelheiten durchberaten werden, und zwar:
1. Die Punkte, bis zu denen die japanischen Streitkräfte zurückgezogen werden sollten,
2. Der Zeitpunkt, bis zu dem die Räumung durchgeführt sein muß,
3. Die Frage der Verwaltung der geräumten Gebiete.