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Sette 6

Oberbessische Zeitung. Marburg a. L.. Montag, den 14. März 1932

Aus der Umgegend

KretS Sranfenbtrg

Tk ersten Schneegänse.

—. Frankenberg, 12. März. Heute zogen ine ersten Schneegäns: von Süden kom­mend über unsire Gegend und erinnerten an das Nahen des Frühlings, obwohl man nach den niedergegangenen Schneefällen und bei Ansicht der reinen Winftrlandschaft eher an Winterbeginn glauben könnte.

Schon wieder Feuer.

—. Niederorke, 12. März. In der Scheune des vor Jahren nach hier von Eod- deleheim gezogenen Landwirts Huhn brach gestern morgen gegen 6 Uhr Feuer aus, das sich auf Stall und Wohnhaus ausdehnte. Die herbeigeeilte Ortsfeuerwchr konnte Herr des­selben werden. Das Wohnhaus wurde zum Teil zerstört. Di: in der Scheune befindlichen Maschinen wurden neben den Futtervorräten ein Raub der Flammen. Die Entstehungs­ursache ist noch nicht bekannt.

tret? Vtevenkvo!

Einbruch beim Landratsamt und beim Bürgermeisteramt.

OBiedenkopf, 12. März. Das Land­ratsamt und das Rathaus wurden von Spitz­buben heimgcsucht. Beim Landratsamt er­beuteten sie 34 Mark, beim Rathaus 30 Mark. Die Diebe gingen, als sie die Be­hälter nicht alle mit Schlüsseln öffnen konn­ten, mit Gewalt an die Schränke heran. Die Polizei ist eifrig an der Arbeit, die Banditen zu erwischen.

Di« Unterschlagung«» in Runzhausen.

0 Biedenkopf, 12. März. Die Höhe der von dem früheren Leiter der Raiffeisen- kasse unterschlagenen Beträge höben sich auf 30000 Mark erhöht. Mit einer solchen Summe hatte man natürlich in dem Ort und der Umgebung mcht gerechnet. Wie der Lehrer Augustin die Gelder unterschlagen hat, ist noch nicht einwandfrei geklärt, fest steht jedoch, daß er mit ziemlicher Eewandheit vorgegangen ist. In einer Versammlung wurde den Mitgliedern die Höhe der Haft­summe genannt. Man erregte sich dermaßen, daß man nach Schluß der Versammlung vor das Haus des Dorfbewohners Becker zog, wo sich der Lehrer aufhielt, und hier alle Fensterscheiben einwarf. Der Lehrer flüchtete mit Becker auf den Speicher und schrie nach Hilfe. Die alarmierte Landjägerei sorgte bann für Ruhe.

0 Biedenkopf, 13. März. Die Sitzung des Kreistages des Kreises Biedenkopf findet am 15. März nicht statt. Der Termin wird noch bekamtt gegeben.

2B allau, 14. März. Wie überall, so nimmt auch in unserer Gemeinde die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen dau­ernd zu. Dank der vorsichtigen Führung des Gemeindevorstandes waren die finanziellen Verhältnisse hier bis jetzt gut. Allmählich machen jedoch die infolge der wirtschaftlichen Not einerseits stetig sinkenden Steuereinnah­men und anderseits steigenden Ausgaben für Unterstützungen alle Voranschläge zunichte. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger beträgt z. Zt. 120, die der Krisenunterstützten I 64 und Wohlfahrtserwerbslose 38. Dazu kom­men noch die Ausgesteuerten und kleinen |

Handwerker, die teilweise keine oder nur noch ganz wenig Arbeit haben, so daß wohl 40 bis 50 Prozent der Erwerbstäti­gen Wallaus ohne Arbeit sl'nd. Im Rahmen der Pflichtarbfit konnten verschiedene Arbeiten (Teilkarmlisation, Wegeaushe'srrun- gen usw.i erledigt werden. Wenn die Hessen- Nassauische Brandoersicherungsanstalt einen entsprechenden Zuschuß gewährt, soll auf die­selbe Weise der Bau et'nes HochWasser­behälters im Achelsbach. der zur Gewähr­leistung einer sicheren Feuerlöschung notig ist, in Angriff genommen werden. Vorläufig ist allerdings nur ein Darlehen bewilligt worden. Die Versicherungsanstalt will nur zur An­schaffung einer Motorspritze einen Zuschuß ge­währen. Unsere Gemeindevertrefimg ist je­doch der Ansicht, daß der Bau eines Hoch­wasserbehälters zweckmäßiger ist.

Aus dem elegerland

Wahlunruhen in Siegen.

Siegen, 12. Mürz. 3m Anschlich an einen Ä^sseukuirdgebungSKug der M fernen Front kam es heute nachmittag auf dem Marktplatz zu kommunistischen An­sammlungen. Da die Meng« der 2ftxf« forderung der Polizei, die Straße freizu­zumachen, nicht nachkam, sondern auf die Polizeibeamten Schüsse abgab und sie mit schweren Steinen bewarf, machten die Beamten vom Gummiknüppel Gebrauch und erwiderten das Feuer. Dabei wurde ein 44 Jahre alter verheirateter' Mann, offenbar ein der K. P. D. nahestehenoer Teilnehmer, durch einen Schuß getötet.

Hessen Nassau und Nachbargebiete

3m politischen Streit den eigenen Bruder niedergestochen.

Wetzlar, 12. März. Am Freitag abend kam es in Aßlar (Kreis Wetzlar) vor dem Rathaus zwischen zwei politischen Gegnern zu einem bedauerlichen Vorfall. Der 27jährige Karl Heinz, Angehöriger der NSDAP., wurde von seinem jüngeren Bruder, der Mitglied des Reichsbanners ist, im Verlauf einer polifischen Ausein­andersetzung durch einen Messerstich so schwer verletzt, daß er in lebensgefähr­lichem Zustand ins Krankenhaus eingelie­fert werden mußte.

Eine neue Straße zur Wasserkuppe.

Wüstensachsen (Rhön), 12. März. Wegen des sich steigernden Verkehrs nach der Wasierkuppe, besonders zur Zeit der Rhön-Segelflüge, ist geplant, eine neue Zugangsstraße von Abtsroda aus zu er­bauen. Diese soll eine Länge von etwa 3 Kilometer haben und den Weg, der jetzt nur von Wüstensachsen aus unter Be­nutzung der Straße Lütter—Gersfeld— Bischofsheim zur Wasierkuppe führt, wesentlich abkürzen. Der neue Straßenbau­plan hat die Unterstützung der zuständigen Stellen gefunden und soll verwirklicht werden, sobald die Finanzierung ge­sichert ist.

Schwere Bluttat in Eschersheim.

Frankfurt a M., 12. März. Sonn­abend vormittag gegen 15 Uhr ereignete sich in Eschersheim, einem Vorort Frank­furts, eine schwere Bluttat. Der 24jährige Lackierer Heinrich Müller lebte mit seiber 25jährigen Frau Elisabeth sehr schlecht, so daß sie zeitweise sogar getrennt lebten. Sonnabend mittag kam er mit seiner Frau im Keller wieder in Streit, der im Haus- fuhr davon. Da er fast mittellos ist, dürfte Mann ein Messer und versetzte der Frau einen Stich in den Hals, der die Schlag­

ader verletzte und eine 6 bis 8 Zentimeter tiefe Wunde verursachte. Die Frau kam in bedenklichem Zustande ins Kranken­haus. Der Täter nahm sein Fahrrad und uhr davon. Da er fast mittellos ist, dürfte er wohl nicht sehr weit kommen.

ein Wort zur Ausk'üniiw!

In seiner Entgegnung auf einen Aufsatz des Herrn Landwirtschaftsrat Winter-Kirch­hain in Nr. 51 vom 1. März dieser Zeitung erwähnt Herr Landwitt Hohl-Erksdorf u. a. auch die Unterredung, die ich m meiner Eigenschaft als landwirtschaftlicher Sachver­ständiger des Kalichndikats mit ihm gehabt habe. Hierzu habe ich folgendes zu bemer­ken:

Die gegen die Kalidüngung gerichtete Ak- tion im Kreise Kirchhain, von der ich außer­halb des Kreises erfuhr, gab mir Veran­lassung, mich mit Herrn H., als den Urheber derselben, in Verbindung zu setzen, um von ihm die Gründe feines Vorgehens zu erfah­ren. Leider mußte ich feststellen, daß sich H. hierbei gestützt bat auf Angaben einer Zeitung über Rohsalzgewinnung, die er auf das erst durch einen kostspieligen fabrikatori­schen Prozeß hergestellte 40er Kalidüngesalz bezog. Auch war H. nicht darüber unter­richtet, daß der Kainit (12 Prozent), der den in dem angezogenen Artikel genannten Erzeugungskosten zugrunde gelegt war (Roh­salz), vom Syndikat den Abnehmern nur mit 581/» Pf. je Ztr. lose ab Werk berechnet wird. Ebenso war es Herrn H. nicht be­kannt, daß der Preisinder für die Kali­düngesalze im Durchschnitt heute nur noch 94 bis 95 beträgt, wenn man die Preise von 1913 = 100 setzt. Er zeigte sich weiterhin trotz unserer vielen Veröffentlichungen nicht darüber informiert, daß die deutschen Kali­salze auf Grund des Reichskaligesetzes nach dem Auslande nicht billiger verkauft werden als im Inlands. Ferner hatte H. sich nicht klargemacht, von welcher Tragweite der Ver­lust des Weltmonopols, der durch die An­eignung der elsässischen Kaliwerke seitens

(Nachdruck »ertöten!)

ßwwff M

Roman von Johannes Hollstein.

SonieBune

Der frischfröhliche Mann, dessen Art so absolut gegensätzlich zu der ihres Gatten wirkte, gefiel ihr ausgezeichnet.

„Sie waren neugierig Herr Inspektor?" sagte ste lächelnd, als sie neben ihm her­schritt. „Auf mich?"

„Allerdings; Ich sagte mit, wenn Mills Schwester dem hübschen Bengel.. . . dem Will, einigermaßen ähnlich ist dann muß unser East ein . . . verzeihen Sie.. . . bild­hübscher Kerl sein."

Die Baronin lachte hell auf.

,^ch habe nicht gedacht, daß man mich ratt Komplimenten empfängt.

„Komplimente . . . Gott nein ... ein paar nette Worte, die aus dem Herzen kommen... das find noch lange keine Komplimente."

Sie verließen den Bahnhof, und der In­spektor half der Baronin in den Wagen. Lanke grüßte ehrfurchtsvoll.

Hellmer nahm Alida gegenüber Platz.

. »Sie gestatten doch, gnädige Frau, daß rch mich Ihnen gegenüber plaziere, oder wünschen Sie, daß ich den Dock verschönern helfe."

„Nein, nein! Wir werden uns recht nett unterhalten, hoffe ich. Sie sollen mir von Rosenburg erzählen. Papa ist riesig er­freut über Will. Ich freue mich mit ihm."

„5br Herr Vater hat da auch allen Grund! Alle Achtung vor Will! Er hat scharfe Augen, der Junge. Hat auch einen enorm tüchtigen Helfer ... in dem Schaff. ?an8- ®ei hat eigentlich erst den Stein ms Rollen gebracht, daß der Brucks ging. , ^ht letzt, da wir 50 Reichswehrsolda-

i“, °en Erntearbeiten hier Haden, etwas lebhaft zu, aber wir haben Ihnen zwei der schönsten Zimmer nach dem Gar­ten zu etngeraumt Es ist ein hübschen

Balkon mit dabei. Da können Sie nach Herzenslust ausspannen."

Alida seufzte. „Das will ich auch, Herr Inspektor."

Der Wagen fuhr auf Rosenburg ein.

Willfried kam rasch die Stufen des Her­renhauses - herunter und umarmte seine Schwester.

„Herzlich willkommen, Lida!"

Die Augen der Geschwister begegneten sich.

„Du mußt mich schon eine Weile behal­ten, Will!" sagte die Schwester. „Du weißt doch . . . Vater hat dir doch geschrie­ben, warum ich komme."

„Ich weiß. Lida . . . nimm mirs nicht übel. . . ich freue mich, daß du dich endlich zu dem Entschluß durchgerungen hast."

Sie nickte herzhaft und sagte fest: „Meine Heirat ... du, ich schäm' mich fast darüber! Es war eine große Dummheit."

Willfried lächelte leicht. „Die . . . Eitel­keit ... die hat die Heirat veranlaßt. Aber kein Wort mehr darüber, Schwesterherz . . was war, ist vergessen. Papa wird alles in Ordnung bringen. Du wirst versuchen dir dein Leben neu aufzubauen! Nicht wahr, Lida?"

„3a!“ antwortete sie fest. „Ich muß dir schon dankbar sein, daß du mit den In­spektor sandtest! Ein. . . ganz vorzüglicher Mensch. Der Humor hat mir wohlgeian. Du bist mit ihm gut befreundet?"

„Jawohl, das bin ich! Hellmer ist ein tadelloser Junge. Der reißt mit seiner Stimmung ganz Rosenburg mit! Ich wußte, daß du keine Ausnahme machen würdest. Aber jetzt komm' ... ich habe einen kleinen Imbiß zubereiten lassen. Jetzt will ich dich erst einmal der Mamsell und Fräulein Else, die unserem Hauswesen so musterhaft vorstehen, vorstellen."

Sie schritten nach der Küche.

Willfried stellte vor und und freute sich, daß der Kontakt gleich hergestellt war.

L-a wechselte mit Frau Rosellen und Else yerzliche Worte.

Else brachte sie dann auf ihre Zimmer.

Licht und weit waren sie.

„Sonne! Sonne!" reckte sich die junge Frau. „Sie können sich denken, Fräulein Else, wie ich sie brauche."

Else entgegnete freundlich: „Ich verstehe Sie, gnädige Frau. Ich bin auch aus der Großstadt hergekomrnen. Sie wissen veil­leicht, daß mein Vater hier ist . . . und ich fügle mich jetzt erst glücklich und zufrie­den."

„Ich glaube es!“

Sie speiste mit Willfried und dem In­spektor zusammen.

Im Lause des Gesprächs sagte Willfried zu der Schwester: „Du . . . übrigens, wir werden dich umtaufen, Lida! Hellmer hat mir verraten . . .

„Bist du gleich still!" warf Eothe ein. Eine leichte Verlogenheit wat auf seinen Zügen.

„Was denn? Was denn? Immer aus- teden lassen, Herr Inspektor! Ich bin sehr neugierig!“

„Also . . . Hellmer, erröte nicht wie ein junges Mädchen . . . dem Hellmer gefällt dein Vorname nicht."

„Aber Will!"

»jawohl! Er hat gesagt. . . Alida . . . br. . . so beißt allenfalls ein Pferd, aber nicht eine hübsche Frau."

Die Baronin lachte, daß ihr die Tränen kamen.

,Zch muß um Absolution bitten, Frau Baronin!" sagte Hellmer zerknirscht. „Ich habe . . . meine Meinung geändert. Mir gefällt . . . jetzt Alida besonders gut.“

„So, wie kommt das?“

„Daran find Sie selber schuld, gnädige Frau. Ich habe wieder feststellen müssen, einer schönen Frau steht alles . . . auch der Name, wie et auch gewählt sein mag."

„Wie wollten Sie mich denn umtau­fen?“

„Rücke raus mit deinen Vorschlägen!“ sagte Willfried lächelnd.

„Werde mich hüten! Ich weiß ja keinen schönen Namen!"

Nr. 62

Industrie geworden ist. Eine Aufklärung nerseits sit also zweifellos am Platze ***’ wesen. — Bei dieser Gelegenheit mache Piil noch auf die amtliche Mitteilung des kommifsars für die Preisüberwachung Presse aufmerksam, die besagt, daß U ÖlriifienA 'Ts.-._

wichtiger ■ Schloßberg.

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Der von Herrn H. tn ferner Entgegm». vertretenen Ansicht, der Nährstofi Kali küm,, am ersten entbehrt werden, steht das bekamn- Gesetz vorn Minimum entgegen, wonach an. Nährstoffe für die Pflanzen gleich wichtig finb und der Mangel an einem Nährstofi, QW sehen von Wachstumsstörungen, eine m~,_

Selbsthilfe kann gerade m der heutigen Zeit am wenigsten verantwortet werden und muß ju schweren Schädigungen der Landwirtichgfi führen. Dr. Asdonk.

Prüfung der Düngemittelpreise der Dün'ä^ syndikate durch den Reichskommissar E Preisüberwachung ergeben hat, daß für l“; laufende Düngesaison eine Preissenkung ni& erfolgen kann". w

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Brieftaften der Schriftleitung.

R. B., hier. Auf die Ausführungen „Sachliche Kritik?“ ausführlich zu ant- Worten, lohnt sich nicht, da in dem Artikel in der gleichen und wiederum von Irina Sachkenntnis getrübten Weise „Kritik" an dem Projekt geübt wird. Wenn die Zeitung jetzt schreibt, „daß das einzige sachliche Argu­ment, das sich gegen die Ausführungen des Projekts in der heurigen Zeit anführen läßt, von uns in unsachlicher Weile angegriffen wird“ so bestätigt sie aufs neue ihre letzte Begründung, die nicht allein von uns, sondern auch von Oberbügerrmeister Müller in öffent­licher Sitzung als „Unsinn“ bezeichnet wor- den ist. Denn was ist es anders, wenn man seinen Lesern (unbewußt oder bewußt), weis- machen will, daß „die Autostraße zum Schloß, berg geplant ist, um das Schloß-Eafö besser verpachten zu können?“ Und ist es nicht bezeichnend für die Qualität dieses Artikels, wenn man dann wieder über den Zweck bei Straße folgende Sätze lesen kann: „WiM? Keineswegs etwa zur Belebung des Besuchs des Schloß-Cafes („das einzige sachliche Ar- gumenr hat man hier also fallen lassen!), auch nicht zur Bewältigung des Verkehrs bei etwaigen Festspielen, sondern einzig, um den autofahrenden Fremden den Anblick der All- stadt zu erfparen . . . Das sind so einige Stilproben aus einer „Kritik“, auf Ine mritc

einzugehen, sich vollständig erübrig. — Un­sere Stellungnahme zu dem Projeki der Auto- straße zum Schloßberg ist wohl hinreichend bekannt. Wir halten zur Zeit, wo Ba» tätigfeit und Fremdenverkehr fast ruhen, bt» Bau der Auto-Umgehungsstraße für vici

viützu jöbere iLlisck gleiche »er d gnita eg en ei feiten tn« t Itr <n beider dercha . in Se ■ vch r

3rübi< Mn' Ansttz tafsr K 1

„Warum gefiel Ihnen denn Ali nicht?“

„Das, gnädige Frau, will ich Ihn nicht verbergen. Also ... ich bin vor zeh Jahren, als ich Will noch nicht kannte, ein einziges Mal im Leben auf dem Renn--

platz gewesen.“ J

„Und da gab es ein Pferd, das HW Alida?“ 5

„Ja!“ J

„Und Sie haben auf das Pferd gesetzt!

„3a!"

„Und es Hai verloren?" s

„Nein, gewonnen!“ >

„Ja . . . aber . . .!“ i

„Denken Sie gnädige Frau! Allda ge- wann und ich kriegte für meinen Zehn­markschein über dreihundert Mark ausbe- zahlt."

„Und da waren Sie nicht froh?"

„Nein . . . denn ... im Gedränge W ein fixer Junge meinen ganzen Mammon und was, ich so noch in meiner Vrieftasift trug, geklaut. Ich stand buchstäblich obrt einen Groschen in der Untergrundbahn. Stimmung . . . das werden Sie verstehen, gnädige Frau, und werden auch begreifen, 1 daß ich gegen den Namen . . . Alida ur> I sprünglich etwas hatte.“ |

„Sehr begreife ich das! Aber . . . aber . . . wie find Sie denn ohne Geld n Hause gekommen?"

„Das war nicht schwer. In Berlin ft» ich ein Stück zu Fuß gegangen und haft einen Eid abgelegt, nie wieder auf ft" Rennplatz zu gehen. Der Dieb war übsi' gens anständig! Er hat mir die Vries' fasche mit den Papieren und fünfzig Man wieder zugeschickt."

„Mehr hast du vermutlich auch nicht f der Brieftasche gehabt . . . außer deines Gewinn!

„Nein, es waren bloß 30 Mark!“

„Das ist ja bald 100 Prozent VerzE fang! Da hat sich der Rennplatzbesuch gelohn.“

„Na, ja . . . nach ein paar Tagen daarn ich auch milder."

(Fortsetzung folgt.)

Mr-’Sü Hiaa prüft et» 0

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gelhaste Wirkung der ubngen Nährstofi- ’S also eine wirtschaftliche Schädigung für her Landwirt zur Folge bat H. hätte m. E. m c

daran getan, sich über die obigen 3» <

sammenhönge vorher zu informieren. (Ent;

vo-n falschen Voraussetzungen ausgehend- ELftr frrtm nprnhe trt bßT beiltinm