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Oftafrika als -rutsche Kolonie /

Die koloniale Frage gewinnt erfreulicher­weise im deutschen Volke immer mehr Freunde, die begreifen, daß die koloniale gduilblüge ebenso unhaltbar ist, wie das Ver­sailler Diktat selbst, in dem lie steht. Aber auch bei den Feindbundstaaten greift allmäh­lich die Erkenntnis um sich, daß man ein Volk wie das deutsche nicht auf die Dauer vom Kolonialbesitz abschließen kann.

Unter den Kolonien, die auch von deutscher geite immer wieder verlangt werden, steht das alte T e u t s ch - O st a f r i k a an erster Stelle. Heute führt es freilich den Namen Tan- aanoika-Territorium; denn die Engländer, die "ts als Mandatare verwalten, wollten den tat- sacklicken Raub der deutschen Kolonie nicht zu deutlich merkbar werden lassen und wählten aus diesem Grunde einen neuen Namen.

Don den Gegnern des KoloninlgTdankens m Deutschland wird immer wieder geltend ge­macht, da; Kolonien für Deun^land untrag­bar seien, da sie große Zuschüsse erforderten. Mele dieser Gegner würden zweifellos zu be­kehren fein, wenn sie annehmen könnten, daß Kolonien nicht nur keine PuW'iTe kosten, sondern sogar Gewinne einbringen.

im kolonialwirtfchaftlichen Ausschuß von dem bekannten Bevölkerungspolitiker Geh. Rat Geo Schmidt, darauf hingewiesen, daß tn den ostasrikanischen Hochländern noch Tausende deutscher Familien mit einem Kapital von unter 6000 Mark seinschließlich der Reise­kosten) unter günstigen Bedingungen angesie- belt werden können. Sollte das Land wieder deutsch werden, so bedeutet das also eine Entlastung der Arbeitslosenfürsorge um einige 10 000 Menschen, ja noch mehr, eine erheb­liche Belebung des Arbeits- und Warenmark­tes und der Ausfuhr, die ja die Deutschen mit der gleichen Selbstverständlichkeit die ihnen bekannten deutschen Fabrikate bevorzugen werden, mit welcher der Engländer seine eng­lischen Zigaretten raucht, seine Cadburry- Schokolade ißt und seine sonstigen britischen Erzeugnisse verarbeitet.

Es dürfte also keinem Zweifel unterliegen, daß auch Ostafrika als deutsche Kolonie oder sogar nur als deutsches Mandatsgebiet unse­rem Volke von ungeheurem Nutzen sein wird, ohne daß wir erst übergroße Ausgaben dafür

Bon Horst Vankrat-Darrsfalam

aufbringen müssen. Allerdings muß eines festgehalten werden: Kolonialländer sind Agrarländer, und es ist vollkommen unmög­lich. in ihnen mit den heutigen deutschen Steuer» und Regierungsmethoden arbeiten zu wollen. Gewiß bringen die Eingeborenen Astafrikas erhebliche Steuersummen auf, aber den Hauptanteil trägt doch der Europäer, wenn auch nur in Form der Zölle, die jetzt bis zu 300 v. H- gestuft sind.

Da die Eingeborenen uns Deutsche gern als Herren des Mandatsgebietes sehen würden, darüber gab das Auftreten ihrer Abgesandten in London deutliche Antwort, als es sich darum handelte, ob England die alte deutsche Kolonie annektieren wolle. Dieser britische Wunsch sand allgemeine Ablehnung bei den Eingeborenen, die ja auch untereinander Deutsche und Engländer mit den bei^ ihnen zum Sprichwort gewordenen Sätzen zu ver­gleichen oftegen: „Der Engländer hat einen guten Mund, aber ein böses Herz: der Deutsche hat einen bösen Mund, aber ein gutes Herz." oor dem Umzug.

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Es stimmt a’^rbinqs. gerade bei Cftnfriftü. daß England hier in Forme» von Anleihen Feld zuzahlt und daß die derzeitige Regierung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht auskommt. Bedenkt man aber, daß die alte deutsche Kolonie bereits vor dem Kriege mit Ausnahme der Kosten für die Schutztruppe keinerlei Zuschüsse erforderte, so erscheint es sehr unglaubhaft, daß jetzt die Einnahmen nicht mehr reichen sollen, um den Etat zu decken. Hat doch der Krieg, trotz der dabei erfolgten Verwüstungen einzelner Pflanzun­gen, im allgemeinen das Land sehr viel wei- fcr gebracht. So wurde 1916 die Verbindungs­bahn nach Kenya gebaut, so wurden Auto­straßen angelegt, die sich vom militärischen Standpunkt aus lohnten, die aber sonst immer enge Wege geblieben wären, auf denen zur Not einer der üblichen Einradwagen verkeh­ren konnte, aber kein anderes Fahrzeug.

Um zu verftehen, warum Tanganyika jetzt nicht mehr mit seinen Mitteln auskommen kann, obwohl die Zölle, Steuern und fonftigen Abgaben ständig erhöht werden, mutz man sich die Politik der britischen Mandatsbehörden einmal genauer an sehen.

Dazu ist festzustellen, datz England gegebe­nenfalls Einnahmen aus dem Mandatsgebiet nicht für sich verwenden darf, sondern sie nach den Bestimmungen des Völkerbundes wieder im Mandatsgebiet verwenden muß. Das aPein erklärt schon sehr viel. Außerdem aber liegt die britif*e Kronkolonie Kenya unmittelbar nordlick der alten deutschen Kolonie, i*-1- ^en Mombasa dickt bei Tanga, dem nördlichen Hosen des alten Deutsch-Ostafrika. Begreif­licherweise hat die britische Verwaltung nur ein geringes Interesse, in einem Gebiete Ge­winne zu erzielen, aus dem sie für das Mut­terland nichts herausholen kann. Deshalb hat man die Bahntarste z.B. so eingerichtet, datz Frachten vom Kilimändjaro im Tanqanyika- yebiet nach Mombasa in Kenya etwa die Hälfte von dem kosten, was man nach dem

nur halb so weit entfernten Tanganyika-Hafen

Tanga bezahlen mutz. Diese Gebührensenkung

j, Tanga befahlen mutz, -titele toeou nren 1 en Rung SHlfA Seht zu Lasten der Tanganyika-Bahnen, die •f* ? 8 i ous diese Weise nicht nur ihre Frachten ver- Ut saß » Heren- sondern sogar auf der Zweigbahn nach

kosten, arbeiten müssen.

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S matt- Kxnya bin unter Tarif, einzelne Kenner der Enfuttfi I Serhältniffe bekannten sogar unter Selbst-

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Aebnlich verhalt es sich auf allen anderen Gebieten. Um möalichst viel Geld, wenigstens auf mittelbarem Wege, aus dem Mandatsge­biet herausholen zu können, wurde die Zahl der Beamtenstellen weit über das notwendige Maß vergrößert, so datz jetzt m dem Gebiet der alten deutschen Kolonie ohne das von den Belgiern geraubte Ruanda und Urundi etwa fünfmal soviel Beamte tätig sind wie unter der deutschen Verwaltung vor Dem Kriege. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß der Eng­länder Kolonisation ganz anders auffaßt als der Deutsche und daß z. B. für das große Ge­biet der Scklaikrankheitserforicvung. das vor dem Kriege, zahlreiche deutsche Aerzte beschäf­tigte, von feiten der Regierung nicht ein ein­ziger befchäftigt wird. Nicht anders ist die Laae auf den anderen Verwaltunosoem»ten, so baß diese fünffache Beamtenzahl sich heute nur auf den eigentlichen Vermaltungs- und Cvbnunasbienft erstreckt, der Damit acht- bis zehnmal fo stark besetzt fein dürfte wie in der Dorkriegszeit. Dabei beziehen die britischen Beamten Gehälter, die ein VieN^es der deustcken betragen. Eine britische Zeitung, die Samoa Times, nannte k>"rllich folgende Ver- Sleichszahlen: Der Oberri hier, der in deutscher Zeit mit 12 300 Rupien bezahlt wurde, erhält jetzt 40 000, die Distriktschefs sind von 7300 in deutscher 3eit auf 14 400 und die Bezirksamt­männer gar von 8300 auf 27 000 aefticaen. Da­bei bleibt beachten, daß in der Vorkriegszeit die Mi;nie nur den Wert von 1,33 Mark gatte, während sie jetzt mit 2 Mark bezahlt wird! Tiefe Hohen Gehälter wären noch zu begreifen, wenn sie in allen übrigen britischen Kolonien üblich wären. Das ist aber nicht der Fall. In der unmittelbar in Tanganyika angrenzenden Kenya-Kolonie betragen die Gehälter durch­schnittlich nur ein Drittel der in Tanganyika gezahlten Summen, obgleich in klimatischer und sonstiger Hinsicht zwischen beiden Ländern keine Unterschiede bestehen.

Das wenige hier Gezeigte genügt, um zu erklären, warum England aus dem Mandats­gebiet keine unmittelbaren Gewinne (mit Ausnahme der Zinsen für die Tanganyika- Anleihes herausholen kann und will und mit den vorhandenen Mitteln nicht auskommt.

Gelangt das Land einmal in unsere Hände, dann kann es sehr wohl in kurzer Zeit emporblühen und, ohne vorher wesentliche Kosten zu verursachen, bald seinem euro­päischen Mutterstaate reichen Gewinn drin­gen, auch wenn keine unmittelbaren Gelder an die Reichskasse gehen. Erst kürzlich wurde

Kölns neuestes Gotteshaus

Der neue Kölner Kirchenbau von Professor Böhm.

Die Zeit im Witz

Späße, nicht ersonnen, sondern geboren! Der China-Konflikt.

In Genf fragt ein Zeitungsmann wäh­rend der Tagung der Abrüstungs-Konfe­renz einen der chinesischen Delegierten: „Bitte, Miste LuTi, wie denken Sie über die weitere Entwicklung des japanisch­chinesischen Konflikts?"

Der chinesische Diplomat sah den Re­porter lange schweigend an. Dann meinte er: „Lasten Sie mich doch in Frieden?"

Der Automobilist.

Der Amtsrichter einer kleinen Stadt, der häufig auch über Berstötze gegen die 93er» kehrsordnung und andere „Untaten" von Automobilisten zu urteilen hat, kaufte sich ein Auto, mit dem er häufig schlecht und recht durch die Gegend zuckelte: mehr schlecht als recht . ..

Eines Tages kommt der Richter wieder mit gebrochenen (Kot-)Flügeln nach Hause. Sagt sein Freund zu ihm: „Fährst du eigentlich gern Auto?" — „Gewiß!" ant­wortet der Richter. „Tja," meint da der Freund, „warum lernst du es dann nicht?"

Berühmtheiten...

Zwei sogenannte „Sterne der Lein­wand", gewohnt, ihre Namen auf den Kinoplakäten an erster Stelle in Riefen- buchftaben gedruckt zu sehen, haben ein­ander lieben gelernt und wollen heiraten. Aber zur Hochzeit kam es nicht mehr — sie konnten sich nicht einig darüber werden, westen Name auf der Hochzeitsanzeige zu­erst stehen soll.

Schafhirt und Millionär.

Schafhirt und Millionär — das ist ge­wiß nicht alltäglich. Dieser millionen­schwere Hirt lebt in dem schweizerischen Otte Bivio. Diesem Hirten, einem noch jungen Menschen, fiel durch den Tod eines reichen Verwandten, der im Ausland ge­lebt hatte, eine Millionenerbschaft zu. 3m letzten Sommer hat der nunmehrige Mil­lionär noch die Schafe seiner Gemeinde gehütet, eine Tätigkeit, die er im kom­menden Sommer bestimmt nicht mehr aus­üben wird, denn Millionär und Schafhirt, dab geht doch wirklich nicht. Die Roman- ttk ist auch in unserer Zeit noch nicht aus­gestorben.

Mtt bleibt seinem Mn Seren treu

Einen interestanten Beitrag zum Pro­blem der Hundeseele liefert ein Vorfall in der irischen Stadt Crook. Dort starb vor einigen Monaten eine Marineoffizier, an dem sein Englischer Setter „Shot" mit geradezu rührender Treue hing. Um etwaigen „Zwischenfällen" bei der Be­erdigung vorzubeugen, schloß man das Tier den ganzen Tag der Beisetzung über in einem Zimmer ein. Am nächsten Morgen ließ man es wieder frei. Kurze Zeit darauf war „Shot" verschwunden. Als man ihn fand, lag er auf dem Grabe seines Herrn, quer über den Hügel hingestreckt. Es bleibt vollkommen rätselhaft, wie der Hund ahnen konnte, datz man die Leiche seines Herrn hierher getragen und wie er auf dem Friedhof das richtige Grab hat finden können. „Shot" ließ sich dann, ohne Wider­stand zu leisten, nach Hause führen: doch seitdem begibt er sich jeden Morgen, mag es regnen oder die Sonne scheinen, warm oder kalt sein, zum Friedhof, um am Grabe

Sunil und WWniümft

--- Englische Goethe-Ehrung. Die im Lon­doner Cambridgetheater im Rahmen der Goethe-Hundertjahrfeier vom Aachener Stadt­theater gegebene Sonderaufführung des „Ur- faust" gestaltete sich zu einem künstlerischen Ereignis ersten Ranges. Der deutsche Ge- schäststräger, Botschaftsrat Graf Bern- storff, mit dem Stab der deutschen Bot­schaft, zahlreiche Mitglieder des Diplomati­schen Korps, der Londoner Gesellschaft,, des künstlerischen Lebens Londons, der englischen Presse und der Deutschen Kolonie wohnten der Vorstellung bei. Die englische Presse würdigt das (Ereignis eingehend.

. „Wunder um Verdun". Erstaufführung im Frankfurter Neuen Theater. Ein inter­essanter Theaterabend, und, um es vorweg­zunehmen, ein sehr erfolgreicher, wie der un­gewöhnlich starke Beifall nach <yaLen des Vorhanges bewies. Hans Chlumberg, der durch einen tragischen Unglücksfakl uns im frühen Mannesalter entrißene österreichische Dichter, schildert in zehn Bildern, wie 25 Jahre nach dem Weltkrieg die in einem Mas­sengrab vereinten deutschen und französischen Krieger aus ihrer Gruft auferstehen, um ihren allen Platz im Sehen wieder einzuneymen. Die Auferstandenen finden aber sowohl bei ihren Familien, als auch beim Völkerbund, der mit der Regelung bieier Frage beauftragt wird, eine so abschreckende Aufnahme, daß sie bestürzt ihre alten Grabstätten wieder aufsuchen, am die Weltordnung nicht weiter

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Der Raubmörder Franz Leithgroeb, der nach seiner Verhaftung in Linz zugab, seit 1910 nicht weniger als 11 Frauenmorde verübt zu haben.

seines Herrn die Totenwache zu halten. Abends kehrt er von selbst ins Haus zuruck. —Ob es je gelingen wird, die Vorgänge in der Seele des treuen Tieres zu ent- rätseln?

2000 Jahre alter Einbaum gefunden.

3m Höllengrundsee bei Meletth (Grenz­mark Posen-Westpreußen) geriet Fr chern em Einbaum in die Netze, der nur unter großer Mühe unversehrt geborgen werden konnte. Der eichene Einbaum hat eine Länge von 4 65 Metern und ist 82 Zentimeter breit; der Boden ist ganz, die Bordwände smd bis zu einer Höhe von 20 Zentimetern erhal­ten Das Alter des Einbaumes schätzt man auf" 1500 bis 2000 Jahre. Es liegt dtö Annahme nahe, daß der Einbaum von den m dieser Gegend ansässig gewesenen Burgundern beim Verlassen der Heimat versentt wor­den sit.

Neue Meerestiefe i« der Karibischen See.

Ein amerikanisches Unterseeboot ermit­telte kürzlich während einer Kreuzfahrt in der Karibischen See eine neue Tiefe von 8000 Metern. Damit ist der Misten- schäft erneut eine Handhabe für die Be- stimmung des Ursprungs der vielen Erd- beben in Mittelamerika gegeben. Man ermittelte diese Tiefe fast genau an der­selben Stelle, wo das Erdbeben, das San­tiago da Euba heimsuchte, seinen Ur­sprung haben mutz. Die bisher größte Tiefe die gemesten wurde, betrug 7200 Meter. Ein holländischer Wissenschaftler, der sich an Bord des Unterseebootes be­findet, glaubt, datz man es mit einer lln- terwasterregion zu tun hat, die nach innen zusammenfällt. - -

Zwölf Mark für eine — Kuh.

Daß die Landwirte für ihre Eweugni'ie denkbar schlecht bezahlt werden, ist allgemein bekannt. Ein typisches Beispiel dafür bat sich in einem sächsischen Orte ereignet. Em Bauer verkaufte.eine Kuh normalen Ee- wichts an einen Händler für 12 Mark, der veräußerte sie an einen Eroßschlächter weiter für 17 Mark; letzterer ließ die Kuh nach Leimig befördern; die Transportkosten hier­für beliefen sich auf 29 Mark, d. h die für 12 Mark verkaufte Kuh hatte ihren Preis be­reits vervierfacht. Kamen noch 46 Mark Tut Schlachthofgebühren, Schlachtsteuer, Schlacht- Versicherung und bergt hmzu, so daß die Kuh jetzt auf 92 Mark, also das Achtfache des Erzeugerpreises zu stehen kam. Hier sollte der Preiskommissar einmal emgretfen.

Verlag Dr. E. tzttzeroth.

Hauvtschrlstleiter und verantwortlich für Po- | litt! und Feuilleton: Dr. Ern st S ch e II et; für Kommunalpolitik, Provinz und Lokales

I Lothar Schneider, fämtlick tn Marburg.

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zu stören. Hellmer hatte persönlich die Re- gie in die Hand genommen und un eritufct von seinem ganzen Personal ganz Außerge­wöhnliches geleistet. Die ausgezeichneten Büh­nenbilder von Hermann Koch waren ttzm eine wirksame Unterstützung.

Ist der Palast der Odysseus gefunden?

Die jüngsten Ausgrabungen der britischen Arckäologischen Schule in Athen, bie unter Lei­tung ihres Direktors Heuriley geführt wur­den begegnen in der wissenschaftlichen Welt großem Interesse. Bon besonderer Bedeutung hält man die Auffindung mykenischer Reste, meistens Töpferarbeiten, im Norden der an.el. Don ihnen dürften die bei Pelikata au&gegra* benen aus dem 13. Jahrhundert vor Ehrts.us stammen, während die übrigen jüngeren Datums sind, immerhin aber noch auf em Alter von drei Jahrtausenden zurückblicken können. Besonders interessant ist die -Tatsache, daß die Trunbe von Pelikata au? die troja­

nischen Krieges zurückgehen, und da man sie zwischen den Ruinen alter Steinhäuser fand, in deren Nähe fick noch die schwachen lieber« refte einer alter Ringmauer nachweisen lassen, alaubt man in Fachkreisen, in den Steintrüm« mern die letzten Reste des Palastes des Odysseus vor sich zu haben. Die Funde bei Dosis dagegen stammen aus der Zeit nach dem troianifdien Kriege, wahrscheinlich aus Hohlen­gräbern. die aber erst teilweise freigelegt wor­den sind Die Ausgrabungen, die fortgesetzt werden, lassen noch manche bedeutungsvollen Ausschlüsse erwarten.