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fen. Der 46jährige Otto Ludwig, der eingeschriebenes Mitglied der ÄSDAP. ist, wurde so schwer verletzt, daß er auf dem Wege zum Krankenhaus starb. Meh­rere verdächtige Personen wurden fest­genommen. Ein ähnlicher Dorfall ereig­nete sich fast zur gleichen Zeit in Moabit in der Siemenssttaße, wo gleichfalls Äa- tionalsozialisten beim Verteilen von Wahl- flugblättern beschossen wurden. Der 23- jährige Schmiegel trug einen Brustschutz davon. Der mutmaßliche Täter konnte festgenommen werden.

Zu einer Schlägerei kam es am Vormit­tag am Dahnhof Bellevue zwischen Reichs­bannerangehörigen und Nationalsozialisten. Dabei trugen zwei ReichSbannerleuie Kopf­verletzungen davon. Drei Nationalsozia­listen untz, ein Parteiloser wurden festge­nommen.

, Die Kundgebung der Eisernen Front ha ' Berliner Lu st gatten ist ruhig verlaufen.

Auch der Abmarsch der Verbände voll­zog sich ohne wesentliche Störungen.

Zu dem Aebersall ajtf nationalsozia­listische Zettel Verteiler in der Ehoriner» strahe, bei dem der Nationalsozialist Lud­wig erschossen wurde, wird noch bekannt: Die nationalsozialistischen Hauspropa» gandatrupps bemerkten an der E<ke Lho- rinerstraße größere Scharen von Konimu- nisten, die sich von der Quersttaße her zusammenrotteten. Die Nationalsozialisten, die sich in starker Minderheit befanden, wollten sich zurückziehen, aber schon stürmte eine Rotte von Kommunisten in Schützen­kette heran und eröffnete aus Pistolen ein wildes Feuer. ES wurden schätzungsweise 30 bis 35 Schuß abgegeben. Einer davon .traf Ludwig von hinten in die Wirbel- säule, so daß das Erschoß zum Munde wieder heraustrat. Ludwig war so­fort tot. na chdem ihm einer der Kommun ist en noch mit großer Wucht ein Messer in den Körper gerannt hatte, so daß dieses abbrach. Die Polizei, die nach etwa 10 Minuten eintraf, nahm 40 Kommunisten fest, teil­weise aus den anliegenden Häusern heraus, wo sie sich zu verstecken versucht hatten.

Auch ein „Bekenntnis"

Berlin, 6. März. Unter der Parole „Schlagt Hiner, wählt Hindenburg" fand heute im Lustgarten eine Kundgebung der Eisernen Front statt, die außerordentlich stark besucht war. Heber dem Platz kreuz­ten vier Flieger mit der Aufschrift „Hin­denburg". Der Vorsitzende der Sozial» demokratischen Partei Deutschlands, Otto Wels, erklärte in seiner Rede, die Rechte habe Hindenburg vor fieben Jah­ren als den würdigsten und besten Mann mit bem* lauteren Charakter, den unbe­stechlichsten Hüter von Recht und Sitte und den getreuen Ekkehard des deutschen Volkes gewählt. Jetzt sei derselbe Mann von seinen damaligen Wählern verlassen und verraten, weil er seinen Eid gehalten und weil er sich geweigert habe, die Bahn außenpolittscher Abenteurer zu beschreiten.

Die sozialdemokratischen Arbeiter, die Eiserne Front, Angehörige der republi­kanischen Parteien, Gewerkschaftler unb Reichsbanner seien entschlossen, den Faschismus zu schlagen und seinen An­schlag auf das Reichspräfidentenpalais zu­nichte zu machen.

Wir haben, so fuhr Wels wörtlich fort, Hindenburg niemals deutsche Treue geschworen. Wir tun es auch jetzt nicht. Wir habe« in ihm nie­mals unseren Führer gesehen, «ab tun es auch jetzt nicht.

Aber wir sagen: dieser Mann mit sei­nen 84 Jahren setzt seine ganze Person für die Sache ein und stellt sich denen entge= • gen, die Deutschland verderben wollen.

Vorbeugen sei die Parole: Deshalb müsse der Republikaner für Hindenburg stimmen, um den Faschismus entscheidend zu schlagen.

Duesterberg in Meseritz

Meseritz, 6. März. Zn einer Kunb- gebung des Kampfblockes Schwarz-Weiß- Rot zur Reichspräsidentenwahl sprach Oberstleutnant o. D. Duesterberg. Heber die Verhandlungen, die zur Auf­stellung seiner Kandidatur gefühtt haben, sagte er: Noch am 20. Februar habe er die ihm angebotene Kandidatur zurückgestellt. Um einer Einheitskandidatur der Natio­nalen Oppositton nicht im Wege zu stehen. Nachdem aber alle Verhandlungen mit Hitter gescheitett seien, müsse die Harz­burger Front jetzt in zwei Kolonnen Vor­gehen. Er habe die feste Hoffnung, daß noch dem ersten Wahlgang die Möglichkeit vochande nsein werde, eine Einigung her­beizuführen.

Zm weiteren Verlauf seiner Rede for- bette Duesterberg für die Jugend Fas Arbeitsdienst fahr, das allein eine richtige Erziehung im staatsbejahenöen Sinne gewährleiste. Nicht von einer Par­tei. so schloß Duesterberg, kann die Be-

OberbeWche Zetttmg. Marburg a. L. Montag, den 7. März 1932

Mordanschlag in Moskau

Der deutsche Botsch astsrat von Twardowski verletzt

der in Moskau durch vier Revolverschüsse schwer verlöt wurde.

Berlin, 5. März. Auf den Botschafts­rat bei der deutschen Botschaft in Moskau, von Twardowski» wurde heute oot»

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mittag auf offener Straße ent Anschlag ver­übt. Twardowski wurde durch einen Streif­schuß am Hals und durch einen Steckschuß in die Hand verletzt. 3m ganzen wurden auf den Botschaftsrat vier Schüsse abgeae- ben. Der Täler wurde verhaftet. Die Be­weggründe für die Tat tonn len noch nicht festgestellt werden. Volkskommissar Liiwinow sprach dem deutschen Botschafter sein Be­dauern aus und sicherte strengste und schnellste Untersuchung zu.

Bier Schüsse in das Auto.

Moskau, 5. März. Der Mordanschlag auf den deutschen Botschaftsrat von Twar­dowskr spielte sich folgendermaßen ab: Um 13.45 Uhr verließ Twardowskr das deutsche Botschaftsgebäude, um tm Auto nach Hause zu fahren. An der Straßenecke mußte das Auto Twardowskis des Verkehrs wegen stark bremsen. In diesem Augenblick sprang ein junger Mann hinzu und feuerte von hinten vier Schüsse auf den Wagen ab. Der erste Schuß ging durch das Verdeck hindurch und streifte Twardowski einen halben Zentimeter von der Halsschlagader entfernt Der Bot- toaftsrat fuhr mit der linken Hand an die Wunde, erhielt einen zweiten Schuß, der ihn in die Hand traf und drei Knochen zer­schmetterte. Der britte Schuß ging durch die Scheiben des Autos, dicht am Chauffeur vorbei. Als Twardowski von fegtet Hand Blut fliehen sah, warf er sich sofort auf Me Knie. Eine vierte Kugel blieb im Verdeck stecken. Der Attentäter erhob nochmals den Revolver, der nunmehr jedoch versagte. Hier­auf warf er die Waffe fort.

Es sammelte sich sofort eine große Men­schenmenge an, und ein Passant nahm den Attentäter fest. Ein vorüberkommendes Mi­litärauto hielt sofort an. Die Insassen spran­gen heraus und nahmen den Attentäter mit zur GPU. Der russische Chirurg, Professor Otschkm. erteilte die erste ärztliche HLfe. Nachdem es sich herausgesteltt hatte, daß eine schwere Handoperation notwendig ist, wurde der berühmteste russische Chirurg, Rosanow, benachrichtigt. Die Untersuchung ergab kom­plizierte Brüche der drei mittleren Hand­

ln ochen mit starken Splitterungen. Bedenk­lich ist, daß in den Wunden Reste von An- zugsstoft und vom Automobilpolster vor­handen sind. Kurz nach der Untersuchu,lg er- ichien der frühere sowjetrussischc Bolschafter m Berlin und jetzige stellvertretende Außen­minister Krestinski sowie Sen Stern vom Außenkommissariat beim Botschaftsrat von Twardowski, um ihm ihr wärmstes Beileü» auszudrücken.

Der verhaftete Attentäter sst ein 28jähri° ger Student der Moskauer Universität na­mens Juda Mironowitsch Stern. Ueber die Gründe seiner Tat verweigert er jegliche Aussage.

Das Befinde« des Botschaftsrats von Twardowski.

Berkin, 6. März. Botschaftsrat von Twardowski wurde heute vormittag, wie die Nachrichten aus Moskau besagen, von dem Arzt des deutschen Botschaft nochmals un­tersucht. Bei der gestrigen Operation sind mehrere Knochensplitter aus dem linken Hand­gelenk entfernt worden. Herr von Twar­dowski leidet zwar starke Schmerzen und hat Fieber, jedoch ist sein Zustand keines­wegs lebensgefährlich. Bot'chafter von Dirk- fen und Frau von Twardowski haben den Patienten heute besucht.

Die Sowset-Regierimg sichert streng« Beitiafung zu.

Moskau (über ftottmo), 6. März. Das Außenkommissariat hat der deutschen Reichs­regierung mitgeteilt daß bei Attentäter Stern streng bestraft werden solle. Die Sowjetregierung hoffe, daß der Zwischenfall -keine Rückwirkungen auf die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dm beidm Ländern ha- ben werde. Die Aburteilung Sterns werde m kürzester Zeit durch einen besonderen Be­schluß des Obersten Gerichts erfolgen.

Die Verwaltung des Kreml-Krankmhauses teilt mit daß sich das Befinden des Bot­schaftsrats von Twardowski gebessert hat. Die Aerzte sind der Ansicht daß er bald wieder in der Lage fein werde, sein Amt zu übernehmen. Von der deutschm Botschaft ist bis jetzt noch fein Strafantrag gegen dm Attentäter gestellt roorben. Auch eine Stellungnahme der deutschm Botschaft zu dem Anschlag liegt noch nicht vor. Im Krankmhaus haben wiederholt Vertreter der Soroictregierung, des diplomatischen Korps, der Presse und der dmtfchm Kolonie vorge- »sprochm, um dem Verletztm ihre Glück­wünsche und ihre Anteilnahme auszusprechen.

An dem Verhör Sterns, das im Gebäude ..der OEPU. stattfindet, nimmt u. a. auch der Chef der OEPU., Menschinski, teil. Der Untersuchungsrichter für besondere An- gelegmheitm, Rosenfeld, hat von Stern noch keine Erklärung über die Beweggründe für dm Anschlag erhalten. Zur Zeit roerben bie Personalien Sterns geprüft Von russi­scher Seite wirb behauptet, daß der Atten­täter -«nicht Mttglied der Kommunistischen Partei der Sowjetunion sei. Der von ihm bmutzte Revolver ist gefunden worden. Wie weiter bekannt wird, tollen sich von Twar­dowski und Stern niemals gesehen haben. In Moskau wird weiter behauptet daß der Attentäter nicht den Botschaftsrat sondern den deutschen Botschafter von Dirksm treffen wollte. In russischen Streifen meint man, daß Stern geistesgestört fei.

freiung Herberge führt werden, sondern ttur die zusammengeballten Kräfte aller Deut­schen würden es ermöglichen, Volk und Reich stückweise aus den Klammern von Versailles zu befreien.

Die Kreuzzeiiuug offiziöses Organ des

.1 ■ Stahlhelm.

Berlin, 5. März. Die „Kreuzzeitung" erscheint heute abend mit einem veränder­ten Kopf. Er trägt in der Mitte eine Vignette, die das alte Eiserne Kreuz der Zeitung mit der Unterschrift „Vorwärts mit Gott für König und Vaterland" auf :der Silhouette eines Stahlhelms zeigt. Wie wir dazu erfahren, ist die „Kreuz­zeitung" seit einigen Tagen in ein engeres Verhältnis zum Stahlhelm getreten und wird künfttg als offiziöses Organ der Stahlhelmführung betrachtet werden können.

Hitler im Wahlkampf

Weimar, 6. März. Bei einer DM- kundgebung auf dem Marktplatz sprach "Adolf Hitler. Der nächste Sonntag, so führte er aus, müsse ein Tag des Ra- ttonalsozialismus werden. Gin deutscher Reichsminister habe an ihn die Frage ge­richtet, wie denn eigenttich das national» sozialistische Programm beschaffen sei. 13 Jahre lang habe also ein an verantwort­licher Stelle stehender Mann noch nicht Gelegenheit gefunden, sich mit dem natio- tionalsozialisttschen Programm vertraut zu machen. Zn ftirzer Zeit dürften die Her­ren sich, darüber klar sein, daß sie keine Zeit mehr haben würden, das national­sozialistische Programm zu lernen.

Den Kampf gegen Hindenburg habe Hit­ler nicht gewollt. Nachdem aber die So­zialdemokraten und das Zentrum sich hin­ter Hindenburg gestellt hätten, sei ihm nichts anderes übrig geblieben, als auch gegen ihn den Kampf aufzunehmen.

Wahlrede Hitlers in Frankfurt a. M.

Frankfurt a.W., 7. März. Zn sechs Massenversammlungen, die von insgesamt etwa 35 000 Personen besucht waren, sprach hier am Sonntag abend Adolf Hitler. Er führte u.a. aus, das Recht für bie Reichspräsidentschaft zu kandidieren, leite er von seinem 13jährigen Kampfe gegen das System her. Zn Anspielung auf den Offenen Brief des ll^ichsmimsters G r o e - ner erklärte Hiller, Millionen hätten das Programm des Nationalsozialismus be­griffen, nur der Reichsinnenminister noch nicht. Das nationalsozialistische Programm sei einfach und Har: Es sei der Kampf gegen das November-System, eine öffent­liche Anllage gegen den heutigen Macht­haber. Der 13. März sei ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Auch nach ihm heiße es weiterkämpfcn, bis aus dem verfallenen Deutschland wieder eine neue starke Nation werde.

Gründung einer neuen Partei in Württemberg.

6iuit0tttt, 6. März. Führer der mittelstänbischen Organisationen, ber Ge­werbe- unb Hanbwerkervereinigungen ha­ben im Landtag eine neue Partei gegrün- bet, den „Berufsständischen National- bunb", ber bereits bei ben bevorstehenden württembergischen Landtagswahlen als geschlossene Gruppe auftreten wird.

Nr. 56

Der bedrohte Osten

Berlin, 5. März. lWTB.) 2)tt s Lanbeshaupnnann ber Provinz Ostpreu­ßen hat ber Reichsregierung folgende oom Prsvinzialausschutz der Provinz Ostpreu­ßen in seiner Sitzung vom 19. Februar gefaßte Entschließung mitgeteilt:

Bei einer Feier polnischer Studenten j, Danzig am 2. Februar haben Vertreter polnischer Zivil- und Militärbehörden Re­den gehalten, welche unverhüllte Drohun. gen gegen Danzig und Ostpreußen enthal­ten und einen militärischen Ikeberfall h nahe Aussicht stellen. Unter anderem hur ber Vertreter bes fommanbierenben Ge­nerals in Thorn erklärt, baß er eher nach Königsberg in Uniform als zum zweiten Male nach Danzig in Zivil kamen werde. Infolge dieser unerhörten, in so heraus­fordernder Schärfe noch nie gewagte« Drohungen und unter dem Eindruck bet jüngsten Vorgänge in Memel ist die Stim­mung in ber Provinz Ostpreußen außerordentlich gespannt. Der Provinztal- ausschutz hält es für seine Pflicht, bie Aufmerksamkeit ber Reichsregierung hierauf zu lenken unb zu forbern, ba| alle nur benfbaren Maßnahmen zum Schutze des bedrohten Ostens geholfen werden. Die Reichsregierung kann sich darauf verlassen, daß die Ostmärker, ein­gedenk ihrer Pflichten, bie Heimat bis zu« äußersten oerteibigen roerben.

Der Herr Reichspräsident hat hierauf an den Landeshauptmann ber Provinz Ostpreußen nachstehende Antwort gerich­tet:

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!

Der Herr Reichskanzler hat mir die Entschließung des Provinzialausschuss« bet Provinz Ostpreußen vom 19. Februar vorgelegt. Die Sorgen des deutschen Ostens sind auch die meinen. Niemals kann es das deutsche Volk dulden, daß ihm weitere Stücke seines Vaterlandes entriß fen werden.

Ihr Gelöbnis, die Heimat Lis zu, äußersten verteidigen zu wollen, erwidere ich mit dem Versprechen, daß ich den deut, scheu Ostlanden in ihrem Kampfe gegen jede nur mögliche Drohung mit allen Kräf­ten beistehen und im Verein mit der Reichsregierung and dem deutschen Voss alle Maßnahmen zu ihrer Sicherung tref­fen werde.

Mit freundlichen Grüßen!

(gez.) von Hindenonrg. --*—-

Ausland

Weiterer Vormarsch der Japan«.

fk. Moskau, 7. März. Die japani- scheu Truppen find bei Schanghai weiter vormarschiert und haben die Ä Kilometerzone bei der Verfolgnng der chinesischen Truppen überschritten.

Rücktrittsabfichteu des englischen Bot­schafters in Paris?

fk. Paris, 7. März. Wie in sonst gut- unterrichteten Kreisen verlautet, soll der englische Dotschafter in Paris, Lord Tyrrell die Abficht haben, bald seinen Pariser Posten aufgeben und nach London zurückkehren. Als sein mutmaßlicher Nach­folgern wird der bisherige Generalsekretäk des Völkerbundes, Sir Eric Drum« m o n t genannt.

Lindbergh sucht sein Kind selbst.

fk. N e w y o r k, 7. März. Oberst Lind- bergh hat sich zwecks Auffindung seines Kindes an zwei Newyorker Unter« weltführer gewandt, mit deren Hilst die Verbindung mit den Entführern auf« genommen und die Rückgabe des Kindes nach Zahlung des Lösegeldes innerhalb 48 Stunden zugesichert worden sein soll.

256 Personen im Schneesturm umgekommen.

fk. M o s k a u , 7. März. Bei einem uit« gewöhnlich heftigen Schneesturm im Kau­kasus find 256 Holzarbeiter vermißt wor­den. Man befürchtet, daß sie verloren sind.

Attentat aus den Präsidenten von Peru

Lima, 6. März. Auf ben Präsidenten Sanchez Cerros wurden heute. Schüsse ab­gegeben. Der Präsident wurde leicht verletzt. D« letzte Ueberlebende der Pariser Kommune gestorben.

Paris, 6. März. Der letzte A eberlebende ber Kommune, ber ehemalige Sozialist und spätere Kommunist Camelmat, der wieder­holt Abgeordneter war, ist tm Atter von 92 Jahren gestorben.

Schnellzug überfährt Spaziergänger. — Sechs Tote, 20 Schwerverletzt«.

Tokio, 5. März. In einer Vorstadt Tokios fuhr am Sonnabend em Schnellzug mit voller Geschwindigkeit in eine Menge Personen, die auf dem Eisenbahn dämm fpa* juren gingen. Sechs Personen wurden gt* tötet und 20 schwer verletzt.

Polizeikraftwagen stürzt in einen Abgrund-

Paris, 5. März. In ber Nähe von Aiaccw (Korsika) stürzte em Porizeikrast- wagen in einen Abgrund. Zwei Polizisten würben getötet, eine Anzahl anberer lebens­gefährlich verletzt.