Stift ♦
rwtMRTAe 3tihmg, Marbnrg <t L, Sonnabend, bett 20. Februar 1932
Nr. 43
Marburger Kinder unter -er Söbenionne
Aus dem Gerichtssaal
Auch Milch und Brot schmecken nach der Kur!
Marburger Kinder unter der Höhensonne des Stadt. Luisabades.
sprechend kommen nur Lieder ernsten Inhaltes zum Vortrag und amar außer wertvollen, älteren Chorwerken von Matth. Neumann Hegar und Cnrti auch moderne Kompositionen von Stürmer, Kann, Knöchel und Zerlett. In seinem Programm hat der Verein drei Lieder ausgenommen. die der Mitteldeutsche Sängerbund auf dem diesjährigen Deutschen Sän- gerbundesfest zu Frankfurt a. M. in einem Sonder-Konzert aufführt und einen Chor, der bei demselben Feste in der dritten Hauptaufführung zum Vortrag gelangt. Der Ockershäuser Liederkranz zählt achtzig Sänger und hat wiederholt mit seinen gesanglichen Darbietungen bei den verschiedensten Veranstaltungen hohe Anerkennung gefunden. Ihre Mitwirkung haben in dankenswerter Weils zugesagt die hiesige Konzertsängerin Frl. Anni Dape (Sopran) und Frl. E. Lieber am Flügel.
_ Dr. T H ttzerorh.
Dauvtlwr^ieiter und n?rama>crihrb für Po- unk und Feuilleton: Dr. Ernst Scheller: Mr Kommunalpolitik, Provinz und Lokales Lothar Schnerver, lämiuchmMarvura.
Schach-Turnier
um die Stadt-Meisterschaft von Marburg.
Der Marburger Schachklub veranstaltet vom 15. bis 17. Mai in Cafe Markees, 1, Etage, ein für jedermann offenes Turnier um die Schach-Meisterschaft von Marburg. Meldungen der Teilnehmer sind bis späte, stens zum 7. Mai 1932 an den Kassierer Herrn Paul Dickon. Marburg-Ockershau- sen, Ockershäuserallec 65 unter gleichzeiti. der Einsendung der Teilnehmergebühr von 5RJÜ 2.— und des Neugeldes von R.« 3.— (insgesamt 5.—) zu richten. Das Reugeld wird den Spielern bei Erreichung von 40 Prozent der möglichen Ee- winnvunkte nach Schluß der Veranstaltung zurückgezahlt. Wegen der. organisatorischen Vorarbeit sind Voranmeldungen dringend erwünscht und zu richten irn den T u r n i e r l e i t e r Herrn Karl Sondermann, Marburg, Uferstraße 10a. Die Austragung des Turniers erfolgt nach dem bekannten Schweizer System, das auch bei Austragung der Turniere des Deutschen Schachbundes und der Landesverbände Anwendung findet. Der Zeitplan der Austragung des Turniers um die Meisterschaft von Marburg ist folgender: 15. Mai: 9—13 Uhr 1. Runde. 15 bis 19 Uhr 2. Runde: 16. Mai: 9—13 Ubr 3. Runde. 15—19 Uhr 4. Runde: 17. Mai: 9—13 Uhr 5. Runde. 15—19 Uhr 6. Runde.
Der Sieger der Stadtmeisterschaft von Marburg erhält den Wanderpreis der Oberhessischen Zeitung und nebst Urkunde je ein Ehrenaelchenk von der Stadt Murburg und vom Marburger Schachklub. Der zweite und dritte Preisträger erhalten ebenfalls je ein Ehrengeschenk. — Besondere Auskünfte über die I Bedingungen der Austragung des Tur- I niers erteilt auf Anfrage hin der Turnier- I leiter.
* Konzert des Männergesang- | Vereins Liederkranz Marburg- I Ockers Hausen. Am Sonntag, dem I 6. März, abends 8 Uhr. veranstaltet der | Männerqesangverein Liederkranz_ Mar- I burg-Ockershausen (Chorleiter Dörr) in 1 den Stadkiälen ein Konzert. Der Zeit ent, I
FilnMmr
Der Stolz der 3. Kompagnie.
Capitol. Dieser lustioe Milifärfilm hat wohl überall einen durchschlaaenden Erfolg, weil er zivile Tnaenden demonstriert. Das ist nicht etwa gehässige Satyre, die geheiligte preußische Tradition brüskieren könnte Dieser Film spottet und lacht auf seine Weise. Kein Dämelak in Uniform komikert an allen Chargen vorbei — einer vom Stamme Köoenick bezwingt die .Militärs. Der leichtfüßige, wortschnelle,_ mit Geistesgegenwart vor den Militärallmächtigen manöverierende Heinz R L h m a n n . dem man gut sein muß, fand eine Paraderolle. Er spielt eine Tugend: pfiffig zu sein aus Mutterwitz. nicht über- schlau Gott gab nicht nur den Leutnants den Verstand .... Der heitere Kontrast in diesem Schwank aus der Militärvorkriegszeit wird durch die Figur des Riesen-Feldwebels (Fritz Kämpers) bestritten, der gegen den kleinen Rühmann erfolglose Offensiven in der Liebe wie beim Kommers unternimmt. Anschaulich wird _bie durch viel schlagkräftig eingesetzte Gespräche belebte Inszenierung von Fred Sauer, weil er manches Altbekannte verwendet: Wettlauf um den Fürsten, der schon im Städtchen wohnt, bevor der Zug einläuft Und dieser Zug selbst mit seinem „Unfall"' Komisch, wie ein einsamer „Salonwagen" von seiner Lokomotive verlosten wird. Komisch auch zwei Hosbeamte alten Schlages deren traurige Silhuetten auf einem Knrtoffel- wagen hinter dem Schicksal ihres modernen Fürsten herzieben. Dazu noch manche andere äußerst ulkige Szene — und alles ohne übliche ,Schlager"-E,nlage, was beweist, daß es auch kf S^ht. Kurz, ein Film, über den man herzlich lachen und sich wirklich freuen kann, gerade weil in der Handlung nichts zu übertrieben ausgetragen ist.
Im Beiprogramm ist die interestante Ton- filmwoche zu erwähnen, und „Wie man billig wobnt ist ein kleines Lustspiel mit ürolliaen Verwechselungen. r
rungsfrist zugebilligt, mit der Bedingung, daß sie die Kosten des Verfahrens in monatlichen Raten von 3 Mark bezahlt.
Als letzter Angeklagter erschien dann ein Einwohner von W. Dieser war wegen Betrugs zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. 3m Jahre 1930 hatte er am Bahnhof in W. einen Mann getroffen, der sein Geld anlegen wollte. Bei dieser Gelegenheit sagte er diesem, er könne sein Geld in seinem Betrieb anlegen. Es kam mich eine Einigung zustande und es wurde eine offene Handelsgesellschaft gegründet. Am 17. Mai wurde dann ein Vertrag abgeschlossen in dem der Angellagte den Wert der vorhandenen Waren, die Außenstände und den Grund und Boden mit 15 000 Mark angab. Dafür mußte der Teilhaber 15 000 Mark in bar einlegen. Bald nach dem Vertrag kam es aber zu Schwierigkeiten, denn es stellte sich heraus, daß ein großer Teil der Außenstände nicht einzutreiben und daß auch ein Teil der Waren von den liefernden Firmen gepfändet war, so daß er gar nicht darüber verfügen konnte. Die Handelsgesellschaft ge- riet in Konkurs und der Teilhaber hatte einen nicht unerheblichen Schaden. 3n der Verhandlung, die sich bis in die späten Abendstunden ausdehnte, wurden die einzelnen Punkte noch einmal erörtert. Der Angellagte versicherte, daß er mir in Unkenntnis gehan- delt und es ihm fern gelegen habe, seinen Teilhaber vorsätzlich zu betrügen. Das Gericht stellte sich aber auf einen anderen Standpunkt und war der Ansicht, daß der Angellagte genau gewußt habe, daß fein Ge- in Zahlungsschwierigkeiten war und es Pnicht von ihm gewes-n wäre, seinen Teil- haber davon in Kenntnis zu fetzen. Durch tue falschen Angaben habe er versucht, sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen. Da- durch habe er sich eines Betruges schuldig gemacht. Nach Sage der Dinar war das Gericht mcht in der Sage mildernde Umstände anzunehmen. Die Berufung wurde auf Konen des Angellagten verworfen. Die Strafe soll ausgesetzt werden, wenn der An- gellagte 1000 Mark in monatlichen Raten von 50 Mark an die Gerichtskasse zahlt.
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_ * Die 47. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Rosen- freunde findet in diesem Jahre in Bad Kreuznach statt. Als Zeitpunkt wird voraussichtlich der Anfang Juli in Frage kommen. Gleichzeitig findet während der Tagung die „Schnittrosenschau" in dem prächtigen neuen Kursaalgebäude statt.
Man schreibt uns:
Die Marburger Winterhilfe hat gestern nach siebenwöchiger Dauer eines ihrer vielen Hilfswerke zum guten Abschluß gebracht. 8 9 bedürftige Schulkinder, nämlich 38 Knaben und 51 Mädel, waren von bet Schulärztin Frau Dr. Bremer und bet Fürsorgerin Frl. Mockert ausgesucht unb bet Kurbäberabteilung bes Luisababes zur Durchführung einer Höhensonnenkur (je Kinb 20 Bestrahlungen) überwiesen worben. Einen Tag um ben anbeten kamen bie Äinber in kleinen Gruppen zur Bestrahlung, Betreut von hilfsbereiten Kräften. Darüber hinaus würben jebesmal anschließenb bie Kinder verpflegt.
Wer Gelegenheit hatte, sich bie Abwicklung biefet Kur anzusehen, mußte seine Helle Freube baran haben. Mit zunehmenbem Appetit nahmen bie Kleinen an ben sauber gebockten Tischen Platz, um mit Behaaen die bar- gereichten Brötchen unb bie Milch einzuneh- men. Nach beendigter Kur konnte durch bie Aerztin festgestellt werben, baß sich bas All- gemeinbefinben bet Äinber unb beten Appetit wesentlich gebessert hat unb baß in lehr viel Fällen Gewichtszunahmen von 2—4 Pfunb je Kinb festzustellen waren.
Zwei Fahre Stadt. Lursadad
Bisher: 358 000 Besucher.
Heute vor zwei 'Jahren wurde das Luisabad in Betrieb genommen. Ein Rückblick zeigt, daß oie an die Benutzung des Hallenbades geknüpften Erwartungen ttoh der ungültigen Zettverhältnisfe sich mehr als erfüllt haben. Seit der Inbetriebnahme des Luisabades wurden rund 296 400 Schwimmbäder, 46 000 Wannenbäder, 16 400 Kur- und Schwitzbäder, Bestrahlungen sowie Massagen verabreicht. Das ergibt einen Jahresdurchschnitt von 179 400 Besuchern. Gerechnet wurde mit einer Iahresbesucherzahl von 100000 Personen.
Wenn es auch heute innerhalb der Bürgerschaft noch vereinzelt Stimmen gibt, bie trotzdem von der Notwendigkeit des Hallenbades noch nicht resttoS überzeugt sind, so lehtt doch die Tatsache, daß unser schönes Luisabad für Marburg als Uni» versitätS- und Fremdenstadt nicht nur eine segensreiche, sondern darüber hinaus eine unentbehrliche Einrichtung geworden ist. ES ist kein bloßer 3ufaU, daß Marburg mit an der Spitze derjenigen deutschen Hallenbädern marschiert, welche die prozentual höchst erreichbaren Besucherzahlen aufzuweisen hat (6,7 Bäder pro Einwohner im Jahr).
Nicht uninteressant dürfte weiter die Feststellung sein, daß In zehn Monaten des zweiten Detriebsjahres (Aprll 1931 bis Januar 1932) über 5000 Bäder mehr verabreicht wurden, als int gleichen Zeitraum des ersten DetriebsjahreS. — Es geht also vorwärts, so daß die Hoffnung berechtigt ist, daß sich das Luisabad auch weiterhin zum Wohle der Allgemeinheit entwickelt!
Die gestrige Große Sttafkammer hatte sich wieder mit vier Berufungssachen zu beschäftigen, die aber alle zu Üngunsten der Verurteilten entschieden wurden.
3m ersten Fall handelte es sich um einen Mann aus Marburg, der vorn Schöffengericht zu einem 3 ahr Zuchthaus verurteilt worden war. Der Angellagte war bei dem hiesen Postamt beschäftigt. 3m Saufe der Zeit war ihm ein Kassendefekt entstanden, den er aber nicht seiner vorgesetzten Dienstbehörde meldete, sondern dadurch zu ersetzen versuchte, daß er die Gelder die für Pakete bqahlt wurden, an sich nahm, und die Frankierung durch alte Briefmarken, die er mit einem Ueberstempel versah, erledigte. Er hatte damit eine Urkundenfälschung oorge- nommen, mit der Absicht, sich einen Der- mögensvotteil zu verschaffen. Der Angellagte ist geständig und gibt zu, die ihm vorgeworfene Straftaten begangen zu haben. Das Gericht hob das erstinstanzliche Urteil auf und verurteilte ihn wegen Verbrechens nach 8 343 Abs. II und 349 und 276 II zu einem 3ahr Zuchthaus unb 130 Mark Geldstrafe. Die Kosten fallen dem Angellagten zur Saft.
3m zweiten Fall handelte es sich nm einen russischen Arbeiter aus Neustadt, der sich bes Betruges schuldig gemacht hatte. Der Angellagte war zu der Verhandlung nicht erschienen. Aus diesem Grunde wurde die Berufung verworfen. Ein Zeuge "ber nicht erschienen war, muß 30 Mark Gelbstrafe bezahlen.
Der nächste Fall Betraf eine Fran aus einem Nachbarorte von Marburg, bie wegen Wechselfülschung in zwei Fällen vom Schöffengericht am 3. August in eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten genommen war. Das Geschäft ihres Mannes war in Zah. lunasschwierigkeiten geraten unb ihr Stief. bruber hatte schon öfters ausgeholfen. Dadurch glaubte sie sich berechtigt, auch Wechsel zu unterschreiben unb ben Namen bes Stiefbruders zu fälschen. Hierdurch wurde ein Mühlenbesitzer aus ber Umgebung von Mar. bürg um ungefähr 3000 Mark geschädigt. Ein Marburger Mehllieferant war erheblich geschädigt worden. Dieser konnte sich aber dadurch vor größerem Schaden bewahren, "bei der Versteigerung die Bäckerei f“r 10 500 Mark kaufte um sie bann wieder für 25 000 Mark losznschlagen, so baß er, roic "als Zeuge angab, nur einen Verlust non 800 bis 1000 Mark hatte. Auch hier würbe das urteil aufgehoben und die Angellagte zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte« ®ub aber bedingte Dewäb-
Man muß es bet Marburger Winterhilfe, besonbers Frau Dberbürgermeifter Müller, von bet bie Anregung zu biefet Maßnahme ausging, Dank wißen, oaß auch in bleiern Jahre dieses Hilfswerk, bas so viel Opfer an Zeit unb Mühe forbert, roieber auf- geqriffen unb in so feinsinniger Weise durch- geführt würbe. Dank gebührt auch bem Haus- frauenverein, beten Vorsttzenbe Frau Professor Strecker durch Lieferung von Butter, Honig, Wurst unb Brötchen aus Mitteln ber Pfunb- unb Zentnetsammlung bie Speisung bet „kleinen Kurgäste" ermöglichte. Insgesamt würben rund 1600 Bestrahlungen mit gutem Erfolg verabreicht.
Wenn bieses Mal leiber nicht alle Äinber berücksichtigt werden konnten, so mag zum Trost gesagt sein, daß Aussicht besteht, daß auch in Zukunft die Durchführung derartiger Kuren als Dauereinrichtung beibehalten bleibt.
Auf Anregung der Marburger Winterhilfe hat sich die Direktion der städtischen Bäder bereit erklärt, auch in Einzelfällen Höhensonnen- kuten für Schulkinder zu bedeutend ermäßigten Preisen durchzufühten.
Kreiskrieververband Marburg
Man schreibt uns: Der Bundesvor- sitzenbe des deutschen Reichskriegerbundes „Kyffhäuser", General d. Art. a. D. v. Horn, hat für die bevorstehende Reichspräsidentenwahl eine Kundgebung erlassen, die mit den Worten schließt:
,Bewahre» wir alte» Soldaten unserem verehrten Ehrenpräsidenten da« Vertrauen, da« er verdient, und die Treue, die er uns gehalten hat! Verlassen wir unseren Hindenburg nicht!" Dieser Aufruf hat in Kriegervereinskreisen eine gewiße Erregung und Unruhe hervorgerufen. Hierzu liegt keine Veranlassung vor. Kein Kamerad soll und wird in seiner freien Entschließung geschmälert ober beeinflußt. Es ist vollständig klar, daß jedem einzelnen Kameraden, unbeschadet der Stel, lung der Bu ttbesIeitun g ; das selbstverständliche und unzweifelhafte Recht zu steht, nach bestem Wissen und Gewissen nach seiner eigenen politischen Auffassung zur Wahl des Reichspräsidenten Stellung in vaterländischem Sinne zu neh men.
Gerade in Tagen parteipolitischer Erre aung gilt es, die Ruhe zu bewahren und Den Geist der Kameradschaft im Kyffhäu- ferbund hochzuhalten.
Immanuel,
Oberst a. D., Vorsitzender des Kreiskriegerverbandes Marburg.
Mrtn...
w« d« „Ton" in Marburg etwas rauher, aber darum jo herzlicher.
3m 3nseratenteil der „Oberhessischen Zeitung" des 3ahres 1882 lesen wir folgende Warnung: „Den Hunden mit den menschlichen Stimmen, welche sich schon mehrmals nächtlicher Weise in der Wettergasse Herumgetrieben haben, zur Nachricht, daß hn Wiederholungsfälle Lynchjustiz ausgeübt wird."
* GesellschaftderFreundedes Humanistischen Gymnasiums (Marburger Ortsgruppe bes Deutschen Eymnasialvereins) und Marburger Museumsverein. Beide Vereinigungen veranstalten gemeinsam am Montag, dem 22. Februar 1932 in der Aula des Staatlichen Gymnasiums Philippinum, abends 8% Uhr, einen Vortragsabend, zu dem sie als Vortragenden Herrn Dr. von Maßow, Kustos am Pergamonmuseum in Berlin, gewonnen haben. Das Thema: „Das neue Pergamonmuseum in Ber- l i n" wird allgemein höchstes Jntereße finden unb vm bem Redner durch Lichtbilder illustriert werben. Eerabe Herr oon Maßow wirb ben Freunben bei Kunst unb besonders der antiken Kunst etwas zu sagen haben, weil er die Aufstellung der Skulpturen geleitet hat. Der Vortrag wird eine Einführung in das neue Pergamonmuseum _ sein, das wirkliche Ori- ginale des berühmten Pergamonaltars in bester Qualität in sich birgt. Die Aula des Gymnasiums tst geheizt. Ein Eintrittsgeld wtrd nicht erhoben.
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