Einzelbild herunterladen
 

MW

las- nm, ten. treu die igtr tra.

in $>05 der -res anz uß. ?ie* rte« dich -al. -ei­ern er. Jon ach

auf [it. >». ei« Jen ute Jo* US. nd ir* die [en im iS' ir« le­

se unfreiwillige Anerkennung aus Fachkreisen bestätigt, dass CLUB 3$ als überragende Leistung gewertet wird,

Sette 5

CberteffifdK Zeitung, Marburg a. L.. Freitag, den 5. Februar 1932

Nr. 30

Mir MrlMstsmewungen

r. Berlin, 5. Febr. Die Marktlage am Inlandsgetreidemarkt ist fest, das An­gebot ausreichend. Die Lieferungspreife liegen y2—1 Mark unter gestrigen Schluß. Effektivware stetig. Hafer ruhig, gestrige Preise.

Fragen sprech Kaplan Fahiel, der selbst 80 Tage bayrischen Dorfe weilte und all das Phänomenale und Merkwürdige mit eige­nen Augen beobachten konnte.

Tisch-Tennismeisterschaften der Universität Marburg am 6. und 7. Februar 1932. Zum ersten Mal hat der Ausschuß für Leibesübungen Der Aniversität den Ver­such unternommen, Disch-TenniS-Meister- schäften ausAuschreiben, und zwar von dem Gedanken geleitet, daß innerhalb der Stu­denten reges Interesse bestände, einmal ihre „Kräfte" im Disch-Dennis zu messen, zumal da doch aus den Verb-indungshäu- sern dieser „Sportzweig" eifrig gepflegt wird. Wie aus der guten Beteiligung za ersehen ist, hat der Gedanke innerhalb der Studentenschaft regen Widerhall gefunden,

Die deutsche Hochschule ist schon manch­mal in schicksalsschwerer Zeit das Gewissen der Nation gewesen. Diesem Berufe ge­treu fordern wir Hochschullehrer, daß die Volkswahl Hindenburgs jenseits aller Parteigrenzen und Streitigkeiten als ein großer einmütiger Akt des Dankes, des Vertrauens und der Liebe voll; g:n wird. Dann wird, dessen sind wir gewiß, Hinden­burgs Name über dem Eingangstor zur deutschen Freiheit stehen.

'Marburg, den 4. Februar 1932.

Ahlfeld, Alvetdes. Auerbach, Baars, Valla, Baur, Berthold, Birtner, Born­häuser, Bredt, Brock, K. Budde, Bultmann, Deutschbein, Dittler, Elster, Frank, Franz, Freudenberg, Frick, Fricke, Friedländer, Eadamer, Cenzmer, Eeßner, Eöppert, Grüneisen, Erüter, Eürber, Hasse, Heiler, Helm, Hensel, Hermelink, Hertzberg, Hom­burger, Jacobsohn, Iacobsthal, Jaeck, Iaensch, Jülicher, Kehrer, Klapp, Klewitz, Köppe, Krafft, Kretschmer, Krüger, Küch, Kuhn, Leonhard, Loebell, Löwith, Mahnke, Manigk, Mattes, Maync, Meerwein, Mez- ger, Mommsen, Nauck, Naujoks, H. O. Neumann, Niebergall, Nobel, Nordhausen, Pfannenstiel, von'Premerstein, Rade, von Reckow, Reißert, Röpke, Rohde, Ruete, Schlier. H. Schmidt, W. Schmidt, Schultze Jena, Schulz-Schaeffer, A. Schulze, F. A. Schulze, Schumann, Schwenkenbacher, Sei­del, Siegfried, Freiherr von Soden, Sten­gel, Stephani, Stölzel, Thiel, Trier, Troeltsch, Uffenorde, Ullrich, Versä, Vogt, Weigel, Wiedhopf, Wiskemann, Wrede, Wünsch, Zimmermann.

* Musikalischer Abend. Oberreal- lckiule und Realgymnasium veranstalten Sonn­abend, den 13. Februar, um 8 Uhr abends, im Eaale des Kunstinstituts einen musikalischen Übend, dcsicn Leitung Studi-nrat Müller hat. Das Schulorchester spielt Werke von Bach, Mozart Haydn; der Schülerchor singt „Die Himmej erzählen aus der Schöpfung"; Herr Möller wird die große Tenorarie aus dem Freischütz vortragen. Der Reinertrag ist für die Winterhilic der Stadt Marburg bestimmt.

* Abendmufik in der Pfarr­kirche. Am kommenden Sonntag, dem 7. Februar, findet in der Stadtpfarrkirche die dritte Abendmusik statt. Der Anklang, den diese Veranstaltungen nicht nur bei den Liebhabern edler Kunst sondern auch bei allen unter dem Druck unserer Zeit Leidenden gefunden haben, hat Mut ge­macht, diesmal unferm bewährten Meister an der Orgel August Wagner eine große Sängerin beizustellen: die Sopranistin Fräulein Adelheid La Roche aus Köln- Basel. Unsere hiesigen Künstler Fräulein L. Gebhard, Frau M. Tomaschek und Herr Dr Eutbier werden freundlichst die Be­gleitung auf den obligaten Instrumenten übernehmen. Werke von Schütz, Buxtehude und Vach werden zur Aufführung kom­men. Solch ein vielversprechender Abend wird sich nur dadurch jetzt und in Zukunft rechtfertigen können, daß das geringe Ein­trittsgeld infolge der Zahl der Besucher die Selbstkosten deckt. _______________

Für Hm-enbms

Aufruf -er Marburger Hochschullehrer

Marburger Schachklub

Der Marburger Schachklub beendete diese Woche sein Winterturnier um die Klubmeisterschaft. An dem Turnier nah­men 8 Herren der A-Klasse des Mar­burger Schachklubs teil. Als Sieger ging aus dem Turnier Herr Fritz Meyer mit 6V2 Punkten aus 7 Partien hervor, der damit Klubmeister für 1932 wurde. Es folgen die Herren von Schenk mit 41/2, Dr. Giese und Althaus mit je 4 'Punkten, Rarnsauer und Gerdes mit je 3 Punkten usw- — Die Herren Metzer und von Schenk werden den Marburger Schachklub bei den Oftertumieren des Mittelcheinischen Schachbundes in Bad Ems vertreten.

Der Marburger Schochklub veranstaltet am Sonntag, dem 14. Februar d. 3-, von 2—7 Ahr im Cafe Spangenberg, Bahnhof» ft-raße (Gesellschaftsraum 1. Etage) einen Wettkampf innerhalb des Klubs. Dieser Wettkampf soll hauptsächlich zur Borberet- itung für die in Aussicht genommenen Klubkämpfe gegen auswärtige Schachver­eine dienen. Der Wettkampf erhält er­höhtes Interesse durch die Herausforde­rung der 2.—4. Preisträger an Den Klub­meister zu einem Doppelrunden-DUrnier. Die erste Runde des ersten Turnus wird an demselben Aachmittag ausgetragen.

In dem heutigen Schachabend der Volkshochschule wird der Klubmeister, Herr Meyer die Technik seiner Spielmethode in Dem Vortrag „Kompaß für Mittelspiel" vorftchren.

* Kaplan Fahsel spricht! Man schreibt uns: Wie zu erwarten war. zeigt sich für den am Freitag, dem 12. Februar. 20 Uhr, in den Stadtsälen stattfindenden Vortrag des berühmten Redners bereits jetzt großes Jnteresie. Ist es doch leider infolge der großen Inanspruchnahme des Redners ein seltenes Ereignis, ihn hier persönlich hören zu können. Und dann ist es auch das Thema, welches Viele anziehen dürfte. Denn wer könnte bester und be­rufener über „Koniiersreuth" und die da­mit zubLngenden Fragen sprechen als Kavlan Fahiel. der selbst 80 Tage in dem

In tiefer vaterländischer Sorge nehmen die «nterzeichneten Hochschullehrer vor der deutschen Oeffentlichkeit das Wort. Es geht um die Wahl Hindenburgs. Wie kein an­derer Name verkörpert et alles, was groß, ehrwürdig und achtunggebietend ist an un­ser« Vaterlande. Seine Persönlichkeit, vom Schicksal dem deutschen Volke in der Stunde der größten Not geschenkt, ist die einzige, die nns Deutschen jenseits aller Kritik steht und letzte Ehrfurcht gebietet. Der Generalfeldmarschall und Reichspräsi­dent von Hindenburg ist für die ganze Welt das Sinnbild des unbeirrbaren und unbrifieglichen deutschen Lebenswillens.

In dieser Stande, in der unter seiner Führung das deutsche Volk den entschei­denden Kampf um seine Freiheit ausge­nommen und sich zur Durchführung dieses Kampfes die härtesten Opfer auferlegt hat, darf es nicht geschehen, daß die Wie­derwahl Hindenburgs zum Reichspräsiden­ten unter den trüben Vorzeichen innerpo­litischer Kämpfe vor sich geht. Wir dürfen der Welt in diesem Augenblick nicht das schmähliche Schauspiel bieten, daß die Deutschen sich nicht einmal in diesem größ­ten Namen über alle Parteiungen hinweg zusammenfinden können. Wir dürfen nicht selbst das kostbare Gut an echter Autorität und Würde, das uns in ihm an­vertraut ist, entwerten.

Der Sahm Aufruf

Nachdem der von dem Berliner Ober­bürgermeister Dr. S a h m geführte Aus­schuß zur Wiederwahl Hindenburgs bekannt gegeben hat, aß die Ginzeich- nunsfrist um etwa 10 Tage verlängert werden soll, werden auch in unserer Ge­schäftsstelle die Listen über den 6. Februar hinaus bis zu dem noch zu be­stimmenden Termin ausliegen.

Oberst von Schickfuß zum Generalmajor befördert.

Der Kommandeur des 15. Infanterie- Regiments, Oberst v. Schickfuß, ist mit Wirkung vom 2. Februar 1932 ab unter Belastung in seiner bisherigen Dienststelle zum Generalmajor befördert worden.

■ Polizeiliches. Ein hiesiger Ein­wohner, der sich an seiner 14jährigen Stief­tochter sittlich vergangen hatte, hat sich dem irdischen Richter dadurch entzogen, daß er sich gestern erhängte. — Gestohlen wurde heute vormittag am Pilgrimstcin ein Fahr­rad. Marke Naumann Germania, schwarzer Nahmen, schwarze Felgen, hochgebogene Lenk­stange, schwarze Griffe, Schutzblech flach ge­bogen, am Vorderrad nach vorn verlängert, Sattel mit Nickelfeder, Dynamo Orginal „Pillag". Sachdienliche Mitteilungen er­bittet die Kriminalpolizei.

• Die Reichsbezugsscheinefür Fleisch. Die Marburger Fleischverkaufs­stellen werden darauf aufmerksam _ gemacht daß die Reichsbezugsscheine — Abschnitte 3 und 4 —, die für die Zeit vom 25. Januar bis 6. Februar 1932 Gültigkeit haben, spä­testens bis zum 11. Februar 1932 im Rat­hause. Zimmer Nr. 13, eingelöst fern müs­sen. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß nach dieser Zeit bei der Kassenstelle vorgelegte Abschnitte nicht mehr eingeköst werden können und unnachsichtlich zurückge­wiesen werden müssen.

• Reformierte Gemeinde. Heute abend 20 Uhr, findet die Verteilung der Ge- meindeblättern in beiden Pfarrhäusern der reformierten Gemeinde statt.

FUmfchau

Die Fledermaus.

Capitol. Carl Lamac inszenierte für die Leinwand die vertraute Fabel von der Fledermaus. Sein Tertbearbeiter H. Zerlett sorgte dankenswerter Weise für bestmögliche Klarheit, er schürzte den dramaturgischen Kno­ten ein wenig enger und erhielt dafür Raum — worauf es wohl am meisten ankommt — für di« immer jungen Melodien eines Jo­hann Strauß.

Die Handlung ist etwas verschoben . Im Mittelpunkt steht jetzt die reizende Anny O n d r a. Sie trottet durch Herrschafts­wohnung und Schloßhallen, immer zum mimischen Seitensprung bereit. Ihre Komik ist sichtbar an amerikanischen Vorbildern ge­schult, ums Gesangliche führt die Technik sie geschickt herum. Sie steht im Mittelpunkt und rings um sie herum Georg Alexander als Eisenstein, manchmal recht witzig, Hans Junkermann sein lieber betrunkener Freund als Eefängnisdirektor, Karl Ett­ling e r mit seiner deftigen Komik als Frosch und Iran Petrooich in der Rolle des exzentrischen Prinzen. Schwach ist allein die Rosalinde der Betty Werner, die selbst der schmachtende Tenor nicht erwärmen kann.

Die Szenen find in einen großartigen Rah­men gestellt: Prachtvolle Prunkfestsäle und ein amüsantes Gefängnis. Alles in allem wird der Film gefallen. s—r.

Die Dierpreisfrave

Man schreibt uns:

Der Reichskominisfar für Preisüber­wachung hat sich bekanntlich genötigt ge­sehen, gegenüber den Brauereien und Gastwirten mit einem Senkungsdiktat vor­zugehen. Darnach sind in Berlin die Aus­schankpreise um 4 Mark pro Hektoliter zu ermäßigen, wovon je zwei Mark auf Brauereien und Gastwirte entfallen.

Inzwischen wird darüber hinaus be­kannt, daß verschiedene deutsche Bezirke vorn Preiskornmisiar zu Notstandsge- bieten erklärt worden find, und zwar Baden, Hessen, Hessen-Nassau, Rheinpfalz und Württemberg, weil dort der Rückgang des Bierabsatzes unter dem Konkurrenzdruck von Wein und Most mehr als 70 Prozent gegenüber 1929 beträgt. Für diese Notstandsgebiete soll eine be­sondere Preisregelung erfolgen, für die die Unterkommisiare des Reichskommissars Vollmachten erhalten haben.

Hierzu wird weiter gemeldet:

Die gestern nachmittag in Frankfurt a. M. stattgefundene Besprechung des bevoll­mächtigten Preissenkungskommisiars Stadt mächtigten Preissenkungskommisiars Stadt­rat a. D. Langer mit den Vertretern des Provinzial-Eastwirteverbandes für Hesien- Nasiau hat zu keiner Einigung geführt. Stadttat Langer teilte mit, daß die Bier­preise für unsere Provinz vorläufig in der Höhe bestehen bleiben, wie fie vom Reichs- kommisiar festgesetzt worden seien. Die endgiilttge Festsetzung des Bierpreises für die Provinz Hesien-Hannover könne erst Mitte der nächsten Woche bekannt gegeben werden.

• Eokdene Hochzeit. Heute feiert Herr Metropolitan Wilhelm S 0 l d a n. hier, mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Herr Mettopolitan Soldan war 1905—1917 erster lutherischer Pfarrer in Kirchhain und Niederwald und kehrte als­dann nach Haina zurück, wo er schon vorher viele Jahre als Gemeinde- und Anstaltspfar­rer tätig war. Am 1. Oktober 1924 trat er in den Ruhestand und verlegte seinen Wohn­sitz nach Marburg.

sind doch nicht weniger als 50 Meldungen für das Einzel-- und 15 für das Doppelspiel eingegangen. Die „Kämpfe" beginnen am Sonnabend um 14.30 Uhr und die End­spiele am Sonntag um 11 Ahr in der großen Turnhalle des Instituts für Lei­besübungen. Eintritt frei! H-

Das Ergebnis des Sechs-Tage-Rennens.

Das Frankfurter Sechs-Tage-Rennen ging gestern zu Ende. Das Ergebnis lautete: Sieger: Schön-Tietz, 249 Punkte. Eine Runde zurück: 2. Rausch-Hürtgen, 446 Punkte; 3. Göbel-Dinale. 356 Punkte; 4. Van Kem- pen-Braspenning, 341 Punkte; 5. Charlier- Deneef, 233 Punkte: 6. Kroll-Maidorn, 117 Punkte. Zwei Runden zurück: 7. Wambst- Broccardo, 117 Punkte. Drei Runden zu­rück: 8. Negrini-Severgnini, 247 Punkte. Vier Runden zurück: 9. Schorn-Ziems, 182 Punkte.

Tagesanzeiger.

Freitag, den 5. Februar.

Vergnügungsanzeiger. _

Cafe Spangenberg. 'Bahnhofstr.: 20 Ahr: Schlagerabend.

Dr. I. Müllers Privatanstalten: 20 Ahr tm Philippshaus: Abendunterhaltang „Der Bürgergeneral" und „Der Hahn im Korb".

Cafe Markees, Reitgasse: 20 Ahr: Koirzett. Cafe Vetter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert. Stadtteller: 20 Ahr: Konzert.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: „Fledermaus".

Kamera, Kasernenstt.: 17 und 20.15 Ahr:

Versammlungen, Vortrage, sportliche Veranstaltungen usw.

Dentsch-Evang. Frauenband: 20 Ahr im Philippshaus (Bücherei): Beginn der Vorträge zu Goethes Faust.

Volkshochschule: 20.15 Ahr im Hörsaal des Kunstinstituts (Lahnseite): Leftor Dr. Dudde: Das modern« Theater. Ferner 20.15 Ahr in der Süd schule: Prid.-Doz. Dr. Fricke: Bilanzwirtschaft.

Deutsche Feuerbestattungskasse „Flamma" 22 Ahr im Hotel Hess. Hof: Lichtbilder« vorttag über Bestattung und Kultur.

CIiUB

für neue und für "modernisierte* Zigarettemnarken. Die

NIVEA-CREME