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CMkimdk 3ettnnfl. Marbnra «. «, Donnerstag, den 4. Februar 1932

Hesfen-Raffau und Rachdargeb'tie

Wettkamp-

Bieberbach, L. Projektive Geometrie Lpz. 1931

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773 742 697 674 638 581

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eines Jahres 358 Eier gelegt haben soll. Das wurde aber in Amerika nicht als Rekord gewertet, weil die Legeleistung nicht unter staatlicher Aussicht erzielt worden ist.

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77

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Das Mlgemeinergebnis des feg muß ebenso wegen der Höhe wie der Gleichmäßigkeit der Leistungen, ganz be­sonders aber im Hinblick auf die wesentlich geringeren Resultate der letzten Semester als ganz hervorragend bezeichnet werden.

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brachte. Die Prohibitionsgesetzgebung ver­bietet bekanntlich nur den Verkauf und Transport von alkoholischen Eetränken, die Freiheit, sich zu betrinken, ist jeder­mann unbenommen. Der beklagte Ehemann besaß nun einen Weinkeller mit sechs Jahre alten Weinen heute eine große Seltenheit in den Vereinigten Staaten und widmete dieser reichhaltigen und wert­vollen Sammlung mehr Zeit, als seiner Frau lieb war. Der Richter entschied nach längerem Ueberlegen, daß der Mann nur jeden Sonnabend nachmittag einige Stun­den in seinem Weinkeller zubringen dürfe. Weniger glimpflich kam ein anderer Ehe­gatte davon, der die Gewohnheit hatte, seine Frau in eine Badewanne mit eiskal­tem Wasser zu zwingen, wenn sie gegen sein abendliches Ausgehen protestierte. Hier erkannte das Gericht auf Trennung und der Gatte muß für den Lebensunter­halt der Frau aufkommen. Noch schlim­mer erging es einem beschäftigungslosen Musiker, der seiner Frau wöchentlich 25 Dollar für ihren Lebensunterhalt zah­len sollte. Hier entschied der Richter, daß der Musiker solange borgen müsse, als er Geld erhalten könne, um dieser Verpflich­tung nachzukommen. Welche Sicherheit er für diese Darlehen aufbringen sollte, wußte der Richter allerdings nicht zu sagen.

Schießsport

Austragung der Universitätsmeisterschafte» im Kleinkaliberschießen.

In diesem Semester wurden erstmalig die Meisterschaften im Schießen nicht wie bisher, in einer, sondern in zwei verschie* denen Hebungen ausgetragen, die an zwei Wettkampftagen geleistet weiden mutzten. Der Zweck dieser Neueinrichtung war der. bei der Zuerkennung der Meisterschaften gerade ber Schießsport-Wettbewerben leicht mögliche Zufallsergebnisse auszuschalten. Das wurde nun in hohem Maße dadurch erreicht, daß die Schützen an zwei ver­schiedenen Tagen, bei verschiedener Wet­terlage und bet verschiedener Dispvsttwn des einzelnen ihr Können unter Beweis stellen mußten.

-Am 1. Schteßtag, Mittwoch, 27. Ian^ waren je drei Schuß.in ven ^Wagd- formen liegend freihändig, kurend undste» hend freihändig auf die deutsche kaltberscheibe abzugeben. Der 2. CKtett* kampf, Sonntag, 31. Januar, verlangte eine Hebung von je fünf.Schußtn den Anschlägen liegend freihändig, sitzend um> stehend freihändig. _i

Sechs Mannschaften und schützen bewarben sich am die Meisterschaft. Die Ergebnisse der Mannst^stsschutzen wurden gleichzeitig für den Ginzellampf gewertet.

Die Einzelmeisterschast Mache verferdigt von Kehr (Fridericiana),, die MannschchtK- Meisterschaft von der Burschenschaft Herchnta. Beide Titel gingen m andre Mnde über. Die höchste Ringzahl ekelte Knolle (Alemannia). Das beste Mann- schastsergebnis die Akademische Schützen­gruppe. GS folgen die Ergebnisse der sechs besten Einzelschützen und der Mannschaften:

Der Uh» soll im Vogelsberg heimisch gemacht werde».

Gießen, 3. Febr. Zur Wiedereinbür­gerung des Uhus im Vogelsberg hat die zoologische Abteilung des Forstinstitutes der Landesuniversität Gießen einen Plan ausgearbeitet, der gegenwärtig in den großen Waldungen oes Grafen von Solms-Laubach am Fuße des südwest­lichen Dogelsberges zur Durchführung kommt. Nachdem man dem Uhu m Württemberg durch Wiederansisdlung einen bleibende Stätte in Deutschland geschaffen hat, soll auf Grund der dort gewonnenen Erfahrungen eine zweite Heimstätte für den deutschen Uhu im Vogelsberg erstehen. Es kommen dabei keine Tiere in Betracht, die etwa in ©e= fangenschaft waren, sondern es kann sich nur um die Einsetzung von wildgefange­nen Alttieren handeln, die imstande sind, ihre Existenz auf Grund des vorhande­nen Futterbestandes an Kleintieren der verschiedensten Art, die sie ohne weiteres fdilagen können müssen, selbst sicher­zustellen. Man darf gespannt sein, welchen Erfolg das jetzt in Angriff ge­nommene interessante Experiment haben wird.

Wird der Kreis Schlüchtern aufgelöst?

Schlüchtern, 3. Fbr. Obwohl das Problem der Landkreisreform von den maßgebenden Instanzen geheim gehalten wird und daher für die Oeffentlichnett noch sehr undurchsichtig ist, hält sich dennoch das Gerücht, daß sich der Kreis Schlüchtern unter den aufzuteilenden Kreisen befindet, hartnäckig auftecht. Als vorbeugende Maßnahme wurde vom Kreisausschuß beschlossen, Landrat Dr. Müller und Bürgermeister Gaenßlen zu beauftragen, alle zu Gebote stehenden Mittel in Anwendung zu bringen, das Kreisgefüge in seiner alten Gestalt zu­sammen zu halten.

Zopfabschneider an der Arbeit?

Frankfurt a. M., 3. Febr. Einer elftährigen Schülerin wurden auf dem

Liazelschützea

Knolle (Alemannia) somit Universitatsmeifter.

Foellmer (21. Sch. Er.) Knecht Rbeinfranken) Hoffmann (Sercynia) Lück (Rbeifranken) Schäfer (Alemannta)

Manschasten

Geschäftliche Mitteilung.

):( Ledka (D.R.P.a), dys neue Schuh- beiohlversahren. Mit dem heutigen Tage übernimmt Herr Karl Scherer, Steinweg 39, die Schuhbcsohlung nach dem Ledka-Verfahren Die Vorteile, die das Verfahren bietet find bereits überall dort, wo das Verfahren em- geführt ist, von Fachleuten und Publtkum an­erkannt und haben sich glänzend bewahrt. Ledka" ist billiger wie jede andere Schuh- besohlung.Ledka" ist kein Gummi oder Lederersatz, absolut dauerhaft, wasserdicht, leicht und elastisch und zeichnet sich aus durch angenehmes Tragen.Ledka" ist keine ^Ma­schinenarbeit (Schnellbesohluna) kern Nageln und Nähen, sondern nur Klebarbeit, daher größte Schonung des Schuhes und längere Lebensdauer.

Alt aber zäh.

In einer zoologischen Handlung in Steglitz wurden durch Gas, das aus einer undichten Leitung strömte, 66 Singvögel, zwei Affen und ein Papagei getötet. So­fort vorgenommene Wiederbelebungs­versuche bei den Affen hatten keinen Er­folg mehr. Jedoch blieben ein Krokodil und ein 80jähriger Papagei am Leben.

Weltrekord im Eierlegen.

Nach einer Mitteilung aus landwirt­schaftlichen Kreisen hat eine Henne auf einem Bauernhöfe an der dänischen Grenze im Zeitraum eines Jahres 357 Eier gelegt und damit den Weltrekord im Eierlegen erreicht. Nach dieser Mittei­lung ist also der kürzlich von einem Huhn tn Westfalen aufgestellte Rekord, das nur 308 Eier legte, weit übertroffen worden. Das Bemerkenswerte ist aber, daß die von dem Huhn gelegten Gier überdurchschnittlich groß gewesen sind und alle etwa je 70 Gramm gewogen haben. Der Besitzer des Tieres führt diese enorme Leistung auf seine Fütterungsmethode zu­rück. Er gibt feinen Hühnern außer der aus den bäuerlichen Häfen üblichen Ge­treidemenge reichlich Magermilch und Grünfutter. Ein Professor an der amerikanischen Universität hat, wie es heißt, eine Henne gezüchtet, die während

Wege zur Schule m der Bremer- oder Fürstenberger Straße die Haarzöpfe ab­geschnitten. Erst in der Schule hat das Mädchen den Verlust ihrer Zopfe be­merkt. Sie kann nicht angeben, wann und wo dies geschehen ist.

Preissenkung für Schwarzbrot.

Frankfurt a. M., 2. Febr Zwi­schen dem Beauftragten des Reichskom­missars für Preisüberwachung für Hes­sen und Hessen-Nassau und der hiesigen Bäckerinnung haben Verhandlungen zwecks Senkung des Brotprei­se s in Frankfurt a. M. stattgefunden. Im Wege der Vereinbarung hat sich die Bäckerinnung erfreulicherweise bereit erklärt, mit Wirkung vom 8. Februar ab den Preis für Schwarzbrot (^Roggenbrot) um 2 Psg. für das Dreipfundbrot zu senken.

Els Jahre Zuchthaus wegen sahrläffiger Tötung.

Darmstadt, 2. Febr. Der mehrfach vorbestrafte I. Rahner aus Biebrich wurde vom hiesigen Schöffengericht roegen fahrlässiger Tötung zu 11 Jahren Zucht­haus verurteilt. Rahner, der Mitglied jener großen Diebesbande war, die durch ihre Biehdieb stähle seinerzeit das rhein-mainische Gebiet unsicher gemacht hatte und die vor einigen Monaten vom Frankfurter Gericht abgeurteilt, worden war, hatte im vorigen Jahre mit- seinem La st Kraftwagen bei Arhetligen einen Schreinerlehrling über­sah r e n, sodaß dessen Tod sofort em- frat. Man fand die Leiche zwischen Küh­ler und Kotflügel eingeklemmt.

Der frühere hessische Minister Raab gestorben.

Darmstadt, 3. Febr. Der frühere hessische Minister Georg Raab, der von Ende 1918 bis Anfang 1928 in dem Kabinett Ulrich das Amt des Ministers für Arbeit und Wirtschaft bekleidete, ist heute in Pfungstadt, wo er seinen Wohn­sitz hatte, 63 Jahre alt, einem längeren Asthrnaleiden erlegen.

Akademische Schützengruvve Burschenschaft Alemannia Burschenschaft Rheinfranken Deutsche Burse .

Burschenschaft Sercvma - 219

Clausthaler Wingolf 193

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Nr. 29

Dr. Alfred Mombert, per feinsinnige Lyriker, feit 1928 Mit­glied der preußischen Dichterakadernre, wird am 6. Februar 60 Jahre alt. Mom­bert war ursprünglich Rechtsanwalt, lebt aber seit vielen Jahren ausschließlich sei­ner literaris'chen Tätigkeit. Bon seinen Werken, denen eine bildreiche Sprache und zumeist mystisch-theosophischen Visio­nen das Gepräge geben, sindDer himm­lische Zecher",Atair" undAeon" die be­kanntesten geworden.

KrrmMrs mm Sagt

Kapitän Ehrhardt gewinnt feinen Pensionsprozetz.

Berlin, 3. Febr. In dem Prozeß, den Kapitän Ehrhardt feit mehreren Jahren wegen seiner Pension gegen das Reichswehrministerium führt, hat jetzt das Kammergericht erneut ein Urteil zu­gunsten des ehemaligen Führers ber Marinebrigade erlassen. Es hat festge- stellt, daß das Reich nicht berechtigt ist, etwaige Schadenersatzansprüche aus dem Kapp-Putsch gegen Ehrhardts Pensionsansprüche aufzurechnen.

Beseitianng bet festen und gebundenen Preise für'Arzneien und Arzneimittel.

Ab 1. Februar 1932 wird das bisherige Prinzip der Festpreise und gebundenen Preise im Geschäftsverkehr mit Arzneien und Arzneimitteln in starkem Umfang durch den freien Wettbewerb er­setzt werden. Eingeleitet wurde diese Be­wegung durch die Aufhebung der gebun­denen Einkauisrpeise für die Apotheken, die von den pharmazeuttschen Fabriken für den größten Teil der Arzneispezialitäten vorgenommen worden ist. Damit wurde für den pharmazeutischen Großhandel seine bisherige Kalkulationsmethode grundsätz­lich verändert. Der Reichskommissar für Preisüberwachung hat außerdem die bis­her üblichen Kalkulationssätze des Groß­handels, soweit diese über 16 Prozent lagen, um 10 Prozent gekürzt. Auf die von den pharmazeutischen Fabriken gebundenen Einkaufspreise der Apotheken haben diese bisher in den meisten Ländern einen Auf­schlag von 75 Prozent erhoben. Dieser Auf­schlag wird ab 1. Februar 1932 voraus­sichtlich allgemein auf 64 Prozent ermäßigt werden. Gleichzeitig wird die bisherige Auf- und Abrundung auf 5 und 10 Pfg. aufgehoben und die Pfen­nigrechnung eingeführt.

Wie lange darf ein Ehemann in seinem Keller bleiben.

Mit einer kuriosen Streitfrage hatte sich kürzlich ein amerikanischer Richter zu be­schäftigen. Eine Frau hatte ihren, Ehe­gatten verklagt, weil er ihrer Meinung nach zuviel Zeit in seinem Weinkeller ver-