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Nr. 28

O»frf)tmw Stitnng. Marburg «. L. Mittwoch, den 3. Fehwar 1932

Sette 3

MMederauMAuns der deutWnMtle

28. m Kassel Schlachtvieh.

Präzision und Tongebung.

IY.

am am

Wetterbeobachtungen am 2. S. Febr. Höchste Temperatur am 2. Februar 4.5 Celsius Niedrigste Temperatur lebte Nacht 2,4 Celsius

Sebruarmärtte im Mierunssbezirk KaW

Am 6. in Hanau Ferkel und Wochenmarkt; am 8. in Blankenau Kram, in Gersfeld Schweine, in Kassel Schlachtvieh und in Rin­teln Rind. Pferde und Schweine; am 9. in Hilders Kram und Schweine, in Kirchhain Rind und Schweine, in Mottgers und Neu­stadt Kram und in Windecken Kram, Rind und Schweine; am 10. in Barchfeld, Felsberg und Neukirchen Kram, in Hanau Wochenmarkt und in Kassel Schlachtvieh und Pferde; am 12. in Hessisch Oldendorf Kram, Rind und Schweine; am 13. in Hanau Ferkel und Wochenmarkt; am 15. in Kassel Schlachtvieh; <im 16. in Hünfeld Schweine und in Roden­berg Kram, Nind und Schweine;. am 17. in Hanau Vieh und Wochenmartt, in Kassel Zuchtschweine und in Treysa, Kram, Rind, Pferde und Schweine; am 18. in Fulda Rind, in Kassel Schlachtvieh, in Marburg Schweine und in Tann Kram und Schweine; am 20. in Hanau Ferkel und Wochenmarkt; am 21. in Kassel Schlachtvieh; am 23. in Höringhausen und Hes.'nfeld Kram, in Kirchhain und Obern­kirchen Rind und Schweine; am 24. in Borken, Eiterfeld, Rhoden. Schwarzenborn und Wan- tneb Kram, in Hanau Wochenmarkt und in Wächtersbach Rind; am 25. in Burghaun Schweine und in Kassel Schlachtvieh;

27. in Hanau Ferkel und Wochenmarkt;

Meier SlaalMater

Richard Wagner „Der fliegende Holländer"

Die Neueinstudierung des „Fliegenden Holländer “im Staatstheater brachte nach mancher Richtung Wertvolles. Hanns Fridericis Regie lehnte sich an Alt­bewährtes an und hatte in der Einrichtung des Bühnenbildes und der Anordnung der Gruppen sehr glückliche Momente. Starke Eindrücke gingen von der Leistung des Or­chesters aus, das unter der suggestiven Führung von Wilhelm Franz Reuh der Partitur leuchtende Lichter aufsetzte.

Von den Solisten überrascht« Hilde E i d e n s, die die Senta aus einem starken Erleben heraus gestaltete und ihre schönen Stimmittel dieser anspruchsvollen Rolle mit Erfolg dienstbar macht«. An Stelle des erkrankten Opernsängers Mctor Mosst fang Albert Lohmann vom Hess. Landestheater in Darmstadt die Partie des Holländers. Die darstellerisch von künstlerischer Ueberzeugung getragene Lei­stung entbehrte gesanglich des wärmenden Glanzes und des sinnlichen Klangreizes. Josef Niklaus schuf den Daland kraft­voll im Ton, Eugen Schürer sang den Steuermann mit lyrischer Weichheit, Fritz Fr'tzaus Enk halle Form und Geschios- senhest. Die Ehöre waren vorblldlich in

PHOTO-BÖHLER - BRILLEN-BUHLER

Marburg/Lah«

Wettergasse 30 Bahnhofstr. 8

Fernruf 248

Wetterbericht.

Anhaltender langsamer Dmckfall baut das Hochdruckgebiet mehr und mehr ab und drängt es nach Westen hin zurück. Wstteleuropa steht bereits unter dem Ein­fluß einer feuchten und ziemlich milden oze­anischen Luftströmung, mit der von Nord­westen nach dem Osten hin Ausläufer der über Nordosteurvpa liegenden Tiefdruck­gebiete wandern. Die Witterung wird da­her unbeständiger und zeitweise auch schon zu leichtern Niederschlag geneigt.

Witterungsaussichten für Donnerstag: De: westlichen Winden und Verhältnis« mähig milden Temperaturen zunehmend unbeständig, aber noch nicht regnerische Witterung.

Wintersport-Wetterbericht.

Schwarzwald: Feldberg: — 3 Grab. 20 Zentimeter, verharrscht. — Alpe«: Garmisch-Partmkirchm: —5 Grad, 1 Zenti­meter, lückenhaft; Berchtesgaden: —3 Grad, 9 Zentimeter, lückenhaft. — Harz: Schierke: — 2 Grad, 3 Zentimeter, vereist. — Sonst keine.

— Klima und Kkimaschwankun- gen. Von Professor Dr. K. Knoch, Leiter der Klimaabteilung des Preußischen Me­teorologischen Instituts, Berlin. 151 Seiten. Gebunden 1,80. 3n Sammlung Wissen­schaft und Bildung. Verlag von Quelle & Meyer m Leipzig. — Die abnormen Witterungsverhältnisse der letzten Jahre, die Kälte im Winter 1928/29 und der diesjährige verregnete Sommer, lassen die Frage auf­tauchen, welchen Gesetzen das Klima unserer Bretteuarade unterworie» ät und ob wir mit

stählen im Kreise Alsfeld herrühtt. Die be­treffenden Personen wurden verhaftet (Mf unter die Braut wegen Verdunkelungsgefahr und Mitwisserschaft) und dem Amtsgericht in Homberg (Ohm) durch die zuständigen Land­jägereibeamten in Homberg und Kittorf vor- gefühtt.

-o- K i r ch h a i n, 2. Febr. Die Baue r n- hochschule Loshausen hält am 12. Februar in Kirchhain einen Bauernschu» lungslehrgcmg ab. Erfreulicherweise ist die­ser Lehrgang kostenlos und ist somit ;edem Junglandwitt Gelegenheit geboten, daran teilzunehmen. Die Gestaltung des Lehr­gangs ist wie folgt gedacht: Vormittags 10 Uhr: Vortrag und Aussprache über „Ratio­nelle Düngung und Fütterung". 11.30 Uhr: Vortrag über „Grundfragen der bäuerlichen Betriek^gestaltung". Nachmittags 2 Uhr: Vortrag über „Bäuerliche Lebenskunde und genossenschaftliche Gesinnung". Anschließend: Aussprache. Am 13. Februar findet dann der bereits angekündigte Kommunalpolitische Lehrgang statt. Leiter des Lehrgangs ist, wie im Vorjahre, Bürgermeister i. R. Schä­fer. Beide Tagungen fmden im Hotel Moss­bach statt.

Motor, die dm hingen Flieger rasch zu im­mer erstaunlicherm (Erfolgen führen. Auf dm Segelflug von Darmstadt, zu dem Gromhofst im Schlepp eines Motoftlugzeu- ges startet, und der ihn in drei Stundm über 138 Kilometer bringt, folgt der Segelflug von München nach Kaadm (Tschechoslowakei), bei dem in 8V> Stundm 272 Kilometer zurückgelegt wurden. Eine Segelflug-Erpe- dition zum 3400 Meter hohm Jungfrau,och, bei dem Eromhoft einen geradezu abenteuer­lich anmutendm Flug bis nach Interlaken hinab vollfühtte, erregte Aufsehen weit über die interessierten Kreise hinaus. Dm nfter- nationalm Stteckmrekord brachte Gromhoff mit 220 Kilometern an sich. Auf einer Nm- konstruttion von Lippisch, dem Fliegenden Dreieck „Hans Huckebein"» gelingt es ihm schließlich, zu Ende des Jahres 1931 dm 3000-Matt-Preis der „B. Z. am Mittag" zu gewinnen, wobei er mit nur 24 PS. eine Stundmgeschwindigkeit von 145 Kilometern erzielt.

seeküste. Auch besitze man noch genügend militärische Stützpuntte dott und es sei die Gefahr nicht fo groß, daß von der Nordsee ein Angriff erfolgen kann. Anders sei es aber bei der Ostsee. Hier habe man zwei Stützpuntte und die 10-Meter-Zone reiche bis an die Küste heran, so daß Landungen von fremden Trupepn leicht möglich sind. Der Plan der Truppenlandungen in der Ost­see sei nichts neues, denn schon früher habe man die Landung von Truppm errangen. Heute sei die Sache aber noch gefährlicher, dmn Polen hat einen großen Hafen in Gedingen gebaut, der Danzig schwerm Ab­bruch tut.

Schutz der Belange über See _— sei die zweite Forderung, die von Dmtschland er­strebt werden muh. Nach dem Kriege habe man die Handelsflotte abgeben müsse. Die Reeder feien dann aber auf der Hut geraeien und hätten wieder eine Handelsflotte geschaf­fen, die wieder etwas in den Vordergrund tritt. Aber mit der Handelsflotte allein fei es nicht getan. Auch die Hochseeflotte muffe wieder in der Lage fein, den Handel zu schützen. Redner ging dann auf die Neubauten ein und betonte dabei, dah Deutschland sich damit begnügt habe, seine kleinen Schiffe zu er« neuern. Die heutige Marine fei viel zu schwach. Dmtschland müsse wieder, Geltung zur See erlangen und dazu müsse jeder bei- tragen.

Hierauf hielt cand. phik. Löhlein einen Vortrag mit Lichtbildern über die Hansea­tische Yachtschule in Nmstadt in Holstein und die Bayerische Dachtsckule Prien am Chiem­see. Der Film „Dmtsche Iugmd und See- fahtt" 'schloh dm Vortragsabend, d-r über­all begeifterte Zustimmung fand. Anschließend verfanimelten sich die Kameradschaft Deutscher Sochsee-Sportverband „Hansa" im Restaurant Bopp, um noch einige fröhliche Stundm zu verlebm. Wer Auskunft über die Kamerad­schaft haben will, roenbe sich an Referendar H. H. Jacobi, Orleansftrafce 3.

-o- Kirchhain, 2. Febr. Nach mehr­jähriger Pause veranstaltete der Männer- gesangverein 1838 Kirchhain am ver­gangenen Sonntag in der Jahn-Tumhalle einen Konzertabend. Die grohe Halle war bis auf den letzten Platz von einer erwar­tungsvoll gestimmtm Mmge besetzt. Der etwa 60 Mann starke Chor hat unter der neuen Leitung des Dirigenten Wilhelm Lil­li er, Mittelschullehrer, ungemein gewonnen. Die vorgetragenen Chöre warm hervorra­gend disziplimett unter straffer Leitung des Dirigenten und wurden mit größtem Bei­fall belohnt. !------- - —““

Nülherschlm

- „Ich fliege mit und ohne Mo­to r" von Günter Gromhoff. Mit 88 Ab» bildungm. Preis: kartoniert 1,20. Societäts-Derlag, Frankfurt a. M„ 1932. —

Vor uns liegt der Werdegang eines Segel­fliegers. Günter Eromhoft, der erfolg» reiche Pilot des an Segelflugleiftungen über­reich m Jahres 1931, erzählt vom Auf mid Nieder seiner Fliegerlaufbahn bis zu dm hart erkämpften, wohlverdienten (Erfolgen seiner Höchstleistungen. Schlicht und einfach nach Segelfliegeratt sind die Berichte und verraten doch das mtschlossme Herz, die sichere Hand und dm ruhigen Kopf des die Gefahr kennmdm und sie meisternden P»- loten. Eromhofts Werdegang ist kein zu­fälliger. Mit 8 Jahren schon entzieht er sich dem elterlichen Hause, um m einem Baumwipftt des Pfarrgattens ein abenteuer­liches Leben zu führen. Wie vom Magntt- berg gezogen, findet der Heine Mann dann dm Weg zur Wasserkuppe und damit zur Segelfliegerei Nach kurzer Schulung in Ros- litten entschließt er sich, die drei Jahre der Ausbildung zum Verlehrsflieger auf sich zu nehmen. Dann lockt die alte Heimat, di« Kuppe, wieder. Hier wirtt er anfangs als Segelfluglehrer, hier trifft er aber auch mit Prof. Georgii und dem Konstrutteur Lip­pisch zusammen. Sie ziehm Gromhoff zur prattischm Erprobung ihrer meteorologisch- wissenschastlichm und technisch-konstruktiven Forschungsergebnisse heran. Und damit be­ginnt jene Reihe von Flügen mit und ohne

aus Marburg, gewonnen. Besonders Frk. Gebhard, unterstützt von der vortrefflichen Künstlerin Fran Dr. Müller fand stürmichm Seif all. Der glänzend verlaufene Abmd war ein voller Erfolg für dm aufstrebenden Verein.

r Rauschenberg, 3. Febr. Seifte abend, 8.30 Uhr, findet eme öffentliche Sitzung der Stadtvervrdnttm statt.

h Groß- Seelheim, 2. Febr. Süh- ner-Marder sind hier an der Arbeit. 3n der vorigen Woche wurdm allein bei einem Landwirt 27 Hühner gestohlen. Dm Tä- tem ist man auf der Spur.

m Schwabendorf, 2. Febr. Die Deutschnationale. .... Volks Partei hatte Sonnabend zu einer öffentlichen Ver­sammlung in die Gastwirtschaft von Hem­rick Dörbecker emgeladm. Der Versamm­lungsraum war überfüllt. Die Versamm­lung eröffnete stud. thevl. Harpsmeier-Mar- burg mit Worten der Begrüßung. Sodann sprach Bürgermeister a. D. W o l f f - Mar­burg über die grobe Not des deutchm Vol­kes. In der Revolution sei uns viel von den „Volksbefreiern" versprochen wvrdm. Drei­zehn Jahre hätten wir auf die Erfüllung gewartet, dreizehn Jahre hättm wir gedul­det, dreizehn Jahre vermittelt und gezögert und Kompromisse gemacht. Das Ende sei nun höchste Not, Not in Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Arbeiterschaft, mnere Zerrissenheit und Unfriede, Unsicherheit und Unfreiheit auf allen Gebieten, nach außen hm verpaßte Eelegmheitm und vollkommene Ohnmacht. — Darum müsse mit dem bis­herigen System Schluß gemacht roerben. Das deutsche Volk brauche und rooHe neue Führer. In Hilgenberg, Bang, Quaatz, von Frevtagh-Lohring- hoven u. a. hätten die deutsch-nationalen Männer, die durch Sachkenntnis, Weitblick und Mut geeignet seien, zu helfen und $u führen.

Im Auftrcy des Deutschen Hochsee- Sportoeroandes „Sjanfa" sprach gestern abend vor einer überaus zahlreichen Zuhörerschaft der ehemalige Chef der Reichs- marine, Admiral Zenker, über „Die Wiederaufrichtung der deutschen Seegeltung". Einleitmd betonte Prof. Dr. Jaeck, daß in jedem Jahre Marburger Studmtm nach Nmstadt in Holstein fahren, um die Grundlagen des Seemannsberufes kmnmzulemm. Die kurze Zeit genügt, um dm jungen Leuten vor Augm zu führen, rote wichtig es für unser Vaterland ist, daß wir zur See wieder Geltung erhalten. Kamerad- schaftsgeist vereinigt die hingen Leute, und begeistert lehren sie zurück.

Admiral Zenker ging einleitenb auf die gestern begonnene Abrüstungskonferenz em und führt aus. daß diese Konferenz eine große Bedeutung für Dmtschland bat. Von dieser Konferenz hänge es ab. ob Deutschland wieder als gleichberechtigte Nation angesehen wird. Skeptiker sind der Ansicht, daß diese Konfermz für Deutschland ohne (Erfolg ver­laufen wird. Redner ist selbst der Ansicht, daß nicht viel zu erhoffen ist. Es wird sich bet der Konferenz 3eigen, ob man gewillt ist, Deutschland als gleichberechtigte Nation anzusehm. Deutschland ist entwaffnet, die Nachbarn aber starren ht Waffen. Auf der Konfermz müsse unbedingt erreicht raerben, baß Deutschlanb als gleichberechtigte Nation anerkannt wirb. Wie die Wehrmacht, so müsse auch die Marine wieder zur Geltung K' igen. Die alte kaiserliche Marine werde r verantwortlich gemacht, daß England gegm Deutschland in den Ktteg gezogen ist. Em Volk — und auch das neue Deutschland — müsse aber auch in der Lage fein, seine In­teressen über See zu schützen. Zwei Fragen feien hier von Bedeutung: Vetteidigung der Küste und der überseeischm Belange.

Die dmtsche Nordseeküste sei durch die 10- Meter-Zone (Zone mit einer Wassertiefe von 10 Metern) nicht so gefährdet wie die Ost­

ffttld Medenkvo!

Gladenbach, 3. Febr. Am 30 Ja­nuar hielt der Hessische I a g b 11 u b, Ortsgruppe Glabmbach , feine Gmerawer- sammlung ab, bie mit einem Vortrag und enter Trophäenausstellung oerbunben war. Professor Zimme r - Darmitabt hielt einen Vortrag über jagdliche Tagesfragen, der mit großem Beifall aufgenommen wurde. Die Trophäenausstellung zeigte, baß bei Abchuß von ben Mitgliebern bes Jagbllubs wetb- mämiisch gehanbhabt wirb. Es warm sechs Hirsche ausgestellt, von benen ein Hirsch von Oberförster Hellwig mit bem golbenen unb ein öirW) oo-n Prof. Dr. Jeß mit bem silbernen Schild ausgezeichnet wurdm. Für Rehgehörne erhielten: bas goldene Schub Kaufmann Neeb, bas silberne Bauunterneh­mer Höllen, bas bronzene Baron von Bie- benfelb. Für Hegeabschuß (Kollektion) er­hielten: Obeftörster Poensgm das silbern« unb Prof. Dr. Jeß bas bronzene Schild. Die Trophäm wurdm von Obeftörster Fre- vett gerichtet, dessen interefianten unb lehr­reichen Ausführungen über bie Abschußreife bet Trophämträger mit großem Beifall auf­genommen mürben. Von ben benachbarten Jagbvereinen, Biedenkopf, Dillmburg, Her- bom unb Gießen, hatten sich Vertreter em» gefunden.

k Battenberg, 2. Febr. Die Ober- försterei Elbrighausen hielt vergott- gen en Freitag im Saale bes Hotel Rohbe eine Holzversteigerung ab, bei der folgende Preise erzielt wurdm: Scheitholz 5,30—5,50 RM„ Knüppel 3,30—3,50 RM. für dm Raummtter.

AUS dem Sdettul

k Aus bem (Ebertal, 2. Febr. Dem Sdjroinbler, ber m hiesiger Gegend die Darlehnskassm betrügen wollte, scheint man auf ber Spur zu sein. Es soll sich um einen vom Hauptoerbanb in Kassel entlassenen Beamt en hanbeln.

W -er Umgegend

Kreis Warburg

Nieberw etter, 3. Febr. Der hiesige Männer-Gesangverein hielt am Eonnabmbabmb im Vereinslokal ber Gast­wirtschaft Dehnett seine biesjähttge Gene­ralversammlung ab, zu ber auch bie passiven Mitglieber fast vollzählig erschienen warm. Eechäfts- unb Kassenbericht fanben schnelle Erledigung. Bei ber Vorstandswahl würbe der gesamte Vorstanb wiebergewählt. 1. Vorsitzmber Adam Kirchhein, Schriftführer Seibert Neufel, Kassenfübrer Konrab Deh- nert. Mit einem gemütlichm Beisammmsein fand ber Abmb seinen Abschluß.

s Simtshaufen, 2. Febr. Die EIek- trizitäts-Aktiengese ll schäft Mit- telbeutschlanb hatte im Jahre 1930 in Simtshaufen eine neue Kreuzschalte- ftation errichtet. Im oergangenen Jahre wurde nun mit ben Umbauarbeiten bes ge­samten Starkstromnetzes begonnen. So wur­den bie alten Gestänge von Münchhausen nach Simtshaufen, von Mellnau nach Sirnts- hauien unb von Niederasphe nach Starts« Hausen abgebaut und durch neue Gestänge er­setzt. Nach den geltenben Vorschriften über bie Anlage von Starkstromleitungen mußten bie neuen Leitungen von ben Verkehrs- straßen weiter ins offene Feld hinaus ver­legt werden. Es war daher nvtwmbig, daß bie neuen Masten teilweise auf Grund­stücken ber Bewohner von Simtshaufen, Nie­derasphe und Mellnau errichtet raerben muß­ten. Sie konnten jedoch in ben meisten Fäl­len in ben Ermzfurchen ber Erunbstücke an­gebracht werden, so baß ben Beteiligten kein weiterer Schaden mtstand. Da, wo die Masten auf ben Grunbstückm errichtet wur­den, wurde ben Beteiligten eine angemessene Entschädigung gezahlt. Bei ben Ausschach- tunesarbeiten konnten einige bebürftige Ar­beitslose aus ben Eemeinbm Tobenhausm unb Simtshaufen beschäftigt raerben. Mit Ende Januar b. Is. können bie gefeinten Umbauarbeiten als beendet angesehen raerben.

Mets ftirthhnin

Eine Diebesbande feit genommen.

Kirchhain, 2. Febr. Das im Monat September v. I. aus der Automobilwerkstätte H. Wunderlich, hier, gestohlme Motorrad (Fabr. Triumph) wurde im Walde in einer Tannenbickung bei Danncnrob, Kr. Alsfeld, aufgefunben. Der Verdacht lenkte sich auf Einwohner in den Ortschaften N. unb E., Kreis Alsfeld. Die am Sonnabend und Sonntag oorgenommenen Hanssuchungm för- berten außer Motorradteilm noch weiteres Diebesgut zu Tage, das aus anderen Dieb»

ähnlichm Temperaturschwankungm auch in dm nächstm 3obren zu rechnm Baben. LSrt man doch bisraeilen bie Behauptung, daß bas Klima Europas gegenmärtig eine grund­sätzliche Amberuna erfahre, eine Vermutung, bie mit ben oerschiedenm Erdbeben, Sturm­fluten, Vulkanausbrüchen unb anderen Ka­tastrophen in Zusammenhang gebracht wird. So ist es durchaus zeitgemäß, wenn ein füh- renber Klimatologe m einem für weiteste Kreise bestimmten Bändchm vom Stanb» puntt der Wissenschaft aus einen Heber» blick über die gesicherten Ergebnisse der Klima- kunde gibt. Nach einer Einführung in Be­griff, Umfang unb Methodik ber Klima­forschung zeigt Verfasser, welche Klimaele- mente beim Zustanbekommm bes Klnnas zusammmwirken müssm unb welche Klima- typm so mtstehm. Sieben bieten stets gleich- bleibenben Kräften sehm wir anbere Mächte am Werk, bie zu steten Schwankungen unb Veränberungm führen. Sie sind von be­sonderem Interesse, denn hier liegen alle die (Elemente, bie im engeren Sinn« für bas Klima ausschlaggebend sind. Heber alle diese Erscheinungen sowie über bie Zusammenhänge von Klima unb Mm sch weiß uns Verfasser in anregenber Weife zu unterrichten unb uns so manche klimatologische Erscheinung, die dem Laim sonst rätselhaft zu bleiben pflegt, mit interessanten Beispielen zu erklären.

Verlag Dr. L. Httzeroth.

Hauptschriillefter und oeraniworilich für Po­litik unb Feuilleton: Dr. Ernst Scheller; für Kommunalpolitik, Provinz unb Lokales Lothar Schneider, sämtlich in Marburg,

. Besonders gut wirkten der Wengettsche Chor „Das Geister schift" und ber Männerchor von Sauer „An ber Sza­ro os". Als Solisten hatte man bie Damen L. Gebhard unb Frau Dr. Müller, beide

Zett

Larometerst. reduziert ,auf N N

Tempe­ratur

Relative Luft-

V

2.2. 2 Uhr nachm.

772.6 nun

4.0 Teil.

76'1.

2. 2. 9 Ubr

771,3 nun

3.6 Teil.

88 st.

nahm.

4.9 Tel).

3.2. 7 Ubr

772.0 mm

93 st.

norm.