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Nr. 26

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Schwerer Raubüberfall in Biebesheim.

ländische 10-Guldenscheine.

Japanische StflStnngen $n« Konflikt.

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Cölbe, den L Februar 1932.

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Letzte Meldunsen

Chinas Entschluß zum Widerstand.

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Hm 30. Mär, 1932, 9.30 Udr en der lGerichissielle das Grundeigentum des Landwirts Wilbelm Xeo in Wohra, Äcker- und Wiesengrundftücke der Ge­markung Wohra in der Gesamt-

tungsdrang aufkommen lassen, dem mit der Zeit auch der völlig hörige und wrl« lensschwache Bräutigam nicht mehr ge­nügend Widerstand entgegenzusetzen ver­mochte. Schon in der ersten Verhandlung vertrat der Verteidiger die Ansicht, daß das eingeatmete Das und der genosiene Alkohol Baum in eine Art Rauschzustand versetzt haben, der die freie Willensmer- rmng ausschloß. Das Gericht verurteilte damals aber den Angeklagten zu der ge­setzlichen Mindesstrafe von drei Jahren Gefängnis. Auf Grund dreier ärztlicher Gutachten, die jetzt die Grundlage der Ve- rufsverhandlung bildeten, kam das Ge­richt zu einer Freisprechung.

DEUTSCHES EIGENTUM IM AUSLAND 10 101

' die Jine durchgreifende Preisbesserung nicht zu Dal« tenten. _ _

Unsere Darstellung veranschaulicht die Zusammensetzung der deutschen Tributleiftungevi seit 1918. Deutschland bat im ganzen mehr als 67 Milliarden an Bar- und Sachleistungen aufgebracht, wovon jedoch nur rund 20 Milliarden Mark auf Revarationskonto gutgeschrieben worden stnv.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank.

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Obernhof (Unterlahn), 31. San. 3n der Nähe des. bekannten Klosters Arnstein im Dörsbachtal befindet fich eine Wiese, genannt die Kaiserwiese, in der annähernd 20 österreichische Krieger aus den Koali­tionskämpfen 1795, die in dem damals als Lazarett eingerichteten Kloster gestor­ben find, begraben liegen. Lehrer Mehl aus dem Nachbarort Singhofen hat nun das österreichische „Schwarze Kreuz sur diese Grabstätten interessiert, und es sollen nun die vergessenen Gräber durch ein ent­sprechendes Erinnerungszeichen kenntlich gemacht werden.

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Ign hat die Hofinung der Verbraucherschaft bci)ordliche Preissenkung wieder verstärkt, auerdings wirken sich solche Vermutungen ,nd (verachte auf den einzelnen Markten recht «ttidiieben aus. Am meisten wirb dadurchder «eiiinei Aiarkt beeinflußt; weniger die Pro- wo die Aufwärtsbewegung »er Sioggen- „eii’e im allgemeinen weitere Fortschritte ■ «achte. Unter solchen Verhältnissen, wo nicht «in wirtschaftliche, sondern innerpolitische Strömungen den Markt beherrschen, ist es Jht schwer, die weitere Preisgestaltung vor- ' Ltszujagen. Beim Weizen liegen die Verhält- risse insofern etwas klarer, als die Tendenz J Senlung des Getreidepreises hier weniger ' ujarf vorhanden zu fein scheint. Daher wer- Cn von vielen Kreisen die Aussichten für die ■ Mrtteniwicklung des Weizens günstiger als zie des Roggens angesehen und eine Erweite- junfl der Preisspanne wird nicht für unwahr- teinlich gehalten.

• ^such die Aussichten für den Futter» • etteibemartt hängen zum wesentlichen eil von der Regierung ab. Aber im Eegen- ck zum Brotgetreide wird hier ein solches be- orotiches Eingreifen von der Landwirtschaft ewünscht, da nur dadurch ein Absatz von terste und Hafer zu einigermaßen erträg-

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z röste von 2 ha 38,06 er. (597 | Am 27. Avril 1932 9.30 Wir an der lGerichtsstelle der Grundbesitz des Landwirts Johannes Rey in Wohra, Saus-, Acker- und Wiesengrundstücke der Gemarkung Wohra in der Gelarnt- zröste von 8 ha 71,50 ar und ein «ckergrnndstück der Gemarkung Langendorf von 58,80 er.

Rauschenberg, den 29. Januar 1982.

Das Amtsgericht.

Wenn unser Kartoffelexport fichauch der letzten Zeit etwas weniger günstig ge- tet hat und in den Ausfuhrhäfen äugen» licklich noch erhebliche Vorräte lagern, so irfte diese Stockung doch nur vorübergehend in. Allerdings sind dadurch einige Preis- rabsetzungen notwendig geworden, zumal ch die Nachfrage nach Speisekartoffeln auf m Jnlandsmarkt autzergewöhiftich gering ist. er da das kältere Wetter gleichzeitig die fuhren einschränkt, konnte die allgemeine islage immer noch als ziemlich stabil be» lhnet werden. Man ist der Ansicht, daß fich ran in der nächsten Zeit nichts ändern rd. Nur für Fabrikkartoffeln tft dauernd

Preß Association erfährt von hoher amtlicher Stelle, datz bisher noch reine amtliche Bestätigung einer Kriegserklärung vorliege. Die chinesische Regierung habe lediglich be- schlossen, datz weiteren feindseligen Aktto­nen der Japaner Wider st and entge- gengesetzt werden müsse.

Der Wortführer des auswärtigen Am­tes erklärte, daß Japan die Ernennung einer Völkerbundskommisfion zur Unter­suchung der Vorgänge in Schanghai be­grüßen würde, wenn es sich um einen Wunsch des Völkerbundes handelte, sich über die wahre Lage durch Augenschein zu überzeugen. Japan sei jedoch nicht im­stande, Empfehlungen der Kommission als bindend anzusehen. Wenn China seine

Plakette.

Frankfurt a.M., 31. Jan. Der Frankfurter Segelflieger Günther Gron­hoff erhielt in Anerkennung Jetnet Ver­dienste um den Segelflugsport dw A d^. e r- Plakette des Deutschen Retchsausschus- ses verliehen. Erönhoff gehört mit zu den erfolgreichsten Segelfliegern, dessen Fluge bei der letzten Segelflugkonkurrenz berech- ttates Aufsehen erregten. Er war der erste Fliegender su den AlpenSegelslug^ unternahm und dabet größere ^irecken^M ??cklM Gronhoff ist auch in Derbm- dung mit dem neuartigen schwanzlosen Flugzeug, mit dem er einen Flug von der Wasserkuppe nach Berlin durchfuhrte, als Pionier des Leichttlugzeuges tn Erschei­nung getreten.

Tötung hat Rauschzustand.

Hanau, 31. Jan. Dor der hiesigen Großen Strafkammer wurden am Sonn- abend erneut die fürchterlichen Etnzelhei' ten des grauenvollen Liebesdramas aufgerollt, das sich in der Nacht rum 1 August in der Steinstratze abfpielte Jn seiner^Schlafkammer hatte der bet seinen Eltern wohnhafte 26jährige Arbeiter Lud­wig Baum seiner 19jährigen Braut Betty Krömelbein aus Klein-Stem- heim mit einem Rasiermesser den Hals und die beiden Pulsadern durchgeschntt- ten, nachdem das Liebespaar vorher ver- geblich versucht hatte, sich mit Leuchtgas zu vergiften. Baum selbst hatte sich gleich­falls mehrere Schnitte in die Kehlkopf, gegend und am Handgelenk betgebracht. Eine sofort vorgenommene Operation er­hielt ihn am Leben. . Krankheit^ und

Sauerkraut WM 11. Gies

Truppenverstärkungen nicht auf eine sichere Entfernung zurückziehe, Jo bedeute dies nicht nur für die Lage der japanischen Marinekräfte, sondern auch für die inter- nattonale Zone selbst die größte Gefahr.

«merikas Pazifik-Flotte zum ««»laufen nach Hawai bereit.

Die Einheiten der amerikanischen pazi­fischen Flotte — bestehend aus neun Li­nienschiffen, zwei Flugzeugmutterschiffen und einer größeren Anzahl von kleineren Schiffen und Hilfsfahrzeugen aller Art — bereiten sich in San Pedro zum Aus- lausen nach Hawai vor, wo die plan­mäßig beäosichtigten Hebungen der Flotte stattfinden sollen. Admiral Pratt erklärte, daß die Manöver wie beabfichttgt stattfin­den würden, datz aber kein Kriegsschiff über Hawai hinausgehen werde. Er fügte hinzu, datz jedes Schiff der amerikanischen Flotte in Ostasien Befehl zur sofortigen Bereitschaft erhalten habe, um jederzeit nach Schanghai gehen zu können, falls dort der Schutz amettkanischer Staatsangehöri­ger oder deren Fortschaffung notwendig wird. Sollte fich die Lage ernster gestalten und der Mob in Schanghai die Oberhand gewinnen, so mützte die Regierung alles zum Schutze ihrer Staatsangehörigen, ins­besondere der Frauen und Kinder, tun.

Darmstadt, 31. Jan. In der ver­gangenen Nacht wurde in der Gastwirt­schaft „Zum Vater Rhein" ein s ch w e r e r Raubüberfall verübt. Der Gastwirt Fritz Bruckmüller hatte fich zeitig zu Bett begeben, während in der Gastwirtschaft noch etwa 30 Gäste weilten. Während er schlief, wurde er von einem oder mehre? ren Hnbekannten überfallen und mit einem Beil so schwer verletzt, datz er noch in der Nachttttn lebensgefähr­lichem Zustand in das Stadtkrankenhaus in Darmstadt transportiert werden mutzte. Geraubt wurden anscheinend mehrere hol-

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chr Nachftag« wie Angebot.

Obwohl die Auftriebe zu den Sch lach t- Diehmärkten infolge der gedrückten eise saft überall zurückgegangen waren, find se doch für die geringe Nachfrage noch zu tz. Die immer wachsenden Arbeitslosen­ff ern lasten den Fleischkonsum stetig ruckgehen. Das Angebot mutzte unter diesen hältnisten sich schon recht erheblich verrtn- rn, wenn dte Preise auf eine nur einiger» atzen genügende Höhe gelangen sollen. Wir lesen schon häufig auf die Gründe hin, die vergangenen Jahre speziell die Rinder- eije auf eine »unerhörten Tiefstand zurück­raubten. Auch die verschiedenen Maßnahmen Regierung zur Stützung der Rinderpreise »unten unter Viesen Verhältnissen nur eine irecht beschränkte Wirkung haben. Da die Landwirtschaft über einen noch größeren Rind» Viehbestand als im vergangenen Sabre ver­fügt und wenig Hoffnung auf die Besserung «er Wirtschaftslage vorhanden ist, kann man mit einem grundlegenden Umschwung rechnen. Allerdings werden die soben veröffentlichten Maßnahmen zum Schutz der Veredlungswirt, schafi und der in der zweiten Hälfte de, Jah­res zu erwartende Rückgang des Schweine­angebots nicht ohne einige vorteilhafte Wir­kung auf dem Rindermarkt bleiben können.

Der erhöhte Butterzoll ist nicht ohne Einfluß auf unsere Butterpreise geblieben, Benn auch die Auswirkung infolge der mannigfachen zollpolitischen Bindungen fich zunächst noch in engen Grenzen hielt.

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lichen Preisen erreicht werden kann. Dre tzerftenpreise stiegen jo lange, als die Ankaus- tttien der Eetreide-Handels-Gesellschaft ge» gügenbe Ware für die nordwestdeutschen Mast- «ebiete aus dem Markt nahm, um dann wie- JBap ter nachzugeben, sobald diese Aktion zum

Stillstand gelangt. Hafer zeigt steigende Ten- tenz, sobald fich die Gerüchte um Schaffung ion Ausfuhr Möglichkeiten verdichten. Ohne telche (Eingriffe ist aber in Anbetracht unserer Jnlandsbe stände und des vielen Futter» zetteides, was aus dem Auslande kommt, an

bur* MchW Mii dir UnittnlMIimg ^xr Kampf um den Brotpreis und die - .ae ob und inwieweit die Regierung Ein- We' in die natürliche, durch die Versor- Kn'aslage bedingte Preisgestaltung Des Brot- &ii>ibes machen wird, beherrscht weiter un» '-.n Marki und ganz besonders den für Dmii jagen. Die letzten Aeußerungen des Prers- ___k.i h.T Pnnhmtrt»

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