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Nr. 13

Aus -em Magistrat

Im Hinblick auf Ine in der Stadt um­laufenden Gerüchte und sich wiederholen, den Anfragen gab Oberbürgermeister Mül­ler Aufklärung dahin, daß er weder jetzt ^och früher Zimmer an Studierende oder sonstige Personen vermietet habe.

Kenntnis genommen wurde von dem Er­gebnis der Verhandlungen mit den Vertretern der Bäcker- und Fleischer-Innung Lber die Senkung der B r o t- und Fl er sch­or e i se. Heber die Durchführung des Rerchs- niilchgesetzes und die sich daraus ergebenden Maßnahmen wurden beraten.

Kenntnis genommen wurde ferner von her totens des Kaffeehausbesitzers Spangenberg ausgesprochenen, durch die Notverordnung er­möglichten Kündigung des Pachtver- hältnisf« über das Schlotzkaffee.

Dem Beschluß der Stadtverordneten-Ver- eimlung vom 12. Januar bett, die Hernch- g des von der Hesien-Preutzen-Kneipe nach der Roserstrahe führenden Fußwegs am Weinberg stimmte der Magistrat zu.

Die endgültige Anstellung des Versorgungs­anwärters Kaltenbach als Fnedhofsverwal- t«r und ferner de? Polizeioberwachtmeisters Rosenkranz wurde 'blossen.

Aus -em Gertcktssaal

In der Berufungsinstanz verhandelte gestern die Kleine Strafkammer gegen zwei Einwo^ ner von Frankenberg, welche beschuldigt waren, im Januar 1931 unbefugt die Jagd ausgeübt und dabei einen Hasen geschoßen zu haben. Der Vorderrichter hatte beide An­geklagte in eine Geldstrafe von 60 bzw. 85 Mark genommen. Bei der gestrigen Ver- Handlung bestritten die Angeklagten die ihnen zur Last gelegten Straftaten. Unter den Zeugen war ein Zeuge, der die Angeklagten sehr belastete. Der Leumund dieses Zeugen war aber nicht gut und das Gericht war nicht kn der Lage, diese Aussagen voll und ganz zu verwerten. Aus diesem Grunde muhten die Angeklc^ten wegen Mangels an Beweisen freigesprochen werden.^ —n.

Schwurgericht.

Am 2. Februar wird die diesjährige Früh­jahrs-Schwurgerichtsperiode beginnen. Die Fälle, die zur Verhandlung kommen, stehen noch nicht fest.

* Beräbnis. Arn Freitag, dem 15 d. Mts., 15 Uhr. wurde der Strafanstaltsober­wachtmeister Wilhelm Pfaff, der am 11. nach qualvollem, langem Leiden verstorben ist, zur ewigen Ruhe bestattet. Nach der Trauerfeier in der Friedhofskapelle bewegte sich der Trauerzug, an dem eine überaus große Zahl Leidtragender teilnahm, zur Grab­stätte auf der Höhe. Dort legten der Vertre­ter der Gerichtsbehörde, der Turn- und Sport­vereins 1860, des Vereins der 88er, des Ma­rine- sowie des Krieger- und Landwehrvereins nach ehrenden Gedenkansprachen Kränze nie­der. In dem Entschlafenen ist ein Soldat und Kamerad hervorragender Art hingegan­gen. Er hat bei der Schutztruppe Südwest­afrika den Hererokrieg mitgemacht, auch im Weltkrieg mitgefochten. Das Kameradenlied und drei Salven hallten als Abfchiedsgruß über das Grab.

* Volkshochschule — Schach­st u.r s e. Der erste Abend war überaus zahl- .reich besucht. Etwa 75 Teilnehmer waren er- schienen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Dr. Giese erklärte dieser den Anfän­gern die Gangarten der einzelnen Schachfigu­ren an Hand eines großen Demonstrations­brettes. Die fortgeschrittenen Teilnehmer haben den Herren vom Marburger Schach- Klub ihr Können unter Beweis gestellt. Da durch die hohe Teilnehmerzahl der Kursus an einem Abend nicht gehalten werden kann, findet der Kursus für Anfänger jeden Mon­tag, abends 8.15 Uhr und für Fortgeschrittene jeden Freitag, abends 8.15 Uhr, im Zeichen- saol der Südschule statt. Auf die einzelnen lehrreichen Vortrage Jür Fortgeschrittene kom­men wir noch nähe? zurück.

• D. N. V. P. Die für den 29. Januar vor­gesehene Versammlung der Deuts chnatio- nalen Volkspartei mutz wegen Ver­hinderung des Redners, Geheimrat Qua atz. $L d. R., auf Freitag, den 11. Februar verlegt werden. — Am Freitag, dem 22. d. Mts. findet im Hotel Freidhof 8.15 Uhr abends Deutschnationalen Volkspartei Mitgliederversammlung der statt. Näheres durch Anzeige am nächsten Mittwoch.

* Tannenbergbund. In einem öffentlichen Vortragsabend in den Stein» ivegsälen sprach gestern abend Herr Pom­mer über „Otufftieg oder Untergang, Lu­dendorffs Weg zur Rettung". Auch einen Gegner der vvrgetragenen Ansichten hätte die Fülle der historischen Darlegungen fesseln sollen, es kam aber bedauerlicher Weise zu wiederholten, die Zuhörer und auch den Redner schließlich ermüdenden Störungen. Herr Pommer befaßte sich Mit den Raturgesetzen des Auffttegs und Diederganges der Völker, mit dem ver­derblichen Einfluß internationaler Mächte, dem Wesen des Christentums und seiner Verfälschung, mit der Reformation, dem Dauernaufstand und wandte sich scbließ- lich akwelleren Fragen der Politik zu. So künstlich und einseitig das Veweisgebäude auch erscheinen mochte, so nötigte die innere Aeberzeugchett des Redners den meisten

Obervessische Zeitung. Marburg a. L.. Sonnabend, dm 18. Amu« 193L

Sie neue Jtortiirger Me" im Siitaisoeioll

Bon cand. rer. not

Von cand. rer. nat. Pauk Metz, Cölbe. Schon sett Jahren führt das Institut für Leibesübungen der Universität Marburg, wenn das Winter-Semester vorbei ist, in Riezlern bet Oberstdorf Skikurse durch.

Am 28. Dezember 1931 fuhr eine Gruppe unter Leitung von Professor Dr. I a e ck nach Sibratsgfäkk, um hier während der Weih­nachtsferien neue Wege zu suchen. Es hatte sich die Möglichkett geboten, dort ein leer­stehendes Bauernhaus für längere Zett zu mieten und es als Ski-Hütte ernzurichten. Me Erwartungen wurden erfüllt. Die Hütte liegt in einem für den Schneeschuhlauf sehr günstigen Gelände, das vor anderen alpinen Gebieten noch dazu den Vorzug hat, nicht von Fremden überlaufen zu sein. Die Hütte bietet Unterkunft für 35 Kursusteilnehmer. Die Lagerstätten sind denkbar einfach aus Laubstreu hergestellt. Aber es schläft sich gut dort. Und bas selbstgekochte Mittagessen ist auch nicht zu verachten. So war alles auf Einfachheit und Selbsthilfe eingestellt. Das schaffte aber auch Zusammenhalt. Als Beweis sei folgendes Beispiel angeführt. Durch Unwetter war ein über die Ach er­bauter Winter-Steg weggerissen worden. Mit vieler Mühe hätten ihn einige Burschen des Dörfchens gebaut. Kurzentschlossen boten die Marburger ihre Hilfe an, die froh und dankbar angenommen wurde. Nach einer schneidigen Abfahrt sah man dann unsere Studenten und Studentinnen mit ihrem Füh­rer an der Spitze tatkräftig in dieses Werk eingreifen. Holzstämme, Sterne und Reisig wurden herbeigeschafst und in kurzer Zeit ent­stand wieder ein neuer Steg. Die Herzen

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Paul Metz Cölbe.

Mer Bewohner waren gewonnen und die Marburger waren gern gesehene Leur.

Die Hütte liegt am Sang oberhalb Sib- ratsgfält hn Bregenzer Wald (1040 Meter hoch), also in sicherer Schneelage. o«« umschlossen von em em Kranz hoher JSerg , man hat einen herrlichen Rundblick auf die S15 bS? ®ÄttÄid>es gunn Äg,iterMs” Äertf berg (1647 Meter), Wmlerstaude (1878 Me- t«), Dibamskopf unb ber Uebergang Ge­ro chsattel — kleines Walsertal m bas be» kannte Ski-Gebiet ber Schwarzwasserhutte Als Haupttagestouren gKen Hochrfen (2230 Meter) unb bas Felsmasfw der Eottesacker- ackerwände (2035 Meter). Aber auch für den Anfänger bietet irch em grotzes Uebungsgelänbe.

An Weihnacht haben wir schöne Towcm unternommen und die Stmrmung der Hev neu, aber zünftigen Gruppe war ausge­zeichnet. . ..

Der Abschied fiel allen schwer und seder ging mit der Hoffnung, ja recht bald wieder in dieses uns liebgeworbene Fleckchen Erde, wo nun die Marburger Hütte stehtz zuruck- zukehren, sei es rm Wmter ober Sommer, beim bas Institut für Leibesübungen beab­sichtigt, auch in den Sommerferien Fer Wan- berführerlehrgänge für Turnlehrer abzuhalten.

Die Marburger Hütte ift getauft unb ber etite Kursus vorbei. Die Umversttät Mar­burg kann stolz und befriebigt aufrhre neue Hütte unb bas gelungene Werk Miauen, bas den Namen unserer geliebten Musenstadt trägt.

Marbmver Volkshochschule

(Fortsetzung.)

Der jüngere der beiden Brüder, Herr Hell­muth von Dihtingshofen, begann seine musikalischen Studien bet Professor Stephani in Marburg, führte sie an anderen Hochschu­len fort und bringt sie jetzt bei dem bekann­ten Kammersänger Wuzel in Kassel zum Ab­schluß, um sich dann der Oper zuzuwenden.

Auch er widmete die ersten Nummern seines Programms dem Andenken Goethes, indem er dessen bekannteste, aber schwer zu meisternde Ballade „Erlkönigs und sein Lied „Nähe des (beliebten“ zum Vortrag brachte, erstere in der Vertonung von Franz Schubert, letz­teres nach der Komposition seines jetzigen Lehrers. Die dramatische Bewegtheit der in herbstlicher Mondscheinbeleuchtung sich ent­wickelnden Handlung der ersten Dichtung kam in gespenstischen Zauberklängen zu erschüt­terndem Ausdruck. Dabei wurde die Wirkung des Gesanges aufs beste durch die jedem Tempo und jeder Tonstärke und jeder Stim­mung verständnisvoll folgende Klavierbeglei­tung unterstützt. Ebenso konnte die Innig­keit des Gefühls, das die Nähe des Geliebten in der Seele der harrenden Braut auslöst, kaum wirkungsvoller wiedergegeben werden, als das in den sich zwar ähnelnden, aber doch wieder abgeman beiten Anfanasworten der ein­zelnen Zeilen und in dem tubelnden Sehn­suchtsschrei des Schlusies geschah.

Aehnliche Töne schlug der Sänger m der Puccini'schen Arie „Und es blitzen die Sterne“ aus dessen Oper „Tosac“ an. Noch trauter lagen uns Aelteren aber die Töne der „Blumenmarie" aus der ewigjungen Oper „Carmen" von Bizet im Ohr: hier weckte von Dihringshofen in zarter Nachempfindung liebe Erinnerungen auf.

Lenau hat den sich stets gleichblekbenden Zusammenschlag zweier durch die Liebe ver­bundener Herzen in seinem „Liebesfrühling“

erlauscht: Sucher bat ihn.voll Wonnenach empfunden. Auch den Sanger des.Abends scheint bet seinen Liedern bas Angesicht der Geliebten aus jedem Strauch ju grüßen: um ihre sütze Gestalt sprietzt alles wie tm Lenz.

Immer neu wird das Problem der Liebe geschaut. Der Weise und der Poet ringen mit ihm: der letztere siegt. Jetzt wird es mit den Augen Emil von Carolath-Schonaichs in dem traumhaften Leben der Heide gesehen, aber anders wie bei Hebbel und Löns. Das beste Rezept zu seiner Lösung gibt Heinrich Pudor in seinem Liede „Latz mich dem Ang« küsien!" Die beiden letztgenannten 6tude waren von Alerander von Fielitz komponiert. So rundet sich dann schsießlich das heitere Spiegelbild des fröhlichen Sängers in dem Leharfchen Jubelruf „Schön ist bte Welt ', der nach stürmischem Beifall der Menge als Zugabe den Schluß bildete. — Allen Auf­gaben dieser wechselvollen Klängt suchte der Sänger bewußt gerecht zu werden. Seine modulationsfähige Stimme ertlang zart und weich, wenn ein keimendes Gefühl schonung­heischend aus schützender Hülle hervorlugte, ruhig und verhalten in der Berichtform, an­regend im Zwiegespräch, gepreßt in leiden­schaftlicher Erregung, lodernd im Zorn, jubelnd in der Begeisterung. Die Tonbildung war edel, die Artikulation korrekt, die Gestik wohl- beherrscht. Noch ist der Künstler im Werden begriffen; aber es kam ihm schon ein günstiges Horoskop gestellt werden. Dabei wollen wir nicht unterlassen. noch einmal anzuerkennen, daß an den Erfolgen des Sängers die ver­ständnisvolle Begleitung seiner Lieder durch die hochgewachsene Gattin einen starken Anteil hatte.

Dem Dreigestirn feinempfindender und gut- geschulter sympathischer Künstlernaturen aus derselben Familie werden die Freunde der Marburger Volkshochschule ein dankbares An­denken bewahren.

Zuhörern doch stärkste Antellnahme und Anerkennung ab. Mancher der angeführ­ten Punkte dürfte bei dem SchicksalÄampf des deutschen Volkes eine kaum geringere Rolle spielen als der Redner chm zuge­wiesen hat, auch toemt das Avständnis dafür noch zu fehlen scheint.

• Polizeiliches. Sichergestellt wurde hier ein älteres Herrenfahrrad Marke „Ad­ler", schwarzer Lenker, Glocke mit Aufschrift .Oskar Nahler, Marburg", elektrische Be­leuchtung, hinten stark verrostetes Schutzblech. Der rechtmäßige Eigentümer kann seine Rechte bei der Kriminalpolizei geltend machen.

* Grober Unfug wurde in der letzten Nacht am Wehrdaer Weg verübt und Sach­schaden angerichtet. Die Täter wurden von einem Hausbesitzer festgehalten und der Poli­zei übergeben.

• Feuerwehrtagung. Heute mittag findet im Restaurant Becker eine Kreisbrand­meister-Versammlung statt.

* Museum. Ausstellung und Samm­lungen sind am morgigen Sonntag von 11—1 Ahr geöffnet.

* Verein ehem. Jäger und Schützen. Die Jahreshauptversammlung findet heute abend 20.30 Ahr im Jäger- Heim statt.

• Eisenbahn-Personalien. Der Reichsbahnaspirant Hornung in Marburg wurde zum Reichsbahnoberiekretär ernannt.

• Stadttheater Marburg. Man schreibt uns: Am Donnerstag, dem 21. Ja­nuar 1932, bringt das Stadttheater eine Aufführung von „Hanneles Him­melfahrt“, Traumdichtung von Ger­hart Hauptmann. Dieses Werk des schlesischen Dichters, in dem Wirklichkeit und Fieberwahn zu einer erschütternden Vision zusammenflietzen, scheint gerade in schwerer Zeit am Platze zu fein. Ist doch schweres menschliches Leiden, Elend und Tod hier verwoben mit feinsten und hei­ligsten Seelenregungen, mit Frömmigkeit und himmlischer Gnade. All dies in der vollendeten Sprache eines großen Dichters, in der die schrillen Disionanzen naturali­stischer Elendsschilderung und der Sphären­klang des Himmels mit gleicher Meister­schaft anklingen. Ein unvergärrgliches Besitztum der deutschen Literatur. Die Aufführung, die unter der tiefgehenden Regie Peter Fassotts steht, will ein Abend inneren Erlebens sein. Beginn 20 Uhr.

■* * Die Ortsgruppe Marburg der Reich so ereinigungdeut sch erH aus- trauen hält am Dienstagabend 8 Ähr im Kaffee Markees ihre Generalversammlung ab. Nach dem geschäftlichen Teil findet ein Vor­trag mit Lichtbildern von Frau Profesior Thielemcmn-Willingshausen statt über „H ej - I efche Volkskunst“ in Verbindung mit Schwälmer Volkskultur. Eine kleine Aus­stellung alter und neuer, künstlerischer Hand­arbeiten und Trachtenstücke wird gezeigt wer­den. Alle Mitglieder sind herzlich ringe- laben. (Eintritt tat

' Erste 3

• Der 70. Geburtstag. Morgen, Sonntag, feiert der Schriftsetzer Hub e rt Weber, Afföllerstr. 36, Jemen 70 Ge­burtstag. Herr Weber, der fett fast 40 Jah­ren als Schriftsetzer in der „Oberhessischen Zeitung“ tätig ist, gehört fett 1919 dem Marburger Stadtparlament am und bett er­det zahlreiche Aemter in den verschiedensten Ausschüssen, u. a. auch im Verwalttrngsaus- ichuß des Arbeitsamtes. Seit 36 Jahren ist der nun 70jährige Vorsitzender des Be- zirks Marburg im Verband der Deutschen

Buchdrucker.

Filmschau

„Arm wie «ine Ktichemnaus.“

Capitol. „Die Privatsekretärin“ macht Schule ober Hai man die Privatsekretärin nach der „Kirchenmaus" gedreht. Jedenfalls haben diese beiden Filme manches gement: in der Handlung, in der Regie und auch rm Erfolg — denn „Arm wie eine Kirchenmaus ist ein großer Erfolg, ein Vubltkums- schlager, der bereits bei ferner Erstauffüh­rung dem Capitol ein volles Haus bescherte.

Auch hier die Heine Stenotypistin, die sich tapfer durch bas Leben schlägt, die srch einfach dem Chef eines großen Bankhauses auf bte Nase setzt mit ben Worten: „Ich will wieder ein anständiges Stück Brot verdienen. Und bas Mädel hat wirklich Glück, avanciert zur Privatsekretärin, pumpt mit ihrem Tempo den Wiener Banlleuten Arbeitseifer em, fährt mit nach Paris „zum Oelverttag, hält mit Fleiß ihrem Chef alle Frauen fern unb „Einmal wirb es doch" — d. h. aus dem Chef wird ber geliebte Ehemann.

Grete Mosheim, zum ersten Make im Tonfilm, spielt bie Stenofyprstl.it schikcht unb fein ,ohne jeben Prunk unb gerade des­halb überzeugend. Ein deut'ches Gretchen, der das Lodenkostüm besser sitzt une das Abendlleid. Ihr Partner A n t o n E d t h o- f e r als Präsident der Bank, ganz Chef unb Kavalier. Sans Thimig,. „em.wen« blöb", Pauk Hörbiger, ent „fletfetgeg Mitglied des Aufsichtsrates unb unübertreff­lich Fritz (Srünbaum als Buchhalter ber großen Bank. Dieses Ensemble rercht sich bte Hand zu einem flotten Spiel, an dem man seine Freude haben muß. i r.

Handball.

3n Sarnau erwartet der Turnverein bie 2. Elf des TD. Großselden. Beginn 1 Uhr.

3a der heutigen 3-« die gröhte Leistung und bie sicherste Geldanlage. Trotz ber allge­meinen Wirtschaftskrise hat in biefen Tagen bie Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot in Ludwigsburg/Württ. wieder 3,8 Mllionen Reichsmark an 315 deutsche und österreichische Bausparer zugeteilt, in diesem Jahr zusam­men über 23,3 Mllionen. Damit hat diese größte und erfolgreichste deutsche Bausparkaffe seit 1924 bis heute über 12 294 Eigenheime mit insgesamt 183 Millionen Reichsmark finanzier^.

Tagesanzeiger.

6outttibenl), den 16. Z>anuar.

Dergnügrmgsanrelger.

Schloß » Eafe Marburg: Ab 20 Ahr: Großes Kappenkränzchen.

Safe Markees, Reitgasfe: Ab 16 u. 20 Ahr: Konzert. __ _ .

Safe Detter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert. Stabtkeller: Ab 20 Ahr: Konzert.

Cafe-Restaurant Steinebach, Gisselberger Straße: Ab 20 Ahr: Konzert mit Tanz­einlagen. _

Kurhotel Ortenberg: 20.15 Ahr: Gesell«

Sapsttol, Diegenstraße: 17 unb 20.15 Ahr: „Arm wie eine Kirchenmaus".

Kamera, Kasernenstraße: 15.30, 17.30 u.

20.15 Ahr: „OJord“.

Bersammlungen, Vortrage, sportliche Veranstaltungen usw.

Christengemeinschaft, Rikolaistr. k 20.15 Ähr int Vortragssaal öffentl. Vortrag: »Soziale unb antisoziale Triebkräfte uit modernen Menschen".

Jäger unb Schützen: 20.30 Ahr rm Jäger-, heim: Jahreshauptversammlung.

Sonntag, ben 17. Zann ar. BergüngmtgsmtKig«.

Capitol, Diegenstraße: 15.30, 17.30 unb 20.15 Ahr: „Arm wie eine Ktrchenmaus

Kamera, Kasernenstraße: 15.30, 17.30 u. 20.15 Ahr: „OJorcf“.

Cafe Markees, Rettgasse: Ab 16 Ahr. Danz-Tee; ab-20 Uhr: .Konzert.

Cafe Detter, Reitgasse: Ab 16 unb 20 Ahr:

Ki^ho^' Ortenberg: 16 Ahr: Tanzte«, 20 Ahr: Gesellschaftstanz

Gasthaus »Zur Stabt Straßburg . Schitt* zensttaße: 20 Ahr: Tanzabenb.

Cafe-Restaurant Steinebach, Gisselberger Sttahe: 20 Ahr: Konzert nut Tanz- einlagen., __ „

Schloß - Gase, Marburg: W 20 Ahr. Großes Kappenkränzchen.

Versammlungen, Borträge, sportliche

• Veranstaltungen usw.

D.H-DD.: 12 Ahr: Abmarsch v«n Hess.

Hof nach Wetter. .

Marburger Schwimmverem: 16 Lchr mt fttibt Luisabab: Schwtmmfest, Klubkampf des Gießener SchwimmvereinS gegen den Marburger Schwimmverein.

Christengemeinschaft OMptoftr. E20.15 itbr im Vdortragssaal offentl. Dortra-g.

Ehe als Artatsache des sozialen Lebens". ,