Nr. 11
Aus -er Amgeseu-
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Kreis Frankenverg
Die Wirte beraten.
—. Frankenberg, 13. 3an. Die Mitglieder des hiesigen Gastwirteverems hielten gestern unter dem Vorsitz des Gastwirts Zarges eine außerordentliche Versammlung bei dem Kollegen Keiner ab, um über die Bierpreiserniedrigung zu beraten. Die Wirte sind selbst der Ansicht, daß das Bier zu teuer ist, doch ist die Verteuerung nicht in dem Brauereipreis, sondern m den zu hohen Steuern zu suchen. Dieselbe beträgt ab Brauerei 27 Mark pro Hektoliter, dazu kommt in unserer Stadt ein Zuschlag von 5 Mark.
KretS AegMatn
Ziegenhain, 13. 3an. Semen 80. Geburtstag beging Strafanstalts-Oberwachtmeister L R. Kiwisch von hier.
KreiS Medenkov!
Freitag, 8. 3amtar, trafen sich die Mitglieder des D. H. D., Ortsgruppe Marburg, zu der Jahreshauptversammlung in dem Saale der Lahnlust.
Zunächst berichtete Vertrauensmann. Kollege Wißner über die letzten Tarifoerhand- hingen und sprach bann weiter über den Aufstieg des D. H. B. Auch die Ortsgruppe Marburg hat im 3ahre 1931 eine große Anzahl neuer Mitglieder angenommen. Die Jugendgruppe, die ihren Mitgli-derstand mehr als verdoppelt hat, erfreut sich eines besonders regen Lebens. Kollege Wißner wies noch daraufhin, daß jeder Gehilfe und Lehrling Mitglied der Deutschnationalen Krankenkasse werden muß, die gegenüber anderen Kas- sen Vorteile bietet.
Kollege Dönges sprach über Bildungs- arbeit des vergangenen 3ahres. Der Bil- dungsplan konnte in allen Teilen durchgeführt werden. Die Kollegen hörten Vorträge kulturellen und politischen Gebietes. Besonders hervorzuheben wären die Vorträge „Der Etn- satz junger Mannschaft für deutsches Volkstum^ und „Die kultur- und nationalpolitischen Aufgaben des D. S. V.". Der „Hermann- Löns"- und auch der „Wilhelm-Busch"-Abend waren ein großer Erfolg. Kollege Dönges wies noch auf die beiden Plakatschrist-Lehr- gänge hin, die von allen Teilnehmern regelmäßig besucht werden. Auch die Arbeitsgemeinschaft „Die geistigen ©runblagen des D. H. V." arbeitet mit Erfolg. Die Bücherei der Ortsgruppe vergrößert sich zusehends. Sämtliche Bände stehen den Kollegen kostenlos zur Verfügung. .
Der innerdeutsch« Fremdenverkehr sei ein Mittel zur Erhaltung und Hebung der Volksgesundheit. Die deutschen Bäder seien nicht nur wertvoller Besitz im Rahmen des deutschen Volksvermögens, sie ständen auch als wichtige Hilfsfaktoren allen Teilen der BeoölleruM zur Verfügung. Nach den Schätzungen des Verbandes werden jährlich etwa 400 000 verbilligte Kuren allein Strafbefehl hakf dem Astaeklag- I SoM^rstcherten und die Kn^- 3n Ueberemstimmung mtt dem jagten abgegeben Damit bas beuW - ■ ■ ■ ----- - ■ * Bäderwesen leistungsfähig und auch dem Aus
land gegenüber konkurrenzfähig bleibe, müfie gefordert werden: ’
KrkK Mardvrg
Wenkbach, 13. 3an. 3n der Wirtschaft Witwe Wagner hielt der hiesige Männerge- sangverein „Germania" ferne diesjährige Generalversammlung ab, die vom 1. Vorsitzenden, Sangesbruder Daniel Seibel, geleitet wurde. Zu Ehren des verunglückten 2. Vorstandsmitgliedes, Scherer, erhoben sich alle Mitglieder von ihren Sitzen. An ferne Stelle wurde als 2. Vorsitzender K. Sauer gewählt und dessen Amt, Schriftführer, über- nahm H. Seibel. Der 1. Vorsitzende und der Rechner P. Werther behielten ihre Aem- ter. Da der Verein am 27. Januar 30 Jahre fang besteht, soll am 23. 3anuar eine Familienfeier veranstaltet werden. Die Besucherzahl des Vereins hat in letzter Zeit zugenommen.
Feuer in der Mühle.
Göttingen, 13. 3an. Gestern morgen gegen 6 Uhr wurden hier alle Bewohner aus dem Schlafe geweckt. Sn der Mühle war Feuer ausgebrochen. Sn wenigen Minuten war alles zur Stelle. Da große Gefahr bestand, wurden die Wehren von Sarnau und Unterrosphe alarmiert Rur dem tatkräftigen Eingreifen der Feuerwehr und der gesamten Einwohnerschaft ist es zu danken, daß kein größerer- Schaden entstand. Rach einstündiger harter Arbeit war es soweit daß die größte Gefahr vorüber war. Die Wehren von Sarnau und Unterrosphe brauchten nutz mehr eingesetzt zu werden.
Städte durch die Wohlfahrtslasten geworden ist zeigen die Zahlungsschwierigkeiten, tn denen sich zurzeit Dresden und Dortmund befinden und die in Kürze vielleicht noch andere Städte erfassen werden.
Dee Preisrückgang
Wenn sich auch noch keine genaue Statistik über den Preisrückgang ausstellen läßt, so ergibt sich doch, vornehmlich, wenn man den festen Zeitraum vonNovem- ber 1929 bis November 1931 her- anzieht daß eine ganz wesentliche Herabsetzung der Preise eingetreten ist Bei Fleisch Wurst und Fisch ift in biefem Zeitraum em Preisrückgang von 31,1 Prozent, zu verzeichnen, bet Gemüse beträgt er 37,1 Prozent, bei Milch
Dunkel: Marrn der (sanrtätsibforme vom Roten Kreuz. Glücklicherweise nur blinder Alarm, um die Schlagfertigkeit der Kolo-ime zu prüfen. Schnell war die Mannschaft am bestimmten Ort ersthisnen. Angek^enheiten der Bestechung und Ausrüstung wurden erte- digt, Ordnungsübungen füllten den weiteren Abend. Der Lehrgang am Sonntag und Mittwoch unter Leitung von Dr. Henkel läuft
t h StadtjubilSum.
t SHEinsberg, 12. Jan. Am 27. Samiar b. 3. kann unser Städtchen die Feier eines historisch denkwürdigen Tages begeben. Vor 6Ö0 Sohren, also am 27. Januar 1332, wurde Schweinsberg, damals schon eene Stadt, um der Verdienste eines Ruprecht Schenck zu Schweinsberg willen von dem Kaiser, Ludwig dem Bayern zu einer Freien und Reichsstadt erhoben und ihr alte Rechte der Freien unb Reichsstadt Frankfurt am Main verliehen, darunter auch der Abhaltung eines Jahrmarktes. Während man sich vor Jahren mit dem Gedanken trug, dieses Ereignis in größerem Rahmen zu feiern, soll — der Not der Zeit entsprechend — dieses Tages in emfacher Form gedacht werden. Dem Vernehmen nach ist eine Versannndm-- geplant, in welcher von berufener Seite em Vortrag über die Geschichte Schweinsbergs gehakten werden soll. Der einzige Zeuge aus jener Zeit, der die Jahrhunderte überdauert hat, ist die Burg, die unser Städtchen über- ragt und das ganze obere Ohmtal krönt.
Kollege Sik z berichtete übet die schönen geselligen Veranstaltungen des D. H. V. Die Maifeier und auch die Weihnachtsfeier erfreuten sich eines guten Besuches. Auch die Ausflüge nach der Damm-Mühle und Rauschenberg sind den Teilnehmern noch in Erinnerung. Kollege Schneidet, bet die Werbearbeit leitete, kann ebenfalls Erfreuliches berichten. Es ist ihm durch besonders intensives Arbeiten möglich gewesen, auf diesem Gebiet Hervorragendes zu leisten.
Kreisvorsteher Schröder-Gießen sprach sich lobend über die in der Ortsgruppe Marburg geleistete Arbeit aus. Alsdann sprach er über die Auswirkungen der letzten Notverordnung und anschließend daran über die Marburger Tarifoerhandlungen. Diese hätten den Marburger Kollegen Gehaltsherabsetzungen gebracht, di« wohl kaum tragbar sein werden.
Dem Vorstand des D. H. D. gehören im neuen Sabre noch die Kollegen Filipinski und Biel an.
Kollege Silz wies daraufhin ,daß Kollege Emil Wißner bereits 11 3ahre die Geschicke der Ortsgruppe Marburg leitet und es ihm zu verdanken wäre, daß die Ortsgruppe in den letzten Sahren einen derartigen Ausstieg nehmen konnte. Kollege Sil; dankte Wißner im Namen aller Marburger D.-H.- V.-Kollsgm und forderte alle Anwesenden auf, gerade in den istzigm Notzeiten treu zum Verband zu stehen.
Mit dem D.-H.-D.-Lied: „Steht fest zn- fammen, wanket nicht" wurde di« Versammlung beendet. .
1. Schaffung eines Reichskurortgesetzes.
2. Beschränkte Zulassung des Glückspiels, da das Verbot des Glückspieles in Deutschland sich zum Nutzen seiner mit Spielkasinos ausgestatteten Nachbarländer auswirkt.
3. Wissenschaftliche Förderung des Bäder- wesens durch Schaffung von balneologischen Lehrstühlen an den Universitäten.
4. Förderung des Jnlandsreise- Verkehrs in der Oeffentlichkeit durch die Presse und die übrige Publikation. Die Parole: „Lernt Deutschland k«n- n e n", müsse Allgemeingut des deutschen Dolles werden.
5. Förderung des Verkehrs durch die Verkehrsmittel und ihre Organe, wie z. B. Fahrpreisermäßigung für Kurgäste, besondere Berücksichtigung von Fahrplänen und Anschlußverbindungen.
6. (Erleichterung der Belastung der Saison- betriebe durch Steuer- und Arbeitsgesetz- gefrung.
k Sattenfelb, 13. Sait Die mit hohen Kosten neu errichteten Uf erbef esti- gungen und neuangelegten Wie» Ienffachen sind durch das Hochwas» s e r zum Test weggerissen. Der Schaden »st beträchtlich.
Dobenan, 13. Januar 1932. Durch bie recht stattliche Einnahme anläßlich ber Theateraufführung zu Weihnachten ist der Turn- und Sportverein in bie angenehme Lage versetzt, die begonnene Einzäunung feines Sportplatzes fertig zustellen.
0 Niederweibbach, 13. Satt Für den abgebauten Lehrer Harre wurde Lehrer Sattler der hiesigen Schule neu überwiesen.
weis »ttWtetn
0 Laasphe, 13. San. GaW plötzlich brach nun auch m der noch stehen gebliebenen Scheune des Landwirts Äfflerbach in Zinse Feuer aus, das sich rasch ausbreitete und binnen kurzer Zett das Gebäude in Schutt und Asch« legte.
Wie die ReiHsanstalt für Arbeitsvermitte- kung und Arbeitslosenversicherung soeben mitteilt, betrug die Zahl der Arbeitslosen am 31. Dezember rund 5 666 000. Das bedeutet eine Zunahme von etwa 316 000 gegenüber dem 15. Dezember. Zu dem gleichen Zeitpunkt im Vorjahre wurden 4357 000 Arbeitslose gezählt. Wi e stark die Belastung der Städte durch die Arbeitslosen ist, acht aus dem Beispiel von Dortmund besonders hervor, wo die Aufwendungen für die Wohlfahrtspflege von 5,41 RM. je Kopf der Bevölkerung im Jahre 1927 auf 38,42 RM. im Jahre 1931 gestiegen find.
Der Präsident ber Reichsanstalt für Arbeitslosen Versicherung, Dr. Syrup, gibt im Januarheft des Reichsarbeitsblattes ein genaues Bild über die Aufbringung und die Verteilung ber Lasten für die Arbeitslosen. Die Gesamtzahl aller Arbeitsloj‘en, wie sie von den Arbeitsämtern der Reichsanstalt ermittelt würbe, betrug im Durchschnitt der letzten 12 Monate 4409 378. Dabei ist zu berücksichtigen, bah zahlreiche Arbeitslose, die nicht auf Unteritüfcung angewiesen sind, sich bei ber krisenhaften Lage des Arbeitsmarktes garnicht bei den Arbeitsämtern zwecks Vermittelung von Arbeit melden.
Rechnet man ju der eben genannten Ziff« noch bie Fam ilimmttglieb« bet verheirateten Arbeitslosen hinzu, so ergibt sich, daß im Durchschnitt der Jahres rund 9 Millionen Mensche«, also etwa ein Siebentel bet deutschen Bevölkerung, unmittelbar von der Ar« • beitstofiflteit betroffen wurden. Stach dem neuesten Stande erhöht sich diese Zahl sogar auf 10 Millionen.
Am 15. Dezember 1931 wurden unterstützt <e ber Arbeitslosenversicherung 1484 000 (33,5 Prozent), in der Krisen- fü r । o r g e 1446 000 (32,6 Prozent), in der öffentlichen Wohlfahrtspflege, für deren Kosten bekanntlich die Gemeinden haften, 1510 000 (33,9 Prozent). Die lau« tfenbe Unterstützung von durchschnittlich 3,745 Millionen Arbeitslosen mit annähernd 4 Millionen Familienangehörigen bedingt ungewöhnlich hohe finanzielle Aufwendungen. 3ns» Igcfamt sind im Deutschen Reich in den vergangenen 12 Monaten für die Arbeitslosen rund 3 Milliarden RM. aufgewandt wurden. Die tatsächlichen Aufwendungen für bie Arbeitslosenhilfe betragen bei ber Reichsanstalt •1436 Millionen, beim Reich 801, bei den Gemeinden 736, zusammen 2973 Millionen RM.
Präsident Dr. Syrup gliedert die 13 Landesarbeitsämter tn vier verschieden« Be- Mungsgruppen. Zu der ersten gehören Krandenburg, Rheinland und Sach len, die zusammen annähernd 40 Prozent aller Arbeitslosen umfaßen. Bei ber zweiten Gruppe Mitteldeutschland, Bayern, Westfalen und Schlesien liegt die Hundertzahl zwischen 9 und 7,8. 3n der dritten Gruppe haben Hessen, Nord- mark, Niedersachsen und Südwestdeutschland Hundertzahlen zwischen 6,2 unb 5,4, in bei vierten Gruppe, Pommern und Ostpreußen, I betrogen die Hundertzahlen 2,1 und 1,8. 3n I Sachien kommen auf 15 000 Quadratkilo- I Meter Fläche 544 000 Arbeitslose, in Ostpreußen auf 37 000 Quadratkilometer 80 000 I Arbeitslose oder im Durchschnitt auf einen I Quadratkilometer m Sachsen 36 Arbeitslose, I m Ostpreußen 2 Arbeitslose. I
Am 15. November entfielen im Reichsdurch- I iHmtt in den Großstädten auf 1000 Einwohner 160,4 Arbeitslose einschließlich ihrer I Familienangehörigen. Mit welchen Zahlen I m den Großstädten zu rechnen ist, zeigen fol- I «ende Stichproben. Auf 1000 Einwohner sie- I len in Berlin 201 Arbeitslose einschließlich I wer Familienangehörigen, in Essen und in I Oberhausen 259, in Dortmund 285 und tn I Duisburg 287. Die Zahl für Bersin liegt I besonders deshalb noch verhältnismäßig I Vünstig, weil tn Bersin viele unverheiratete I Arbeitslose vorhanden sind. 3n einer lieber« I sicht wird die Belastung ber 50 Großstädte I (Arbeitslose ohne Familienangehörige) nach I beut Stand vom 15. November 1931 in Be- I Jtffiung zur Einwohnerzahl gesetzt. Danach I «nlrielen im Durchschnitt in den 50 Groß- I stabten auf 1000 Einwohner 115,4 Arbeits- I wfe, i m Reich bei allen Größenklassen der Ee- I Meinden 77,5.
An ber Spitze dieser Zusammenstellung I Zeht Chemnitz mit 152,0, es folgt Plauen mit 148,4, Harburg-Wilhelmsburg I 141 5, Leipzig 138,6 und Breslau 136,0. Am I Medrigsten sind die Ziffern in Hindenburg mit I 77,7, Ärefelb-Uerbingen mit 77,0 unb Mün- I ttrr i. W. mit 53,3. Die wiedergegebenen I Fahlen kennzeichnen bie verschiedenen Größen | **r Arbeitslosigkeit in den einzelnen Mrt- imajtsb^irfm (Landesarbeitsämtern), in den volitischen Gebieten unb in den Großstädten, «te erhärten die Notwendigkeit eines zmtra- «n Lastenausglelchs, bem^sen nach der Dsche der Aufwendungen für bie Arbeitslosen- Wfe. Die Uebersichten lassen aber darüber Omans auch Schlüsse zu, auf die Notlage der seinen Bezirke und Gemeinden, auf den Ausfall ber Steuereingänge, auf Ne verminderte Kaufkraft ber Bevölkerung usw. Wie Ungeheuer groß die finanzielle Belastung der
k Hatzfeld, 13. 3an. 3m Saale des Gastwirts Wilh. Spies fand eine große - j m m I öffentliche Versammlung der NSDÄP. statt.
Der Saat war bis auf den letzten Platz tMiyrroPllliPWroywliWRImlfl E- ^-ebner- Reichsttmsabgeordneter ' 7 ” 1 I Katzmann (Thurmgen), welcher über das
des S«MMUtS«alW SMlU«sSMraGtt-a»rrs OrMUwe RüMrg.L.) Thema: Am^Sieg entgegen- sprach, erntete
Butter unb Fett 25 Prozent, Bi Eiern 24 Prozent unb bei ben übrigen Nahrungsmitteln 20,4 Pro^nt. Bei Kartoffeln beträgt ber Rückgang 18,1 Prozent, bei Nährmitteln 14,9 Prozent, bei Brot und Backware allerdings nur 3,3 Prozent, eine Zahl, die inzwischen etwas überholt sein bürste und bei Genutz- mitteln 11,2 Prozent. Bei den Bekleibungs- waren sind die Preise um 22,7 Prozent in biefem Zeitraum zurückgegangen, während bet den Preisen für Bildung unb Unterhaltung ein Rückgang von 2,6 Prozent zu verzeichnen ift Diese Zahlen sind nun erweitert worben burch bie neue Preisfentungs- aktion, doch ist es heute noch unmöglich, hierfür feste Vergleichszahlen heranzuziehen, da die Verbilligung noch nicht einheitlich zur Durchführung gekommen ist.
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Lernt SentWkind kennen!"
Ein Ausspracheabend des Allgemeinen Deut- schm Bäderverbandes im Hause der Deutschen Presse in Berlin vereinigte Vertreter verschie- bener Reichsministerien, darunter Reichsverkehrsminister Treviranus, der Länder- regierungen, ber Reichsbahnhauptoerwaltung, ber kommunalen Spitzenorganisationen, bet Orgamiattonm bes Fremdenverkehrs, sowie ber Tages- unb Fachpresse. Verbands- synbikus Hauptmann Schmibt erläuterte eine Denkschrift: „Maßnahmen zur Förberung bes Frembenoerkehrs Deutschlmids vom Standpunkt der deutschm Bäder aus ge« sehen", die bereits ben Regierungsstellen zugeleitet roorben ist. 3n dieser Denkschrift wird
.. _ „ . . ___ , darauf hingewiesen, daß, während die beutsche
Wetter. — Der Kriegrrverefn hält am I Fremdenverkehrsbilanz mit einem Minussalbo Sonnabmd, 8 Uhr abends, *m Gasthaus abschließt, die Nachbarländer aus ihrem Seibert seine Generalversammlung ab. — Fremdenverkehr sehr erheblich« Ueber- Musiffreimde setm darauf hmgewtesm, daß ,chüsse herauswirtschaften, mit benen si« die Kapelle Jean Moll, am Samttaaabmd einen sehr beträchtlichen Teil ihrer Einfuhr- m demselben Gasthaus em Konzert gibt. Überschüsse bejahten künnm. Der Fremden- r Rauschenberg, 12. 3an. Der Zu- I verkehr, der also ein Äkttvposten von größ- Bstoß eines Lastzuges mit einem Per- I tem Werte fein könnte, schaffe Arbeitsstellen rstwagen auf der Hauptstraße zwi- I und hebe den Umsatz unzähliger anderer In- osbach und Akbshausm wurde heute I dustrim. Er biene ber Erhaltung der Wäh- vor dem Amtsgericht verhandelt. Angekkagt I rung und als Mittel jur Devisenbeschaffung, war der Führer bes Lastzuges, ber gegen einen Strafbefehl Einspruch erhoben hätte. Der Führer des Personenkraftwagens war als NebenKäger zugelassen. Die Nebmklage wurde durch Justizrat Bork in Marburg vertreten. Das Gericht erkannt« auf bte im Strafbefehl festgesetzte Geldstrafe. — Eine Schlägerei bei dem vorjährigen Sängerfest in Ernsthausen war Gegenstand einer weiteren Verhandlung. Der Einspruch gegen ben gerichtlich Strafbefehl hall bem Angeklagten nichts. I.. ...” "....
Strafbefehl lautete das Urteil auf einen Monat Gefängnis.
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Die Arbeitslofen-Versicherung
Gegen Röte der Hände und des Gesichts
sowie unschöne Hautfarbe verwendet man am besten die schneeig-weiße Creme Leodor, die gleichzeitig eine vorzügliche Unterlage für Puder ist. — Die kühlende und heilende Wirkung tritt besonders ’m Winter in Erscheinung, wenn Hände und Gesicht durch Einwirkung der Kälte stark oerötet sind. Auch bei spröder und aufgesprungener Haut, insbesondere bei dem so lästigen Juckreiz der “aut, leistet die Creme vorzügliche Dienste, la allen diesen Fällen trägt man sie in Schicht
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