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D»etMm»e Settwna. Mardnrg a. L. Mittwoch, dm 13. Januar 1932

Nr. 10

Sitzung der Stadtverordneten

Die Halbjahrsbilanz der gewerblichen Betriebe - Das Erlengrabengelände

Die gestrige Sitzung der Stadtverordneten war nur vo-n kurzer Dauer. Am meisten interessierten die Halbjahrsbikanzen der Gewerblichen Betriebe m der Zeit vom 1. April bis zum 1. September 1931. Die Bilanzen zeigen, datz die Abgabe an Strom und Gas noch über den verglei­chenden Zahlen des Borjahres liegt, datz aber beim Wasserwerk und bei dem Erswerk der Umsatz nachgelassen hat und gmy besonders die Stratzenbahn in Mitleidenschaft gezogen wurde. Kommunalpolilisch ist es also rich­tig, datz der jetzigen Senkung der Tarife nur die Mittel zugute kamen, die wirklich durch die letzte Notverordnung erspart werden konnten. Was die Stratzenbahn anbelangt, so wird man zweifellos gut daran tun, den Preis der Monatskarten usw. noch ein­mal genau zu überprüfen, ob mcht doch gewisse Erleichterungen für das Publtkum möglich sind und auf diesem Wege die Fre­quenz wieder gesteigert werden kann.

Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Stadt- verordneten-Vorsteher Rohde den neuen Stadtverordneten Henkel, der bei der SPD. an die Stelle des ausgeschiedaren Stadto. Kucharznk getreten ist.

Eine Eingabe der Reichspereinigung Deutscher Hausfrauen.

Ortsgruppe Marburg, wurde an die Polizei verwiesen. In dieser Eingabe wird Stellung genommen zu dem Fleischverkauf auf dem Wochenmarkt und gewüncht,datzder Handel möglichst ganz eingestellt wird, da die Preise der hiesigen Fleischerimnmg an­gemessen seien und kein Grund vorliege, auswärtige Händler zu bevorzugen. Ande- rerseits wird verlangt, datz der Verkauf wert hygienischer gehandhabt wird als bisher. Des­gleichen wird verlangt, datz ein besonderer Raum zur Verfügung gestellt wird, in dem das Fleisch und auch das GeMgel emer Untersuchung unterzogen wird. Schliehlrch sollen die Verkaufsvorschriften für Butter genau befolgt werden.

Mft den in den letzten Sitzungen erfolg­ten Ersatzwahlen zur Stadtverordneten-Der- sammlung war man einverstanden. Stadtv. Henkel wurde in mehrere Ausschüsse ge­wählt. Für die aus ihrem Amte geschie­dene Bezirkspflegerin Elisabeth Kraft wurde Frau Lehrer Koch, 3m Gefälle, gewählt. Zugestimmt wurde endgültig dem 4. Nach­trag des Ortsstatuts zum Schutze der Stadt gegen Verunstaltungen.

Ei« Fluchtlinienplan für das Erlen­grabengelände.

Wie Stadtv. P r a u s e berichtet, handelt es sich um einen Fluchtltnienplan für das 290 Ar grotze Eartengelände in Weidenhau­sen. das die Erlengrabengesellschast aufteilen und zu Bebauungszwecken freigeben will. Be­reits 1914 war em Plan aufgestellt. U. a. hatte man geplant, den Erlengraben zu kanalisieren und zu überdecken. Jetzt ist,nt diesem Fluchtlinienplan vorgesehen eme Strotze von 8,50 Meter Breite und einer Vorgartentiefe von 5 Metern. Die Strotzen- führung soll so sein, datz bei einer Bebauung des Erlengrabengeländes der Schlohblick auch von der Unteren Sieche aus erhalten bleibt. Auf Antrag des Stadtv. Sonnenschein soll eine Ortsbesichtigung stattfinden, im übri­gen wurde die Vorlage angenommen.

Zugestimmt wurde der Magistratsvorlage, datz die Prämie für den mit der Allianz und dem (Stuttgarter Verein, AG., abge­schlossene Haftpflichtvertrag ab 9. April 1932 von 2850 auf 4000 Mk. er­höht wird.

Die Hülbjahrsbllanzen der Gewerblichen Betriebe.

Der lleberblick über die Entwicklung der Werke in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1931 gibt folgendes Bild:

Elektrizitätswerk: Beim Elettrizi- tätswerk ist eine geringe Steigerung in der Stromabgabe von 1,2 Prozent zu verzeichnen.

Der Finanzaufschlag von 2 Pf. auf die nach Tarif A abgegebenen Kilowattstunden hat den vorausgerechneten Betrag ergeben. Es sind 6269,72 Mk. In den Betriebsunküsten befindet sich ein Posten von 11432,29 Mk. für Mühlgrabenunterhaltung, der nach Be­endigung dieser Arbeiten mit einem gewis­sen Betrag zu aktivieren ist, durch welche Ver­buchung der Ueberschutz sich um etwa 5500 Mk. erhöht.

Stratzenbahn: Das Ergebnis der .Stratzenbahn ist um 10000 Mk. niedri­ger, wie im vorigen Jahr, und hier hat sich ganz besonders die Wirtschaftskrise ausge- roirft, ist doch besonders im Zahlkastenge­schäft die tägliche Frequenz von 3563 auf 3270 znrückgegangen.

Gaswerk: Beim Gaswerk ist eine Steige­rung in der Gaeabgabe von 1,7 Prozent eingetreten. Wenn der Ueberschutz in diesem Jahr bemerkenswett höher ist, so findet das seine Begründung dann, datz zunächst der Finanzaufschlag für 819 245 Kubikmeter eine Mehreinnahme brachte von 16 384,90 Mk., de- ferneren aber Unterhaltungskosten, per­sönliche Unkosten und Mehreinnahmen auf Nebenprodutte das Ergebnis um 26 500 Mk. verbesserten.

Wasserwerk: Es wurden etwa 3,3Pro­zent weniger Wasser abgegeben. Nichtsdesto­weniger ist der Ueberschutz 7000 Matt günsti­ger, wie im Vorjahre. Betriebs- unb Ge­neralunkosten sind geringer gewesen.

Eis werk: Während im Halbjahr 1930 eine Umsatzsteigerung von 23 Prozent festzu­stellen war, ist infolge der ungünstigen Witte­rung und der schlechten Wirtschaftslage der Umsatz in diesem Iahre um diese 23 Prozent wieder zurückgogangen.

Stadtv. Triefchmann gab zu dieser Bilanz noch nähere (Erläuterungen. Recht bedauerlich sei der Rückgang bei der Stratzen­bahn. hier sei zu überlegen, ob nicht gewisse Erleichterungen geschaffen werden können, um so wieder die Frequenz zu heben. Stadtv. Wagner kritisierte den Strompreis für die Gewerbliche Betriebe, der für die Unter­nehmen eine enorme Belastung sei. Es werde soweit kommen, datz diese sich selber den Strom erzeugen. Das Berechnungsverfahren für die Tarife sei zu kompliziert, so datz der Bürger nicht durchschaue, was und für was er zu bezahlen habe. Autzerdem müsse man verlangen, datz die Jnstallafionsarbeitm des E-Werkes eingestellt werden, damit dem Hand­wett nicht der Verdienst genommen wird. Stadttat Stumpf entgegnete, datz nur durch den Ueberschutz der Gewerblichen Be-

triebd der Etat balanciert werden kann. Die jetzt ersparten 21400 Mk. habe man restlos der Senkung der Tarife zugute kommen lassen. Eine weitere Senkung sei nicht möglich, da sonst auf der anderen Seite die Gewerbesteuer wieder erhöht werden müsse. Geplant [ei für den Herbst eine verbilligte wchaufensterbe- leuchtung in den späten Abendstunden. Die Erzeugung eigenen Stroms werde den Un­ternehmen teuerer kommen, als der Bezug aus dem hiesigen Werk. Die Installationsarbei­ten seien zum größten Teil schon eingestellt und würden ganz eingestellt, wenn bte Ar­beiter anderweit-- untergebracht sind. Stadtv. Schmidt bat den Fahrplan der elekttischen Stratzenbahn nach Möglichkeit dem der Reichsbahn anzupassen, damit wenigstens ju den Hauvtzügen der Stratzenbahn Wagen der Stratzenbahn Bereit stehen.

Einen Dringlichkeitsantrag auf Ausbau des Weges oberhalb der Hesien- Preutzenkneipe wurde angenommen. Es wur­den Mittel bis zu 1000 Mk. aus dem Stadt- verordneten-Verfugungsverlag bereitaestellt.

Abrüstungskonferenz »32

Deutschland mutz auf der Ab- rLftnngskonferenz sein« Sicher­heit wiedererlangen. Es besitzt sie zur Zeit nicht. Denn dem ent­waffneten deutschen Bolle mit seiner Keinen, nach den Grundsätzen des »origen Jahrhunderts ansgestatteten Wehrmacht stehen jenseits der Grenzen im Kriegsfälle Millioneuheere, mit allen Er­rungenschaften der Technik ausgerüstet, gegenüber. Entsprechend überlegene Flot­ten liegen in den Häfen. Tausende von Flugzeuge« stehen bereit, in wenigen Stunden mit Spreng-, Gas- und Brand­bombe« über wehrlose deutsche Städte her­

zufallen. Verträge zum gemeinsamen Handeln fipd zwischen unser« «ächsten Nachbarn abgeschlosien.

Wohl verdammen internationale Ver­träge den Angriffskrieg. Aber Deutschland gegenüber bieten sich in den Verträgen ohne weiteres Möglichkeiten, deutsches Gebiet zu besetze», wie bei einer Verwei­gerung der Tribute oder» bei einer Ver­letzung der entmilitarisierten Rheingegend. Auch Erenzstreitigkeiten können zu einem feindlichen Einfall führen. Lei un­seren östlichen Nachbarn find offen Absich­ten auf deutsches Gebiet geäutzert worden.

Tagung »er SKweüieMter

Die 3anuartagung des Verbandes K u r - hej fisch er Schweinezüchter in Kassel war ein Beweis für das weitere Vorwärts- streben der Kurhessischen Züchter. Der Vor­sitzende, Gutsbesitzer Schmidt (Guntershau- sen), eröffnete die Sitzung mit warmen Wor­ten des Dankes für die in den Vereinen und besonders von dem Geschäftsführer, Tierzucht­inspektor Dr. Schaub (Kassel), im letzten Jahre geleistete wettvolle Züchterarbeit. Nach der Aufnahme neuer Mitglieder wurden die Jahresbeiträge auf 15 Pfg. pro ein­getragenes Tier festgesetzt. Die Gebühren für den Abstammungsnachweis, welche bisher in den Genossenschaften verschieden hoch er­hoben wurden, sind nunmehr auf 2 RM. einheitlich festgesetzt worden. Die Kosten hier­für muh der Käufer in Zukunft tragen. Die Kör- und sonstigen Gebühren bestimmen wie bisher die einzelnen Genossenschaften selbst.

Der Entwurf der Geschäftsordnung wurde nach eingehender Durchberatung der Paragraphen angenommen. Hierbei ist be­sonders hervorzuheben, datz in Zukunft eine einheitliche Form der Lerdbuchführung in allen Genossenschaften des Verbandes ange- strebt werden soll. Die Herdbuchführung selbst verbleibt jedoch den einzelnen Genossenschaf­ten. Bernettenswett ist ferner der Beschlutz, datz in Zukunft nur 3ungfaue n, welche beim ersten Wutt wenigstens acht Fette! hat­ten, angekött werden dürfen. Dieser Züchtung auf Leistung soll autzerdem in Zukunft eine sorgfältige Leistungskontrolle dienen. Diese Züchtung auf Leistung soll autzerdem in Zu­kunft eine sorgfältige Leistungskontrolle die­nen. Diese kann aber nicht mehr wie bisher in Form eines Fütterungsversuches wie in Friedland bei Göttingen durchgefühtt werden, da hierzu die öffentlichen und privaten Mit- tel fast vollständig fehlen. Dr. Schaub be­wies autzerdem, datz diese Form der Leistungs- tontrolle gewisse Nachteile nut sich bringt, da sie zu lange dauert (/* Jahr) und nicht ohne weiteres festzustellen ist, von welchem Elternteil die ermittelten guten oder schlechten Eigenschaften herrühren. Es wurde beschlos­sen, die Kontrolle in vereinfachter Form durchzuführen. Die Konttolle besteht darin, datz das Wuttgewicht und das Ge­wicht der einzelnen Fette! nach 28 Tagen fest- S" 'lt wird. Werden hiervon Tiere zur aufgestellt, so ist das Gewicht nach 180 Tagen zu ermitteln.

Eine längere Debatte entspann sich über den Antrag der Zuchtgenossenschaft Melsun­gen, welcher eine einheitliche Rege­lung der Att des Verkaufes zum Ziele hatte. Der Beschlutz ging dahin, datz in Zu­kunft nur noch Sau- und Eberferkel zu Zucht zwecken nicht unter 8 Wochen verkauft werden, dürfen. Auf die ortsüblichen Fettelpreise ist ein Züchteraufschlaa von mindestens 25 Pro­zent zu erheben. Nur Tiere über 100 Pfd. können nach freier Vereinbarung gehandelt werden. Wird nach Monatspreis vettauft, so ist er nach dieser Grundlage zu errechnen.

Im Mm d. I. soll wieder ein Verkauf von Zuchtschweinen in Guntershausen im Anschluß an die dort stattfindende Süßen«

1 Versteigerung der Niederungsviehzüchter siatt- finden. Der Kurhessische Fleckviehzüchterver­band hat sich ebenfalls bereiterklätt, Zucht­schweine gu seinen Bullen au ttionen zuzu­lassen.

Zum Schlutz fordette Tierzuchtdirettor Dr. Sprenge r die Anwesenden auf, in ihrer Genossenschaft darauf hinzuwirken, datz auch in Kurhessen in nächster Zeit Schweine- meister- unb Schweinewärterprüfungen zu­stande kommen.

Starke 6fnfthrönfune des Nerussjchulweienö

Nach der Kürzung des.staatlichen lln- kostenbeitrages von 20 auf 12 JC pro Kopf des Berufsschülers in. Preußen wird es nunmehr, wie wir erfahren, zu einer starken Einschränkung des Be­rufsschulwesens kommen, find doch damit die staatlichen Aufwendungen um rund 40% gekürzt worden. Die Kom­munen sind nicht in der Lage, den dadurch entstandenen Ausfall zu decken und somit wird es wohl zur Schließung einer ganzen Reihe von Berufs­schulen kommen, wenn es nicht mög­lich sein wird, doch noch in den derzeitigen Verhandlungen mit dem Staate eine Modifizierung der getroffenen Maßnah­men durchzusetzen. Eins hat man aller­dings erreicht, nämlich, daß in Aussicht ge­stellt worden ist, den Abzug der Sonder­leistungen von Unkostenbeiträge fallen zu lassen, wodurch allerdings nur ein ganz geringer Ausgleich herbeigeführt wird. Deutschland zählt rund 6000 Berufsschulen, von denen etwa 3000 in Preußen vorhan­den find. Die Schülerzahl beläuft fich im Reiche auf 1,2 Millionen, während in Preußen 730 000 Berufsschüler gezählt worden find. 3n welchem Umfange die Abbaumaßnahmen nunmehr zur Durch­führung kommen muffen, läßt sich bis zur Stunde noch nicht überblicken, doch darf schon jetzt angenommen werden, daß alle Kommunen an eine Einschrän­kung des Berufsschulwesens von ganz er­heblichem Umfange Herangehen müssen.

Ste -mi-gkbrms der Kriwrttmellie

zur Reichsgründungsfrier.

Unter Hinweis auf die Anzeigen in der Oberhessischen Zeitung" am 9. und 16. dieses Monats wird auf die große Kund­gebung zur Reichsgründungsfeier am Montag, dem 18. Januar, besonders auf­merksam gemacht. Die Ansprachen find so geteilt, daß zuerst Oberst a. D. Im­manuel über das Gedenken der Reichs­gründung im Lichte der Eegenwatt, sodann General der Inf. a. D. Schniewindt über die gerade jetzt hochwichtige Rüstungs­frage spreche« werden. Eingerahmt wird

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das ganze durch ausgesuchte Märsche und Stücke, vorgetragen von unserer Reichs­wehrkapelle unter Leitung von Ober- mufikmeister Pfrieme Die Damen- riegen des Turn- und Sportvereins 1860 wird dem Auge die schönen deutschen Rie- geniänze bieten. Den Dorspruch (gedichtet von Oberst a. D. Immanuel) wird Fräu­lein Lina Erdenberger, das Zwi­schengedichtVersailles" (gedicht von dem begabten hessischen Vauerndichter Adam Jochem-Wommelshausen) Jungmann Her­bert Kühn sprechen. Allgemeine Beteili­gung aus Stadt ufid Land an dieser vater­ländischen, überparteipolitischen Kund­gebung wird vorausgesetzt.

«Kiltellimoen aus »em Wertteile

Platzkonzerte der Reichswehrkapelle.

Mit großem Bedauern hat die Mar­burger Bürgerschaft, insbesondere die jüngere Generation, festgestellt, daß die in früheren Jahren üblichen sonntäg­lichen Platzkonzerte der Reichs- wehrkapelle auf dem Friedrichsplatz schon längere Zeit ausfallen. Leider bieten die Mittwochs- und Freitagskonzerte auf dem Kasernenplatz keinen Ersatz, da es einem großen Teile der Bevölkerung nicht möglich ist, sie zu besuchen. So schließen z. V. die Schulen erst gegen 1 oder 1.30 Uhr und daher bleibt dieser Genuß den Schülern fast ganz versagt. Als Grund für den Ausfall der Sonntagskonzerte hat man angegeben, daß die übrigen Konzertver­anstaltungen der Militärkapelle zu schwach besucht würden. Aber den Kritiken der hiesigen Zeitungen nach waren die letzten Konzerte trotz der schweren Wirtschafts­lage sehr gut besucht. Ganz besonders mochte ich auf den Erfolg des Konzertes vom letzten Sonntag in den Stadtsälen Hinweisen. Unb gerade der heutigen Not­zeit entsprechend wäre es doch sehr schön, wenn die Sonntagsparole wieder einge­führt würde, da vielen die Mittel fehlen, Konzerte zu besuchen. Auch besitzt die flotte Militärmusik noch immer die größte Anziehungskraft. Es dürfte doch sicher nicht allzu schwer fallen, die alte Sitte wieder einzuführen, nötigenfalls auch unter Aufgabe der Wochentagskonzerte.

H. M.

Reichssteuerterminkalender.

Januar: 5. Lohnabzug für die Zeit vom 16. 12. bis 31. 12.

10. a) Umsatzsteuer- Vorauszah­lung unter Abgabe einer Voranmel­dung, 1. für das 4. Kalendervierteljahr (Jahresumsatz bis 20 0000 9L<), 2. für den Monat Dezember (Jahresumsatz über 20 000 R^k).

b) Einkommensteuer-Voraus - zahlung für das 4. Kalendervierteljahr in Höhe eines Viertels der im letzten Steuerbescheid festgesetzten Steuerschuld, c) Körperschaftssteuer -Voraus­zahlung wie unter b. 20. Lohnab­zug vom 115. 1.

Februar: 5. Lohnabzug für die Zeit vom 16. 1. bis 3L 1.

10. Umsatzsteuer-Vorauszahlung unter Abgabe einer Voranmeldung für den Monat Januar (Jahresumsatz über 20 000 31JK).

15. a) Vermögensteuer -Voraus­zahlung (i/4 des im letzten Veranl.-Be- fcheides festgesetzten Betrages).

b) 2. Rate Aufbringungs-Um­lage 1931/32.

20. Lohnabzug für die Zeit vom 1. bis 15. 2.

März: 5. Lohnabzug für die Zeit vom 16. bis 29. 2.

10. a) Einkommensteuer- Vor­auszahlung für das 1. Kalenderviertel­jahr in Höhe eines Viertels her im letzten Steuerbescheid festgesetzten Steuer­schuld.

b) Körperschaftssteuer - Vor­auszahlung wie unter a.

c) Umsatzsteuer-Vorauszahlung unter Abgabe einer Voranmeldung für den Monat Februar (Jahresumsatz über 20 000 9M).

20. Lohnabzug für die Zeit vom 1. bis 15. 3.

Gottesdienst.

Mittwoch, de« 13. Januar.

Reformierte Gemeinde. 20.30 Uhr: Abendandacht, Pfr. Dr. Ritter.

Donnerstag, den 14. Januar.

Elisabethhaus. 20 Uhr: Bibttstunde, Pfr. Dr. ©eiter.

Ockershausen. 20 Uhr: Bibelstunde, Pfr. Bott.

Haus Bethanien am Ottenberg. 20.30 Uhr: Bibel stunde (Epheserbrief Kap. 2, V. 10 f.), Pfr. Metz.

Selbständige ev.-tuth. Gemeinde, Michaels-Kapekle. 20 Uhr: Bibelstunde.

Brieftaften der Schriftteitung.

F. B. Der Gläubiger farm, soweit wir feststellen konnten (allerdings ohne Gewähr), nach der Notverordnung 7Vr Prozent be­anspruchen.