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Sette 4

Oberhrflisch« Zekttmg, Marburg a. L.. Mittwoch, dm 13. Januar 1932

Nr. 10

Marburger Slablzrilung

Sretspruch

Nach fünftägiger Verhandlung wurde gestern der 40jährige Kreisausschußsekretär Loder von der Anklage der Unterschlagung freigesprochen. Lüder war seit 1919 beim Landratsamt Biedenkopf beschäftigt. Ihm wurde zur Lost gelegt, in den Jahren 1927 bis 1930 in 33 Fällen Gelder der Kreiskasse unterschlagen zu haben, und zwar sollte e- sich um einen Betrag von etwa 50 000 «A handeln. Zur Verhandlung war ein großer Zeugenapparat aufgeboten. Etwa 30 Zeu­gen wurden vernommen, aus deren Aussagen hervorging, daß die Ueberweisung von Gel­dern innerhalb der einzelnen Amtsstellen der Kreisverwaltung Biedenkopf vielerlei Män­gel aufwies. Der Angeklagte Lüder stellte eigene Verfehlungen in Abrede und schob alle Schuld auf den Verwaltungsinspektor Pren- z e l, der sich bei der Aufdeckung der Verfeh­lungen dem irdischen Richter entzogen hatte. In der Verhandlung konnte ein klarer Beweis für die Schuld des Angeklagten nicht erbracht werden, sodaß trotz erheblicher Verdachtsmomente das Gericht zu einem Freispruch kommen mußte.

Gegen das Urteil hat die .Staatsanwalt­schaft Berufung eingelegt.

* Verkehrsunfalk. Gestern abend hatte zum Theaterschluß das E-Werk zwei be­sondere Wagen an die Stadtsäle gestellt, um die Theaterbesucher gleich abfohren zu kön­nen. In dem Augenblick wollte ein Last- wagenzug, in der Richtung nach Frankfurt, die Stelle passieren. Dabei geriet der An­hänger ins Schleudern und fuhr gegen einen Wagen der Straßenbahn. Zwei große Schei­ben wurden zertrümmert, verletzt wurde in dem noch schwach besetzten Wagen glücklicher­weise niemand.

• Reichsgründungsfeier der Uni­versität. Der akademische Festakt aus Anlaß der Reichsgründung verbunden mit der Goethe-Gedächtnisfeier der Universität findet am Montag, dem 18. Januar, 11 Uhr, in der °TtIa statt. Dix' Festrede wird Professor Dr. Mayne halten. Anschließend findet die Verkündung der Preisaufgaben statt.

* Nebeneinkommen ehren­amtlich oder nebenamtlich täti­ger Personen und Steuerab­zug. Bisher bestand bei ehrenamtlich und nebenamtlich Tätigen die Ver­günstigung, daß ihre aus solcher Tätigkeit herrührenoen Bezüge bis zu 40 Mark monatlich oder 480 Mark jährlich steuer­abzugsfrei blieben. Durch Erlaß S. 2226 A vom 28. November 1931 ist diese Begün­stigung mit Wirkung vom 1.1.1932 auf­gehoben. Nur bei Nebeneinnahmen bis insgesamt 10 Mark monatlich ist kein Steuerabzug vorzunehmen; im übrigen ist stets entsprechende Lohnsteuer abzuziehen.

* Evangelisch-lutherische Kirche. Der von den Pfarrern und dem Kirchenkreis, vorstand des Kirchenkreises Marburg anstelle des in den Ruhestand getretenen und nach Kassel verzogenen Herrn Kreispfarrers Superintendent Landau gewählte neue Kreis­pfarrer Herr Pfarrer Schmidmann in Caldern ist vom Landeskirchenamt in Kassel vom 1. Februar 1932 an zum Pfarrer an der lutherischen Gemeinde in Marburg ernannt worden. Er wird sein Amt im Anfang des Monats März an treten und feine Wohnung in der früheren Superintendentur und Ober­pfarrei nehmen. — Im abgelaufenen Jahre find im Kirchenvorstand folgende Ver­änderungen eingetreten: für den Architekten Sauber trat ein Schuhmachermeister Laufs, für Lehrer Fischer Lagermeister Wagner, für Landwirt Meisel Malermeister Mudersbach frü Frau G. Mueller, Frl. Schmidmann. Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt die Herren Hering, Ritter, Runkel, Ziggel, Hosch, von denen inzwischen Herr Kaufmann Ritter verstorben ift

* Marburger Konzertverein. Auf die Vorbestellungen zu Beet­hovens Missa Solemnis, deren Aufführung für den 25. Februar 1932 ge­plant ist, wird nochmals besonders hinge­wiesen. Alle Vorbestellungen genießen die Vorzugspreise von nur 2 und 1,50 Mk., während späterhin nur die höheren Ein­zelpreise in Anrechnung kommen. Der Konzertverein hat sich vorbehaltlich der endgültigen Aufführung die Mitwirkung des Berliner Voeal-Qartetts gesichert, be­stehen aus Hilde Weyer (Sopran), Paula Lindberg (Alt), Max Mans­feld (Tenor), und Berhard Kaiser (Baß). Es braucht nur der Name Paula Lindberg herausgegriffen zu werden, um die hervorragende Qualität dieses speziell für Oratorien eingestellten Quartetts zu kennzeichnen; ein Grund mehr jedenfalls, um sich den Besuch der Missa Solemnis nicht entgehen zu lassen. Alle Vorbestel­lungen müssen bis 20. Januar bei Elwert erfolgt sein.

* Der Deutsch Evangelische Frauenbund teilt uns mit, daß die Mitgliederversammlung und das Referat über die Eottlosenbewegung vom 15. Januar aus den 22. Januar abends 8 Uhr verlegt werden mußte.

„Die -rei Musketiere"

Großer Erfolg in -en Staötfalen

brd Musketiere" als Revue find etwas oft geworden, bis sie nach dem Bombenerfolg in Berlin ihren Weg zu uns gefunden haben. Don dem Roman aus einer romantischen Zeit, den Alexander Dumas schrieb, und den Millionen gern und mit Nutzen gelesen haben, war mcht eben viel in dieses Spiel hineingewoben. Immerhin, ein freundtlcher Schimmer war geblieben von dem phantasievollen Schrift­steller, der in alten historischen Quellen so geschickt herumzustöbern und wahren Aeberlieferungen mit erstaunlicher Erfin­dung Fleisch und Blut, Gruppierung und Kostümierung zu leihen wußte: das ist der romantische Deist echter Soldaten und Ka­valiere, die ihrer Königin die Treue halten und das Intrigenspiel des schlauen Mi­nisters mit Mut, Humor und Klugheit zer­stören. Dieses Stückchen SokDatenromantik, das die eigentliche Handlung der Revue umfaßt, hat sich auch unter der Regie Theo Dachenheimers sieghaft be­hauptet, ja, es blieb das Beste an der gestrigen Aufführung. Nun ist noch man­cherlei 'hinzugekommen, was aus dem Spisl von gestern mehr ein Spiel von heute macht und was eben zu einer Revue ge­hört: Musik, Gesang, Volkstänze, Volks­trubel und volkstümlicher Witz. Aber auch das konnte wohl gefallen, denn es zeugte durchweg von Geschmack und geschäfts­tüchtigem Sinn für alles, was das Publi­kum in Begeisterung versehen kann.

Der Aufwand war groß, 50 Darsteller, die gut aufeinander eingespielt waren, darunter sehr gute Schauspieler und Ge­sang Skrüfte, farbenfrohe Kostüme, geschickte Dekorationen, ein fleißiges Orchester und viel Liebe zur Sache. Ralph Benatzkys

Marsch ist schnell berühmt geworden, er trügt gewissermaßen die ganze Musik des Spiels, die aber auch sonst manchen char­manten Einfall, manchen eleganten und feinen Satz aufweist. Wilhelm Ba­chenheimer leitete die Kapelle wieder mit allem Schwung, der ihm so reichlich zu Gebote steht, Lied, Tanz und Marsch in buntem Wechsel wirkungsvoll inter- pretierend.

Das Programm weist viele Damen auf. Sehr musikalisch und schön sang Hans Schröck den Musketier d'Artagnan, dem er such darstellerisch shmpachische Züge gab. Auch die Königin Anna von Tilly Kaul mann hielt sich sttmmlich auf be­achtlicher Höhe. Dagny Ehristian- e n sang und spiele die Leona de Castro ehr eindrucksvoll. Edy Kurt erheiterte n der Rolle des leichtsinnigen Musketiers Aramis, nicht minder Otto Kraatz, der mit reichen natürlichen Mitteln dem Mus­ketier Phortos urwüchsiges Leben gab. Eine Glanzrolle war der Earamel von Adolf WieSner, namentlich in der Szene ^Der König schläft", wo er mit wundervollem Witz die Notverordnungen unter die Lupe nahm.

Elf ‘Silber, große Aktschlüsse, Tanzgirls. Solotänzer, .Beifall, Wiederholungen — es läßt sich nicht alles einzeln hervorheben. Das .Publikum hatte nach dem mißglückten „Schön ist die West" das Vertrauen zu den Hamborner Gästen nicht verloren, der letzte Stehplatz war gefüllt. Das Ver­trauen wurde reichlich belohnt, es wurde für die Zuschauer ein sehr amüsanter Abend und für die Hamborner ein Bom­benerfolg. Dr. S.

Sitzung -es Lan-essuWuffes

Senkung -er vebützren für Sellanltalten und Krankenhäuser — BuS-an-ler Sonnen« schein anstelle -es Kommunallan-tagsabgeor-neten Rink

Die Landesverwaltung — Landeshaupt­mann in Hessen-Kassel — teilt uns mit:

Am Dienstag, dem 12. Januar, trat der Landesausschuß zu einer Sitzung im Stände­haus zu Kassel zusammen. Es wurden zu­nächst über eine Anzahl laufender Verwal- tungsfragen und Personalangelegenheiten Be­schlüsse gefaßt. Sodann wurden, um die von der Reichsregierung eingeleitete Preis- senkungsattion im allgemeinen Interesse und auch zu Gunsten des Bezirksverbandes selbst tunlichst zu fördern, trotz erheblicher haus­haltspolitischer Bedenken folgende Beschlüsse gefaßt:

1. Die Berpfkegungsgebühren in der allgemeinen Klaffe der drei Landes­heilanstalten werden ab 1. Februar von 3,70 auf 3,20 Mark für den Tag herabge­setzt. Hierbei ist allerdings vorausgesetzt, daß die Frage der Freistellen für die Zeit, wäh­rend derer den Anstalten die zur Gewährung der Freistellen erforderlichen Mittel, insbeson­dere infolge der völlig fehlenden Einkünfte aus den Forsten, nicht zur Verfügung stehen, in einer allen Teilen gerechtwerdenden Weise geregelt wird.

2. Wegen Senkung der Verpflegungsge­bühren in den einzelnen Landeskran- kenhäusern wird der Landeshauptmann ermächtigt, die Maßnahmen zu treffen, die unter tunlichster Wahrung der Belange so­wohl der Krankenhäuser als auch der zahl- pflichtigen Personen und Verbände geboten und möglich erscheinen.

3. Das Pfkegegekd für die von der Landestaubstummenanstalt in Homberg be­treuten Kinder wird ab 1. Februar 1932 von 1,35 auf 1,25 Mark für den Tag herabgesetzt.

4. Die Benutzungs- und Leihge­bühren in den Landesbibliotheken Kassel und Fulda werden ab 16. Januar 1932 um 10 Prozent gesenkt.

5. Die Zinsen für Faustpfand- dariehen beim Landesleihhaus in Kas­se! werden ab 1. Januar 1932 um 25 v. H. gesenkt, die Schätzer- und Umschreibegebühr um 33V, Prozent.

6. Die Zinsen für Faustpfand- darlehen bei der Landesleihbank in Ha­nau, die z. Zt. bereits erheblich niedriger sind, als beim Landesleihhaus in Kassel, werden ab 1. Januar 1932 um 15 Prozent gesenkt, die Schätzer- und llmschreibegebühr um 40 Prozent.

7. Die Debetzinsen bei den Lan- desleihbanken in Hanau und Fulda werden entsprechend den Richtlinien des Sparkaffenverbandes für Hessen-Nassau ge­senkt.

Wenngleich gegen diese Maßnahmen er­hebliche Bedenken Haushalts? oliti scher Natur bestehem weil der Bezirksverband infolge eines Steuerausfalle' von mindestens 1,7 Millionen Mark nn taufenden Haushaltsjahr (und mindestens 2,5 Millionen Mart in 1932) mit größten Laushaltsschwierigkeiten zu kämpfen hat, so glaubt der Landesaus­schuß, die vorstehenden Maßnahmen doch m der Erwartung verantworten zu können, daß die hierdurch geförderte Preissenkungsaktüm

sich auf der Ausgabeseite des Etats minde­stens entsprechend auswirft.

Weiter nahm der Landesausschuß zu der von der Staatsregierung beschlossenen

Schließung des Staatscheaters in Kassel Stellung. Er erkannte an, daß Einsparungen auf diesem kulturellen Gebiet durchaus notwendig und möglich sind, legte aber Verwahrung dageegn ein, daß von bie|er Einsparung nicht alle Staatstheater in gleicher Weise betroffen werden, insbesondere aber das Kasseler Staatstheater völlig geschlos­sen werden sollte. Er sprach die Erwartung aus, daß der Preußische Staat eingedenk der früher übernommenen Pflichten doch noch Wege finden wird, das Theater in einer den heutigen Zeitoer- hältnissen entsprechenden Form weite rzuführen. Zugleich wurde der Landeshcmptmann ermüd)tigt, wegen Erhal­tung des Theaters mit der Staatsregierung, die bereits aufgenommenen Verhandlungen weiterzuführen

Es wurde festgestellt, daß anstelle des ver­storbenen Kvmmunallandtagsabge« ordneten Mink nach dem Wahlvorschlag der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für den Wahlbezirk Kreise "Marburg-Land, Marburg- Stadt und Kirchhain der Buchhändler August Sonnenschein zu Marburg tritt.

Es wurden aus Mitteln der Heffischen Brandversicherungsanstatt an 33 Gemeinden Beihilfen zur Förderung des Feuerlöschwesens im Gesamtbetrag von 37 922 Mark bewilligt. — Die nächste Sitzung des Landesaus- schusses ist für den 16. Februar vorgesehen.

RaüMger WoKenmarN vomiZ Sanum

Butter Pfd. 100 Pflaumen „ —

Eier Stck. 11 Preißelb. ,. —

Gr.Handkäse,, 17—20 Aepfel » 5—10

Handkäschen „ 5 Kürbis . —

Käsematte Pid. 25—80 Erbs LSchot, — Kochkäse „ 50 Radieschen BdL 8—10

Kartoffeln Ztr. Sellerie , 25—30 Kartoffeln Pfd. 4—5 Endivien Stck. 15—20 Blattgemüse „ — Blumenkohl , 20—80

Wirsing „ 8—10 Grüner Salat „ 2o—30

Weißkohl „ 6—8 Oberkohlrabi „ 5—1

Karotten , 8—10 Salatgurken „ 5—30

Rotkohl „ 8—10 Einmachgurken —

Spinat , 20—25 Rettich Stck. 10—10

Mohrrüben , 8—10 Knoblauch „ 5—15

Zwiebeln „ 8—10 Lauch „ 10

Grüne Bohnen — Meerettich Pfd 50—80

Rosenkohl Pfd. 20—25 Gänse Pfd. 70—90 Sprossenkohl,, — Hähnchen „ 90—ICO

Schwarzwurzel 25—35 Hühner „ 70—80

Grünkohl 15—20 Enten ,100-120

Rote Rüben „ 10-15 Reh „ 60-75

Pilze „ — Rebhühner „100-120

Tomaten „ 40—50 Tauben Stck. 50—60

Birnen „ 8—15 Hasen Ptd. 50—60

Zwetschen „ — Feldsalat d.S. 10—1|

Weintrauben,, 50—75 Brunnenkr. „ 10—15

FUmfchau

Berge in Flammen.

Capitol. In 2300 Meter Höhe wurde dieser gewalttge Film von Louis Iienle: gedreht. Nicht Kulisse und Atrappe, son­dern Wirklichkeit schaut der Besucher:

Föhn, Schneetreiben, Lawinen in den, ,

ungeheuerlich zerklüfteten Felsengebirge ;

der Dolomiten. Mitten hinein platzen

die Geschosse des Feindes, riesige, undeffinierbare Massen aufmiibelni. <

Nicht gar zu grausig wird hier der !

Krieg gezeigt. Jedes Bild ist Leben und !

Erlebnis. Die außerordentlich wirksam! ;

Begleitmusik Becces ist den einzelnen ,

Szenen vorzüglich angepaßt. Hauptsäch­lich find es die österreichische Kaiserjager, die den Monte Cimone verteidigen. Liebe i und Kameradschaft, Pflicht- und Verant- ■ wortungsgefühl werden in ergreifender Handlung zum Ausdruck gebracht. Er- ' wähnt seien die wahnsinnigen Skiläufe ,

und andere tollkühne Leistungen. Alle ,

Einzelheiten find hier schon besprochen । worden, weshalb nur übrig bleibt, noch­mals empfehlend auf den Film hinznweb sen, der nur noch heute, um 17 und um , 20 Uhr läuft. — 2m Beiprogramm siehr man eine sehr interefiante Wochenschau und zwei nicht minder interessante Städii am Meer.

„Der Herr bet Wildnis".

Kamera. Zur Zeit läuft in der Kamera der Film „Der Herr der Wildnis". Er führt die Besucher nach Afnka und zwar in das Gebiet von Belgisch-Kongo, wo der Gorilla, der riesige Menschenaffe, der von den Eingeborenen „Jngagi" genannt wird, zu Hause ist. Durch seine Größe und ge­waltige Stärke gilt er als der Herr der Wild, ms. Der Film schildert eine Erpedition, die Londoner Gelehrten nach Afnka zur Jagd auf afrikanisches Großwild unternommen haben. Die einzelnen Bilder der Jagden au Löwen, Tiger usw. werden äußerst natur- getreu wiedergcgeben. Der Höhepunft ist, der Raub einer Eingeborenen durch den Menschen­affen, die damr von der Erpedition mir größ­ter Lebensgefahr gerettet wird. Neben die­sem Film trägt ein reichhaltiges Beipro­gramm zur guten Unterhaltung bei. —n.

Tagesanzeiger.

Mittwoch, den 13. Zanuar. Vergnügungsanzeig«.

®af6 Spangenberg, Bahnhofftr.: 20 Uhr Rheinischer Abend.

Safe Markees, Reitgasse: Ab 16 u. 20 Ahr Konzert.

Dass Vetter, Reitgosse: 20 Ahr: Konzert Stadtkeller: Ab 20 Ahr: Konzert.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ich« »Berge in Flammen".

Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Ahr „Der Herr der Wildnis".

Versammlungen, Vorträge, sportliche Veranstaltungen usw.

Volkshochschule: 20.15 Ahr in der Aul« der Elisabethschule Dolksunterhaltungs- abend mit Rezitationen von rand. medi von Döringshofen-Marburg und Lieder- s Vorträge von Opernschüler von Dörings- Hofen-Kassel.

HerSfelder Klofferfchüler: 20.30 Ahr 6ä Freidhof Zusammenkunft.

Letzte MtrMatlSaMungrn

r. Frankfurt, 13. Jan. Am Frank­furter Produktenmarft ist eine freund!!« Stimmung feflzustellen, da von Seifen d« Mühlen und des Konsums noch einige Na» frage besteht. Das Angebot bleibt aber 6" ring. Für Futtermittel herrscht gute Na» frage.

Wetterbeobachtungen am 12.13.118-

Höchste Temperatur am 12. Januar 3,s Teil«*! Niedrigste Temperatur lebte Nackt 0,4 Tellig

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Wetterbericht. l 2

Witterungsoussichten für Donners^ Stellenweise Nachtfrost, tagsüber meist t

wölkt, Niederschlagstätigkeit noch nicht <

sehbar, aber voraussichtlich nur ganz g£°r* r

Taunus : Kl. Feldberg: 1 Grad, 8 3* -

thneter, verharrscht. — Schwarzwö‘< Feldberg: — 1 Grad, 45 Zentimeter, t

verschnee. — Alpen: Garmisch-Parte^ s dien: 1 Grad, 5 Zentimeter, verharrt Berchtesgaden: 4 Grad, 22 Zentimeter,t verschnee. — Thüringer Wald:

Hof: —1 Grad, 6 Zenttmeter, Pulver!A> 3

Verlag Dr. E. Hitzerorh. t

Hauptschriftleiter und verantwortlich Tür •> t litt! und Feuilleton: Dr. Ernst Sch ei' r für Kommunalpolitik, Provinz und Los-. Lothar Schneider, sämtlichtn Marv»