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ceeroemime yetiung, wkarvury e. L. Dienstag, Den 12. Januar 1932

Nr. 9

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Jacht „Elena". Ist es nicht jo?" Die Gefragte jah den Detektiv ängstlicher Spannung ins Gesicht. „Es bedarf keiner Bestätigung.

Verlag Dr. T. Httzeroth.

Lauptschriftleiter und verantwortliÄ für Po­litik und Feuilleton: Dr. Ernst Scheller; für Kommunalpolitik, Prpvinz und Lokales Lothar Schneider, fämtlidi in Marburg.

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M Preiskonzefstonen bereit, dagegen gen Roggenexpovtscheine fester.

Geschäftliche Mitteilungen.

):( „Krüy«ol"-Kat<rrrb-Bonbons. Derbe, kannte Kreisarzt a. D. Dr. med. 3. S. m W. schreibt über das Ergebnis seiner klini­schen Versuche: „Der günstige Einfluß der .Krügeroi'-Katarrh-Bonbons bä den verschiedenen Krankheitserscheinungen bat mich veranlaßt, dieselben häufig meinen Pa­tienten zu empfehlen. Sie eignen sich hervor­ragend bei allen Erkrankungen der Atmungs­werkzeuge, wenn sie mit starker Produktion der Auswurfmengen emhergehen. Besonders hervorzuheben ist, daß die ,Krügerol'-Ka- tarrh-Bonbons mit antiseptisch wirkendem Zusatz ohne jeglichen nachteiligen Einfluß auf den Magen sind und auch von schwächlichen Personen und Kindern bestens vertragen werden."

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„Ich will Ihnen jagen, wer Sie veran­laßte, Miß Trane in Empfang zu nehmen. Es war der Kapitän Falcon von

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letzte. Die Versammlung fiel wegen die­ser Vorkommnisie aus, ebenso wurde eine politische Versammlung der National­sozialisten, die am gleichen Abend in Krof­dorf stattfinden sollte, verboten. Die Poli­zei ist zurzeit mit der Untersuchung des Vorfalls beschäftigt.

Ein Opfer der Todeskurve bei Schlangen­bad.

Eltville a.RH., 11. Ian. Der 27- jährige Kraftwagenführer Haver Mak

(Nachdruck verboten.)

Aimif in btt Rocht

Roman von Paul Rosenhayn f. Vertrieb' Carl Duncker Verlag

Berlin W. 62.

45. Fortsetzung.

Dambaro warf einen entrüsteten Blick zu dem Präfekten hinüber. „Darf ich Sie bitten, Signore, mich gegen die Anwürfe dieses Herrn in Schutz zu nehmen?"

Zafari richtete sich mit einem ärgerlichen Ruck auf. „Lassen Sie die Albernheiten, Bambaro! Man hat bei Ihnen große Mengen von Rauschgift gefunden. Bitte, schweigen Sie! Ich will gar nicht von den verbotenen Glücksspielen reden, die Sie in Ihrem sauberen Haus geduldet haben, oder von den verschwiegenen Zimmern. Wir haben Ihre Vielseitigkeit jetzt kennen gelernt. Es besteht also gar kein Zweifel, daß die Fremde nicht zufällig in Ihr Haus gekommen ist."

Bambaro hob beschwörend die Hände. „Ich bestreite das! Als ich in das Zimmer kam und sah, daß die Frau in einem Tob­suchtsanfall alles zerschlagen hatte — ich kannte sie gleich als Morphinistin — hab? ich ihr die Tür gewiesen."

„Ganz so einfach liegen die Dinge nicht; wollen Sie mir Erklären, Bambaro, wes­halb niemand im Hause auf die Hilferufe reagierte? Die Dame dort, Miß Trane, sagt, daß sie mit aller Kraft um Hilfe ge­schrien habe."

Der Gefragte blickte zu Dorothy hin­über; er legte pathetisch die Hand aufs Herz und rollte die Augen. „Mi duolo molto," sagte er mit weicher Stimme, „aber ich habe nichts gehört. Ich würde mein Leben gewagt haben, der schonen Signora zu Hilfe zu eilen."

„Komödiant," murmelte der Präfekt.

Jenkins erhob sich und ging auf den Wirt zu. „Dann, mein Bester, sagen Sie mir, bitte, warum Sie dem Herrn im Ne­benzimmer verboten, sich um die Hilferu- rDnbe zu kümmern?"

Meile m» Sertcbe

Die Rheindampfer werden billiger!

Die Köln - Düsseldorfer Dampfschiffahrt hat schon jetzt den Fahrplan für ihren diesjährigen Verkehr festgelegt. Die Dampferfahrten auf dem Rhein beginnen am 25. März (Karfreitag). Der Fahrplan wird am 30. April und am 16. Juni er­weitert. Don diesem Tage ab ist der Hauptsommerfahrplan in Kraft, der bis

Beim Legen von Dauerwellen schwer verbrannt.

Kassel, 11. Ian. In einem hiesigen Friseurgeschäft ließ sich eine Verkäuferin Dauerwellen legen, als lötzlich der Haar­wickelapparat Feuer fing. Im Nu stan­den die Haare des jungen Mädchens in Flammen. Es lief in seiner Angst um Hilfe schreiend auf die Straße und ver­suchte das Feuer mit den Händen zu löschen. Schutzpolizei und Sanitäter lei­steten Hilfe und brachten die Schwerver­letzte ins Krankenhaus. Das Haar ist voll­ständig verbrannt, außerdem hat das Mädchen entstellende Brandwunden im Gesicht und an den Händen davongetra­gen. Die Verletzungen sind so schwer, daß ernste Lebensgefahr besteht.

Brotpreisherabsetzung in Kassel.

Kassel, 11. Jan. Die Verhandlun­gen der Bäckerzwangsinnung mit den Kasseler Mühlen haben zu dem Ergebnis geführt, daß die Mehlpreise von den Müh­len so herabgesetzt worden sind, daß eine Ermäßigung des Brotpreises ab 11. Jan. von 73 auf 70 Pfg. für die Vierpfundbrot möglich geworden ist. Die Erwerbslosen- unb Wohlfahrtsempfänger erhblten das Brot zu 67 Pfg.

Steinwurf gegen einen D-Zug.

Gießen, 11. Jan. Gestern abend wurde auf den um 17.13 Uhr wt Gießen eintreffenden D-Zug Berlin-Frankfurt a. M. dicht vor Gießen an einem Eelände- einjchnitt des Bahnkörpers ein Stein ge­worfen, der ein Abteil dritter Klasse traf und mitsamt der zertrümmerten Fenster­scheibe in das Abteil hineinflog. Zum Glück blieben die Insassen des Abteils un­verletzt. Die vom Gießener Bahnhof aus sofort eingeleiteten Nachforschungen der Bahnpolizei blieben leider ergebnislos.

Schwere Schlägerei zwischen National­sozialisten und Kommunisten.

Gießen, 11. Jan. In dem Nachbar­orte Wißmar (Kreis Wetzlar), in dem gestern nachmittag eine Versammlung bet Nationalsozialisten ftattfinben sollte, kam es noch vor Beginn der Versammlung zu einer schweren Schlägerei zwischen Natio­nalsozialisten und Kommunisten. Die von auswärts zu bet Versammlung kommen- ben Nationalsozialisten würben am Orts­eingang von Wißmar von ben Kommu­nisten überfallen unb angegriffen. Bei ber sich nun entwickelten Schlägerei würbe mit Lattenzäunen, Knüppeln unb Pflaster­steinen auf einanber eipgeschlagen. Drei Polizeibeamte waren gegen Die große Menge ber Kämpfenben machtlos; sie rie­fen deshalb das lleberfallkommando von Wetzlar herbei, das nach feiner Ankunft die Ruhe wieder herstellte. Bei ber Schlägerei wurde ein Nationalsozialist schwer verletzt, außerdem gab es auf bei­den Seiten eine ganze Anzahl Leichtver-

zurn 11. September gelten wird. Die Ein­schränkungen finden am 12. und 25. Sep­tember statt; der Schluß des Fahrplan­dienstes erfolgt am 19. Oktober. Für 1932 hat die Gesellschaft neue Tariferleichterun­gen eingeführt. Die verbilligte Fahrt und die Personenfahrt werden zur „Einheits- foijrt“ zusammengefaßt. Die neuen Fahrpreise betragen in der Einheits­fahrt 4,8 Rpfg., in der Schnell- und Ex- preßfahrt 6,8 Rpf. je Tarifkilometer. Der Etpreßfahrtzuschlag ist auf 1 R.§ für ein­fache, auf 2 R.« für Rückfahrscheine er­mäßigt. Bei Lösung von -Rückfahrscheinen ermäßigt sich der Fahrpreis für die Rück­fahrt um ein Drittel. Für Fahrkarten in Einheitsfahrt bis zu einer Entfernung von 75 Kilometer werden billige Tages­karten zur Hin- und Rückfahrt ausgegeben, deren Preis sich für die Rückfahrt um 60 Prozent ermäßigt. Eine weitere Fahr­preisermäßigung für Kinder wird ge­währt, wenn zwei vollzahlende Erwachsen« mit zwei oder mehr Kindern in einfacher Fahrt mindestens 30, in Hin- und Rück­fahrt mindestens 50 Kilometer zurücklegen. Zwei Erwachsene mit zwei Kindern zahlen dann ben Fahrpreis für 2y2 Personen, mit drei ober vier Kindern für drei Per­sonen, mit fünf ober sechs Kindern für 3y2 Personen. Für Reisegesellschaften ist die Teilnehmerzahl wie bei ber Reichsbahn auf 15 Personen herabgesetzt worden; die Ermäßigung beträgt auf ben Rhein­dampfern 20%, ab 200 Personen 30%. Mitglieder von Jugendpflegevereinen, Schüler von Hoch-, Fach- und Privat­schulen, andere Schüler über 14 Jahre er­halten 33%% Ermäßigung von 10 Per­sonen an; Schüler bis zu 14 Jahren, eben­falls von 10 Schülern an, 20% auf ben halben Fahrpreis. Schließlich sind bie Ge­bührensätze für Reisegepäck um 20% er­mäßigt.

Berliner Devisenbericht vom 11. Januar.

Helsingfors 6,014—6,026, Wien 49,95 bis 50,05, Prag 12,465—12,485, Budapest 61,94 bis 62,06, Sofia 3,057—3,063, Holland 168,84—169,18, Oslo 77,62—77,78. Kopen­hagen 78,37—78,53, Stockholm 79,42 bis 79,58, London 14,22—14,26, Buenos Aires 1,028—1,032, ReuYvrk 4,209—4.217. Bel­gien 58,39—58,51, Italien 21,31—21,35, Paris 16,49—16,53, Schweiz 81,92—82,08 Spanien 35,66—35,74, Danzig 81,87 bis 82,03, Japan 1,499—1,501.

Warenmärkte

Getreide tn 1000 Ktlogr.. Wehl und Futter mittel le 100 Kilogramm.

Berliner Produktenmarkt vom 11. Januar

Weizen 224—226, Roggen 197—199, Braugerste 155—165, Futter- und Indu­striegerste 149—154, Hafer 134—142, Wei­zenmehl 27,50—31,25, Roggenmehl 26,75 bis 29,00, Weizenkleie 9,25—9,75, Roggen- kleie 9,25—9,50.

Mangels besonderer Anregungen und infolge des geringen inländischen Offerten« Materials, hat sich das Geschäft im Pro­duktenverkehr zu Beginn der neuen Woche nicht beleben können. Weizen ist immerhin reichlicher als Roggen angeboten, begeg­net aber nur vorsichtiger Nachfrage und die Preise waren int Prompt- unb Lieferungs­geschäft nicht immer behauptet. Mit Rog­gen sind die Mühlen allgemein noch schwach versorgt, und obwohl sie bereits seit eini­ger Zeit über unbefriedigenden Mahllohn klagen, sand das wenige Offertenmaterial erneut zu leicht erhöhten Preisen Aus­nahme; der Lieferungsmarkt lag stetig. Weizenmehl ist zu Sonnabendabendpreisen angebvten und hat schleppenden Absatz, für Roggenmehl lauten die Forderungen wie­derum höher und werden für die gegenwär­tig bevorzugten billigeren Provinzroggen­mehle auch bewilligt. Am Hafermarkt be­steht etwas mehr Interesse des Konsums, so daß im Prompt- und Lieferungsgeschäft Preissteigerungen eintraten. Gerste stetig. Für Weizenexportscheine sind die Abgeber

„Ich wußte doch, daß ber Signore krank war. Meine Frau jagte mir, er hätte bas Fieber. Ich wollte ihn vor Aufregungen bewahren."

Jenkins klopfte bem Wirt anerkennen!» auf bie Schulter. „Sie sind ein Menschen­freund, Signore Bambaro. Vermutlich war es auch reine Besorgnis um bas Wohlergehen Ihres Gastes, baß Sie ihn im Zimmer einjchlojjen?"

Der Genuese warf einen schnellen Blick aus ben Augenwinkeln auf ben Detektiv: eben wollte er ben Mund zu einer Ant­wort öffnen, als ein Beamter melbete:

„Die verhaftete Frau ist eingeliefert. Sie ist jetzt vernehmungsfähig."

Der Präfekt gab bem Sprechenden einen Wink: durch die geöffnete Tür betrat Gloria Wynn das Zimmer. Sie ging lang­sam durch den Raum, die Augen, die na­türlich weit aufgeriffen waren, starr ge­radeaus gerichtet. Ihre Haltung war straff und ihre Bewegungen von einer etwas erkünstelt wirkenden Energie. Ihr Gesicht hatte die fahle Bläffe einer Schwerkranken. Schlaffe Falten um die Mundwinkel ließen die Vierzigerin wett älter erscheinen. Ihr volles Haar war stark von grauen Fäden durchzogen.

Der Präfekt deutete auf einen Stuhl vor dem Tisch; sie ließ sich zögernd darauf nieder.

„Wollen Sie uns sagen, Miß Wynn — nicht wahr, so ist doch ihr Name?" — Dok­tor Zafari sah von den Papieren auf« blickend zu der Sitzenden hinüber.

Die Gefragte nickte schweigend.

„Wollen Sie uns jagen, in wessen Auf­trage Sie gestern nachmittag diese Dame dort am Kai, als sie mit dem Dampfer „Stromboli" eintraf, begrüßten?"

Gloria Wynn hob den Kopf; sie sah auf den Präfekten — sie wandte die Augen zu Joe Jenkins — und sie sah auf Dorothy, die sie mit furchterfüllten Augen betrach­tete, sie streifte mit einem leeren Blick den Fremdenführer, und es schien, als ob sie bie Fragen beantworten wollte — aber

vor," fuhr Jenkins fort, „eine Agentiu Lorb Haddingtons zu fein. Sie arbeite« für fein Reffort; in Sachen bes Rausch­gifthandelns. Aber — nicht wahr — gleichzeitig stehen Sie auch im Dienste bet Rauschgiftschmuggler? Bitte, unterbreche« Sie mich nicht. Sie lassen sich von beiden Gruppen bezahlen; aber in Wirklichkeit dienen Sie nur den Interessen der Schmuggelkonsortiums.“

Jenkins griff in die Tasche und legte das Bild Elena Fallens vor Gloria hl«. „Diese Dame ist Ihnen doch bekannt, nicht wahr?"

Sie schüttelte kaum merklich den Kopf.

Der Detektiv verschränkte die Arme. „Ich habe keine andere Antwort von Ihnen erwartet. Aber vielleicht erklären Sie mit dann, weshalb gerade dieser Dame in London im Empire eine Karte mit meiner Handschrift von Ihnen ent­wendet wurde. Oder sollten Sie diese Karte „zufällig gefunden haben?"

Gloria Wynn stand bettoffen von ihrem Sitz auf. „Ich verstehe von alledem kein Wort, mein He:rr. Wer sind Sie?"

„Sie haben mir an jenem Abend im Empire durch einen Zeitungsboy eine Keine Warnung zukommen lassen. Sie erinnern sich vielleicht. Sie haben md» nem Zimmer im Hotel Morley einen such abgestattet und sollen sich wirklich nicht daraus besinnen können, daß es Joe Jenkins war, dem Sie Ihre freundlich« Aufmerksamkeit gewidmet haben?"

Sie ließ sich schwer in den Steuhl zurück- fallen und rang mühsam nach Atem; ihr« Augen hatten den Glanz verloren, bie Hände lagen schlaff auf der Lehne ihres Sitzes und ein immer stärker werdendes Zittern durchlief ihre Gestalt.

Jenkins zog eine kleine Glasröhre aus der Tasche, er entnahm ihr eine flache Tablets und gab sie der Leidenden. Sie griff gierig danach. Langsam trat die Wirkung ein; Glorias Atem ging ruhiger, das Zittern verschwand und ihre Augen gewannen wieder Glanz.

(Fortsetzung folgt.)

dann preßte sie die Lippen aufeinander und blieb stumm.

„Miß Wynn," sagte der Präfekt und stieß den Bleistift auf den Tisch. „Sie ha­ben sich eines tätlichen Angriffs auf Miß Dorothy Trane schuldig gemacht, auch einer Freiheitsberaubung. Diese Delikte sind schwerwiegend genug, um den Haft­befehl gegen Sie bestehen zu lassen. Es dürste in Ihrem Interesse jein, meine Fragen zu beantworten."

In das blaffe Gesicht der Kranken schoß eine flüchtige Hitze. „Ich bin leidend," jagte sie mit schwacher Stimme. „Wenn ich diese Anfälle bekomme, so — es tut mit leid — ich weiß mich auf nichts zu be­sinnen."

„Bitte, beantworten Sie meine Frage: Wer beauftragte Sie, Miß Trane vom Dampfer abzuholen?"

Gloria Wynn starrte an dem Präfekten vorbei ins Leere und schüttelte langsam den Kopf. „Ich kann auf diese Frage keine Antwort geben,“ sagte sie leise.

Der Präfekt zuckte die Achseln, et blickte hinüber zu Jenkins, ber mit un­durchdringlichem Gesicht dem Verhör folgte. „Ich kann Sie natürlich nicht zwingen. • Aber ich mache Sie darauf auf­merksam, daß Sie die Folgen Ihrer Wei­gerung auf sich nehmen müssen."

„Ich kann nut sagen, daß es mir aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, eine Erklärung zu geben.“

Doktor Zasari schwoll die Zoruesader. Et wollte eine heftige Antwort geben, als Jenkins aufstand und nach einet kurzen Erlaubnis heischenden Verbeugung gegen de« Präfekten sich zu Gloria Wynn wandte.

aus Wiesbaden machte gestern mit feiner Braut auf dem Motorrad eine Tour nach Neumühle bei Schlangenbad. Dort lernte er den Forster Schwing vom Thcmffeehaus kennen, ben er schließlich mit seinem Mo­torrad nach Hause fahren wollte. Auf der Fahrt taste Mak mit dem Motorrad in bet sogenannten „Todeskurve“ gegen einen Baum. Er trug schwere Schädelverletzun- gen davon, die seinen Tod zur Folge hat­ten. Das Motorrad wurde vollständig demoliert.

Frankfurter Eetreidemarkt vom 1L Jan.

Weizen 233,50—235,00, Roggen 220,00, Sommergerste für Drauzwecke 180,00, Ha­fer 147,50—155,00, Weizenmehl, süüd. m. Austausch». 35,10—36,00, SondermahLing 33,35—34,25, Weizenmehl, niederrh. m. Austausch». 35,10—35,75, Sondermahlllng 33,35—34,00, Roggenmehl 30,25—31,50. Weizenkleie 8,35, Roggenkleie 9,25.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 11. Januar.

Am heutigen Hauptmarkt wurden auf- getrieben: 1530 Stück (gegen 1454 Stück am letzten Hauptmarkt) Rinder, darunter befanden sich 367 Ochsen, 135 Bullen, 525 Kühe und 480 Färsen, ferner 653 (558) Kälber, 56 (106) Schafe und 5748 (5834) Schweine. Bezahlt wurde pro Ztt. Le­bendgewicht in Mark: Ochsen al) 30—33, a2) 26—29, bl) 22—25. Bullen a) 27 bis 31, b) 22—26, Kühe a) 24—27, b) 20 bis 23, c) 15—19, Färsen a) 30—33, b) 26 bis 29, c) 22—25, Kälber b) 38-42, c) 34 bis 37, d) 28—33. Schafe nicht notiert. Schweine b) 38—40, c) 38—42, d) 36—41, e) 33—38, f) und g) nicht notiert. Im Preisverhältnis zum letzten Hauptmarkt lagen Schweine 1—2 Mark schwächer, Käl­ber unverändert und Rinder 1—2 hoher. Marktverlauf: Rinder ruhig, ausverkauft. Schweine schleppend, Ueberftanb. Kälber schleppenb, Schafe mittelmäßig, geräumt.