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CfrtWföe Sffhmg, Marburg «. L, Somwbefb, te« 9. Januar 1932

Nr. 7

9

bet

hat

ringe-

4. Die auf diese Weise geleisteten Zah

hingen sollen unter den Äünbigern nach dem Schlüssel von Epaa verteilt werden. ?

kommen.

Hauptgemetnschast des Deutschen Ei zelyandelS über die unbedingt n

not*

Zupac Fang

müssen, wenn der deutsche Bergbau nicht u°* teitwi mehr geschwächt »erden soll.

Regie- Knapp

fk. Telie, 9. Ian. Wie in gut unter­richteten «reisen verlautet, ist «ach fcttne Entscheidung darüber gefallen, ob die japanische Regierung die amerikanisch«

Ü6ri den.

kenne Aufn eben Einfl' nicht

die Demission de» Kabinett» reicht.

Da» Kabinett In«Kai hatte die rung am 13. Dezember v. I., also vor

Di sind, denn st en <

nümasmaßnahmen er* irueihandel bereit, den ach weiterhin zv unter*

Pertinax veröffentlicht im „Ccho de Pari»" di« französische Auffassung zu de« bevorstehenden Tributverhandlungen. Da­nach soll mit der englischen Regierung fol­gende Vereinbarung gesucht werden:

1. Deutschland erhalt eia Moratorium I von der Dauer eine» Jahre».

2. Während der Dauer de» Moratorium» ist Deutschland von der Zahluug bee ge­schützten Teile» der Reparationen befreit, «ährend die Zahlung de» »«geschützten Teile» weiter durchgeführt werden mutz.

3. Die ungeschützten Zahlungen werben als geleistet angesehen, wenn es seinen Gläubigern in ber gleichen Höhe A ei ch s - bahnvbligativnen übergibt, die so­fort verzinsbar sind.

bom Polizeipräsidenten auf sieben Tage verboten worden wegen zwei In ber gestri* gen Dummer erschienener Artikel, in de­nen eine Verächtlichmachung der Justiz

Falls Japan ein« Antwort erteilt, wird diese, wie eine Mitteilung des Außenministe- riums besagt, in erster Linie den Standpunkt einnehmen, daß Japan die chinesische De-

verschärfenden Auslandskonkurrenz wird wo! Deutschland dieser schließlich Schranken setzst

De' von s Haltu glänz Eesich

wendigen Prei- vürte sich der Aeichskommiffar

zumelden sind.

Befreit von der Anmeldung sind In­haber von gülttgen Iahresjagdschet- nen und von Waffenscheinen sowie die* fertigen Beamten, die zum Daffen- tragen berechttgt sind.

Der „Angriff- verboten.

Göbbels-Versammlung aufgelöst

fachu, nerve zeit such'

Der Einzelhandel beim Reichskommissar.

Berlin, 8.Ian. In einer Besprechung be« AeichslommissarS für Preis­überwachung mit Dertvctem der

. »Es 6etbii veteki

Deutsches Reich

Anmeldepflicht für Waffen in Berlin.

einem Monat, übernommen. Wie verlautet, soll der Grund des Rücktritts des japanr- schen Kabinetts darin liegen, daß es sich zum Vorwurf macht, daß es den Anschlag gegen den Kaiser nicht habe verhindern können.. Sollte das Rücktrittsgesuch des Ka­binett» angenommen werden, so wird die Bil­dung einer nationale n Regierung nicht für unwahrscheinlich gehalten.

Der Kaiser von Japan lehnt den Rücktritt de» Kabinett» ab.

fk. Tokio, 9. Jan. Der Kaiser hat den Rücktritt de» Kabinetts nicht angenommen. Das Kabinett bleibt also weiter int Amt.

wie vor die Politik der Offenen Tür in Mandschurei verfolgen.

Rücktritt der Regierung.

Tokio, 8. Jan. Der Ministerpräsident

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Vor der Antwort Japans

Rücktritt der japanischen Regierung

Einjähriges Moratorium?

Frankreich sucht Einigung mit England

Berlin, 8. Ian. Der Polizei­präsident hat auf Grund der 4. Dot- berortmung des AeichsprSsidenten für den LandeSpollzeibezirk Berlin angeordnet, baß Schußwaffen und Munition, sowie Hieb* und Stoßwaffen, die ihrer Statur nach dazu bestimmt sind, durch Hieb, Stoß und Stich Verletzungen bei* zubringen, bis zum 16. Februar 1932 a n«

In Amerika wird augenblicklich viel d, über gestritten, ob die amerikanischen Van! Deutschland nicht zu hohe Kredite, namentl in Form von langfristigen Anleihen, gewä haben. Der Präsident der Chase Station

Berlin, 8. 3an. Ein unerwartet schnel­les Ende sand die erste große Kundge­bung der Berliner Nationalsozia­listen nach dem Weihnachtsfrieden, die am Freitagabend im Sportpalast begann. Reichstagsabgeordneter Dr. Goebbels» der stürmisch begrüßt wurde, hatte etwa 20 Minuten gesprochen und habet auf den Wider­hall der Kundgebungen des Parteiführers im Auslände, auf den Sinn der Sanburger Ta­gung und ferner darauf hingewiesen, daß die Machtoerhültnifie in den breiten Massen nicht mchr mit denen innerh alb der Regierung übereinsttmmten. Goeb­bels erklärte weiter, am gestrigen Abend habe _____..._____ , der Berliner Dizepolireipräsident Dr. Weib und eine Herabwürdigung der jüdischen I in einem Artikel im „Berliner Tageblatt^ Religionsgemeinschaft erblickt wirb. fefne Kordialität mit der „Eisernen

___. „ , , Fronti' zum Ausdruck gebracht. Damit Sie vor datierten Schecks. I werde die Sachlage ungleichbÄenklicher. Er Berlin, 8. Jan. Am Freitag wurden I sprach dann weiter von der Notwendig* ,m Sklarekproreßdie Erörterungen über I reit politischer Auseinander* das Geschäftsgebahrrn der Stadtbank mit fetz uns unter diesen Umständen: „Das

den Sklareks fortgesetzt. Hierbei wurde I Reichsbanner wimmert: Staat, pack mV’ — feitgestellt, daß Stadtbankdirektor Hoff- I Die Freien Gewerkschaften erklären, daß der man« Anweisungen an die Girokasse ge- stampf

Die Preutzenwahlen

verfassungsmäßigen Termin.

Berlin, 8. Jan. Ein Mitglied der Echriftleitung des Wolffschen Telegraphen­büros hat dem Staatssekretär des preu­ßischen Etaatsministeriums, Dr. Weis- mann, die Frage vorgelegt, wie die preußische Staatsregierung zu den immer wieder auftauchenden Gerüchten stehe, es werde mit dem Gedanken einer Ver­schiebung der Preußenwahlen gespielt. Staatssekretär Dr. Weismann hat hierauf folgende Antwott gegeben:

Artikel 13 der preußischen Verfassung lautet: „Der Landtag wird auf vier Jahre gewählt. Die Neuwahl muß vor Ablauf

Bei diesen Worten erhob sich der Poli­zeibeamte in Zivil und erklärte die Ver­sammlung für aufgelöst. Nach anfäng­licher großer Entrüstung der Massen ersuchte der Berliner (Bauführer dringend um unbe­dingte Disziplin. Die Versammlung löste sich auf Grund dieser eindringlichen Mahnung nach Absingen des Wesselliedes in Ruhe und Disziplin auf, nachdem Goebbels vorher noch der Ansicht Ausdruck gegeßen hatte, daß diese SeifammlUTto mit ihrer Auflösung bei diszi- plimertem Auftreten vielleicht eine der er­folgreichsten sein werde, die die Partei

Mindereinnahmen

Die Reichsbah« 1931.

Berlin, 8. San. Die Deutsche Rei chsbahn veröffentlicht ihren vorläu­figen Jahresrückbstck über 1931, in dem es heißt:

Die Finamwirtschaft der Reichsbahn hat 1931 noch mehr als 1930 unter dem ständigen Druck Inet weiter absinkenden Ein- Mahmeziffern gestanden. Gegenüber dem Höchststand des Jahres 1929 ergibt sich ein Rückgang um runb 1,5 Milliarden oder rund 28 Prozent. Der Hauptteil der '.Mindereinnahme enffällt auf den Güter­verkehr, der gegenüber dem Sabre 1929 um 1171 Millionen RM. auf 2315 Millionen RM. zurückgegangen ist. Die Ausgaben werden insgesamt im Jahre 1931 um über 500 Millionen RM. die Einnahmen über­schreiten. Zur Deckung des Fehlbetrages für 1931 wird die Ausgleichsrücklage mit 450 Mill. RM. und die Dioidmdenrück- lage mit 76 Mill. RM. herangezogen werden müsien, wodurch die Rücklagen vollständig er­schöpft werden. Don der bevorstehenden R e • varationsregelung hängen die Aus­sichten für das neue Geschäftsjahr 1932 ab.

England und Frankreich gegen die Ab- schaffung des youngplaae».

Die englische Denkschrift, die Leith Roß am Freitag aus London mitgebracht hat, wird am Sonnabend den französischen Sachverständigen übermittelt werben.

Wie der „Figaro" berichtet, macht die Denkschrift gewisse Vorbehalte bezüglich eines Moratoriums. Sie stellt fest, daß England und Frankreich darüber einig sind, daß keinerlei Zahlungsnachlaß an Deutschland gewährt werden soll, wenn nicht auch Amerika auf die Zahlung der interalliierten Schulden verzichtet. Die Frage werde nun sein, ob Deutschland die Abschaffung des BoungplaneS verlangt. In diesem Falle würde es den Haager Gerichtshof zum Eingreifen zwingen. Der Bericht des Gerichtshofes würbe jedoch mit Bestimmtheit zu seinen Ungunsten aus» auSfallen.

Mach' den „Financial TimeÄ" drückt die Denkschrift die Aussicht aus, daß die Tribute und alle Kriegsschulden aus dem Kriege gesttichen werden sollen.

England werde jedoch den Widerstand Frankreichs gegen die Streichung aller youngplanzahlungen unterstützen.

Sollte Frankreich, so meint der Pariser Korrespondent der Financial Dimes", nicht auf der Wiederaufnahme der Gold- zahlungen für die ungeschützten Tribute be­stehen, sondern die Beträge wieder an Deutschland zurückleihen, so bestehe gute Aussicht auf eine englisch-französische Eini­gung. Aber im Augenblick sei es noch verfrüht, von einer Einigung zu sprechen.

stützen durch Aufklärung der Der* braucher über di« Bedeutung der PreiS- senkungsaktion und durch Preisaus* zeichnung der Waren, soweit nicht tm einzelnen durch Anordnung borge* schrieben. In der Frage der Preissenkung bei den Werkt«rifen, Steuern und Inseratenpreisen wies der ReichÄormntffar darauf hin, daß sich das Ausmaß ber Senkung erst nach dem 10. Ianuar genauer werde Wersehen las* sen. Der AeichSkommifsar Betonte, daß er eine Zusammenarbeit mit den Vertre­tungen des Einzelhandels im Interesse der schnellen Lösung ber Preisprobleme be­grüße.

natfiften Jahren zu decken. Nicht viel günstig« ist die Lage in ber Waggonindustrie, und atte die übrigen Zweige bet großen Gruppe dck Fahrzeuginbusttien, dir Autoinobilfabrike» die Motor- unb Fahrradfabriken bedürf» einer Verkleinerung ihrer viel zu großen Pick duktionskapazität. Das gilt zwar auch fg viele andere Teile der deutschen WirtschaH. Aber gerade in den Fahrzeugindustrien i das Mißverhältnis zwischen Dem Umfang d Produktionsanlaaen und dem Bedarf bt Konsums meist so ungeheuer groß, daß bk selbst bei einem Wiederanstiea ber Konjuukti ein durchgreifender Abbau nutzt zu vermeid!

Der gefährdete deutsche Kohlenmartt.

Die englische Kohle schickt sich an, untt dem Schutze der als Ausfuhrprämie wirkend« Pfund-Devalvation, immer weiter auf d« deutschen Märkten vorzubringen. Daneben ab« ist der Ruhrkohlenindustrie in den letzt« Jahren in dem erstarkenden holländisch« Kohlenbergbau ein zweiter gefährlicher G«t ner erstanden. Die niederländische Stei> kohlenforderung ist von 7,12 Millionen Tos neu im Jahre 1927 auf 12,21 Millionen To< neu im Jahre 1930 gestiegen und selbst de Depresfionsjahr 1931 hat eine weitere 3* nähme der Förderung auf 12,95 Million« Tonnen gebracht. Für seinen Kohlenüberfl« sucht nun Holland Absatz in Deutschland, un hierbei kommen ihm die billigen Wassel ftachten auf dem Rhein zugute. Namentl« auf dem süddeutschen Markt steht die Ruh kohle zurzeit in einem schweren Wettbewe« mit der holländischen und der englischen. ® ist fraglich, ob die letzte Kohlenpreissenkuk ausreichen wird, um dieser die Herrschaft üb« die eigenen deutschen Märkte wieder f sichern. Bisher hat die Reichsregierung ei«* Zollschutz für die deutsche Kohle stets abgs

Bank hat im Finanzausschuß des Senats a, gesagt, daß die amerikanischen Banken , 1. Oktober vorigen Jahres kurzfristige Kretz in einer Gesamthöhe von 665 Million Dollar in Deutschland stehen gehabt böttz daß mußerdem für 1170 Millionen Doll amerikanisches Kapital in Gestalt non ftistigen Anleihen in Deutschland angel« sei. Rechnet man hierzu noch die übrige» < vestierungen amerikanischer Gelder in Deuts land, so dürften sich die amerikanischen Ei haben in Deutschland auf insgesamt üb zwei Milliarden Dollar belaufen. Mit R» aber hat ein anderer amerikanischer Banh bei diesen Verhandlungen betont, daß bis! noch keine deutschen Anleihen notleioenb worben seien, und daß, wenn man Deuts land keinen Kredit gewährt hätte, es a» keine Reparationszahlungen hätte leisten kö nen. Als drittes Moment darf erwähnt w,

dieser Zett erfolgen." Da der derzeitige bietshoheit in keiner Weise verletzen werv«.

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ttaljlt worden ist, so steht fest, daß der mcn nöd) nicht aber tatsächlich bestehe. Fer-

neue Landtag vor dem 20. Mai 1932 ge- ner unterstreicht das Außenministeriums in

wählt werden muß. Die preußische Staats« I seiner Erklärung, daß es für Japan un« regierens al» Regierens eines demokrati. möglich sei, feine Tätigkeit in bet Mond-

fV.,, schutei einzuschränken, da es nut

fdje« Staates hat niemals daran gedacht I anerro{(f)ti0pe Vorsichtsmaßnahmen zur Auf- und denkt auch jetzt nicht daran, gegen diese I rechterhaltung seiner berechtigten Intereffen klare Bestimmung der preußischen Ber« I getroffen habe, unb keineswegs beabsichtige, fügung zu verstoße«. Die Wahlen werden mehr zu verlangen, als ihm nach feinen Set- zum verfassungsmäßigen Termin statt- tragsabmachungen zustehe. Japan werbe nach finde«. I ■■ ■■■ —— —«■——

8olKteirtftW»e Snbrnltf»

Die deutschen Amerika-Anleihen.

A VW bat.

den, daß die amerikanischen Banken an b Vermittlung der hochverzinslichen deutsch Anleihen doch auch recht gut verdient hab« Der amerikanische Bankier Dillon, Teilhai des bekannten Bankhauses Dillon Read LT hat in der Senatskommisfion eine Liste b ansehnlichen Gewinne verlesen, di« den B« ken aus den deutschen Anleihen zngefloss find. So ist z. B. bei der Vermittlung der Millionen-Dollaranleihe der Verein. Sta! werke allein ein Betrag von mehr als 550 ( Dollar als Verdienst der vermittelnden Ba ken gebucht worden. Deutschland hat stets i tont, daß es gewillt sei, seine privaten Sch» den bis zum ltzten Pfennig samt Zinsen w Bankprovifionen zu bezahlen. Doraussetztii hierfür ist allerdings, daß man ihm die Rii zahlung nicht unmöglich macht. Allzu wei gehende Forderungen der Gläubiger könnt auch den gutwilligsten Schuldner ruiniere und ihn an der Erfüllung seiner Verpflicht» gen verhindern. Das sollten insbesondere b ausländischen Bankiers bedenken die je übt die Verlängerung der Stillyaltnng b raten, aber noch immer nicht zu einer Ei» gung über die Rückzahlungs- und Zinsfrag gelangt sind. Wenn nicht alle Anzeichen tr gen, werden diese Stillhaltevertzandlun« wieder mit einem durchaus unbefriedigen« Provisorium abschließen.

Berlnstbilemzen.

Fast alle Bilanzn deutscher industriell Unternehmungen, die jetzt veröffentlicht mt den, weisen erhebliche Verluste auf. Am gri ten sind diese begreiflicherweise in denjenig Industrien, die infolge ihrer Ueberkapozit und Ueberproduktion stark verkleinert werd müssen. In solchen Industrien müssen sell die führenden, leifiungssäbiasten und « dernsten Betriebe mit Verlust arbeiten, t erklärt es sich, daß z. B. dir Lokomotiofach Schwartzkopfs im letzten Geschäftsjahr 3 M lionen M und damit die Hälfte ihrer reich« Reserven eingebüßt hat. Die Lokoinott industtie ist überhaupt ein Echmerzensm der deutschen Wirtschaft. Sie muß erst a einen kleinen Bruchteil ihres bisherigen Hi fangs zusammenschrumpfen, bevor hier Pr onktion und Absatzmöglichkeit wieder in ei einigermaßen gesundes Verhältnis zu einan!» gelangen können. Der Schrumpfungsprozeß h in letzter Zeit rapide Fottschtitte gemach Vorsig ist in Schwierigkeiten graten, obrool er inzwischen seine Lokomotivfabtikation « die AEG abgestoßen hat. Henschel hat seine« Betrieb vorläufig geschlossen. Bald wird iw. Ziel erreicht sein, daß nut noch drei oder nie deutsche Lokomotiofobriken vorhanden ftnj die vollkommen ausreichen, um den VedM ber Reichsbahn an Lokomotiven in deU

\ Rückgemg MMch bei bee Post. . . L

W Berlin, 8. Jan. Die Deutsche I . .. ■

Reichspost veröffentlicht einen vorläufigen I 5. Die Frage hes Garantiefonds tritt

Rückblick über den Postverkehr im Jahre 1931. I angesichts der Effektidzcchlung des un* Danach waren infolge der anhaltenden all- geschützten Teile« durch Deutschland nicht gemeinen Wirtschaftsnot ixe Verkehrszahlen in ®rf<heinuna in allen Betriebszweigen rückläufig. Be- 1 8‘ -___...

fofiders stark bettoffen war der Telegramm- I 6. Mit de« Augenblick, wo Amerika auf verkehr (minus 18,5 v. S.), der Luftpoftver- I die interalliierten Zahlungen verzichtet, kehr (minus 17,4 o. S.), die Wertpakete I mi,h «.„«Arnith nun her ZaKlunn be« ae- (mmus 11,2 v. S.), die gewöhnsichen Pakete y6

(minus 9,8 v. S.), die Wertbriefe (minus 8,1 schützten Teiles der Reparationen befreit, ”• S-). die poftaufträge (minus 7,5 v. H.) während die ungeschützte« weiter geleistet

und die Nachnahmesendungm (mtnus 6,4 v. ■„k,.. _nn._

S.) Auch die Zahl der Sprechrtellen ist »erde« «Sffen.

zurückgegangen. Die Zahl der Postscheckkun- I Pertinax macht kein Hehl daraus, dm rtteg 1931 um rund 22 000 auf 1014 000. I daß die Annahme des französischen Dor- Trotz dieser Zunahme der Kundenzahl ergibt I schlogeS durch England, insbesondere, was sich gegenübei dem Vorjahre im Umsatz ein I die Dauer des Moratoriums anbetrifst, find 730 Milsionm Buchungen über 123 Mil- I Harten RM. ausgeführt worden. Soweit sich I

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anschlages am Schluß des Rechnungsjahres I vkreingenommen werden L0Ut^’ ®Päter I)at <31. Mär; 1932) etwa 150 Milsionm RM. ?ber Stadtbankter^or Hoffmami vorda- betraaen I tierte Schecks der etabnimen so. ». ®.

1 he reinnehmen laf,en. Er mtschufoigt Dies mit ter finanziellen Notlage der Stadt Berlin. Hoffmann will ferner nichts davon wissen, daß andere Dan­ken ihn vor ten vordatierten Scheötz der Sklareks gewarnt hättm. Der Stabt» bankkassierer Hoge habe ihm das verheim­licht. Erst später sei ihm das zu Cirren ge-