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ceerteffitoe Zeitung. Marburg a. L, Freitag, bett 8. Januar 1932

Bette 1

Marburger Etablzettmig

Direktor Lautemmm t

3m Wer von 59 Jahren starb hier am 6. Januar der frühere Direktor des städtischen Elektrizitätswerkes, Ludwig Lautemann.

Als Direktor Lautemann am 1. April 1905 nach Marburg kam, stand das Gle- trizitätswesen noch in den Kinderschuhen. Seine erste Arbeit war die Einrichtung des städtischen Elektrizitätswerks in der da­mals von der Stadt Luflich erworbenen alten Herrenmühle am Rud-oiphsplatz, das am 23. Dezember 1905 in Betrieb genom­men werden konnte. 1907 folgte die elek­trische Straßenbeleuchtung in den Haupt­straßenzügen, 1911 die Elektrisierung der bisherigen Pferde-Straßenbahn vom Hauptbahnhof bis zum WilhelmSPIatz, 1912 bis zum Südbahnhof und 1913 bis zum Heumarkt (Linie WilhelmSPIatz—Heumarkt ging bei Kriegsausbruch wieder ein). Die Anforderung von elektrischer Energie wurde immer größer, so daß von 1914 ab Strom von der Main-Weser-Hütte in Lollar bezogen werden mußte. Gleichzeitig wurde das Aeberlandwerk in Angriff ge­nommen, als erste Gemeinde bekam Fron­hausen Licht; heute sind 120 Ortschaften an 250 Kilometer Hochspamrleitung ange­schlossen. Dank der Fähigkeiten Direktor Lautemanns, die sich dieser durch Stu­dium auf der Technischen Hochschule Han­nover und in mehreren leitenden Stellen großer auswärtiger Elektrofirmen erworben hatte, hat sich das Elektrizitätswesen in Stadt- und Landkreis Marburg zu einer beachtlichen Höhe entwickelt.

Am 1. April 1930 trat Direktor Laute- mann bekanntlich in den Ruhestand, nach­dem er 25 3ahre der Stadt Marburg treu gedient hatte.

Grober Unfug

In der letzten Nacht wurde von jungen Leuten in den Straßen allerhand Unfua verübt, der manches gerichtliche Nachspiel zur Folge haben wird. So wurde im Telephon­häuschen am Rudolphsplatz der Hörer ab­gerissen, am Pilgrimstein wurde ein eifer ner Zaun umgelegt und in der Kasirnenstraße ein Schaukasten einge- schlag en. Einen ganz bösen Streich woll­ten junge Leute am Kasernenberg verüben. Hier stand über Nacht ein Lastkraftwa- gen, der seitens des Chauffeurs vollkom­men gesichert war. Die jungen Leute wa­ren dabei, die Bremsklötze zu entfernen und hatten Stricke, mit denen die Räder noch ge­sichert waren, bereits durchschnitten, in der Absicht, den schweren Wagen den Kasernen­berg hinunterlaufen zu lassen (ein schöner Spatz!). Glücklicherweise kam die Wach- und Schlietzgesellfchast hinzu und benachrichtigte die Polizei.

* Schulanfang. Mit dem heUttgen Tag haben die Schulen den Unterricht wie­der ausgenommen. Für die Kinder ist das letzte Merteljahr immer von besonderer Bedeutung, gilt es doch oft, bis Ostern (diesmal schon am 27. März) manche Lücke zu schließen, besonders da, wo es einen Holz-Zettel gesetzt hat. Rach dem schönen Weihnachtsfest geht es deshalb mit dvp- Peltem Eifer an die Arbeit.

' Arbeitgeberverband Mar­burg. Wie uns mitgeteilt wird, fanden am 6. Januar Verhandlungen zwischen dem Ar­beitgeberverband Marburg und den am Marburger Angesteltten-Tarff beteiligten An- gesteltten-Verbmlden statt, die zum A b - schlutz eines neuen Tarifs führten. Diese Vereinbarung ist ebenfalls, wie die rüheren, für sämtliche Geschäfte, auch wenn ie nicht Mitglied des Arbeitgeberverbandes ind, bindend, da, wie wir hören, auch für diesen Tarff die Verbindlichkeitserklärung bei dem Arbeitsminister beantragt werden wird.

• Reformierte Gemeinde. Härte abend, 8.15 Uhr, findet die Verteilung der Gemeindeblätter des Südbezirkes im Phi- lippshaus statt.

* Lutherische Gemeinde. Der evangelische Eemeindebote kann bei den Pfarrämtern abgeholt werden.

* Wirtschaitsbetrieb auch in Eil­rügen. Vom 6. Januar ab wird in den zwi­schen Frankfurt a. M. und Altona verkehren­den Eilzügen E 71/72 (Frankfurt a. M. ab 9,02 bzw. an 21.42 Uhr) von der Mitropa ver­suchsweise ein Wirtschaftsbetrieb eingerichtet. Zum Verkauf an die Fahr­gäste gelangen kalte Getränke. Rauchwaren, Kaffee, Fleischbrühe, Eierspeisen, warme Würstchen und dergl. Die Verabreichung an die Fahrgäste erfolgt in den Abteilen wäh­rend der Fahrt durch das Personal der Mit­ropa. Der Versuch wird vorausstchtlich Ende Januar auch auf das Eilzugpaar E 161/162, das zwischen Frankfurt a. M. und Berlin ver­kehrt, ausgedehnt.

* Der Paritätische Ausschuß gegen den Dissidenten Haas. Nach einer Meldung der „Kasseler Post" hat sich der Paritättsche Ausschuß in Kassel in seiner Sitzung am Dienstag mit der durch die letzte Notverordnung verfügten Vereinigung des Oberpräsidiums und des Re- gierungspräfidiums in der Hand des Oberpräsidenten befaßt. Der Ausschuß be­schloß, an die zuständigen Ministerien in Ber­lin eine Eingabe zu richten, in der gegen Jbie llebernahme des Regierungspräsidiums jjwrch des dyrytzsyr OberprWdeiften Haas

Abrüstungskonferenz 1932

Deutschland muß auf derAb- rüstungskonferenz seine Selb­st ändigleit in der Landesver­teidigung wiedererlangen. Es besitzt sie zur Zeit nicht; denn durch das Versailler Diktat ist seine Wehr­macht auf 100 000 Mann des Heeres und 15 000 Mann der Marine beschränkt. Die Organisation ist vorgeschrieben. Neuzeit­liche Waffen wie Flieger, Kampfwagen, schwere Arttllerie find untersagt. Die Zahl der Kriegsschiffe und ihr« Leistungs­fähigkeit find auf ein geringes Maß fest­gesetzt. Bewaffnung, Munition und Aus­rüstung find auf das Geringste bemesien. Für ihre Anfertigung find einige, nur wenig leistungsfähige Fabriken bestimmt worden.

Die allgemeine Wehrpflicht ist abge­schafft, die militärische Ausbildung der Jugend untersagt. Zivile Einrichtungen, Schule« und Vereine dürfen keine Verbin­dungen mit der Wehrmacht haben. Eine Ausbildung von Reserven ist damit ausge- schl-siet,.

Die Westmark bis 50 Kilometer ostwärts des Rheins ist entmilitarisiert. Keine Truppe darf dieses Gebiet betreten; Be­festigungen dürfen hier nicht bestehen. Auch an den anderen Grenzen und an der See ist die Anlage von Verteidigungs­werken stark beschränkt; die alten Be­festigungen haben mit einer Ausnahme (Königsberg) keine Waffen.

Der Steuers-rug

Vom Finanzamt Marburg wird uns geschrieben:

Für das Kalenderjahr 1931 sind wieder wie für das Kalenderjahr 1930 allgemein Steuerabzugsbelege für jeden einzelnen Arbeitnehmer vom Arbeitgeber auszuschreiben und an das Finanzamt einzusenden. Hiernach sind die Arbeit­geber, die im Kalenderjahr 1931 die Lohn st euer int lleberweisungsverfah- ren oder in bar an die Finanzkasse abge­führt haben, verpflichtet:

a) für die a m 31. 12. 1931 bei ihnen in einem Dienstverhältnis stehenden Ar­beitnehmer auf der zweiten Seite der Steuerkarte 1931 die Lohnsteuer-Be­scheinigung,

b) für die im Kalenderjahr 1931 vor dem 31. 12. 1931 aus dem Dienstver­hältnis ausgeschiedenen Arbeitneh­mer vereinfachte Lohnsteuerüberwei­sungsblätter auszuschreiben.

Die Lohnsteuerüberweisungsblätter hat der Arbeitnehmer nur für diejenigen dieser Arbeitnehmer auszuschreiben, für die er bei Beendigung des Dienstverhält- nisies vor dem 31.12.1931 eine vollstän­dige Lohnbescheinigung auf der zweiten Seite der Steuerkarte 1931 nicht ausge­schrieben hat.

Als Steuerabzug vom Arbeitslohn gilt auch der Ledigenzuschlag. Bei Ar­beitnehmern, die dem Ledmenzuschlag unterlegen haben, hat der Arbeitgeber durch Eintragung des Buchstabens „L" int Falle zu a) in der für die Namensunter- jchrift des Arbeitgebers vorgesehenen Spalte der Lohnsteuer-Bescheittigung auf der Rückseite der Steuerkarte 1931 vor der Unterschrift, im Falle zu b) auf dem Lohn- steuer-Ueberweisungsblatt hinter bett Worten „die einbehaltene Steuer" an der quadratisch umrahmten Stelle darauf hin­zuweisen, daß der Ledigenzuschlag er­hoben ist.

Soweit Arbeitnehmer, deren Brutto­arbeitslohn im Kalenderjahr 1931 den Betrag von 9200 Mark überstie­gen hat, der Reichshilfe unterlegen haben, hat der Arbeitgeber den als Reichs­hilfe einbehaltenen Betrag unter Hinzu­setzung des Wortes „Reichshilfe" Hand-

vom ArbeltMn

schriftlich in die Lohnsteuer-Bescheinigung oder das Lohnsteuer-lleberweisungsblatt besonders einzutragen. Da die Reichs­hilfe nur bis zum 31. Januar 1931 erho­ben worden ist, kommt nur der Betrag für Januar 1931 in Frage. Bei allen anderen Arbeitnehmern ist die Reichshilfe bei Ausschreibung der Abzugsbelege außer Betracht zu lasten, also in die Lohnsteuer- Bescheinigung oder Lohnsteuer-Ueber- weisungsblätter nicht einzutragen.

Auf die Ausschreibung der int §§ 66 Eink.-St.-Ees., A.B. vorgesehene Lohnzet­tel wird verzichtet.

Die Krisenlohnsteuer und die Bürger st euer gelten nicht als Steuerabzug vom Arbeitslohn und sind daher in die Lohnsteuerabzugsbelege nicht aufzunehmen.

Die Steuer karte 1931 mit den Lohnsteuer-Bescheinigungen und die Lohn- steuer-Ueberweisungsblätter sind spätestens bis zum 15. Februar 1932 dem Finanzamt einzusenden, und zwar: die Lohnsteuer-Bescheinigung auf der zweiten Seite der Steuerkarte 1931 an das Fi­nanzamt, in dessen Bezirk die Steuerkarte 1932, die Lohnsteuer-lleberweisungsblätter an das Finanzamt, in besten Bezirk die Steuerkarte 1931 ausgeschrieben wor­den ist.

Die erforderlichen Vordrucke der Lohn- steuer-Ueberweisungsblätter werden un­entgeltlich geliefert und können beim Finanzamt, Zimmer 61, vorm. zwischen 9 und 12 Uhr abgeholt oder schriftlich ange­fordert werden.

Soweit für die einbehaltenen Steuerbe­träge Marken verwendet worden sind, hat der Arbeitnehmer seine Steuer­karte 1931 und die Einlagebogen für die im Kalenderjahr 1931 . entwerteten Steuermarken spätestens bis zum 15. Fe­bruar 1932 an das Finanzamt abzulie­fern, in besten Bezirk er am 10. Oktober 1931 feinen Wohnsitz hatte. Dabei ist die Behörde anzugeben, i$fe die neue Steuer­karte 1932 ausgestellt hat. Sofern die Steuerkarte 1931 vom Arbeitnehmer nicht eingesandt werden kann, weil sie sich beim Arbeitgeber befindet, sind Name und Wohnort dieses Arbeitgebers bei Einsen- buftg ber Einlagebogen genau anzugeben.

Einspruch erhoben wird. In dem BesAuß kommt zum Ausdruck, daß es der Patttättsche Ausschuß für untragbar hält, daß ein Dissident den Vorsitz in der Abtei­lung für Kirchen und Schulen bei der Regierung erhält.

Ein 30jäbrtots Jubiläum.

Man schreibt uns:

Die „Erste Marburger Weihnachtskasse" konnte im Dezember vergangenen Jahres auf ein 30jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß hatte man die Mitglieder nebst Angehörigen zu einem geselligen Zusammen­sein in das „Hotel Hamburger Hof" einge­laden. Der 1. Vorsitzende, Herr Jakob Wellner, erstattete den Jahresbericht und gedachte hierbei der beiden Gründer der Kasse, der Herren Konrad Dietrich und Jos. Ruppel, welche beide als Ehrengäste geladen und erschienen waren. Hieran schloß sich der Kassenbericht und die Auszahlung der Spar­gelder durch den Kassenführer Herrn Karl Salzmann.

Die schlichte Feier, bei einem Weihnachts­baum, war ganz der Not der Zeit angepatzt und nahm einen schönen Verlauf. Wenn auch die Spareinlagen sowie die Mitgiie- derzahl gegen frühere Jahre stark zurück­gegangen sind, so konnten sich doch die Mit­glieder, die trotz Kaslensperrungen und Jn- flationsgerüchten durchgehalten und weiter gespart hatten, freuen, als sie Weihnachten ihre Ersparniste mit guten Zinsen zurückerhiel­

ten. Rur dadurch ist es manchen von ihnen möglich gewesen, der Sorge zum Weihnachts­feste enthoben zu sein.

Aus den Protokollen von 1901 bis 1931 et ein Stück echter Marburger Ge- ;e. Die Kaste wurde 1901 im Restau­rant „Deutsches Haus" (Gastwirt Konr. Dietrich) gegründet und zählte bereits 1904 96 Mitglieder aus Men Berufsständen. In den ersten fünf Jahren wurden 18 835 Mark Einlagen gemacht und zu Weihnachten nebst Zinsen ausgezahlt. In dem Rückgang der Einlagen und der Mitgllederzahl der letzten Jahre spiegelt sich die Not unseres Vater­landes wider. Der Vorsitzende gab bekannt, daß trotz der jetzigen Notzeit die Weihnachts­kaste für die Zukunft weiter bestehen bleibe zum Besten seiner Mitglieder. Die Ver­sammelten gaben zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß sich noch manches ehemalige Mitglied zur „Ersten Marburger Weilnwchts- kaste" zurückfinden möge.

Um das Wildln,«« Kriegerdenkmal.

Der nationalsoz. Abg. Weinrich-Kastel hat eine Anfrage an das Staatsministerium, betreffs der Errichtung des von der Stadt Wildungen geplanten Kriegerdenkmals, ge­richtet. 1. Aus welchem Grunde sollte der Stadt Wildungen ein Projett aufgezwungen werden, welches von allen intcreffierten Stel­len abgelehnt wird? 2. Aus welchem Grunde sollen die 10000 RM. nur für die Aus­führung des lchgelehnteu Sauttersche« Pro­

Nr. 6

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äfe hört man wie gestern ®elt>. Hafer

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Schmerzloses Rasieren

urth vorheriges Einreiben mit

r. Frankfurt, 8. Jan. Die »eitere \* scäionelle Aufwärtsbewegung des deutsch^ Dollarstands an den gestrigen Auslandsböl' |en liefe an der heutigen Vormittagsböve eine weitere Befestigung erkennen, nachdem gestern abend nach Gewinnmitnahme leichte Abbröckelung eingetreten war. MA verfolgt die außenpolitische Entwicklung: w innenpolitischen Vorgänge um die Verlang^ rung der Amtszeit Hindenburgs traten in Hintergrund. Das Geschäft ist noch nt* entwickelt, doch taxiert man die Kurse

r. Berlin, 8. Jan. Die SruNdfti»' mutig ist an der Produktenbörse zienckio> fest. Weizen liegt auf dem Preise ö®"

Tagesanzeiger.

Freitag, den 8. Januar.

Vergügungsanzeigac.

Saft Spangenberg, Bahnhofftr.: 20 Ahr: Konzert.

Cafe Markees, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert Cafe "Setter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert. Stadtkeller: Ab 20 Ahr: Großes Dockbier­fest.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: »Wer nimmt die Liebe ernst .. .*

Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Ahr: bleib' bei Dir bis morgen früh*.

fettes als Beihilfe gegeben werden? — Wes­halb erklärt sich das Staatsministerium nicht bereit, diesen Betrag für das in Ausführung begriffene Projekt des Regierungs- uni Baurats Lütke-Marburg zu zah. len? 3. Ist das Staatsministerium mit bet Art und Weise der Geschäftemacherer bes Professor Sautter einverstanden? Die Ant- bleibt natürlich abzuwatten.

Filmsckmr

Ich bleib bei Dir . . .

Kamera. Es ist eine recht lustige An­gelegenheit, die man hier zu einer Film- komödie bearbeitet hat. Gin Film nach den, Schlage „Die Privatsekretärin", äußerst fein gesponnen, äußerst sein geschaut. Man sieht: es geht auch ohne Zoten und plumpe Scherze, Die Regie arbeitet nach dem Muster: nur aus dem Leben schöpfen, es gibt da so unendlich viel zu holen für die Kamera. Und daß ein Mädel von heute — wie es hier ist — einfach durchbrennt, wenn es einen ungeliebten Mann heiraten soll, das gehört nicht mehr in das Reich der Unmöglichkeiten. Es kommt hinzu, wie man spielt. Zenny Jugo, be­kannt aus vielen stummen Filmen, stellt bas durchbranntc Mädel hin, wie man es sich nicht bester wünschen kann: Ein Racker voll lustiger Laune, voll toller Einfälle, die bei dem Pu­blikum stürmische Heiterkeit auslösen. Ihr Partner Hermann Thimig, bestens be­kannt aus der „Privatsekretärin", spielt charmant und holt letzte Möglichkeiten am seiner Rolle heraus. — Das Publikum war vollbefriedigt von diesem Film, der zweifel­los zu den besten Filmkomodien gehört, ’i

Spiel m» Sveet

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Die für den 5. Januar nach (Erfurt ange­setzte Tagung des Industrieringes für Be­rufs- und Straßenspott (Jbus) ist aus techck- schen Gründen auf den 12. Samar verlegt worden.

Mit 5:0 siegle Süddeutschland» Fußballelf in Stuttgart gegen Buda­pest vor 15 000 Zuschauern in einer be­stechenden Form.

Bayern München fertigte am Drei- fönigstage vor 28 000 Zuschauern in eine« Meisterfchafts -- Schkußspiel mit 3:1 (2:0) München 1860 ab.

WATE Wien errang g«en SSL. Ulm einen 6:l-(4:0)-Erfolg. während Austria Ulm einen 6:1 = (4:0)« (Erfolg, während Austria Wien gegen Westmark-Ein­tracht Trier mit 7:2 (5:2) erfolgreich blieb.

Der Kölner Sechstagefahrer Frankenstein, der zusammen mit Kroschel und Damm Sechstage - Verpfiichtur^en nach Amettka erhalten hat, legte gegen bte ihn ver­hängte dreimonatige Disquelisikation Be­rufung ein.

Ungarn hat jetzt endgültig beschlossen, sich in Anbetracht der ungünstigen wirtschaft- lichen Verhältnisse nicht an den Olympischen Spielen in Lake Placid und Los Angeles (eiligen.

Der Deutsche Fußball-Bund trägt sich mit der Absicht, im Berliner Westend ein Haus für 180 000 AM. zp erwerben.

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