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Rk. 4

Sturz der Regierung in Anhalt

Dessau, 5. Jan. Der Anhaitische Landtag nahm am Dienstag einen deutsch, nationalen Mitztrauensantrag mit 19 gegen 17 Stimmen an. Für den Mihtrauens- antrag stimmten Deutschnationale, Deutsche Volkspartei, Hausbesitzer, der National­sozialist und die Kommunisten, dagegen So­zialdemokraten und Demokraten.

Die Regierungsneubildung dürfte auf große Schwierigkeiten stoßen, da die Rechte eine bürgerliche Regierung wegen der Stärke der Kommunisten nicht bilden kann.

Nach der Annahme des Mihtrauensan- trages erklärte Ministerpräsident D e l'st so­fort dm Rücktritt der anhaltischm Re­gierung. Die Neuwahl der Regierung soll am Freitag vormittag vorgenommen werden. Man rechnet mit der Wiederwahl des fetzi­gen Ministeriums, das die Staatsgeschäfte bis zu dm Landtagswahlen im Mai führen dürft«.

Deutsches Reich

Botschafter Edge in Berlin.

Der amerikanische Botschafter in Paris, Edge, ist am Montag in Begleitung sei­ner Gattin nach Berlin abgereist, um an einem Essen teilzunehmen, daß der ameri­kanische Botschafter in Berlin zu Ehren des französischen Botschafters Francois- Poncet gibt.

In Pariser amerikanischen Kreisen be­tont man, daß dieses Essen rein privaten Charakter trage. Angesichts der Tatsache jedoch, daß eine Reihe führender deut­scher Persönlichkeiten daran teilnimmt, hält man die Möglichkeit nicht für ausge­schloffen, daß Edge die Gelegenheit be­nutzt, nm sich mit den deutschen Gästen über aktuelle Tagesfragen zu unterhalten.

Aus Hessen.

fl. Mainz, 6. Jan. Der Vorsitzende der hessischen Zentrumspartei erklärt in einem Mainzer Blatt, daß die Hauptbedingung des Zentrums für eine Koalition mit der R. S. D.A.P. die Fortführung der Außen­politik Dr. Brünings fei.

Die Arbeit der Preiskommisßrrr.

Berlin, 5. Jan. Der Reichskom- m i 11 a r für Preisüberwachung beschäftigt sich gegenwärtig mit dm Spannen der Milch­preise und dm Preisen für Schuhrepa­raturen: Auf Anregung der Hausfraum- organisationen werden zur Zeit auch die Mög­lichkeiten des Preisauszeichnungs- Zwanges im Einzelnen geprüft.

Der Reichskommissar hat. ähnlich wie für Bayern, setzt auch für Sach i’en einen B e- cru stragten — Ministerialrat Schelcher aus Dresden — bestAlt.

Ruhe an der Rohr.

^.Gffen, 5. Ian. Nachdem bereits gestern me Mittagsschicht fast vollzählig wieder an­gefahren war, wird heute früh aus den ein- selnm Dezittm über vollkommene Ruhe berichtet. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen fuhren die Bergarbeiter auf dm einzelnen Schachtanlagen voll­zählig an. Aus dem Recklinghäuser Bezirk wird gemeldet, daß dort die REO. dm Streik abgeblasen hat.

Kommunistische Ansammlungen in Dortmund- Hoerde.

Dortmund, 5. Ian. Im Stadtteil Ho erde sammelten sich heute abend Kom­munisten an, die Nieder-Rufe auf die Re­gierung Brüning ausbrachten. Die Schutz- poltjri nahm einen kommunistischen Führer cms Hoerde fest. Sie mußte hei ihrem Ein- schreuen wiederholt von dem Gummiknüppel Gebrauch machen. Gegen 21 Uhr war die Ruhe mederhergestellt.

Ein« Erklärung der Politoffiziere.

5. Jan. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der Vor­sitzende der Vereinigung derPoti- offrziere Preußens, Polizeioberst a.D. Dillenburger, am Dienstag dem preußischen Innenminister eine schrfftliche Erklärung überreicht.

Daraufhin hat der preußische Innenminister die gegen dl« Vereinigung der Polizeioffiziere Preußens getroffenen Maßnahmen auf­gehoben.

Politischer Mord bei Leverkusen?

Lever kufen, 5. Ian. In der Nähe des kommunistischen Jugendheimes wurde am Dienstag der etwa 25jährige Arbeiter Lor­scheid erschossen aufgefunden. Die Leiche wies einen Kopf- und einen Herzschuß auf. Lorscheid war am Montag bis Mitternacht auf. seiner Arbeitsstelle bei der I. E. Far­benindustrie. Er ist auf dem Heimwege er­mordet worden. Die Düsseldorfer Mord­kommission bewahrt über das bisherige Un­tersuchungsergebnis strengstes Stillschweigen. Es scheint nicht ausgeschlossen zu sein, daß cm Mord aus politischen Gründen vorliegt. Der Ermordete gehörte zu den Arbeitern, bi« den zum Streik hetzenden Kommunisten keine Gefolgschaft geleistet hatten.

Deutsche Matrosen streik«« in Neuyork.

Berlin, 5." Jan. Wie die „BZ." aus Neuyork meldet, ist dort die Mannschaft des deutschen Frachtdampfers „Bockenheün" m den Streik getreten, da sie die auf Grund der Notverordnung vorgenommene Herab­setzung der Löhne um 10 v. H. m einem fremden Hafen nicht für zulässig hält. Das Schiff tritt die Rückreise mit einer neuange- beuerten Mannschaft an.

Auch eine „Einigung"

Von den Berliner Stillhalteverhandlungen

Rach Berichten bet Pariser Blatter fit im Laufe des Dienstag zwischen den Pri­vatgläubigern Deutschlands und den Ver­tretern bet deutschen Banke« in Berlin eine ptiazipielleBerftsindiguug zustande gekommen. Maa weist aber darauf hi«, daß noch nicht alle Schwierigkeiten beseitigt seiet, und daß die Frage der Zinsen und bet Rückzahlange« noch nicht gelöst sei.

Die halbamtliche Agentur Havas läßt sich von ihrem Berliner Vertreter be­richten, es bestehe die Möglichhkeit, daß die Gläubiger einer wenn auch g e - ringen Herabsetzung der Zin­sen zu stimmen würden. Es sei auch wahrscheinlich, daß die deutschen Banken sich damit einverstanden erklärten, bereits vor Ablauf des einjährigen Moratoriums einen geringen Teil der Schulden zurück­zuzahlen. Die Angleichung der beidersei­tigen Auffassungen in diesen beiden Punkten würden jedoch noch auf gewiße Schwierigkeiten stoßen.

Der „Excelsior" ist der Auffassung, daß eine Verständigung in Berlin die ge­plante Aussprache zwischen dem franzö­sischen Ministerpräsidenten und Macdonald wesentlich erleichtern würde. Die „E r e Rouvelle" zieht, aus der Berliner Konferenz die Schlußfolgerung, daß Deutschland weder seine Privatschulden noch die Tribute bezahlen wolle. Bevor man die endgültige Beschlüsse in dieser Frage fasse, müßten die Gläubiger Deutschlands in gemeinsamer Front ernste und unwiderrufliche Garantien verlangen.

SttllhalteverkSngeruug um em Jahr?

Wie von unterrichteter Seite bestätigt wird, verhandelt das Stillhalte-Kommitee in Berlin nur noch den Plan einer Ver­längerung des bisherigen Stillhalte-Ab- kommens nm ein Jahr, sowie gewisse Verbesserungen des bisherigen Abkom­mens. Alle anderen Pläne scheint man fallen gelassen zu haben.

Reue Investigationen?

ff. Genf, 6. Jan. Der Pariser Be­richterstatter eines Genfer Blattes meldet, daß in französischen Kreisen die Absicht be­steht, $e Beginn der Abrüstungskonferenz den Antrag auf Untersuchung des Standes der deutschen Rüstun­gen einzubringen. Dieses Gerücht von einem neuen französischen Jnvestigations- antrag gegen Deutschland hat großes Auf­sehen erregt.

Ein neuer französischer Becteilungsplan für die ungeschützten Tributzahkungen?

Frankreich, so meldet der diplomatische Korrespondent des „Daily T ele graph", setzt sich für einen neuen Plan zur Verteilung der Anteile cm den ungeschützten Tribut­zahlungen unter den Gläubwermächten em. Es schlägt vor, daß das Geld, das von Deutschland während der Dauer eines Mo­ratoriums an die BIZ. gezahlt und dann wieder an die deutsche Eisenbahn verliehen wird, durch erste Hypotheken auf die Aktiven und die Einnahmen sicher- gestellt werden soll. Auf diese Weise soll es ermöglicht werden, die Anteile der Mächte in der Form von Anteilbonds auf dm Markt zu bringen.

Opfer des Hochwassers

Der Dammbruch bei Kehl

Klausthal-Zelkerseld, 5. Ian. Wie aus Lerbach gemeldet wird, trat der Lerbach über die Ufer; mehrere Brücken stürz­ten ein. Stallungen mußten wegen Einsturz­gefahr abgerissen werden. Aus Wilde­mann wird berichtet, daß die Bahngleise an zwei Stellen auf etwa 100 Meter unter­spült worden sind. Bei einem Brückeneinsturz kam ein Mühlenbesitzer ums Leben. Nach einer Meldung aus Goslar wurde die Hausfront einer Fabrik in einer Länge von über 30 Metern von der Gose unterspült und stürzte ein. Bei Schlewecke stürzte der 10- jährige Sohn der Witwe Meine beim Fuß­ballspiel, als der Ball in die Radau fiel, ins Wasser und wurde von dem an geschwolle­nen Fluß sofort weggerissen. Die Leiche konnte noch nicht geborgen werden.

Hochwasserkatastroph« bei Kehl.

Kehl, 5. Jan. Der gestern erfolgte Dammbruch bei Kehl hat eine Hoch- waUerkatastrophe hervorgerufen, die in dem ganzen Gebiet östlich von Kehl bis nach Auenheim den größten Schaden ange­richtet hat. Im Laufe des Abends ergossen sich durch die Bruchstelle des Kinzigdammes ungeheure Wasjermassen, die das n«ue Kinzigbett rasch überfluteten. Gegen 10 Uhr drang die Flut in das Dorf Auen­heim ein, das bald einen halben Me­

ter unter Wasser stand. In kurzer Zeit war das ganze Dorf völlig abgeschnitten und ragte wie «in« Insel aus den Fluten.

Keiner mehr am Leben

Beuthen, 5. Ian. Die Bergbehörde gab spät abends folgenden amtlichen Bericht über das Einsturzunglück auf der Zeche Karsten- Zentrum aus:

Die Rettungsarbeiten sind weiter im Gange. Es wurde hierbei festgestellt, daß die Strecken­betriebe, in denen die verschütteten Bergleute arbeiteten, vollkommen zerbrochen sind. Die Aufwältigungsarbeiten werden sich voraus­sichtlich noch mehrere Tage hinziehen. Es steht fe st, daß keiner der V er- pchütteten mehr am Leben ist. Der Unfallausschuß der Grubensicherheitskommis- sion tritt am Mittwoch, 6. Januar auf der Grube zusammen.

Auch in Ostoberschlesien Erderschütterungen am Montagabend verspürt.

Warschau, 6. Jan. Zu der gleichen Zeit, als sich am Montag die Katastrophe auf der Karsten-Zentrum-Grube bei Beuthen ereignet«, wurden auch auf der Florentiner­grube in Ostoberschlesien Erderschütterungen verspürt.

Düsterberg über Tribute * und Abrüstung

Hannover, 5. Jan. In einer Gau­versammlung des Stahlhelm sprach am Montag der 2. Bundesführer Oberstleut­nant Düsterberg über politische Fra­gen der nächsten Zukunft. Im Zusammen­hang mit den bevorstehenden Lausanner Verhandlungen trat er mit allem Nach­druck der Kriegsschuldlüge entgegen. Er betonte weiter, daß Deutschland keine Tri­butzahlungen mehr leisten könne und auch nicht mehr leisten brauche. Nicht Mora­torien könnten Helsen, sondern allein die völlige Beseitigung der Tributzahlungen. Die Regierung Brüning muffe in Lau­sanne das von allen nationalen Deutschen seit 13 Jahren heiß ersehnte energische „Nein" aussprechen. Damit die Regierung dazu in der Lage sei, sei der Stahlhelm, obwohl er sich durch die Notverordnungen schwer betroffen fühle, bereit, b i e Re­gierung in ihren nationalen Forderungen z u unter st ützen. Dazu gehöre auch für die kommende Ab­rüstungskonferenz die Forderung nach Deutschlands wehrpolitischer Gleichberech­tigung. Das deutsche Volk muffe selbst über seine Wehrhaftigkeit und seine Ju­genderziehung bestimmen. Für die deutsche Sicherheit muffe die Regierung das gleiche Recht geltend machen, das die an­deren Völker ohne weiteres für sich bean­spruchten. Der Stahlhelm erstrebe dabei

nicht etwa einen neuen Krieg, sondern einen neuen Frieden auf gerechter Grund­lage. Seine politische Einstellung werde immer von Frontgeist, d. h. vom Geist des Opfers und des Gehorsams getragen fein.

llmsatzsteuer-Bestiyrmungen

Berlin, 5. Jan. Wie an unterrichteter Stelle mitgeteilt wird, ist mit dem Erlaß einer Novelle zu den Durchführungsbestim­mungen der Umsatzsteuer wegen der er­höhten Umsatzsteuer noch im Laufe des Januar zu rechnen. Dagegen dürfte noch geraume Zeit vergehen, ehe die von allen beteiligten Eewerbekreffen gewünschte und in der Reichsnotoerordnung auch vorgesehene Phaienpauschalierung bei der Un> satzsteuer wirksam werden kann.

Wie weiter verlautet, schweben in dieser Angelegenheit vorerst Verhandlungen zwischen dem Rcichsfinanzministerium und der deut­schen Textilindustrie. Man hat sich diesen einen für die Phasenpauschalierung in Frage kommenden Gewerbezweig ausgewShtt, um erst einmal an ihm in der Praxis die Wirkung der Phasenpauschalierung beobach­ten zu können. Der früheste Termin für die Einführung der Phasenpauschasierung bei den Waren der Textilindustrie werde aber den­noch nur der 1. April 1932 sein können, da die Erörterungen außerordentlich kompliziert und zeittaubeild seien.

Ausland

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verhaftet worden. ...

sieht diesen Fall als sehr ernst an.

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Der Zwischenfall von Chardin noch n» erledigt.

Washington, 5. Jan. Die Regien« der Vereinigten Staaten hat die japanisch Entschuldigungen wegen der Vorfälle iw Cha bin noch nicht endgültig cmgenomm« Staatssekretär Stimson erklärte, er weck sich nach Empfang neuer Berichte über i» Vorfall erneut mit dem japanischen Bo schäft er in Verbindung setzen.

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nicht der Urheber des Antra gesist.

Mittige Unraben in Spanien.

ff. Madrid, 6. Jan. 3n Ainedo (Pr oinz Santander) kam es gestern nachmitt, zu Zusammenstößen zwischen Streikenden ui einer Abteilung Gendarmen, bei denen, w das Innnenministcrium mitteilt, s e ch Manifestanten, darunter vier Frau, und ein Kind, getötet und 10 Frauen ui 6 Kinder verletzt wurden. Di« Blätter spr chen sogar von 8 Toten and 32 Verletzten.

Chinesische Ueberfäfle auf Japaner.

ft London, 6. Ian. Nach einer M< düng der „Times" aus Tokio wnternah eine starke Räuberbande am Abend des Ianuar einen Angriff auf Sinrnin in formte erst am 5. Ianuar früh vertrieb, werden, nachdem Verstärkungen aus Mukd, eingetroffen waren. 3n Kmtschau griff, 30 Chinesen eine japanisch« Wache rmnith der Eisenbahn und ber Stadtmauer an u, verwunbeten bret japanische Soldaten schw. Britische Seeleute unter Spiouageverdacht i

Japan verhaftet.

ff. Washington, 6. Januar. S nator Borah hat gestern einen ® setzesantrag eingebracht, durch den au wärtige Regierungen ermächtigt werd, sollen, ihre Schulden an die Vereinigt, Staaten in Silber zu bezahlen. Bor, hat aber ausdrücklich bemerkt, daß i

ft. London, 6. Ian. „Daily H« rald" zufolge find fünf Mann der B fatzung des britischen Frachtdcrmpfers „Ai tilochos" bei den Befestigungsanlagen vi Hakodate auf der japanischen Insel H° kaido unter dem Verdacht der Spicmq

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Bochum, 4. Ian. Am Montagmit drangen zwei Männer in den Kassenraum Verwaltungsgebäudes der Zeche Teutobur in Herne-Holzhausen ein. Während ein« , Räuber dem Beamten nut der Pstwle . Schach hielt, raubte der andere emenEeldb „eI)ör trag von über 1200 Mark, worauf die Tat 2eo : flüchteten. Einer von ihnen schwang sich a ^e e einen nach Herne fahren^n Straßenbah r-~ wagen. Als er sich auf die vordere Plat form begab, sah er zu seinem Schreckrn em ihm bekannten Kriminalbeamten, oofort N er den Revolver und forderte den Beginn auf, sich ruhig zu verhalten, da er sonst e schossen würde. In dem Wagen befand s zufällig noch ein Zweiter Ännnnal^mnt der nunmehr den Räuber stellte. 9115 btei - darauf den Revolver gegen den Zweiten B «lkoll amten richtete, machte dieser E der Gebrauch und schoßdenVerb reche - nieder. Eine Kugel drang dem Räubern Jute Herz und führte fernen soforttgen Tod 6< ««’M bei. Es handelt sich um einen erheblich «8 bestraften Menschen. In einer Akt die bei dem Toten gefunden wurde, befanb sich die auf der Zeche geraubten Gew Der zweite Täter konnte bis letzt noch m< gefaßt werden.

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x 3m 50. Lebensjahre verschied a L Januar der ordentliche Projeffor d Botanik und Abteilungsvorsteher am $ tonischen Institut der Universität Ki« Dr. Wilhelm Nienburg.

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Warfchau, 6. Ian. Der Sejmabgeorditt Taddäus Warynski hat geilem durch Er!)Ä gen Selbstmord verübt. Warynski hatte. »

lern vucuj viurjj istmord oeruvr. ullarynsfi hatte. » fönen ZUM Abgeordneten gewählt wilid «oen - ' Unterrichtsministerium H UMn

EhicaM in Not.

Neuyork, 5. Ian. Die verzweifck Finanziage der Stadt Chicago hat zur Fot gehabt, das rund 14000 Schullehrer l< April kern Gehalt mehr bekommen hab« Diese Lehrer, bte außerdem letzt noch em« Eehaltsabbau unterworfen werden, haben einer Eingabe den Staat gebeten, den 215' ... T terbetrieb der Schulen zu ermoguchm. . «eschv Chicago mußten am letzten Montag n« »-Niel weniger als neun Abendschulen seschwst i ....... werden, weil die Stadt kern Geld mehr ß Leru6r Heizung, Beleuchtung und Lehrergehalter Ä tonten kann. In drei Vorstädten mm cago sind schon früher Schillen auf. und - stimmte 3eit geschloßen worden. Diev- der Stadt den Lehrern geschuldeten Gehav < belaufen sich z. 3t. auf 20 Millionen Doll« ,