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CTetiMBWe Zeitung, Markmrg a. g. Dtenstas, dm 5. Jannar 1932
Marburger StadtWtong
Warum deutscher Ditnenkonig?
Eigentlich sollte es für jeden Deutschen eine Selbstverständlichkeit fein, nur dann Auslandsware zu kaufen, wenn er deutsche m gleicher Qualität nicht haben kann. 3n anderen Ländern z. B. England und Frankreich betrachtet dies jeder als seine Pflicht. Bei dem Deutschen ist dies leider meistens umgekehrt. Statt deutscher Ware den Vorzug zu geben, kauft er Auslandsware, die in vielen Fällen der deutschen an Qualität weit nachstehl, bestimmt aber nicht besser ist.
So ist z. B. auch der Honig em Produkt das wir bestimmt mindestens ebenso gut, wenn nicht sogar noch besser im eigenen Lande erzeugen. Trotzdem wird noch immer eine Unmenge Auslandshonig eingeführt und verkonsumiert. Die Mehrzahl der deutschen Imker sind Bienenzüchter aus dem kleinen und mittleren Beamtenstande und Landwirte, die in dieser Notzeit mehr denn je auf die kleine Rente aus ihrem Bienenstände angewiesen sind. Abgesehen von dem großen wirtschaftlichen Wert, den an sich die Bienenzucht schon besitzt, sollte jeder aus den erst genannten Gründen schon beim Einkauf nur deutschen Honig verlangen, und zwar im Einheitsglas des deutschen Jmkerbundes mit Eewähr- streif en. Durch das letztere hat der Käufer jederzeit die unbedingte Garantie für nur einwandfreie Ware, fachmännisch gewonnen und behandelt. Sollte trotzdem der im Ein- heitsgefäh gekaufte Honig nicht den Erwartungen des Käufers entsprechen, so liegt es ganz tu der Hand des Käufers, sich be- stl»werdeführend unter Angabe der Nummer und des Namens, welche beide auf dem Ee- währstreifen aufgeb rudt sind, an den zuständigen Verein zu roenben oder auch direkt an den Verkäufer.
Würde stall oer Unmengen Auslandshonig deutscher Honig gekauft und verbraucht, so könnte mancher abgebaute, auf karge Pension angewiesene Beamte, mancher Invalide und mancher Arbeitslose siä) durch Bienenzucht eine kleine Nebeneinnahme verschaffen, die ihm über manche Sorgen hinweghelfen würde. Auch der Einwand, baß deutscher Honig nicht immer und nicht überall zu haben ist, kann nicht mehr gelten. Deutschen Honig kann man heute überall bekommen, z. B. führen fast alle EDK.-Geschäfte in Marburg swenigstens die Mehrzahl), ebenso die Filialen der Molkereien Wetter und Cor- bach deutschen Honig in Einheitsgefätzen des Deutschen Imkerbundes. Sollte jedoch jemand deutschen Honig in seiner Nähe nicht bekommen, wende er sich an den zuständigen Verein ober an einen ihm bekannten Imker. H. D.
Aus -em Geetcktssaal
Ein Händler von hier stand seit dem l Lahre 1928 mit einem Mühlenbesitzer aus Frankenberg, mit dem er in Geschäftsverbindung stand, im Wechselverkehr. Im Lause der Zeit einigte man sich dahin, daß ■ der Mühlenbesitzer dem Händler Blanko- ivcchsel gab, die dieser dann in Höhe der bestellten Waren ausstellte. Man fertigte dann auch drei Verträge aus, wonach der Händler berechtigt war, die Wechsel mit höheren Beträgen auszustellen, die dann als Gefälligkeitswechsel galten. Durch den Zusammenbruch eines Bankhauses in Marburg klappte die Sache nicht mehr und der Mühlenbefitzer geriet in Zahlungsschwierigkeiten. Er erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft mit der Begründung, daß er von dem Händler überfordert worden sei. Bei der gestrigen Verhandlung gab der Händler an, daß er ganz korrekt und im Einverständnis • des Mühlenbesitzers gehandelt habe. Die Verträge, die abgeschlosien wurden, seien in Gegenwart des Mühlenbesitzers getätigt worden und von diesem, nachdem er sie gelesen habe, auch unterschrieben worden. Der als Zeuge vorgenommene Mühlenbesitzer bestritt ganz entschieden, die in den Verträgen geschloffenen Vereinbarungen gemacht zu haben. Auf die Vorhaltung des Vorsitzenden, ob die Unterschriften von ihm seien, bestätigte er die Echtheit der Unterschriften. Der Angeklagte mutzte wegen Mangels an Beweisen freigesprochen werden. —u.
* Marburger Stadttheater. Man schreibt uns: Am Donnerstag, dem 7. {Januar 1932, abends 20 Uhr, gelangt das Lustspiel „Marguerite : 3“ von Fritz Schwiefert unter der Spielleitung von Karl Heyser zur Aufführung. Erstaunlich und entscheidend für die gut« Laune, in die man versetzt wird, ist die natürliche, prickelnde Leichrigkeit, mit der dieser verzwickte Fall adgewickelt wird, die witzige, spSttifche «Heistigkeit, die ihn beleuchtet, die frei schwingende Ironie, die sich gemütlich überlegen mit dem Publikum anbiedert. Marguerite : 3“ ist eine ebenso ulkig-witzige wie unterhaltsame Angelegenheit. Der ganze Scherz ist äußerst originell, die Spannung, sich stetig steigernd, läßt das Publikum von Anfang an von Lächeln und Lachen nicht mehr frei. — Mitwirkende: Berger, Druck, Hauer, Kühne. Paetsch.
• Personalien. Einberufen wurde an das hiesige Finanzamt zur Probedienstleistmig Gerichtsassessor Dr. Eckhardt aus Bad Homburg v. d. S.
Menschen ohne Raum
Sin Rotruf aus Caooet / Bon Bürgermeister Wißnrr
Mit Rücksicht auf die heutigen Verhältnisse, hat sich in den letzten Iahrzehnten die Gemeinde Cappel, sehr zu ihren Ungunsten entwickelt. Die Ursache dieser ungünstigen Entwickelung ist die von Natur geschaffene örtliche, nach Cappel zu offene Sage der Stabt Marburg, die sich zwangsläufig in der Rich- tung Cappel aus dehnt. Allein der Bau der Landesheilanstalt verschlang 50 Hektar von der Anbaufläche der Gemeinde. Die Entwickelung hat sich so gestaltet, daß auf der einen Seite die Personenzahl um 40 Prozent gewachsen ist. dagegen auf bet anderen Seite die Anbaufläche um 50 Prozent sich vermindert hat. In der Vorkriegszeit haben sich dadurch, daß der Heine Besitzer bei der Bahn, Post, in den Fabriken, beim städtischen Handwerk, bei der Stadt selbst usw. lohnende Beschäftigung fanden, während die Frauen und Kinder die paar Morgen Land bestellten, 50 bis 60 kleine Zwergbetriebe gebildet. Als nun die Arbeitskrise eintrat, mutzten diese Leute, angeblich, weil sie Landwirte sind, entlassen werdm. Sie können heute nun weder leben noch sterben, weil die Betriebe mt Ernährung zu Hein sind und in dem Arbeitsprozeß für diese Leute heute kein Raum mehr ist. Durch die örtlich-natürliche Lage ist die Gemarkung Cappel für jede Ausdehnung abgeschnürt, von Norden drängt die Stadt Marburg vor, im Osten unb Süden liegen staatliche Wälder, im Westen behindert die
Lahn jede Ausdehnung. Die ernzige Möglichkeit, diese Beengung zu beheben, ist der Staatswald, der auch nach Südosten Flächen bat, die sich für die Landwirtschaft eignen. Da et auch in der hiesigen Gemarkung in solchen grotzen Flächen vorhanden ist (1400 Hektar Wald gegen 250 Hektar landwirt- schastl. genügte Fläche), so könnte man es als eine natürliche Lösung ansehen, datz uns der vreutzische Staat den nötigen Lebensraum zur Verfügung stellt. Es läge auch,im Interesse der Allgemeinheit in der schwierigen Zeit, wenn diese Zwergbetriebe so Diel Land bekämen, datz sie eine,Ackernahrung dar st eilten. Es wäre dann einmal von der einen Seite aus der^Arbeitsmarkt entlastet, von der anderen Seite betrachtet, würden diese Waldflächen für die Ernährung des deutschen Volkes, einen fast noch besseren Zweck erfüllen, als bet der Versorgung des Volkes mit Brennmaterial.
Schon in den Jahren 1919 und 1920 wurden mit der hessischen Siedlungs- gesellschaft in Kaffel über bas leibe Projekt verhandelt. Als wir dann , Millionäre wurden, wurde die Angelegenheit als überwunden betrachtet und die Verhandlungen wurden zu den Akten gelegt. Nachdem nun alle Jlluffionen wie Seifenblasen zerplatzt sind, gibt es für Deutschland nur eine Parole, das ist die Selbsthilfe, und dazu brauchen wir Lebensraum.
Hochwasser öeoht...
Merkwürdige Lemperaturgegenfatze
Was ist mit dem Wetter? Kopfschüttelnd beobachtet man Tag für Tag das Thermometer, bas in biefem Winter gar seltsame Launen hat. Strenger Frost vor Weihnachten, stürmisches Tauwetter in den. Weihnachtsfeiertagen, strenger Frost zu Silvester, plötzliches Tauwetter nach Neujahr.
Gegenwärtig herrschen über Europa ganz merkwürdige Temp eraturg eg en- sätze. In Spanien unb in ben Balkan- liänbem ist es bitter falt, währenb in Eng- Ian b unb im südwestlichen Deutschland bas Quecksilber anormal hoch steht. In London wurde beispielsweise am Sonntag der wärmste Wintertag seit 60 Iahren gezählt. Während in den Valkanländern die strenge Kälte bereits mehrere Todesopfer gefordert hat, trat in England eine Naturkatastrophe em. Infolge Schneeschmelze traten die Flüsse und Bäche aus ben Ufern. In der Gegend von Glasgow mutzten 2000 Familien wegen Hochwassergefahr ihre Häuser verlassen.
Die Temperaturgegensätze machen sich auch in Deutschland bemerkbar. Nachdem um Neujahr herum in den deutschen Mittelgebirgen reichliche Schneemengen niedergegangen waren, setzte jetzt plötzlich Tauwetter em, bas vielfach Hochwasser zur Folge hatte.
So liegen von München Hochwassermel- bungen vor, aus dem Donaugebiet, aus dem Allgäu, aus Nieder- und aus Nordbayern. Besonders stark betroffen wurden die Bäche des Bayerischen Waldes.
Die W e f e r ist in den letzten beiden Tagen um 70 Zentimeter gestiegen. Auch ihre Nebenflüsse whren Hochwasser. Das Elektrizitätswerk Wesertal ist vorn Wasser emge-
Senenvebr unb Reichswehr mutzten in bet Cftftabt Hamelns, bet Afferbe, Be
wohner aus überschwemmten Häusern mit Kähnen herausholen.
Bei Hasperde können 40 Kraftwagen im Hochwasser nicht weiter. Der untere Teil von Salzhemmendorf ist überschwemmt. Bei Fuhlen mutzten viele Kraftwagen aus dem Wasser gezogen und die Wohnungen teilweise geräumt werden. Aus Hannoversch-Ginün- den wird weiteres Steigen der Weser gemeldet.
Auch die s ä ch s i s ch e n Flüsse und Wasserläufe führen Hochwasser. 3m Erz g e - birge sind die Flüsse stellenweise über die Ufer getreten.
Wie ans Au« gemeldet wirb, hat dort bas Schwarzwasser einen Staub erreicht, ber bett bei bet Unwetterkatastrophe vom
6. Juli 1931 noch übertrifft
Zahlreiche Wohnungen in Aue muhten geräumt werden. Im östlichen Erzgebwge wurde die Schmalspurstrecke Heidenau—Altenberg wegen Gefährdung zweier Eisenbahnbrücken 'gesperrt.
Die Elbe ist bis Montagvormittag nur leicht gestiegen, doch teilt das Elbe-Stromamt mit, datz für Mittwoch mit einem gewaltigen Anschwellen gerechnet werden kann. Das Regenwetter dauert überall an. Die Temperatur beträgt etwa +10 Grad Celsius.
Auch aus Thüringen wird Hochwasser gemeldet. Der Jtzgruno bei Koburg ist auf weite Strecken überschwemmt worden. Die Ortsoerbindungswege sind unpassierbar. Auf der Kleinbahnstrecke Eisfeld—Unterneubrunn ist durch Hochwasser em Teil des Bahn- bammes unterspült worden, so dah der Verkehr eingestellt werden muhte.
Die Lahn führt seit gestern ebenfalls Hochwasser, irgend welche Schäden sind aber bisher nicht bekannt.
Der 76. Geburtstag.
Der feit einem Jahrzehnt mit dem Abhalten non Vorlesungen über religiöse Volkskunde in der Theologischen Fakultät der hiesigen Universität beauftragte Metropolitan a. D. Lie. theol. Dr. phil. Werner Boette begeht heute seinen 70. Geburtstag. Boette, der aus Hofgeismar gebürtig ist unb seine Studien in Marburg, Halle, Erlangen und Göttingen absolvierte, war zunächst Pfarrer und Kreisschulinspektor in Friedewald, Bezirk Kassel, kam später als Metropolitan und Kreisschulinspektor nach Allendorf und 1917 nach Marburg. Seine Schriften, die vorwiegend theo- logischen und philosophischen Inhaltes sind, betreff en n. a. Kant.
♦ Lehrer a.D. Karl Heustnger f. Am 2. Jan. verstarb plötzlich in Schwetn- furt, wo er bei seiner verheirateten Tochter bas Weihnachtsfest verlebt hatte, Herr Lehrer a.D. Karl Heusinger. Vom Jahre 1882 ab bis einige Jahre nach dem Kriege war er als Lehrer an der Stadtschule zu Wetter tätig. Seiner großen Liebe und außerordentlichen Begabung für die Musik verdankt der Wetteraner Männergesangverein seine schönste Zeit, mancher Schüler und Schülerin den ersten grundlegenden musikalischen Unteflldjt. Durch Anlage einer kleinen Obstbaumschule hat er bei vielen seiner Schüler Lust und Liebe für den Gartenbau geweckt. Es dürfte wenige Lehrer geben, denen ein solcher Dank über das Grab hinaus gewiß ist, wie er einer war.
* Die diesjährigen Schulserie n. Der Ob-erpräfident in Kassel gibt die Ferienordnung für 1932/33 bekannt: 14 Tage Osterferien vom 23.März bis 5. April; 11 Tage Pfingstferien vom 13. bis 23. Mai; 30 Tage Sommerferien vom 10. Juli bis 8. Mlgust; 12 Tage Herbstferien vom 1. bis 12. Oktober; 18 Tage Weihnachtsferien vom 23. Dezember bis 11. Januar 1933; Schluß des Schuljahres: 6. April 1933.
* „Die drei Musketiere" in den Stadtsälen. Man schreibt uns: Am 12. Januar findet ein weiteres Gastspiel des Stadttheaters Hamborn statt. Zur Aufführung kommt dieses Mal die große Reoue- Operette „Die drei Musketiere" mit der Musik von Ralph Benatzky. Dieses Werk wurde unter geradezu sensationellem Erfolg im Großen Schauspielhaus Berlin über 400 Mal hintereinander gegeben. Des außerordentlichen Erfolges wegen wurde dann bas Werk fast in der ganzen Welt anfgefühtt und erlebte etwa 10000 Äuffühnmgen. Das Buch, welches ganz außerordentlich abwechslungsreich ist, wurde nach dem gleichnamigen Roman Alerander Dumas von den bekannten Operetten-Libretllsten Schcmzer und Welisch geschrieben. Die Musik ist von Ralph Benatzky, dem Komponisten ber_ hier bereits bekannten Operetten „Meine Schwester und ich" und „3m weißen Röss'l". Der Marsch „Die drei Musketiere" dürfte wohl weltbekannt sein. Die Direktion des Stadttheaters Hamborn hat dieses Werk auf das sorgfältigste ein studiert. „Die drei Musketiere" umfassen 12 Bilder, zu welchem vom Stadttheater Hamborn besondere Dekorationen nach den Entwürfen des bekannten Bühnenbildners Bert Zoppmann, Berlin, angefertigt wurden. Auch die etwa 300 Kostüme wurden
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in eignen Werkstätten des Stadtheaters für diese Operette besonders angefertigt. Gerade „Die drei Musketiere" erfordern einen ganz außerordentlichen Apparat, da fast bas gesamte Personal beschäftigt ist. An Solisten wirken in biefer Aufführung: Die Damen: Christiansen, Kaulmann, Sperg, Diebacker, Nuschi Wiesner, Denskv unb die Herren: Schröck, Kraatz, Kutt, Wiesner, Santori und viele andere. Solotänze Denies u. Sri. Franz, das gesamte Chorpersonal ist beschäfttgt. Man kann sich wohl ungefähr von dem Umfang dieses Werkes ein Bild machen, wenn wir schon heute verraten, daß etwa 80 Personen beschäftigt sind und einige Lastwagen für Dekorationen und Kostüme gebraucht werden. Ferner bringt die Direttion des Stadttheaters ihr eigenes Orchester, das von Wilhelm Bachenheimer geleitet wird, mit.
Filmscha«
»Der verjüngte Adolar".
Kamera. Es ist ein reichlich derber Schwank, den man hier präsentiert. Wenn ein ziegenbärtiger Verjüngungsprosessor mit samt seinem Ziegenbock als Verjüngungsmit tel seinen Unfug treibt, wenn weiße Maus, auf das Wartezimmer voll Gläubiger losge, lassen werden und wenn drei Männer in Unterhosen in verfängliche Situationen kommen — so „kreischt" ein Teil des Publikum, wohl auf, die Bilanz ist deshalb aber dock niederschmetternd. Fast glaubte man, bei deutsche Film hat sich von derartigem amerikanischen Possenspiel glücklich losgelöst, da i es wieder 'in „sauberster" Ausführung uni Uebertragung. Bedauerlich, daß hier Kräfk wie Fritz Schulz, Georg Alexander, Trud< Berliner, Ida Wüst und Adele Sandrock mit mimen muhten, von denen man sonst Besseres gewöhnt. Und warum im Beiprogramn ein ähnlicher Schwank? f—r.
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Tagesanzeiger.
Dienstag, den 5. Januar.
Vergügnttgsanzeiger. _
Schluß-Safe Marburg: Ab 20 Ahr: Tanz-Abend.
Cafe Markees, Reitgaffe: 20 Ahr: Konzert Cafe Vetter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert Stadtkeller: Ab 20 Ahr: Konzert.
Capitol, Diegensttaße: 17 und 20.15 Ahr „Eine Ballnacht".
Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Ahr: „Der verjüngte Ad-olar".
Bersammlttngen, Bortrage, sportliche Veranstaltungen «sw.
NSDAP.: 20.30 Ahr in den StadtfLlei Reichstagsabg. Dr. Robert Veh, Köln Thema: „Deutschland vor der Entscheidung, Brüning oder Hitler".
rück teste
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Fußball.
Sarnau 1. — Gladenbach 1. 4:1.
Sarnau das mal wieder nach langer Zckl seine komplette Els zur Stelle hatte, könnt am Sonntag die Gladenbacher Mannschaft nach hartem Kampfe überlegen mit 4:1 ab fertigen.
Nachdem Madenbach in der 4. Minute bei Führungstreffer erzielte, entwickelte sich ent temperamentvolles Spiel in welchem S. en leichtes Plus hatte. In der 30. Mimik gelang S. den Ausgleich. Mit 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Sarnau war dam weiter im Borten und konnte El. fogai teilweise ganz in seine Hälfte zurückdrängen In dieser Periode konnte S. 3 weitere Treffo erzielen und brachte damit dem bisher unge schlagenen Tabellenführer die erste Nieder läge bei. Schiedsrichter Spurk-Vutzbae leitete gut.
Letzte MMattsmer-ungen
r. Berlin, 5. Jan. Die Tendenz fl Jnlandsbrotgetreide ist stetig. Das Angebo ist sehr Hein. Ein Geschäft kam mdjt zustande Die Lieferungspreise für Wetzen liegen - Mark über Vortagsschluß Geld gesprochen Roggen hört man 1 Mark höher. Effektiv wäre fester. Hafer schließt sich der allge meinen Tendenz an. Die Preise werden 1 Mark höher gesprochen.
r. Frankfurt a.M., 5. San. Nachde« gestern gegen die niedrigsten Kurse an be Börse eine Erholung eingetreten war, lag be heutige Vormittagsverkehr abwartend. Tro der schwachen Newyorker Börse scheint di Tendenz nicht unfreundlich zu sein. W taxierte gestrige Abendkurse. Das <8efd)ä! ist sehr minimal. Etwas Interesse beftani wieder für Pfandbriefe.
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- e > - es i ' solch saßt tunf wirt sich im schäl ,.Ne Best
9 Reic ist. Bed richt „1 her sä'ch letzt geir Kem tcnd fdiaj tor Wal Frai akli bent die ungs daß
Donnerstag und Freitag (7. u. 8. Ianual im Hessischen Hof statt. A nm el dünge an die Leiterin, Frl. von Keitz. Man be
Geschäftliche Mitteilttttgen.
Ein rwettägiger Tischdeck- und Servier-KurB mit gesellschaftlichen Umgangsformen find«
achte auch die Inserate.
Beachtenswerte Preissenkungl Sparen u» Einschränkung! - bas ist die Losung v» heute Leider kann habet auch am Hau- Haltungs-Budget nicht vorübergegangen w- den Jede veraniwortungsbewutzte Hausst« wird aber alles daran setzen, ttotzdem die 8» nährung ber Ihrigen auf dem bisherig- Staube zu erhalten. Iebe Preissenkung v- Lebensmitteln hilft ber Hausfrau in bem g nannten Bestreben unb so wirb sie es fteubt begrüßen, baß jetzt auch zwei für bte men« liche Ernährung äußerst wichtige Speisefew nämlich die beliebte „S a n e 11 a"- MarM eine unb bas ebenfalls allgemein geschah .Palmin" im Preise gesenkt worben stw Das halbe Pfund kostet jetzt nur noch 32 Pst