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ÜBetWflWe Zeittmg. Marburg a. L, Dienstag, -en 5. Januar I93L
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Deutsches Reich
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Die Goldtransporte nach Frankreich halten an
Paris, 3. Jan. Mit dem deutschen Dampfer „Bremen" trafen in Cherbourg aus New- york 181 Fässer Gold ein, die einen Wert von 40 Millionen Mark darstellen. Dieses Gold ist für eine Reihe Pariser Großbanken bestimmt.
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Tokio, 4. Jan. In Futschan sind zwei Japaner von der chinesischen Menge ermordet worden. Der Marineminister entsandte drei Zerstörer nach diesem Hafen. Ein bereits in Futschau befindlicher japanischer Kreuzer hat 12 Mann gelandet, um die dortigen Japaner zu schützen.
wagen heransgeholt bestreitet, überhaupt zu haben.
Die Japaner
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iken Mohammedaner gegen die indischen Wünsche aussptelten. Die wett die komnm» nistische Propaganda, die auf unwegsamen Pfaden über die nordwestlichen Grenzgebirge und über FranzSstsch-Indochtna und Hinterindien hereinkommt, wirksam geworden Ist, läßt sich auch nicht annähernd überblicken; sicher ist nur, daß sie schon sehr merkliche Wirkungen gezeitigt hat und daß die zunehmende Wirrnis eine weitere Ausbreitung ihrer Wirkung begünstigt.
So wird es also mm auch in Indien zum „Ätiege kommen? Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß die angloindische Regierung sich darauf gefaßt macht, zumal die innerpoli- tischen Umbildungen in England selbst die Rückkehr zur „Politik der starken Hand" früherer Zeiten begünstigen, nachdem die Politik der Nachgiebigkeit sich als so gefährlich erwiesen hat. Gleichwohl dürfte es in der Hauptsache jener gewaltlose Krieg bleiben, den Gandhi einst gepredigt und damals durch die Kraft seiner Autorität verwirklicht hat. Jetzt wird er gewaltlos bleiben, weil die indischen Masten einfach nicht in der Lage sind, gegen die rechtzeitig verstärkten englischen Garnisonen aufzustehen. Aber es wird Krieg sein und unter der Oberfläche der Gewaltlosigkeit wird die Neigung zur gewalttätigen Empörung" sich verbreiten, bis einst die Flamme emporlodern wird.
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Abstriche oder neue Steuern
Das Defizit in Preußen
Boykott britischer Waren
. Der Freiheitskampf in Indien
Vorsitzender: „Dafür kann ich nicht. Ich kann Brokat nicht absetzen."
Der Sachverständige, Regierungsrat Nißle. erklärte, daß von einer Bonität der Sklarekschen Wechsel nicht die Rede gewesen sein könne, solange diesen Wechseln keine Forderungen gegenüberstanden. Ein Verfahren wie bei der Stadtbank habe er bei keinem anderen Bankinstitut kennen gelernt. Dom Gericht wird festge- stellt, daß Stadtbankdirektor Hoffman« oem Kreditausschuß gegenüber oorgetragc« habe, daß die Sklarekschen Wechsel reiche »nnlbist»aIXä6io feiet.
Streikterror
Geringer Erfolg in Hamburg.
Hamburg, 4. San. Die intensive kommunististische Streikpropa- ganöa hat im Hcmüburger Hafen nur geringen Erfolg gehcM. Die Polizei brauchte nur selten einJugreifen. Sm Laufe Hes Sonntags wurden 12 Personen fe st genommen, von denen die meisten sogleich wieder entlassen werden konnten. Durchweg handelt es sich um Zettelverteiler. QIn Bord des Dampfers „Uranus“, auf dem, wie auf einigen anderen Dampfern versucht wurde, eine Streikbewegung zu entfesseln, wurden zwei Leute wegen Berstohes gegen die Seemannsordnung verhaftet.
Streikhetze in Mitteldeutschland.
Halle, 4. San. Auch üt Mittel» dentschland wird von kommumst^cher Seite zu wilden Streiks gehetzt, jedoch wird in den Gruben, in den Chemie betrieben und in den sonstigen Werken Mitteldeutschlands ohne Einschränkung gearbeitet. Sn Bitterfeld wurden vier 'Mitglieder einer „Walkolonne“ verhaftet.
Revolver und Drahtverhaue.
Essen, 4. Jan. Die kommunistische Streikhetze bauert an. Besonders in den Straßen, die zur Kruppschen Fabrik führen, stehen Streikposten, die die Arbeit« zum
mmg eine DerminderMg erfahren: was die Polizeikosten anlangt, so habe der Innenminister «klärt, daß auf diesem Gebiete keine weiteren Einsparungen in Frage kommen könnten. Wenn man auch das weitere Ergebnis d« nach den Festtagen mm wied« verstärkt aufgenommenen Resiortverhandlun- gen um die Sachausgaben abwarten muß,
bleibt doch als Ausweg «ms dem Etatsdefizit vermutlich nur die Erschliehung einer new* Steuer gueNe.
In diesem Zusammenhang wird gesagt, daß eine Entscheidung über die Einführung der Schlachtsteuer in Preußen auch zur Zeit noch weder in positivem roch in negativem Sinne gefallen ist. Ob sich Preußen von den Verhandlungen mit dem Reich wegen eines besseren Finanzausgleichs oder wegen Abzahlungen auf die preußischen Entschädigungsansprüche Nennenswertes torsprechen kann, muß als fraglich bezeichnet roerbcn, da, wie dem Nachrichtenbüro an zuständiger ReichssteKe erklärt wird, gerade in dieser Notzeit alle Land« mit finanziellen Ansprüchen an das Reich herantreten. Fest steht bish« nur, daß der preußische Etat nicht mehr Mitte Iamrar zur parlamentarischen Behandlung reif ist.
Streik auffordern. Ein Personalwagen der Straßenbahn wurde von bewaffneten Kommunisten zum Stehen gebracht. Die Straßenbahner wurden mit vorgehaltenen Revolvern zum Streik aufgefordert.
In Vordeck wurden an mehreren Stellen Weichen unbrauchbar gemacht. Schienen ver- keilt und das Pflast« aufgerissen. Am Weidkamp entgleiste ein Straßenbahnwagen. Gegen 6 llhr wurde in Vordeck ein Straßenbahnzug beschösse n und mit Steinen beworfen. Personen wurden nicht verletzt. Die Zugaingsstraßen zu ein« Zeche waren burcb Drahtverhaue gefperrt. Die Polizei nahm insgesamt 80 Personen fest.
In Herten hatte man an verschiedenen Stellen Bäume gefällt und quer über die Straße gelegt, um dadurch die Polizei zu behindern. In Bottrop wurden heute früh an verschiedenen Stellen insgesamt sieben Schaufensterscheiben zertrümmert. Aus dem Dortmund« und Hammer Bezirk wird berichtet, daß auf allen Zechen die Arbeit aufgenommen worden ist.
Vor dem Rathaus in Anna verfammel- ten sich abends etwa 500 Demonstranten. Die Polizei mußte Verstärkungen aus Dortmund herbeirufen.
Der Magdeburger Rundfunksender nutz« Betrieb.
Magdeburg, 4. Jan. ttm 18.30 llhr zerstörte ein heftiger Sturm die Antenne des Magedburger Rundfunksenders, so daß der Magdeburg« Sendebetrieb eingestellt werden mutzte.
An der Sitzung am morgigen Mittwoch werden der Schatzkanzler, der Archen- minister und der Handelsminister — möglicherweise auch Macdonald teilnehmen.
Einige Minister, so meint der Korrespondent, des „Daily Telegraph", seien offenbar durch den sogenannten „Cityplan" stark beeinflußt, der die Ver- tagung der Verhandlungen über eine endgültige Lösung der Tributfrage bis zum Sommer vorsteht.
Demgegenüber hatte man allerdings amtlich daran fest, datz eine sofortige Regelung, auch wenn sie nur zeitweilig und begrenzt sei, dringend notwendig sei.
Ergänzend ist hierzu zu melden, daß angeblich die Bank von England den Handelsminister Runcinan sehr stark für ihren Plan interessiert hat. Auch der Ee- sundheitsminister Sir Hilton Young soll ihm sehr sympathisch gegenüberstehen.
Vollmachten znr Verhaftung rott verdächtigen Personen. Die Polizei hat Dokumente in den verschiedenen Gebäuden des Kongresses beschlagnahmt. Die Büros und V«stimm- lirngsräitme der Kongreßpartei liegen tor- öder. Man erwartet noch roeit«e Verhaftungen. In Kalkutta wurde die Polizei v«- stärkt. Die Europü« wurden aufgefordert, die Polizei $u unterstützen.
Gandhi und der Präsident des Kongresses, Wallabhai Patel, sind im Gefängnis in Puna eingetroffen. Bei den Behörden d« Stadt herrschte zienlliche N«vosität, da der Kraftwagen mit Gandhi nicht pünktlich em traf. Polizeioffiziere fuhren auf die Landstraße hinaus und sahen dann nach längerem Warten, kurz nach der Morgendämmerung, das Automobil mit Gandhi heran- konrmen, das sie bis zum Gefängnis begleiteten. Es hatte tri« Stunden Verspätung. Gandhi selbst ist guten Mutes. Da Montag sei n Sch w eiaeta g ist, so konnte « dest Gefängnismarter, als et ihn wiedererkannte, nur mit einem freundlichen Lächeln begrüßen. Er befindet sich in demselben Raum, in dem er schon früh« gefangen gehalten war. Er hat sein Spinnrad, em paar Bücher und ein paar Kochtöpfe mitgebracht. In em« Botschaft an das englische Volk sagt «, daß « es liebe wie ferne eigenen Volksgenossen. Er habe nichts Gehässiges oder Böses gegen das englische Volk getan. Hoffentlich werde es auch in Zukunft nicht notwendig sein. Er habe dem englischen Volke gegenüber so gehandelt, rote « es auch seinen eigenen Volksgenossen gegenüber getan hätte. In einer weiteren Botschaft wendet « sich cn die Großmut des amerikanischen Volkes und bittet, int Interesse der Menschlichkeit m Indien emzuschreüen.
Bei einer Kundgebung der Anhänger Eandhis in Allahabad kam es za blutigen Zufammenstöhen mit der Polizei. Drei Personen wnrden getötet. Sämtliche indische Kongreßmitglieder sollen verhaftet «erden.
Der?in, 4. Ian. Wie dem Nachrichtenbüro des Vdz. an unt«richteter Stelle er- llärt wird, verhandelt der preußische Finanz- Minister gegenwärtig mit den übrigen Regie- nmgsref+orts üb« weitere erhebliche Abstriche an den Sachausgaben des Etats für 1932, um zu versuchen, auf dies« Weise das noch bestehende Defizit von 167 Millionen mindestens wesentlich herabzudrücken. Wie schwierig diese Bemühungen find, geht schon baraus hervor, daß FinanzministCT Klepper selbst erttärte, die preußischen Sachausgaben seien bereits soweit eingeschränkt worden, daß abermalige Abstriche fast unmöglich «scheinen. . Nun ist es ab«, rote dem Nachrichtenbüro gesagt wird, dennoch gelungen, bereits bisher abermals 20 Millionen an den Sachausgaben einjufoaren durch Heinere Abstriche m allen Etats, die u. a. auch die Reisekosten betreffen. Demnach verbliebe noch ein ungedeckter Fehlbetrag von 147 Millionen.
In personeller HinsiO kommen »u Buche schlagend« Einsparungen eigentlich nur beim Pokizeietat und bei den Leheer- besoldungen ta Frage.
Die Ausgaben für die Lehrer haben bereits nach der zweiten preußischen Sparverord-
Die japanischen Offiziere, die in Mulden den Zwischenfall unlxrsuchen, erklärten, man habe das Vertrauen zur amerikanischen Flagge verloren, wett sie zum Schutz von chinesischen Soldaten in Zivilkleidern mißbraucht werde. Oberst M a t- s u i erklärte, die japanische Soldaten hätten in Notwehr gehandelt, da der Konsul gerade eine Pistole
setzt, die besucht sind, für den Fall ihrer Verhaftung selbständig ihre Nachfolger zu ernennen, lleberdies haben die kleinen Ausschüsse in den verschiedenen Orten Anweisung erhalten, ihr eigenes Akttonsprogramm aufzunehmen, ohne auf Messung. der Zentralausschüsse z« warten.
rung zu verzeichnen.
Wiederanffindung der vermissten Lübecker Krankengeschichten.
Lübeck, 4. Ian. In der Nachmittag; sitzung des Tuberkulose-Prozesses oerfünbet der Vorsitzende zu dem Zwischenfall mit R A. Dr. Wittern folgenden Gerichtsb, schluß: „Das Gericht ist der Ansicht, daß bt Vorsitzende jn gesetzlich zulässiger Weise b d« Erörterung des Ermittelungsverfahren bezüglich der verschwundenen Krankengeschick ten R.-A. Dr. Wittern das Wort mcht et teilt hat."
Ausland
Kündigung der Lohntarife in bett französisch Kohlenbergwerken.
ffu Paris, 5. Jan. Der Präsident > . nordfranzösischen Bergwerkskammer hat t Bergarbeiterverbänden mitgeteilt, daß die 5 . beitgeber, um die Förderpreise für Kohle d Konkurrenzbedingungen anzupaffen, gezwi gen feien, die gegenwärtigen Lohntarife n Monatsfrist zu kündigen. Die Gewerksch ten haben nunmehr den Mnisterpräsidenl Laval um feine Vermittlung ersucht.
Zwischenfall in Spanien.
fk. Paris, 5. Jan. Bei Demonsttation - landwirtschaftlicher Arbeiter in Jeresca in d Provinz Valencia um Aufbesserung der Löh wurden von der eingreifenden Gendarmet zwei Bauern getötet und 10 schw verletzt.
Das Befinden des ehemalige« deutsch« A ~ — öu)C
Sttmsons Note an Japan ft Washington, 8. Jan. Wie im Zusammenhang mit dem amerikanisch- japanischen Zwischenfall in Mnkdea verlautet, fordert Staatssekretär Stimson in der Note an Japan, die bisher noch
nicht veröffentlicht ist, Entschul- I fl. Ahmedabad, 5. Ja«. Die hie- digang und Bestrafung der sigen Baumwollfabriken habe« wegen der Täter. Beamte des Auswärtigen Amtes Verhaftung «andhis beschlossen, keiner- find der Auffassung, daß der Znrischenfall lei brittsche Waren mehr zu kaufen. Die ernste Folgen hat, falls nicht eine schnelle Fabrikbesitzer planen ferner, die nach Eng- Genugtuung geleistet wird. | latd) gegebenen Bestellungen aus
Maschinen rückgängig za machen. Aach der 5meinberat der Stadt erwägt den Boykott brittscher Waren and Firmen.
Die meisten größeren Kongreßausschüsie in den Provinzen haben ihre einzelnen Unterausschüsse durch Diktatoren er-
Der Sklarek-Prozetz
Direktor Brokat schwer belastet.
Berlin, 4. Ian. Im Sklarek-Pro zeß waren heute sämtliche Angeklagten ord mmgsgemäß zur Stelle. Auf eine Berner kmtg eines der Verteidig« der Sllareks hin «Härte der Vorsitzende, das Eettcht hab eine nochmalige Untersuchung de! Mar Sklarek veranlaßt. Aus dem jetzi gen Gutachten habe er den Eindruck aewon neu, daß sich Mar Sklareks Gesunoheits zustand bedeutend oerschlechter habe.
Bei den Erörterungen über
die WechfelgeschMte^de^Sllaveks mit der erklärte Rechtsanwalt Dahn: „Der Mo nopolvertrag d« Sklareks hatte einen West von 10 Millionen Mark. Für diese Summ« wollten ihn Karstadt übernehmen."
Leo Sklarek bekundete dann, daß die Wechselgeschäffe alleinige Sache von Ma! Sklarek gewesen seien. Die Direttorm Soff1 mann und Schmidt hätten aber gewußt, daß es sich um Gefälligkeitsakzepte gehandelt habe.
Stadtbankdirettor Hoffmann rotes au die guten Beziehungen hin, die Mai Sllarei gehabt habe, der z. Ä. beim Empfang König Fuads von Aegypten neben dem Kommandeur der Berliner Schutzpolizei. Ob«st Heiman n s b e r g gesessen habe. Gtabtbariftireb tor Hoffmann zählte weitere prominente Persönlichkeiten auf und erwähnte schließlich auck den Direttor der B. B. G., Brolat.
Hierzu bemerkte der Vorsitzende: „Haben Sie denn Brolat für einen gebflbeten Menschen gehalten? Sie wußten doch, daß et erst bei d« Brennstoffgeseilschast war. Em- wandfrei waren seine Geschäfte bort bod> nicht. Meines Erachtens hat er sich dck Begünstigung schuldig gemacht."
Rechtsanwalt Späh« „Brojat ist aber noch im Amt."
Im weiteren Verlauf der Nachmtttagsvei Handlung wurden die beiden vermißten W fdriften der Krankengeschichten in den G mehr richtsakten wiedergesunden. Die (Ein tragung lautet gegenüber der Orginalkrankei geschichte statt „Ealmette-Fütterung": „Ea mette-Impfung."
Doorn, 4. Jan. Aus der Hmgebui chim des ehemaligen deutschen Kaisers wn berg versichert, daß man über den Gesundheit! zustand des ehemaligen deutschen Kaiser nicht besorgt zu sein brauche. Die Erkä tung, die er sich am Sylvestertage zugez, gen habe, sei durchaus normal verlaufe In seinem Befinden sei bereits eine Bess
R.-A. Giesen« beantragt Dr. (Bente darüber zu hören, daß « drei Monate nai dem 26. April noch eine Reihe Lübecker Kin der gerettet habe, darunter ein Kind, da schon im sogenannten Totensaal lag.
Der Antrag Giesen«, die Eltern Ehlato darüber zu vernehmen, daß ihr Kind nti einem angeblichen Augenmittel, das auch an sei gegen Tuberkulose, gegen den Willen ix Eltern gefüttert worden sei. wurde abge lehnt. Die Ermittelungen übernimmt di Staatsamoaltschaft
Nach der Verhaftung Gandhis
London, 4. Jan. Die Kongreßführer in Bombay haben anläßlich d« Verhaftung Gandhis einen Trauerfeiertag erklärt, der in ganz Indien bis nach Burma von den Nationalisten, mtt Ausnahme der Mohammedaner, ftreng befolgt wird. In Delhi und in anderen Städten fühlt man
Englands schwankende I ÄSfÄ? S Zl <*- .< , - I Spinnereien sind geschlossen. Es haben auch
yttltUtlQ ttl ü6t XriDUtrrage I to°n einige Protestdemonsttationen stattge-
I fimden. Bisher ist es ab« noch zu kein« fk. London, 5. San. Vom Mittwoch I Störung der öffentlichen Ordnung gekommen, ab werden täglich Sitzungen der Kabinetts- I Nach den neuen Verordnungen der ausschüsie über die wichttgsten Fragen der Regierung werden auch alle Streikposten. Außenhandels-, Zoll-, Handels- und Welt- aIIe »eremigungembte dem öffentlichen reicksvolitik ftattfinben lluerft mirh hie Fneden, eine Gefahr brmgen konnten, für
r S l ’ S’l LToLa! ungesetzlich «klärt. Die Notstandsverordmm- “’e oann «ne Woche gen> die bisher nur für die vereinigten Pro- spater auf der ersten Sitzung des Kabr- I vinzen und die Nordwestgrenze in Kraft wa- nettsrates behandelt werden soll, zusam- I ten, werden, auf ganz Indien ausgedehnt, men mit dem Programm für die Kaufe- I Die örtlichen Beamten «hatten weitgehende renz von Lausanne. I _