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Sette, _______________

Saö Lager der raufend

Der VerbandChristlicher Ver­ein junger Männer" hat auch das Wandern feit Jahren in sein Programm ausgenommen und hier große Erfolge zu verzeichnen gehabt. Ja, man kann sagen, daß er an der Spitze der Verbände mar­schiert, die das Wandern der Jugend pfle­gen. Einen Einblick in diese Bewegung gab der FilmDas Lager der Tau­send", zu dessen Vorführung für gestern abend der Christliche Verein junger Män­ner in das PhilippshauS eingeladen hatte. Aus den einleitenden Worten des Jugend- Sekretärs Zinke, konnte man entnehmen, daß der Verein bestrebt ist, der Jugend auf billige Art und Weise die Schönheiten der Natur unseres deutschen Vaterlandes zu zeigen. Wichtig ist hierbei, daß man von den allen Eewohnheiten, in Gasthäusern Unterkunft zu nehmen, ab gewichen ist. In großen und kleinen Zelten werden die Wandernden untergebracht und zu Ge­meinschaftsbewußtsein erzogen. O welcher Weise dieses geschieht, zeigte der Film, der uns an den Edersee führt. Mehr als 1000 ju nge Leute hatten sich an den Pfingsttagen d.J. dort in einem großen Lager versammelt. Acht Tage wurden hier, bei Spiel, Spott und ernsten Vor­trägen verlebt. Bootsfahrten und Baden im Edersee erfreuten die Jugend. Der Filmstreifen gibt einen Einblick in die Disziplin, die in diesem Lager geherrscht hat. Frisch und froh marschietten dre Tausend auf, um dann am letzten Tag das ehrwürdige Schloß Waldeck noch einmal aufzusuchen und einen letzten Blick auf diese schöne Gegend zu werfen. Dann strebt die Jugend mit ihren Führern der Heimat wieder zu mit dem Bewußtsein, herrliche und erhebende Tage verlädt zu haben. Die Pausen wurden mit sehr net­ten Gesängen des Jungvolks und humo­ristischen Darbietungen auSgesüM. Aber auch der Posaunenchor trug zur Ver­schönerung des Abends durch Wanderlleder bei. Nach einem Schlußwort des Jugend- sekretärs Zinke, der zum Deittitt in den Verein ausforderte, und dem Vortrag Zapfenstreich" fand die Veranstaltung ihr Ende.

* Polizeiliches. 4 Festgenommen wurden vier Bettler und dem Amtsgericht zugeführt. Weiter wurde ein Mann we­gen ruhestörenden Lärms und ein Mann wegen Hausfriedensbruch in Schutzhast ge­nommen. Auf dem Fundbüro der Po- lizeiverwallung wurde ein wettvoller gol­dener Siegelring mit Wappen abgegeben.

* Einen öffentlichen kunstge­schichtlichen Lichtbildvortrag: Weihnachten in dernordtschen Malerei (altdeutsche und niederländische Meister) veranstaltet zu Gunsten des Stu­dentenhilfswerks der Marburger Studen­tinnenverein Montag 14. Dezember HLr- saal 6, Landgrafenhaus.

* Zweiter Reuterabend in der Volkshochschule. Potztausend, war das gestern abend eine heitere Gesellschaft, die den biederen Inspektor Bräfig auf seiner unfreiwilligen Reise nach dem in märchenhafter Gaslaternenpracht strahlen­den Berlin begleitete! Wenn man auch in erster Linie Mitleid empfand mit dem Braven, auf den das ganze Geschmeiß der großstädttschen Halunken gewartet zu ha­ben schien, um ihn gründlich auszuplün­dern, so hatte man doch noch viel stärkeren Spaß an der urwüchsigen Art, in der er sich mit dem Gedränge auf den Straßen, mit den Werken der Kunst, mit den Tieren im Zoologischen Garten, ja selbst mit dem rauhen Zugriff der Polizei auseinander­setzte. Ein bißchen manierlicher hätte er wohl manchmal als Inspektor sein können, dann hätte ihm aber die tragikomische Rote gefehlt, die ihm der Dichter geben wollte. Mancher war von einer drückenden Sorge befreit, als er ihn endlich in sicherer Begleitung auf der Heimreise nach dem nahrhaften Mecklenburg wußte. Der Vortragende, Herr Rektor B u i 4 m a n n, batte die Anerkennung, die seine Dar- .ietung fand, wohl verdient.

Tagesanzeiger.

Donnerstag, 10. Dezember.

Schloß-Cafe, Marburg: Ab 20 Ahr: Heitere Musik und Tanz.

Cafe Mattees, Deitgasse: 20 Ahr: Konzert.

Cafe Vetter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert.

Stadtteller: 20 Ahr: Künstlettonzett.

Capitol, Biegenstraße: 17 und 20.15 Ahr: Die Drei von der Tankstelle".

Kamera. Kasernenstt.: 17 und 20.15 Ahr: Berge in Flammen".

Lichtspiele, Bahnhofstraße: 15.30, 17 und 20.15 Ahr:Die fremde Mutter" und Der Ring des Anheils".

Volkshochschule: 20.15 Ahr in der Hüd- schule: Lehrer Kurtz:Stilistik, Buch­führung und angewandtes Rechnen.

V.H.G.D.: 20.30 Ahr im Hotel Freidhof: Hauptversammlung und LichtbiLerdor» ttag des Herrn G. Braun.

Nr. 289

9

Die Straßensamnillmg der Winterhilfe

zu sprechen und bezeichnete die Adspa!^ - als eine welthistorische Sünde. Durchs fet die Annahme des Dounaplans ernt, licht und die Klärung der Fronten ?tr verhindert worden. Hugenberg jjp

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475, Schweine 916. Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schafe ruhig. Schweine schleppend.

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(Schluß)

Pans gezeigt. _______

fragen gingen heute in vielleitiger V düng durcheinander. Für eine' w' Rechtsregierung böten sich jetzt größte ai politische Möglichkeiten. Aber die j Regierung scheine diese Möglichkeiten zu verpassen, denn der Kernpunkt, w der Gegensatz der französischen und sächsischen Front beruhe, sei schon fast aus der Debatte verschwunden.

Politik, erfolgreiche Politik sei letzten Ei. eine Frage des Willens. Nicht Mimst reden, sondern Taten verbürgten den Erst '^r,t- Aber zur rettenden Tat gehöre eine Erke» nts der grundlegenden Fehler der $ gangenheit und die Einsicht, daß nur b * Einfache und Vernünftige zum.1 . führt. Schon vor lVz Jahren hätte die i austragung Zugenbergs eine Wendung st

von dieser Steuererhöhung sind die tigsten Volksnahrungsmittel wie Brot und

Es wir- veror-net...

Mas je-er von -er neuen Rswersr-nnna wissen muß

dieser Parole könne der Kampf aufgenomn ! Wp werden. Da könnten ruhig alle Konferm F-T aufplatzen, es würden dann eben andere Ä K |t fgrenzen folgen, die den Zettall von $ «yn sailles einleiten würden. Es gelte enst smc angriffsweise in der Frage der Sij ®ri!

* 75 Jahre alt wird am Heuti? Tage die Ehefrau des SchlosiermeM Albett Fischer, Kugelgasie.

Bette SirtWitemelMnaen

r. $ e r 11 n, 10. Dez. Die Tendenz für Jnlaudsbrotgetreid e ist in Anbetracht des Angebotes schwächer. Das Geschäft ist un­entwickelt. Die Lieferungspreise liegen für Weizen iy2 Jt und für Roggen 1 M schwächer.

r. Frankfurt, 10. Dez. Der etelepho- nische Verkehr ist heute an der Börse wieder unsicher und überwiegend schwach. Die Börse zeigt, nachdem schon in dem gestrigen Abend­verkehr Abschwächungen eingetteten waren, schwache Haltung, zumal auch die Reuyorker Börse sehr schwach verlief. 3n Bankkreisen steht man der Zinssenkung sehr pessimistisch gegenüber. Die meisten führenden Werte lie­gen einige Prozent schwacher.

SAlacktvtrbmark! Sranksmt a. #.

10. Dezember mittaas 12 Ubt. (Vorbericht 2. Reiber :

L. DckMksm, tu. wntwr 1931

Sofort tritt in Kraft...

DieViette Verordnung des Reichspräsi­denten zur Sicherung von Wirtschaft und Fi­nanzen und zum Schutz des inneren Friedens vom 9. Dezember 1931 bringt eine Reihe von Bestimmungen, die sehr tief in das Privatloben jedes einzelnen deutschen Staatsbürgers eingreifen. "Am besten macht man sich die einzelnen Puntte der neuen Notverordnung in Form eines übersichtlichen Merkblattes klar.

Sofort tritt in Kraft die Senkung der Zinsen der festverzinslichen Werte von 8 auf 6 Prozent. Bei höherer Verzinsung wird eine 25prozentige Herabsetzung des Zinssatzes bestimmt.

Zweitens das Recht, die Hauszins­steuer durch Zahlung des dreifachen Jah­resbettages abzulösen.

Drittens beginnt der durch die Notverord­nung eingesetzte Preiskommissar seine Tätigkeit. Zum Preisdittator des Reiches ist bekanntlich der Leipziger Oberbürger­meister Goerd eiet ernannt worden. Goer- deler ist sofort aus der Deutschnationalen Volkspartei, der er bisher angehötte, aus­getreten.

Viertens bet Schutz gegen jede Zwangs­vollstreckung, die einer bloßen Ver­schleuderung gleichkäme. Eine Schutzmaß­nahme vor allem für die notleidende Land­wirtschaft.

Fünftens die Reichsflnchtsteuer, die die Kapitalflüchtlinge als Verräter an der deutschen Volksgemeinschaft bestrafen will. Die Steuer ist als eine vorübergehende Maß­nahme gedacht und soll vor allem die treffen, die während der letzten Monate ihren Wohn­sitz ms Ausland verlegt haben.

Sechstens der Burgfrieden mit dem Verbot aller politischen Versammlungen und Kundgebungen. Gleichzeitig wird zum Schutz des inneren Friedens em allgemeines Uni­formverbot erlassen. Bis zum 3. Januar 1932 bleiben alle öffentlichen Versammlungen verboten.

Am 16. Dezember tritt in Kraft...

An diesem Tage werden die Eisenbahn- Gütertarife um 15 bis 26 Prozent ge­senkt. Die Preissenkung soll im Eüteroer- kehr der Reichsbahn jährlich 300 Millionen RM. erreichen. Gleichfalls werden die vom Reich erhobenen Schiffahrtsabgaben ermäßigt. Am 1. Januar 1932 tritt in Kraft...

Die mindestens lOprozentige Preissen­kung bei den Kartellpreisen und den Markenartikeln wird durchgeführt. Werden die Preise m diesem Ausmaße nicht gesentt, so werden die Preisbindungen am 1. Januar 1932 nichtig. Die 10 prozentige Preissenkung der Markenwaren muß bis zum

1. Januar durchgeführt sein.

Zweitens die Herabsetzung der Sleuerverzugsruschläge von 24 auf 12 Prozent.

Drittens wird die Herabsetzung der Alt» baumieten um 10 Prozent der Friedens­miete durchgeführt. Auch die gewerb­lichen Räume werden in die Mietssen- lung einbezogen. Hinsichtlich der Neubau- mieten muß bis $um 1. Januar 1932 eine Vereinbarung mit den Mietern über das Maß der Mietsenkung getroffen worden fein. Die Neubaumieten werden im allgemeinen zwischen 10 und 15 Prozent gesenkt werden.

Eine neue Einheitsbewertung und Ber - möaenssteuervetanlagung wird ein«

geführt.

Die Kleinv erletz ten Renten, deren Wert wirtschaftlich gering war. fallen weg.

Es erfolgt ein (Eingriff in alle Tarif vertrag e zweite Senkung der Löhne auf den Stand vom 10. Januar 1927. Die Löhne werden also im allgemeinen um 10 Prozent gesentt.

Die Umsatzsteuer wird von 0.85 Pro­zent auf 2 Prozent erhöht. Ausgenommen

Frankreich arbeite immer noch in ni schle famsier Form mit dem Schlagwort:Sij: Uul heit". Wann werde man endlich der m Das ren Parole Geltung verschaffen:Sicher! vor Frankreich, für Deutschland!" S

selbergetsttatze, Rollwiesenweg, Frauenberg­straße, Zeppelinstraße, Schwanallee, Wil- Helmsplatz, Friedrichstraße, Fricdrichsplatz, Bismarckstraße, Moltkestraße, Weißenburg- ftraße, Orleanssttaße, Sedansttatze, Haspel- stratze, Wörthsttaße, Wilhelmstraße, Unwerft« tätsstraße, Kasernenftraße.

Dienstag, de« 29. Dezember 1931: Pilgrim- stein, Mühltreppe, Reitgasie, Wettergasie, Neustadt Steinweg, Wehrdaerweg, Elisabeth- straße, Ketzerbach, Zwischenhausen, Marbacher- weg.

Dienstag, bett S. Januar 1932: Friedrich- Siebert-Weg, Weinberg, Wilhelm-Roserstraße, Am Schlaa Hainweg, Auf dem Schloß, Beb­ringweg, Rotergraben, Sauersgäßchen, Rent- hofstraße, Gartenweg, Leckergäßchen.

Freitag, den 8. Januar 1932: Markt, Markt- gane, Htrschberg, Schuhmarkt. Metzgergasie, Lahntor, Untergasse, Hofstadt, Lanagasie, Augustinergasse, Am Plan, Aulgasie, Krebs- ga|je, Barfüßerstrage, Barfüßertor, Kugel­gasse, Nikolaisttaße, Luth. Kirchhof. Sybel- straße, Luthersttaße. Sandweg, Rotenberg, Ealwinstraße, Ockershäuser Allee, Habichtstal- gasie, Taubenwea, Ziegelstraße, Am grünen Hang, Stadtteil Ockershausen.

Die Reichswehr wird sich dürch Trom­petensignale anzeigen. Die Sammlung beginnt jeweils vormittags um 11410 Uhr.

Die Beamtengehälter beim Reich, bet den Ländern und Gemeinden werden um 9 Prozent der jetzigen Bezüge gesenkt. Die Senkung erstreckt sich also nicht auf das normale" Gehalt, sondern auf das gegen­wärtige. bereits vor einiger Zeit gesenkte Gehalt aller Beamten.

Gleichzeitig werden alle Arbeiter- uns Angestelltenbezüge bei den staat­lichen Behörden um 10 Prozent gesenkt.

Am 10. Mär; 1932 tritt in Kraft...

Die Vorauszahlung der erst am 10. April fälligen Einkommens- und Körper- jchaftssteuer wird durch die Notverord­nung bestimmt.

Am 1. April 1932 tritt in Kraft...

Zum 1. April 1932 können alle Miets­verträge, die vor dem 15. Juli 1931 abgeschlossen sind und dienochnichtfrei- willig um 20 Prozent ermäßigt wurden, gekündigt werden. Die Auf­hebung aller Mietsoerträge kann sich sowohl auf Neubauten wie auf Altwohnungen er­strecken. Dem Hauswirt muß die Kündigung bis zum 5. Januar 1932 zugestellt werden. Die Aufhebung aller Mietverträge soll den Weg zur Mietpreisherabsetzung freimachen.

Die Wohnungszwangswr'rtschaft wird weiter abgebaut. Zum 1. April 1932 können Mietverhältnisse über teure Wohnungen frei gekündigt und neue Mieten vereinbart werden. Dasselbe gilt für Ge­schäftsräume. Das Verbot der Umwandlung von Wohnungen in Geschäftsräume ist durch die wirtschaftliche Entwicklung gegenstandslos geworden. * 1 * * * * * *

Der 1. April -ist als Schlußtermin für das Ablölungsrecht der Hauszins st euer zum drc!fachen Betrage festgesetzt. Von da an muß der 3V-fache Betrag gezahlt werden.

hefte Mast- und Saugkälber

mittlere Mast- und Saugkälber

aettnge Kälber

3. Schafe:

Mastlämmer und jüngere

Mafchämmel Weidemast

Stallmast mittlere Mastlämmer, ältere »ast- himmel und gut genährte Schafe fleischiges Schafoieh .

gering genährtes Schafvieh

4.

Hettickweine llher300Pfd. Lebendgewicht vollstei>ch.v<dweine v. ca.24v300Pi.Lhdg. vollfleijch.Süiweine D.caJOO240 ipf.t'bhg. _ volläeiich.Schweine s.ca.166200 Di.Lhhg. fleischige Schweine o. ce.130160 '.pLMbbg. ileilchig« Schweine unter 120 Pfd.Lddg. Sauen

Auftrieb: Rinder 117, Kälber 954,

eine Heinere, aber geschlossenere Einheit gegründet. Er habe, obwohl vom pari, politischen Standpunkt eine Haltung zweckmäßiger gewesen wäre, die H lösung des Reichstages im Sommer herbeigeführt und damit die Möglichkeit \ Wahlsieges der NSDAP, gegeben. Seij^, datiere auch jener Gegensatz zwischen den den Parteien, der auch nach der Harzbuig Tagung verschiedentlich wieder in Erschein^ trete. Indem der Redner den Wert \ Bundesgenossenschaft betonte, ermahnt? , nicht zu vergessen, daß Hugenberg als führ« der Wirtschaftler und Politiker Erfahrung Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringe, \ man auch in dem kommenden Staat nicht e behren könne. Er verglich die HarMy Front mit zwei Truppen, die aufeimmk angewiesen sind und dem gleichen 5$ aegenüberstehen. Die stürmisch heranrückend! Reserven müßten sich die Erfahrungen j Truppe, die in den Gräben liege und j Stellung und den Gegner kenne, zu,« machen. Es werde heute soviel » Synthese" gesprochen. Die wicht^ Synthese fet die von nationalrevoluttonä« Angnffsgetst und staatspolitischem Wirts, keitssinn. Diese Auseinandersetzung fSst später in der Aussprache zu einer Konti verse, die aus von beiden Seiten gewüM ten politischen Erwägungen int Rahmen ® Berichtes nicht erörtert werden soll.

"Der Redner wies dann darauf hin, tz die kommenden Wochen in der Außen- m Innenpolitik schwerste schicksalhafte 6 . / scheidüngen bringen mürben. Es besteht) , große Gefahr, daß die Zersetzung immer i M1n denklichere Formen amtehme, ohne daß 1 notwendige Reinigung erfolge. Eine rung, die stärkster innenpolitischer Belastn ausgesetzt sei, stehe vor außenpolitisch Aufgaben von ungeheurer Tragweite. $ letzte Ziel der Franzosen sei jetzt, die fre willige Anerkewnung der deutsch« Wehrknecht schäft zu erzwingen. Well Geist heute in F

dürfe niemand beiseite stehen.Wir heraus aus der deutschen Wehrlosigkeit £ Ohnmacht durch Idealismus und 6^ Tagesarbeit für ein wirkliches Reick w Deutschen." Der Kedner schloß unter 1< Haftern Beifall für feine umfassenden unb p lichen Ausführungen mit dem Wort ° Walter Fler:Deutschland, wir l'N bereit!" Dr. &

Geschäftliche Mitteilung.

Setzt ist die höchste Eisenbahn -

noch sollten Sie zu Kaiser's Kafsee-EeilN gehen. Der Eisenbahnzug, den Sie r

heurigen Kaiser'? Inserat abgebildet se^ bringt Kaiser's Feftkaffee, Tee, Ka'f Schokolade und Pralinen, Keks, . kuchen, feine Marzipan-Artikel und behäng, Russe, Rosinen usw., lauter die zum Weihnachtsfest hochwillkomE find. -- Er spart doppelt, wenn et Jr Weihnachts-Sparbuch benutzt und noch Geschenk bekommt.

auynugung ^yugenuergs eine ^oenvuny » .

beiführen können. Sie hätte wenigstens « hütet, daß in jedem Jahr ein Armeekor deutscher Menschen durch Selbstmord eit» k! Mit einer Beschränkung der Einfuhr und i " systematischen Hebung der inneren Kaufst: ' hätte eine wirksame Bekämpfung der 9

Unter Bezugnahme auf den Aufruf der Marburger Winterhilfe vom 9. Dezember 1931 geben wir nachstehend einen Uebersichts- plan bekannt, nach welchem die Straßen- fcmmlung der Reichswehr gemeinsam mit der Freiw. Sanitätskolonne vom Roten Kreuz zum Einsammeln von Winter­kleidung und Schuhen durchgeführt wird.

Es werden an den angegebenen Tagen fol­gende Straßen durchfahren:

Freitag, bett 11. Dezember 1931: Alte Kas­selerstraße mit Fünfhausen, Neue Kaffeler- straße, Schützenstraße, Elsäsierstraße, An der Schäserbuche, Lotbringerstraße, Eeorg-Voigt- Straße, Ortenbergstraße, Sommergartenweg, Huteweg, Hindenburgstraße, Andrestraße.

Dienstag, 15. Dezember 1931: Afsöllerstraße, Mauersttaße, Cölberstraße, Zimmermann- sttaße, Eisensttaße, Bahnhofstraße, Obere Ro­senstraße, Untere Rosenstraße. Lahnsttaße, Mannkopfstraße, Dunsenstraße, Firmanei- straße, Deutschhausfttaße.

Freitag, den 18. Dezember 1931: Siegen« sttatze, Uferstraße, Heusingerstraße, Savigny- stratze, Wolfssttahe, Rudolphsplatz. Am Grün, Jägersttaße, Schulstraße, Auf der Weide, Wei­denhausen mit Rebengasien, Cappelersttaße, Kaffweg, Galgenweg, Hansenhäuser, Alter Kirchhainerweg, Höhlsgasie, Eroßseelheimer- straße.

Dienstag, den 22. Dezember 1931: Frank­furterstraße. Dörfflerstratze, Werderstraße, Gis-