Einzelbild herunterladen
 

283

llrbetj 'gen

cußist n. h

" y eidun.

en."

ehr Z ?tbim ten,

k.

et i

Sraiu 7008

Nr. 283

KurbeWches Zruppenmujeum

Der Kriegerbund Kurhefsen und Waldeck (Kassel) veröffentlicht folgenden» den Aufruf, der auch bei uns in Marburg und Umgegend Beifall finden und zur Tat veranlassen wird. Er lautet:

Zur Erinnerung an unsere ruhmreiche akte Armee und insbesondere an die heimatlichen kurhessischen Truppen soll in Kassel ein Truppenmuseum errichtet werden. Zu vorbereitenden Arbeiten hat sich ein Aus- schuß gebildet, dessen Zusammensetzung nach­stehend ersichtlich ist. Das Museum bezweckt ane Darstellung der Entwicklung, der Organi-

ler , zesd^ -'itzt, ein , 3jialii oerli )inteq luntz

,L icht, MG

-Le, ee 3$

ge d> die CRoi en, d

M ine, \ ten tu s die ; iler t if5 al iveite!

cht «i

Dr. N trat I daß

1 se>-

I m ates en. !

, Eine Freiherr von» Stein-Plastik im Reichstag

Sv

Die Büste des großen preußischen Staats­mannes,

di« anläßlich der 100-Iahrfeier des Todes­tages Steins vom Reichskunstwart erworben wurde und setzt in der Wandelhalle des Reichstages das Andenken an den großen preußischen Reformator Stein bewahren soll. Die Büste stammt von dem Bildhauer 3. Hübel.

» sation und des Lebens der Landesherrlichen siurhessifchen Wehrmacht in Krieg und Frio-

lin.

aber

Räume

Gebäude Frankfurter

im

a) Uniformstücke, Waffen, Munition, Aus-

1 rüstungsstücke von Mann und Pferd jeder Art, Signalinstrumente, Entfernungsmesser,

in

Ausl

oiy HUI tfljll. U IllCHlX, V.HII

Ferngläser, Gepäck, Lasergerät, Zelte (auch

en, si

- l i "Wytiyciui, Otliv \uuuj

?.eo.5 alte Zelttücher) und Bilder aller dieser Dinge, berne besonders auch Uniformbilder;

ranfp . 6) Beutestücke,-

t) Bilder von Kcs.men, llebungsplätzen, militärischen Anstalten jeder Art, Schwimm-

Dem Soldatenhumor soll hierbei eine breite Stelle eingeräumt werden! Dasselbe in Kriegszeiten: Mobilmachung, Eefechtsbilder, Bilder aus der vordersten Linie, Etappen- bilder, Leben bei den Ersatzformationen, Kriegsurlaub ufw.

, e) Bilder der Kommandeure, von Offi­zieren, Unteroffizieren, Mannschaften, die sich m Kriege besonders hervorgetan haben, und von anderen bekannten Persönlichkeiten der alten Truppenteilen usw.;

f) Bilder von Gefallenenfriedhöfen, (Ein» selgräbem, Gefallenentafeln;

ib st« t Kar

> har Doll- urbe

anstalten, Arrestanstalten, Invalidenhäuser, Waisenhäuser, Militärwerkstätten usw.;

d) Bilder, Zeichnungen, Photographien Leben und Treiben in der Garnison, in der Kaserne, auf dem Tanzboden, Bilder von Paraden, von Truppenübungen im Gelände und im Manöver, Ortsunterkunst, Biwak

der i Hätte. Bis zur Klärung dieser Frage sind tion - ~

s teil Straße 33 gemietet, so daß der Sammlung nu id 1 und Aufbewahrung von Erinnerungsstücken dgebu nichts im Wege steht.

ifite. läbiat« n Mr e letz- agc d er A« >ließu>

Not« tnbpui gen i

Äriei I

o hüi Als solche kommen in Betracht:

rusdri

Inin Staat f n tlll mit d Repui

Stunl f u)ro. die D

den, ausgehend von der Zeit des Beginns stehender Truppen über die Einverleibung in die Königlich Preußische Armee bis -rlin I Mr Auflösung des Heeres nach dem Welt- eranß kriege. Die Schaffung eines derartigen Mail . Tmppenmuseums ist nunmehr gesichert. Es alirm schweben lediglich noch Verhandlungen über rumst - den endgültigen Platz dieser Erinnerungs-

toat*

inze» . 5ut? in » it so!« io sei menD Rückti

ReA richzeii unq 1 bältni

fl) Karten. Skizzen, Tagebücher, Tagebuch- blätter, Feldzeitungen aus dem Weltkriege und früheren Kriegen, Regimentsgeschichten, Ranglisten. Truppen-Stammlisten, Stamm­rollen usw.;

h) Dokumente jeder Art aus dem Truppen- und Verwaltungsdienst, wie Parolebücher, Kammerbücher, Soldbücher, Küchenbücher, Küchenzettel, Strafbücher, auch Haushalts- «ats usw.;

i) Erinnerungen an das militärische Kjrchen- vesen. wie Militärgesangbücher, Feldaltar- Serät usw.;

Oderdesiisch« Zeitung, Marburg e. L» Donnerstag, den 3. Dezember 1931

Seite 3

Die bäuerischen Kronjuwelen werten in London versteigert

HM

1

M

J ... - ..L. -<$*t i.i !i. i;iwiiih'nt»ni'il

MM

* i

Die Krone König Ludwig des Ersten, di» 1832 in den Besitz der Wittelsdacher gelangte.

Der berühmte Blau» Diamant der Wittelsbacher, der 35 Karat wiegt.

Bei dem Londoner Kunsthändler Criste gelangen im nächsten Monat kostbare Stücke aus tem Kronschatz der Wittelsbacher zur Versteinerung. Es handelt sich durchweg um Brillanten von

einer Größe, wie sie nur selten auf den Markt kommen.

Eroberuns -er Sahara

Frankreichs Pläne

Auf Anregung verschiedener wissenschaft­licher Institute, insbesondere des Institutes für angewandte Botanik am französischen Na- turhistorischen Museum, haben die General- gouoerneure von Algier und Französi.ch-West- afrika eine wissenschaftliche Erp e- dition organisiert, die dje Sahara und die anschließenden Gebiete Zentralafrikas bereisen soll, um die Möglichkeiten der Schaffung einer geeigneten Flora in der Sahara zu prüfen. Dieses Unternehmen ist ein Ausschnitt aus dem großen Plan Frankreichs zur Eroberung der Sahara. Mit dem Projekt der Trans-Sahara-Ei- I e n b a h n begann es; als aber dieses Pro­jekt konkrete Gestalt zu gewinnen Begann, gab es bald unangenehme Kritiker, die darauf hinwiesen, daß eine Trans-Sahara-Eisenbahn ein wirtschaftlicher Nonsens sein und bleiben werde, solange die Sahara bleibe, was sie sei. Die Argumente der Kritiker waren schlecht $u widerlegen, und als gar noch verdächtige Kombinationen über die rein strategische Bedeutung der Bahnlinie auftauchten, erkannte man in Frankreich die Notwendigkeit, den Plan der Trans-Sahara- Bahn stärker zu fundieren.

Da Geld in Frankreich zum mindesten bis vor kurzem keine Rolle spielte, brauchte man seine Pläne auch keinerlei finanziellen Rücksichten unterzuordnen. So ergab man sich mit großem Eifer und ohne jede Hem­mung materieller Art den kühnsten Phanta­sien, von denen man einiges auch zu reali­sieren versuchte. Man schickte Autokolonnen mit einem kleinen Heer von Wünschelruten­

gängern in die Wüste, um festzustellen, was es mit den Gerüchten über die zahlreichen unterirdischen Wasserläufe in der Sahara auf sich habe. Das Ergebnis war zwar nicht übermäßig verheißungsvoll, doch wurden an verschiedenen Stellen Wasserläufe festgestellt, die als Zentren für die Verwirklichung wei­terer Projekte dienen könnten. Diese wei­teren Projekte zielen auf nichts anderes, als die Verwandlung der Sahara in einen Gar­ten der Zukunft oder doch mindestens in ein der Siedlung zugängliches Gebiet.

Dazu bedarf es aber der Entwicklung vege­tativen Lebens, und hier hat bisher die Wissenschaft versagt, denn außer den paar kümmerlichen Gräsern und den Dattelpalmen- Hainen in den wenigen Oasen kennt man außer etwa der bedürfnislosen Hirse kaum Pstanzen oder Bäume, die für die Entwick­lung einer Flora in der Sahara in Betracht kommen könnten. Diesem Mangel soff nun die Erpedition des Französischen Naturhistori- *toen Museums abzuhelfen versuchen. Sie hat eine große Menge von Saatgut mitge­nommen größtenteils von Gewächsen aus den Randgebieten der Sahara, um bereits jetzt zu versuchen, es an geeignet erscheinenden Stellen anzusehen, wobei natürlich nach Mög­lichkeit solche Stellen gewählt werden sollen, wo eine regelmäßige Kontrolle der Entwick- wicklung jener Pflanzen erfolgen kann. Man hofft, auf diese Weise gewisse Gebiete minde­stens der Kultur der wichtigsten Eingeborenen- Nahrungsmittel, aber vielleicht auch der des Sisal-Sanfes, ja sogar der Baumwolle zu erschließen.

Ser SSövser des Stahlhelms

Sin Verdienst der Berliner Geheimrats Bier.

Bet den Geburtstagswürdigungen, die neulich dem berühmten Berliner Chirur­gen Geheimrat Bier dargebracht wur­den, vergaß man es jit erwähnen, daß Ge­heimrat Bier im Weltkriege die Einführung des deutschen Stahlhelms bei dem Feldheer durchsetzte. Wie in der Münchener Medizi­nischen Wochenschrist mitgeteilt wird, mad>te Bier an der Westfront die Beobachtung, daß viele Soldaten durch Granatsplitter und SchrapneNkugeln am Kopf verletzt wurden. Bier beantragte deshalb im Sommer 1915 beim preußischen Kriegsministerium die Ein- fübrung eines stählernen Kopfschutzes. Nach den Forderungen Biers und seiner medizini­schen und technischen Mithelfer wurde dann der deutsche Stahlhelm konstruiert. Hun- detttausende deutscher Soldaten verdanken also dem berühmten Berliner Chirurgen ihr Leben.

t) Orden und Auszeichnungen, Ordentafeln.

Mle Angehörigen des Kriegerbundes Kurhesfenund Waldeck und der ange- schlossenen Verbände, die geeignete Sammel« stücke besitzen und bereit sind, diese dem vater­ländischen Zwecke des Truppenmuseums zu­zuführen, bitten wir um Ablieferung an die Anschrift: Herrn Oberstleutnant a. D. Schulz-Welchhausen, Kassel, Frank­furter Sttaße 33 (Fernsprecher 325 27).

Lass Sauer geschlossen!

Der Wirtschaftskrise ist nun auch das alten Gästen der Reichshauptstadt wohlbekannte Cafö Unter den Linden an der Ecke Frie­drichstraße zum Opfer gefallen. Ein Stück Mt-Verliner Geschichte findet damit seinen Abschluß. Das Cafö Unter den Linden, das früher Cafö Bauer hieß, war hn Jahre 1877 als erstes Wiener Cafö in Berkin errichtet worden. Das Cafö Bauer mußte jeder Fremde, der nach Berlin kam, einmal be­sucht haben. Erst 1924, als der Inhaber sich zurückzog, wechselte bas Cafö Bau« (einen Namen. Diplomaten, Bankiers, Wis­senschaftler und Männer und Frauen der Gesellschaft oerkehtten mit Vorliebe im Cafö Bauer. Die Glanzzeit ist vorüber. An den Türen hängen Plakate: Geschlossen! Die wirtsihastliche Not lastet schwer auf diese Stadt.

Segen die SchSnheitskonkurrenzen.

Der Bölkerbundsausschutz für die Be­kämpfung des Mädchenhandels hat eine Entschließung gefaßt, die sich aufs schärfste gegen die sogenanntenSchönheitskonkur- renzen" wendet. Diese Konkurrenzen find, wie die Begründung des von fast allen Staaten gebilligten Entschlufies sagt, als unmoralisch anzusehen, da sie den Mädchenhandel begünstigen.

Äunit und WisseMaft

-

WW WW

W N

,1

*- x'V-- -

X r-fc - M*V y

Prof. Rudolf Schieffl, der bekannte Maler der fränkischen Landschaft und ihrer Bewohner, ist im Älter von 53 Jahren verstorben. Seine Werke sind ht zahlreichen Galerien vertreten.

= Musikalische Welt-Uranfführung tat Freiburg L Br. Im Rahmen der Städti­schen Symphoniekonzerte in Freiburg wird Generalmusikdirektor Hugo Balzer am 7. Dezember eine Phantasie für großes Orchester Napoli" von Vincenzo Tommasini zur Welt­aufführung bringen. Das Werk wurde von Toscanini (Neuyork) sowie Molinan (Rom) zur fpäteren Aufführung angenommen.

= Die Göttinger Universitäts - Frauen« ksinik. Die Göttinger Universität hat so­eben die Einweihung des Erweiterungsbaues der Universitäts-Frauenklinik festlich began­gen. . Die Feier wurde durch musikalische Darbietungen und einen Prolog eröffnet. Dann begrüßte der Direktor der Klinik, Pro­fessor Dr. Mattius, die erschienenen Gäste und erstattete den Dank an das Preußische Kultusministerium, das feiner Zeit, obwohl der Etat für 1928 schon abgeschlossen wor­den war, nachträglich noch die Mittel zu dem Dau bereitstellte. Weiter dankte er dem Kurator, der sich für das Unternehmen eingesetzt habe, den beteiligten Landtagsabge- Lordneten sowie allen Mitarbeitern. End­lich teilte Professor Gruber int Namen der medizinischen Fakultät mit, daß Kurator Ge­heimrat Valentiner wegen seiner gro­ßen Verdienste um die Förderung der me­dizinischen Wissenschaft, für deren Interesse er sich allezeit hervorragend eingesetzt habe, zum Dr. meb. h. c. ernannt worden ser.

Reue Anwärter

auf den Friedens-Nobelpreis.

Stockholm, 2. Dez. In den nächsten Tagen wirb der Friedens-Noeblpreis ver­teilt. An erster Stelle unter bett An­wärtern steht Pressemeldungen zufolge nach wie vor Graf Koudenhove- K a l e r g h i. Neuerdings werden noch ge­nannt die amerikanische Friedens- und Sozialschriftstellerin Jane Addims und der Präsident der Universität Columbia, Nicolas Murray-Butler der an der Aus­arbeitung des Kelloggplans teilgenommen hat.

3o6nH ; M! n Bf en ites 1 Unü rne * en 3« 1t. 36 ; g-s der

Unflat

Die neue Lesmona 5010 Auch ohne Mundstück, dick und rund"Konzernfrei 1

Schon vom ersten Züge an beweist ~

die neue <5 0 L O ihre hohe Klasse.

III II Eine" harmonisch ausgeglichene^ Mischung edler Orienttabake, die für ?

bisherinicht ^ehotcri^üxd^