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Marburger Sladtzettuas

Schnresünft

Am Donnerstag, dem 15. Oktober 1931, wurden in Londorf im Lumdatal riesige Schwärme von Wildgänsen in keilförmig fliegenden Kruppen nachmittags zwischen 2 und 2.30 Uhr beobachtet. Flug­richtung nett Norden nach Süden. Nach dem Schrei waren es Wildgänse, nicht Kraniche. Ebenso wurden am Schiffen­berg etwas östlich über dem Wald zwischen 3% und 3.05 Uhr, sehr hochfliegend, enorme Schwärme gleicher Art beobachtet, die in der Richtung nach Watzenborn, also etwas südsüdwestlich flogen.

Vergleicht man die Lage von Londorf und Schiffenberg, so ergibt fich im gan­zen eine südsüdwestliche Richtung. Die Schwärme mühten also über Allert-chausen, Beuern, Eroh-Buseck, Annerod geflogen sein. Es fragt fich, ob sie nördlich oder südlich vom Stoppelberg. d. h. über das Lahntal oder über die Wetterau weiter­geflogen find. Um Mitteilung an die tier- psychologische Beobachtungsstelle in Gießen, Am Steg 12, wird gebeten.

LrmdvirlMaftllAe SauSbaltungMule

Gestern fand die Schlußprüfung und Entlassung der Schülerinnen der Land­wirtschaftlichen Mädchenschule statt, zu der fich die Angehörigen der Schülerinnen zahl­reich eingefunden hatten. Im praktischen Teil der Prüfung lösten die Schülerinnen Koch­aufgaben, im theoretischen Teil erfolgte die Prüfung m Milchwirtschaft, Kochlehre und Hauswirtschaftslehre. Daran schloß sich die Verteilung der Zeugnisse. Anschliehend konn­ten fich die Teilnehmer durch Kosten der Kochproben davon überzeugen, dah fich die Schülerinnen gute Kenntnisse im Kochen er­worben hatten. Nachmittags fand eine ein­fache Abschiedsfeier in der Gastwirtschaft von Ruppersberg statt, die bei Kaffee, Kuchen und Gesängen, flehten Aufführungen unge­zwungen und froh verlief und den Teilneh­mern in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

Aufhebung der Mieterschutzes bei Neubauten.

Zu der Lokalnotiz vom 10. Oktober d. 5s. wird noch mttgeteitt, datz die Verord­nung vom 12. September d. 3s. bett, die Aufhebung des Mieterschutzes bet Neubauten vom 1. April 1932 ab in Kraft tritt.

* Verkehrsunfälle. Am gestrigen Tage ereigneten sich verschiedene Verkehrsun­fälle. So verlor ein auswärtiger Automobil­führer in der Reitgaffe die Herrschaft über sei­nen Wagen und fuhr wieder das Landgrafen­haus. Ein weiterer Zusammenstoß ereignete sich in der Bahnhofstraße, wo zwei Motorrad­fahrer kollabierten. Der dritte Fall ereignete sich am Lahntor, wo ein Milchauto mit einem auswärtigen Auto zusammenstieß. In allen Fällen entstand nur Sachschaden.

* Bon einem Radfahrer un­gefähren. Gestern abend wurde am Wehrdaer Weg ein Fußgänger von einem Radfahrer angefahren. Ersterer erlitt eine Kopfverletzung und mußte sich in ärztliche Behandlung geben.

* Was alles v0rk0mmt. In eine hiesige Klinik wurde ein Mann aus dem Kreise Kirchhain eingeliefert, der sein E e - bißverschluckthatte.

Die Chrysanthemen blühen. 3m Schülerpark stehen zur Zeit die Ehrh- smtthetnen in voller Blüte. Die Pracht wird nicht mehr lange dauern, denn die Rächte sind schon empfindlich kalt.

*Die Auszahlung der Pensro- ittn, letzte Rate, erfolgt am Montag, dem IS. Ottober, vormittags von 912.30 Uhr auf der Stadtkasse.

* Besuch aus Gladenbach. Der Ztveigverein Gladenbach des Oberhcssischen Gebirgsvereins wird morgen Sonntag zum Besuche unserer Stadt und Umgebung hier ankommen. Der befreundete Ztveigverein Marburg wird dieselben um 1 Uhr nachm. am Südbahnhof erwarten und über den Mchtsberg und Spiegelslust begleiten.

21. Dbr.

* Ehr en volle Auszeichnung et ne s Marburgers. Dem seit einer Reihe von Jahren in Hamburg weilenden Gärtner Karl Heinze, Sohn der Eheleute Hemze am Marbacher Weg, wurde vom Ma­gistrat der Stadt Hamburg eine Ehrenur­kunde für besondere Leistungen im Klein­gattenbau verliehen. 3m vorigen 3ahre Jahre wurde dem jungen Mann, der im Gattenbaubetrieb des Herrn Philipps seinen Beruf erlernte, bereits eine ähnliche Aus­zeichnung zuteil.

* Beihilfe für begabte und fleißige Kriegerwaisen. Nach einer Mitteilung des Reichsverbandes deutscher Kriegsbeschädigter kann in beson­ders dringenden Fällen begabten und fleißigen Kriegerwaisen, die nach Voll­endung des 21. Lebensjahres eine H 0 ch - und Fachschule besuchen, auf Vor­schlag der Hauptfürsorgestellen eine ein­malige Unterstützung bis zu 100 Mark bewilligt werden, wenn aus Für­sorgemittel nicht ausreichend geholfen werden kann.

* Die ehemaligen Pioniere ttef- fen, sich heute abend im Vereinslokal. Ta Gäste zu begrüßen und wichtige Fragen zu erledigen sind, ist zahlreiches Erscheinen er- »»ünscht.

vbee-essisch« Zeitung, Marburg a. L, Sonnabend, den 17. Oktober 1931

8m Wte der Marburger Armen und Kranken 8mu Ableben btt SiakoMnschwefter 8mm Scherz

Wie bis jetzt nur wenigen Marburgern be­kannt fern wird, starb am 2. b. Mts. in Kas­sel im Alter von 76 Jahren die langjährige frühere Leitettn des hiesigen Hospitals St. Jakob sowie der beiden Siechenhäuser, Diakonissenschwester Anna Scherz.

38 Jahre, ein Menschenalter, hat die nunmehr Verblichene als Leiterin dem in der Weidenhäuferftraße gelegenen Hospital St. Jakob (Gotteshaus) sowie bet beiden Sie- chenhäufer vorgestanden. Aber damit war ihre gewiß ni<H leichte Tätigkeit im Dienste der Armen und Kranken noch nicht erschöpft: sie bekleidete nämlich außerdem noch das Amt der Bezirksschwester des Südbe- zirks der Stadt Marburg. Ms im Jahre 1882 die Armen- und Krankenpstege der Stadt Marburg mnorganisiert werden sollte, betraute der Vorstand des Heffischen Diakonissenhauses Kastel Schwester Anna mit dieser Aufgabe. Er hotte in der damals noch jugendlichen Schwester nicht allein die Arbeitsfreude und das Talent erkannt, einem großen Haushalt vorstehen, sondern auch praktische Neuerun­gen ein führen zu können. Beide Eigenschaften waren besonders bei dem zu besetzenden Posten einer Leitettn des Hospitals St. Jakob und der beiden Siechenbäuser erforderlich, denn nicht allein rn der Verpflegung und Wartung der in der Stiftung untergebrachten alten, ge­brechlichen Pfründner, sondern auch in der Be­aufsichtigung der umfangreichen Stiftungsge­bäude gab es viel Arbeit. Vieles lag im

Argen und nun schuf Schwester Anna, man kann sagenmit ei fernem Besen" Wandel. Tag und Nacht wttkte und schasste sie für die ihr übergebenen Anstalten, sodaß aus dem arg zerfallenen Hoszital St. Jakob ein Schmuckkästchen geroorben ist. Bei dem im Sommer d. Js. verstärke nen Oberbürgermei­ster Schüler fanden die Anttäge der Schwester Anna auf Verbesterungen in und am Hospi^l sowie den beiden Siechenhäusern soweit es die Verrnögensverhältniste der Stiftung er­laubten stets ein williges Ohr. War dies nicht der Fall, so wußte Schwester Anna wohl- habends Marburger Bürger für ihre Pläne zu gewinnen und die Verbesserungen kamen zur Ausführung, ohne daß der Doranscklag der Stiftung überschritten wurde. Auf diese Weise hat Schwester Anna den Grundstein zu dem Nus und Ansehen gelegt, den das Hospkfal St. Jakob heute in allen Kttsen genießt.

Nach 38jähriger unermüdlicher aufopfernher Tätigkeit siedelte Schwester Anna am 16. Mai 1620 nach Kastel über, um im dortigen Feier- adendhaus des Hessischen Diakvnissenhcruses ihren Lebensabend zu beschließen. Der Ma­gistrats und die Stadtverordnetenversammlung überreichfen der Scheidenden damals in Dank­barkeit für die den Armen und Kranken der Stadt Marburg geleistete aufopfernde Hilfe ein von Professor UbMof)be gefertigtes künstle­risches Dankfchreil^n.

Am 2. d. Mts. hat nun Schwester Anna km obengenannten Feierabendhaus ihr arbeite- reiches Leben im Alter von 76 Jahren be­endet.

Aus dem Eerichtssaal

Kleine Strafkammer.

Die Kraftfahrzeuglinie Hachborn Marburg war gestern der Gegenstand einer mehrstündigen Verhandlung vor der Kleinen Straffammer. Angeklagt war ein Kraftfahr- zeugbesitzer aus Hachborn, der beschuldigt war, sich gegen das Kraftliniengesetz vergangen zu haben, und der auch von dem Dorderrichter zu 50 M Geldstrafe verurteilt worden mar.

®er Angeklagte unterhält seit zwei Jahren einen größeren Kraftwagen zur Personen­beförderung. Zuerst hatte er eine Kraftfahr­zeuglinie von Hachborn nach Fronhausen (S) eingerichtet, diese aber später wieder einge­stellt. Zuletzt verlegte er sich nun darauf, jeden Mittwoch und Sonnabend die Marktleute au s dem Ebsdorfer Grund nach Marburg zu befördern. Daß dies der Kreis­bahn nicht angenehm war. kann man sich den­ken, denn wäre der Kraftwagen nicht gefah­ren. hätten die Leute mit der Kreisbahn fah­ren müssen. Die Kreisbahn sah nun dieses Unternehmen als eine Konkurrenz an und hatte ein Interesse daran, daß die Linie so schnell wie möglich wieder eingestellt würde. Die Beförderung wurde nun einer Kontrolle unterworfen, um festzustellen, ob sich der Krastfahrzeugbesitzer gegen das Kraftlinien­gesetz verging. Aus diesem Grunde schickte man Leute nach Ebsdorf, die dann von dort aus mft dem Autobus wieder nach Marburg zurückfuhren. Auch die Polizei in Marburg hatte man in Kenntnis gesetzt. Eines Tages glaubte man, daß ein Vergehen gegen das Kraftliniengesetz vorlag, und nahm den Ange­klagten in eine Geldstrafe von 50 M. Auch die gerichtliche Entscheidung fiel zuungunsten des Angeklagten aus. Mit dieser Entscheidung gab sich aber der Kraftwagenbesitzer nicht zu­frieden,, sondern rief auch die nächste Instanz, die Kleine Strafkammer, an.

Bei der Vernehmung gab der Angeklagte an, daß er sich nicht gegen das Kraftlinien- flesetz vergangen habe. Seine Fahrten, die er jeden Mittwoch und Sonnabend gemacht habe, seien auf Bestellungen erfolgt. Es sei auch einmal vorgekommen, daß unterwegs Leute eingestiegen seien, er habe aber immer die Be­steller gefragt, ob sie einverstanden seien, daß die betreffende Person mitsahren dürfe. Er habe auch Leute zurückgewiesen. Es sei auch einmal vorgekommen, daß er Leute aus Ge­fälligkeit mitgenommen habe. Eine öffent­liche Kraftfahrlinie habe er nicht unterhalten.

Aus der Zeugenvernehmung ergab fich. daß ein Teil der Leute auf Bestellung gefahren

sind. Andere gaben zu, auch ohne Bestellung mitgefahren zu fein, wofür sie 70 Psg. be­zahlen mußten. In mehreren Fällen wurde auch festgestellt, datz die Kreisbahn Leute ver- anlatzt hatte, mit dem Autobus zu fahren. Auch diese haben am Ende der Fahrt den Fahrpreis bezahlen müssen. Trotzdem, bah 25 Zeugen vernommen wurden, ergab sich fein einheitliches Bild, denn man konnte nicht fest- stellen. ob der Angeklagte wirklich eine öffent­liche Kraftlinie unterhalten hatte.

Der Anklagevertreter war aber der Ansicht, datz e'n- "" ntliche Linie unterhalten worden fei. Die Strafe fei nach feiner Ansicht zu ge­ring. Er bitte das erstinstanzliche Urteil auf­zuheben und den Angeklagten zu 75 jK Geld­strafe zu verurteilen. Der Verteidiger des Angeklagten bat um Freisprechung.

Das Gericht verkündete folgendes Urteil: Die von der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung wird verworfen, das erst­instanzliche Urteil wird aufgehoben und der Angeklagte freigesprochen. In der Begründung betonte der Vorsitzende, daß er­wiesen sei, daß der Angeklagte auch Leute ohne Bestellung mitgenommen habe. Auch fei festgestellt worden, daß er Leute zurückgewie- sen habe. Nicht konnte dem Angeklagten widerlegt werden, daß er feine öffentliche Linie unterhalten habe, denn die Beweis­gründe reichten nicht dazu aus, um den Ange­klagten zu überführen. Zum Schluß betonte der Vorsitzende, daß sich der Angeklagte nicht so sehr über den Freispruch zu freuen brauche, denn die dritte Notverordnung entziehe die Kraftlinien der Gerichtsbarkeit, und in Zu­kunft hätten nur die zuständigen Behörden wie Landratsamt und Post in dieser Ange­legenheit zu entscheiden.

Großes Schöffengericht.

Das Große Schöffengericht hatte sich am Donnerstag nach Münchhausen begeben, um gegen den ehemaligen Lagerhalter des dortigen Kornhauses zu verhandeln. Diesem wurden Untreue, Unterschlagung und Urkun­denfälschung zur Last gelegt," die er in seiner Stellung begangen haben soll. In der Ver­handlung konnte trotz dringenden Verdachte der Nachweis für Untreue und Unterschlagung nicht geführt werden, da bei der Uebemabme des Kornhauses durch den Angeklagten keine Inventur gemacht worden war. Wegen Ur­kundenfälschung wurde er in drei Fällen, da er schon zweimal einschläglich vorbestraft ist, zu 1 Monat Gefängnis verurteilt.n.

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Die Elisavethfeier am 19. November.

2lm 19. November begeht bekanntlich die Evangelische Kirche den 700. Todestag der Heiligen Elisabeth. Wie wir erfahren, ist für die Feier in der neu hergerichteten Elisabethkirche ein Festgottesdienst geplant, bei dem Generalsuperintendent Dettmering predigen wird. 3n der anschließenden Woche werden verschie­dene Vorträge stattfinden über das Leben der Heiligen.

* Volkshochschule. Auf verschie­dene Anfragen hin wird hiermit als Er­läuterung zu dem heute veröffentlichten Programm nochmals bekanntgegeben, daß wie bisher für Studierende und für ältere Schüler die Vorlesungsgebühr für jede Reihe nur 1,50 RM. statt 2 RM. be­trägt. Die stets am Mittwoch stattfin­denden Anterhaltungsabende sind aus Wunsch der Stadtverwaltung eingerichtet worden und in erster Linie für diejenigen Kreise bestimmt, die durch die Not der Zeit verhindert sind, für ihr« Fortbildung und

Tlntechaltung besondere Geldopfer zu bringen. Die Volkshochschule legt aber großen Wett darauf, daß diese Veranstal­tungen auch von ihren finanziell bester ge­stellten Freunden besucht werden, damit sie nicht ein Mittel zur Trennung, sondern zur Versöhnung der einzelnen Volksschicht ten werden. Aus diesem Grunde ist der Besuch auch für jeden unentgeltlich.

* D. V. P. Die Ortsgruppe Marburg der Deutschen Volkspartei hielt gestern abend in den Stadtsälen eine Mit­gliederversammlung ab, die sich eines außer­ordentlich guten Besuches zu rissreuen hatte. Stud.-Ass. Fett gab in einstündigem Re­ferat ein Bild von der polittschen Entwick­lung und begründete eingehend die ableh­nende Haltung der Partei zum Kabinett Brüning. Die Aussprache ergab Einmütig­keit in der Beurteilung der Lage und ver­dichtete sich zu einem starken Bekenntnis zur Polftik des Parteiführers Dr. Dingeldey.

* Zum Johann-Strautz-Konzert. Man schreibt uns: Millionen Menschen hat Johann Strauß mit seinem Wiener Orchester unvergeßlich schöne Stunden zu bereiten ge-

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Kamera. Ein Film der siebziger Iah schhlie Merkwürdige Straßenbahnen holpern b® rD gern Alt-Wien, ein Mann kommt auf dem hoh yerrr.c! Dreirad dahergefahren und in den Wie» p ber Kaffestuben sieht's urgernütlsich aus. Rech «n. die alte Tracht der Wienerinnen, die f< T . genau so einschiefes" Hütchen fragen, g * « es die Frauen von heute wieder tun. jj gemütlich auch der alte Hofrat Leitner n

seiner Töchterschar, ganze zehn an der 3a iyei.en Die Mädels wollen nicht mehr pariert?<. ;T weil derAlte" noch einmal heiraten wj M n. Und so wird dieblonde Motte" heißt bas Mädel dem Kultusrninisi in höchsteigener Personangedreht" w , die Misere aus der Welt geschasst. $

Die Hofrat-Mädels sind lose, aber hübsi Rangen, die sogar auf die Bretter gebt Vl ' um den Papa kirre zu machen.

Der Film ist voll Charme und Kult, ; Sehr schön spielen Paul Hörbiger g Hofrat, Wisst Forst als Tanzlehrer, C *-tia® kar Sima in der Rosse des Kultusminist« 11,0

und Lee Parry als das Kafiee-Erch ___________ f-t> tifilid

Schwerathletik. ^ncinT

Sonntag, den 18. Oktober, fahren bi itmt o

Aktiven und Jugendlichen der Sportvei »t Fo

wutzt. Ob esDie Fledermaus", obD°i : geunerbaron", ob dieBlaue Donau" ober j E'ßhichten aus bem Wiener Wald", wetz Perle bes schier unerschöpflichen Reicht», herlichster Wiener Musik Johann Strauß' g, berausgreift, ber Erfolg ist stets berfelbe; * * belnber Beifall und Zugabe auf Zugabe, baß sich jeder einzelne Konzertabenb zu ein,

wahren Musikfest gestaltet. Für das ant.Jl b. Mts. in ben Stabtsälen stattfinbenbe st, |ttfu--y zert macht sich bementsprechenb bereits j ifc.rifL lebhaftes Interesse bemerkbar, Keim

Nach den bis jetzt elnge->,,k gangenen Antworten zu urteilen, schätzen 99 Prozent yu, 1

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Die Zahl der evangelische Theologie Studierenden.

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Die Tleberfüllung aller Berufe hat en mn starkes Ansteigen der evangelische Theo*cn logie Studierenden mit sich gebracht, ei» J1 Erscheinung, der man nicht ganz ohne De< [e6ern denken zusehen kann. Im Sommersemeste: 1931 haben die deutschen ev.-theol. Fo< i erlei kultäten wieder eine starke Steigerung d« eist: Besucherzahlen erfahren. Wir fügen ixi da no Zahlen für das WS. 1930/31 und das Sv. tos w 1930 in Klammern bei. Berlin hält seil dem vorigen WS. die Spitze: 839 (830; ?«erei 649); Tübingen 821 (461; 705); Mar« bürg 518 (379, 426); Halle 483 (440; 413); Erlangen 468 (464; 391); Bonn 461 tellbe (408; 353); Leipzig 430 (367; 313); Königs« iefcr ro, berg 416 (313; 309); Greifswald 414 (305; itmmi< 367); Göttingen 371 (319; 349); Bresla- bmmt 345 (250; 218); Heidelberg 299 (224; 249); W? Münfter 292 (233; 232); Rostock 254 (110; Vtt 187); Gießen 224 1165; 150): Jena 192 J »« (143; 154); Kiel 127 (104; 117). Da.P9IBt

kommt Wien 183 (?; 132). Lange ftani

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Tübingen an der Spitze; es sank im letztes - Wintersemester auf die 3. Stelle und mußte Erlangen den zweiten Matz lassen, hat »irngv aber in diesem SS. 1931 wieder Erlange" r _

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Münster etwas zurückgegangen ist.

Die Zahl der Theologinnen ri in den angegebenen Ziffern eingeschlosseiu im WS. 1930/31 studierten in Berlin 50;

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um fast 100 übecholt und ist ganz nahe 4ng Berlin herangerückt. Die dritte Stelle Hai r jetzt Marburg inne; die vierte Halle, dat sehr beständige Zahlen aufweist. Hchr Zahlen rveist auch Bonn auf, während 6

Bonn 36; Marburg 28; Münster 21; Königsberg 20; Tübingen 20; Greisswa!-" ... 18; Göttingen 14; Leipzig 14; Hasse 10! jton Heidelberg 10; Breslau 9; Erlangen 8;

Jena 6; Rostock 5; Gießen 3; Kiel 2. Daz« Wien 9. Die Zahl der Theologen toarj' diesem SS. so groß wie nie zuvor. S« überstieg mit Einschluß von Wien 7000. Was das bedeutet, lehrt ein Vergleich den früheren Hochflutzeiten; einen Gipfch punkt bildeten 1888 mit 4800 und 1914 ntf 4400 Theologieftudierenden. Infolge des Fehlbetrages in den Nachkriegsjahrcn kant- man augenblicklich von Tleberfüssung zw^ noch nicht reden. Aber bei Anhalten 5# «Steigerung ist Tieberfüllung in naher Sichf! sie wird dann in zwei Jahren eintretc»-