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Oberhessische Zeitung, Marburg <t L. Freitag, den 2. Oktober 1931

Sette 4

Marburger Stabtzeitung

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Am Heutigen Tage feiert Eeh. Reg.-Rat Prof. Dr. und Bibliotheksdirektor i. R. Alfred Schulze seinen 70. Geburtstag.

Sm Jahre 1861 in Berlin geboren, stu­dierte Eeh. Reg.-Rat Prof. Dr. Schulze von 187983 neuere Sprachen in Berlin Sm Sahre 1884 zum Dr. phil. promoviert, war er dann zunächst als Asisteni an der Preu­ßischen Staatsbibliothek tätig, 1902 wurde er zum Oberbibliothekar ernannt und am 1. Oktober 1920 als Bibliotheksdirektor an die hiesige Universitäts-Bibliothek be­rufen. Hervorgetreten ist Bibliotheks­direktor Schulze durch seine Arbeiten über romanische Philologie und Bibliotheks- Wiffenschaft. Nachdem ihm bereits 1916 der Charakter als Eeh. Reg.-Rat verliehen worden war, wurde er im Sahre 1922 zum Honorar-Professor ernannt. Am 1. Okto­ber 1926 trat Eeh. Reg.-Rat Professor Dr. Schulze in den Ruhestand.

Brandstiftung

Gestern morgen V-5 Uhr brannte die mit Erntevorräten gefüllte Scheune des Heinrich Landau in Bottendors, Kreis Frankenberg, nieder. Es lag Brandstiftung vor. Dem Kriminalsekre­tär Butterweck von der Landeskriminal­polizei in Kassel gelang es, Landau der Tat zu überführen. Landaus Grund­stücke waren zwangsverstei- gert worden; aus Aerger darüber, daß er seinen Besitz verlieren sollte, hatte er die Tat begangen. Er hat bereits ein Geständnis abgelegt und befindet sich in Untersuchungshaft.

* Schlägerei. Einige Handwerks­burschen, die in einer Scheune Lbernächtig- ten, gerieten heute Nacht gegen 2 Uhr in Streit. Einer von ihnen wurde so schwer verletzt, daß er in die Klinik gebracht wer­den mußte. Hier wurden schwere Verletzun­gen am Kopf festgestellt.

* Wieder ein Fahrrad gestoh­len. Heute morgen wurde aus dem Hausflur der Edeka ein Herrenfahrrad gestohlen. Das Rad wird wie folgt be­schrieben: 773 729, MarkeAdler", beson­ders schwerer, schwarzer Rahmen, vernik- kelte Felgen, Felgenbremse, verstellbare Aebersetzung, deutschen Lenker, Fahrrad­lampe mit elektrischer Batterie, Gepäckträ- ger. Wett: 100 Mark. Sachdienliche Mit­teilung erbittet die Kriminalpolizei.

Flug Zeuglandung. Heute vor­mittag 10 Uhr mußte das Flugzeug D. 1578 aus dem hiesigen Flugplatz wegen starken Nebels eine Notlandung vornehmen. Führer war ein Herr Rode aus Kastel und als Fluggast wurde ein Herr T r a p f, ebenfalls aus Kastel, festgestellt. Das Flugzeug befand sich auf dem Wege Kas­sel-Mannheim. Gegen 12 Uhr konnte das Flugzeug seine Reise nach Mannheim fortsetzen.

'Das Finanzamt weist nochmals 'auf die rechtzeitige Entrichtung der am 10. d. Mts. fälligen Vorauszahlungen der Einkom­men-, Umsatz- und Krisensteuer hin. Für alle nach dem 10. d. Ms. geleisteten Zah­lungen mutz ein Zuschlag von 5 v. H. für jeden angefangenen halben Monat be­rechnet werden. Um den Steuerpflichttgen jede Gelegenheit zur rechtzeitigen Zahlung zu geben, ist die Finanzkasse auch am Frei­tag, dem 9. d. Mts., von 812 und von 1517.30 Uhr geöffnet.

* Landwirtschaftsschule Mar­burg. Wie wir hören, findet der Anter- ttcht an der Landwirtschaftsschule Marburg im kommenden Winter von 91 Uhr statt. ES haben dadurch alle Landwirtssöhne, be­sonders die aus dem EbSdorfer Grund, Gelegenheit, die Schule zu besuchen und mit den nach 1 Uhr abfahrenden Zügen wieder nach Hause zu fahren. Hoffentlich entschließen sich infolge dieser günsttgen Regelung recht viele Landwitte, ihre Söhne auf die Landwittschaftsschule zu schickem Was das Schulgeld anlangt, so wird auf Bedürftigkeit soweit wie möglich Entgegenkommen gezeigt, durch Ermäßi­gung oder Erlaß des Schulgeldes.

* Ehrung eines alten 80iger. Am gestrigen 1. Oktober vollendete der Landwirt Hermann Schröder in Erotz- seelheim sein achtzigstes Lebensjahr. Eine Anzahl Kameraden des ehern. Fusilier-Reg. v. Gersdorff, Kurhessisches Nr. 80, von der Ortsgruppe Marburg, hatten sich einge­funden, um ihrem alten Kameraden, der seine Dienstzeit von 18721875 in der 3. Komp, verbracht hatte, die herzlichsten Glück- und Segenswünsche in seinem Heim zu überbringen. Auch von Kirchhain hat­ten sich einige Kameraden angeschlosten. Der Schriftführer der hiesigen Ortsgruppe widmete in Vertretung des 1. Vorsitzen­den dem Geburtstagskind einige zu Herze« gehende Worte und überreichte demselben ein schönes Bild. Nachdem die

Tegernseer Bauerntheater »Das sündige Dorf-

Ja, das war wirklich ein homerisches Ge­lächter, solche Lachsalven hat es in den Stabt« sälen wohl seit Jahren nicht mehr gegeben. Es wurde statt des angekündigtenDas Glöck­chen unterm Himmelbett" der SchwankD a s sündige Dorf" von M. Neal gegeben. Ein recht sündiges Dorf, besten reichste Bauern und Kirchenvorsteheranwärter alle einmal einen kleinen Fehlttitt gemacht haben und nun vor der schrecklichen Wahl stehen, diesen Fehltritt einzugestehen oder auf der Ge­meindetafel mit einem öffentlichen Verweis bedacht zu werden. Diese Entscheidung bringt große Not in das Haus des reichen Salmerhof- bauern, jedenfalls die Alten wüsten sich die Köpfe zerbrechen, während die Jungen sich wegen der Braut handgreiflich in die Haare kriegen. Ja, wenn man gewußt hätte, daß der andere auch, und daß vor allen Dingen auch die Frau des Hauses, der wahre Herr des Hauses, vor dem alles zittert, mal eine schwache Stunde gehabt hätte, dann wäre ja alles nicht so schlimm, dann brauchte man den Sägefeiler Roßberger nicht so oft zu spicken und sich schließlich nicht einen Strick zu besor­gen. Aber es dauert eine ganze Weile, bis sich herausstellt, daß dieser Bruder doch nicht der Bruder von der Schwester ist, und darum können schließlich Polterabend und Hochzeit gemütliche gefeiert werden.

Das ist so das Geschehen in einem Schwank des Tegernseer Bauern-Theaters, urwüchsig, keineswegs unwahrscheinlich, sehr lustig, erst recht wirksam durch die Sprache, an die man sich nach wenigen Minuten gewöhnt und die jeder verstehen kann. Die volle Wirkung aber

erreicht dieses Geschehen dann durch ein ganz großartiges schauspielerisches Können der Mitwirkenden. Da ist zunächst Thomas Stau» qassinger, der Bauer von Salmerhof sL u d w. Sippe!), ein gekrümmter schwarzer Wurm mit unglaublich dünnen und verbogenen Beinen und schicksalsergebenem schielendem Blick. Er steht ganz unter dem Pantoffel seiner prächtig drallen befehlsgewohnten Frau Stasi (2d a Barth), der nur einen einzigen Augenblick lang die Fastung verliert. Wenn Korbinian Roßberger (Ander! Schultes) nicht gewesen wäre, der Sägefeiler, der Mann mit denHallunkinationen", dann hätte das gute eheliche Verhältnis schon längst einen Knacks bekommen. Aber er hat die Sache auf sich genommen und hat sich auch gut dabei ge­standen. So ist er etwas bequem geworden. Prachtvoll lebendig ist Alois Dogelhuber ge­blieben, der zweite Schuldige. Josef Ham­me r e r spielte diese reizvolle Figur mit schauspielerischer Vollendung. Und mitteißend spielte auch die ganze Jugend. Dem (S e - pherl Höser). die untergeschobene Tochter, Sepp (Toni Liebel), der untergeschobene Sohn, und Toni (Alois Mayer), der echte Sohn. Das war alles frisch, natürlich und sehr belustigend. Das Publikum vergaß denn auch sofort alle bösen Sorgen, lachte aus hei­terem Herzen und zeigte sich sehr beifallsfreu­dig. Nach den Pausen spielte das Bauern- orchester zu Schuhplattlern und herrlich schö­nen Jdlern, stets beifällig beklatscht und zu Zugaben aufgefordert. Die Tegernseer ver­dienen auch heute abend wieder ein volles Haus. Dr. 6.

Aus dem Gerichtssaal

Schöffengericht.

Ein Rechtskonsulent von Homberg, Bez. Kassel, der immer für Leute Rechtsgeschätte erledigt hatte, war im Jahre 1926 zu 9 Mo­naten Gefängnis verurteilt worden, weil er sich von seinem Beauftragten Vorschüsse bis zu 300 Mark hatte geben lassen, mit der Begründung, daß er diesen Vorschuß für den Anwalt brauche. In Wirklichkeit hatte er aber das Geld für sich verbraucht. Don den 9 Monaten Gefängnis hatte er 7 Monate verbüßt. Gestern stand er nun wieder vor Gericht und hatte sich wegen ähnlicher Be- ttügereien zu verantwotten. Diesmal hatte er für einen Mann Rechtsgeschäfte zu erledi­gen, dessen Bruder m Marburg im Gefäng­nis saß. Nach und nach ließ er sich Vor­schüsse in Höhe von fast 400 Matt geben. Diesmal behauptete er, daß er für die beiden Rechtsanwälte je 150 Matt bezahlen müsse, und auch für einen Arzt 60 Matt nötig habe. In Wirklichkett hat er aber nur 100 Mark für einen Rechtsanwalt gebraucht und das übrige Geld wieder für sich behalten. In einem anderen Falle kamen Leute zu ihm, denen er Rentenanttäge anfettigen mußte. Von diesen Leuten verlangte er Be­träge von 15 bis 30 Matt mit der Be­gründung, er müsse persönlich nach Kassel fahren, um mit den betreffenden Herren zu sprechen. Auch diese Gelder hat er nicht für diese Zwecke verwandt, für die er sie ge- fordett hatte. Schließlich ließ er sich von einem Landwitt einen Wechsel von 500 Matt unterschreiben mit der Bekundung, daß er diesen am Fälligkeitstage bestimmt ernlösen würde und betonte dabei, daß er das Geld dazu brauche, um Obstbäume zu kaufen. Tatsache ist aber, daß er sich für das Geld Möbel gekauft und sich bet Fälligkeit um die Einlösung des Wechsels gar nutzt bemüht hat. Da der Angeklagte schon vorbestraft ist, kam das Gericht zu der Ettenntnis, daß hier eine empfindliche Strafe am Platz war und verurteile ihn wegen Betruges unter Einrechnung der noch zu verbüßenden 2 Mo­nate Gefängnis zu einer Gesamtstrafe von 1 Jahr 8 Monaten Gefängis und ettannte ihm die bürgerlichen Ehren­rechte auf 6 Jahre ab.

V« dem ®n$dtWet.

Ein junges Mädchen, das bet einer hiesi­gen Herrschaft m Stellung war, wollte

Sonntags mit neuen Kleidern ausgehen und dabei auch Schmuck tragen. Da sie kein Geld für die Gegenstände hatte, wurden sie bei der Herrschaft gestohlen. Zu der gestti- gen Verhandlung war sie nicht erschienen, mit der Begründung, daß sie krank sei. Das Ge­richt setzte vorläufig die Verhandlung aus und will abwatten, ob eine ärztliche Be­scheinigung eingeht.

Zwei Anhänger der Kommunistischen P artet hatten in den Ortschaften Cap­pel und Niederweimar Flugblätter und Broschüren vetteilt, die von der Polizei nicht genehmigt waren. Bei der gestrigen Verhandlung waren die Angellagten der An­sicht, daß er sich um kerne Flugblätter, son­dern um Zeitungen und Broschüren geben« bett hätte. Bei dem einen Angellagten mußte das Gericht auf Freisprechung er­kennen. Bei dem anderen Angellagten lag aber die Sache anders. Hier wurden die Zeitungen, die er vetteilt hatte, als Flug­blätter anerkannt. Er muß 30 Mark in monattichen Raten von 3 Matt an die Ge­richtskasse zahlen.

Gin Einwohner aus Cappel hatte aus einem Küchenschrank eines hiesigen Eätt- nereibesitzers 10 Mark entwendet. Zu ferner Entschuldigung gab er an, daß er dem Gätt- nereibesitzer ein Grundstück vermittelt habe, und daß er dafür eine Vergütung von 70 Mark erhalten sollte. Der als Zeuge ver­nommene Eättnereibesitzer gab zu, daß er ihm ein Grundstück vermittelt hatte, daß er aber 70 Mark bekommen sollte, davon sei keine Rede gewesen. Eine Woche Gefängnis sühnt den Fall.

Ein hiesiger Einwohner, der im Besitz eines Revolvers war, hatte sich wegen un­berechtigtem Waftenbesltz zu verantwotten. Zu seiner Entschuldigung gab er an, daß er den Revolver von einem Mädchen erhalten hätte, das seinen Geliebten habe erschießen wollen. Das Gericht Derart eilte ihn zu 50 Matt Geldstrafe.

3um Schluß wurde ein Mann ans der Untersuchungshaft oorgeführt, der seinem Ar­beitskollegen em 20-Mark-Stück in Gold ent­wendet hatte. Da der Mann schon mehrmals vorbestraft ist, erhielt er wegen Diebstahls 4 Monate Gefängnis.n.

Kameraden alle persönlich gratuliert hat­ten, dankte Kamerad Schröder allen für die ihm bewiesene Aufmerksamkeit. Bei reichlich gedecktem Tisch und guter Unter­haltung verweilten die 80er noch einige Stunden bei dem alten Kameraden und trennten sich erst, als die Dämmerung be­reits eintrat. Die 80er wünschten ihm noch­mals einen gesegneten Lebensabend. E. D.

' Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten im September 1931. Die Reichsindex­ziffer für die Lebenshaltungskosten (Er­nährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung undsonstiger Bedarf") be­läuft sich nach den Feststellungen des 6ta- tisti scheu Reichsamtes für den Durchschnitt des Monats September auf 134,0 gegen­über 134,9 im Vormonat. Der Rückgang beträgt somtt 0,7 v. H. An dem Rückgang sind hauptsächlich die Dedarfsgruppen Er­nährung und Bekleidung beteiligt. Es sind zurückgegangen die Indexzif^rn für Ernährung um 1,0 t>. H. auf 124,9, für Be­kleidung um 1,2 v. H. auf 135,8, fürson­stigen Bedarf" um 0,4 d.H. auf 183,2. See

Indexziffer für Heizung and Beleuchtung ist um 0,9 v. H. auf 147,4 gestiegen; die Indexziffer für Wohnung hat suh nicht geändert. 3n der Indexziffer für Er­nährung sind weitere Preisrückgänge hauptsächlich für Kartoffeln und Gemüse eingetreten, die durch Preiserhöhungen für Fleisch und Fleischwaren sowie für Gier nur zum Dell ausgeglichen wurden. Die Erhöhung der Ausgaben für Heizung hängt mit dem weiteren Abbau der Som­merrabatte zusammen.

* PraktischeStratzenreini- gu ng. Ein gutes Beispiel gibt die Stadt München. Jährlich zahlen ungefähr 2000 Personen eine Mark Strafe für das Weg- werfen von Papier auf der Straße. Wird die Zahlung gegen einen von dem Polizei­beamten ausgehändigten Schein verwei- gert, so gelangt die Sache von Gericht und die Strafe beträgt 50 Mark oder mehr. Dieses System gibt ausgezeichnete Resul­tate. Die Zahlung einer Matt wird weniger als Strafe, mehr als Mahnung angesehen.

Nr. 231

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Otte für die Austragung der Sommerfpie 1932 und des Gau-Werbespieltages 1 5. Anträge; 6. Siegerehrung; 7. Vers denes. <

Den Teilnehmern an der Tagung ist legenheit geboten, dem am gleichen nachmittags 3 Ahr in der Stadthalle findenden Kunstturnwettkampf der Prvvi Stattenburg, Rheinhessen und O

Eau-Spielettag.

Der Gau Hessen hält am Sonntag, den 4. Oktober d. I., den dieSjähri, gen Gau-Spielertag in Gießen, Cafe Ebes Burggraben 9 (am Marktplatz) ab. Di< Tagung beginnt vormittags 10 Ahr pünkb lichst. Alle Vereine des 1. Bezirks Gor Hessen werden gebeten an der Tagung teilzunehmen; für die Handball spielende Vereine ist es Pflicht. Die Vereinsvev tretet müssen mit der bekannten Vollmacht versehen sein. Jeder Verein hat eine Stimm« und für jede zu den Wettspielei gemeldeten 10 Spieler je eine weiten Stimme. Die Tagesordnung sieht vor 1. Bericht des Gauspielwattes; 2. Kassen, bettcht und Rechnungsablage; 3. Ersatz Wahl zum Gauspielausschuh; 4. Wahl btt

Der Kampf gegen die Obsteinfuhr.

Die Erwartung, daß die ungünstige Wirt, schaftslage und der an die Verbraucher ge, richtete Appell eine Verttngerung der lAp, fuhr ausländischer Obsterzeugnisse im G?> folge haben würden, hat sich leider nich, erfüllt, denn es werden täglich groß« Mengen Trauben und Pfirsifche eingel führt. Beträgt doch die Anfuhr auf beiJ Frankfutter Markt an manchen Tagen 2« bis 30 Waggons. Dagegen sind die heil mischen Obstarten, insbesondere Btrneil und Aepfel zur Zeit kaum abzusehen. Dick Preise sind deratt gering, daß die Anl kosten in vielen Fällen nicht gedeckt werdet!

Die Landwittschaftskammer WieSba,i d e n hat deshalb bei den zuständigen Siel len in der dttngendsten Form beantrag bah alle ausländischen Erzeugnisie mi dem Vermett des Ursprungslandes gelernt zeichnet werden, da die Obstkäufer in seh, vielen Fällen ausländisches Obst als In, landsware ansehen. Dieser Antrag wuch von der Landwittschaftskammer noch dur<j die Forderung eines Verbots des Straßen. Handels mtt ausländischen landwittschast lrchen und gattenbaulkchen Erzeugnisse» ergänzt, da gerade diese Att des Handels sich vorzugsweise mtt dem Absatz tro» Auslandsware besaßt.

Tagesanzeiger.

Freitag, 2. Oktober. Beegnügrmgsanzeiger.

Stadtsäle :20.15 Uhr: Tegernseer Dau bühne: «Treibjagd in die Ehe".

Eafä Spangenberg. Dahnhofstr.: 20 Ahr Konzert.

(Safe Mattees, Rettgasse: 20 Ahr: Konzen ®afe Vetter. Reitgasse: 20 Ahr: Konzert Stadtteller: 20.30 Ahr: Oktoberfest.

Theater-Eafä: Tanzunterhaltung.

Eaptttt, Diegensttaße: Ab 20.15 Rie wieder Liebe".

Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15

Dienst ist Dienst".

Lichtspiele, Bahnhofstraße: 15.30, 17.30 a

20.15 Ahr: »Gehetzte Mädchen" u Hände hoch!"

Versammlungen, Bortröge, sportliche Veranstaltungen usw.

Marburger Kanu-Klub: 20 Ahr im Caf Spangenberg, Dorstandssitzung, 20.3t

Mitgliederversammlung. L,_

Kreishaus, Darsüherstrahe: 1113, 15 bi Mit

20 Uhr: Handgewebe-Ausstellmrg kx ®er

Handweberei Schloß Westerburg de Bundes deutscher Jugend vereine. --

(Gau Hessen) beizuwohnen. O.

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verzeichnen.

r. Frankfurt, 2. Ott. Die Stimmung an der Effettenfrühbörse war gestern ettDOT freundlicher, die Spekulation war in Dez« auf die Satze noch abwartend, und da bei Markt auch jede Anregung fehlte Einig« Interesse bestand, wie auch schon gestern na« mittag, für Montanwette. Besonders war« Rheinische Braunkohlen gefragt. Farbe« industerie 9596, Siemens 102%103^ SI6H 39^4, Rheinstahl ca. 33.

r. Berlin, 2. Oktt. Das Angebot i | Brotgetreide ist weiter mäßig. Einig anftl Mühlen legten etwas Interesse an da entb Tag und es kamen einige Abschlüsse $ gestrigen Preisen zustande. Am Lieft £Q7i rungsmarkt sind gestrige Schlußpreise z> mun

Gegen üblen Mnndgerucj

»Ich Win nicht versSumen, Ihnen Mitteilung zu madjrt bah ich seit dem Gebrauch Ihrer ZahnpasteCblorobe Nicht nur reine, weis;« Zähne besitze, sondern auch bet mir sonst üblichen Mundgeruch verloren habe. werde Ihr CHIorodont aufs beste enivichien." ces. E- Mainz. Man verlange nur die echte Lhiorodoni-ZahnvoA Tube S4 Pf. u. S0 Pf, und weijr jede» Lrjatz dafür »urL»

murti 269, flufir Inte Stra nung 31. ; ist. t der 1