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Sette 4

0b«heM»e Zewms, Marburg a. L. Mittwoch, den Z3. September 1931

Marburger Stabtzrilmg

Ne ObitwrtoufMtmffllung

Bei der heutigen Obstverkaufsvermitt« lung des Obst- und Eartenbauvereins Marburg im Freidhof, wurden folgende Richtpreise für 1931 aufgestellt:

Tafeläpfel

1. Gruppe: Gravensteiner, Eold- reinette, Landsberger Reinette, Orleans« reinette, Ananasreinette, Schöner von Boskoop 1012 Mark.

2. Gruppe: Aderslebener Calvill, Graue Reinette, Goldparmäne, Baumanns Reinette, Hammerstein 810 Mark.

3. Gruppe: Eefl. Kardinal, Gelber Edelapfel, Prinzenapfel, Danziger Kant­apfel 68 Mark.

Wirtschaftsobst:

Boikenapfel, rhein. Bohnapfel, Eiser- apfel, grüner Stettiner 56 Mark.

Birnen:

Tafelbirnen 810 Mark, Wirtschafts­birnen 58 Mark.

Angebot und Qualität waren gut. Die Preise lagen bedeutend niedriger als im Lorjahre, trotzdem war die Nachfrage gering, was wohl auf die allgemeine Wirtschaftslage und die überreiche Obst­ernte zurückzuführen ist.

Ein weiterer Obst-Dermittlungstag findet in diesem Jahre nicht statt.

ILprozentig« Preissenkung für Sehhilfen.

Am 21. September verhandelten die Spitzen­verbände der Optiker und der Kran­kenkassen im Reichsarbeitsministerium über die Senkung der Preise für Sehhilfen. Es wurde ein Abschlag von 1& v. H. auf die in dem Reichsabkommen vom 25. Oktober 1927 festgesetzten Preise vereinbart.

Beim Obstpfliicken verunglückt ist gestern ein älterer Mann n einem Garten in der Ritterstraße. Dieser mar damit beschäf­tigt, die Birnen von einem Baum abzuneh­men, dabei stürzte er ab, brach ein Bein und zog sich weitere innere Verletzungen zu. Mit- rets Sanitätsautos wurde der Verunglückte in die Klinik verbracht.

Die zweite Uebung der Reichs­wehr. Ueber die zweite Uebung des Ausb.- Batl. 15 in der Gegend von Mornshausen- Lohra geben wir morgen einen Bericht.

* Reue Sonntagsfahrkarten nach Marburg. Wie wir erfahren, gelangt vom 3. Oktober ab, von Hersfeld aus eine Sonntagfahrkarte nach Mar­burg (über Treysa) zur Ausgabe. Sie kostet zweiter Klasse 7,90 und dritter Klasse - 5,50 Mark.

* Die Tegeruseer kommen. Man sckreibt uns: Am Mittwoch, den 1. und Don­nerstag, den 2. Oktober gastiert in den Stadt­sälen die weitbekannte Tegernser Bauern­bühne, Direktion Andal Schultes. Wer kennt nicht diese prächtigen Oberbayern mit ihrem unverfälschtem Humor, ihren Schuhplattler- Tänzen, prächtigen Jodlern und Gesängen und Zitherspiel. Man kann wieder einmal einige Stunden herzlich lachen und seine Alltagssor­gen vergasten. Zur Aufführung kommen zwei der übermütigsten Schwänke, welche die Truppe auf dem Spielplan hat. Um jedem den Besuch zu ermöglichen, sind die Preise sehr niedrig gehalten.

flusrähl aus den Neuerwerbungen der Universitäts-Bibliothek

' Heide, W. Die älteste gedruckte Zeitung. Mainz 1931.

Schmidt, F. Die Theorie der Geisteswissen­schaften vom Altertum big zur Gegenwart. München 1931.

Boesler, F. Sozialetat und soziale Belastung. Berlin 1931.

Dörfel, F. Versicherungswirtachaftslehre. Ber­lin 1931.

Fehlinger H. Internationaler Arbeiterschutz. Berlin 1931.

Fischer, P. D. Die deutsche Post- und Tele­graphengesetzgebung. 2. Berlin 1930.

Harnack, A. Die vormarxistische Arbeiter­bewegung in den Ver. Staaten. Jena 1931.

Hashagen, J. Staat und Kirche vor der Re­formation. Essen 1931.

Kjell, F. X. Die Staatsphilosophie der katholischen Kirche. Regensburg 1928.

Monthly Labor Review. Vol. 32. Washing­ton 1931.

Lukäcs, G. Geschichte und Klassenbewusst­sein. Berlin 1923.

Prion, W. Selbstfinanzierung d. Unternehmungen. Berlin 1931.

Reupke, H. Der Nationaisoziaüsmos und die wirtschaft Berlin 1931.

Seligiohn, F. Haftpflichtgesetz. Berlin 1931.

Weber, A. Sozialpolitik. Leipzig 1931.

Weinmann, A. Kurzes Lehrbuch des ZivüprozeO- rechts. Marburg 1931.

Welter, E. Die Ursachen des Kapitalmangels in Deutschland. Tübingen 1931.

Die ofiene Wunde Europas. Hrsg. v. O. Wittstedt Hermannstadt 1930.

Tarnow, G. Gefesselte Justiz. München 1931.

FSsrer für die Medizinische Akademie in Düssel­dorf. Düsseldorf 1931.

HygicDesshdea. Berka 1931.

Die Winterhilfe

Vorbereitung einer Hilfsaktion - Es fehlt öas Gelb

Oberbürgermeister Müller hatte die Vorstände der in Marburg vertretenen Behörden, Vertreter der Kirchen und Schu­len, der Freien Berufe, des Handels und Gewerbes, Vertreter der Beamten, Angestell­ten und Arbeiter auf Dienstag, den 22. September 1931, abends, zu einer Be­sprechung in das Rathaus eingeladen, um mit ihnen bte Frage der Beschaffung der Mittel für die Lmderung der Wmternot zu be­sprechen. Er führte aus, daß die Stadt Marburg voraussichtlich im kommenden Win­ter von sich aus nicht mehr in der Lage sein wird, der wirtschaftlichen Not der hilfs- bedürstiaen Bevölkerung der Stadt Mar­burg wirksam und in ausreichendem Mähe entgegentreten zu körnten, so dah eine Mit- hllfe der Caritas unerlählich sein wird. Die hilfsbedürftige Bevölkerung betrage rund 10 Prozent der gesamten Bevölkerung der Stadt. Die Vertreter der caritatwen Wohl­fahrtspflege hätten sich bereits in anerken­nenswerter Weise einmütig zur Mithilfe be­reit erllärt, aber die Beschaffung der erfor­derlichen Bedürfnisse an Nahrung, Kleidern und Schuhen, sowie Winterbrand, die in vielen Fällen neben den gesetzlichen Leistun­gen der öffentlichen Fürsorge noch erforderlich seien, erfordere viel Geld. Es müsse deshalb die gesamte Marburger Bevölkerung, soweit sie em gesichertes Einkommen habe, in dieser Notzeit zur tätigen Mithilfe und zur Bildung einer Notgemeinschaft alkfge- rufen werden. Nur auf diese Weise würde vielleicht ein Durchhalten durch den Winter möglich sein. Der Oberbürgermeister schlug vor, die fehlenden Meittel in der Form auf- zubringen, dah alle diejenigen Ein­wohner, die noch ein gesichertes Einkommen hätten, monatlich ein

freiwilliges Opfer zunächst bis zum 1. April 1932 aufbringen in der Weise, dah dieses Opfer von den Festverdienern unter der Voraussetzung, dah ein weiterer Ge­halts- und Lohnabbau nicht eintritt, monat­lich durch Geld in Höhe eines Bruchteils ihres monatlichen Einkommens, von beit Kaufleuten und Handwerkern gegebenenfalls auch durch Lieferung von Nahrungsmitteln, Kleidern und Schuhen und Kohlen, von den Gastwirten durch Verabreichung von Mit­tagessen geleistet würde. 3m wesentlichen wurde durch die zu Worte gekommenen Ver­treter der Behörden und Organisationen in der Mehrzahl anerkannt, dah Hilfe geleistet werden müsse. Sie sagten zu, in ihren Kreisen sich für eine Hilfsaktion einzusetzen.

Zur Einziehung dieser Eeldopfer und Na­turalien wurde auf Vorschlag des Ober­bürgermeisters ein A u s s ch u h gebildet, dem folgende Vertreter angehören werden: ein Vertreter der Arbeiterorganisationen, ein Vertreter der Angestelltenorganisationen (diese Organisationen werden ihre Vorschläge noch bekannt geben), ein Vertreter der Kaufmann­schaft (Herr Kaufmann Eucker). ein Ver­treter des Handwerks und Gewerbes: (Herr- Schneidermeister Bremer), ein Vertreter für die Freien Berufe, der noch genannt wird, Vertreter der Beamten (die Herren Lehrer Trieschmann, Oberstudiendirektor Dr. Brar^ und Unioersitätsprofessor Dr. Nobel), c Vertreter der Stadtverwaltung (Herr Ober­bürgermeister Müller).

Dieser Ausschuh und die Hilfsstellen der freien Wohlfahrtspflege werden nun die Auf­gabe haben, das Hilfswerk dieses Winters ourchzuführen.

Entlassungen bei der Deutschen Reichsvost

Wie das Nachrichtenbüro des DDZ. er- fährt, zwingt im Betrieb« der Deutschen RÄchspost die Abnahme des Verkehrs auch zu einer gewissen Verminderung der Ar­beitskräfte. Am Poschelfer und -Helferin­nen, die ost Ernährer ganzer Familien sind, möglichst lange zu halten, ist die Deutsche Reichspost dazu übergegangen, solchen ver­heirateten Beamtinnen, die auf Kündigung angestellt waren, zu kündigen, wenn sie durch ihre Decheiratung versorgt sind. DabÄ wird sechstverständlich von der Ent­lassung nur Gebrauch gemacht, wenn di« Existenz des Ehemanns eine a.tsreichende Einnahme bietet.

Der Verein ehem. Schülerinnen und bet Freunde der Elisabeth- schule hatte seine Mitglieder zu einem ge­mütlichen Beisammensein im Kurhotel am Or­tenberg gebeten. Eine große Zahl war gern gekommen, auch die auswärtigen Mitglieder waren durch solche aus Berlin und Hamburg vertreten, und freuten sich des Zusammenseins in diesem Kreise. Die Vorsitzende der Ver­einigung, Frau Geheimrat Jensen, be­grüßte nach der Kaffeepause die Anwesenden, insbesondere Herrn und Frau Direktor Hör­necke, die zum ersten Mahr teilnahmen und erstattete dann den Jahresbericht. Aus diesem ging hervor, daß sich die Mitgliederzahl er-

Schwab, G-M. Katalyse v. Standpunkt d ehern. Kinetik. Berlin 1931.

Handbuch der Pflanzenanalyse hrsg. v. Klein. 1.

Wien 1931.

Tunmann, O. Pflanzenmikrochemie. Bin. 1931

Lehmann, G. Geschichte d. nachkantischen Philosophie. Berlin 1931.

Alberts-Arndt, B. Die englische Gesellschaft im Spiegel der Romane von Meredith. Karls­ruhe 1931.

Meschke, K. Schwerttanz und Schwerttanz­spiel im german. Kulturkreis. Leipzig 1931.

Essad Bey. Stalin. Berlin 1931.

Hasebroek, J. Griechische Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte Ws zur Perserzeit. Tübingen 1931.

Kürbs, F. Die osteuropäischen Staaten Polen, Litauen, Lettland, Estland als Staats- und Wirtschaftskörper. Stuttgart 1931.

Madol, H. R. Ferdinand von Bulgarien. Ber­lin 1931.

Müller, K. A. v. Das Bayerische Problem i. d. deutschen Gesch. München 1931.

Pebler, W. Deutsche Volkstumsgeographie. Braunschweig 193L

Rosen, F. Aus einem diplomatischen Wander­leben. 1. Berlin 1931.

Steinhausen, G. Deutsche Geistes- n Kultur­geschichte von 1870 bis zur Gegenw. Halle 1931.

Jürgens, W. Erhard Altdorfer. Lübeck 1931.

KreoMold, M. Geist n. Stoff der Operndich­tung. Wien 193L

Schrade, L Die handschriftliche Ueberlieferuig der ältesten Instrumentalmusik. Lahr 1931.

Bott. F. Stern glaube und Stemdeutung. Berlin

1931.

Lichtenstein, L. Vorlesungen über einige Klassen nichtlinearer Integralgleichungen und Integro- Differentialgieichnngen. Berhn 1931.

Sanden, H. v. Darstellende Geometrie. Leipzig

1931.

Sehwerdt, H. Die Anwendung der Nomographie in der Mathematik. Berten 1931.

fraulicher Weise im letzten Jahre um 80 er­höht hatte: sie bat auch weiterhin zu werben, namentlich bei den jüngeren Jahrgängen, die nur wenig vertreten sind. Was über die Ar­beit und die Leistungen des Vereins für die Schule zu sagen ist, wird in dem bald erschei­nenden Mitteilungsblatt stehen, das allen Mit­gliedern zugeht. Daraus nahm Herr Direktor H ö r n e ck e das Wort und erzählte von den Verbesserungen am Hindenburgbad. von dem Bootshaus und Sporwlatz und seiner Benut­zung durch die Schulklassen. Frl. Estor gab eine Uebersicht über die Kassenverhältnisse des Vereins und bat viele Säumige noch besonders um Einzahlung des geringen Mitgliedsbeitra­ges auf das Konto des Vereins bei der Mar­burger Bank. Bei der dann statutenmäßig stattfindenden Neuwahl der ersten Vorsitzenden wurde Frau Geheimrat Jensen einstimmig wiedergewählt. Den sehr hübschen Schluß des netten und gemütlich verlaufenen Nachmittags bildete eine Reihe von modernen Gefessfcktfts- tänzen, die von Frl. Elly und Frl. Lollo K o l I mit großer Anmut und Grazie vorgeführt wur­den. Der lebhafte Beifass veranlaßte sie noch zu gern gewährten Zugaben und in bester Stimmung trennte man sich. Das näckste Zu­sammensein soll im November stattfinden.

M. I.

* Was soll unsere Jugend lesen? In dem ArtikelWas soll unsere Iugeüd lesen" in der Frauenbeilage der Sonnabend­ausgabe muß es richtig heißenC. F. Meyer's Gustaf Adolfs Pagen".

* Die Auszahlung der Oktober- g eh älter. Nach einem Erlaß bes Preußi­schen Finanzministers ist die Hälfte der bm Beamten usw. für ben Monat Oktober zu- stehenden Dienst- und Versorgungsbezüge, wie die Deutsche Beamtenbund-Korrespon- denz erfährt, soweit die Zahlung in bar zu leiste» ist, am 1. Oktober auszuzahlen: Ueber» Weisungen dürfen nicht vor dem 29. Septem­ber erfolgen. Beamtenschecks auf die Okto­berbezüge hülfen nicht vor dem 1. Oktober angenommen werden. Wegen der Auszah­lung der zweitM Oktoberrate ergeht beson­derer Erlaß.

'Deutsches Holz für Holzpfla­ster. In letzter Zeit wurden, wie wir hören. Versuche über di« praktische Ver­wendbarkeit der verschiedenen Holzarten zur Pflast erung von Straßen ge­macht, sie haben das erfreuliche Ergebnis gezeitigt, dah sich vor allem unsere nord­deutsche Kiefer außerordentlich zur Holzpflasterung eignet Es ist anzuneh­men, daß sich dieses Ergebnis auf unsere daniederliegende Forstwirtschaft insofern günstig auswirken wird, daß in Zukunft in umfangreicherem Maße als bisher aus­schließlich deutsche Hölzer zu Pflaster­zwecken verwendet werden.

Herabsetzung der Arznettare.

Der Reichsrat hat jetzt über die Herab­setzung des Spezialttätenzuschlags und des Krankenkassenrabatts Beschluß- gefaßt. Der Reichsrat entschied ohne Aussprache nach den Anträgen der Ausschüsse, den Spezialitätenzu- schlag von 75 o. H. auf 66-/, v. H. und ben Krankenkassenrabatt von 10 v. H. auf 7 v. H. herabzusetzen, sowie für Heine Apotheken mit einem Umsatz bis zu 25 000 RM. eine weitere Herabsetzung bes Krankenkassenrabat­tes bis zu 3 v. H. zu ermöglidjen. Ferner stimmte der Reichsrat dem Anträge der Aus­schüsse zu, die Reichsregierung zu ersuchen, daß sie von der ihr durch die Notverordnung gegebenen Ermächtigung, den Spezialitäten» zuschlag selbständig festzusetzen, lernen Ge­brauch machen und auf Industrie und Groß­handel mt Sinne einer Preissenkung eimoir- ten möge.

Nr. 223

Personalien Jubiläen.

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Wochenmarktpreise.

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ternber Weise löst. Wohl hätten Vater und Mutter bas richtige Wort finden, ihr blühen­des Kind vor dem Unglück bewahren können, das sie in den Tod treibt. Verdi Gerdt macht in ausgezeichnetem Spiel die Entwich- lang im Leben des hilfslosen iungen Menschen. Kindes verständlich, dessen Mahnungwarum hat mir das niemand gesagt?" aus dem Grobe heraus allen gilt, die es versäumen, ihre Kin der über die Gefahren ihrer Jugend aufzn klären.

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5-10

Tagesanzeiger.

Mittwoch, 23. September.

vergnSguugsanzeiger.

®afe Spangenberg, Bahnhofstr.: 20 Uhr: Konzert.

Eafe Markees, Reitgasse: W16u. 20Uhr: Konzerte

®af6 Detter, Reitgasse: 20 Uhr: Konzert.

Eapitol, Biegenstraße: W 20.15 Uhr: Sie Alpen".

Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Uhr: Die Million".

Lickstspiele. Bahnhofstraße: Ab 15.30 Uhr: Dom Leben getötet" undEhe auf

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Blumenkohl Grüner Salat Oberkohlrabi Salatgurkeg Einmachgurken Rettich Stck. Knoblauch

Gr. Handkäse Handkäschen Käsematte Pfd. Kochkäse Kartoffeln Ztr. Kartoffeln Pfd. Blattgemüse Wirsing Weißkohl Karotten Rotkohl Spinat n Mohrrüben Zwiebeln Grüne Bohnen Gelbe Bohnen Rosenkohl Pfd. Sprossenkohl,, Schwarzwurzel Grünkohl Rote Rüben

Pilze

Tomaten Rharbarber Frühäpfel Birnen] Zwetschen

Warnung vor dem Studium der Thevlvzst,

Im letzten Sommersemester betrug tzu Zahl der Studenten und Studentinnen bet evangelischen Theologie in Deutschiand 727Q Im Dienst der deutschen evangelischen Laiü deskirche stehen etwa 18 000 Pfarrer. Tj. Zahl der Anwärter steht dazu in keinem P^, hältnis. Dazu kommt die Sorge, daß untet dieser ungeheueren Zahl nicht wenige fern dürften, die sich nicht aus inneren Gründen sondern lediglich um des Brotes willen bie. fern Beruf zuwenden.

Die Kirche ist durch die gegenwärtige Wirtschaftslage gezwungen, die für Theologj, Studierende bisher ausgesetzten Sttpenbien aufs äußerste einzuschränken. Aus bitten Gründen muß auf das dringendste davor gewarnt werden, daß die Jugend sich in bie. sem bisherigen Ausmaß dem Studium her Theologie zuwendet. Trotzdem z. 3t. no^ eine erhebliche Zahl von Pfarrstellen unbe. setzt ist. muß es als ausgeschlossen erscheinen die gegenwärtig Studierenden alle unter$u bringen.

Probe".

Theater-Eafe (Stadtsäle): 20.30 Wunsch-Abend.

Preißelb.

Aepfel

Himbeeren , Johannisb.

Kürbis , Erbs. i. Schot, Stachelb.

Radieschen BdL _

Sellerie , 253^

Endivien Stck. 15

Lauch 10

Meerettich St 506°

Gänse Pld. 8090

Hähnchen 90b

Hühner 70-83

Enten 12°

Reh 80

Rebhühner 8012«

Tauben Stck. 5060

Brombeeren Pfd.25-30 35W

Jahve, daß Herr Heinrich. Urff in bei Firma Arculavius (Inh. Willi Urff) tätig j[t Zu gleicher Zeit konnte der Jubilar seine» CO. Geburtstag feiern. Seine Freunde Hatter es sich nicht nehmen lassen, eine Festlichkei in Bückings Karlen zu veranstalten. Hierde wurden ihm große Ehrungen zutel. Auch eint große Anzahl Geschenke waren aus Nah uni Fern eingegangen, die bei dieser Gelegenheit

ihrer Jugend stehenden Mannes gesunden zu.

haben glaubt. Sie steht plötzlich vor dem s- lui Rätsel der Natur, das sich an ihr in erschüi- V

überreicht wurden.

* Ihren 80. Geburtstag feierst gestern Frl. Marie Schmitt. Reitgasst 10. Frl. Schmitt ist unter dem Namen Teutonenmutter" bekannt, denn fett 50 Jah­ren wohnen ausschließlich Teutonen bet ihr, die es sich gestern auch nicht nehmen ließen, ihrer allzeit sorgenden Mutter die besten Glückwünsche zu überbringen. Ein Korb mit nützlichen Dingen und Blumen waren da; sichtbare Zeichen ihrer Dankbarkeit. Auch von den alten Herren der Teutonen waren zahlreiche Glückwünsche eingelaufen.

* Der 90. Geburtstag. Frau Auguste Matthaei. Wehrvaer Weg 16 a, begeht am 24. d. Mts. in voller Rüstigkeit ihren 90. Geburtstag. Fran Matthaei wohnt seft 1865 in Marburg. Ihr Vater war der Brauereibesttzer I. H. Mat­thä ei, der das Kurhaus in Marbach ge haut hat.

Filmfckau

Lichtspiele, Bahnhofstraße. Dom Leben getötet" die Bekenn!, niste einer Sechzehnjährigen umfassen bas ganze Elend einer jungen Mädchenseele, die irrend nach einem Halt sucht, den sie in der Liebe eines über ihren Berhäjtaisten, übet

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