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Sette 7

ObertessischeZeittmg. Marburg a. L. Mttt»och, de« 16. September 1831

Nr. 217

Hessen-Nassau und Nachdaryebiete

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Der Magistrat.

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Siegener Zeitung

Kreisblatt für den Stadt, und Land­kreis Siege».

Erscheint täglich,

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§ s. Jedes Tier (ausschließlich Ferkel) wird zum Zeichen der stattgehabten vetermarpou- zeilichen Untersuchung mit einem Stempel Viehmarkt Marburq/Lahn" versehen. .

§ 10. Der Auftrieb der Schweine hat in Wagen oder sonstigen Behältern zu geschehen. Die Aufstellung der Wagen usw. aus dem Marktplatz erfolgt in Reihen nach näherer Anordnung des die Aufsicht auf dem Markt­platz führenden Polizeibeamten.

§ 11. Die zum Einstellen von Marktvieh benutzten Stallungen müssen den Vorschriften des § 43 A. V. E. und des § 54 (1) der oieh- seuchenpolizeilichen Anordnungen" vom l.Mai 1912 entsprechen und müssen nach jeder Be- nutzuna gereinigt und desinfiziert werden. Räume, in denen Stallvieb untergebracht ist, oder die mit dem für die Unterbringung des Stallviehes benutzten Räume unmittelbar in Verbindung stehen, dürfen zum Einstellen von Marktvieh nicht benutzt werden. Die Besttzer der zum Einstellen von Marktoieh benutzten Räüme baben ein Buch zu führen, aus dem die Zahl und Art der eingestellten Tiere. Name und Wohnort des Besttzers, der Her- kunfts- und der Bestimmungsort, sowie der Tag der Einstellung und der Entfernung der

teidigung und Läuferreihe, während der 6turm nicht restlos überzeugen konnte, da er mehrere gute Chancen unausgenutzt üeß. Wetter war ein ziemlich ebenbürtiger Segnet. Schiedsrichter Eidam-Marburg leitete den etwas harten, aber fairen lampf. sachlich und objektiv.

Stabt. Bekanntmachung

SitMtuifitnsoHitilidit Snertnum

Auf Grund der §§ 16, 17 und 78 des Vieh­seuchengesetzes vom 26. Juni 1909 (R. E. Bl. S. 519) wird mit Ermächtigung des Herrn Ministers für Landwirtschaft. Domänen und Forsten für den Eemeindebezirk der Stadt Marburg/Lahn für den Verkehr mit Vieh auf den Viehmärkten, hiermit folgendes bestimmt:

§ 1. Am Tage vor dem Markte ist alles in der Stadt Marburg vorhandene Marktvieh und das in Handels- und Eaststallungen auf- gestellte Klauenvieh amtstierärztlich zu unter«

Tiere ersichtlich sind.

§ 12. Polizeiliche Ursprungszeugnisse bezw. Handelsbücher find, sofern solches vargeschrie- ben ist. bei der Einfuhr den ausstchtsführen- den Polizeibeamten unaufgefordert vorzu- zeigen.

§ 13. Diese Anordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft Sie tritt, wenn nichts anderes bestimmt wird, am 1. 1. 1946 auker Kraft Mit dem Tage der Veröffent­lichung vorstehender ..Viebseuch-mvolizeilichen Anordnung" treten außer Kraft, die den glei­chen Gegenstand behandelnden Vorschriften des Abschnitts IV. 88 1528, der Polireiver- ordnung sMarktordnunq) vom 31 1. 1927.

8 14. Zuwiderhandlungen gegen diese An­ordnung werden nach 8 76 des Viehseuchen- gesetzes vom 28. 6. 1909 (R.E.Bl. S. 519) be­straft.

Marburg/Lahn, den 15. September 1931.

Skullch-EMg. Frauenbund.

Mitglieder-Versammluug

Grertag den 18. Sept.. 8 Uhr abends ün Philivvsbaus (Bücherei).

Vortrag: Pfarrer Seppe.

Wohlfahrtspflege in Staat unb Kirche*

Verlaß Dr. E. Hitzeroth.

Hauptschriftleiter und verantwortlich für Po­litik und Feuilleton: Dr. E r n st Scheller: für Kommunalvoliti Provinz und Lokales: LotharSchneider. sämtlich in Marburg.

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Gottesdienst.

Donnerstag, ben 17. September.

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Desgleichen des in dem Erund- bich von Amöneburg Band lll Nr. la eingetragenen Grundstücks: un- let der Bohnenwiese. Acker 19,44 Ar.

Am Montag, dem 28. Sept. 1931, «mittags 9 Uhr an der Eerichts- tae Zimmer Nr. 1.

Näheres stehe Amtsblatt Kastel, «m 25. Juli 1931.

Kirchhain (Bez. Kastel), den 12. bkvtcmber 1931. 5724

Das Amtgericht.

Gebrauchter

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Schloß Hohenbuchau endgültig verkauft.

Wiesbaden, 15. Sept. Wir wir schon vor einiger Zeit meldeten, mußte sich heute entscheiden, ob Schloh Hohenbuchau in Wiesbaden-Eeorgenborn wegen der hohen Steuerlasten abgebrochen wird, oder ob es den Besitzer wechselt. Ein hol­ländisches Bankhaus hat das Schloh nun endgülttg für einen katholischen Orden, der dort ein Sanatorium einrich­ten will, erworben.

Mord und Selbstmord.

Langenlonsheim, 15. Sept. Der 21 Jahre alte Kraftwagenführer LeoEidt aus Sponsheim erschoh seine 20 Jahre alte Braut Adam aus Langenlonsheim utw richtete darauf die Waffe gegen sich selbst Das Motto der Tat ist bisher noch nicht bekannt.

W. Kaiser.

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[ ben Toren brenzliche Momente. Kurz vor i Schluß der ersten Halbzeit konnte dann i Dreihausen durch Kopfball des Mittel­stürmers das erste Tor erzielen, und so ging es mit 1:0 für den Platzverein in die ivalbzeit.

Nach Halbzeit wurde das Spiel ruhiger. Wetter hatte sogar die große Chance durch Mfmeter, wegen Handspiel Les Unken Der-. fteidigers, den Ausgleich zu erzielen, aber per in die rechte Torecke fcharfplazierte (Elfer wurde sehr gut von dem Torwart gehalten. Dreihausen kam dann mehr-

SM unt Spott

Fuhball.

Dreihausen 1. Wetter 1. 3:1.

Holzhansen 1. Dreihausen 2. 1:3.

Seine ersten zwei Punkte hotte sich xreihausen im fälligen Verbandspiel legen Wetter. Der Sieg war durchaus eerdient, denn der Platzverein befand sich pirchweg in guter Verfassung. Die besten Mannschaftsteile waren Torwart, Ber-

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Am Donnerstag, den 17. September 1931: Rotenberg. Hohe Leuchte, Zwetschenwea Klär­becken, Eisselbergerstrahe, Frauenbergstrahe;

Freitag, den 18. September 1931: Bett er-'- häuser Straße, Cappelerstrahe, Großfil- heirnerftrahe;

Montag, den 21. September 1931: f>?.r= mannstrahe. Soldatengraben, Schülerheck'- Wüstung, Weinstraße, Alter Friedhof.

Beginn jedesmal 8.30 llhr.

Treffpunkt: Donnerstag: Rotenberg bei der Deutschen Burse: Freitag: Straßenkreuzung TappelersttaheFrauenbergstraße: Montag: Hermannstraße 25 (Ockershausen)

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Leitung: D. Schulze

Das Spiel selbst begann gegen 3 llhr. Es mfangs etwas aufgeregt gespielt id dann und wann gab es vor den bei-

SpC.Wetzlar-Niedergirmes FV. Wallau 2 :3.

Niedergirmes ift auf feinem kleinen un­ebenen Platz sehr gut eingespielt, dagegen schien er den Wallauern nicht zuzusagen. So kam es auch, daß die Einheimischen bald 2 :0 im Vorteil waren. Die Gäste schienen danach erst wavm zu werden und konnten auch bis HaGzeit gleichziehen. Ein schneller Durchbruch des in guter Fahri befindlichen Rechtsaußen und ein herrlicher Torschuß brachte nach der Pause Wallau die Führung und den Sieg. DfR. Butzbach Breidenbach 2:2. Frohnhausen Bottenhorn 2 :1.

2. Bezirksklasse:

Breidenstein Wommelshausen 2:3-

1. Gauklasse: N

Eckelshausen Buchenau 3:1.

Caldern Friedensdorf 2 :1.

Hesselbach 1. Wallau 2. 5:1. Obereisenhausen 1. Breidenbach 2. 1:1. Steinperf Lixfeld 9 :2.

2. Gauklasse:

Dautphe Hommertshausen 2:4. > .1/ «*- Mornshausen a. D. Combach 8:1. * Wiesenbach 2. Wallau 3. 6:1.

wurden von Dr. Völker (Bausparkasse Rhenania Köln) geleitet. Zum Präsidenten der Liga wurde Finanzminister a. D. Dr. Südekum gewählt, zu Stellvertretern Bankdirektor Sasse (Münster) und Bank- direktor Thomas (Berlin). Die. Liga sieht ihren Hauptzweck in der geschäftlich- freundschaftlichen Zusammenfassung aller deutschen Bausparkassen zur Wahrneh­mung der Eesamtinteressen des Bauspar- kassemoesens und ihrer Bertrettmg gegen­über der Wirtschaft und den Behörden.

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Zu diesem Zwecke ist das Vieh sofort nach der Einstellung bei der Polizeiverwaltung an- zumelden. Zur Anmeldung ist sowohl der Händler, als auch der Stallbefitzer verpflichtet.

§ 2 Diese Untersuchungen haben bei dem am Markttage und tags zuvor eintreffenden Marktvieh beim Ausladen auf der Eisenbahn­rampe, oder bei dem auf dem Landwege ein» treffenden Vieh am Ortseingang zu erfolgen.

§ 3. Die Tiere sind bei diesen Untersuchun­gen als voruntersucht zu kennzeichnen.

§ 4. Arn Markttage erfolgt die amtstier- ärztliche Untersuchung dieser voruntersuchten Tiere nochmals vorschriftsmäßig einzeln vor Austrieb auf den Marttplatz und vor Beginn der Untersuchung des übrigen Marktviehes. Der Auftrieb nicht amtstierärztlich untersuch­ten Marktviehes ist streng verboten.» Der Be­ginn des Auftriebes wird in der Zeit vom 1. Avril bis Ende September auf 7 Uhr, in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende März auf 8 §*5. ^Der^uftrieb zum Markt darf nur durch die von der Polizeiverwaltung bestimm­ten Straßen stattfinden. Erforderlichenfalls , .Jaan _ auch ftallweiser Auftrieb angeordnet werden. 5it diesem Falle darf Vieh aus einem anderen Stalle nicht eher auf der Straße aufgestellt werden, bevor nicht der zum Auftrieb bestimmte Stall entleert ist.

§ 6. Mehr als 3 Tiere dürfen nicht zusam- rnengekoppelt sein, die Koppeln müssen hinter­einander geführt werden. Kälber können auf Wagen verladen zum Markt gefahren werden.

§ 7. Wer Vieh zum Markt bringt, ist ver­pflichtet, die für die amtstierärztliche Unter­suchung und die Kennzeichnung des Viehes erforderliche Hilfe zu leisten.1

§ 8. Das Rindvieh ist auf dem Marttplatz, solange es nicht gemustert wirb, an den dazu bestimmten und angewiesenen Plätzen anzu-

i) Erlaß des Landwirtschaftsministers vom 3L März 1923 I A III L Nr. 12542.

»als gut vor das Tor des Gegners und Kirch seinen Mittelstürmer und Links­außen zu zwei weiteren Toren. Wetter tonnte dann noch gegen Ende im Anschluß en eine Ecke das Ehrentor erzielen.

Dreihausen 2. konnte sich in Holzhausen zegen die dorttge 1. Mannschaft zwei wei- irre Punkte holen. Es wurde äußerst hart gespielt, denn der Schiedsrichter war dem Kampf nicht ganz gewachsen.

Rüddingshausen 1. Ebsdorf 1. 1:3 F Leidenhofen 1. Bortshausen 1. 4:2

, binben. Wer Vieh auf den Markt bringt, hat

I es zu beaufsichtigen ober beaufsichtigen zu

I lasten. .

Unentgeltlich« Obstversorgung der HUfs- bedürftigen.

Schotten, 15. Sept. Im Hinblick auf die außerordentlich reiche Obsternte, bei der voraussichtlich eine restlose Erfassung und Verwertung des Obstes den Besitzern der Baumstücke nicht möglich sein wird, regt das Kreisamt Schotten in einer Be­kanntmachung an die Bürgermeistereien des Kreises Schotten an, sowohl von den Gemeinde- wie auch von den privaten Obstbaumstücken den hilfsbedürfttgen Ge­meindemitgliedern eine Anzahl von Bäu­men mtt Obst k o st e n l o s zur Verfügung zn stellen. Die Zuweisung der betreffen­den Bäume an die BedLrfttgen soll von den Bürgermeistereien im Einvernehmen mit dem Gemeinderat bezw. mit den pri­vaten Besitzern erfolgen. D i e B e d L r f- tfgeit sollen sich das Obst selbst brechen, evtl, unter Aufsicht der Gemeinde. Das auf diese Weise zur Verfügung gestellte Obst könnte als Win- terhilfe angerechnet werden. Auf diese Weise wäre auch den Obstdiebstählen in wirksamer Weise vorgebeugt.

SrSuduug ber Liga deutscher Bauspar- kassen.

Frankfurt a.M., 14. Sept. Nach zweitägigen Verhandlungen wurde hier die Liga deutsche rVausparkas- .sen gegründet. Die Verhandlungen

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