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Rr. 208

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TL

beendet.

Wochenmarktpreise.

Sladtverordneten-Sitzung am Dienstag.

Nach der Ferienpause nehmen die Stadt­verordneten am Dienstag, dem 8. Sep­tember, wieder ihre Arbeit auf. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Bilanzen der städtischen Bäder und der gewerblichen Betriebe für das Rechnungsjahr 1930.

Frankfurter Sttahe fortgesetzt und ließ erst hier allmählich nach. Gleichzeitig bedrängte di« Menge den Zug unter wüsten Schimp­fereien. Wiederholt wurden die Rufe leit: Schlagt sie tot,Arbeitermörder.Hie- der mit den Bluthunden,Meder mit dem Razihauptmann Werner,Razipolizei und andere, so daß sich die Gefährdung des Zuges auch auf dem Marsch durch die Frankfurter Straße fortsetzte. Erst am Ru- dolphsplatz war es der Polizei möglich, die

Störer abzuriegeln, so daß der Zug der Nationalsozialisten aufgelöst werden ronme. Die einzelnen Trupps mußten aber noch von den Pvlizeibeamten begleitet werden. Infolge der Dunkelheit war es nicht ge­lungen, Personen festzustellen, die die Ge­walttätigkeiten durch Werfen von Latten und Steinen begangen haben.

Bis zum Schluß der Redaktion war inc Vernehmung der Angeklagten noch nicht

«efdidhlidw »ttteiluna

):( 3er heutigen Beilag«. Die Verwen­dung der hochwertigen R u h r k o h l e ist für die Heizung der Beweis, daß das Beste im­mer das billigste ist. An Heizkrast von ferner anderen europäischen Kohle übertroffen, er­laubt ihre Verwendung, mit der geringsten Menge bei stets ausreichender Wärmeliefe­rung auszukommen, so dah wesentlich an den Heizungskosten gespart werden kann. Em weiterer Vorteil, den kein anderes Kohlen­revier aufweisen kann, liegt in der Mannig­faltigkeit der im Ruhrreoier geförderten Koh­lenarten, so dah für alle gebräuchlichen häus­lichen Cefen eine besonders geeignete Ruhr­kohle verfeuert werden kann. Je nach ben vorliegenden Verhältnissen wird die schnell­brennende Ruhr-Easflammkohle, die überaus kräftig heizende Ruhr-Fettkohle, die saubere, völlig rauchlose Ruhr-Ehkohle oder für höhere Ansprüche Ruhr-Anthrazit verwendet. Da­neben sind Ruhr-Steiniohlenbriketts und tut Zentralheizungen Ruhr-Brechloks von iebei geschätzte Brennstoffe.

Fttmsckaa

Sie Welt in Flammen." Lichtspiele Bahnhof st rahe. Ein Kriegsiilm, von amerikanischer Gerte ge­dreht. Die Tendenz nicht besser wie dre bei dem FilmIm Westen nichts Neues. Im Mittelpunkt ein Boxer, der lieber ein lebender Boxer, als ein toter Soldat (ein will, der wohl im Ring seinen Mann stehen kann, aber vor Granaten unv Bajonetten eine erbärmliche Angst in seinem Heldenherz trägt. Ein Mann, dem erst fein Mädel die Mütze von dem Kopie schlagen mutz, als die Landesfahne vor ihm steht. Man kann diesem Filme und auch dem Boxer keine Achtung abgewmnen, auch nicht mehr, als ihn die Wut packt über den Tod seines Freundes und er das deutsche M.-E. in Trümmer schlägt. Denn zuerst sollte der Freund das schwierige Stück schaffen, während der Boxer im Gra­natloch sichere Deckung sucht. So ist der Film wahrlich kein Heldenlied auf die amerikanische Armee, vielmehr ein schlech­ter Abklatsch des FilmesIm Westen nichts Neues. r-

«Mied der Schwalben

In diesen Tagen halten die Schwalben überall Versammlungen ab, um sich zum Flug nach dem sonnigen Süden zu rüsten. Die Abreise dürfte nicht mehr lange hin­ausgeschoben werden. Man kann die lie­ben Tiere jetzt fast jeden Tag in Reih und Glied, auf den Leitungsdrähten fitzend, beobachten. Leider werden die Schwalben bei uns immer seltener, weil fie auf ihren Flügen nach dem Süden und zurück zu uns, besonders in Italien, grau­samen Nachstellungen ausgesetzt sind.

__Oberdesfische Zeittmg. Marburg «. L.. Sonnabend, den 5. September 1931

Landfriedensbruch

20 Angeklagte aus Marburg und dem Stadtteil Ockershausen

Polizeiliches. Hier wurde ein Fürforgezögling festgenommen, der einer Anstalt entsprungen war. Wei­ter mußte ein Mädchen von auswärts in Schutzhaft genommen werden.

* Unfall. In Wommelshausen ver­letzte sich ein junger Mann mit einem Beil derart an der Hand, daß er in eine Mar­burger Klinik eingeliefert werden mußte.

* Pferdemarkt, der letzte dieses Jahre, findet am Dienstag, dem 8. Sep­tember, statt.

Museum. Die Elisabeth-Ausstellung ist am morgigen Sonntag von 91 Uhr letztmalig geöffnet. ' -

* Von der Universität. Die veni legendi für Mineralogie, Petrogra­phie und Lagerstättenlehre ist in der philo­sophischen Fakultät der hiesigen Universi- töt Dr. Ing. Friedrich Ahlfeld erteilt worden. Seine Habilitationsschrift han­delt über die bolivanische Zinnprovinz. Dr. Ahlfeld ist Verfasser einer Reihe von Arbeiten über Erzlagerstätten in Italien, Afrika und Südamerika. Gebürtig aus Marburgwar er Schüler der Minrealogen Bauer, Weigel, Bruhns sowie der Geo­logen E. Kaiser und Wedekind. In Claus­thal erwarb er den Berg-Diplomjngenieur und promovierte zum Dr. Ing., in Berlin bestand er das Bergassessorexamen. Einige Jahre war Dr. Ahlfeld in Südamerika tätig.

25 Jahr« Automobilklüb, Kurhessen. Zn den nächsten Tagen kann der Automobilklub Knrhessen (QL v. D.) e.D. auf sein 25 jähriges Bestehen zurückblicken. Zm Strafe dieser 25 Jahre hat er sich IrotzUngunst der Zett, Krieg, Inflation und Wirtschaftskrisen sehr gut entwichelt und seinen Mttgliederbestand auf einer anerkennenswerten Höhe gehal­ten. Sportlich ist der Klub in den Nach­kriegsjahren wiederholt yervorgetreten, durch das in Sportkreisen des In- und Auslandes sehr bekannt gewordene Her» kules-Bergrennen und mehrere größere ZielfahrtenAb nach Kastei. Der Klub Kuryesten hatte auch aus Anlaß feb« nes 25jährigen Bestehens für den 6. Sep­tember d. Is. ein Herkules Bergrennen mit ZielfahrtAb nach Kastel unb eine Flugzeugverfolgung in fein dieEhrrges Sportprogramm ausgenommen. Die Ab­haltung des Herkules-Berg» rennens ist aber von dem Preußischen Ministerium des Inneren nicht geneh­migt worden; die Flugzeugoerfolgung wurde in Anbetracht der schweren Zett ab­gesagt. Ein Gesellschastsabend der Mt- glieder, der der Zeit entsprechend in em- fachem Rahmen im Klublokal Hotel fir­mer zu Kastel, abgehalten nxrb, soll die Teilnehmer an den Tag der Gründung vor 25 Jahren erinnern.

25jähriaes Geschäfts^»bi» I5itm. Am 1. September ds. Js. waren es 25 Jahre, datz das FrifenroefchSst Albert Gammerfchlag, Bahnhofstraße, besteht. Seit dem Tode des Herrn EammerMag siihtt bekanntlich feine Fran das Geschäft in muster­gültiger Weise fort. Frau Gammerfchlag ist jetzt auch 25 Jahre Leserin der OberheUscheu Zeitung.

Dor dem großen Echöffengettcht begann heute unter dem Vorsitz des Amts- und Landgerichtsrats Ruhl ein Landfriedens» hruchprozeh gegen 20 Angeklagte aus Mar­burg bzw. dem Stadtteil Ockershausen. Die Anklage vertritt Oberftaatsanwalt Dr. Heintzman n und Staatsanwaltschafts­rat Kunze. Als Verteidiger treten für die Kommunisten Frau Dr. Eoh ne n- Fvankfutt und für die Reichsbannerleute Rechtsanwalt Dr. Wertheim -Marburg auf.

Die Verhandlung findet im großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts statt. Der Andrang der Zuhörer ist so stark, daß Äarten ausgegeben werden mußten, und nur soviel teilnehmen konnten, als Sitz­plätze vorhanden waren. Auf den An- «agebänken haben alle Angeklagten Platz genommen. Beim Aufruf der Angeklagten fehlten zwei aus Ockershausen, die aber dann später erscheinen. Don den über 20 Zeugen ist einer nicht erschienen.

Der Eröfsnungsbefchlutz.

Die Angeklagten find beschuldigt, am 23. Februar 1931 zu Marburg, al« sich eine Menschenmenge Sfsentlich zusammen­gerottet hatte und mit vereinte« Kräfte« gegen Personen Gewalttättgkeiten beging, an dieser Zusammenrottung teilgenommen z» haben. Vergehen nach § 125 d. St 6. L.

Der Sachverhalt,

der der Anllage zugrunde liegt:

Auf den 23. Februar 1931, 20.30 Uhr war in Marburg-Ockershaufen in der Gast­wirtschaft Ruppersberg eine öffentliche Versammlung der Rattonastozialisttschen Deutschen Arbeiterpartei anberaumt wor­den. Bereits einige Tage vorher hatte die Polizei "in Erfahrung gebracht, dah die Kommunisten den Plan gefaßt hatten, die Dersammlung unter allen Umständen zu sprengen. Kommunisten und Reichsbanner­leute versammelten sich schon eine Stunde vor Beginn der Dersammlung auf dem Wilhelmsplatz in Marburg und marschier­ten gemeinschaftlich von bort zu dem Ver­sammlungsraum. Die Gegner der Natio­nalsozialisten erregten alsbald in der Ver­sammlung Unruhe and räumten den Saal trotz Aufforderung nicht. Es enttot(fette sich eine Schlägerei. Als die Versammlung ' .polizeilich aufgelöst worden war, wurden die Nattonalsozialisten zunächst noch eine Stunde in dem Versammlungssaal zurück­gehalten, um so eine Fortsetzung der Schlä­gerei auf der Sttahe zu vermeiden. Wäh­renddessen hatten sich überall in den Stra­ßen von Ockershausen, insbesondere in der Ockershäuser Allee und bei der dort be­findlichen Ziegelei, größere Gruppen von Gegner der Nattonalsozialisten gesammelt., die auf den Abmarsch warteten. Da nach den Vorgängen im Saale und der An­sammlung jener Gruppen zu befürchten war, daß die Nattonalsozialisten auf dem Nachhausewege überfallen würden, wurden sie von einem starken Polizeiaufgebot be­gleitet und in geschlossenem Zuge durch den Zwetschenweg, die Gisselberger Sttahe. Frankfurter Sttahe, Grün zum RudvlphS- platz geführt. Als der Zug ungefähr die Hälfte des ZwetschenwegeS zurückgelegt hatte, nahmen die in den Ockershäuser Straßen befindlichen Gegner die Marsch­richtung der Nattonalsozialisten wcchr und suchten unter lautem Schreien an den na­tionalsozialistischen Zug heranzukommeu. Sie liefen zu diesem Zweck teils quer über die Wiesen, teilweise auch durch den Deich- Wiesenweg und holten den Zug kurz vor der Gisselberger Straße ein. Sofort begannen die Verfolger, die fast sämtlich mjt Latten versehen waren, die sie in Ockershausen von Gartenzäunen bei neun Eigentümern ab­gerissen hatten, die Nattonalsozialisten von allen Setten her mit einem förmlichen Hagel von Steinen und Hvtzstücken zu überschütten. Hierdurch wurde ein großer Teil der Zugtetlnehmer und auch acht der begleitenden Polizeibeamten getroffen.

Während der nationalsozialistische Zug ruhig btteb, steigerte sich die Erregung der Menge immer mehr, besonders das Wer­fen mit ©teilten und Latten nahm einen derartigen Umfang an, daß sämtliche Zug­teilnehmer in größte Gefahr kamen, und die Polizei auz Kommando des Polizeimeisters Werner die Schußwaffen zur Hand nehmen mußten. Jetzt rief einer der Ange­schuldigten:Zurück! Sie schießen! Die Ge­fahr wurde dadurch noch erhöht, daß sich auf der Südbahnhofsbrücke Bewohner der Siedlung Krekel aufgefteHt hatten, unb auch von dort der Angriff durch Werfen von Steinen und Latten eröffnet wurde. Die mehrfache Aufforderung der Polizei- beamten, das Werfen zu unterlassen, widrr- genfaSs geschaffen wurde, wurde von der Wenge tücht beachtet. Das Werfen wurde drSwehr in gleichem Maße in der Gissel-

Tagesanzeiger.

Sonnabend. 5. September.

BergnSgungsanzeiger.

Schloß-Cafe Marburg: Ab 15.30 Uhr: Konzert und Tanz-Dee: ab 20 Ahr: Abendtanz.

Cafe Markees, Reitgafse: Ab 16 n. 20 Ahr: Konzert.

Cafe Vetter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert.

Landgrafen-Eafe, Kasernenberg: 20 Ahr: Tanzabend.

Capitol, Biegenstraße: Ab 20.15 Ahr: Der Tiger, ferner drei gute Beipro­gramme.

Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Ahr: Salto Mortale.

Lichts"-'e. Bahnhofstraße: Ab 20.15 Ahr: Die Welt in Nammen undDer Lei­densweg der Keinen Lilo.

Stadtsäle (Theater-Casö): 20.30 Ahr: Moderner Schlagerabend.

Versammlungen. Vorträge, sportl. Beran- staklungen usw.

Hessischer Geschichtsverein: 13 Ahr: Mit Ausflugswagen vom Hauptbahnhof nach Hatzfeld.

Krieger- und Landw^hrverein: 20.30 Ahr: Haus Freidhof: Monatsversammlung.

RasensportvereinGermania 08: 20.30 e Ahr im Dereinsheim Wagner:, Monats­versammlung.

Sonntag, 6. September.

Bergnügungsanzeiger.

Schloß-Cafe Marburg: Ab 15.30 Ahr: Konzert; 20 Ahr: Tanzabend.

Capitol, Biegenstraße: 15.30, 17.30 und 20.15 Ahr:Der Tiger, ferner: drei gute Beiprogramme.

Kamera, Kasernenstt.: Ab 15.30, 17.30 und 20.15 Ahr:Salto Mortale.

Lichtspiele, Bahnhofstraße: 14.30, 16, 18 u.

20.15 Ahr:Die Welt in Flammen undDer Leidensweg der Seinen Ltlo.

Cast Markees, Reitgafse: Ab 16 u. 20 Ahr: Konzert.

Cafe Detter, Reitgaffe: Ab 16 und 20 Ahr- Konzert.

Kuchcüel Ortenberg: 16 Ahr: Tanztee.

RestaurantWaldhaus, Warburg-Ockers» Hausen: Ab 20 Ahr: Konzert mit Tanz­einlagen.

Landgrafen-Cafe, Kasernenberg: Ab 20 Tanzabend.

GasthausZur Stadt Straßburg, Schüt­zenstraße: 20 Ahr: Tanzabend.

Sbadtsäle (Theater-Cafe): 20.30 Ahr: Anterhaltungsmusik mit Tanzeinlagen.

Auswärtige Veranstaltungen.

Frauenberg: 15.30 Ahr bei Gastwirt Bru- net: Vokal-Konzert und Tanz des Män­nergesangvereins Beltershausen.

Gladenbach: 14.30 Ahr: Reitjagd des Rei­terbundes Oberlahntal.

Niederweimar: Bei Gastwirt Kuhn: Kirmes.

Reddehausen: Kirmes.

Montag, 7. September.

Auswärtige Veranstaltungen.

Mederweimar: Bei Gastwirt Kuhn: Kirmes.

Stöbt. Bekanntmachung

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung der Stadtverordneten-Dersammlung

am Dienstag, dem 8. September 1931 nachmittags 5 Uhr.

1. Mitteilungen.

2. Wahl eines Mitglieds zum städtischen Badeausschutz. "

3. Wahl von Vertrauensmännern zum Aus­schutz zur Auswahl der Schöffen und Ge­schworenen. .

4. Niederschlagung von Gememdezuschlägen zur Grundvermögenssteuer.

5. Genehmigung eines Tauschvertrages über Gelände in Ockershausen.

6. Erwerb von Grundeigentum an der Hohen Leuchte.

7. Erwerb einer Parzelle an der Ecke Roten- berg-Calvinstrahe. .

8. Verkauf eines der Stadt mt Zwangs­versteigerungsverfahren zugefallenen Hau­ses an der Lothringer Strahe.

9. Bewilligung von Mitteln für den obli­gatorischen Schwimmunterricht der Ge­werblichen Berufsschule.

10. Genehmigung von lleberschreitungen bet Voranschlagstiteln des Rechnungsjahres 1930. >

11. Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnun- gen der städtischen Bäder für das Rech- nungsjahr 1930.

12. Bilanzen der städttschen gewerblichen Be­triebe für das Rechnungsiahr 1930.

13. Wiederbesetzung freier Beamtenstellmr..

Marburg: den 4. September 193k ^5-514

Der Stadtverordnrtew-Vsrsteher..: Rohde. ...

Die angeordnete Sperre der StratzeHohe Leuchte im Stadtteil Marburg-Ockershausen wird ab Montag, den 7. September ds Js. aufgehoben.

Marburg, bat 5. Sept. 1931. (5532

Die Polizeiverwattuug.

3 V.. Botz

Bekanntmachung

'Abdruck aus dem amtlichen KretSbtatt. Jagdverordnung.

Auf Grund von § 40 Abs. 2c der Iagdord- nung vom 15 Juli 1907 (6.6. S. 207) hat der Bezirksausschuh in seiner heutigen Sitzung beschlossen:

Den Beschluß vom 17. Juli 1931 B. A. 4325/31 (A. Vl. S. 145) über die Ausdehnung der Schonzeit für Rehkälber dahin zu ergän­zen, datz

an allen Stellen der Abschnitt A. und B. hinter den Wortendes gesamten Staats­waldes, da wo dieser Zusatz nicht schon aufgenommen ist, hinzugesetzt wirdmit angeschloffenen Iagdenklaven.

Kassel, den 21. August 1931.

(B. A. Nr. 777/31.)

Der Bezirksausschutz.

Wird unter Hinweis auf meine Bekannt- machung vom 5. August 1931 I. 504 hiermit veröffentlicht.

Marburg, den 3 Sept. 1931. (5540

Der Landrat.

3. V.: Seufer, Kreisinspektor.

Botier Pid. 120130 Weintrauben 3540

Der SteL 1011 Pflaumen 2025

Or. Haadkäee 1720 Brombeeren Pfd.2530

Meodkäschen 6 Preißelb. 3540

Käsemade Pick. 2530 Aepfel

Kochkäse 60 Himbeeren ,

Kartoffeln Ztr. Johannisb. ,

Kartoffeln PUL 6 Kürbis ,

Blattgemüse Erbs.i.Schot,

Wirsing 1012 Stachelb.

Weißkohl 810 Radieschen BdL 810

Karotten 10 Sellerie , 25-30

Ro&Otd 1015 Endivien Stele. 1520

Spinat 2025 Blumenkohl , 3070

Motareben 10 Grüner Salat 1015

Zwiebeln 1015 Oberkohlrabi 510

Grüne Bohnen 25- 30 Salatgurken 530

Gelbe Bohnen 2530 Einmachgnrken 23

Rosenkohl Pfd. Rettich Stck. 1015

Sprossenkohl,, Knoblauch 510

Schwarzwurzel Lauch 10

Grünkohl Meerettich St. 5060

Rote Rüben 1520 Gänse Pfd. 80 -100

Pilze 2025 Hähnchen ,. 901 0

Tomaten 2025 Hühner - 8090

Rharbarber 15 Enten 120

Frühäpfel 1015 Reh 80

Birnen 8-15 Hasen

Zwetschen 1520 Tauben S*ck. 5060