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beendet.
Wochenmarktpreise.
Sladtverordneten-Sitzung am Dienstag.
Nach der Ferienpause nehmen die Stadtverordneten am Dienstag, dem 8. September, wieder ihre Arbeit auf. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Bilanzen der städtischen Bäder und der gewerblichen Betriebe für das Rechnungsjahr 1930.
Frankfurter Sttahe fortgesetzt und ließ erst hier allmählich nach. Gleichzeitig bedrängte di« Menge den Zug unter wüsten Schimpfereien. Wiederholt wurden die Rufe leit: „Schlagt sie tot“, „Arbeitermörder“. „Hie- der mit den Bluthunden“, „Meder mit dem Razihauptmann Werner“, „Razipolizei“ und andere, so daß sich die Gefährdung des Zuges auch auf dem Marsch durch die Frankfurter Straße fortsetzte. Erst am Ru- dolphsplatz war es der Polizei möglich, die
Störer abzuriegeln, so daß der Zug der Nationalsozialisten aufgelöst werden ronme. Die einzelnen Trupps mußten aber noch von den Pvlizeibeamten begleitet werden. Infolge der Dunkelheit war es nicht gelungen, Personen festzustellen, die die Gewalttätigkeiten durch Werfen von Latten und Steinen begangen haben.
Bis zum Schluß der Redaktion war inc Vernehmung der Angeklagten noch nicht
«efdidhlidw »ttteiluna
):( 3er heutigen Beilag«. Die Verwendung der hochwertigen R u h r k o h l e ist für die Heizung der Beweis, daß das Beste immer das billigste ist. An Heizkrast von ferner anderen europäischen Kohle übertroffen, erlaubt ihre Verwendung, mit der geringsten Menge bei stets ausreichender Wärmelieferung auszukommen, so dah wesentlich an den Heizungskosten gespart werden kann. Em weiterer Vorteil, den kein anderes Kohlenrevier aufweisen kann, liegt in der Mannigfaltigkeit der im Ruhrreoier geförderten Kohlenarten, so dah für alle gebräuchlichen häuslichen Cefen eine besonders geeignete Ruhrkohle verfeuert werden kann. Je nach ben vorliegenden Verhältnissen wird die schnellbrennende Ruhr-Easflammkohle, die überaus kräftig heizende Ruhr-Fettkohle, die saubere, völlig rauchlose Ruhr-Ehkohle oder für höhere Ansprüche Ruhr-Anthrazit verwendet. Daneben sind Ruhr-Steiniohlenbriketts und tut Zentralheizungen Ruhr-Brechloks von iebei geschätzte Brennstoffe.
Fttmsckaa
„Sie Welt in Flammen." Lichtspiele Bahnhof st rahe. Ein Kriegsiilm, von amerikanischer Gerte gedreht. Die Tendenz nicht besser wie dre bei dem Film „Im Westen nichts Neues“. Im Mittelpunkt ein Boxer, der lieber ein „lebender Boxer, als ein toter Soldat (ein will“, der wohl im Ring seinen Mann stehen kann, aber vor Granaten unv Bajonetten eine erbärmliche Angst in seinem Heldenherz trägt. Ein Mann, dem erst fein Mädel die Mütze von dem Kopie schlagen mutz, als die Landesfahne vor ihm steht. Man kann diesem Filme und auch dem Boxer keine Achtung abgewmnen, auch nicht mehr, als ihn die Wut packt über den Tod seines Freundes und er das deutsche M.-E. in Trümmer schlägt. Denn zuerst sollte der Freund das schwierige Stück schaffen, während der Boxer im Granatloch sichere Deckung sucht. So ist der Film wahrlich kein Heldenlied auf die amerikanische Armee, vielmehr ein schlechter Abklatsch des Filmes „Im Westen nichts Neues“. r-
«Mied der Schwalben
In diesen Tagen halten die Schwalben überall Versammlungen ab, um sich zum Flug nach dem sonnigen Süden zu rüsten. Die Abreise dürfte nicht mehr lange hinausgeschoben werden. Man kann die lieben Tiere jetzt fast jeden Tag in Reih und Glied, auf den Leitungsdrähten fitzend, beobachten. Leider werden die Schwalben bei uns immer seltener, weil fie auf ihren Flügen nach dem Süden und zurück zu uns, besonders in Italien, grausamen Nachstellungen ausgesetzt sind.
__Oberdesfische Zeittmg. Marburg «. L.. Sonnabend, den 5. September 1931
Landfriedensbruch
20 Angeklagte aus Marburg und dem Stadtteil Ockershausen
• Polizeiliches. Hier wurde ein Fürforgezögling festgenommen, der einer Anstalt entsprungen war. Weiter mußte ein Mädchen von auswärts in Schutzhaft genommen werden.
* Unfall. In Wommelshausen verletzte sich ein junger Mann mit einem Beil derart an der Hand, daß er in eine Marburger Klinik eingeliefert werden mußte.
* Pferdemarkt, der letzte dieses Jahre, findet am Dienstag, dem 8. September, statt.
• Museum. Die Elisabeth-Ausstellung ist am morgigen Sonntag von 9—1 Uhr letztmalig geöffnet. ' -
* Von der Universität. Die veni legendi für Mineralogie, Petrographie und Lagerstättenlehre ist in der philosophischen Fakultät der hiesigen Universi- töt Dr. Ing. Friedrich Ahlfeld erteilt worden. Seine Habilitationsschrift handelt über die bolivanische Zinnprovinz. Dr. Ahlfeld ist Verfasser einer Reihe von Arbeiten über Erzlagerstätten in Italien, Afrika und Südamerika. Gebürtig aus Marburgwar er Schüler der Minrealogen Bauer, Weigel, Bruhns sowie der Geologen E. Kaiser und Wedekind. In Clausthal erwarb er den Berg-Diplomjngenieur und promovierte zum Dr. Ing., in Berlin bestand er das Bergassessorexamen. Einige Jahre war Dr. Ahlfeld in Südamerika tätig.
• 25 Jahr« Automobilklüb, Kurhessen. Zn den nächsten Tagen kann der Automobilklub Knrhessen (QL v. D.) e.D. auf sein 25 jähriges Bestehen zurückblicken. Zm Strafe dieser 25 Jahre hat er sich IrotzUngunst der Zett, Krieg, Inflation und Wirtschaftskrisen sehr gut entwichelt und seinen Mttgliederbestand auf einer anerkennenswerten Höhe gehalten. Sportlich ist der Klub in den Nachkriegsjahren wiederholt yervorgetreten, durch das in Sportkreisen des In- und Auslandes sehr bekannt gewordene Her» kules-Bergrennen und mehrere größere Zielfahrten „Ab nach Kastei“. Der Klub Kuryesten hatte auch aus Anlaß feb« nes 25jährigen Bestehens für den 6. September d. Is. ein Herkules Bergrennen mit Zielfahrt „Ab nach Kastel“ unb eine Flugzeugverfolgung in fein dieEhrrges Sportprogramm ausgenommen. Die Abhaltung des Herkules-Berg» rennens ist aber von dem Preußischen Ministerium des Inneren nicht genehmigt worden; die Flugzeugoerfolgung wurde in Anbetracht der schweren Zett abgesagt. Ein Gesellschastsabend der Mt- glieder, der der Zeit entsprechend in em- fachem Rahmen im Klublokal Hotel firmer zu Kastel, abgehalten nxrb, soll die Teilnehmer an den Tag der Gründung vor 25 Jahren erinnern.
• 25jähriaes Geschäfts^»bi» I5itm. Am 1. September ds. Js. waren es 25 Jahre, datz das FrifenroefchSst Albert Gammerfchlag, Bahnhofstraße, besteht. Seit dem Tode des Herrn EammerMag siihtt bekanntlich feine Fran das Geschäft in mustergültiger Weise fort. Frau Gammerfchlag ist jetzt auch 25 Jahre Leserin der OberheUscheu Zeitung.
Dor dem großen Echöffengettcht begann heute unter dem Vorsitz des Amts- und Landgerichtsrats Ruhl ein Landfriedens» hruchprozeh gegen 20 Angeklagte aus Marburg bzw. dem Stadtteil Ockershausen. Die Anklage vertritt Oberftaatsanwalt Dr. Heintzman n und Staatsanwaltschaftsrat Kunze. Als Verteidiger treten für die Kommunisten Frau Dr. Eoh ne n- Fvankfutt und für die Reichsbannerleute Rechtsanwalt Dr. Wertheim -Marburg auf.
Die Verhandlung findet im großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts statt. Der Andrang der Zuhörer ist so stark, daß Äarten ausgegeben werden mußten, und nur soviel teilnehmen konnten, als Sitzplätze vorhanden waren. Auf den An- «agebänken haben alle Angeklagten Platz genommen. Beim Aufruf der Angeklagten fehlten zwei aus Ockershausen, die aber dann später erscheinen. Don den über 20 Zeugen ist einer nicht erschienen.
Der Eröfsnungsbefchlutz.
Die Angeklagten find beschuldigt, am 23. Februar 1931 zu Marburg, al« sich eine Menschenmenge Sfsentlich zusammengerottet hatte und mit vereinte« Kräfte« gegen Personen Gewalttättgkeiten beging, an dieser Zusammenrottung teilgenommen z» haben. Vergehen nach § 125 d. St 6. L.
Der Sachverhalt,
der der Anllage zugrunde liegt:
Auf den 23. Februar 1931, 20.30 Uhr war in Marburg-Ockershaufen in der Gastwirtschaft Ruppersberg eine öffentliche Versammlung der Rattonastozialisttschen Deutschen Arbeiterpartei anberaumt worden. Bereits einige Tage vorher hatte die Polizei "in Erfahrung gebracht, dah die Kommunisten den Plan gefaßt hatten, die Dersammlung unter allen Umständen zu sprengen. Kommunisten und Reichsbannerleute versammelten sich schon eine Stunde vor Beginn der Dersammlung auf dem Wilhelmsplatz in Marburg und marschierten gemeinschaftlich von bort zu dem Versammlungsraum. Die Gegner der Nationalsozialisten erregten alsbald in der Versammlung Unruhe and räumten den Saal trotz Aufforderung nicht. Es enttot(fette sich eine Schlägerei. Als die Versammlung ' .polizeilich aufgelöst worden war, wurden die Nattonalsozialisten zunächst noch eine Stunde in dem Versammlungssaal zurückgehalten, um so eine Fortsetzung der Schlägerei auf der Sttahe zu vermeiden. Währenddessen hatten sich überall in den Straßen von Ockershausen, insbesondere in der Ockershäuser Allee und bei der dort befindlichen Ziegelei, größere Gruppen von Gegner der Nattonalsozialisten gesammelt., die auf den Abmarsch warteten. Da nach den Vorgängen im Saale und der Ansammlung jener Gruppen zu befürchten war, daß die Nattonalsozialisten auf dem Nachhausewege überfallen würden, wurden sie von einem starken Polizeiaufgebot begleitet und in geschlossenem Zuge durch den Zwetschenweg, die Gisselberger Sttahe. Frankfurter Sttahe, Grün zum RudvlphS- platz geführt. Als der Zug ungefähr die Hälfte des ZwetschenwegeS zurückgelegt hatte, nahmen die in den Ockershäuser Straßen befindlichen Gegner die Marschrichtung der Nattonalsozialisten wcchr und suchten unter lautem Schreien an den nationalsozialistischen Zug heranzukommeu. Sie liefen zu diesem Zweck teils quer über die Wiesen, teilweise auch durch den Deich- Wiesenweg und holten den Zug kurz vor der Gisselberger Straße ein. Sofort begannen die Verfolger, die fast sämtlich mjt Latten versehen waren, die sie in Ockershausen von Gartenzäunen bei neun Eigentümern abgerissen hatten, die Nattonalsozialisten von allen Setten her mit einem förmlichen Hagel von Steinen und Hvtzstücken zu überschütten. Hierdurch wurde ein großer Teil der Zugtetlnehmer und auch acht der begleitenden Polizeibeamten getroffen.
Während der nationalsozialistische Zug ruhig btteb, steigerte sich die Erregung der Menge immer mehr, besonders das Werfen mit ©teilten und Latten nahm einen derartigen Umfang an, daß sämtliche Zugteilnehmer in größte Gefahr kamen, und die Polizei auz Kommando des Polizeimeisters Werner die Schußwaffen zur Hand nehmen mußten. Jetzt rief einer der Angeschuldigten: „Zurück! Sie schießen!“ Die Gefahr wurde dadurch noch erhöht, daß sich auf der Südbahnhofsbrücke Bewohner der Siedlung Krekel aufgefteHt hatten, unb auch von dort der Angriff durch Werfen von Steinen und Latten eröffnet wurde. Die mehrfache Aufforderung der Polizei- beamten, das Werfen zu unterlassen, widrr- genfaSs geschaffen wurde, wurde von der Wenge tücht beachtet. Das Werfen wurde drSwehr in gleichem Maße in der Gissel-
Tagesanzeiger.
Sonnabend. 5. September.
BergnSgungsanzeiger.
Schloß-Cafe Marburg: Ab 15.30 Uhr: Konzert und Tanz-Dee: ab 20 Ahr: Abendtanz.
Cafe Markees, Reitgafse: Ab 16 n. 20 Ahr: Konzert.
Cafe Vetter, Reitgasse: 20 Ahr: Konzert.
Landgrafen-Eafe, Kasernenberg: 20 Ahr: Tanzabend.
Capitol, Biegenstraße: Ab 20.15 Ahr: „Der Tiger“, ferner drei gute Beiprogramme.
Kamera, Kasernenstr.: 17 und 20.15 Ahr: „Salto Mortale“.
Lichts"-'e. Bahnhofstraße: Ab 20.15 Ahr: „Die Welt in Nammen“ und „Der Leidensweg der Keinen Lilo“.
Stadtsäle (Theater-Casö): 20.30 Ahr: Moderner Schlagerabend.
Versammlungen. Vorträge, sportl. Beran- staklungen usw.
Hessischer Geschichtsverein: 13 Ahr: Mit Ausflugswagen vom Hauptbahnhof nach Hatzfeld.
Krieger- und Landw^hrverein: 20.30 Ahr: Haus Freidhof: Monatsversammlung.
Rasensportverein „Germania 08“: 20.30 e Ahr im Dereinsheim Wagner:, Monatsversammlung.
Sonntag, 6. September.
Bergnügungsanzeiger.
Schloß-Cafe Marburg: Ab 15.30 Ahr: Konzert; 20 Ahr: Tanzabend.
Capitol, Biegenstraße: 15.30, 17.30 und 20.15 Ahr: „Der Tiger“, ferner: drei gute Beiprogramme.
Kamera, Kasernenstt.: Ab 15.30, 17.30 und 20.15 Ahr: „Salto Mortale“.
Lichtspiele, Bahnhofstraße: 14.30, 16, 18 u.
20.15 Ahr: „Die Welt in Flammen“ und „Der Leidensweg der Seinen Ltlo“.
Cast Markees, Reitgafse: Ab 16 u. 20 Ahr: Konzert.
Cafe Detter, Reitgaffe: Ab 16 und 20 Ahr- Konzert.
Kuchcüel Ortenberg: 16 Ahr: Tanztee.
Restaurant „Waldhaus“, Warburg-Ockers» Hausen: Ab 20 Ahr: Konzert mit Tanzeinlagen.
Landgrafen-Cafe, Kasernenberg: Ab 20 Tanzabend.
Gasthaus „Zur Stadt Straßburg“, Schützenstraße: 20 Ahr: Tanzabend.
Sbadtsäle (Theater-Cafe): 20.30 Ahr: Anterhaltungsmusik mit Tanzeinlagen.
Auswärtige Veranstaltungen.
Frauenberg: 15.30 Ahr bei Gastwirt Bru- net: Vokal-Konzert und Tanz des Männergesangvereins Beltershausen.
Gladenbach: 14.30 Ahr: Reitjagd des Reiterbundes Oberlahntal.
Niederweimar: Bei Gastwirt Kuhn: Kirmes.
Reddehausen: Kirmes.
Montag, 7. September.
Auswärtige Veranstaltungen.
Mederweimar: Bei Gastwirt Kuhn: Kirmes.
Stöbt. Bekanntmachung
Tagesordnung für die öffentliche Sitzung der Stadtverordneten-Dersammlung
am Dienstag, dem 8. September 1931 nachmittags 5 Uhr.
1. Mitteilungen.
2. Wahl eines Mitglieds zum städtischen Badeausschutz. "
3. Wahl von Vertrauensmännern zum Ausschutz zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen. .
4. Niederschlagung von Gememdezuschlägen zur Grundvermögenssteuer.
5. Genehmigung eines Tauschvertrages über Gelände in Ockershausen.
6. Erwerb von Grundeigentum an der Hohen Leuchte.
7. Erwerb einer Parzelle an der Ecke Roten- berg-Calvinstrahe. .
8. Verkauf eines der Stadt mt Zwangsversteigerungsverfahren zugefallenen Hauses an der Lothringer Strahe.
9. Bewilligung von Mitteln für den obligatorischen Schwimmunterricht der Gewerblichen Berufsschule.
10. Genehmigung von lleberschreitungen bet Voranschlagstiteln des Rechnungsjahres 1930. >
11. Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnun- gen der städtischen Bäder für das Rech- nungsjahr 1930.
12. Bilanzen der städttschen gewerblichen Betriebe für das Rechnungsiahr 1930.
13. Wiederbesetzung freier Beamtenstellmr..
Marburg: den 4. September 193k ^5-514
Der Stadtverordnrtew-Vsrsteher..: Rohde. ...
Die angeordnete Sperre der Stratze „Hohe Leuchte“ im Stadtteil Marburg-Ockershausen wird ab Montag, den 7. September ds Js. aufgehoben.
Marburg, bat 5. Sept. 1931. (5532
Die Polizeiverwattuug.
3 V.. Botz
Bekanntmachung
'Abdruck aus dem amtlichen KretSbtatt. Jagdverordnung.
Auf Grund von § 40 Abs. 2c der Iagdord- nung vom 15 Juli 1907 (6.6. S. 207) hat der Bezirksausschuh in seiner heutigen Sitzung beschlossen: ■ „
Den Beschluß vom 17. Juli 1931 B. A. 4325/31 (A. Vl. S. 145) über die Ausdehnung der Schonzeit für Rehkälber dahin zu ergänzen, datz
an allen Stellen der Abschnitt A. und B. hinter den Worten „des gesamten Staatswaldes“, da wo dieser Zusatz nicht schon aufgenommen ist, hinzugesetzt wird „mit angeschloffenen Iagdenklaven“.
Kassel, den 21. August 1931.
(B. A. Nr. 777/31.)
Der Bezirksausschutz.
Wird unter Hinweis auf meine Bekannt- machung vom 5. August 1931 — I. 504 hiermit veröffentlicht.
Marburg, den 3 Sept. 1931. (5540
Der Landrat.
3. V.: Seufer, Kreisinspektor.
Botier Pid. 120—130 Weintrauben „ 35—40
Der SteL 10—11 Pflaumen „ 20—25
Or. Haadkäee „ 17—20 Brombeeren Pfd.25—30
Meodkäschen„ 6 Preißelb. „ 35—40
Käsemade Pick. 25—30 Aepfel „ —
Kochkäse 60 Himbeeren , —
Kartoffeln Ztr. — Johannisb. , —
Kartoffeln PUL 6 Kürbis , —
Blattgemüse „ — Erbs.i.Schot, —
Wirsing „ 10—12 Stachelb. „ —
Weißkohl „ 8—10 Radieschen BdL 8—10
Karotten „ 10 Sellerie , 25-30
Ro&Otd „ 10—15 Endivien Stele. 15—20
Spinat „ 20—25 Blumenkohl , 30—70
Motareben „ 10 Grüner Salat „ 10—15
Zwiebeln „ 10—15 Oberkohlrabi „ 5—10
Grüne Bohnen 25- 30 Salatgurken „ 5—30
Gelbe Bohnen 25—30 Einmachgnrken 2—3
Rosenkohl Pfd. — Rettich Stck. 10—15
Sprossenkohl,, — Knoblauch „ 5—10
Schwarzwurzel — Lauch „ 10
Grünkohl — Meerettich St. 50—60
Rote Rüben „ 15—20 Gänse Pfd. 80 -100
Pilze „ 20—25 Hähnchen ,. 90—1 0
Tomaten „ 20—25 Hühner - „ 80—90
Rharbarber „ 15 Enten „ 120
Frühäpfel „ 10—15 Reh „ 80
Birnen „ 8-15 Hasen „ —
Zwetschen 15—20 Tauben S*ck. 50—60