Einzelbild herunterladen
 

Odecheksisch« Zeitung. Marburg «. L. Mittwoch, den 29. Juli 1931

Bette 6

Aus der Umgegend

Schwerer NeMrSunfall

Landrat Beaulamp und Fra« schwer verletzt.

Kirchhai«. 28. 3ult. Bei einer Anto- fahrt von Köln nach Kirchhai» ward« im Sie­gerland der Kraftwagen des Landrats de« Kreises Kirchhai» von einem schweren Unfall betroffen. Als in der Rahe von Stift Keppel ein Radfahrer einen abschüssigen Nebenweg in flotte« Tempo herabfuhr »nd in die Land- stratze einbog, kam ihm das Anto des Land­rats entgegen. Unt eine» Znfammenstotz zu vermeiden, wich der Kraftwagen ans »nd prallte bitbei an einen Baum. Der Landrat Beankamp »nd feine Fran wurden bei dem heftigen Anprall schwer verletzt und mutzten in das Städtische Krankenhaus in Siegen überführt werden. Wie wir hören, find die Beilegungen zwar sehr schwer, aber nicht le­bensgefährlich. Der Kraftwagen wurde stark beschädigt.

KrrlS Marvurg

Heskem, 27. Juli. Am Sonntag, 26. Juli, fand hier unter großer Beteiligung und schärfster Konkurrenz, das Preisschießen des hiesigen Krieger- und Schützenvereins statt; mit kleiner Scheibe, 150 Meter Ent­fernung (Gewehr: Wehrmannsbüchse) konn­ten folgende Schützen Preise erringen: Hein­rich Hemer, 1. Ehrenpreis mit 36 Ringen; Mbert Lemmer jr 1. Preis mit 35 Ringen (durch Stechschutz); Robert Peil, 2. Preis mit 35 Ringen; Konrad Hemer, Mölln, 3. Preis mit 35 Ringen; Johann Grau, Mölln, 4. Preis mit 34 Ringen; Lehrer Peil, Heskem, 5. Preis mit 34 Ringen; Joh. Krd. Hemer, Heskem, 6. Preis mit 34 Ringen; Kurt Peil, Mölln, 7. Preis mit 33 Ringen; Heinr. Lemmer, Mölln, 8. Preis mit 33 Ringen; Andreas Nuhn, Heskem, 9. Preis mit 33 Ringen; Konrad Stehling, Heskem, 10. Preis mit 33 Ringen; Philipp Peil, Mölln, 11. Preis mit 32 Ringen; Amb. Peil, Mölln, 12. Preis mit 32 Ringen; Heinr. Wisker, Heskem, 13. Preis mit 32 Ringen. Mbert Lemmer, Heskem, erhielt eine Ehrenscheibe mit bestem Treffer.

KrelS Snmkenberg

Delegiertensitzung des Edertalsängerbundes.

. Frankenberg, 27. Juli. Am Sonn­tag wurde im Gasthaus zur Krone eine Dele­giertensitzung des Edertalsängerbundes abge­halten, zu der alle Vundesvereine ihre Ver­treter entsandt hatten. Die Verhandlungen begannen um 2 Uhr und wurden eingeleitet durch eine Begrüßungsrede des seitherigen Vorsttzenden Beyer. Die Rechnungsablage er­gab einen Kaffenbestand von 58 Da der seitherige Vorsitzende Beyer eine Wiederwahl ' ablehnte, so wurde von Seiten der Versamm­lung Lehrer Hocke-Bottendorf einstimmig zum 1. Vorsttzenden und Müller-Röddenau zum 2. Vorsitzenden, als Schriftführer Blum-Franken- berg und Balz-Frankenberg als Kassierer rote«

dergewäblt. Als stellvertretender Schriftführer wurde Merle-Bottendorf und als 2. Kassierer Jrgen-Schreufa gewählt. Bundesdirigent blieb wie seither Lehrer Happel-Ellershausen. Die Tonsetzerangelegenheit löste eine rege Aus­sprache aus, nachdem Hauptlehrer Paulns- Münchhausen über die seitherigen Verhand­lungen berichtet hatte. Es wurde beschloffen, den Vertrag mit dem Tonsetzer-Verband abzu- schlietzen. Das nächste Bundesfest soll Ende Juni in Vierm finden abgehalten werden. Das Bundeslied soll noch mitgeteilt werden.

Rosenthal, den 27. Juli. Hirsche und Wildsauen richten in der hiesigen Feldmark bedeutenden Schaden an. Nament­lich sind Hardt, Hainbach und Thalhausen von Hirschen stark heimgesucht, wo sie aus den nahen fiskalischen Waldungen austreten und rudelweise die Früchte zerstampfen. Die Be­völkerung ist darüber sehr erbittert.

Kreis Alegenßoin

Riebelsdorf, 28. Juli. Anläßlich fei­nes 84. Geburtstages erhielt der Altveteran von 1866 Ludwig Kuhn im nahen Rückers­hausen ein Glückwunschschreiben nebst Bild vom Reichspräsidenten von Hindenburg zuge­sandt. Kuhn diente beim ehemalig Kurhes- stschen Jägerbataillon Nr. 11, 4. Komp., und hat bei diesem Truppenteil am Feldzug 1866 teilgenommen. Er erfreut sich trotz seines hohen Alters noch guter Gesundheit.

Oberaula, 29. Juli. Sturmesläuten störte unfern Flecken auf. In dem benach­barten Flecken Ibra war in der Scheune des Landwirts und Kaufmanns Johs. K i m p e l Feuer ausgebrochen. Umsichtigkeit und Opfer­sinn der Bevölkerung, die zum großen Teil erst von der Erntearbeit herbeieilen mußte, ver­mochten jedoch größeres Unheil zu verhüten.

Kreis Bletzenkvv^

Biedenkopf, 28. Jüli. In der Nach- mittagsfitzung des Kreistages am 24. Juli gab Landrat Eoßmann zunächst einen all­gemeinen Ueberblick und Erläuterungen zu dem Haushaltsplan für das Rech­nungsjahr 19 31. Gegenüber den frühe­ren Haushaltsplänen sind bei fast allen Titeln starke Abstriche und Einsparungen gemacht worden, trotzdem weist der Haushaltsplan noch immer einen ungedeckten Fehlbetrag von RM. 176 616 auf. Da dieser Betrag aus eigenen Mitteln, das heißt durch Erhöhung der Kreissteuern nicht zu beschaffen ist. hofft man ihn aus Staatszuschüffen zu erhalten. Weiter gab Herr Landrat Eoßmann bekannt, daß beim Kreisbauamt infolge der vermin­derten Arbeit das Personal um zwei Beamte vermindert werden konnte, die in anderen Abteilungen Verwendung finden. Im großen ganzen fand der Plan die Annahme des Kreistages, bei einzelnen Posten konnte noch eine Einsparung erzielt werden. Der Zuschuß zur Kraftpostlinie GladenbachBottenhorn Niedereisenhausen ist fortgefallen, sodaß hier R^ 700 eingespart werden können. Der Haushaltsplan für 1931 wurde darauf ange­nommen. Allgemein war man der Ansicht, daß eine baldige Revidierung erforderlich sein würde. Im Anschluß daran fand die Behand­

lung der von dem Abgeordneten Roßbach im Auftrag der Bürgerlichen Ar­beitsgemeinschaft eingegangenen An­träge auf Senkung der Ausgaben für Perso­nal, sowie der Dienstaufwandsentschädigung und der Kosten für die Wohnung des Herrn Landrat Eoßmann statt. Die Schlußabstim­mung hatte folgendes Ergebnis: Die Auf­wandsentschädigung für den Landrat wird aus 200 R^( pro Monat ermäßigt. Der Staats« zuschutz von 1800 3LÄ zum Kreisauto fließt in seiner vollen Höhe dem Kreis zu. Die Wohnungsmiete für die von Herrn Landrat Eoßmann benutzten Raum wird um über 200 SRJi erhöht. Nachdem noch einige Einzelan­fragen durch Herrn Landrat Eoßmann beant­wortet worden waren, wurde die Sitzung kurz -'Ä 9 Uhr geschloffen -

Wirtschaft und Sandel

Berliner Devisenbericht vom 28. Juli.

Helsingfors 10,59210,612, Wien 59.19 bis 59,31, Prag 12,47712,497, Budapest 73,43 bis 73,57, Sofia 3,0523,058, Holland 169,73 bis 170,07, Oslo 112,51112,73, Kopenhagen 112,49 bis 112,71, Stockholm 112,54112,76, London 20,4420,48, Buenos Aires 1,231-1,242, New York 4,2094,217, Belgien 58,7258,94, Ita­lien 22.0522,09, Paris 16,5116,55, Schweiz 82,0482,20, Spanten 38,1638,24, Danzig 81,0281,18, Japan 2,0802,084.

Bolkshllfe. Gemeinnützige Bausparkasse e. E. m. b. H. Stuttgart.

Die Volkshilfe, Gemeinnützige Bauspar­kaffe e. E. m. b. H. in Stuttgart, Kriegs­bergstraße 38, konnte nach etwa neun Monaten Werbearbeit bereits ihre zweite Zuteilung vornehmen und teilte am 8. Juli 1931 an weitere 20 Bausparer 386900 Mark zu, so daß in diesem Jahr insgesamt 654900 Mark unkünd­bare Tilgungsdarlehen zu jährlich 1 Pro­zent Zinsen ausgegeben werden konnten. Die Zuteilung fand in Gegenwart des öf­fentlichen Notars Häfele in Stuttgart statt, der feststellte, daß die zur Zuteilung kommenden Beträge auf den Sperrkonten der Banken bereit liegen. Bis heute konn­ten 60 Prozent aller Zuteilungsberechtig­ten ihr Darlehen erhalten. Die Bau- fvarer der Dolkshilfe erhalten keinen Zins für Spareinlagen, weshalb die Ausgabe der Hypotheken-Tilgungsdarlehen zu 1%> Zins möglich ist.

Die jährliche Tilgung erfolgt in 12 Mo­natsraten mit zusammen jährlich 6 Pro­zent aus der Vertragssumme, inbegriffen sind 1 Prozent Zins aus der jeweiligen Restdarlehenssumme, 0,3 Prozent jährliche Verwaltungsgebühren (auf die Höchst­dauer von 12 Jahren) und die eventuelle Lebensversicherungs-Prämie. Die Lebens­

. (Raddruck verboten.)

Die reichste Frau -er Welt

Ein abenteuerlicher Roman von Georg Westfalen.

41. Fortsetzung

In Verakruz kamen sie an.

Marschall war darauf vorbereitet, daß man ihn am Bahnhof erwartete, aber er war angenehm enttäuscht. Der Polizei­präsident hatte wahrscheinlich die fünf« zehntausend Dollar noch nicht vergessen.

Eva fuhr zusammen mit John Hiller nach dem Hause des Professors zurück, begleitet von Sternenvogel.

Marschall aber, der sich geschickt mas­kiert hatte, nahm seine Nachforschungen auf.

Im Hause des Professors wurden sie herzlich empfangen. Besonders Elvira strahlte über das ganze Gesicht.

Das gab eiü Fragen.

Eva zuckte zusammen, als Elvira zu­erst nach Marschall fragte. Was wollte das Mädchen von ihrem Freunde? War sie verliebt in ihn?

Etwas wie Feindseligkeit wollte in ihr aufkommen.

Aber sie bezwang sich. Gab sich in der gleichen, herzlichen Weise und stand dem Professor Rede und Antwort.

Don Gomez Arragone schien sehr be­friedigt, als sie ihm sagten, daß die Nach­forschungen resultatlos verlaufen feien, daß man sich damit abfinde.

Ueber Marschall unterrichteten sie ihn auch, verhehlten ihm nicht, daß er sich vorläufig in Verakruz verberge, und der Professor atmete erleichtert auf.

John Hiller schien von Stunde ab ein anderer zu fein.

An der Tafel erwies er sich als der flotteste Plauderer, er sagte Eva Kompli­mente, über die sie-erst lachte, die ihr nach und nach aber fade vorkamen.

Marschall sagte nie ein Kompliment.

Sie ertappte sich dabei, daß sie die ande­ren Männer^ immer und immer wieder mit ihm verglich. Sie schätzte ihn außer­ordentlich. War es mehr als Wertschätz­ung, was ge empfand? Sie war sich dar.

über nicht klar und wollte sich darüber nicht klar werden.

John Hiller ließ alle Mienen springen.

Es war ein regelrechtes Werben.

Eva fühlte sich unangenehm berührt. Ihr gefiel der muntere Junge ganz gut, aber ihn lieben? Nein, das würde sie nie. So bildhübsch er auch war.

Noch nicht schlafen gegangen, Miß Eva?"

Wie Sie sehen, Mr. Hiller. Der Tag war heiß und wird jetzt erst schön."

So ist es, Miß Eva", sagte er schwärme­risch und versuchte nach ihrer Hand zu fassen.

Sie entzog sie ihm.

Mr. Hiller!"

Sie sind so kalt zu mir, Miß Eva!" klagte er.Sind Sie böse auf mich?"

Böse? Nein, dazu hätte ich keinen Grund. Sie waren unser guter Kamerad. Lassen Sie uns das bleiben."

Es ist zu wenig!" sagte er und Jiefj sie nicht aus den Augen.-

Sie schüttelte ruhig den Kops.

Mehr dürfen Sie nicht von mir er­warten. Hatten Sie sich in den Kopf ge­setzt, etwa um meine Hand zu bitten? Ich warne Sie vor einem Korb, Mr. Hiller."

Des Mannes Antlitz wurde finster.

Ich liebe Sie, Miß Eva", stieß er her­vor.

Sttlle war um sie. Nur der erregte Atem des Mannes ging.

Lieber Freund", sagte Eva leise.Sie haben mir weh getan. Ich liebe Sie nicht. Glauben Sie mir, das sagt eine Frau, ein Mädchen nicht gern. Aber wollen Sie, daß ich löge?"

Sie lieben Marschall!" sagte John Hil- ler heftig.

Evas Antlitz wurde hott.Mr. Hiller, wollen Sie unsere gute Freundschaft aufs Spiel setzen? Herr Marschall ist mein gu­ter Kamerad, dessen Freundschaft mir wertvoll ist. Ich möchte alles verlieren, nur Diese Freundschaft nicht."

Miß Eva!" bat der Mann wieder. Spreche« Sie keinDein"! Ich bitte Sie. Ich habe Sie heute überrascht, vielleicht kommt doch noch die Stunde, da ich Sie als wem Weib znm War Mren darf.

Lassen Sie mir ein wenig Hoffnung. Sie sind noch so jung. Ihr Herz kennt die Liebe noch nicht. Ich habe Sie erschreckt. Ich war töricht. Prüfen Sie Ihr Herz. Ich will warten."

Doch bas Mädchen schüttelte den Kopf.

Mr. Hiller, wir Mädchen wissen es manchmal nicht, wenn wir lieben, aber immer wissen wir es, wenn es nicht der Fall ist. Ich liebe Sie nicht, ein so gu­ter Kamerad und Freund Sie mir auch ge­wesen sind. Liebe" läßt sich nicht zwingen, sie ist da oder nicht."

John Hiller senkte den Kopf. Dann grüßte er:Gute Nacht, Miß Eva, ich will doch noch ein wenig hoffen. Seien Sie mir doch bitte nicht böse."

Eva war allein. Hillers Schritte ver­hallten.

Sie saß noch lange auf dem Altan. Sann darüber nach:

Warum weiß ich so gewiß, daß ich ihn nicht lieb«? Er ist schön, und dielen ist er gewi hbegehrenswett. Warum empfinde ich so gar nichts, wenn er in meiner Nähe ist, als höchstens kameradschaftliche Ach­tung? i

Warum?

Sie fand die Antwort nicht. Aber die Antwvtt hieß Werner Marschall.

4.

Martin Buchner und Svendson waren in Begleitung des alten Dieners in Neu- hork angekommen.

Der Geheime Kommerzienrat Marfin Buchner war ein Mann von Namen, der in der chemischen Industrie eine große Rolle spielte. Sein Name hatte Klang.

Die Folge war, daß ihn sofort die Re­porter bestürmten und ausfragten.

Martin Buchner wußte, welche Macht die Zeitung gerade in Amerika bedeutete, und er war, als er den Journalisten Rede stand, ganz Diplomat, der alles sagte und doch nichts verriet.

Studienreise!

Das war es,, wa sihn nach Amerika ge­führt hatte.

Der erste Nachmittag im Hotel war durch Interviews ausgefüllt. Als Marfin Buch­ner e»Wch Arche hatte, zündete er fich

Nr. 175

Versicherung der Volkshilfe übernimmt da? volle Risiko bei Ableben der jugeteiltej Bausparer für das ganze Restdarlehen, s, daß die Hypothek der Erben gelöscht wird.

Der Zugang von neuen Späteren ig bei der Volkshilfe stefig und gut, da bas gemeinnützige Unternehmen in der Oes, fentliLkeit das beste Vertrauen genießt, weil die Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstandes Gewähr für eine sparsam, Verwaltung auf solider Grundlage bieten

-li

Jia der serhc hona Über fein, deut

Warenmärkte

Getreide tn 1000 Äilogt.. Mehl und Sottet mittel fe 100 Kilogramm

Berliner Produttenbörse vom 28- Juli.

Reuet Weizen 202-205. Roggen 152-154. neue Wintergerste 137-149, Safer 146-152, Weizenmehl 29-36,50, Roagenmehl 26-2» Weizenkleie 12,25-12,50, RoggenNete 12,.*

bis 12,75.

Der Produktenmarkt zeigte heute ei, freundlicheres Aussehen. Das Jnlandsangebo! hat ff» allgemein verringert, da dte Land, wirtschaft zum Teil stark mit Feldarbeiten » Anspruch genommen ist. Weiten- undRoggen- mehle werden weiter nur für dm notwen, digsten Konsumbedarf gekauft. d,e Prey, wären wenig verändert, der Absatz wn newj Roggenmehl nach dem Westen aeftaltet vereinzelt etwas befriedigender. Das Hafer, angebot ist geringer geworden und unter, geböte werden kaum zugesagt die Forderm- gen sind aber fester gehalten. Der Absatz von Gerste bleibt schwierig, insbesondere geringer, Qualitäten sind stark vernachlässigt. Dte erste, Muster von neuer Sommergerste werden mch immer als befriedigend angesehen.

heni Per

«ah die i zpset einet yinti

et

z« Q' töi St toi

Pen jurck die ' »al

A;

sich

M<

dlttD1

kezo

Tochter Amerikaner Don Tomei

Marschall?'

auf: ass i ass' die

Verlag Dr. C. H i tz e r o t h.

Hauptschriftleiter und verantwortlich für Po litik und Feuilleton: Dr. Ernst Scheller; für Kommunalpolitll, Provinz und Lokales Lothar Schneider, sämtlich in Marburg

eine Zigarette an und ließ Svendson Mhono sich bitten. Mit.

Der lange Schwede kam sofort. Mini

Sind Sie die sensafionslüsternen ZeiW>e, tungshyänen los, Herr Geheimrat?" Mu l

Gott sei 'Dank! Setzen Sie sich, SvenoM- son. Also hören Sie! Ganz kurz gesagtU Wir werden zunächst nicht nach Billington fahren."

Sondern?"

Nach Verakruz!" J

Svendson sa ßregungslos in seinem Sesi

IfeL Dann kniff er die Augen zu u meinte wie nebenher:Was veranlaßt S zu der Abänderung unserer Reiseroute

Ein Telegramm meines Vertrauens mannes, der die ganze Zett meine Stieß tochter und diesen famosen Marschall, vo dem ich wahrlich allen Respett gekrieg habe, im Auge behalten hat."

Ich weiß! Sie hatten mich unter

eu ab. ' Poli veil »ach Zuso die r

fichtst!"

Also hören Sie! Meine ist in Begleitung des jungen John Hiller Gast im Hause

15,5 Millionen Schweine in Preußen.

o^M-sinneen hes Preußische, Statistischen Landesamtes dürfte der Schwei neauftrieb in Preußen bis Frühjahr 1932 noj groß fein bei kaum veränderten Preisen. Du Schweinehaltung sei daher eng an bte be triebswirtschaftlich gegebene Futterbasis an> mpaffen. Der Schweinebestand ha« seit dem 1. Juni 1930 um fast 2 Mill'»- nen zugenommen und ergebe jetzt etroi 15,5 Millionen Stuck. Er sei um rund 4 Mil Honen, also 33 Prozent größer, als der Ium Bestand des Jahres 1929, jener Zeit, in M die Schweinepreise besonders hoch lagen.

Arragone."

Ah. sehr gut! And . .

Marschall verbirgt sich vor den Augei der Polizei. Er weift auch in Verakruz.

So wollen Sie nach Verakruz, um Ihn

Stieftochter zur Räson zu Bringen?

Ja, das auch. Vor allen Dinget möchte ich aber mit Don Arragone, de« mefikanischen Professor ein Wos lprechen.

Was haben Sie gegen Arragone?"

Nichts! Vorläufig nicht! Es ist ledig' ftch ein .Gefichl, das mich leitet. Tlnd viÄ« leicht haben trift in Mexiko ein noch iBe* äleres Betätigungsfeld als tn Kalisoo men. i

Das ist möglich!"

Svendson schien einem Gedanken na®* Anhängen. Endlich sprach er ihn au£._

Sagen Sie. Herr Geheimrat, hatten 5» nicht schon in Europa die Absicht, nach Verakruz zu.fahren? War Billington kei> Vorwand?"

Es war kein Vorwand. Fürchten St« sich, mit mir nach Verakruz zu fahren?

Ruhig entgegnete der Schwede:Nein ich wüßte nicht, warum ich mich fürchtet ftiBte. (Fortsetzung folgt.)

Gießener Rinder-Nutzoiehmartt vom 28. 3hR

Auftrieb: 519 Stück Großvieh, 58 Fresser, 1 169 Kälber Das Handelsgeschäft verlies nv schleppend. Man bezahlte für Kühe 1) 425 bts 475 jK. 2) 275-375 Jt,S) W-230 Ji; Schlachtkühe 60300 M, %%]ahr. Rinde, _ 75150 1 %-2iäf)r. Rinder 125-200 J frm«, tragende Rinder 275400 Kalber 30 bi! 40 i je Pfund Lebendgewicht. , Für besser, Tiere wurden höhere Preise bewilligt. .

Bet! Hen ttni ie ur a t