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OberbeMsche 3fthma. Ttetlwa <l t, Donnerstag, beit 9. Juli 1931
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Zerstörte Eisenbahnstrecke beim Babnbof Tria.
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Marburg, den 9. Juli 1931.
im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
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Konrektor Herbener und Frau
Helene, geb. Muth.
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Inh. A. Becker; Drog. P. Tromm,
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Opal von Apfelsinengröhe. bedeutendsten Edelsteinfunde in den Ligthning-Bergen in
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Die Beerdigung findet Freitag, den 10. JuB, nachmittags 5 Uhr, von der hiesigen Friedhofskapelle ans statt.
Bei der Anzeige in Nr. 157 der Oberhessischen Zeitung mutz es beigen Paul Knüvvek, Rotergraben 2
Vorstellungen: Donnerstag, Freitag 8*U Uhr. Sonnabend 41/» und S’/< llhr. Sonntag 31/., 5'1, und 8*lt Uhr.
Unverlangte Beiträge werden nut zurück» defonbt, wenn ein ireigemachter Briefumschlag beMeot. Für Aufbewahrung unverlangt ein» resandter Beiträge wird nicht Gewähr aeleiste«
Australien gemacht. Es handelt sich um einen schwarzen Opal von nicht weniger als 771 Karat. Der Stein erreicht damit nahezu das Gewicht des in den gleichen Bergen gefundenen bisher größten, allerdings Hellen,
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Auch dieser Ufa-Film ist wieder von hervorragender Qualität, der seit Erscheinen in den grötzten Theatern auf dem Svielvlan ist.
Usa-Filme sind die Marke des Erfolgs,
Sonnabend, den
11. Juli 1931
MonatS- veriammlung
Tagesordnung:
1. Jägertag. [450t
2. Verschiedenes.
Der Vorstand.
Ufeton-Kulturflhn/Produktionsleitung: Dr. Mich. Kaufmann Aufgenommen auf der Rumänien- Expedition 1980 unter Leitung von Dr. U. K. T. Schulz / Manuskript: wetg Prager / Kompos.: Dr. U Brav
ZüSdvMWmi.
Die am 1. September freiwerdende Jagd der Gemeind« Erksdorf, zirka
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von 25 Mark an
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Elilabetbstrahe 9. im Hof.
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Wald- m» Srltlagd
soll am 4. August d. Js„ nachmittags 1 Uhr, in der Gastwirtschaft Johannes Senkel auf 10 Jahre öffentlich verpachtet werden. Die Bedingungen werden tm Termin bekanntgegeben. Erksdorf, Krs. Kirchhain, 8.Julil931.
Der Jagdvortteher.
Sachs.
LheologtscheFachgrmMchaf! Marburg.
Am Freitag, dem 10. Juli spricht
Prof. D. Siegmund-Schnitze im groben Sörsaal des Landgrafen- bauses, 20.30 s-t über:
Die soziale Frage als theologisches Problem.
Eintritt 1.—, für Studierende 0.50, für Mitglieder der Ä. M. St. und der Fachqemeinschaft 0.25. 4507
Bereinigung rhem. Marburger Säger e.B.
Sonntag. 12. JuN 1931. norm. 11 Uhr
Mttglieder- versammlung
Stadtsäle, Zagerzimmer.
Tagesordnung: 8.Fägertao 8., 8. n. 10. August 1931. Unbedingtes Erscheinen olle r Kameraden ift> Jägern flicht.
4511 Der BvMrnd.
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Besuchskarten liefert schnall trod bifflg Universttäts-Bnchdrnckerei loh. Ing. Koch Marburg
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13.2b f den Strech
In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli starb in der hiesigen Klinik nach kurzem Kranksein
Frau Hegemeister Katharina Kranz geb. Heck aus Todenhausen.
Hol-fun-t im Sieoerlmr-
Siegen i. SB., 8. Juli. Seit etwa Zwei Jahren beschäftigen sich Gelehrte und Derg- sächleute mit der Möglichkeit einer lohnetrden Ausbeute des Kobalterzes, das im Siegerland bereits in den 80er Jahren in kleineren Men» aen gefördert wurde. Auch Bergrat Professor $r. H. Quiring-Berlin befaßte sich in einer eimrehenden geologischen und Lagerstättenfor- schung mit der Abbaumöglichkeit. Die Auf» schliegungsarbeiten wurden auf der alten Grube Philippshoffnung bei Siegen aufgenommen und führten nach 114jährigen Arbeiten zu guten Erfolgen. Es wurden Gang» spalten und hängende Züge erreicht, die Kobalt-, Nickel-, Kupfererz und Spateisenstein in guten Mengen führten, lleberraschender- meije haben jetzt die Versuche, die die ©eroert« schäft Philippshoffnung bei Siegen beim Grusonwerk Friedr. Krupp A.-E. in Magdeburg-Buckau mit ihrem Koöalterzbauwerk zum Zwecke der passenden Anlage einer Erzaufbereitung (Flotation) seit einigen Wochen aus- führen lägt, ergeben, dah die Eangmasse neben Kobalt-, Nickel- Eisenerz, Kupfer-, Schwefel, und Arsenkies auch Silber und Gold enthält. Nach dem Bericht der Eruson- werke konnte durch eingehende mikroskopische Untersuchungen sogar gediegen Gold festgestellt werden. Diese Untersuchung ergab ferner, dah das Gold zu einem Teil als Freigold vorliegt, während die Hauptmenge des Goldes an den Arjen- bezw. Schwefelkies gebunden ist. Die chemische Untersuchung ergab 3,6 Gr. Feingold je Tonne Haufwerk. Die Gewerkschaft Philippshoffnung hat infolge dieser erfreu- lichen Tatsache sofort acht Mutungen auf Gold und Silber beim Bergrevier Siegen eingereicht.
Danksagung.
Ischias-. Eicht- u. Rheumatismus-Kranken teile ich gern gegen 15 Pfg. Rückporto sonst kostenfrei mit. wie ich vor 5 Jahren von meinem schweren Ischias- u. Rheumaleiden in ganz kurzer Zett befreit wurde. 5580 I. S t i e l i n g Kantin.-Pächt. Frankfurt-Od. 171, 3üben= stratze 6.
_ - bellen ©'eine fehlen soll. Gleich diesen er« - strahlen auch schwarze Opale in einem wun- 21-35 oerbaren Feuer, da sich in ihrer tiefdunklen mgabt Matze das Licht in dunkelroten, blauen und “V- ■ orangefarbenen Strahlen bricht.
BückersKau
utta Eornill: Aus der Etappe estens. Don Elisabeth pon Eustedt, 384 Seiten. Brosch. 4 M in Ganzleinen geb. 6 jK. Phönix-Verlag Earl Siwinna. Berlin SW. 11. — Eine deutsche fjiau „Jutta Eornill" geht während des Krieges hinaus auf Befehl des Kriegsamtes, um im Etappengebiet des Westens den Frauen-Hilfsdienst zu organisieren. Sie erlebt mit fühlendem Herzen die Nöte des Krieges. Sie tritt ein für deutschen Geist und deutsche Ehre. Sie erkennt klaren Blickes die Ursachen, die zum Untergänge führen und kämmt mutig an gegen Schwäche und Verrat. Lebendig und wahrheitsgetreu geschildert ziehen die Gestalten der Etappe am Geiste des Lesers vorüber. In ihrem blauen Salon in „Laville" vereint Jutta Eornill die Freunde zur Goethefeier und zu Kammermusikabenden, Stunden der Weihe und der Erhebung ihnen schenkend. Aber den Erundton zu allem Geschehen bildet immer wieder und immer eindringlicher der Kanonendonner, der dumpf grollend und mahnend von der Front herübertont und die bange Frage: wird Deutschland siegen? An dieser Frage und an diesem Willen zum Siege scheiden sich die Geister. In diesem Sinne werben zwei Männer um das Herz und den Besitz Jutta Eornills. Sie erhört den Kämpfer von der Front, den Mann der Tat aus dem Schützengraben. Aber der andere, der Dichter und Künstler, der verzichten muh auf die leiben«
Festes zm Aufführung gelanegnden Wmke seitens der Komponisten selbst, bte sich gleichzeitig auch im Bilde vorstellen, die Stellung der Zeitschrift zur deutschen Musik der Gegenwart klar herausgearbriiet worden ist. ®e« wffsermahen von hoher Warte geben der bedeutsame Aufsatz von Prof. Hermann W. von Waltershausen JDei Klärunaspunkt der Mn- fikkrise der Gegenwart" und die treffende lln» tersuchung von Dr. Alfred Heuh über das Thema „Wird die Zukunft der Tonkunst mehr bem kontrapunktischen ober bem harmonischen PriVip gehören?" einen Ucberblick über bte musikalische Entwicklung bet jüngsten Vergangenheit, des „atonalen Jahrzehnts", das non endgültig als der Vergangenheit angehöri« betrachtet werden kann. Daran knüpfen sich Ausblicke^ die uns wieder einen klaren Weg in eine gesündere Zukunstsentwicklung erkennen lasten. Eewistermatzen als das prattische Beispiel dafür bringt das Heft in Bild, Wort und Notenbeilage die ausführliche Würdigung vom Leben und Schaffen des jungen Münchener Komponisten Karl Marx, dessen bisher vorliegendes Werk in feiner starken Begabung zu schonen Hoffnungen berechtigt. Aus der reichen Fülle des übrigen Inhalt» fei auch noch auf die Ausführungen Dr. Fritz Steges über bte „Bildungsfragen des Orchester- musikers" hingewiefen. Im übrigen können wir nm zusammenfastend sagen: Lest dies Heft und ihr werdet Freude und Gewinn daraus haben! Trotz der bedeutend erhöhten Herstellungskosten (21 Bilder, 80 Notenben'piele, 96 Seiten Umfang) kostet auch dieses Heft nur 1,50 JH, (Abonnementsgebühr vierteljährlich 4 jKY
— Das schöne Heim." Derlag F.Brnck- mann A.G. München. Wer sich das Iuliheft dieser Monatsschrift anfieht, findet die heute so beliebte Behauptung, dah die moderne Wohnungskunst nüchtern fei, in vielen guten Beispielen treffenb widerlegt. Am Reichtum der Einfälle und in der Abwechslung der Form und des Materials ist bei den ungebildeten Wohnräumen kein Mangel; sie zeigen, wie sich über die Erfüllung der teilten fachlichen Aufgaben hinaus und ohne viele dekorative Zutaten dennoch der Eindruck der Behaglichkeit und Wärme int neuen Wohnraum erzielen läht. Selbstverständlich bringt eine Zeitschrift wie „Das schöne Heim", die den Wohnansprü« chen weitester Kreise dienen will, sowohl Dor» biledr für den verwöhnten Geschmack, wie für den einfacheren Bedarf, auch für den Eigen- Heimbau und für die Emtenanlage werden gute Anregungen gegeben. Bilder aus der Wiener Ausstellung „Blume und Plastik" zeigen die Mitwirtunq der Kunst in der Garten, gestaltung; neben Skizzen für die Anlage von sonnenerfüllten idealen Wohngärten finden wft Hinweise für die Bepflanzung der heute fo beliebten Steingärten, die auf kleinem Raum ein reiches Blumenleben zulassen.
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schaftlich unb mit glühender Eifersucht geliebte Frau, wächst an diesem Verzückt zum Helden und Manne. Seine Pflicht begreifend und seinen Wert der Frau, die er liebt, zu beweisen, meldet er sich freimütig hinaus an die Front, denn: „es war ihm die Erkenntnis ge- kommen, daß es Zeiten gibt, wo nur die pri- mitioe Tat, wo nur Gewalt gegen Gewalt die Aufgabe des Mannes ist. Wo. mag Schuld daran haben wer will, der Einzelne mit einsteben muh für die Gesamtheit, wo der Selbst- erhtltungstrieb und aller Egoismus, wo selbst die Schönheit und der Geist sterben müssen, um die materielle Welt, die sichtbaren Gren- St, Heimat, Erde, Familie und Sprache zu ützen gegen, den Untergang. Und dah dieses Aufstehen und Einstehen eines Menschen, der dem Geiste gedient, eine Tat sei!" Der Front- k.mpfer wird allerdings Jutta Eornill manchmal nicht folgen können, weil er nicht wissen kann, in welchem Matze Etappe und Hinterland tränt geworden waren.
** Der Wendepunkt — so möchte man das soeben erschienene Maiheft der altangesehenen, pon Robert Schumann 1834 begründeten „Zeitschrift für Musik" überschreiben, das diesmal zu einem Festheft gelegentlich des in Bremen vom 11. bis 16. Mai stattgefundenen 61. Deutschen Tonkünstler- festes des Allgemeinen Deutschen Musikver- eins ausgestaltet wurde. Dieses Tonkünstler- Festheft erscheint ganz besonders bedeutungsvoll, weil darin in Verbindung mit einer Einführung in die gelegentlich des Bremer
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Biegen stratze.
Cpals, das sich auf 790 Karat belief. Bei «mem ungefähren Durchmesser von 15 Zenti- q uii Nietern kommen beide Steine der Gröhe enter oologi - Apfelsine gleich. Der letzte grvhe schwarze Opal, der vor drei Jahren gefunden wurde «nb ein Gewicht von „nur" 225 Karat auf» wies, erzielte einen Preis von nahezu 100 000 Mark; der Wert des jetzt kürzlich entdeckten dürfte entsprechend höher sein. — Schwarze Opale werden von den orientalischen Fürsten
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