>MW
WW Ä®
IM --j
<- '■ -
WM . W
dHfe?:-jxjfj< -~x~ j-xw»*..XL-.* ■
BMJ
.•■ ■:• x, •
K
I
. 156
achsolg
ls Erfs
l Berl tunme
schwer, )er bei erte G
WTB lange t
rge gebiet ifengebi Uhr t der H» vermi n Ma r groß
ich du! >es Ob« auf « ungeni rvetlet gnete f schw« chen A fuhr trage ( eben - iwei. » löbelbO ,t scha< Luch > t M >
Hast ommenl
Es 1 ale t iafee a D irische rmotta gebräit bte £ rung iri
e Dei Seil« Mtmrt ie di
trrmge chen, ix rechend, ich st a es g< eben , ebenfa iDtsbra scheu 3 ichen si nen b nrf iäM *'-■ )en, be itbelsüi ntrngen , auf bi
t werd.
: De, laitbi : binai Wetze ng be Wah Mona ftnngsg usfornn echnisch egenrtfä
m San prach a b em oft sch eil im bad chen «i der Ei eichstag sen Ho Üalbent 'eit ihr ag Ho ertan Slisi rken E
Ser dem Velmftug des „Stofen Zeppelin"
Die wissenschaftliche Bedeutung des Unternehmens.
Von Theodor Linden stöbt.
In wenigen Wochen wird stch der „Graf Zeppelin" zu dem im Vorjahre durch widrige Umstände vereitelten Nordpolarflug in die Lüfte schwingen und damit ein Unternehmen beginnen, das vom wissenschaftlichen Standpunkte aus in mehrfacher Beziehung von größter Bedeutung zu werden verspricht. Ueber die näheren Ziele und sonstige Einzelheiten des Fluges hörte man vor kurzer Zeit zum ersten Male etwa Näheres dadurch, daß die beiden an der Fahrt teilnehmenden ruf- fischen Gelehrten, die Professoren Samochlo- witsch und Motjanoff, einer großen Zeitung ihres Landes gegenüber den Schleier lüfteten. Dis beiden Herren sind inzwischen in Berlin, eingetroffen, um dort den wisienschaftlichen Plan des Unternehmens in seinen letzten Einzelheiten festzulegen.
Die Leitung des Fluges liegt bekanntlich in Händen Dr. Eckeners, während Profesior Samochlowitsch die wisienschaftlichen Arbeiten unter sich hat. Außer den genannten beiden Russen werden noch zwei ihrer Landsleute, drei Deutsche, ein Amerikaner und ein Schwede den wisienschaftlichen Stab bilden.
Die Aufgabe der Forscher besteht in erster Linie in der Erforschung unbekannter Gebiete im arktischen Rußland, vornehmlich des Franz-Josef-Landes des östlich davon gelegenen Nordlandes und der Halbinsel Taimir. Zahlreiche Lichtbilder sollen genommen und zu den unten bereits befindlichen wissenschaftlichen Stationen abgeworfen werden, die davon bei ihrer Arbeit sehr vorteilhaften Gebrauch machen können.
Große Bedeutung, insbesondere für einen künftigen Luftverkehr in der Arktis, mißt man auch den von Profesior Motjanoff durchzuführenden meteorologischen Untersuchungen bei. Der Gelehrte wird sich der hier zum ersten Mal von einem Luftschiff aus zur Verwendung gelangenden Radiosonde bedienen, eines Apparates, der selbsttätig den Luftdruck in den höheren Schichten der Atmosphäre aufzeichnet.
Das in Aussicht genommene Zusammentreffen mit dem „Nautilus", dem U-Boot des Kapitäns Milkins, scheint nach den inzwischen bekannt gewordenen Unfällen des Fahrzeugs in Frage gestellt. Die Begegnung war von vornherein eine recht zweifelhafte Sache, da ja das in gewißem Grade vom Wetter abhängige Luftschiff nicht lange an einer Stelle bleiben und leicht zu Aenderungen des geplanten Flugweges genötigt werden kann.
Der für den 20. Juli in Aussicht genommene Flug wird den „Graf Zeppelin" zunächst Leningrad führen, wo ein Ankermast errichtet ist. Ob und wo weitere Landungen im hohen Norden stattfinden, hängt durchaus von der Wetterlage ab. Irgend welche Aenderungen an dem Luftschiff wurden nicht getrosten, nur ist selbstverständlich der nötige JRaum für die zahlreichen wisienschaftlichen Instrumente bereit gestellt.
—-*--
Wertonu
« Albert H. Rausch: Das Land um Friedberg und Bad-Nauheim. Her. ausgegeben und verlegt von den Verkehrsvereinen Friedberg und Bad-Nauheim sowie der Bad- und Kurverwaltung Bad-Nauheim. Preis 70 £ zuzüglich Porto. Auslieferungsstelle: Buchhandlung Carl Bindernagel, Fried- berg t H. — Kein ortsüblicher Führer. Nein, ein lebendiges, köstliches Kleinod, dies fein ausgestattete Büchlein, durchströmt vom Herzblut reiner Heimatliebe, die uns durch die Natur geleitet als den göttlichen Garten schöpferischen Künstlertums. Ein großes Bekenntnis, beseelt von Ehrfurcht und kindlicher Hingebung. Albert H. Rausch sieht das Land bet Heimat mit bem Auge des Malers! Er zeichnet es mit der Sprache des Dichters!^
Deutsche Matrosen hisien zu Ehren der englischen
offiziellen Besuch in dem Haien von Kiel eingetroffen, wo ihnen von den deutschen Marine- und Zivilbe- hürben ein herzlicher Empfang bereitet wurde.
Einfahrt der englischen geschützten Kreuzer „Dorsetshire" (vorn) und „Norfalk"
Gäste den Union Jack „ in den Kieler Hafen .
Die modernsten Kreuzer der englischen Kriegsftotte „Dorietshire" und „Norfalk" find zu einem 7 tägigem
Zett. Schließlich bekam ich den Elefanten zu Gesicht. Es war ein riesiges Männchen; wenn ich ihn auch nur im Profil sah, schätzte ich seine Zähne doch auf über 80 Pfund das Stück. Ich konnte zunächst noch nicht zum Schuß kommen, denn das Tier stand zu weit entfernt und auch zu ungünstig, als daß ich eine Kugel hätte aufbringen können. Schließlich wandte es sich mir zu, aber ich machte keine Miene, zur Büchse zu greifen und zu feuern Ich stand nur und blickte dem Elefanten gerade ins Gesicht. Als er sich nämlich herumgedreht hatte, war ich gewahr geworden, daß — etwas ganz Ungewöhnliches — einer feiner Zähne fehlte!
Kein echter Jäger wird ein Tier schießen, das ihm nur die halbe Trophäe einbringt. Der Elefant kam auf mich zu; ich schritt langsam rückwärts, in möglich gerader Linie, denn so wird man am wenigsten leicht gesehen ober gewittert Schließlich gelang es mir, tief enttäuscht, zu entkommen.
Uebrigens lag uns weniger an Jagdtro- phäen als an der Aufnahme wirklich guter Filme, und ich kann wohl, ohne mich zu rühmen, behaupten, daß unsere Leistungen von wenigen erreicht wurden. Wir filmten Löwen vom Kraftwagen aus ober aus irgenb einem Versteck Auch Herben von Giraffen, Flußpferde und Nashörner wurden von uns photographiert. Nahe den Quellen des Weißen Nils sichteten wir weiße Nashörner, leider in so hohem Grase, daß wir sie nicht auf den Bildstreifen bringen konnten.
Die Lichtbilder frember Länder und ihrer Bewohner find fast noch interesianter als die von Tieren Auf unserer Fahrt kongoabwärts konnten wir auch Pygmäen aufnehmen. Man kommt mit ihnen nur schwer in Berührung; ste sind sehr scheu und fürchten das Sonnenlicht, ba sie ja im Dunkel bet Wälder zu Hausen pflegen. Ohne Licht läßt sich jedoch nicht photographieren. Zu unserm Glück waren die Pygmäen seht begierig nach Salz, das ihnen als Leckerbisten gilt wie uns der Zucker. Dank dem Salz und einer Decke, die wir dem Häuptling schenkten, konnten wir Ausnahmen des ganzen Stammes machen, der, 65 Köpfe stark, für einige Minuten auf einen sonnenbeschienenen Platz kam.
Wir filmten auch Hottentotten, Buschmänner und andere aussterbende Stämme. Bei den Buschmännern fanben wir sehr eigen
artige Schmuckstücke; besonders erfreut war ich indes, als es mir gelang, einen der berühmten Liebesbogen zu erwerben, wie ihn wohl kein Weitzer sonst besitzt. Dieser winzige, nut zehn Zoll lange Bogen stellt eine tödliche Waffe dar. Die Eingeborenen tragen ihn in einem Lederköchet am Gürtel. Sind sie alle um das Feuer versammelt, so nimmt wohl einmal einer unbemerkt den Bogen heraus und richtet ihn auf einen nichts ahnenden Feind, der, wenn et den winzigen Pfeilschutz überhaupt bemerkt, ihn für einen Insektenstich hält. Da die Pfeilspitze vergiftet ist, tritt der Tod nach einer Viertelstunde ein.
Ein Musterbeispiel überspannten SertvaltungsWems
Wir lesen in der Deutschen Mlg. Ztg.: „Das Walbdorf Wohlborf ist eine bet in ben preußischen Kreis Storman eingesprengten Hamburger Enklaven. Es hat etwa 2000 Einwohner, 1200 davon sind Hamburger Landhaus- oder Wochenendhausbesitzer mit ihrem Personal. Die einheimische Bauernbevölkerung beträgt knapp 500 Köpfe. 3m Juli wird ein neuer Schulpalast im Dorfe eingeweiht, den der hohe Senat von Hamburg dort zu errichten befohlen hat. Die neue Schule hat Raum für 500 Kinder, — 50 schulpflichtige Kinder sind heute vorhanden. Die fehlenden 450 sollen erst noch geboren werden. Der Senat erwartet solchen Zuwachs von Siedlungen.
Der Schulpalast hat Aula, Kinoraum, Tanzsaal, Wasch- und Duschräume für Knaben und Mädchen, Heißlufttrockenräume für Wäsche, für jedes Kind einen besonderen Klet- derschrank, überdachte Veranden, damit die zarten Dorfkinder in den Schulpausen vor Regen geschützt werden. Dazu für Knaben einen Handwerkssaal, für die Mädchen einen Nähsaal und eine Lernküche. Eine Höhensonne ist vorhanden und soll kostenlos abgegeben werden. Alles ist in gediegensten Material gebaut überall ist Parkettfußboden, bte Waschräume find gekachelt wie in dem besten Hotel, jeder Abortsitz massiv von echtem Wahagcmiholr. Dor Hohe .Senat von Ham
burg, in dem doch rote Einflüsse eine starke Rolle spielen, baut auch an anderen Stellen ähnliche Schulpaläste, die dem sozialen Sinn der für kulturelle Aufgaben verantwortlichen Senatsmitglieder und den Architekten zwar sicher Ehre machen, die wir uns aber als armes, ausgesogenes Volk, das unter dem Tribut- und Steuerlasten positiv zusammen- bncht, einfach nicht leisten können. Während den Kriegsrentnern und Kriegerwitwen auf Grund von Notverordnungen die kümmerlichen Bezüge gekürzt werden muffen, während in Hamburg große Firmen zusammenbrechm und Handel und Verkehr in entsetzlicher Weise stocken, werden Schulpaläste in Dörfern eingeweiht, die lururiöse Zukunftsbedürfniffe befriedigen sollen. Das ganze ein Musterbeispiel überspannten Verwaltungswahnsinnes sozialistischer oder stark sozialisttsch beeinflußter Amtsgebarung."
Was in Ltevelanb verdient wurde
445 000 Mark an Max Schmeling, 139 000 Mark an Stribling.
Die Madison Square Earden-Eesell- schast in Ohio, die Veranstalterin des Weltmeisterschaftskampfes Schmeling gegen Stribling, gibt jetzt einige Zahlen zu der finanziellen Seite des Kampfes bekannt. Die Weltmeisterschaft war kein Geschäft, dennoch haben die Veranstalter nur ein kleines Defizit zu tragen. Die Einnahme stellte sich auf 273 710 Dollar (1150 000 MkZ. Schmelings Anteil als Titelverteidiger betrug 106 138 Dollar (445 780 Mark), Stribling als Herausforderer erhielt 33168 Dollar (139 300). Einen Löwenanteil von 75 704 Dollar (318 000 Mark) strichen die Steuerbehörden ein.
Nach dem glänzenden sportlichen Erfolg dieser Veranstaltung, die in Amerika auch Schmelings alte Popularität wieder her- gestellt hat, dürfte der nächste Weltmek- sterschaftskampf zweifelsohne für alle Beteiligten wieder ein weit besseres Geschäft werden.
Nr. 156
„Der auserstandene Christus", eine Schöpfung des Münchener Bildhauers Prof. Hans Schwegerle, soll in der Nicolai- Kirche in Stralsund als Kriegsehrenmal aufgestellt werden. Die überlebensgroße Vronzefigur hat die stilisierte Form eines freien Kreuzes.
b ________________________OterheMhe Zeitung. Marburg a. L. Dienstag, den 7. IE 1931
Mit Büchse und Kamera auf amerikanisches Großwild
Wie bringt man den Löwen dazu, sich filmen zu lafien? - Das am meisten gefürchtete Geschöpf: der Mensch Bon Baron Gourgaud, (dem bekannten Sportmann und Jäger).
Auf einer sieben Monate langen Reise nn Dunklen Erdteil habe ich in Gesellschaft meines Freundes Robert Rychemer die entlegen- »cn Plätze besucht. Wir brachen von Mom- baffa auf, jagten Elefanten am Kilimand- K Nashörner in Kenia und Löwen am injikasee. Vom Viktoria-See gtng’s nun „aä) den Quellen des Weißen Nils, mo_ wir Flußpferde schossen und auch weiße Nashörner antrafen. Im Kongobecken statteten wir de« aussterbenden Stamme der Pygmäen einen Besuch ab. widmeten uns in Südafrika ethnologischen Studien und sammelten allerlei feit» tarne Gegenstände bei Buschmännern, Hotten- fctten Eriquas und Kaffem. Unsere Fahtt bftdete eine unaufhörliche Folge höchst interesianter Erlebnisie; doch mutz ich gestehen, daß ich nicht im geringsten von ihr den Eindruck erhielt, den man gemeinhin aus amerikanischen Afrika-Filmen gewinnt, in denen die Eingeborenen als blutdürstige Wilde hinge- stellt werden und die Jagd auf Elefanten, Löwen und Nashörner als nur wahren Helden möglich erscheint.
Aftika ist ein wunderbarer Erdteil. Jeder, der es kennen lernt, muß es lieb gewinnen. Heldenmut ist für die Eroßwildjagt keineswegs erforderlich, man brauchl dazu nichts weiter als Gesundheit, Kaltblütigkeit und Ge- duld. Wilde Tiere find in Wirklichkeit furcht
sam, ihnen erscheint der Mensch als ein höchst gefährliches Wesen, dem man am besten aus dem Wege geht. Daher laufen sie vor ihm fort, und man braucht viel Geduld, ihren Fährten zu folgen und sie aufzuspüren. Sie greifen den Menschen nur an, wenn sie sich auf andere Weise der drohenden Gefahr nicht entziehen können. Keineswegs benehmen sie sich wie die wilden Tier in den Filmen, die auf einen Wink des Wärters fürchterlich brüllen und auf die Jäger losgehen. Diese Bestien stamen aus dem Zoologischen Gatten in Hollywood, genau so wie die „Wilden", die in den Flüsterkneipen von Haarlem bedeutend bester Bescheid wisten als in Aftika.
Neben der Jagd und dem Sammeln ethnographischer Seltenheiten beabsichtigen wir die Aufnahme eines Films, der Afrika zeigen sollte, wie es wirklich ist. Es war dies der schwierigste, aber auch bei weitem interestan- teste Teil unserer Expedition. Es gelang uns, Löwen auf 10 und Elefanten auf 15 Meter Entfernung zu photographieren.
Ich möchte bemerken, daß ich nicht zu den eifrigen Sammlern von Iagdtrophäen gehöre, die alles aufbieten, um ihrem Museum ein neues Stück einverleiben zu können. Ich besitze ein eigenes Museum auf der Ile d'Air, aber ich bin lieber Sportsmann und betrachte die Jagd als einen edlen Sport, nicht als
Schlächterei. Zu meiner großen Genugtuung hat die britische Regierung durch die Einführung von Jagdscheinen der wahllosen Gälte- ßerei auf ihrem Gebiete ein Ende gemacht.
Der Eroßwildjäger braucht durchaus kein Held zu sein. Er muß sich nur darüber klar werden, daß er gewiße Gefahren läuft, _roie dies auch bei anderen Menschen, sie mögen tun, was ste wollen, der Fall ist. Der einsichtsvolle Sportmann weiß, war er unternimmt, und er trifft Vorsichtsmaßregeln, um die drohende Gefahr nach Möglichkeit abzu- rotoben. Genau wie jemand, der eine Straße überschreiten will, sich durch einen Blick nach rechts und links vergewistert, daß er, nicht überfahren wird. Will jemand, Elefanten oder Löwen schießen, so weiß er im voraus, daß er sich in acht nehmen muß. Bei der Elefantenjagd kommt es darauf an, ein Ster zu finden, das auch eine Kugel lohnt. Der Jagdschein ist sehr teuer, er macht sich nur bezahlt, wenn die Elefantenzähne mehr als 30 Pfund wiegen. Ein derartiges Tier findet sich nicht leicht; zuweilen mutz man Wochen, ja Monate warten, bis man eins aufspürt. Und wie häufig erlebt der Jäger Enttäuschungen.
Eines Tages traf ich auf eine anscheinend von einem ungewöhnlich grohen Elefanten herrührende Fährte. Ich folgte ihr geraume
Der erste englische Flottenbesuch seit 17 Fahren in Kiel