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DtetWflföe Seitens, Mar»mg a. L. Mllwöch, den 1. I«N ISbr

Nr. 151

Kulturkampf in Japan

WM keinem Volk der Erde bringt der Japaner eine solch ehrliche Bewunderung ent­gegen und kein Volk genießt eine solche offene Sympathie in Japan, wie das deutsche. __ Andererseits ist die deutsche Nation aber auch diejenige, welche am wenigsten be­müht ist, sich diese einmal erworbenen Vor­teile zu erhalten.

Unser schärf st er Konkurrent auf kul­turellem Gebiet in Japan ist Frankreich. __Nach Beendigung des Weltkrieges trat die französische Regierung durch das Institut Franco-Japonais" an das japanische- Kultus­ministerium heran mit dem Ersuchen, den Deutschunterricht an den japanischen staat­lichen Obergymnasien aufzuheben und an seine Stelle das Französische als einzige Fremd­sprache neben dem Englischen auf den Unter« richtsvlan zu setzen. Die Franzosen machten ihr Anerbieten noch verlockender, indem sie für den Fall der Annahme, große Bücher- jpenden an japanische Bibliotheken in Aussicht stellten. Die javanische Regierung wider­stand aber den französischen Verführungs­künsten und heute ist Deutsich neben Englisch nach wie vor die einzige Fremdsprache die an den japanischen Obergymnasien gelehrt wird. An diesen Schulen, die sich in fast allen Groh- und Mittelstädten Japans be­finden, sind heute insgesamt etwa 50 meist von Deutschland aus für 3 Jahre beurlaubte deutsche Gymnasiallehrer tätig. Dm Schülern dieser Anstalten steht es frei, entweder Deutfd) oder Englisch als Hauptfach zu wählm. Die nicht gewählte Sprache mutz dann als Nebmfach genommen werden. Durchschnitt­lich wählm etwa 60 Prozent der Schüler Englisch und 40 Prozent Deutsch als Haupt-

Ifn" im Jahre 1929, der das Interesse der Japaner für dmtsche Kultur und deutsche Technik zu einem wahrmDeutschlandtaumel" steigerte, dessm für Deutschland günstige Nach- wirkurrgm noch beute spürbar sind. Das beste Stimmungsbarometer" bildet wohl der Bücherimport nach Japan:

Werte in Pen.

1929 1930

ans England u. Amerika 1288000 1141000

ous Deutschland 1135000 995000

aus Frankreich 114000 116000

aus China 113000 84000

aus anderen Ländern 53000 47000

Währmd also der Büch«rimport aus Dmtschland 1929 eine ungeahnte Rekordhöhe erreicht hatte, zeigt das Jahr 1930 einen Rückschlag, während der französische Bücher- import sogar eine geringe Vergrößerung auf« zuweism hat. Die erstm Erfolge der fran- zösischm Akttvität in Japan!!

Was kann nun zur Stärkung der deutsch- japanischm Kulturbeziehungm von dmtscher Seite aus getan roerben? Zunächst würde es wohl ratsam sein, dem Durchschnitts­deutschen eine größere Kenntnis Japans zu vermitteln. Dieses ist möglich, durch größere Berücksichtigung Japans in den Presseabhand- lungm und auch in dm Eeschichts- und Geo­graphiebüchern. Ist es nicht erstaunlich, daß doch ein großer Teil sonst gebildeter Dmtscher, Osaka, die größte Stadt Asiens und sechsgrößte Stadt der Welt sowie Kobe, dm bedmtendsten Hafen Ostasims, nicht einmal dem Namm nach kennt?

Von Sofie Leo, Kobe (Japan)

Zeugt es nicht von mangelndem Weitblick und ein wenig enger Weltanschauung, wenn Oie Geschichte des ältesten Kaiserreiches der Erde nicht einmal in den Geschichtsbüchern der höherm Schulm auch nur mit einer Seite be­rücksichtigt wird? . . _

Heute ist es in Dmtschland nur,n Ham­burg und in Berlin möglich, Japanologie zu studierm, aber auch dort sind es nur deutsche Professoren, welche die Lehrstühle mnehaben. Sollte es nicht möglich sein, so weit zu kom­men, daß man an jeder größeren deutschen Universität Japanologie studierm kann aber natürlich bei einem japanischen Pro­fessor?

Bekannten japanischm Professoren aus dm Wissmsgebietm, auf dmen Japan führend ist (dieses sind besonders Seidenkunde, Erd- bebmkunde und evtl, theoretische Medizin) sollte man East- oder Austauschprofessurm aif deutschen Hochschulen anbieten.

Den schon begonnenen deutsch-japanischen Studentenaustausch möchte man beibebalten und weiter ausbauen, wobei allerdings Sorge dafür getragen werden müßte: daß, ebenso wie die Japaner schon mit deutschm Sprach- kenntnisim nach Deutschland geben, auch die dmtschm Austauschstudentm schon mit einer genügenden Kenntnis der japanischen Sprache herauskommen. Damit recht viele unserer dmtschm Studenten dieses wunderbar schöne Land Japan kennen lernen, würde es gut fein, den Aufenthalt des jeweiligm Studenten, auf ein Jahr zu beschränken.

Soebm erfahre ich, daß vor vor einigen Tagen von der französischen Regierung die

Inzwischen habm aber die Franzos« der Entwicklung der Dinge nicht müßig zuge- sehm. Der französische Botschafter und Dichter Claudel hat Japan mit schönen Wor­ten in der französischen Poesie verewigt. Die Tochter des belgischen Botschafters in Tokio, des Barons de Bassompierre führt die be­deutendsten japanisckm Schauspieler in die Idem französischer Kunst ein.

In Paris hat man mit Unterstützung der französischen Regierung einen großen japanischen Buddhatempel gebaut. Die Sorbonne sagt denjenigen japanischen Studenten, die an dieser Universität studieren wollm, ganz besondere finanzielle Erleich- terungen zu. Weiterhin ist das französische Kultusministerium an das japanische mit dem Vorschlag eines französisch -japani­schen Professorenaustausches her- angetreten.

Zwei- bis dreimal wöchmtlich erscheinm in einer der größten japanischm Zeitungm in Osaka die Leitartikel des Monsimr Lcmzanne, des Chefredattmrs der Pariser ZeitungLe Matin". Diese Artikel, welche die dmtsche Nation und die dmtsche Knlttir , in teber Weise verächtlich machen und verhöh- nm. (ohne, daß von irgend einer deutschen Seite Konsulat ober Botschaft eine noch so bescheidene Richtigstellung erfolgt) stehen m einem seltsamen Gegensatz zu dem im übrigen so ehrlich deutschfreundlichen Tone dieser ausgezeichnet reagierten japanischen Zeitung.

Französische Kriegsschiffs-, Flieger- und Künstlerbesuche in Japan häufen sich in der letzten Zeit in ungeheurem Maße. Der französische Pater Billion läßt jetzt mit einer französischen Svende ein riesiges Studmten- haus in Nara bauen, in dem auch japanischm 1 Studmtm die Kenntnis der französischen Sprache vermittelt »erben soll.

Auf der dmllchen Seite war es in aller­erster Linie der Besuch desGraf Zeppe-

Ium cnylischen Mmsterbesuch in Berlin

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Oben: Hotel Kaiserhof. wo die englischen Minister ihren Wohnsitz nehmen werden.

Unten: Jagdschloß Hubertusstock am Werbellinsee, wo am 18. Juli die englischen Minister Macdonald und Henderson ihr Wochenende als Gäste der deutschen Regierung verbringen werden. Das Schloß ist Besitz des Preußischen Staates.

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3QF, willigt wurden für em Studium von E ionischen Studenten für ein Jahr an

, titutFranco-Japonais' in Kyoto. Wm n wurden dm gleichen sieben Stu- ben* ,)ie Geldmittel für ein anschließendes StT*« für zwei Jahre an der Sorbonne voiM -r< Franzosen bewilligt.

. *,n möchte in Dmtschland doch bestrebt sen^ die Kenntnis von Japan in jeder Weise zu fördern, da ein gegenseitiges Verstehen die beste Gewähr für eine immer enger werbende kulturelle Verflechtung beider Länder bietet. Alle, die hmte an der Stärkung und Festi­gung des deutsch-japanischen Freundichatts- verhältnisses mitzuarbeitm bemüht sind, emp- finden mit Recht einen etwas peinlich be­rührenden Gegmsatz zwischm der ungemein regsamen Auslandstätigkeit der dmtschm In­dustrie- und Wirtschastskreise einerseits und der pasiivm Haltung der amtlichen deutschen Außmvettretungm andererseits.

Nur durch ein Zusammenwirken und Zu­sammenarbeiten der Wissenschaftler, Techniker, Kaufleute und auch der amtlichm Stellen kann etwas positives erreicht werden.

Frankreich sollte uns hierin ein Vorbild sein!!

Die künstlerisch: Gestaltung des WMrenmafö

Wie wir erfahren, werden ' die Be­dingungen für das Preisausschreiben der Stiftung Neichsehrenmal über die künst­lerische Gestaltung des Reichsehrenmals in Form eines Ehrenhains bei Bad Berka in Thüringen demnächst veröffentlicht werden. Die Bedingungen, die im Einvernehmen mit den Berufsver­tretungen der Künstler aufgestellt worden sind, sehen zunächst einen allgemeinen Jdeenwettbewerb vor, an dem sich jeder künstlerisch tätige Deutsche beteiligen kann. Die Vorschläge sollen sich im Rah­men der durch die Rot der Zeit und die innere Würde der Aufgabe gebotenen Ein­fachheit halten. Die Frist zur Ein­reichung von Vorschlägen ist bis zum 31. Dezember 1931 bemessen. Aus den ein­gehenden Arbeiten wird ein Preisrichter­kollegium von 17 Herren, in dem die Ver­treter der Künstlerschaft die Mehrheit bil­den, die 20 besten Arbeiten auswählen. Die Urheber dieser Arbeiten werden auf­gefordert werden, gegen feste Vergütung von je 1000 Mark a usgearbeitete Ent­würfe einzureichen, von denen die besten mit Preisen von insgesamt 10 000 Mark ausgezeichnet werden sollen.

Einer, dem alles egal ist.

Daß die Notverordnung irgendeinen deutschen Staatsbürger in Begeisterung versetzt, ist wirklich nicht anzunehmen. Es sei nur an die vielen Proteste gegen diese die Not verordnende Maßnahme erinnert. Auf seine nicht alltägliche Weise machte ein Bürger Düsseldorfs seinem gepreßten Herzen Luft. Friedlich schob er eine große Karre vor sich her, lenkte diese plötzlich auf den Bürgersteig und landete mit gro­ßer Wucht im Schaufenster eines Waren­hauses. Dieses Manöver wiederholte er noch so oft, bis er von der Polizei in siche­ren Gewahrsam gebracht wurde.Ihr Hüter der Notverordnung" kreischt der Mann auf seinem Transport zum Revier, macht mit mir, was ihr wollt, Hauptsache ich habe eine Unterkunft. Im übrigen ist mir alles egal."

Moriiche KommWon für Sessm und Sottttf

Die allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse hatten es geraten erscheinen lasten, in die­sem Jahr von der Einberufung der Haupt­versammlung der Mitglieder der Historischen Kommission abzusehen und nur eine Dor- standssitzung abzuhalten. Diese fand am Sonnabend, dem 2 0. Iuni im Senats­saal der Universität Marburg statt.

Der Vorsitzende, Professor Stengel, be­richtete zunächst über ben Personalbestand. Von ben Patronen der Kommission ist der Freiherrlich von der TannIche Samtbau tn Dann ausgeschieden, beige­treten ist der Eemeindezweckverband Waldeck. In den Vorstand. hat der Fuldaer Geschichtsverein Herrn Professor Dr. vhil. h. c. Äondera u entsandt. Durch den Tod hat die Histottsche Kommistion die Mit- glieder, Pfarrer em. Dr. phil. et jur. Apel (Marburg), Profestor Dr. Buchenau (München), Diözesankonservator Dr. phil. et ing. Holtrneyer (Köln) und Obertele- grapbeninspettor i. R. Siegel (Kassel) ver­loren.

Der Schatzmeister, Staatsarchivdirektor Dr. Knet sch, erstattete den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 1930, aus dem eine wesent­liche Verschlechterung der bisher schon nicht günstigen Finanzlage der Kommission zu ent­nehmen war.

Der bisherige engere Vorstand wurde auf weitere drei Jahre wieder gewählt.

Der Vorsitzende konnte über den Fortgang der meisten

wissenschaftlich«, Unternehmungen Günstiges berichten.

Zu April dieses Jahres konnte der 2. Band der von Geheimrat Küch bearbeiteten Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg dank den Beihilfen der Forschungsgemeinschaft der deutschen Wissen- schaft und der Stadt Marburg erscheinen.

Der von Stadtarchivrat Dr. Gundlach in Kiel bearbeitete 1. Band der Hessischen Zentralbehörden wird demnächst aus- gegeben werden. Mit dem Druck des 2. Bandes dieser Publikation wird voraussicht­lich noch im laufenden Geschäftsjahr be­gonnen werden.

Ueber das Fuldaer Urkundenbuch berichtete Professor Stengel, daß Herr Staatsarchiorät Dr. Clemm in Darmstadt im letzten Jahre in Fühlung mit ihm. die bibliographische Forschung und die kritische Durcharbeitung der eberhardischen Ehartular- Auszüge fast abgeschlossen hat, so daß er, obwohl in den nächsten Monaten behindett, demnächst an die Ausarbeitung der eigent­lichen Editton wird herantreten können.

Herr Archivhilfsarbeiter Dr. Korn hat den von ihm übernommenen 3. Band der Klosterarchive (Oberhessische Klöster und Stifter) bis auf Einleitung und Register fertig gestellt.

Die Editton der Quellen zur Rechts- und Verfassungsgeschichte der Werra st ädte ist nach Der Mitteilung des Bearbeiters, Profestor Eckhardts in Berlin, fertig.

Die Untersuchung der Entstehungsgeschichte des Oekonomischen Staates des Landgrafen Wilhelm IV. ist von Herrn Studienrat Dr. Zimmermann ab« geschloffen worden. Sie wird von ihm durch eine Darstellung der einschlägigen Wirt­schaftspolitik ergänzt werden.

Herr Studiendirettor Dr. Klibanfky in Köln hat die Bearbeitung der auf 2 Bände veranschlagten Quellen zur Kur- mainzischen Derwaltungsge- schichte in Helsen im wesentlichen abge­schlossen. Das Manuskript des 1. Bandes liegt einschließlich der umfangreichen Register bis auf kleine Lücken druckfertig vor.

Geschichtlicher Atlas von Hes­sen u n d N as s a u. Herr Stengel berich­tete als Leiter des Instituts für geschichtliche Landeskunde Folgendes: Don den ter« ritorialgeschichtlichen Monographie«

wird demnächst als 9. Stück derSchriften des Jnstttuts" ausgegeben werden: Bruch- mann, Territorialgeschichte des Kreises Eschwege. Die längst fertigen Arbeiten über Ziegenhain, Ahna-Bauna-Gudensberg, Wolf- hagen-SchartenbeN'Zierenberg, Battenberg- Wetter und die Niedergrafschaft Katzenellen­bogen von Brauer, Eisenträger, Schröder-Petersen, Lotzenius und Spo nheimer sollen gedruckt werden. Ab- geschlosten ist ferner außer ben im vorjährigen Bericht genannten Bearbeitungen der Mono­graphien über die Kreise Rotenburg und Dillenburg die Monographie über Solms« Braunfels (Wetzlar) von Uhlhorn, dem Verfasser der kürzlich erschienenenGeschichte der Grafen von Solms im Mittelalter". Neu begonnen, außer anderen, die schon länger laufen, sind solche über Homberg a. d. Efze, Kassel (Neustadt)-Münden und Gießen. Ver­waist durch den Tod der Bearbeiterin, Fräu­lein H e i n e, ist die Untersuchung des Kreises Melsungen. Fast fertig ist ferner die Darstel­lung der kirchlichen Organisation im Südosten des Arbeitsgebietes, von Klein- felbt, in Angriff genommen das gleiche Thema im Westen für den rechtsrheinischen Teil des alten Bistums Trier. Als Vor­studie zu der Bearbeitung der Straßen« und Verkehrsgeschichte des Landes wird bald erf 'e n n:Di kaihe' ische Straßen- Politik von 18151845" von Wollheim. Die erste Spezialmonographie auf diesem Ge­biete wird [ein die bereits gut geförderte Untersuchung des als Weinsttaße bekannten großen nordsüdlichen Straßenzuges. Sehr gute Fortschritte machte die vom Institut ins Werk gesetzte und neuerdings vom kurhestischen Bezirksoerband besonders unterstützte, ge­schichtliche Flur auf nähme der Pro­vinz. Es wurden vom Vermest.-Obersekr. I u n k mit einer Hilfskraft zum größten Teil erledigt die Kreise Marburg, Kirchhain und Frankenberg, begonnen Ziegenhain und Hers- feld. Runmehr soll diele Unternehmung auch durch die Sammlung der mündlichen Flur­namenüberlieferung mit Unterstützung von

freiwilligen Helfern im ganzen Lande ergänzt werden. Als Assistent und Mitarbeiter.war im Institut außer wechselnden wissenschaftlichen Hilfskräften im letzten Jahrs Herr Dr. W. Eckert tätig.

Der Bearbeiter des Hersfelder Ur­kundenbuchs, Herr Staatsarchivrat Dr. Borger, hat den Urkundenbestand mit Ausnahme der Königsdiplome bis 1200 aufgearbeitet. Er war außerdem mit Siegel­untersuchungen beschäftigt und hat an mehreren Stellen auswärts gearbeitet.

Die Fortsetzung des Wetzlarer Ur­kundenbuchs ist von Herrn Archivhilfs- ar6eiter Dr. Sponheimer in Koblenz^in Angriff genommen worden.

Herr Privatdozent Dr. Z e ch l i n hat für feine Edition der Akten zur Politik Hessen-Kassels unter der Land­gräfin Amalie Elisabeth mit den archivalischen Arbeiten begannen, sich aber anderer Verpflichtungen halber zu einer Unter­brechung seiner Mitarbeit genötigt gesehen.

Der Arbeitsplan für das in Aussicht ge­nommene Waldecki sche Münzwerk wird mit dem voraussichtlichen Bearbeiter, Herrn Privatdozenten Dr. Hofmann in Greifswald, verabredet werden.

Das in den Plan der Veröffentlichungen aufgenommene Unternehmen der Hessi­schen Biographien ist nach dem Bericht des Herrn Bibliotheksdirektors Dr. Hopf nunmehr in Gang gekommen. Es liegen be­reits Zusagen einer ganzen Reihe von Mit­arbeitern vor. Das Werk selbst ist auf '3 Bände berechnet und wird ungefähr 500 Biographien enthalten.

Schließlich wurde beschlossen, die von Herrn Dr. Fuchs in Marburg geplante Bearbei­tung der hessisch-bayrischen Poli­tik zur Zeit des Landgrafen Phi- lippbes Großmütigen mit einem ein­maligen Beitrag zu unterstützen. Die Auf­nahme des Werkes in die Reihe der Der- öffentlichungen der Kommission bleibt Vor­behalten.,