Einzelbild herunterladen
 

Nr. 139

CTttWIfte Seflene. TZartetfl e. L. TOttwo* bat 17. W 1931

Seite 3

Meter bewältigen konnte, die mich vom Boden trennten! Der Gedanke an die unausbleib­lichen Folgen war nicht angenehm. Ich fühlte mich recht ungemütlich in meiner Haut und bedauerte ehrlich, mich selbst in diese Lage verseht zu haben.

Ich verhielt mich aber weiterhin vollkom­men ruhig. Doch mit der Zeit ging mir das Ganze stark auf die Nerven. Deshalb über­laste ich es dem Leser, sich das Gefühl vorzu- fteilen, das ich hatte, als mir vlöhlich o um Mitternacht herum irgend etwas von hinten auf den Kovf schlug! Beschreiben kann ich das Gefühl nicht.

Einen Augenblick war ick vor Entsetzen nahe daran, von meinem Hocksitz zu fallen. Denn ich dachte natürlich, der Löwe habe mich von timten an-esvrunqen. Ein paar Sekunden später kam ich erst wieder richtig zu mir und erkannte nun, dah eine Eule gegen mich geprallt war. Sicher hatte sie meinen Kopf für einen Ast gehalten. Unter normalen Um­ständen wäre dieses Mißverständnis nicht weiter schlimm gewesen, dock in dieser Lage läbmte es mick für kilrze Zeit.

Nachdem dieses Intermezzo überstanden war, verhielt ich mick wieder völlig rubig, obwohl ich vor Erregung zitterte. Wieder hörte ich das Schleichen des Löwen, Ich konnte kaum seine Umrisse erkennen, als er vor dem blassen Hintergrund kauerte. Doch für einen Augenblick sah' ich genug: Ich konnte zielen. Feuerte!

Dem Knall folgte unmittelbar ein nerven- zerreitzendes Gebrüll. Und dann hörte ich das Tier hin und her toben, als suchte es in asten Ricktungen nach feinem Gegner. Ich sah nickts mehr von ihm, denn gleickzettia mit dem Schutz war der Löwe in den Busch ge­sprungen. Dock um sicher zu sein, feuerte ich noch ein paar Mal in der Richtung, in der er verschwunden war. Das Brüsten wurde leiser und leiser und verstummte zuletzt. Ich war überzeugt, wenigstens einen dieser Teufel die uns solange gequält hatten, in die Hölle gesckickt zu haben.

Sobald ich mein Feuer einstestte, klangen die Stimmen der Leute aus dem etwa einen halben Kilometer entfernten Lager zu mir herüber:Was ist?" Ich riet zurück, ich sei heil und gesund und hätte einen der Löwen getötet. Frenetischer Jubel aus asten Lagern ringsum beantwortete diese Kunde.

Bald darauf kamen Dutzende von Lichtern näher durch den Busch, aste Leute rannten mir entgegen, die Toms-Toms dröhnten, die Hör­ner geilten. Die Arbeiter sammelten sick um meinen Hochsitz, und zu meiner Verblüffung warfen sie sich vor mir auf den Boden, grütz- ten mich mit dem ujbelnden Ruf:Ma- barak!" (Retter).

Ich weigerte mich trotz aller Bitten, noch in der Nacht nach dem Löwen suchen zu lasten, lag doch die Möglichkeit nahe, datz der an­dere sich in der Nähe befand. Außerdem konnte ja auch das Tier noch am Leben sein und vielleicht einen letzten Sprung aus- fütiren. So zogen wir im Triumph ins Lager Rftück, wo der Rest der Nacht in lauter Freude verbracht wurde. Die Suahelis und

Der Schrecken von Tfawo

Löwen überfallen ein Lazarett Das Abentemr -es Distriktstemmiffars

(Schlütz.)

Endlich ein Erfolg.

Unendlich eindrucksvoll ist das Schweigen »es nächtlichen afrikanischen Waldes, beson­ders wenn ein Mensch allein auf Wache steht oie ich damals. Die Einsamkeit und die töd­liche Ruhe ringsum wirkten auf mich ein. Aus der anfänglichen gespannten Aufmerk­samkeit verfiel ich in eine Art Träumerei, Se zu meiner eigenartigen Umgebung im Ein­klang stand.

Plötzlich ritz mich dasBrechen eines Zweiges in die Wirklichkeit zurück. Ich horchte an« gestrengt und glaubte zu hören, wie ein großer Körper sich durch den Busch zwängte. Die Löwen! Sollte ich endlich Glück haben, wenigstens eines der Tiere erlegen.

Wieder trat tiefe Stille ein. Ich satz wie ein Steinbild auf meinem Hochsitz, jeder Nerv angespannt. Gleich darauf drang lang-

Von Oberstleutnant 2. H. Patterson gezogenes Knurren aus' dem Busch herauf, ein sicheres Zeichen dafür, datz der Löwe Hunger hatte. Das Schleichen begann von neuem, dann und wann durch ein wütendes Knurren unterbrochen. Nun hatte ich die Ee- witzhett, datz ich tiemerft worden war, und ich fürchtete schon, wieder eine Enttäuschung zu erleben.

Plötzstch ereignete sich etwas Unerwarte­tes. Ich wurde zum Wild! Anstatt sich auf den Köder unter mir zu werfen, pürsckte der Löwe rund um mich herum. Es war Spstem in diesem Schleichen! Zwei Stunden lang wand sich das Tier in immer enger werdenden Spiralen durch den Busch und um meinen Hocksitz herum. Jeden Augenblick erwartete ich.seinen Sprung. Das Gerüst war aber nicht dazu gebaut worden, um einem solchen Anprall zu widerstehen. Wenn einer der Pfähle umknickte! Wenn der-Löwe die vier

Der französische KüstendamvferSt.Philibert". der mit 600 Personen an Bord vor der Mündung der Loire unterging

andere afrikanische Eingeborenes führten zur Feier des Sieges die wildesten Tänze aus.

Natürlich erwartete ich den Morgen voller Spannung. Als die Dunkelheit noch nicht ganz gewichen war, machte ich mich auf den Weg. Ich fürchtete immer noch, der Teufel könnte mich auch dieses Mal auf die eine oder andere Weise zum besten gehalten haben. Glücklicherweise waren meine Befürchtungen grundlos. Ich hatte die Blutspur nur ein paar Schritte weit verfolgt, als ich hinter einem Busch hervortretend gerade vor mir einen Löwen sah. Er schien zu leben und zum Sprung anzusetzen. Doch der nächste Augenblick überzeugte mich davon, datz er tot war. Meine Leute rannten nun zu­sammen, lachten, tanzten und schrien wie die Kinder und trugen mich int Triumph auf ihren Schultern um den erlegten Feind her­um. Als sie ihrem Dank und ihrer Freude genügend Ausdruck verliehen hatten, unter­suchte ich den Löwen. Zwei Kugel sahen. Eine davon hatte, hinter der linken Schulter eindringend, das Herz getroffen, die andere das rechte Hinterbein. Ich konnte mit meiner k Jagdbeute zufrieden fein. Das Tier matz von der Nase bis zum Schwanzende zwei Meter und vkerundneunzig Zentimeter und batte eine Schulterhöhe von 114 Zentimetern. Acht Mann waren erforderlich, um es ins Lager zu tragen. Ich bedauerte nur, datz die Haut unter den Dornen der Umzäunungen stark gelitten hatte.

Die Nachricht vom Tode des ehren Würgers eilte weithin über das Land, und die Züge brachten massenweise Mensche«, die das Fell selbst sehen wollten.

Halali!

Recht bald nach unserem Triumph gab uns der zweite Löwe deutlich zu erkennen, datz er noch lebte. Nur ein paar Nächte später unternahm er den Versuch, sich den Wege- bauinsvektor zum Mahl zu holen. Das Tier kletterte die Stufen zum Bungalow des Be­amten hinauf und strich knurrend um die Veranda herum. Der Jnspettor Börte den Lärm und dachte, er käme von einem be­trunkenen Arbeiter.Scher Dich weg!" schrie er deshalb wütend, machte aber zu seinem Glück keine Anstalten, herauszukommen. Ent­täuscht, datz ihm das Menschenfleisch ent­gangen war, ritz der Löwe zwei von des In­spektors Ziegen und verzehrte sie an Ort und Stelle.

Auf die Mitteilung von diesem Vorfall hin beschloh ich, in der nächsten Nackt unweit des Wegebau-Bungalows auf Anstand zu gehen. Der Zufall wollte es, datz sich in der Nähe eine leere Wellblechbaracke befand, deren Fenster gut als Schietzscharten dienen konnten. Vor dieser band ich drei Ziegen als Köder an einer ungefähr zweieinhalb Zentner schweren Eisenschiene fest.

Die Nacht schien schon ereignislos verlaufe« zu wollen, als kurz vor Tagesanbruch der Löwe doch noch auftauckte. Er svrang auf eine der Ziegen, zerrte sie mit sich und zog auch die briden anderen Tiere sowie die Eisen­schiene faxt. 2kti feuerte »erlckiLtem Mole

aber es war noch zu dunkel, um irgend etmüs sehen zu können, und mein einziger Erfolg blieb der, datz ich einer Ziege den Garaus machte.

In den nächsten zehn Tcwen hörten wir nichts mehr von unserem Quälgeift. Sollte ich ihn doch getroffen haben, und war er irgend­wo im Busch verendet? Trotz alledem blieben wir nachts noch immer auf unserer Hut. Und bas zu unserem Glück! Denn in der Nacht zum 27. Dezember wurde ich durch die Angst­schreie meiner Draisinenmannschaft aufgejagt, die vorsichtshalber autzerhalb der Umzäunung aut einem Baum schlief:Der Löwe will uns herunter holen!" Es wäre Wahnsinn von mir gewesen, hätte ich bas Lager verlassen, beim bie Nacht war so dunkel, datz ich die Hand nicht vor Augen sehen konnte. So mutzte ich mich damit Begnügen, ein paar Schüsse abzufeuern, in der Hoffnung, den Würger damit zu verscheuchen. Ich hatte auch Erfolg, denn meine Draisinenleute wurden in der gleichen Nacht nickt mehr von ihm ge- stött. Am näcksten Morgen entdeckten wir, datz er ihrem Zelt einen Besuch abgestattet hatte, und rund um den Baum fanden mir einen regelrechten, von seinen Tatzen ge­tretenen Kreis. , , ..

In der nächsten Nacht wählte ich diesen Baum zum Hochsitz, hoffte ich doch, der Löwe würde sich wieder einstellen. Das Unter­nehmen stand von vornherein unter schlechten Auspizien, denn als ick auf den Baum Nettem wollte, erfaßte meine Hand beinahe eine Gift­schlange. bie um einen der Aeste geringelt lag. Begreiflickerweise kam ich schnell roteber aut die Erde. Einem meiner Leute gelang es, bas Vieh mit einer langen Stange zu töten.

Die Nacht war zum Glück hell unb wolken­los. und ber Monb badete alles in fernem fllcht. Ich wachte bis zwei Uhr morgens. Dann kam bie Reihe an meinen Eewehr- träger Mahina. Eine Stunde lang hatte ich friedlich, mit dem Rücken gegen den Baumstamm gelehnt, geschlafen, als ick plötz­lich mit einem unbehaglichen Gefühl auf« wachte, das mir sagte, irgend etwas ginge um mich vor sich. Doch Mahina war auf dem Posten und hatte nichts gesehen. Auch ick konnte, so sehr ich mich anstrengte. nickts Ungewöhnliches entdecken. Ich wollte mich, wenn auck nur telb beruhigt, zurücklebnen, als ich plötzlich zwischen den niederen Büschen etwas schleichen zu sehen glaubte. Ick starrte ein paar Sekunden angespannt dorthin. Ich irrte mick nicht: Der Löwe schlich uns an.

Unser Baum stand einige kleine Büsche ausgenommen auf freiem Gelände. Fes­selnd war es nun. zu beachten, wie sich das Raubtier unter Ausnutzung jeder nock, fo kleinen Deckung an uns beranpürschte. Seine Geschicklickfeit bewies mir, datz es ein er­fahrener Menschenjäger war. Deshalb wollte ick auch auf keinen Fall eine Gelegenheit zum Schutz versäumen. Ich wartete, bis die Katze etwa zwanzig Meter entfernt war. Zielte auf die Brust. Feuerte.

Ich hörte, wie die Kugel den Löwen traf. Wütendes Brüllen war feine Quittung. Un­glücklicherweise warf ibn der Schuh nicht nieder. In grohen Sätzen sprang er davon. Doch bevor er verschwunden war, konnte ich ihm noch drei Scküsse aus meinem Magazin­gewehr nachjagen. Ein zweites Aufbrüllen zeigt mir an, datz ich ihn nochmals getroffen hatte.

Nautilus

Das U-Boot Nautilus, mit dem Kapitän Sir Hubert Wilkins eine Reise nach dem Nordpol unter­nehmen wollte, ist, wie gemeldet, auf der Fahrt nach Europa mitten auf dem Atlantik manövrierunfähig geworden unb muhte ms Schlepptau genommen werben.

Heter ter transarktischen Anterseeboot- expedition sicht kein glücklicher Stern. Der geniale Plan des Kapitäns Str Hubert WMnS, mit einem Unterseeboot unter dem arktischen Eise hindurch von Spitzbergen nach Maska zu fahren und dabei den Nordpol zu erreichen, muß wohl zunächst auf bessere Zeiten vertagt werden. Die Reparatur des beschädigten U-Bootes wird wahrscheinlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Da sämtliche Ersatzteile für die Motoren des Nautilus bereits nach dem hohen Norden transportiert worden sind, muß man damit rechnen, daß die Polar­fahrt unter Wasser in diesem Jahre nicht meiE)r stattfindet.

An ter U-Boot-Fahrt Mm Nordpol sollten bekanntlich hervorragende Wissen­schaftler aus aller Welt teilnehmen. dar­unter der Amerikaner Ellsworth, der bereits im Flugzeug die arktischen Ge­biete überquerte, unb Dr. Sverd rup, der sich sieten Jahre lang tm Polareis aufgehaüen hat. Sir Sjutert Wilkins stellte sein Doot in den Dienst der mete­orologischen, geologischen und physikakschen Forschung. Das Jahr 1931 fvWe den grandiosen Wan verwirklichen, den er fett zwölf Jahren in seinem Herzen trug.

Don den Bereinigten Staaten Ameri­kas erfuhren die Polarpläne Wilkins' man­nigfache Förderung. Die amerikanische 2Barine stellte dem Polarforscher das Xte

Mit Ungeduld erwarteten wir tetbe die Dämmerung. Beim ersten Morgmschnnmer begannen wir die Verfolgung. Ich hatte einen eingeborenen Fährtenleser mitgenom­men, so bah ich unbehindert Umschau haften konnte. Mahina folgte mir unmittelbar mit meinem Karabiner. Häufige Schweihspuren ermöglichten uns ein rasches Gehen. Wir hatten kaum einen halben Kilometer zurück­gelegt, als aus bem Buschwerk rechts von uns Knurren herüber schallte. Ein paar Meter vor uns lag der Löwe, funkelte uns an und zeigte die Reihzähne.

Ich zielte sorgfälttg unb feuerte. Noch im Schuh sprang bas Tier hoch, ging zum An­griff vor. Ich feuerte nochmals, unb meine Kugel warf es über ben Haufen. Doch im nächsten Augenblick war ber Löwe wieber auf ben Beinen unb ging uns an, so rasch es feine schweren Verwundungen erlaubten. Ich schotz zum dritten Mal, doch anscheinenb fehlte ich. t t ,

Deshalb griff ich mit ber Hand hinter mich:Mahina, ben Karabiner!" Doch Mahina war nicht ba!

Der Schreck über ben unerwarteten An- griff des Löwen war für meinen tapferen Gewehrträger zuviel gewesen. Er sah mit bem Karabiner schon auf einem Baum. So blieb mir nichts anters übrig als bem, Bei­spiel zu folgen. Nickt einen Augenblick zu früh! Denn wäre bem Löwen nickt ein Hinterbein zerschossen gewesen, so würbe er mich noch erreicht haben. Ich hatte kaum meine Beine hochgezogen, ba stand bas Tier am Fuh des Baumes.

Einen Augenblick verharrte bet Löwe. Dann hinkte er ins Buschwerk zurück. Die Sekunbe hatte mir genügt, um Mahina ben Karabiner aus ber Hani» zu reihen, und ich feuerte. Es toten ber Fangschuß zu fein, beim bet Würger fiel zur Seite unb blieb regungslos, liegen. Unvorsichtig in meiner Freude lieh ich mich vom Baum fallen, rannte auf bas Tier zu unb sprang erschreckt zurück. Der Löwe griff nochmals an!

Doch zwei Schüsse aus meinem Karabiner, einer in bie Brust, ber anbere in ben Kopf, endeten ben Kampf. Fünf Meter rrr mit brach das Tier zusammen. Es starb wahrhaft königlich unb verbitz sich im letzten Augenblick noch in einem Ast, bet vor ihm auf bem Boden lag.

Unter bem närrischen Freudengeheul meiner Leute ließ ich die Beute nach meinem Saget bringen. Ich fanb nicht weniger als sechs Einschüsse im Körper tes Löwen. Er rnah zwei Meter neunzig in ber Länge und einen Meter zwanzig in der Höhe. Leider wat auch hier bas Fell burch Dornen beschädigt.

Eine wahre Wallfahrt ber Eingeborenen nach meinem Lager begann, als bie Nach­richt vom Tote des zweitenTeufels" sich rasch über bas fianb verbreitete. Alle woll­ten sie bie Trophäen desTeufelstöters" sehen. Unser Bahnbau wurde seitdem nie­mals wieder durch Löwen gestört.

NerWgttung der Sammlung Remes

München, 16. Juni. Die Versteige­rung von Gemälden des 14.18. Jahr­hunderts aus der Sammlung Nemes er­brachte heute einen Erlös von 1,8 Mil­lionen Mark. Ein Gemälde von Franz HalsBildnis eines Gelehrten" wurde für 86 000 Mk. ersteigert. Rem­brandtsFabius Maximus" erzielte die Höchstfumme von 335 000 Mk.; es ging wie die meisten Stücke, nach Amerika. Ein zweiter RembrandtSaskia als Athena" brachte 80 000 Mk.

hat Peck

Doot zur Verfügung, das infolge tes neuesten Flottenabkommens abgelorackt werden feilte, das aber immer noch einen Wert von drei Viertel Millionen Dollars repräsentierte. Wilkins, der einen alten Plan von Jules Derne verwirklichte, nannte ihm zu Ehren sein A-DootNau­tilus". Das Schiff ist 175 Fuh lang, besitzt einen Aktionsradius von 7OCX) Mei­len, eine Geschwindigkeit von 14 Knoten über und 9 Knoten unter Wasser. Zwei 500-PS-Maschinen und eine Hilfsmaschine treiben das Boot an. DieNautilus" ist in bet Lage, Proviant für zwei Iahte mttzunehmen. Man kann Wilkins' U-Boot als ein technisches Wunderwerk bezeich­nen. An ter Decke des Bootes wurden drei Bohrer angebracht, mit deren Hilfe es möglich ist, auch die dicksten Eisschichten aufzubvhren. Die Besatzung des Bootes hat also die Möglichkeit, auch in den ark­tischen Regionen jederzeit an die Mee­resoberfläche zu gelangen. Für die Sicher- hett der Schiffsmannschaft ist auf das Beste gesorgt. Durch das Taucherabteil tarnt man in Taucherkleidung ins Meer steigen und von außen jede Reparatur an dem Schiffskörper ausführen. Ist ir­gendwie Gefahr im Verzüge, so kann die Besatzung tes Bootes durch das Taucher­fenster sich an die Oberfläche des Mee­res retten. Don den anderen Hilfsmitteln ist noch die drahtlose Station zu nennen, mtt der WMnS mit der Außenwelt in Ver­bindung sticht. Das A-Doot vermag immerhin bis zu einer Tiefe von 250 Faß zu tauchen.

SS Heck lange gedauert, ehe das Doo: für die Polarexpedition instandgesetzt wor­den war. Diel Mrche und viel Fleiß stecken in dem Schiffskörper, dem jetzt, allen Detechnungen zuwider, auf tem OTfkrgHMwt ftomt her Ottern rttndAi-nin