, d >UJi
01
9.?! 11; lern teils >d.
i.4 Iß bnfijj '"Ä
6e
b I, teil
S
Toitz “« eiiu tuft nW Dreis ein-
26 u Putt itol ien»n
Sonnaben», M18. Avril IM
M .Obrrdrsflsch« d««#*«' o Meint sechsmal wöchentlich. Be» ,Ng<ptei« monatlich 2.20DM.anv- schließl ZustellungSgebühr. dnrch ^Pvstr.äL GM Aür etwa dnrch Ktreik. Maschinendefekt »der eie» pf.«a« Ereignisse «-»fallende jlgnuaeni wird Mn Irfan ge» Verlag. Dr 6 Kitzerotd. »er Unw-Vnchdruekerek Ang Koch. Markt 21/23.
Fernsprecher: gkr M uub Rr- 55. Postscheckkonto: tmt Frankfnrt e. W. «r 5015. Speech rett
do» Redaktion von 10—11 and •*1—1 UH
ÄbevlMsche
ngmtttt 1 ■ A 4p A H HM ww*
8WM0W I I II Illi tMMiMNM
Anzeiger für (bas frühere kurhessische) Oberhessen
Rr.60 66.Mw. Rardmg a. Mi
Ser »m,eigenpkei< beträgt für den 11 gespalt. Zeilenmillimeter 0.08 SM., sog. kleine Anzeigen «nt Familienanzeigen bei Baezabinng 0.07 SM., amtliche und «NS- würtige Anzeigen 0.10 GM Bei schwierigem Satz snwie bei Platz- tzoeschrist Anfschlag. -
Sammelanzeige» tOfl^U Ans schlag -Zieklam.-Millvn 0 40 GM Jeder Rabatt gilt al« Barraball
Ziel S Xeeu
Sfferten Gebüder 25 Pfg.
Belege werden berechnet. Äuritutfl.
Anzeiger der amtlichen Bekanntmachungen für Stadt nnd Kreis Marburg.
Tragt euch ein!
Was tut Oesterreich?
Verhandlungen mit Deutschland aufzugeben, wird in Paris mit großer Befriedi-
ich
roii
50 Ä
gerollt wird.
werde würden, und der von österreichischer
wrei
w i tz 543L
letzte Entscheidung über den Plan der Landtagsneuwahl im Herbst abhängig ist.
.« il
Heute schon wieder ein Ministerrat.
Die Pariser Presse zeigt sich äußerst
nie
fleuß
löilt tum alte 1000
in)
-väi
:affu mar suchj in 1
lüen
tn
■Ho.
■fett bted :urei h <r.
Beschwerde der Christlich-sozialen.
Berlin, 17. 2lpril. Der erste Vorsitzende des Christlich-sozialen VolkSdien- stes und seiner Reichstagsfraktion, Abg. Simpfendörfer, hat der „Täglichen Rundschau" zufolge in einem Brief an den Reichskanzler Einspruch gegen die mißbräuchliche Anwendung der Notverordnung erhoben.
Abg. Simpfendörfer erinnert in dem Brief daran, daß der Dolksdienst die Notverordnung zunächst begrüßt habe als ein Mittel zur Eindämmung der Gott» losenpropaganda und des politischen Radikalismus. Heute müsse er dem Reichskanzler erklären, daß die Anwendung der Notverordnung nicht diesen Erwartungen Rechnung trage und daß ihre Anwendung in Preußen auch keineswegs den Zusicherungen entspreche, die Minister Seve- ring gegenüber jeder anständigen Werbung für das Volksbegehren abgegeben habe. Wenn nicht alsbald ein Wandel in der Anwendung der Notverordnung eintrete, sehe sich der Christlich-soziale VollS- dienst vor die Notwendigkeit gestellt, seine bisherige Haltung zu der Notverordnung einer Nachprüfung zu unterziehen.
Saval fand gestern eine Besprechung über das österreichisch-deutsche Zollpro- Heet und über entsprechende Eegenmatz- «ahmen statt, an de, neben dem Außenminister B r i a n d zahlreiche Minister, Senatoren und Ressortchefs teilnahmen.
lleber diese Sitzung gibt H a v a s folgende Meldung aus: „Der Ministerpräsident hat sich mit den anwesenden Parlamentariern und Ministern über die durch die österreichisch-deutsche Initiative aufgeworfenen Pläne nnd über die geeigneten Mittel zur Stärkung der europäischen Union unterhalten. Die Konferenz brachte eine vollständige Uebereinllimmunq der Ansichten über die Maßnahmen, die be- s getroffen sind, diejeniaen, die noch zu treffen wären und üver Mabnabmen, die von Frankreich in Genf unterbreitet werden sollen. Aus der Besprechung ergibt sich der Eindruck, daß diese eine wirksame Abhilfe für die Schwieriakeiten der Länder Mittel- und Osteuropas darstellen und dennoch in der vom Pölkerbunv eingebalt- «rn politischen Linie bleiben würden, ohne
Gibt Wien nach?
Zu ben Melduttge« übe, eilten Schritt verschiebette, diplomatischer Vertreter in Wie« beim österreichischen Außenminister wegen der deutsch-österreichischen Zoll- uniou erfahren wir aus Kreisen des Auswärtigen Amts, daß die augenblicklich i« Sange befindlichen Referenten-Bespr«- chungen über die Formulierung des Zollvertrages entsprechend btt Erklärung de» Reichskanzlers Brüning gegenüber de« britischen Gesandten ans keinen Fall unterbrochen werden sollen. Deutschland steht nach wie vor ans dem Stand« puntt. daß die beantragt« juristische Erörterung der Zollunion in Genf keinen Einfluß auf die lausenden Verhandlungen über di« Zollunion haben könne.
en.
St.
gebe F. -d
GS gibt eine politische Trägheit, die der Gegner nicht mit Gold aufwiegen kann. Man schimpft über das System, aber man rühtt sich nicht vom Fleck. Warum auch Einzeichnung des Volksbegehrens, wenn doch in wenigen Monaten die Wahlen stattfinden! Gerade darum! Weil die Wahlen so oder so kommen müssen, ist das Vorgefecht des Auflösungsantrags v o n- größter Bede utung. Oder glaubt man wirklich, die preußische Regierung und "bie ihr untergeordneten Organe würden so auf jede Kritik Jagd machen, um Versammlungen, Plakate und Flugblätter brutal zu verbieten, wenn sie nicht vor dem Ergebnis der Wahlen Angst empfinden
tln . Unter dem Vorsitz von Ministerpräsident
3 -
etfe izin et« en.
ratze
kl
anbe bei« h.w»
15ii irbe
bei nur machtpolitischen Zwecken zu dienen bestrebt wären, würde man von österreichischer Seite kaum etwas gegen sie einzuwenden haben, weil sie ja schließlich wieder in dem Vorschlag der beiden deutschen Staaten einmünden müßen. Eine Sanierung der prekären Wirtschaftslage Europas unter Ausschluß Deutschlands oder Oesterreichs ist ausgeschlossen. Daher besteht auch für diese beiden keinerlei Anlaß, sich durch die jetzt eröffnete Gegenoffensive in der Verfolgung ihrer mit der Natur gegebenen Elemente bedingten Europa in voller Uebereinstimmung stehenden Plane irgend wie beeinträchtigen zu lassen. Der Weg geht weiter.
!5 tnl ereil
0.70.
In den Reihen der preußischen Regie- rungskoalitton sind zurzeit Erwägungen darüber im Gange, ob es sich nicht empfiehlt, ohne Rücksichtnahme auf den Ausgang heS Volksbegehrens und des später folgenden Volksentscheides, den preußischen Landtag noch im Laufe des Sommers aufzulösen und Neuwahlen zu veranstalten. Don gut un- ternchteter Seite wird versichett, daß sich die Erörterungen in der letzten Zeit bereits zu kontteten Vorschlägen verdichtet haben, die darauf hinauslaufen, etwa im September oder Oktober Landtagswahlen stattfinden zu lassen. Der Grund hierfür dürfte u. a. in dem Wunsch zu suchen sein, die Neuwahlen für das Preuhenparlament der Zeit nach möglichst weit vor der Neuwahl des Reichspräsidenten anzusetzen, die bekanntlich im Frühjahr 1932 nach Ablauf der Amtsdauer Hindenburgs erfolgen muß. Man hofft wohl auch, daß der Sommer mit seinen günsttgeren Beschäftigungsziffern eine ruhigere Wahlsttmmung schaffe als das Frühjahr, in dem die Arbeitslosigkeit des Winters noch nicht genügend überwunden ist.
Den entscheidenden Anstoß zu den Erwägungen innerhalb der preußischen Begierungskvalitton hat aber zweifellos das Stahlhelm-Dolksbegeh- ren gegeben, von dessen Ergebnis auch die
gung ausgenommen. Ob Italien allerdings einem Wirtschaftsblock beitreten würde, in dem Frankreich schon durch seine finanzielle Lage eine Vormachtstellung
würden? Man darf nicht mehr sagen, daß in Preußen „mifjregiert“ werde! Daß nicht „Schupo und Gummiknüppel" die steile Höhe stützen, auf der Ministersessel stehen!
Der Gewaltrausch handhabt die Notverordnungen mit einer Verblendung, daß nur die Angst vor dem DolkSgericht, das man scheut, eine solche Umdrehung der freiesten Verfassung in das unfreiste Versammlungsrecht begreiflich machen kann. Welche Verkennung, wenn es in den Reihen der Patteien, die dieses Volksgettcht herbeisehnen, immer noch Männer gibt, die ihr höchstes staatsbürgerliches Recht in einem solchen Augenblick in die Schublade legen.
GS ist gar kein Zweifel mehr möglich: die Linke baut auf diese Lauen und Feigen ihre letzte Hoffnung auf. Sie suggeriert durch die „Voß-, den „Vorwärts", das „Berliner Tageblatt" dem ruhigen Bürger den lächerlichen Gedanken, es wäre unehrlich und unwahr, jetzt die Auflösung des Landtags zu verlangen, wenn man in einigen Monaten sowieso zur Wahl schreiten müsse.
Die Lfsten für das Volksbegehren liegen aus. Keine Macht der Welt kann daran etwas ändern, daß das Ergebnis der Einzeichnungen von dieser selben Linken, sobald die notwendige Ziffer nicht erreicht wird, als ein Spruch des Volks für das Preußen Brauns und des „Berliner Tageblatts", des „Vorwärts" e tutti quanti ausgeschrieen werden wird.
Sollen d i e F r a u e n, die in den Städten sich in Scharen beteiligen, die Männer beschämen? ©ollen fie nur die Schmach empfinden, über die Aeußerung des Landrats Hausmann von den „besoffenen Schweinen der Frontsoldaten", die von mehr als 70 Zeugen bestätigt wird? Soll das platte Land, wo beschlossene Gemeinden sich einzeichnen, die Städte beschämen, die sich rühmen, politischer und zielbewuh- tet in der großen Entwicklung dazustehen als die Dörfer?
Das Volksbegehren kann damit nicht gewonnen werden, daß man dem Nachbarn vertrant und glaubt, es werde unter allen Umständen zustandekommen. Die Sozial» dernottatte bereitet die Niederlage aller bürgerlichen Schichten mit l'hrer Gesamtpolitik vor, zu der auch die Nie- derknüppelung des Volksbegehrens, dessen negattver Ausfall Psychologisch ungemein wirkungsvoll wäre, gehört.
Das muß verhindett werden! Darum muß sich jeder, der die Beseitigung des marxistischen Systems will — und das wollen außer den Machtgenießern, dem Zentrum und den paar Demokraten sänttliche bürgerliche Patteien —, auch in die Listen zum Volksbegehren einzeichnen!
Einttagungszahlen vom Volksbegehren.
In Halle haben sich bis Donnerstag abend 33 245 Wahlberechtigte eingetragen, das sind rund 21,7 v. H. der Wahlberechtigten. In Stettin beträgt die Zahl der Eintragungen bisher 13 990, in Stolz- Stadt 6057, was einer Beteiligung von 22,4 v.H. entspricht. Die Gesamtzahl der Eintragungen in Breslau ist bis auf 35 153 gestiegen. Zum Volksbegehren gegen den Aoungplan hatten sich 17 962 Personen eingetragen. In Gör litz ist die bisherige Eintragungszahl 8000, im Landkreis 4800 — 12 v. H. der Wahlberechtigten. In Hindenburg 11186, m Beuthen 6400 und in ©lei»
Briand hat es eilig
Gestern und heute Ministerbesprechung über die Wirtschaftsaktion gegen das deutsch-österreichische Zollabkommen
ausüben würde, steht noch nicht fest. Nachdem die interessierten Minister erst am Freitag zusammenkamen, um die Angelegenheit noch einmal ausführlich zu er- »rtern. wird sich am heutigen Sonnabend schon wieder ein Ministerrat mit ihr be- 1->G fassen. Am Montag soll dann unter dem
Vorsitz des inzwischen von seiner Reise wieder eingetroffenen Staatspräsidenten DU em Ministerrat stattfinden, in dem der ge- n.lS samte Fragenkomplex noch einmal auf-
Glänzende Rechtfertigung
Preutzenwahlen im Herbst?-Das Volksbegehren wirkt
Di« inhaltlich von Wien bestäNgte Ha- vasmeldung, wonach Oesterreich die formelle Versicherung abgegeben habe, die Verhandlungen über den deutschösterreichischen Zollunionsplan würden bis zur demnächstigen Genfer Prüfung ausgesetzt, ist zur Vermeidung von Mißver- ständnissen dahin zu ergänzen, daß entsprechend dem seiner Zeit in Wien aufgestellten Programm offizielle, zweiseitige Verhandlungen noch gar nicht begonnen haben, also auch natürlich nicht etwa unterbrochen werden können, wie das aus dem Wortlaut der französischen Meldung zunächst irttümlich gefolgert werden konnte. Die bisherige Weiterverfolgung der Wiener Vereinbarungen war vielmehr programmgemäß auf die technischen Vorbereitungen künftiger Vertragsverhandlungen in den beiderseitigen Ministerien beschränkt.
he, ialt t. 2b n in >m>.
•“3
M
a » u»t.
Zu der von der Agentur Haoas verbreiteten Mitteilung, Oesterreich habe die formelle Zusicherung gegeben,daß bie Verhandlungen über die deutsch-öster- Nk, ^ichische Zoll-Union bis zur Prüfung der litt Frag« durch den Völkerbund aufgeschoben
ittoei optimistisch über das Zustandekommen miet eines wirtschaftlichen Europa-Blocks, der geeignet sein soll, die deutsch-österreichischen — Bestehungen zu zerstören. Die Versicherung ttlt Oesterreichs bis zur Genfer Tagung die
und deutscher Seite hierzu herausgege- Denen Erläuterung schreiben die „W i e - für * Uer Neuesten Nachrichten": Der Saul Zweck der Havas-Meldung ist klar: Der een. 2uai d'Orsay hat das Bedürfnis, sich der igli französischen Oeffentlichkeit gegenüber mit
2nem der von Paris aus eingelei- »ten Gegenaktion ausweisen zu können, «on einer Unterbrechung der Vor- oeratungsarbeiten oder gar von einer Zurückstellung des Zoll-Union-Plans, wie uh-. Uon gegnerischer Seite angekündigt wird, .0.15J und kann aber, so muß ausdrücklich festgestellt werden, natürlich keine Rede sein, ichon deshalb nicht, weil die Eegenpläne, ru deren Stützung das französische. Com- Uluniqu^ offenbar herausgegeben wurde, utft Ausschluß Deutschlands und Oester- reuhs gedacht sind. Wenn diese Eegen- slune Behebung der europäischen Wirt- "haftsnot zum Ziele hätten und nicht wie-
bie es eine wahrhafte Friedensorganisation H.loH nicht gebe nkann."